Sie sind auf Seite 1von 13

Spezialausgabe 2014

Kultursommer

Die wichtigsten Termine aus ganz Nordrhein-Westfalen > S. 12

Kulturreise

Ruhrtriennale begeistert mit Musiktheater an Orten der Industriekultur. > S. 14

KULTUR IN NORDRHEIN-WESTFALEN

Lichtspiele

Himmlisch schöne und höllisch spannende Erlebnisse in NRW

Kultur erleben

NRW-Tag und viel Programm zum 800. Geburtstag der Stadt Bielefeld. > S. 18

Erlebnisse in NRW Kultur erleben NRW-Tag und viel Programm zum 800. Geburtstag der Stadt Bielefeld. >
06
06

ZWISCHENSTOPP

12
12

04

Lichtkunst im Zauber der Dämmerung

IM GESPRÄCH

05

Sprühende Götterfunken

Nike Wagner ist die neue Intendantin des Beethovenfests in Bonn. Ein Interview mit der Urenkelin von Richard Wagner.

KULTURREISE

06

Himmlisch schön & Höllisch gut

Ausstellungen, Festivals und Events führen NRW-Besucher zu himmlischen Genüssen und in höllisch spannende Tiefen.

TERMINE

12

Der NRW-Kultursommer

KULTURREISE

14

Choreografie für das Ruhrgebiet

„Surrogate Cities Ruhr“ in der Kraftzentrale im Duisburger Landschaftspark ist das Aus- nahmeereignis der Ruhrtriennale 2014.

Reisewelt

Reisende mit Interesse an Kulinarik, Kunst, Musik, Theater und außergewöhnlichen Freizeiterlebnissen finden zwischen Rhein und Weser eine der dichtesten Kulturlandschaften Europas. Den Facettenreichtum NRWs greift die Reisewelt 2014 in vier Spezialausgaben zu den Themen Genuss • Kultur • Bühne • Kunst auf. Die ansprechenden Erlebnisführer nehmen den Leser mit zu

originellen Orten des Geschehens und stellen regionale Köstlich- keiten vor. Sie werfen einen Blick hinter die Kulissen tradi- tionsreicher Theater und Schauspielhäuser, zeigen die faszinie- rende Bandbreite der Museumslandschaft auf, berichten aber ebenso über kleine innovative Festivals und Freizeitevents für die ganze Familie. Kurzum: Die Reisewelt Erlebnisführer machen Lust auf eine Entdeckungstour durch NRW.

DIE IN NEUEN ERLEBNISFÜHRER FÜR STÄDTEREISENDE NRW. Weitere Infos unter www.markt1-verlag.de
DIE
IN NEUEN
ERLEBNISFÜHRER
FÜR
STÄDTEREISENDE
NRW.
Weitere Infos unter
www.markt1-verlag.de
16
16

INTERVIEW

20
20

16

„Was können WIR tun? “

Dr. Thomas A. Lange, Vorstandsvorsitzender der National-Bank, erklärt im Interview, warum ihm die Förderung von Kunst am Herzen liegt.

KULTUR ERLEBEN

18

So vielfältig wie das Land selbst

Einer der Höhepunkte des 800-jährigen Stadtjubiläums in Bielefeld ist der NRW-Tag vom 27. bis 29. Juni.

KULTURTRIP

20

Zugabe – Zeltfestival Ruhr 2014

Ab Mitte August reichen die Stars der Musik- und Comedyszene am Kemnader See wieder das Mikro von Hand zu Hand.

ZWISCHENSTOPP

21

Filmgenuss im eigenen Garten

Neuer Rekord bei Starlight Express

im eigenen Garten Neuer Rekord bei Starlight Express Impressum Herausgeber Markt1 Verlagsgesellschaft mbH Markt

Impressum

Herausgeber Markt1 Verlagsgesellschaft mbH Markt 1, 45127 Essen Tel.: 0201 1095-195 E-Mail: info @ markt1-verlag.de

Konzeption und Realisation CP/COMPARTNER Markt 1, 45127 Essen Tel.: 0201 1095-0 www.cp-compartner.de

Chefredaktion

Guido Schweiß-Gerwin

Redaktion Heike Reinhold, Jessica Buschmann

Art Direction

Carsten Cimander

Anzeigen Patricia Günther-Grasedieck Tel.: 0201 1095-276

Das Magazin Reisewelt ist eine Beilage der WELT am SONNTAG. Erscheinungstermin ist der 8. Juni 2014.

Herstellung und Druck Prinovis Ahrensburg GmbH

Fotonachweis (Seitenangaben) Frank Vinken/dwb (Titel, 4); Meike Böschemeyer (5); fotolia (5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 14); Stiftung Insel Hombroich/ Tomas Riehle (9); LWL/Stephan Schütze (9); Achim Kukulies/Kunstsammlung NRW (9); summerwinds- Emmerich (10); Gemeinde Wickede (10); Martin Magunia (10); Stadt Altena (11); Olaf Ziegler/LICHTBLICK (11); Mathilde Monnier (12); Stephan Glagla (13); Olivier Garros (13); MAU Company (13); Quadriennale GmbH (14); Dominic Clemence (14); Bielefeld Marketing GmbH (14, 18); Christian Nielinger (14); Colja Ibron (14); Weco GmbH (14); H &H Photographics (14); Olivier Garros (15); ZFR/Lutz Leitmann (15); RTG/Manfred Vollmer (15); Danetzki & Weidner, Kornelia Danetzki (15); Sven Lorenz (16); Gerald Paetzer (19); ZFR/Presseamt Bochum (20); ZFR/Ingo Otto (20); C.&A. Veltins GmbH & Co. KG/Fotograf Robin Brückmann (22); Starlight Express (22)

TÄGLICH FÜHRUNGEN! denkmalpfad@zollverein.de oder 0201 2 4 6 8 10
TÄGLICH
FÜHRUNGEN!
denkmalpfad@zollverein.de
oder
0201 2 4 6 8 10

UNESCO-WELTERBE ZOLLVEREIN

DENKMALPFAD ZOLLVEREIN® PÜTTGESCHICHTEN ZUM ANFASSEN!

Industriegeschichte erfahren Zollverein erleben Spannendes entdecken

® PÜTTGESCHICHTEN ZUM ANFASSEN! Industriegeschichte erfahren Zollverein erleben Spannendes entdecken www.zollverein.de

www.zollverein.de

® PÜTTGESCHICHTEN ZUM ANFASSEN! Industriegeschichte erfahren Zollverein erleben Spannendes entdecken www.zollverein.de

04

Zwischenstopp

Skyspace im Zauber der Dämmerung

Während der Sonnenunter- gangsstunde können Besu- cher des Lichtkunstzentrums jetzt wieder donnerstags und sonntags im Kunstwerk „Third Breath“ von James Turrell ein farbenprächtiges Lichtspiel bewundern.

erkennen. Der darüber gelegene „Skyspace“ ermöglicht den Vergleich zum natürlichen Himmelsbild, das wie eine Kuppel über dem Betrachter zu schweben scheint. Während der Dämmerung begegnen sich im „Skyspace“ natürliches und künstli- ches Licht und verwandeln den Himmel in eine einmalige Farbfläche. Der „Skyspace“ ist in den Monaten von Mai bis Oktober jetzt wieder jeden Donnerstag und Samstag für Besucher zugänglich. Die Öffnungszeiten der Abendkasse und der Einlass richten sich jahreszeitlich nach dem Beginn des Sonnenuntergangs. Treff- punkt für alle Interessierten ist die Kasse des Lichtkunstzentrums. Die Abendkasse schließt mit Beginn der Skyspace-Illumi- nation. Der Eintritt kostet fünf Euro.

JAN VAN MUNSTER MACHT „L ICH T“

Das Internationale Lichtkunstzentrum Unna hat aber noch mehr zu bieten. Im Kellereigebäude der ehemaligen Linden-

E ine völlig neue Seherfahrung erle- ben Besucher im Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna bei der Betrachtung der Installa-

tion „Third Breath“ des amerikanischen Lichtkünstlers James Turrell. Diese spezi- ell für das Zentrum für Lichtkunst in Unna konzipierte Installation verbindet zwei Wahrnehmungsräume. Im „Camera Obscura Space“ lassen sich auf einer weißen Marmorfläche Reflektionen des Himmels

auf einer weißen Marmorfläche Reflektionen des Himmels Im Gespräch Sprühende Götterfunken Nike Wagner ist seit
auf einer weißen Marmorfläche Reflektionen des Himmels Im Gespräch Sprühende Götterfunken Nike Wagner ist seit
auf einer weißen Marmorfläche Reflektionen des Himmels Im Gespräch Sprühende Götterfunken Nike Wagner ist seit
auf einer weißen Marmorfläche Reflektionen des Himmels Im Gespräch Sprühende Götterfunken Nike Wagner ist seit
auf einer weißen Marmorfläche Reflektionen des Himmels Im Gespräch Sprühende Götterfunken Nike Wagner ist seit
auf einer weißen Marmorfläche Reflektionen des Himmels Im Gespräch Sprühende Götterfunken Nike Wagner ist seit
auf einer weißen Marmorfläche Reflektionen des Himmels Im Gespräch Sprühende Götterfunken Nike Wagner ist seit

Im Gespräch

Sprühende Götterfunken

Nike Wagner ist seit Jahresbeginn Intendantin des Beethovenfests in Bonn. Im Interview spricht die Urenkelin von Richard Wagner über Beethoven, kommende Spielzeiten und die Kulturlandschaft in NRW.

schaftsproduktion. Thema ist Bonn als Wissenschafts- und Kongress-Stadt – wie könnte man diese noblen Merkmale besser unter die Leute bringen, wie könnte man sie theatralisieren?

Frau Wagner, Sie haben zehn Jahre lang das Kunstfest Weimar geleitet bevor Sie im Januar nach Bonn gewechselt sind. Wie ist Ihr erster Eindruck von der Kulturszene in Nordrhein-Westfalen? Selbst herumgekommen bin ich noch nicht viel, aber von der reichen Kul- turszene NRW weiß man ja: Die Ruhrtriennale hat ein fantastisches Programm, die Tanz- und Thea- terszene in NRW hat sich längst einen Namen gemacht, es gibt Museen und Konzerthäuser ohne Ende, darunter das herrliche Aalto-Musiktheater in Essen und die Kölner Philharmonie – möge die Sparpolitik niemals Hand anlegen!

Brauerei erforschen Besucher bei recht kühlen Temperaturen das weltweit erste und einzige Museum, das sich ausschließ- lich der Lichtkunst widmet. Sie wandeln durch den „Tunnel of Tears“ von Keith Sonnier, versuchen Joseph Kosuths gewal- tige „Signatur des Wortes“ zu lesen und lassen sich von Olafur Elliassons „Reflek- tierendem Korridor“ in eine zauberhafte Welt aus funkelnden Wassertropfen ent- führen. Aktuell ist noch bis zum 12. Okto- ber die Ausstellung „L ich T“, des nieder- ländischen Künstlers Jan van Munster zu sehen. Seit den 1970er-Jahren ist Licht ein fester Bestandteil seines bildhauerischen Repertoires. Energie, genauer gesagt ent- gegengesetzte Energien, sind das zentrale Thema seines Œuvres. Die erste Ausstel- lung Jan van Munsters im Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna fand im Jahre 2000 statt. Später, im Jahre 2005, wurde das Werk „Ich (im Dialog)“ instal- liert. „Ich“ ist eine der wichtigsten künst- lerischen Formeln in Jan van Munsters Werk. Jetzt konnte das Zentrum für Inter- nationale Lichtkunst den Künstler Jan van Munster mit einer speziell für das Muse- um zusammengestellten Retrospektive „zurück“ nach Unna holen. Van Munster zeigt fünfzehn Werke und Installationen aus allen Jahrzehnten seines Schaffens. Eine Museumsführung lässt sich zum Preis von 13 Euro mit dem Besuch des abendlichen Skyspace verbinden.

www.lichtkunst-unna.de

des abendlichen Skyspace verbinden. www.lichtkunst-unna.de Und was haben Sie sich für die kom- menden Spielzeiten in

Und was haben Sie sich für die kom- menden Spielzeiten in Bonn vorge- nommen? Interessante, „komponierte“ Konzert- programme zu machen, neue Beet- hoven-Schwerpunkte zu setzen, eine Uraufführungsreihe zu lancieren, Tanz und Theater zu integrieren.

Die Sanierung der Beethovenhalle und der Bau eines neuen Festspiel- hauses werden seit Monaten disku- tiert. Welche Möglichkeiten eröff- n e n s ic h d adu rc h fü r die Zukunft? Mit einem neuen Festspielhaus hät- te das Beethoven- fest Bonn endlich einen internatio- nal vorzeigbaren Konzertsaal und vor allem den ersehnten K a m m e r mu s i k s a a l mittlerer Größe, der bis- her in der Stadt fehlt. Es gibt ein wunderbar verständiges Musik- publikum in der Region – das hat sich die Neubauten wahrlich ersessen!

der Region – das hat sich die Neubauten wahrlich ersessen! Musikfestivals gibt es viele. Was ist

Musikfestivals gibt es viele. Was ist d a s A l l e i n s te l l u ngs m e rk m al des Beethovenfestes? Erst mal der Name Beet- hoven. Beethoven wird zwar in der ganzen Welt gespielt, aber Bonn hat das Privileg der Geburtsstadt und wird dieses Privileg auch „im Geiste“ Beethovens fruchtbar machen. Dieser Komponist war ein unablässiger Neuschöpfer und deshalb wird bei uns der Akzent auch auf die Werke der Moderne und unserer Gegenwart gelegt.

Das diesjährige Beethovenfest wurde noch von Ihrer Vorgängerin Ilona Schmiel vorbereitet. Werden Sie das Publi- kum dennoch bereits in diesem Jahr mit Neuerungen überraschen? Ja, und nur zu gerne! Es gibt eine neue Eröffnungs-Veranstaltung mit Musik, die sich auf Beethoven bezieht, und einem Vortrag von mir zu aktuellen Kultur- themen; daneben gibt es aber auch eine neue Form der Zusammenarbeit mit dem Theater Bonn, eine Gemein-

Das Gespräch führte Heike Reinhold.

Seit Jahresbeginn

Intendantin des Beethoven-

fests in Bonn: Nike Wagner.

Intendantin des Beethoven- fests in Bonn: Nike Wagner. James Turrells Kunstwerk „Third Breath“ im

James Turrells Kunstwerk „Third Breath“ im Lichtkunstzentrum Unna verspricht vor allen Dingen nach Einbruch der Dämmerung beeindruckende Farbspiele.

05

Szenen aus der griechischen Mythologie. Während das Göttergeschlecht der Titanen im Himmel herrscht, versucht Orpheus seine Eurydike aus der Unterwelt zu befreien.

HIMMLISCH

SCHÖN

Eurydike aus der Unterwelt zu befreien. HIMMLISCH SCHÖN HÖLLISCH GUT Ausstellungen, Festivals und Events führen
Eurydike aus der Unterwelt zu befreien. HIMMLISCH SCHÖN HÖLLISCH GUT Ausstellungen, Festivals und Events führen

HÖLLISCH

GUT

Ausstellungen, Festivals und Events führen NRW-Besucher in diesem Sommer zu himmlischen Genüssen und in höllisch spannende Tiefen.

D I N E R EN BLANC
D I N E R
EN
BLANC

Rein, weiß, luftig und voller Genuss: In Nord- rhein-Westfalen wird in diesem Sommer nach französischem Vorbild im Freien diniert. Hinter dem Titel „Diner en Blanc“ verbirgt sich ein Gour- metpicknick im Grünen. Der Dresscode ist schnell beschrieben: weiße Kleidung von Kopf bis Fuß. Zum Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe entdecken Besucher am 14. und 15. Juni historische Parks, herrschaftliche Schlossanlagen und verbor- gene Klostergärten. Erstmals wird dabei in diesem Jahr der Besuch im Grünen an zahlreichen Orten mit einem „Diner en Blanc“ kombiniert. Im Kurpark Bad Oeynhausen, im Gräflichen Park Bad Driburg oder auch im LWL-Freilichtmuseum Detmold passt man sich mit entsprechender Tischdekorati- on perfekt dem Leitgedanken an. Während die Besucher die Kombination aus Weiß und Grün genießen, tischen örtliche Gastronomen feine Speisen unter freiem Himmel auf. So schön kann der Sommer sein.

07

freiem Himmel auf. So schön kann der Sommer sein. 0 7 Kulturreise HIMMLISCHE KLÄNGE Ein Sommerwind

Kulturreise

HIMMLISCHE KLÄNGE
HIMMLISCHE
KLÄNGE

Ein Sommerwind der besonderen Art weht ab Juni bereits zum dritten Mal durch das Münsterland. Bei „Summerwinds“, dem einzigen Holzbläserfestival Euro- pas, treten erstklassige internationale Ensembles und Solisten auf. Rund 40 außergewöhnliche Spielorte in der Region dienen als Bühnen, darunter Schlösser und Burgen, historische Konzertsäle und Kirchen, ehemali- ge Klöster, Gutshöfe und Fabriken. Das Festival bietet Klassik, Jazz, Crossover und Weltmusik. Die bekannte Klarinettistin Sabine Meyer spielt mit dem Sinfonie- orchester Münster das Eröffnungskonzert. Das Men- delssohn Kammerorchester Leipzig und Clara Dent (Oboe) bringen unter dem Titel „Viva l’amore“ Werke von Rossini, Puccini, Verdi und Mozart auf die Bühne, während der Saxophonist Andreas van Zoelen „Die Geschichte des Sax“ erzählt.

Mythos und Zauber einer Welt jenseits des Sicht- baren stehen im Fokus der Ausstellung „Über Unterwel- ten. Zeichen und Zauber des anderen Raums“, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe noch bis zum 2. November im Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund präsentiert. Die Schau schlägt einen Bogen von Unterweltsvorstellungen in verschiedenen Kulturen

über den Bergbau und die Infrastruktur unter der Erde bis hin zu aktuellen Themen wie Fracking und Erdwärme. Spannende Inszenierungen und mehr als 300 Exponate warten auf die Besucher, darunter eine über 2.000 Jahre alte Mumie, ein seltener Kupferstich von Michelangelos „Jüngstem Gericht“, Notgepäck für den Luftschutzbun- ker und ein Bohrkern aus 6.000 Metern Tiefe. Interviews, Filme, Fotografien und zeitgenössische Kunst werfen eine neue Sicht auf die Welt unter der Erdoberfläche. Die Besucher werden dabei direkt ins Geschehen einbezo- gen: Sie können beispielsweise eine virtuelle Seilfahrt unternehmen, auf einem Simulator Erschütterungen im Boden wahrnehmen oder notieren, welche Gegenstände

im Boden wahrnehmen oder notieren, welche Gegenstände AU S D E R TIEFE sie im Ernstfall
AU S D E R TIEFE
AU S
D E R
TIEFE

sie im Ernstfall mit in einen Bunker nehmen würden.

TIEFE sie im Ernstfall mit in einen Bunker nehmen würden. U NT E R DER ERDE
U NT E R DER ERDE
U NT
E R
DER
ERDE

Mit der Ausstellung „Unter der Erde. Von Kafka bis Kippenberger“ widmet sich die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen im K21 Ständehaus dem Thema des Unter- irdischen auf höllisch spannende Weise. Die Schau im Rahmen der Quadriennale Düssel- dorf beschäftigt sich mit dem Motiv der Verlagerung des Lebensraumes unter die Erdoberfläche und nimmt Utopien und Anti-Utopien in den Blick. Dabei geht es sowohl um Höllenvisionen als auch Schutz gewährende Höhlen unter der Erde, um Auf- bruch und Rückzug, um Bunker und unter- irdische Verteidigungssysteme. Zeichnungen, Fotografien, Videos, Skulpturen, Objekte und begehbare Installationen machen den fikti- ven und den konkreten Raum unter der Erde erfahrbar.

Skulpturen, Objekte und begehbare Installationen machen den fikti- ven und den konkreten Raum unter der Erde
08 Kulturreise FREUDE TÜRMEN VON UND SCHÖNER HEILIGEN GÖTTER- FUNKEN In himmlische Sphären entführt ab
08
Kulturreise
FREUDE
TÜRMEN VON UND
SCHÖNER
HEILIGEN
GÖTTER-
FUNKEN
In himmlische Sphären entführt ab dem 6. September das
Programm des Beethovenfestes Bonn, das 2014 unter dem
Motto „Götterfunken“ steht. Insgesamt 60 Veranstaltungen in
Bonn und Umgebung zeigen, wie Musik das Publikum berührt,
wenn dieser Funke überspringt. Zu den mehr als 20 Spielstätten
gehören Konzertsäle, Kirchen, Museen, das ehemalige Bundes-
tagsgebäude und historische Industriebauten. Die Besonderheit
des Festivals: Neben internationalen Spitzenorchestern wie
dem London Symphony Orchestra und prominenten Solisten
sind zahlreiche vielversprechende Nachwuchskünstler in Bonn
zu hören. Eine ganz besondere Stimmung herrscht, wenn sich
Musikliebhaber zum Public Viewing in der Innenstadt versam-
meln: Am 7. September ab 19 Uhr wird das Konzert des City of
Birmingham Symphony Orchestra direkt aus der Beethoven-
halle auf den Bonner Marktplatz übertragen.
In himmlische Höhen streckt sich der Kölner
Dom mit seinen 157 Meter hohen Türmen. Er ist
ein zentraler Anlaufpunkt im Programm „Heiliges
Köln“, aber bei weitem nicht das einzige attraktive
Ziel im Schmelztiegel der Kulturen und Religionen.
Neben dem UNESCO-Welterbe warten zwölf
Romanische Kirchen, das Kunstmuseum des
Erzbistums Kolumba oder auch das Museum
Schnütgen, das in einer der ältesten Kirchen Kölns
eine bedeutende Sammlung mittelalterlicher
Kunst beheimatet, auf interessierte Besucher. Aber
das „Heilige Köln“ zeigt sich nicht nur als katholi-
sches Zentrum: Ein lohnenswertes Ziel in Köln-
Ehrenfeld ist auch die entstehende Zentral-
moschee. Zudem können Besucher auf den
Spuren der reichen jüdischen Geschichte Kölns
wandeln.

Tief ins Innere des Berges dringen Besucher ein, die mit dem Erlebnisaufzug Burg Altena zu einer Zeit- reise der etwas anderen Art aufbrechen. Der Ende April eröffnete Aufzug verbindet die Innenstadt von Altena direkt mit der Burg – und erspart Gästen damit den beschwerlichen, rund 20-minütigen Fußweg den Berg hinauf. Im Stollen geht es 90 Meter in den Berg hinein und dann binnen 30 Sekunden 80 Meter nach oben. Dabei ist der Weg das Ziel – und der führt zu- nächst durch den Erlebnisstollen, eine eigene Welt mit Rittern, Zwergen und Handwerkern. Unterwegs sind an sechs Stationen Sagen und Geschichten der Region dank origineller Spezialeffekte hautnah zu erleben. Der Besucher macht Bekanntschaft mit dem Schmied Wieland, dem Heiligen Einhard und der kessen Fleder- maus Burghard. Am Ende des Weges führt der Aufzug in den oberen Burghof, wo eine imposante Museums- sammlung auf die Besucher wartet.

ERLEBNIS - AU F Z U G ZUR BURG
ERLEBNIS -
AU F Z U G
ZUR BURG
GRUBEN - FA RT I N DIE H TIEFE
GRUBEN -
FA
RT I N
DIE H TIEFE

Erlebnisse tief im Inneren der Erde sind auch die Spezialität des Deutschen Bergbau-Museums Bochum:

Bereits seit Jahren begeistert das An- schauungsbergwerk in 20 Metern Tiefe unter dem Museum mit einem rund 2,5 Kilometer langen Streckennetz und imposanten Maschinen, die den müh- samen Arbeitsalltag unter Tage erah- nen lassen. Seit Februar besitzt das Museum zudem eine neue, in Deutschland einmalige Attraktion:

Museum zudem eine neue, in Deutschland einmalige Attraktion: den Seilfahrtsimulator. Als Seil- fahrt wird die Ein-

den Seilfahrtsimulator. Als Seil- fahrt wird die Ein- und Ausfahrt der Bergleute in einen Schacht in »

Den Himmel in einem neuen Blickwinkel erleben Besucher des Museum Insel Hombroich.

Blickwinkel erleben Besucher des Museum Insel Hombroich. K U N ST U NTE R F R
Blickwinkel erleben Besucher des Museum Insel Hombroich. K U N ST U NTE R F R
Blickwinkel erleben Besucher des Museum Insel Hombroich. K U N ST U NTE R F R
K U N ST U NTE R F R E I E M HIMMEL
K U N ST
U NTE R
F R E I E M
HIMMEL

Dem Himmel so nah sind das ganze Jahr über die Besucher der Museumsinsel Hombroich im Rhein-Kreis Neuss. Frei nach dem Motto „Kunst parallel zur Natur“ schlendert der Besucher über verschlungene Pfade durch die Parklandschaft der Erftaue. Zwischen Baumgruppen und Gärten trifft er dabei auf Stahlskulpturen, Großplastiken und Steinkreise. Ausstellungs- gebäude und Künstlerateliers sind zwanglos in die Landschaft eingestreut. Zu sehen sind chinesische Skulpturen aus der Han-Zeit, aber auch Zeichnungen, Aquarelle und Plastiken von Paul Cézanne, Gustav Klimt und Henri Toulouse-Lautrec. Ein interessanter Perspektivenwechsel erwartet die Besucher auf dem Areal der benachbarten Raketenstation. Als Beitrag zur Quadriennale 2014 zeigt die Langen Foundation in diesem Som- mer eine Ausstellung von Otto Piene. Präsentiert werden neue Installationen, in deren Mittelpunkt Licht und Luft stehen. Den Höhepunkt der Ausstellung bildet am 9. August ein luftiges Fest mit Sky Event, bei dem einen ganzen Tag lang immer wieder neue, mit Helium befüllte Skulpturen in den Himmel aufsteigen.

dem an einem Seil hängenden Förderkorb bezeichnet. Mit dem Seilfahrtsimulator bewegen sich Besucher in Bochum jetzt auf eine gefühlte Tiefe von 1.200 Metern. Eine durchaus erlebnisreiche Angelegen- heit und nichts für schwache Nerven, da sich der Förderkorb mit hoher Geschwin- digkeit, mancherlei Erschütterungen und dadurch zuweilen geräuschvoll durch den dunklen Schacht bewegt und dabei nur wenig Schutz vor dem Fahrtwind bietet. Da fällt es auch Laien nicht schwer, sich wie echte Bergleute zu fühlen. Unten an- gekommen, führt der Weg durch eine Wetterschleuse, in der die Besucher die hohe Temperatur verspüren, die in 1.200 Metern Tiefe herrscht. Anschließend geht es weiter durch das klimatisierte Anschauungsbergwerk.

geht es weiter durch das klimatisierte Anschauungsbergwerk. Aus dem Jenseits. Der Feuerleviathan als Straßenbild mit

Aus dem Jenseits. Der Feuerleviathan als Straßenbild mit 3D-Effekt im Ehrenhof der Zeche Zollern, gemalt von Lydia Hitzfeld.

im Ehrenhof der Zeche Zollern, gemalt von Lydia Hitzfeld. Unter der Erde. Von Kafka bis Kippenberger.
im Ehrenhof der Zeche Zollern, gemalt von Lydia Hitzfeld. Unter der Erde. Von Kafka bis Kippenberger.

Unter der Erde. Von Kafka bis Kippenberger. Installations- ansicht: Mike Kelley, Sublevel 1998, Eric Decelle, Bruxelles.

Unter der Erde. Von Kafka bis Kippenberger. Installations- ansicht: Mike Kelley, Sublevel 1998, Eric Decelle, Bruxelles.
Unter der Erde. Von Kafka bis Kippenberger. Installations- ansicht: Mike Kelley, Sublevel 1998, Eric Decelle, Bruxelles.
Unter der Erde. Von Kafka bis Kippenberger. Installations- ansicht: Mike Kelley, Sublevel 1998, Eric Decelle, Bruxelles.

10

Reiseservice

10 Reiseservice Diner en Blanc in Westfalen. Viele Gärten in ganz Westfalen- Lippe veranstalten ein Diner

Diner en Blanc in Westfalen. Viele Gärten in ganz Westfalen- Lippe veranstalten ein Diner en blanc.

in ganz Westfalen- Lippe veranstalten ein Diner en blanc. Summerwinds. Das Internationa- le Holzbläser Festival

Summerwinds. Das Internationa- le Holzbläser Festival lockt Musik- freunde zu außergewöhnlichen Spielorten im Münsterland.

freunde zu außergewöhnlichen Spielorten im Münsterland. Götterfunken beim Beethoven- fest. Besonders beliebt beim

Götterfunken beim Beethoven- fest. Besonders beliebt beim Publi- kum ist das Public Viewing in der Bonner Innenstadt.

Publi- kum ist das Public Viewing in der Bonner Innenstadt. Das heilige Köln. Der Kölner Dom

Das heilige Köln. Der Kölner Dom ist das berühmteste Wahrzeichen der Stadt, aber längst nicht das einzige Gotteshaus, das es zu entdecken gibt.

GEWINNE TOLLE PREISE: WWW.DEIN-NRW.DE/ DEIN NRW NIMMT DICH MIT AUF ENTDECKUNGS- REISE UND LIEFERT INSPIRATION
GEWINNE
TOLLE
PREISE:
WWW.DEIN-NRW.DE/
DEIN NRW NIMMT DICH MIT AUF ENTDECKUNGS-
REISE UND LIEFERT INSPIRATION UND INFORMATION
FÜR DEINEN NÄCHSTEN KURZURLAUB.
GEWINNSPIEL
Besuche uns im Web: www.dein-nrw.de
Abonniere die Insidertipps:
www.dein-nrw.de/newsletter
Folge uns:
www.facebook.com/deinnrw
www.twitter.com/deinnrw
Bestelle kostenlose Broschüren: www.dein-nrw.de/prospekte

HIMMLISCH

SCHÖN

KOMPAKT

Diese und weitere himmlisch schöne Kulturtipps finden sich auch unter www.dein-nrw.de/himmlisch-schoen

TAG D E R G Ä RT E N U N D PA R K S

Historische Parks, herrschaftliche Schlossanlagen und liebe- voll gepflegte Gartenparadiese entdecken Besucher am Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe am 14. und 15. Juni 2014. Zahlreiche Orte inszenieren zudem ein „Diner en blanc“. www.gaerten-in-westfalen.de

BEETHOVENFEST BONN

Das Beethovenfest Bonn 2014 steht unter dem Motto „Götterfunken“. Vom 6. September bis zum 3. Oktober ver- zaubern 60 Veranstaltungen an mehr als 20 Spielstätten die Musikliebhaber. Tickets sind ab sofort erhältlich. www.beethovenfest.de

SUMMERWINDS

Das Internationale Holzbläser Festival „Summerwinds“ lockt vom 27. Juni bis zum 7. September Musikfreunde zu außergewöhnlichen Spielorten im Münsterland. „Summer sings“ heißt es zudem vom 27. bis zum 29. Juni: Dann besin- gen 40 Chöre in acht Gemeinden des Münsterlandes den Sommer. www.summerwinds.de

HIMMLISCHER KUNSTGENUSS

Die Museumsinsel Hombroich im Rhein-Kreis Neuss ist das ganze Jahr über geöffnet. Auf der benachbarten Raketen- station zeigt die Langen Foundation noch bis zum 15. Au- gust 2014 die Otto Piene-Ausstellung „Light and Air“. Ein besonderes Erlebnis ist das Sky Event am 9. August 2014. www.inselhombroich.de www.langenfoundation.de

DAS HEILIGE KÖLN

KölnTourismus hat ein vielfältiges Programm aufgelegt, das die Domstadt als weltoffenen Platz mit zahlreichen Religi- onsgemeinschaften und Kulturen zeigt. Führungen und Ver- anstaltungen rücken dabei die Gotteshäuser in den Fokus. www.koelntourismus.de

dabei die Gotteshäuser in den Fokus. www.koelntourismus.de HÖLLISCH GUT KOMPAKT Diese und weitere höllisch gute

HÖLLISCH

GUT

KOMPAKT

Diese und weitere höllisch gute Kulturtipps finden sich auch unter www.dein-nrw.de/hoellisch-gut

„ Ü B E R U N T E RW E LT E N “

Noch bis zum 2. November 2014 lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in der Zentrale des Industriemuseums Zeche Zollern in Dortmund zu einer Reise durch Zeit und Raum ein. Ein Veranstaltungsprogramm begleitet die Ausstellung. www.lwl.org/unterwelten

E R L E B N I SAU FZU G B U RG A LT E N A

Der Erlebnisaufzug Burg Altena führt von der Lennestraße in der Innenstadt Altenas direkt in die Burg. Montags ist der Auf- zug geschlossen. Nähere Infos im Netz. www.erlebnisaufzug.de

geschlossen. Nähere Infos im Netz. www.erlebnisaufzug.de Erlebnisaufzug Burg Altena. Der Aufzug führt von der
geschlossen. Nähere Infos im Netz. www.erlebnisaufzug.de Erlebnisaufzug Burg Altena. Der Aufzug führt von der

Erlebnisaufzug Burg Altena. Der Aufzug führt von der Innenstadt Altenas direkt in die Burg. Im Stollen wartet Historie auf die Besucher (Bild links). Grubenfahrt in die Tiefe. Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum bietet die täuschend echte Illusion einer Förderkorb-Fahrt (Bild rechts).

„UNTER DER ERDE“

Die Schau mit Werken von Künstlern wie Max Ernst, Roni Horn, Martin Kippenberger, Henry Moore, Thomas Schütte und Jeff Wall ist noch bis zum 10. August 2014 im K21 Ständehaus in Düsseldorf zu sehen. Eine Lesungs- reihe zu Kafkas Erzählung „Der Bau“ und ein Begleit- programm runden die Ausstellung ab. www.kunstsammlung.de

DEUTSCHES BERGBAU-MUSEUM BOCHUM

Besucher erleben hautnah und mitten im Geschehen die perfekte Illusion einer Förderkorb-Fahrt bis in 1.200 Me- ter Tiefe. Das Museum ist montags geschlossen. Nähere Infos im Internet. www.bergbaumuseum.de

Nähere Infos im Internet. www.bergbaumuseum.de Fotos: Roman Mensing KULTURTIPP Mondsucht in Münster:
Fotos: Roman Mensing
Fotos: Roman Mensing

KULTURTIPP

Mondsucht in Münster: „The Moon in Alabama“ von Tobias Rehberger im Bahnhofsviertel

Es gibt keine klare Gebrauchsanweisung und die soll es auch nicht geben: Die neuen seltsamen Objekte, die sich um 11 Schaltschränke im Münsteraner Bahnhofsviertel ranken, sind offen für jegliche Nutzung: Sitzen oder Spielen, Turnen oder Turteln oder einfach nur zum Schauen. Wie farbenfrohe Kunst- pflanzen sprießen die bunt lackierten Rohre aus dem Boden und winden sich um das vorgegebene Objekt wie ein Sinnbild moderner Vernetzung. Ge- staltet hat sie der Künstler Tobias Rehberger: „Ich bin absolut offen dafür, wie die Menschen in der Stadt die neuen Objekte annehmen, offen auch für Überraschungen. Ob sie diese als Treffpunkt oder als Orientierungspunkt nutzen, ob sie ihren Lieblingsort ausmachen, ob sie sich hier verabreden oder ob sie anhand der Objekte einem Parcours durch die Stadt folgen.“

Gemeinsam mit Münster Marketing, der Kunsthalle Münster und der Immo- bilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Bahnhofsviertel Münster hat Tobias Rehberger das Projekt im Rahmen der Kampagne „Münster I Kunst + Öffent- lichkeit“ entwickelt. Dabei hat der Künstler in die Objekte immer auch eine kleine Geschichte „eingeflochten“: Von Mumbai über Alabama bis Wanne- Eickel – jedes Objekt bezieht sich auf einen anderen Ort in der Welt. Und immer wenn dort der Mond aufgeht, scheint er auch in Münster – denn eine runde Leuchtkugel thront wie eine strahlende Blüte über jedem Rohr- gewächs. Da wird man doch gerne mondsüchtig www.muenster-art-public.de und www.tourismus.muenster.de

12

Termine

DER NRW-KULTURSOMMER

5. APRIL – 10. AUGUST 3. QUADRIENNALE DÜSSELDORF
5. APRIL – 10. AUGUST
3. QUADRIENNALE
DÜSSELDORF
19. JUNI – 19. JULI SHAKESPEARE- FESTIVAL NEUSS
19. JUNI – 19. JULI
SHAKESPEARE-
FESTIVAL
NEUSS
20. JUNI – 22. JUNI TRAUMZEIT FESTIVAL IM LANDSCHAFTSPARK DUISBURG-NORD
20. JUNI – 22. JUNI
TRAUMZEIT
FESTIVAL IM
LANDSCHAFTSPARK
DUISBURG-NORD
20. JUNI – 21. SEPT. KARL DER GROSSE AUSSTELLUNGS- TRILOGIE IN AACHEN IM RAHMEN DES
20. JUNI – 21. SEPT.
KARL DER GROSSE
AUSSTELLUNGS-
TRILOGIE IN AACHEN
IM RAHMEN DES
KARLSJAHRS 2014
27. JUNI – 29. JUNI NRW-TAG BIELEFELD
27. JUNI – 29. JUNI
NRW-TAG
BIELEFELD
28. JUNI EXTRASCHICHT – DIE NACHT DER INDUSTRIE- KULTUR
28. JUNI
EXTRASCHICHT –
DIE NACHT DER
INDUSTRIE-
KULTUR
9. MAI – 12. JULI KLAVIERFESTIVAL RUHR
9. MAI – 12. JULI
KLAVIERFESTIVAL
RUHR
18. JULI – 26. JULI FANTASTIVAL DINSLAKEN
18. JULI – 26. JULI
FANTASTIVAL
DINSLAKEN
3. JULI – 6. JULI BOCHUM TOTAL BERMUDADREIECK BOCHUM
3. JULI – 6. JULI
BOCHUM TOTAL
BERMUDADREIECK
BOCHUM
5. JULI RUHR IN LOVE OLGAPARK OBERHAUSEN
5. JULI
RUHR IN LOVE
OLGAPARK
OBERHAUSEN
19. JULI KÖLNER LICHTER
19. JULI
KÖLNER
LICHTER
26. JULI JUICY BEATS DORTMUND
26. JULI
JUICY BEATS
DORTMUND
8. AUGUST – 16. AUGUST GENIALE BIELEFELD
8. AUGUST – 16. AUGUST
GENIALE
BIELEFELD
8. AUGUST – 17. AUGUST KUNSTSOMMER ARNSBERG
8. AUGUST – 17. AUGUST
KUNSTSOMMER
ARNSBERG
Kultur- kalender für Der NRW
Kultur-
kalender
für
Der NRW

Der schnellste Weg zur Kultur:

www.kultureventkalender.de

15. AUGUST– 28. SEPT. RUHRTRIENNALE RUHRGEBIETS- WEIT
15. AUGUST– 28. SEPT.
RUHRTRIENNALE
RUHRGEBIETS-
WEIT
22. AUGUST – 7. SEPT. ZELTFESTIVAL RUHR AM KEMNADER SEE BOCHUM
22. AUGUST – 7. SEPT.
ZELTFESTIVAL
RUHR AM
KEMNADER SEE
BOCHUM
26. SEPTEMBER – 3. OKT. BEETHOVEN- FESTIVAL BONN
26. SEPTEMBER – 3. OKT.
BEETHOVEN-
FESTIVAL
BONN
18. SEPT. – 21. SEPT. SEPTEMBER SPECIAL AACHEN
18. SEPT. – 21. SEPT.
SEPTEMBER SPECIAL
AACHEN
26. SEPTEMBER SÜDWESTFALENTAG BAD SASSENDORF
26. SEPTEMBER
SÜDWESTFALENTAG
BAD SASSENDORF
18. SEPT. – 21. SEPT. SCHAURAUM MÜNSTER DAS FEST DER MUSEEN UND GALERIEN
18. SEPT. – 21. SEPT.
SCHAURAUM
MÜNSTER
DAS FEST DER
MUSEEN UND
GALERIEN
27. SEPTEMBER !SING – DAY OF SONG 2014 NRW-WEIT
27. SEPTEMBER
!SING – DAY OF
SONG 2014
NRW-WEIT

KOMM

ZUR

RUHR!

!SING – DAY OF SONG 2014 NRW-WEIT KOMM ZUR RUHR! BAHNREISE RUHR _ 3 Übernachtungen inkl.
!SING – DAY OF SONG 2014 NRW-WEIT KOMM ZUR RUHR! BAHNREISE RUHR _ 3 Übernachtungen inkl.

BAHNREISE RUHR

_ 3 Übernachtungen inkl. Frühstück

_ Hin- und Rückfahrt im ICE,

2. Klasse, keine Zugbindung

_ NRW-Welcome-Box, inkl. Eine-

Stadt-Tagesticket für den ÖPNV und attraktiven Gutscheinen

_ umfangreiches Informations-

material zur Metropole Ruhr

_ Reisepreissicherungsschein

ab 199€ p.P. im DZ
ab
199€
p.P. im DZ

Infos und Buchung unter:

www.ruhr-tourismus.de

_ Reisepreissicherungsschein ab 199€ p.P. im DZ Infos und Buchung unter: www.ruhr-tourismus.de Unterstützt durch:

Unterstützt durch:

_ Reisepreissicherungsschein ab 199€ p.P. im DZ Infos und Buchung unter: www.ruhr-tourismus.de Unterstützt durch:

14

Kulturreise

Choreografie für das Ruhrgebiet „Surrogate Cities Ruhr“ in der Kraftzentrale im Duisburger Landschaftspark ist das
Choreografie
für das Ruhrgebiet
„Surrogate Cities Ruhr“ in der Kraftzentrale im Duisburger
Landschaftspark ist das Ausnahmeereignis der Ruhrtriennale 2014.

D ie Ruhrtriennale legt im dritten und abschließenden Jahr unter der künstlerischen Leitung von Heiner Goebbels vom 15. August bis 28. September 2014 den Fokus auf grenzauflösende Uraufführungen und

Neuinszenierungen internationaler Künstlerinnen und Künstler. Im Zentrum stehen einmal mehr große Musiktheaterproduktio- nen und die Bildende Kunst im Verhältnis zu Tanz, Performance, Film und Konzert. Einer der Höhepunkte des diesjährigen Festi- vals wird mit „Surrogate Cities Ruhr“ das musikalische Porträt einer imaginären Großstadt sein. Außergewöhnlicher Auffüh- rungsort der musikalisch-theatralen Inszenierung ist die Kraftzentrale im Landschaftspark Duisburg-Nord.

DIE ARCHITEKTUR BEWEGTER KÖRPER

Bei den „Surrogate Cities Ruhr“ handelt es sich um eine sieben- teilige Komposition für zwei Solo-Stimmen und großes Orches- ter von Heiner Goebbels. In seinem Orchester-Zyklus entwirft der Komponist das Porträt einer imaginären Metropole. Das Orchester wird dabei als Abbild der Gesellschaft und Metapher einer Stadt begriffen. Die französische Choreografin Mathilde Monnier erarbeitet dazu mit 140 Akteuren aus der Region und den Bochumer Symphonikern unter der Leitung von Steven Slo- ane ein choreografisches Städtebild. Mathilde Monniers Arbeit an „Surrogate Cities Ruhr“ ist inspiriert vom Wechselspiel der Temperaturen und Intensitäten der Musik. Mit Kindern und Ju-

gendlichen, jungen und älteren Erwachsenen erforscht sie deren Bewegungsrepertoire und setzt es in ein spannungsvolles Ver- hältnis zur Musik. So werden die Mitwirkenden zu Mitautoren der Choreografie. Es geht um Wahrnehmungen im städtischen Raum, um Empfindungen von Kollektivität und Einsamkeit. Dabei begreift die Inszenierung die Vielzahl der Städte der Region Ruhr als eine polyzentrische Metropole und schafft ein Zusammenspiel zwischen der Stadt und ihren Bewohnern.

G ROS S STA DT-SO U N DS U N D B RU CH STÜ CK E

Die Musik von „Surrogate Cities“, seit ihrer Uraufführung 1994 überall auf der Welt erfolgreich aufgeführt, verwendet Sounds aus Berlin und New York, aus Tokio und St. Petersburg und inte- griert historisch-musikalische Bruch- und Fundstücke. Den eher erzählerischen Parts geben der virtuose Vokalist David Moss und die amerikanische Jazz-Sängerin Jocelyn B. Smith ihre Stimme. In der Neuinszenierung mit der Choreografie von Mathilde Monnier feiert das Werk im Rahmen der Ruhrtriennale am 20. September seine Premiere. Weitere Aufführungstermine in der Kraftzentrale des Landschaftsparks Duisburg-Nord sind der 21., 26. und 27. September. Als Sonderaktion erhalten junge Zu- schauer bis 27 Jahren für „Surrogate Cities Ruhr“ in allen Kate- gorien Tickets für 10 Euro.

www.ruhrtriennale.de

Kulturreise

Tickets für 10 Euro. www.ruhrtriennale.de Kulturreise Ruhrtriennale erleben (Bahn-Packages) Die Ruhrtriennale

Ruhrtriennale erleben (Bahn-Packages)

Die Ruhrtriennale lockt jedes Jahr mit Mu siktheater, Tanz, Konzert, Film und zeitgenössischer Kunst Tausende Besucher an. Längst ist das „internationale Fest der Künste“ weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Ebenso spektakulär wie das Programm selbst, sind die Schauplätze des Festivals: Orte der Industriekultur in Bochum, Duisburg, Essen und Gladbeck.

Enthaltene Leistungen:

• 2 Übernachtungen inkl. Frühstück

• Ein Veranstaltungsticket Ruhrtriennale pro gebuchter Person (bitte geben Sie bei der Buchung die gewünschte Veran- staltung mit an)

• Hin- und Rückfahrt im ICE, 2. Klasse, ab allen deutschen Bahnhöfen*

Variante 2 Morton Feldman/ Samuel Beckett: Neither Musiktheater, inszeniert von Romeo Castellucci Als Feldman und Beckett 1976 in Berlin aufeinandertreffen, sind sie sich bezüglich ihrer Abneigung gegen die Oper schnell einig. Beckett schreibt einen zehnzeiligen Text, eine abstrakte Konstruktion aus 87 Worten mit dem Titel „Neither“. Feldman komponiert eine Musik, die sich in zarten Nuancierungen und wechselnden Zu- ständen bewegt. Die vielfältig verschränkten Gegensätze im

Text und die Oszillation der Musik zwischen Klang und Stille

bewegt. Die vielfältig verschränkten Gegensätze im Text und die Oszillation der Musik zwischen Klang und Stille

• Reisepreissicherungsschein

Weitere Reisevarianten und Buchung:

Wählen Sie aus den unten aufgeführten Vorstellungen eine aus und buchen Sie das Angebot zum gewünschten Zeitraum. Die Tickets der Deutschen Bahn und der Ruhrtriennale werden Ihnen auf dem Postweg zugestellt. Bitte beachten Sie die Vor- ausbuchungsfrist von 10 Werktagen.

beachten Sie die Vor- ausbuchungsfrist von 10 Werktagen. Variante 1 Surrogate Cities Ruhr Choreografie für das
beachten Sie die Vor- ausbuchungsfrist von 10 Werktagen. Variante 1 Surrogate Cities Ruhr Choreografie für das
beachten Sie die Vor- ausbuchungsfrist von 10 Werktagen. Variante 1 Surrogate Cities Ruhr Choreografie für das
beachten Sie die Vor- ausbuchungsfrist von 10 Werktagen. Variante 1 Surrogate Cities Ruhr Choreografie für das
beachten Sie die Vor- ausbuchungsfrist von 10 Werktagen. Variante 1 Surrogate Cities Ruhr Choreografie für das
beachten Sie die Vor- ausbuchungsfrist von 10 Werktagen. Variante 1 Surrogate Cities Ruhr Choreografie für das
beachten Sie die Vor- ausbuchungsfrist von 10 Werktagen. Variante 1 Surrogate Cities Ruhr Choreografie für das
beachten Sie die Vor- ausbuchungsfrist von 10 Werktagen. Variante 1 Surrogate Cities Ruhr Choreografie für das
beachten Sie die Vor- ausbuchungsfrist von 10 Werktagen. Variante 1 Surrogate Cities Ruhr Choreografie für das
beachten Sie die Vor- ausbuchungsfrist von 10 Werktagen. Variante 1 Surrogate Cities Ruhr Choreografie für das
beachten Sie die Vor- ausbuchungsfrist von 10 Werktagen. Variante 1 Surrogate Cities Ruhr Choreografie für das
beachten Sie die Vor- ausbuchungsfrist von 10 Werktagen. Variante 1 Surrogate Cities Ruhr Choreografie für das
beachten Sie die Vor- ausbuchungsfrist von 10 Werktagen. Variante 1 Surrogate Cities Ruhr Choreografie für das
beachten Sie die Vor- ausbuchungsfrist von 10 Werktagen. Variante 1 Surrogate Cities Ruhr Choreografie für das
beachten Sie die Vor- ausbuchungsfrist von 10 Werktagen. Variante 1 Surrogate Cities Ruhr Choreografie für das
beachten Sie die Vor- ausbuchungsfrist von 10 Werktagen. Variante 1 Surrogate Cities Ruhr Choreografie für das
beachten Sie die Vor- ausbuchungsfrist von 10 Werktagen. Variante 1 Surrogate Cities Ruhr Choreografie für das

Variante 1 Surrogate Cities Ruhr Choreografie für das Ruhrgebiet von Mathilde Monnier mit Musik von Heiner Goebbels Die Duisburger Kraftzentrale wird Schauplatz einer einzigar- tigen musikalisch-theatralen Konstellation: Die französische Choreografin Mathilde Monnier erarbeitet mit 140 Akteuren der Region und den Bochumer Symphonikern unter der Leitung von Steven Sloane ein choreografisches Städtebild zu Surrogate Cities, einer siebenteiligen Komposition für zwei Solo-Stimmen und großes Orchester von Heiner Goebbels. Termine : 20., 21., 26. und 27. September Ort: Kraftzentrale, Landschaftspark Duisburg-Nord Zeit: 19.30 Uhr/21. September: 16.00 Uhr Dauer: 1 h 30 min

Preis: ab 295,- € Buchung: 01806 181610 www.ruhr-tourismus.de/ruhrtriennale 0,20 E pro Anruf aus dem dt. Festnetz,
Preis: ab 295,- €
Buchung: 01806 181610
www.ruhr-tourismus.de/ruhrtriennale
0,20 E pro Anruf aus dem dt. Festnetz, Mobilfunkpreis max. 0,60 E pro Anruf

transformiert Romeo Castellucci in bedrohlich theatrale Bilder voll unaufgelöster Spannung. Es spielen die Duisburger Philhar- moniker unter der Leitung von Emilio Pomàrico.

Termine : 6., 7., 12., 14., 19. und 20. September Ort: Jahrhunderthalle Bochum Zeit: 20.30 Uhr Dauer: 1 h 15 min

Bochum Zeit: 20.30 Uhr Dauer: 1 h 15 min Variante 3 Lemi Ponifasio: I AM Theater/Tanz/Performance
Bochum Zeit: 20.30 Uhr Dauer: 1 h 15 min Variante 3 Lemi Ponifasio: I AM Theater/Tanz/Performance
Bochum Zeit: 20.30 Uhr Dauer: 1 h 15 min Variante 3 Lemi Ponifasio: I AM Theater/Tanz/Performance
Bochum Zeit: 20.30 Uhr Dauer: 1 h 15 min Variante 3 Lemi Ponifasio: I AM Theater/Tanz/Performance
Bochum Zeit: 20.30 Uhr Dauer: 1 h 15 min Variante 3 Lemi Ponifasio: I AM Theater/Tanz/Performance
Bochum Zeit: 20.30 Uhr Dauer: 1 h 15 min Variante 3 Lemi Ponifasio: I AM Theater/Tanz/Performance
Bochum Zeit: 20.30 Uhr Dauer: 1 h 15 min Variante 3 Lemi Ponifasio: I AM Theater/Tanz/Performance
Bochum Zeit: 20.30 Uhr Dauer: 1 h 15 min Variante 3 Lemi Ponifasio: I AM Theater/Tanz/Performance
Bochum Zeit: 20.30 Uhr Dauer: 1 h 15 min Variante 3 Lemi Ponifasio: I AM Theater/Tanz/Performance
Bochum Zeit: 20.30 Uhr Dauer: 1 h 15 min Variante 3 Lemi Ponifasio: I AM Theater/Tanz/Performance
Bochum Zeit: 20.30 Uhr Dauer: 1 h 15 min Variante 3 Lemi Ponifasio: I AM Theater/Tanz/Performance
Bochum Zeit: 20.30 Uhr Dauer: 1 h 15 min Variante 3 Lemi Ponifasio: I AM Theater/Tanz/Performance
Bochum Zeit: 20.30 Uhr Dauer: 1 h 15 min Variante 3 Lemi Ponifasio: I AM Theater/Tanz/Performance
Bochum Zeit: 20.30 Uhr Dauer: 1 h 15 min Variante 3 Lemi Ponifasio: I AM Theater/Tanz/Performance
Bochum Zeit: 20.30 Uhr Dauer: 1 h 15 min Variante 3 Lemi Ponifasio: I AM Theater/Tanz/Performance
Bochum Zeit: 20.30 Uhr Dauer: 1 h 15 min Variante 3 Lemi Ponifasio: I AM Theater/Tanz/Performance
Bochum Zeit: 20.30 Uhr Dauer: 1 h 15 min Variante 3 Lemi Ponifasio: I AM Theater/Tanz/Performance

Variante 3 Lemi Ponifasio: I AM Theater/Tanz/Performance Lemi Ponifasio richtet den Blick auf die Metropolen unserer Gegenwart. Dabei thematisiert er das labile Gleichgewicht zwischen Schöpfung und Zerstörung. Mit Bewegung, Sprache, Entschleunigung und dem Zusammenspiel von Licht und Schatten erzeugt er eindrucksvolle Bilder von formaler Strenge.

Termine : 28., 29., 30. und 31. August Ort: Jahrhunderthalle Bochum Zeit: 20.30 Uhr Dauer: ca. 2h, keine Pause

Termine : 28., 29., 30. und 31. August Ort: Jahrhunderthalle Bochum Zeit: 20.30 Uhr Dauer: ca.

15

* keine Zugbindung; für bestimmte Strecken/Züge (z.B. ICE-Sprinter) bestehen Reservierungspflichten, ggf. Aufpreise erforderlich

16

Interview

„Was

können

WIR

tun?“

Karl Lagerfeld in Essen, K.O. Götz in Duisburg oder Katharina Sieverding in Düsseldorf: Die Förderung von Kunst und Kultur, bei- spielsweise durch die finan- zielle Unterstützung von Ausstellungen oder durch Ankäufe von Kunstwerken, ist Dr. Thomas A. Lange wichtig. Im Interview verrät der Vorstandsvorsitzende der National-Bank warum.

Herr Dr. Lange, wie häufig gehen Sie eigentlich jährlich privat in Museen oder zu Kunstausstellungen? Wann immer ich die Zeit dazu finde … teilweise mehrfach in der Woche, teilweise mehrere Wochen gar nicht. Aufgrund meiner beruflichen Aufgabe und der da- mit verbundenen Verantwortung sind die Gelegenheiten mitunter limitiert. Darü- ber hinaus binden mich verschiedene eh- renamtliche Tätigkeiten.

Man könnte doch klischeehaft meinen, der Chef einer Bank sei ein reiner Zahlenmensch. Wie wird aus Zahlen und Kunst ein Bild? Wo ist der Schnitt- punkt?

Schnittpunkt trifft es nicht ganz. Es sind vielmehr zwei Regelkreise, die sich vor dem Hintergrund eines konservativen un- ternehmerischen Selbstverständnisses be- günstigen: Auf der einen Seite die National- Bank, die bewusst auf klassische Werbung verzichtet, weil sie davon überzeugt ist, dass sich solide Finanzdienstleistungen nicht für marktschreierische Angebote eignen. Auf der anderen Seite dasselbe In- stitut, das im Rahmen seines langjährig gelebten kulturellen und gesellschaft- lichen Engagements durch die Förderung von Ausstellungen, Konzerten und ande- rem mehr in Kunst, Kultur und damit letztlich in die Vielfalt unserer Gesell- schaft investiert. Ich denke, die nur weni- ge Wochen zurückliegende Hauptver- sammlung meines Hauses hat es auf den Punkt gebracht: Ein Drittel aller Redner haben das starke kulturelle und gesell- schaftliche Engagement der Bank erneut gelobt. Das sehe ich weiterhin als Bestäti- gung unserer Eigentümer und Kunden für die Richtigkeit dessen, was meine Kolle-

gen und ich auch in diesem Bereich unter- nehmen.

Wie ist in diesem Zusammenhang die Sammlung der National-Bank zu bewerten? Eher als Investitions- oder Imageprojekt? Es ist sowohl ein Investitions- als auch ein Imageprojekt. Wichtig aber ist, dass weder das eine noch das andere der Primärmoti- vation meines Hauses entspricht. Überge- ordnetes Ziel unseres Engagements ist die Sinnstiftung für alle daran Beteiligten und Interessierten, insbesondere in unse- rem Geschäftsgebiet Nordrhein-Westfalen.

Nach welchen Kriterien entscheiden Sie denn, ob Sie ein Objekt kaufen oder eine Ausstellung unterstützen? Wir haben ein klar konfiguriertes Samm- lungskonzept, das sich auf Schüler und Lehrer der Düsseldorfer Kunstakademie bezieht. Vor diesem Hintergrund kann ich einschätzen, in welchem Umfeld ich mich bewegen darf. Ich weiß, in welchem Be- reich Ergänzungen sinnvoll sind oder wo

Dr. Thomas A. Lange (links) mit Karl Lagerfeld im Museum Folkwang. Die Szene stellt die Pariser Arbeitssituation von Lagerfeld anlässlich der Ausstellung „Karl Lagerfeld – Parallele Gegensätze“, die bis Mitte Mai im Museum Folkwang in Essen zu sehen war, dar.

wir angesichts aktueller Marktentwick- lungen den einen oder anderen Austausch vornehmen sollten.

Welchen Wert hat aus Ihrer Sicht Kul- tursponsoring – für die Gesellschaft wie für die Bank selbst? Der Erfolg einer Gesellschaft ist untrenn- bar mit der gesunden Entwicklung des wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Umfeldes verknüpft. Insofern ist die Un- terstützung von Kunst und Kultur eine staatsbürgerliche Aufgabe, der wir uns alle stellen müssen. Natürlich bedarf es auch einer staatlichen Unterstützung. Ganz ohne sie geht es nicht. Aber im Sinne einer richtig verstandenen Gemeinwohlorien- tierung muss die Frage lauten: Was kön- nen WIR tun?

Welche Kulturprojekte werden Sie in den kommenden Monaten noch unterstützen? Neben den eingangs von Ihnen genannten Ausstellungen werden wir im Rahmen des diesjährigen Klavier-Festival Ruhr Kon-

zerte mit Daniel Barenboim und Martin Stadtfeld ermöglichen. Im Herbst folgt ein sicherlich umjubelter Auftritt von der Mezzosopranistin Joyce DiDonato in der Philharmonie Essen, unserem Wohnzim- mer. Soweit die Kunst betroffen ist, verlei- hen wir in den nächsten Tagen zum wie- derholten Male den Internationalen Bergischen Kunstpreis. Zudem planen wir die Unterstützung von Ausstellungen von Thomas Struth und Richard Deacon im Museum Folkwang sowie von Markus Lüpertz im MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst. Mehr möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verra- ten. Lassen Sie sich überraschen.

Wenn Sie die Wahl hätten, welches Kunstprojekt oder welche Ausstellung würden Sie gerne selbst inszenieren? Die gegenwärtige Ausstellung von Katha- rina Sieverding „mal d´archive“ im K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, um ein Bespiel zu nennen, geht auf die Initiative unserer National-Bank zurück.

Interview

17

die Initiative unserer National-Bank zurück. Interview 1 7 DR. THOMAS A. LANGE Geburtsdatum: 20. April 1963

DR. THOMAS A. LANGE

Geburtsdatum:

20. April 1963 Stationen:

seit 2011 NATIONAL-BANK AG Vorsitzender des Vorstandes

2007–2011

NATIONAL-BANK AG Sprecher des Vorstandes

2001–2006

Deutsche Bank AG Mitglied der Geschäftsleitung

2000–2001

Deutsche Bank AG Chief Country Officer & General Manager, Singapur

1997–2000

Deutsche Bank AG Direktor, Corporate & Institutional Banking, Filiale Rostock

1994–1997

Deutsche Bank AG Vorstandsassistent, Zentrale, Frankfurt am Main

1992–1994

Deutsche Bank AG Trainee/Relationship Manager, Corporate Banking, Filialen Essen & Recklinghausen

1988–1992

Referendarausbildung

1982–1987

Studium der Rechtswissenschaften

1982–1987 Studium der Rechtswissenschaften Zum Glück hatten wir in Frau Dr. Acker- mann, der Leiterin

Zum Glück hatten wir in Frau Dr. Acker- mann, der Leiterin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, schnell eine Ver- bündete für das Vorhaben gefunden. Und nach vielen Gesprächen am langen dunk- len Tisch im Studio der Künstlerin war das Ausstellungskonzept gereift. Es ist eine fantastische Präsentation, in deren Mittelpunkt der Stauffenberg-Block, eines der Hauptwerke Sieverdings, steht. Mit und in ihm manifestieren sich schon früh wesentliche Charakteristika ihres Schaf- fens. Einfach wundervoll – Katharina, die Große! Noch bis Ende September sind die Werke zu sehen, ein Besuch lohnt sich!

Das Gespräch führte Guido Schweiß-Gerwin.

18 Kultur erleben

1 8 Kultur erleben So vielfältig wie das Land selbst Einer der Höhepunkte des 800-jährigen Stadtjubiläums

So vielfältig wie das Land selbst

Einer der Höhepunkte des 800-jährigen Stadtjubiläums in Bielefeld ist der NRW-Tag vom 27. bis 29. Juni.

in Bielefeld ist der NRW-Tag vom 27. bis 29. Juni. BIELEFELD FEIERT 19 Kultur erleben Der
in Bielefeld ist der NRW-Tag vom 27. bis 29. Juni. BIELEFELD FEIERT 19 Kultur erleben Der

BIELEFELD FEIERT

ist der NRW-Tag vom 27. bis 29. Juni. BIELEFELD FEIERT 19 Kultur erleben Der NRW-Tag vom
19 Kultur erleben
19
Kultur erleben

Der NRW-Tag vom 27. bis 29. Juni 2014 ist eines der Highlights im Jubiläumsjahr der Stadt Bielefeld. Das facetten- reiche Programm hat das Land NRW gemeinsam mit der Stadt Bielefeld auf die Beine gestellt, es ist im Internet unter www.nrwtag-bielefeld.de einsehbar. Aber auch über die Veranstaltung hinaus lohnt in diesem Sommer ein Besuch der Ostwestfalen-Metropole: Denn 800 Jahre Stadtgeschichte werden gebührend gefeiert mit verschiedenen Veran- staltungen und Festivals. Das komplette Programm gibt es unter www.bielefeld800.de

D ie These der Bielefeld-Ver-

schwörung über die Stadt, die

es angeblich nicht gibt, dürfte

2014 hinreichend widerlegt

werden. Denn dann feiert die ostwest- fälische Stadt unter dem Motto „800 Jahre Bielefeld – Das gibt’s doch gar nicht!“ mit zahlreichen Veranstaltungen ihr Jubilä- umsjahr. Einer der vielen Höhepunkte ist dabei der NRW-Tag vom 27. bis 29. Juni in der Bielefelder Innenstadt.

Im Vergleich zu Bielefeld ist Nordrhein- Westfalen blutjung. In diesem Jahr wird das Land 68 Jahre alt – natürlich trotzdem ein Grund zu feiern. „Wir freuen uns, in diesem besonderen Jahr zum 800-jährigen Stadtjubiläum zu Gast in Bielefeld zu sein“, sagt Oliver Gottmann, Leiter des Veranstaltungsreferates der Staatskanzlei NRW. Anfänglich wurde das Landesfest nur zu runden Geburtstagen und aus- schließlich in Düsseldorf ausgerichtet – seit 2007 findet der NRW-Tag in wechseln- den Städten statt. In Bielefeld präsentieren sich erstmals die ehemaligen Ausrichter- städte in einem Gemeinschaftszelt.

K U LT U R E L L E V I E L FA LT

Acht Bühnen, sieben Meilen und zehn Quartiere verwandeln Bielefeld an allen drei Tagen in eine pulsierende Festtags- Metropole. Open-Air-Konzerte, Ausstel- lungen, Shows, Lesungen, Poetry-Slam sowie Sport- und Tanzvorführungen bil- den das künstlerische Rahmenprogramm des NRW-Tages. Zum Auftakt am Freitag- abend gibt unter anderem die Kölsche Kultband „Höhner“ ein Konzert auf der Landes.Bühne.

Richtig los geht es am Samstag mit einem ökumenischen Gottesdienst und der an- schließenden offiziellen Eröffnung durch NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Am Nachmittag steht dann der tra- ditionelle Festumzug durch die Innen- stadt auf dem Programm. Die bunte Parade mit Tanz- und Musikgruppen, Sportvereinen sowie Verbänden spiegelt die kulturelle Vielfalt aus Stadt, Region und Land wider.

ERLEBNISMEILEN

Musikalisch dürfte beim NRW-Tag für je- den Geschmack etwas dabei sein: Am Samstag beginnt das Abendprogramm auf der Kultur.Bühne mit dem Finale von „Sing a Song“ von Radio Bielefeld. Es folgt der Auftritt von Singer-Songwriter Andreas Bourani („Nur in meinem Kopf“). Auch auf der Radio Bielefeld.Bühne wird an dem Wochenende beste Unterhaltung ge- boten – von Coversongs von „Depeche Made“ über Kinderrock von „Randale“ und Kabarett mit Ingo Börchers bis zu „Soulfood“ mit Roman Maiorino. Auf der WDR.Bühne sorgen unter anderem der Bandwettbewerb „WDR 2 für eine Stadt“, das WDR 4 Sommerkonzert mit Götz Alsmann und Band sowie die deutsche A-capella-Gruppe „basta“ für Stimmung.

Der Bielefelder Regionalsender Kanal 21 präsentiert ein literarisches Programm auf der Literatur.Bühne. Und auf der Büh- ne Forum.Politicum wird tagsüber kon- trovers zu aktuellen politischen Themen diskutiert. Für Sportbegeisterte dürfte sich ein Besuch der Sport.Bühne auf dem Bunnemannplatz lohnen. Hier hat der

der Sport.Bühne auf dem Bunnemannplatz lohnen. Hier hat der Bielefeld, die Stadt, die es angeblich nicht
der Sport.Bühne auf dem Bunnemannplatz lohnen. Hier hat der Bielefeld, die Stadt, die es angeblich nicht

Bielefeld, die Stadt, die es angeblich nicht gibt, feiert ihr 800-jähriges Bestehen. Ein Highlight unter den Veranstaltungen ist der NRW-Tag vom 27. bis zum 29. Juni.

Stadtsportbund ein vielseitiges Bewe- gungsprogramm auf die Beine gestellt.

Neben dem Bühnenprogramm führen Er- lebnismeilen und Themenquartiere die NRW-Tag-Besucher durch die Bielefelder Innenstadt. Von der Tüftel.Meile über die Blaulicht.Meile und Bundeswehr.Meile bis zur Gastgeberland.NRW.Meile – es gibt viel zu entdecken. Ebenso in den verschie- denen Quartieren: Was sich hinter den Titeln Spiel.Spaß.Quartier oder „Deutsch- land bewegt sich!“ verbirgt, schaut man am besten selbst. Bielefelds Oberbürger- meister Pit Clausen ist sich in jedem Fall sicher: „Der NRW-Tag präsentiert sich so vielfältig wie das Land selbst.“

20

Kulturtrip

Zugabe

eltfestival Ruhr 2014

Was machen Milow, Jamie

Cullum, Tim Bendzko, Adel Tawil und rund 30 andere Künstler und Bands innerhalb von knapp drei Wochen gemeinsam in Bochum? Sie rocken die Region! Das Zelt- festival in Bochum ist eine der größten Konzertveran- staltungen Deutschlands. Im Hintergrund ziehen Björn Gralla und Enrico Karolczak von Contra Promotion die Strippen für die Stars.

Karolczak von Contra Promotion die Strippen für die Stars. Reges Treiben auf dem bunten Kunsthand- werkermarkt.

Reges Treiben auf dem bunten Kunsthand- werkermarkt. Für das leibliche Wohl sorgt das größte Open-Air Restaurant der Region mit einem riesigen Biergarten.

B ereits zum siebten Mal reichen die Stars der deutschen und in- ternationalen Musik- und Co- medyszene am Kemnader See

vom 22. August bis 7. September das Mik- rofon von Hand zu Hand. Im vergangenen Jahr kamen über 140.000 Besucher in die Zeltstadt zwischen Bochum und Witten. „Mit dem Zeltfestival Ruhr wollen wir hier in unserer Region etwas Einzigartiges aufbauen“, erklärt Björn Gralla von Cont- ra Promotion aus Bochum, der mit seinem Agenturpartner Enrico Karolczak sowie den Geschäftspartnern Lukas Rüger und Heri Reipöler das Konzept entwickelt und seit dem Start 2008 kontinuierlich ausge- baut hat. Kern des Festivals sind drei große Eventzelte, in denen sich über 40 Gastspie- le und Konzerte in den 17 Tagen abspielen.

Zusätzlich bietet das Areal das größte Open-Air Restaurant der Region mit ei- nem riesigen Biergarten sowie einen bun- ten Kunsthandwerkermarkt. Sowohl das Veranstaltungsprogramm als auch der gas- tronomische und kreative Rahmen ist für alle Altersgruppen und Familien gleichgut geeignet. „Wir sind mit 60.000 Zuschauern 2008 gestartet. Heute kommen mehr als doppelt so viele. Das ist eine schöne Bestä- tigung unserer Idee“, freut sich Gralla über den wachsenden Zuspruch.

KONTINUIERLICH GEWACHSEN

Contra Promotion zählt laut Branchen- magazin Pollstar zu den fünf größten Konzertagenturen in Deutschland. Björn Gralla und Enrico Karlczak sitzen nahezu unbemerkt mit zehn Mitarbeitern mitten

in der City von Bochum. „In der Konzert- branche kennt uns jeder“, so Karolczak. Ansonsten sehen die Beiden ihre Rolle aber eher im Hintergrund. „Wir bewegen etwas, das macht Spaß“, ist auch Gralla mit dem Leben abseits der Scheinwerfer sehr zufrieden. „Die Rückmeldungen der Künstler, Plattenfirmen und Musikverlage sind ausnahmslos gut. Das zeigt uns, dass unser Weg, langsam, aber kontinuierlich zu wachsen, richtig ist.“ Gralla startete sei- ne Karriere 1993 mehr oder weniger im Wohnzimmer zunächst als Musikmanager mit der Band „Luna Luna“ aus Reckling- hausen. Wenig später stieß dann Enrico Karolczak hinzu, speziell um den Bereich Tourbooking zu übernehmen und auszu- bauen. Gralla und Karolczak kannten sich vom Zivildienst und vom Musik machen. Erstes größeres Projekt war 1995 „Rock im Pott“ im Westfalia Stadion in Herne.

1996 übernahm Contra Promotion für die Band Guano Apes die Arbeit als Manage- ment- und Konzertagentur. Mit der zwei Jahre zuvor in Göttingen gegründeten Rockband gelang der Durchbruch. 1998 folgte die erste Auszeichnung in Platin für „Proud like a God“, mit über drei Millio- nen Exemplaren eines der meistverkauf- ten Debütalben seiner Zeit. Eine 18-mona- tige Tour durch Europa und die USA

machte die Band international zum Top- seller. „Wir sind grundsätzlich an längeren Partnerschaften mit Künstlern und Bands interessiert, die wir dann auch exklusiv für Touren buchen“, erläutert Björn Gralla die Philosophie von Contra Promotion. Neben den Guano Apes zählen zum Bei- spiel Sunrise Avenue, Eurovision Song Contest-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut oder die Rocker von Nightwish, die im vergangenen Jahr beim legendären Rock- festival in Wacken als Headliner auftra- ten, dazu.

ERFOLGREICHES MTV-PROJEKT

Eines der großen Projekte war die „MTV Campus Invasion“. Die Festivalreihe des Musiksenders MTV an deutschen Univer- sitäten begann 2001. Gemeinsam mit Con- tra Promotion wurde die Reihe mit jeweils drei Konzerten in den Sommermonaten weiterentwickelt. Stars wie Bryan Adams, Amy Macdonald oder auch Fettes Brot, die Fantastischen Vier und viele andere lock- ten bis 2011 bis zu 25.000 Besucher pro Konzert an die Unis. „Mit dem Zeltfestival in Bochum toppen wir diese Zahlen noch einmal.“ Und Björn Gralla ist sich sicher, dass 2014 wieder ein Erfolg wird.

Tickets und weitere Infos unter:

www.zeltfestivalruhr.de

Kulturtrip

21

Mitten unter den Stars. Enrico Karolczak und Björn Gralle (links und rechts im Bild unten) holen große Künst- ler wie Jamie Cullum ( © Universal Music), Milow ( © Brantley Gutierrez), Tim Bendzko ( © Kai Stuth) oder Adel Tawil ( © Olaf Heine) nach Bochum.

JAMIE

CULLUM

MILOW
MILOW

TIM

BENDZKO

ADEL

TAWIL

Tim Bendzko ( © Kai Stuth) oder Adel Tawil ( © Olaf Heine) nach Bochum. JAMIE

22

Zwischenstopp

GEWINNSPIEL: SOMMERKINO

Filmgenuss im eigenen Garten

An einem lauen Sommerabend Kinospaß mit Freunden und Familie im eigenen Garten genießen: Die Zutaten für dieses Open-air-Vergnügen können Sie jetzt gewinnen. Zusammen mit der Brauerei C. & A. Veltins verlosen wir ein exklusives Gewinnpaket. Und das gehört alles dazu: Popcorn und Popcorn-Maker, gemütliche aufblasbare Lounge-Sessel, einen Kasten frisches Veltins, Veltins Fassbrause und na- türlich eine Auswahl spannender Filme. Dabei erwartet Sie eine abwechslungsreiche Mischung an Filmen: der Oscar- Gewinner „Gravity“, „Rio“, ein Zeichentrickfilm für die ganze Familie und für diejenigen, die sich zumindest im Film für Fußball begeistern können – „Das Wunder von Bern“. Und so können Sie am Gewinnspiel teilnehmen: Senden Sie einfach unter dem Stichwort „Veltins Sommerkino" bis zum 5. Juli 2014 eine Postkarte an die Markt1 Verlagsgesell- schaft, Frau Patricia Günther, Markt1, 45127 Essen oder eine E-Mail an guenther @ mark1-verlag.de.

Essen oder eine E-Mail an guenther @ mark1-verlag.de. Die 15-millionste Besucherin, Nicole Heidecke, steht bei

Die 15-millionste Besucherin, Nicole Heidecke, steht bei Starlight Express zum ersten Mal auf Skates.

steht bei Starlight Express zum ersten Mal auf Skates. Die Zutaten für einen Kinoabend im eigenen

Die Zutaten für einen Kinoabend im eigenen Garten: Popcorn, ge- mütliche Sessel, kühle Getränke und ein paar gute Fime. Das alles können Sie jetzt beim Veltins Sommerkino gewinnen.

15 MILLIONEN BESUCHER

Neuer Rekord bei Starlight Express

Das Ensemble des Erfolgsmusicals „Starlight Express“ konnte sich jetzt über die 15-millionste Besucherin freuen: Nicole Heinecke aus Hamburg wurde vor der Show von Entertainer, Sänger und RTL- Moderator Ross Antony überrascht. Für den „Special Guest“ standen am Abend zur Auswahl Skates in verschiedenen Größen bereit – in der Hoffnung, dass er oder sie gemeinsam mit Dar- stellern eine Ehrenrunde drehen würde. Die Hamburgerin sagte spontan zu und wurde von 1.700 Zuschauern begeistert ange- feuert. Für soviel Mut gab es im Anschluss noch eine Belohnung:

Original-Skates, signiert vom Ensemble, und eine Zugreise mit dem Glacier-Express durch die Schweiz, von St.Moritz bis Zermatt. Kein Musical auf dem Kontinent und nur ein anderes weltweit (Phantom der Oper am Broadway, New York) kann so viele Zu- schauer an einem Standort verzeichnen wie Bochums Starlight Express: Mindestens sieben Mal pro Woche, ohne Unterbrechung und seit fast 26 Jahren drehen Rusty & Co. ihre Runden mitten durch die Publikumsränge. Wer sich vom rasanten Musicalspaß mitreißen lassen möchte, kann sich noch bis zum 9. September 2014 mit dem Familiy & Friends Angebot Tickets zu Vorzugs- preisen sichern.

www.starlight-express.de

Inkl. Gebühren DAS SOMMERANGEBOT FAMILYFAMILY && FRIENDSFRIENDS Gültig vom 6.6. bis zum 9.9.2014 AB BIS
Inkl. Gebühren
DAS SOMMERANGEBOT
FAMILYFAMILY && FRIENDSFRIENDS
Gültig vom 6.6. bis zum 9.9.2014
AB
BIS ZU 555 PERSONENPERSONENPERSONEN
(MIND. 2 KINDER)

WER MACHT DAS RENNEN?

(MIND. 2 KINDER) WER MACHT DAS RENNEN? TM © 1984 RUG Ltd. Tickets unter:

TM © 1984 RUG Ltd.

Tickets unter: www.starlight-express.de/aktion

oder Hotline

01805-2001

0,14 €/Min. a. d. dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.

d e r H o t l i n e 0 1 8 0 5 -
Sekunden graziosa confusione Cecilia Bartoli – L’Italiana in Algeri Erleben Sie Cecilia Bartoli nach ihrem
Sekunden graziosa confusione Cecilia Bartoli – L’Italiana in Algeri Erleben Sie Cecilia Bartoli nach ihrem
Sekunden graziosa confusione Cecilia Bartoli – L’Italiana in Algeri Erleben Sie Cecilia Bartoli nach ihrem
Sekunden graziosa confusione Cecilia Bartoli – L’Italiana in Algeri Erleben Sie Cecilia Bartoli nach ihrem

Sekunden

graziosa

confusione

Cecilia Bartoli – L’Italiana in Algeri Erleben Sie Cecilia Bartoli nach ihrem Dortmunder »Norma«-Debüt 2010
Cecilia Bartoli – L’Italiana in Algeri
Erleben Sie Cecilia Bartoli nach ihrem Dortmunder
»Norma«-Debüt 2010 zum ersten Mal als Isabella
in Rossinis turbulenter Opera buffa.
27.06.2014 · 19.00 Uhr, 29.06.2014 · 18.00 Uhr
Musik bereichert.
KONZERTHAUS DORTMUND
PHILHARMONIE FÜR WESTFALEN
27.06.2014 · 19.00 Uhr, 29.06.2014 · 18.00 Uhr Musik bereichert. KONZERTHAUS DORTMUND PHILHARMONIE FÜR WESTFALEN
27.06.2014 · 19.00 Uhr, 29.06.2014 · 18.00 Uhr Musik bereichert. KONZERTHAUS DORTMUND PHILHARMONIE FÜR WESTFALEN
27.06.2014 · 19.00 Uhr, 29.06.2014 · 18.00 Uhr Musik bereichert. KONZERTHAUS DORTMUND PHILHARMONIE FÜR WESTFALEN
27.06.2014 · 19.00 Uhr, 29.06.2014 · 18.00 Uhr Musik bereichert. KONZERTHAUS DORTMUND PHILHARMONIE FÜR WESTFALEN
27.06.2014 · 19.00 Uhr, 29.06.2014 · 18.00 Uhr Musik bereichert. KONZERTHAUS DORTMUND PHILHARMONIE FÜR WESTFALEN