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HEFT 6A – DEZEMBER 2006

ERSCHEINUNGSORT PERCHTOLDSDORF, VERLAGSPOSTAMT 2380 PERCHTOLDSDORF, P. b. b. 02Z033056

9,50,

HEFT 6A DEZEMBER 2006

FACHMAGAZIN FÜR DIE GEHOBENE HOTELLERIE UND GASTRONOMIE
FACHMAGAZIN FÜR DIE GEHOBENE HOTELLERIE UND GASTRONOMIE

Bacaro Hotel K Procacci Kreuzwirt DO & CO Hotel Vienna Hotel Tauber´s Unterwirt Gartenhotel Altmannsdorf Aktiv & Spa Resort Rieser

WELLNESS

INTERIEUR

KAMINE

Internationale Frankfurter Messe 9.–13.2.2007 Tausendundeine Idee für Sie Die Ambiente wird im Februar zum Mittelpunkt

Internationale Frankfurter Messe

9.–13.2.2007

Tausendundeine Idee für Sie

Die Ambiente wird im Februar zum Mittelpunkt der Konsumgüterwelt. Lassen Sie sich inspirieren von 4.600 internationalen Ausstellern und zukunftsweisenden Trend- inszenierungen. Ob große Marken oder junges Design – in den Weltleitmessen Dining, Giving und Living finden Sie alles, was für den Handel wichtig wird. Freuen Sie sich auf den Treffpunkt der Branche, auf neue Impulse und einzigartige Produktideen!

Dkfm. Jungk & Partner Ges.m.b.H. www.ambiente.messefrankfurt.com info@austria.messefrankfurt.com Tel. (01) 470 88 25-20 Eintrittskarten online zum Vorverkaufspreis. Für Fachbesucher.

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10.–13.1.2007 Hochwertigkeit und Funktionalität: Die Heimtextil – der Treffpunkt für das Objektgeschäft.
10.–13.1.2007 Hochwertigkeit und Funktionalität: Die Heimtextil – der Treffpunkt für das Objektgeschäft.

10.–13.1.2007

Hochwertigkeit und Funktionalität:

Die Heimtextil – der Treffpunkt für das Objektgeschäft.

Vielfältiges Design, überraschende Objektlösungen, anfassbare Trends, erstaunliche Innovationen, globaler Überblick, qualifizierte Anbieter. Contract Creations: Ihre Orientierung auf der Heimtextil, der weltweit größten internationalen Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien. info@austria.messefrankfurt.com, www.heimtextil.messefrankfurt.com

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Ladenschluss Die regelmäßig aufflammenden Diskussionen um die heimischen Ladenöffnungszeiten haben jüngst wieder neuen

Ladenschluss

Die regelmäßig aufflammenden Diskussionen um die heimischen Ladenöffnungszeiten haben jüngst wieder neuen Nährboden bekommen. In Berlin darf der Handel nun an Wochentagen und Samstagen seine Geschäfte rund um die Uhr und zu- sätzlich an zehn Sonntagen im Jahr von 13 bis 20 Uhr offen halten. Das nenne ich freie Marktwirtschaft – die Unternehmen bestimmen selbst, wann sie im Dienst am Kunden geöffnet haben und wann nicht.

Aber diese Entscheidung einfach nur als Erleichterung für den Handel abzutun, wäre recht oberflächlich und könnte nicht ganz den Tatsachen entsprechen. Vielmehr dürfte den Berliner Stadt- vätern bei ihrer Entscheidung bewusst gewesen sein, dass allerorts der Shopping-Tourismus boomt – und Berlin bis zum Jahresende 16 Millionen Nächtigungen erwarten darf.

bis zum Jahresende 16 Millionen Nächtigungen erwarten darf. Titelfoto: DO & CO Hotel Vienna Architekten: FOAF

Titelfoto: DO & CO Hotel Vienna Architekten: FOAF Architekten, Stefan Hillepold Foto: © James Stokes

Vor wenigen Tagen ging ich mit meiner Frau an einem Samstag am Abend durch die Fußgängerzone der Wiener Innenstadt. Massen von Menschen taten es uns gleich, der überwiegende Anteil davon Touristen. Die Schaufenster waren hell erleuchtet, nur offen hatte, abgesehen von einer Hand voll Souvenirläden, kein einziges Geschäft. Aber natürlich, es war Samstag, es war knapp nach 20 Uhr, und wir waren in Österreich.

Nun hätte diese Situation an einem anderen Ort, etwa in den Wiener Außenbezirken oder einem verschlafenen Dorf am Land, kaum zu Irritationen geführt: Wir Österreicher waren lange Zeit von unseren Ladenschlussgesetzen derart gut gegen unsere Einkaufswut gesichert, dass uns Einkäufe jenseits der 18 Uhr-Grenze heute noch in Hochstimmung versetzen können.

Aber was bitte denken sich die Weltenbummler, die es in unsere Hauptstadt und dort ins Zentrum vor verschlossene Einkaufs- tempel verschlägt? Und wie will sich Wien mit geschlossenen Portalen im Shoppingtourismus gegen andere Welt- und Kulturstädte behaupten, wie Rom, Paris, London, … und nun auch Berlin?

Gratulation an die Berliner: Ihr habt die Zeichen der Zeit erkannt, unterstützt mit der neuen Ladenschlussregelung nicht nur den Handel, sondern helft auch aktiv, die Berliner Hotels zu füllen.

Walter Laser

Hotels

Inhalt

Hotels Inhalt
Hotels Inhalt 12 Aktiv & Spa Resort Rieser Wellness-Welle am Achensee 36 Gartenhotel Altmannsdorf Übernachten und

12 Aktiv & Spa Resort Rieser

Wellness-Welle am Achensee

12 Aktiv & Spa Resort Rieser Wellness-Welle am Achensee 36 Gartenhotel Altmannsdorf Übernachten und tagen 18

36 Gartenhotel Altmannsdorf

Übernachten

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Achensee 36 Gartenhotel Altmannsdorf Übernachten und tagen 18 Hotel K Logische Erweiterung Kreuzwirt Back to the

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Übernachten und tagen 18 Hotel K Logische Erweiterung Kreuzwirt Back to the roots 42 24 Hotel

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Hotel K Logische Erweiterung Kreuzwirt Back to the roots 42 24 Hotel Tauber´s Unterwirt Im Zeichen

24 Hotel Tauber´s Unterwirt

Im Zeichen der Kastanie

42 24 Hotel Tauber´s Unterwirt Im Zeichen der Kastanie 50 DO & CO Hotel Vienna Luxus

50 DO & CO Hotel Vienna

Luxus über den Dächern

50 DO & CO Hotel Vienna Luxus über den Dächern 30 Bellissimo Ambiente! Procacci 58 Anima

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Bellissimo Ambiente!

Procacci

Luxus über den Dächern 30 Bellissimo Ambiente! Procacci 58 Anima e corpo Bacaro   Hintergrund Rubriken

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Anima e corpo

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Hintergrund

Rubriken

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Wem gehört der See? Investoren vs. Bürgerinitiative

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Editorial

 

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Inhalt, Impressum

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Wellness Interview mit Heinz Schletterer

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Magazin

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Kamine – Visionen des Feuers von Designer Dominique Imbert

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Bücher Buchvorstellungen und Bestellfax

 

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Produktvorstellungen innovative Produkte

Impressum:

Medieninhaber und Herausgeber: Laser Verlag GmbH, Hochstraße 103, A-2380 Perchtoldsdorf, T ++43-1-869 58 29-0, F DW 20, ISDN DW 25, www.hotelstyle.at Geschäftsleitung: Silvia Laser Anzeigenleitung: Claudia Ahrer T +43-1869 58 29-15 (claudia.ahrer@hotelstyle.at), Mediaservice: Marion Simoner T +43-1869 58 29-16 Chefredaktion: Ing. Walter Laser (redaktion@hotelstyle.at) Redaktion: Mag. Gudrun Gregori, Mag. Heidrun Schwinger, DI Astrid Meyer, Bettina Thun Grafische Gestaltung: Mag. Michele Falchetto, Berkhan Sezen, Andreas Laser Druck: Bauer-Druck, 1110 Wien

Die Redaktion haftet nicht für unaufgefordert eingesandte Manuskripte und Fotos. Berichte, die nicht von einem Mitglied der Redaktion gekennzeichnet sind, geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Das Magazin und alle in ihm enthaltenen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Mit + + gekennzeichnete Beiträge und Fotos sind entgeltliche Einschaltungen. Abonnements: Jahresabonnement (6 Hefte): 45,- / Ausland: 66,-; Abonnements, die nicht spätestens 6 Wochen vor Abonnementende storniert werden, verlängern sich automatisch um ein weiteres Jahr. Einzelheftpreis: 9,50 / Ausland 10,70

Bankverbindung: Bawag Mödling, Konto Nr. 22610710917, BLZ 14000, IBAN AT 87 1400022610710917, BIC BAWAATWW; BA-CA, Konto Nr. 51524477801, BLZ 12000,IBAN AT 231200051524477801, BIC BKAUTWW; UID-Nr. ATU52668304, DVR 0947 270; FN 199813 v

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Magazin – Wörthersee

Magazin – Wörthersee Wem gehört der See? Am Wörthersee wird gebaut. Im vergangenen Winter ragten 13

Wem gehört der See?

Am Wörthersee wird gebaut. Im vergangenen Winter ragten 13 Kräne in der Veldener Bucht zum Himmel. Diese sind nun fast alle verschwunden, haben neuen Hotels und Apartmentbauten Platz gemacht. Das Schloss Velden wird im Frühjahr 2007 plangemäß eröffnet, die Parkvillen beim Hotel Park´s sind bereits in Betrieb, und der Rohbau der Neubauten rund um die Villa Helene ist beinahe fertiggestellt. Dies sind nicht die einzigen Projekte am See. Im benachbarten Ort Auen wich ein traditionelles Hotel mehreren Terrassenhäusern. In Maria Wörth, am Südufer des Wörthersees sollen Punkthäuser mit Apartments entstehen, und ein paar Kilometer weiter in Reifnitz ist ein weiteres Großprojekt rund ums Schloss geplant. Die rege Planungs- und Bautätigkeit lässt eine florierende Tourismusbranche vermuten. Die Hinter- gründe erfährt man bei näherem Hinsehen und Hinhören.

Am Mittwoch, den 22. November fand in der Universität Klagenfurt eine Podiumsdiskussion zum Thema Archi- tektur am Wörthersee statt.Unter der Leitung von Erwin Hirtenfelder, Redakteur der Kleine Zeitung, diskutierten unter reger Beteiligung des Publikums Vertreter aus Tourismus, Wirtschaft, Raumordnung und Architektur die baulichen und touristischen Entwicklungen rund um den See. Am Podium vertreten waren Mag. Gerhard Kleindienst, von der Abteilung für Örtliche Raum- planung in der Landesregierung, die Architektin und Journalistin DI Karin Tschavgova, DI Reinhold Wetschko, Präsident der ZV der Architekten – Kärnten, DI Gernot Kulterer vom Fachbeirat für Baukultur, Dr. Michael Getzner vom Institut für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Klagenfurt, Dr. Nikolaus Lanner, Anwalt und Unternehmer sowie Gastgeber Rektor DDr. Hein- rich Mayr und der Schriftsteller Dr. Egyd Gstättner. Eingeladen zu dieser Veranstaltung hat der Verein „Maria Wörth lebenswert“.

Fotos: Astrid Meyer
Fotos: Astrid Meyer
Verein „Maria Wörth lebenswert“. Fotos: Astrid Meyer Die zusammengefassten Themen und Ergebnisse der Diskussion:

Die zusammengefassten Themen und Ergebnisse der Diskussion: Obwohl erste Flächenwidmungspläne seit den 1960er-Jahren und örtliche Entwicklungs- konzepte für ganz Kärnten seit den 1990ern bestehen, scheint es, dass Investoren eine Umwidmung erreichen und Großprojekte realisieren können. Um unstruk- turierte Bebauung zukünftig zu unterbinden, wurde von mehreren Seiten ein übergeordnetes touristisches Konzept gefordert. Dabei bedarf es auch einer öffentlichen Diskussion die Qualität der Architektur betreffend. Entscheidungs- trägern fehlt es an Fachkompetenz, ein Beirat aus freien Architekten würde Bürgermeister und Gemeinden entlasten. Wettbewerbe bieten die Chance, eine Vielzahl an Vorschlägen für ein Projekt zu erhalten,den besten daraus auszuwäh- len und umsetzen zu können. Bei aktuellen Großprojekten ist ein Problem des Maßstabes festzustellen, die Baumassen sind nicht strukturverträglich. Die so- genannte Wörtherseearchitektur der vorigen Jahrhundertwende hingegen war mit Rücksicht auf die Geografie gebaut worden. Wem also gehört der See? Aus ökonomischer Sicht ist er öffentliches Gut und hat auch ökonomischen Wert. Dabei ist Allgemeinwohl gegen Einzelinteressen abzuwägen. Nutzungskonflikte bei einer Mischform von Hotel und Apartments sind ebenso zu bedenken wie die Auswirkungen von Zweitwohnsitzen auf das Leben, die Infrastruktur einer Gemeinde. Welches Land überlassen wir unseren Kindern? Wie viel Bebauung ist verträglich? Offene Gespräche sind notwendig, denn es geht um die Be- völkerung. Letztlich braucht es mündige Bürger. Zumindest diese Forderung hat die Podiumsdiskussion zur Architektur am Wörthersee erreicht. Ob die abschließend vorgelegte Petition zur Schaffung eines konkreten räumlichen Entwicklungskonzeptes auf Basis einer Strukturanalyse der Bebauung und Grünzonen durchgesetzt werden kann, wird sich zeigen.

Fotos: Alles für den Gast

Fotos: Alles für den Gast Magazin „Alles für den Gast Herbst 2006“: Weiter Aufwind für die

Magazin

„Alles für den Gast Herbst 2006“: Weiter Aufwind für die Branche

Salzburgs Messeklassiker von internationalem Format beweist auch im 37. Jahr des Bestehens Vitalität: Ein mit 720 Ausstellern bis auf den letzten Quadrat- meter ausgebuchtes Messezentrum – samt Salzburg-Arena und einer tempo- rären Leichtbauhalle im Innenhof – sowie ein neuer Besucherrekord bilden die heurige Erfolgsbilanz. In fünf Messetagen wurde mit exakt 42.836 Fach- besuchern aus dem In- und Ausland nach dem Vorjahr zum zweiten Mal die „magische Grenze“ von 40.000 überboten. Erfreulich auch die internationale Ausstrahlung der „Alles für den Gast“. Rund ein Viertel, also mehr als 10.000 Fachbesucher, nahmen weitere Anfahrtswege aus dem Ausland in Kauf, vor allem aus Bayern, Baden-Württemberg, dem norditalienischen Raum, Slowenien und den westlichen Teilen Tschechiens.

Raum, Slowenien und den westlichen Teilen Tschechiens. Johann Jungreithmair „Die „Alles für den Gast Herbst“
Johann Jungreithmair
Johann Jungreithmair

„Die „Alles für den Gast Herbst“ gibt eindeutig die Marschrichtung vor. Als führende Gastronomie- Fachmesse im Alpen-Donauraum fand hier das„Gipfeltreffen der Branche“ statt – hier,jetzt und nirgend- wo anders“, freut sich Reed-Direktor Johann Jungreithmair über den enormen Erfolg der diesjährigen Veranstaltung. Neben der Präsentation von Produkten und Neuheiten standen zunehmend die Darstel- lung von gesamtheitlichen Konzepten und Systemen und die Vermittlung von innovativem Know-how im Vordergrund. Zu den erfreulichsten Resultaten der Messe zählt der Eindruck, dass sich die Branche weiterhin im konjunkturellen Aufwind befindet. Anhand der Resultate der unabhängigen Besucher- befragung zeigt sich, dass mehr als drei Viertel mit der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation zufrieden sind, mehr als zwei Drittel (68,7 %) rechnen damit, dass es in den nächsten 12 Monaten weiter bergauf gehen wird. Für Messeleiterin Mag. Nina Tamerl erscheint aufschlussreich, „dass vier von fünf Fachbesuchern (81,2 %) aus Ganzjahresbetrieben kamen. „Von saisoneller Winterlastigkeit der Branche kann demnach keine Rede mehr sein!“.

Ebenfalls deutlich im Aufwind befindet sich das Thema„Bio“.Parallel dazu setzt convenience seinen Siegeszug weiter fort,legt aber auch in punk- to Qualität weiter zu. Auch Wellness zählt zu den zentralen Themen, allerdings geht hier der Trend zu ganzheitlichen Konzepten im Sinne von Spa-Erlebnislandschaften, die auch den Gesundheitsbereich mit einschließen. Der Erfolg der „Alles für den Gast Herbst 2006“ hat allerdings auch Defizite in der Gelände-Infrastruktur deutlich werden lassen. So erklärten nur drei Viertel der Befragten bei der Umfrage,die Halleninfrastruktur als zufriedenstellend empfunden zu haben.Dies interpretiert Direktor Johann Jungreithmair als Mahnung an die Eigentümer des Salzburger Messezentrums „bei der Investition in die Verbesserung der Funktionalität sowie des Komforts, insbesondere in die Vollklimatisierung der Hallen, nicht nachzulassen“. Nun gilt aber die volle Konzentration den beiden nächsten Fachmessen „Alles für den Gast – All Mountain“ in Salzburg (18.–20. März) und der „Alles für den Gast Wien“ (15.–18. April) im Jahr 2007. Bei beiden Ausgaben wird es beträchtliche konzeptive Weiterentwicklungen geben. „Es werden Elemente bzw.Themenblöcke hinzukommen,die es in dieser Kombination in Österreich noch nicht gegeben hat.Angebotslücken,die auch entsprechende Zugkraft besitzen. Damit bekommen die zwei Frühjahrsausgaben der „Alles für den Gast“-Messen ein signifikantes Alleinstellungsmerkmal innerhalb der österreichischen Fachmesselandschaft“, meint Mag. Nina Tamerl

ein signifikantes Alleinstellungsmerkmal innerhalb der österreichischen Fachmesselandschaft“, meint Mag. Nina Tamerl 8

Foto: Maiers Hotel Oststeirischer Hof

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Foto: Maiers Hotel Oststeirischer Hof Magazin Abteilungsleiterakademie: Führungsqualitäten als Schlüssel zum Erfolg

Abteilungsleiterakademie: Führungsqualitäten als Schlüssel zum Erfolg

Foto: ÖHV
Foto: ÖHV

Claudia Egkher, Peter Buocz, Andreas Hiermayer

Der Abschluss der dritten ÖHV-Abteilungsleiterakademie zeigt eindeutig die hohen Führungsqualitäten der heimischen Branche – ein entscheidender Schlüssel zum langfristigen Erfolg. Davon ist auch Peter Buocz, Direktor der Schick Hotels Wien, überzeugt. Nicht ohne Stolz gratulierte er Claudia Egkher (Hotel Capricorno) und Andreas Hiermayer (Hotel Erzherzog Rainer) zur erfolgreich absolvierten Abteilungsleiterakademie der ÖHV Touristik. Gleich beide Mitarbeiter sind unter den drei „Jahrgangsbesten“ von insgesamt 25 Teilnehmern und schlossen die Führungsakademie sogar mit dem Prädikat „ausgezeichnet“ ab. „Der Gast soll in jedem Haus spüren, dass er von profes- sionellen Mitarbeitern betreut wird“, so Peter Buocz. „Die Gäste profitieren nicht nur von der jahrelangen Erfahrung der Mitarbeiter – in unserem Unternehmen wird obendrein großer Wert auf die Mitarbeiterweiterbildung gelegt.“ Die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) bietet in diesem Bereich eine Auswahl an hochwertigen Seminarthemen an, unter anderem auch die Abteilungsleiterakademie, der ein bedeutender Stellenwert für Führungskräfte in der Branche zukommt. Innerhalb eines Jahres lernen die Teilnehmer in drei Modulen Führung und Kommunikation, Kundenorien- tierung und Kostenbewusstsein sowie Mitarbeiterorganisation und -enwick- lung kennen. Claudia Egkher und Andreas Hiermayer freuen sich nun darauf, das neu erworbene Wissen in die Praxis umzusetzen,um den Erwartungen der Gäste noch besser gerecht zu werden.

Energieversorgung mit Vorbildcharakter

Seit 14. November setzt das „Maiers Hotel Oststeirischer Hof“ in Söchau in der Steiermark zu 100% auf erneuerbare Energie mit Österreichs größter EnergyCabin. Das Haus deckt seit kurzem seinen Heiz- und Warmwasserbedarf mit einer innovativen und im Gastro- nomiebereich einzigartigen Innovation. Die in Gleisdorf vorgefertigte transportfähige Kombination aus Solar- und Pelletanlage ersetzt die alte Ölheizung des Betriebs. Der Umstieg auf 100% Erneuerbare Energien erfolgte während des Vollbetriebs im Hotel. Der Einsatz der EnergyCabin ersetzt jährlich 66.000 Liter Heizöl und erspart damit der Umwelt mehr als 200 Tonnen klimaschädliches CO 2 – Ein durchschnittliches Auto würde das bei 25 Erdumrundungen emittieren. Die Umstellung erfolgte übrigens ohne Störung des laufenden Betriebs. Diese rasche und einfache Installation war von großem Vorteil:„Als wir vor 14 Jahren unsere alte Ölheizung durch ein neues Modell ersetzt haben, mussten wir unser Haus fast drei Wochen zu- sperren. Solche Betriebsunterbrechungen kosten Geld. Diesmal erfolgte die Umstellung während des Vollbetriebs, und der Komfort unserer Gäste war zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt“, sagt Hotelinhaber Klaus Maier. Auch das Umweltministerium unterstützt diesen Einsatz für den Klimaschutz: So gibt es über die Förderabwicklungsstelle Kommunalkredit Public Consulting (KPC) für Gewerbe- betriebe, die von fossilen Energien auf Biomasse-Solar-Kombinationen umstellen, den höchsten Fördersatz von bis zu 35%.

die von fossilen Energien auf Biomasse-Solar-Kombinationen umstellen, den höchsten Fördersatz von bis zu 35%. 9
Spa & Wellness – Heinz Schletterer im Gespräch Spa & Wellness: Weiter stark im Trend!

Spa & Wellness – Heinz Schletterer im Gespräch

Spa & Wellness: Weiter stark im Trend!

Laut Definition leitet sich der Begriff „Wellness“ von den Begriffen „Wellbeing“ und „Fitness“ bzw. „Happiness“ ab und meint ein Lebensstilkonzept, das ausgerichtet ist auf Wohlbefinden, Spaß und eine gute körperliche Verfassung. Immer stärker punktet auch die heimischen Hotellerie mit umfassenden Konzepten. Über Wurzeln und Zukunft der Spa & Wellness-Philosophie erzählt der internationale Experte Heinz Schletterer im folgenden Interview.

Experte Heinz Schletterer im folgenden Interview. der Spa & Wellness-Gedanke ursprünglich? Woher kommt

der

Spa & Wellness-Gedanke ursprünglich?

Woher

kommt

Sanum Per Aquam – gesund durch Wasser

Heinz Schletterer: Es waren bereits die alten Römer, die den gesundheitlichen Präventiv-Gedanken gelebt haben. Die Ärzte der damaligen Zeit mussten Krankheiten ihrer Herrscher oftmals mit dem Leben bezahlen – eine gute Moti- vation also, sich mit dem Thema Gesundheit zu beschäftigen. Als beson- ders effektiv haben sich die Thermal- Anlagen herausgestellt – der SPA- Gedanke („Sanum Per Aquam – gesund durch Wasser“) wurde in dieser Zeit geboren.

Wie wurde der SPA-Gedanke in die moderne Zeit transferiert?

Ich hab als 20-Jähriger mein erstes Unternehmen gegründet

H. S.: Die damals angewandte Technik war unglaublich faszinierend und sehr effektiv. Ich habe sie bis ins kleinste Detail studiert und begonnen, sie Schritt für Schritt in moderne Technik und modernes Design zu übertragen. 1966 habe ich als 20-Jähriger mein erstes Unternehmen gegründet, mit dem ich „gesunde Heizsysteme“ nach dem „Hippokausten-Prinzip“ ent- wickelt habe!

Text: Gudrun Gregori; Bilder: Schletterer

Was hat den Durchbruch gebracht?

H. S.: In den frühen 80er-Jahren habe ich für den leider später tödlich verun- glückten Alois Lipburger, dem Chef- trainer der österreichischen Skisprung- mannschaft, das erste moderne Laco- nium und Tepidarium entwickelt. Auch er war vom Prinzip des SPAs überzeugt und hat den Wellness-Effekt im Spitzen- sport umgesetzt, was sich dann rasch herumgesprochen hat. Auf einer brei- ten Ebene war die Zusammenarbeit mit dem „Hotel Alpenrose“ – einem Top- Hotel am Achensee – der durch- schlagende Erfolg! Es war das erste Haus, das eine umfassende Wellness- Anlage und keine simple Sauna-Kalt- wasserbecken-Dusche-Kombination planen und einbauen ließ. Die Ab- grenzung gegenüber der Hotel-Konkur- renz und der dramatische Gäste- zuwachs löste eine wahre Nachfrage- lawine aus – alle wollten ihre indivi- duelle, maßgeschneiderte Wellness- Anlage haben!

Was wird den Wellness-Gast der

Zukunft erwarten?

H. S.: Endverbraucher werden ver- stärkt nach Medical Spas, „Soft-Aging“ und Prophylaxe fragen! Der Trend geht eindeutig dahin, alle fünf Sinne anzu- sprechen um sowohl eine körperliche als auch mentale Balance herzustellen. Auch Partner-Behandlungen werden sehr stark im Kommen sein!

Heinz Schletterer

Was

stehen?

ist

genau

darunter

zu

ver-

H. S.: Die Partner Treatments werden entweder in sogenannten Spa Suites oder anhand von „Sequence-Behand- lungen“ durchgeführt werden. Bei bei- den geht es um die gegenseitige Behandlung von Partnern, bei der der Therapeut die Rolle des Einweisenden übernimmt, während er sich bei der eigentlichen Behandlung zurückzieht. Der Gast profitiert durch das gemein- same, intensive Erleben einer Behand- lung. Dem Betreiber bringt diese Art der Behandlung große (Kosten-)Vorteile:

dauert eine Partnerbehandlung für die Kunden 1 bis 2 Stunden, schlägt sich der Zeitaufwand für den Therapeuten mit lediglich 20 Minuten bis zu einer halben Stunde nieder!

Wie wichtig ist die Umgebung, in

der Partner Treatments durchgeführt werden?

H. S.: Sehr wichtig! Ein nachhaltiger, harmonischer Eindruck wird natürlich auch durch die Umgebung erzielt. Den Kunden werden in den Spa-Suites ver- schiedene Themen angeboten werden:

z. B. nach dem Vorbild eines Indischen „Maharatscha-Bades“, oder aber auch nach einer „Japanischen Bade-Trilogie“. Bei „Sequence-Behandlungen“ werden aufeinanderfolgend verschiedene Be- handlungen in unterschiedlichen Räumen durchgeführt.

Spa & Wellness – Heinz Schletterer im Gespräch

Spa & Wellness – Heinz Schletterer im Gespräch Zum Unternehmen Schletterer International Group Die

Zum Unternehmen Schletterer International Group

Die Schletterer International Group agiert weltweit und besteht aus Schletterer Wellness & Spa Design, Thermarium – Spa Realization & Equipment sowie Nayara – Spa Management & Beauty mit Nieder- lassungen in England, Irland, Spanien, Schweiz, Deutschland, USA und Dubai. Der Umsatz für 2006 beträgt rund 20 Mio, bisher wurden rund 1.000 Wellness & Spa-Anlagen mit über 1,5 Mio m 2 realisiert. Kunden:

unter anderem Hotel-Ketten wie Hilton, Mövenpick und Sheraton wie auch das saudische Königshaus, Kreuzfahrtsschiff Queen Mary II oder das Hotel Sacher Wien.

www.schletterer.com

Was wird sich in Bezug auf die Hard-

ware tun?

Jedem Gast eine individuelle Farb- und Klangwelt zu schaffen

H. S.: Das Design der Hardware wird das Gefühl der Leichtigkeit, das durch die Behandlungen erzielt wird, reflektieren! Klare Linien, angenehme Farben und Formen werden das Bild prägen. Die Zeit der altrömischen Säulen-Optik ist vorüber! Die Hardware wird intensiv mit Licht- und Klangeffekten gekoppelt sein. Die Herausforderung ist es, für jeden Gast eine individuell abgestimmte Farb- und Klangwelt zu schaffen, die als harmonisch und wohltuend empfunden wird!

Welches ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

H. S.: Wir geben uns alle Mühe, die Bedürfnisse des Menschen – des Gastes und des Betreibers – zu verstehen! Inter- nationale Erfahrung, Kulturverständnis und langjähriges Know-how garan- tieren unseren Kunden die Einzig- artigkeit ihrer Wellnessanlage! Letzt- endlich zählen ja immer die Hardfacts, die durch einen nachgewiesen hohen Return on Investment unserer Anlagen erzielt werden. Somit bescheren wir nicht nur den Gästen unserer Auftrag- geber, sondern auch den Auftraggebern selbst ein Gefühl des Wohlbefindens!

Wir danken für das Gespräch!

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Wellness-Welle am Achensee Inmitten der malerischen Gebirgslandschaft rund um den prächtigsten See Tirols befindet sich

Wellness-Welle am Achensee

Inmitten der malerischen Gebirgslandschaft rund um den prächtigsten See Tirols befindet sich das Aktiv & Spa Resort Rieser. Ein 10.000 Quadratmeter großes Vierstern-Eldorado für alle, die umfassende Erholung von der Hektik des Alltags in einem elegant-heimeligen Ambiente suchen.

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m Gebirgsgraben zwischen Karwendel und Rofan liegt das

„Meer der Tiroler“ – der

smaragdgrüne bis türkisblaue Achen- see. Vor Jahrhunderten residierten in der märchenhaften Region Kaiser, Könige und Fürsten. Heute sind es Besucher aus aller Welt, die in diesem Naturparadies die schönsten Tage im Jahr verbringen. Seit Juli dieses Jahres sorgt das Hotel Rieser mit einem innovativen Spa-Zubau, umfassender Renovierung sowie einer Neuge-

staltung der Außenanlagen für einen Frischekick im heimischen Hotel- angebot.

Konzeptionell standen bei der Anlagen- erweiterung Harmonie und Spannung von Alt und Neu gleichermaßen im Vordergrund. Dem Haus sollte durch einen Zubau in moderner Weise ein lichtdurchlässiger, freundlicher Ge- samteindruck verliehen werden. Bevor Neues entstehen konnte, musste aller- dings erst Altes weichen: Nordwestlich

Text: Gudrun Gregori; Fotos: Embacher Architekten

des Hotels wurde daher das Hallenbad abgerissen, an dessen Stelle als Kern- stück der Neugestaltung ein drei- geschoßiger abgerundeter Baukörper – die sogenannte „Welle“ – errichtet. Seine sanft geschwungene Form schmiegt sich harmonisch in das Gesamtbild, die großen verglasten Fassadenelemente mit schmalen Rahmenprofilen vermitteln den Ein- druck von Offenheit und Klarheit. Als elegantes Gestaltungselement erweist sich die horizontal gegliederte schwarze

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Stahlgeländerkonstruktion mit auf- gesetztem Holzhandlauf. Sämtliche Balkon- und Terrassenflächen wurden als Holzdecks ausgeführt und verleihen dem Objekt einen zeitlos heimeligen Charakter. Der Neubau ist vielseitig erreichbar: Ob über die Hotelhalle, das nördlich gelegene Stiegenhaus im Erdgeschoß oder über den Saunabereich im Unter- geschoß – der Gast findet stets den kürzesten Weg zur raschen Ent- spannung. Die räumliche Großzügig- keit der einzelnen mit einem Lift verbundenen Ebenen ermöglicht die vom Bauherrn gewünschte Vielfalt im Angebot: Im Kellergeschoß wurden die Technikräume, das Solarium sowie das Fitnesscenter mit den Trainings- bereichen „Kinesis“, „Isotonik“ und „Gymnastik“ untergebracht. Im Erd- geschoß finden sich das Schwimmbad mit Ruheraum, diverse Anwendungs- räume (Kosmetik, Massage, Friseur) sowie der zentrale Empfang des Wellnessbereiches als Bindeglied zum umgebauten Bestand, der nun Behand-

lungsräume, einen Warteraum sowie eine Teeküche beherbergt. Exklusivität herrscht im Obergeschoß: Diverse Anwendungsbereiche von „Ayurveda“, „Shiatsu“, bis „Hamam“, eine luxuriöse Spa-Suite und der „Royal Relax“-Ruhe- raum versprechen Erlebnisse der besonderen Art.

Bei der gesamten Umgestaltung wurde viel Wert auf die Verwendung von natürlichen, harmonisch aufeinander abgestimmten Materialien und Farben gelegt. So betritt der Gast die Hotelhalle mit Rezeption und Lounge auf Natur- stein, der sich ebenso an den Wand- flächen wiederfindet und hier mit farblich betonten Dekor-Putzflächen wechselt. Die abgehängte hell ge- strichene Gipskartondecke im Bereich des Eingangs und der Rezeption wurde teilweise mit einer indirekten Beleuch- tung in Szene gesetzt.Im Bereich der Bar sorgen sichtbare Deckenbalken sowie gediegene Materialien wie braunes Leder bei den Sitzgruppen für boden- ständiges Flair.

Hotel Rieser, Tirol

für boden- ständiges Flair. Hotel Rieser, Tirol Moderner gibt sich das Innenambiente der „Welle“. Im

Moderner gibt sich das Innenambiente der „Welle“. Im Empfangsbereich sowie im Hallenbad dominieren beiger Fliesenbodenbelag, Naturstein- und Holzwandverkleidungen sowie mit Dekor-Putz behandelte Wand- und Deckenflächen, die ein angenehmes, entspannendes und gleichzeitig bele- bendes Raumklima erzeugen. Ab- wechslung in Form und Farbe bietet das Hallenbad mit gekonnt in Szene gesetzten Details, wie ein in die Wand integriertes Aquarium oder Raum- trennelemente aus hellem Stoff. Groß- zügige Glasfronten eröffnen einen eindrucksvollen Panoramablick auf die umliegende Berglandschaft. Optischer Gegenpol: Das mediterane Blau des hundert Quadratmeter großen ge- schwungenen Hallenbadbeckens mit Hot Whirlecke sowie das 60 Quadrat- meter große Außenfreibad. Rostrote und weiße Sitzelemente sowie form- schöne Entspannungsliegen in Flecht- optik mit roten Nackenkissen putzen das Urlaubsklima entsprechend auf. Die verschiedenen Anwendungs- und

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Hotel Rieser, Tirol

Hotel Rieser, Tirol Behandlungsräume sind je nach Anfor- derung ebenfalls mit ausnahmslos hochwertigen Materialien

Behandlungsräume sind je nach Anfor- derung ebenfalls mit ausnahmslos hochwertigen Materialien ausgestattet worden. Besonders aufwendig: Die SPA- Suite, die mit 80 Quadratmetern ein Highlight der „Welle“ darstellt. Rote Farbakzente wie etwa beim Stoffbezug des ovalen Luxus-Ruhebettes oder den bauschig gerafften Vorhängen in Kombination mit dunklem Holz und eine indirekte sanfte Beleuchtung

inszenieren den Raum mit eigener Finnischer Sauna, Dampfsauna, weißen Massageliegen, Flachbildschirm und Whirlwanne, kleinem Badezimmer mit Dusche als persönliche Luxus-Oase. Wer auf reduziertere Weise wieder in Einklang mit Körper, Geist und Seele kommen möchte, ist im Hamam am richtigen Ort, der einst in Wüstenge- bieten Reisenden als Erholungsstätte diente. Heute befreit sich hier der Gast

vom Alltagsstress und erfährt ein neues Gefühl von innerer und äußerer Reinheit. Visuell unterstützen diesen Vorgang Natursteine in Grau- und Schwarztönen, großformatige dunkle Wandbilder und großzügige Kerzen- arrangements für eine orientalische anmutende und entspannte Stim- mung. Fazit: In die „Rieser-Welle“ einzutauchen lohnt für das Auge wie

für das Gemüt!

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facts

Hotel Rieser, Pertisau 52B, A-6213 Pertisau

 

Bauherr:

Hotel Rieser GmbH und Co. KG Ernst Rieser Embacher Architekten ZT GmbH Johann/Tirol Salzburg

BWT AG

 

Planer:

St.

Schwimmbadtechnik:

Brandschutz- Panik-

 

und Innentüren:

Tischlerei Telser OHG

Grundstücksfläche: 18.214 m 2

 

Bebaute Fläche:

3.310 m 2 4.842 m 3

Umbauter Raum:

Planungsbeginn:

Dezember 2005 5 Monate Juli 2006 3,8 Mio. inkl. Einrichtung

Bauzeit:

Fertigstellung:

Baukosten:

Tischlerei Telser OHG • Ötztaler Höhe 11, 6340 Ötztal Bhf Tel.: +39 0473 83 68
Tischlerei Telser OHG • Ötztaler Höhe 11, 6340 Ötztal Bhf
Tel.: +39 0473 83 68 11 • info@telser.it • www.telser.it
Ihr Traum vom Pool – unsere Herausforderung. BWT/01/061127BG
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unsere Herausforderung.
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innovative

Pool + Wellness Technologien

Wir begeistern uns für Wasser – das zentrale Element Ihres Pools. Wir beschäftigen uns mit innovativen Aufbereitungstechnologien – die Voraussetzung für beste Wasserqualität. Wir arbeiten an der ständigen Weiterentwicklung hochwertiger Schwimmbadtechnik – die Garantie für Hygiene, Sicherheit und Badegenuss. Wir lassen uns inspirieren von zukunftsweisendem Material und Design – die perfekte Ergänzung für ein vollendetes Pool-Erlebnis. Wir bieten Ihnen auch nach dem Kauf zuverlässiges Service und professionelle Beratung – der einzige Weg zu nachhaltiger Kundenzufriedenheit.

Kompetenz, Beratung und Service sind unsere Stärken. Ihr Vertrauen ist unser Schlüssel zum Erfolg. Gemeinsam schaffen wir etwas Besonderes für Ihre Gäste.

BWT AG · Walter-Simmer-Straße 4 A-5310 Mondsee Tel. +43/6232/5011-0 · Fax +43/6232/4058 E-Mail office@bwt.at · www.bwt.at

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Walter-Simmer-Straße 4 A-5310 Mondsee Tel. +43/6232/5011-0 · Fax +43/6232/4058 E-Mail office@bwt.at · www.bwt.at 17
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Logische Erweiterung Die Ortschaft Baerenthal in Elsaß-Lothringen (F) ist für Feinschmecker eine der ersten Adressen

Logische Erweiterung

Die Ortschaft Baerenthal in Elsaß-Lothringen (F) ist für Feinschmecker eine der ersten Adressen in Frankreich. Seit drei Generationen betreibt dort die Familie Klein das Restaurant L´Arnsbourg. Was als einfaches Gasthaus begann entwickelte sich unter dem Haubenkoch Jean-Georges Klein (3 Sterne Michelin, Rang 3 unter Frankreichs Haubenköche) zur Pilgerstätte für verwöhnte Gaumen.

D as L´Arnsburg liegt idyllisch in einer waldreichen und

hügeligen Gegend. Wer hier

sein Mobiltelefon nutzen will merkt recht schnell, wie weit entfernt er hier

ist vom alltäglichen Trubel. Mehrere Kilometer im Umkreis nur Wald und Wiesen, Natur pur. Und genau diese Lage, weit entfernt von der nächsten Stadt und dem nächsten Hotel, veranlasste die Familie Klein, über die Erweiterung ihres Gourmet-

.

Tempels um ein schmuckes Hotel nach- zudenken. Denn wie üblich in dieser Restaurant-Kategorie pilgern Fein- schmecker aus verschiedenen Ländern an den Ort des kulinarischen Schaffens, lassen ihre Gaumen mit Speisen und edlen Weinen verwöhnen, und wollen danach eines nicht: eine lange Heim- reise antreten. Im näheren Umfeld gab es nur einen Gasthof mit recht ein- fachen Zimmern. Und so entschied sich die Familie Klein – Chef Jean-Georges,

Text: Walter Laser; Fotos: Walter Laser, Hotel K

seine Schwester Cathy Klein (verant- wortlich für das Restaurant) und seine Frau Nicole Klein (führt das Hotel und gilt als die wesentlichste Inspirations- quelle für das Hotel-Projekt) – am Hang gegenüber dem L´Arnsbourg das Hotel K zu bauen, das im April 2006 seine Tore geöffnet hat.

Architekt Norbert Dechriste entwarf nach den Vorgaben der Bauherren einen von Glas und natürlichen Mate-

hat. Architekt Norbert Dechriste entwarf nach den Vorgaben der Bauherren einen von Glas und natürlichen Mate-
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rialien dominierten Baukörper, der sich ideal in die Umgebung integriert. Eine der wesentlichsten Planungsvorgaben war dabei, die umgebende Natur in die Zimmer zu integrieren und vielfältige Aussichten für die Gäste zu schaffen. Und so bieten alle zwölf Zimmer in Größen zwischen 45 und 65 m 2 einen traumhaften Blick in das kleine Tal, der durch großzügige Verglasungen aus dem Inneren und umlaufende Terras- sen vor den Zimmern genossen werden kann. Um diese Aussicht freizuhalten wurden die Parkplätze und auch der Eingangsbereich seitlich neben dem Gebäude an der Waldseite situiert – vor den Fenstern gibt es nur die freie Natur.

Von der Straße und dem Restaurant aus erreicht man das auf einer Anhöhe situierte Hotel über einen weitläufigen Fußweg. Schon beim Eintreten in das Hotel wird der Gast von einer heime- ligen Atmosphäre umfangen – Ein- gangshalle, Rezeption und Frühstücks- zimmer sind zu einem großen Raum vereint: alles wohl arrangiert aber ohne gekünstelt zu sein. Ein gekonnter Mix aus Alt und Modern, aus Kunst und Gebrauchsgegenständen empfängt und lädt zum Verweilen ein. Ein Kamin, verschiedene Accessoires, Sitzgelegen- heiten, Tische und Leuchten, Bilder und Plastiken ergeben ein stimmiges Ambiente.

Hotel K, Frankreich

ergeben ein stimmiges Ambiente. Hotel K, Frankreich In den Zimmern bietet sich ein ähn- liches Bild:

In den Zimmern bietet sich ein ähn- liches Bild: edle Materialien und Einrichtungen, viele kleine Accessoires, aber keines gleicht dem anderen. Jedes der Zimmer trägt eine individuelle Handschrift, und auch bei dem Raum- konzept ging man keine statischen Wege. So liegt das Bad einmal direkt beim Eingang, um im nächsten Zimmer erst nach dem Bett und der Sitzgruppe situiert zu sein. Aber überall ist das Bestreben nach Aussicht zu sehen. Und wenn dicke Mauern eine solche ver- bauen helfen eben Glasschlitze, und man kann aus dem Bad durch das Schlafzimmer in die Natur sehen. Da aber diese Transparenz nicht immer

Glasschlitze, und man kann aus dem Bad durch das Schlafzimmer in die Natur sehen. Da aber
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gewünscht sein muss, bieten Jalousien an der Fassade und im Inneren an den Glasschlitzen die

gewünscht sein muss, bieten Jalousien an der Fassade und im Inneren an den Glasschlitzen die Möglichkeit, mit den Ein- und Aussichten zu variieren. Der dreigeschoßige Bau (Baukosten inkl. Grundstück rund 2,1 Mio. Euro) ist energetisch optimiert, mit kontrol- lierter Be- und Entlüftung ausgestattet und wird über eine Wärmepumpen- anlage (vier Wärmepumpen) mit Wärme und Warmwasser versorgt. Um diese Anlage, für die 16 Erdsonden bis zu 80 Meter tief in den Hang gebohrt wurden, realisieren zu können, wurde im Vorfeld eine Machbarkeitsstudie erstellt und dabei Kosten und Nutzen erhoben. Gegenüber konventioneller Technik ergaben sich Mehrkosten von

Hotel K, Frankreich

Technik ergaben sich Mehrkosten von Hotel K, Frankreich rund 90.000 Euro, die die Bauherren in rund

rund 90.000 Euro, die die Bauherren in rund sechs Jahren über die geringeren Betriebskosten eingespielt sehen wol- len. Aber bei der Amortisation des Hotel K darf man getrost mit nur geringen Problemen rechnen. Kaum eröffnet, ist das Haus vor allem an den Wochen- enden bestens ausgelastet. Und auch der Zimmerpreis dürfte das Budget der erlesenen Gästeschar nach einem mehrgängigen Menü der Spitzenklasse und einigen Flaschen vom besten Wein nicht über Gebühr strapazieren. Wen es einmal ins L´Arnsburg ver- schlagen sollte: „Cappucino de Pommes de Terre et Truffe“ sollte man sich auf

keinen Fall entgehen lassen.

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facts

Hotel K, http://arnsbourg.com

 

Innenarchitekt:

Bernhard Wilhelm

Gesamtnutzfläche:

1.200 m 2

Baubeginn:

August 2005

Zimmer:

12

Hoteleröffnung:

Mai 2006

Gesamtnutzfläche: 1.200 m 2 Baubeginn: August 2005 Zimmer: 12 Hoteleröffnung: Mai 2006 23
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Im Zeichen der Kastanie Das neu umgebaute Aktiv- und Vitalhotel Taubers Unterwirt in Feldthurns im

Im Zeichen der Kastanie

Das neu umgebaute Aktiv- und Vitalhotel Taubers Unterwirt in Feldthurns im Eisacktal bietet dem Gast innovative Gesamtpackages in einem heimelig-modernen Ambiente – alles ganz im Zeichen der Kastanie.

Text: Gudrun Gregori; Fotos: Hotel Taubers Unterwirt
Text: Gudrun Gregori; Fotos: Hotel Taubers Unterwirt

sigem Naturstein und viel Glas haben wir den Geist unserer Umgebung ein- gefangen und damit Wohnräume geschaffen, die mit ihrer Natürlichkeit zum Loslassen einladen“, beschreibt Betriebsinhaber Helmut Tauber den thematischen Ansatz der Gestaltungs- konzeptes. Der Unterwirt in zentraler Dorflage empfängt nun mit viel Holz und einem neuen dominant gestalteten Eingangs- bereich mit weiß verputzter und dank vieler Vor- und Rücksprünge lebendig wirkender Fassade. Reduziertes, aber

A ls eine gelungene Symbiose

von Alt und Neu erweist sich

des Hauses architektonisch den entsprechenden Rahmen geben sollte:

„Im Mittelpunkt der Maßnahmen stand die Verbindung von historisch ge- wachsener Substanz und modernen Gestaltungsansprüchen. Mit der Modernisierung durfte jedoch keines- falls das ursprüngliche Flair unseres Hauses verloren gehen. Deshalb haben wir darauf geachtet, dass wir die Besonderheiten der Eisacktaler Natur ebenso mit einbeziehen wie die typische Gemütlichkeit heimischer Höfe. Mit edlem Kastanienholz, hie-

das Hotel Taubers Unterwirt,

das am Beginn des durch wunder- schöne Kastanienhaine führenden berühmten „Keschtnweges“ liegt. Der Altbestand aus dem 18. Jahrhundert wurde in den 1970er-Jahren abgerissen, das danach neu erbaute Haus brauchte nun nach einem Generationswechsel im Familienbetrieb optisch neuen Schwung. Gefragt war ein umfassender Um- und Neubau, der dem weithin reichenden guten gastronomischen Ruf

.

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Aktiv & Vital Hotel Tauber´s Unterwirt, Südtirol

Aktiv & Vital Hotel Tauber´s Unterwirt, Südtirol durchaus wohnlich geprägtes Ambi- ente dominiert im Inneren des

durchaus wohnlich geprägtes Ambi- ente dominiert im Inneren des fünf- stöckigen Hauses. Im Hallenbereich wählte man als Bodenbelag eine Kom- bination aus hellem Travertinstein und Kastanienholz, weiße Ledersessel sorgen für den entsprechenden Hauch von Exklusivität. In der gemütlichen Leseecke laden gerundete Sitzmöbel mit beigen Stoffbezügen und hellem Leder zum Verweilen und Schmökern

ein. Großzügig gestaltete Fenster- fronten eröffnen einen ungetrübten Blick auf die schöne umliegende Landschaft. Der Gast hat die Qual der Zimmerwahl:

Das Haus bietet auf vier Stockwerken 50 Räume in verschiedenen Kategorien und Ausstattungen, von Juniorsuiten mit 35 Quadratmetern bis zu Kastaniensuiten mit 50 Quadrat- metern. Das Ambiente besticht dabei

Kastanienholz lateinisch Castenea sativa

Kastanienholz lateinisch Castenea sativa • ein sehr dekoratives Holz mit einem hohen Gerbsäuregehalt. • hat seinen
Kastanienholz lateinisch Castenea sativa • ein sehr dekoratives Holz mit einem hohen Gerbsäuregehalt. • hat seinen

• ein sehr dekoratives Holz mit einem hohen Gerbsäuregehalt.

• hat seinen Ursprung in Asien, wächst aber auch in Mitteleuropa und Nordafrika

in Asien, wächst aber auch in Mitteleuropa und Nordafrika • wird bis zu 20 m hoch,

• wird bis zu 20 m hoch, die Stämme sind auf einer Länge von 10 Metern bis 15 Meter astfrei und bis zu 1,0 Meter dick.

• das Kernholz ist hellbraun, der Splint schmal grauweiß, die Poren ringförmig und groß.

• die Jahresringe sehr deutlich sichtbar.

und groß. • die Jahresringe sehr deutlich sichtbar. • Eigenschaften: Trockendichte: ca.0,60 g/cm 2 . Das

• Eigenschaften: Trockendichte: ca.0,60 g/cm 2 . Das Holz ist relativ hart, elastisch, leicht spaltbar und gut zu bearbeiten.

• die Kastanie ist mäßig witterungsfest, im Wasser jedoch dauerhaft.

ist mäßig witterungsfest, im Wasser jedoch dauerhaft. • Verwendung: für Wasser- und Schiffsbau, massive und

• Verwendung: für Wasser- und Schiffsbau, massive und furnierte Möbel sowie als Konstruktionsholz für mittlere Beanspruchung.

durch eine klare Form- und Farben- sprache. Die Bodenbeläge variieren je nach Zimmertypus von hellen ge- streiften Teppichböden über eine Teppich-Kastanienholz-Kombination bis zu reinen Kastanienholzböden in den Suiten. Fein abgestimmte Farb- nuancierungen von weiß bis beige bei Stoffbezügen, Lampenschirmen und Wänden sorgen für offenes und helles Flair. Großzügige Sessel und Sofas – gemütlich geschwungen oder elegant gerade – erweisen sich als ideale Kuschelecken, ob allein oder zu zweit. Die Betten wurden ebenfalls in weißem Stoff kombiniert mit Kopfteilen aus feinastigem Fichtenholz gefertigt und harmonieren mit schlichten Fichten- holzschränken. Heißer Tipp für kalte Tage: In den Suiten erwärmt das Feuer der geradlinigen, weiß verputzten Kaminöfen kalte Füße auf besonders angenehme Weise. In unterschiedli- chen Varianten ausgeführt, bieten die Nischen – etwa oberhalb des Kamins –

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Aktiv & Vital Hotel Tauber´s Unterwirt, Südtirol

Aktiv & Vital Hotel Tauber´s Unterwirt, Südtirol ideale Abstellflächen für unterschied- lichste Dekorationen,

ideale Abstellflächen für unterschied- lichste Dekorationen, beispielsweise in Form großer Steinvasen mit sparsam arrangierten Zweigen. Großflächige Felle am Boden ersetzen den her- kömmlichen Teppich, teilweise abge- setzte Decken mit integriertem in- direktem Licht schaffen sanfte ent- spannte Stimmung. Auf eine eindeutig moderne Atmos- phäre setzte man in den Bädern. So punkten die Suiten mit einem Nass- raum, der nur durch eine Glastüre getrennt direkten Blick in den Wohn- raum ermöglicht. Die formschöne ovale und freistehende Wanne in Weiß

kommt vor dem rötlichem Braun der dahinterliegenden Wand bestens zur Geltung und erweist sich auch aus der Wohnzimmerperspektive als interes- santer Blickfang. Der Gastronomiebereich mit Speise- saal, zwei Stuben und der Küche findet sich im zweiten Stock. Der Gast genießt kulinarische Highlights in traditionell mit Kastanienholz gestalteten Räum- lichkeiten, hellgrüne Stoffbezüge auf den Stühlen sorgen für den entspre- chenden Frischekick. Besondere Ge- mütlichkeit verspricht die Veranda:

Ebenfalls mit Kastanienholzböden aus- gestattet, genießt man hier auf

facts

Aktiv & Vital Hotel Tauber´s Unterwirt, Josef Telser Strasse 2 39040 Feldthurns

Bauherr:

Helmut Tauber

Grundstücksfläche:

4.000

m 2

Architekt:

Hugo und

Bebaute Fläche:

2.000

m 2

Hanspeter Demetz

Umbauter Raum:

18.000 m 3 2002 bis 2005 6 Monate Juli 2006 5 Mio.

 

Planung:

Mitarbeiter:

Oberrauch Herta Ing. Paul Schmidt

Bauzeit:

Statik:

Fertigstellung:

 

Baukosten:

gemütlichen Ledersesseln in hellem Beige durch große Fensterfronten den wunderschönen Panoramablick. Dun- kelrote Farbtöne und ein mit unregel- mäßigem Travertinstein verlegter Boden charakterisieren die mit Holz- decken bestückte Stube. Ganz im eigentlichen Sinn des Konzeptes wurde die zweite Stube gestaltet: Sie über- zeugt mit hellem natürlichem Kasta- nienholz, stimmungsvoller Decken- malerei und tollen Originalbildern von einem uralten Kastanienbaum im Schloss Felthurns. Weitere Räumlich- keiten ganz im Zeichen der Kastanie:

Die sogenannte „Castanea-Wellness- landschaft“, die unter anderem Innen- und Außenpool, Fitnessraum, vier Saunen plus Kneipp-Rondell sowie eine spezielle Biosauna mit Wänden aus gehacktem Kastanienholz beherbergt. Ambiente und Angebote ermöglichen ein intensives Wohlfühlerlebnis, das dem Gast auf sehr überzeugende Weise vermittelt: Kastanien sind nicht nur

zum Verzehr bestens geeignet!

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HEFT 6A – DEZEMBER 2006

ERSCHEINUNGSORT PERCHTOLDSDORF, VERLAGSPOSTAMT 2380 PERCHTOLDSDORF, P. b. b. 02Z033056

9,50,

HEFT 6A DEZEMBER 2006

FACHMAGAZIN FÜR DIE GEHOBENE HOTELLERIE UND GASTRONOMIE
FACHMAGAZIN FÜR DIE GEHOBENE HOTELLERIE UND GASTRONOMIE

Bacaro Hotel K Procacci Kreuzwirt DO & CO Hotel Vienna Hotel Tauber´s Unterwirt Gartenhotel Altmannsdorf Aktiv & Spa Resort Rieser

WELLNESS

INTERIEUR

KAMINE

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Bellissimo Ambiente! Der Göttweiger Stiftskeller in der Wiener Innenstadt hat nicht nur in historischer Hinsicht

Bellissimo Ambiente!

Der Göttweiger Stiftskeller in der Wiener Innenstadt hat nicht nur in historischer Hinsicht eine große Vergangenheit. Das rund 800 Jahre alte Gemäuer beherbergte lange Jahre den als kulinarisch solide bekannten Stiftskeller, der zuletzt jedoch eher zum „Trankler-Treff“ mutierte. Nun ist die City mit dem „Procacci“ um einen Edel-Italiener reicher, das urige Heurigen-Flair ist einem zeitgenössischen Ambiente gewichen.

D er Name kommt nicht von

ungefähr. Gehört doch der

elitäre Alimentari „Procacci“

in Florenz der Familie Antinori, das „Pro-

cacci“ selbst ist ein Ableger der „Cantinetta Antinori“, dem verläss- lichen Garant feinster Hochgenüsse in der Jasomirgottgasse. Das neue Lokal ist als eine Art Prototyp gedacht, als ein „multiplizierbares Konzept“, das sich auch in anderen europäischen Städten

.

etablieren könnte. Alles dreht sich dabei um „vino e cucina“, mit einem ambitionierten Design ins entspre- chende Licht gesetzt.

Von außen empfängt das Lokal mit einer Fassade, die dem Gast noch vor dem ersten Besuch viel vom Lokal preis- gibt: In das alte, weiß getünchte Gemäuer wurden raumhohe Fenster- fronten eingefügt. Der direkte Blick auf

Text: Gudrun Gregor; Fotos: Wögerer

die entspannten Gesichter der Gäste an den Tischen in der „Auslage“ sowie in den hellen Gastraum erweist sich als Einladung per se. Als zentraler Mittel- punkt wurde im Inneren des Restau- rants eine große Bar aus Eiche posi- tioniert,schnörkellose Barhocker harmo- nieren mit einer länglichen und form- reduzierten Theke. Erwähnenswert:

die integrierten Fächer dienen als per- fekte Ablagen für Handtaschen und

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sonstigen Ballast – ein wenig spekta- kuläres, aber leider oft vernachlässigtes Kriterium für einen angenehmen Barbesuch. Die Atmosphäre den hohen Räume ist geprägt von Transparenz und Leichtigkeit.

Für das Gesamtkonzept des Innen- einrichters Wögerer galt als wesent- liche Devise: „Form folgt Funktion“. Denn besonderes Augenmerk legte man auf technische Besonderheiten, die den professionellen Arbeitsablauf des Lokals perfektionieren. So erweist sich ein über der Bar schwebender Weinklimaschrank als eine innovative Spezialkonstruktion, die die Flaschen in unterschiedlichen Zonen kühlt. Für seine optimale Erreichbarkeit wurden im Boden hinter der Bar Hebebühnen

eingelassen, den Kellnern wird so der rasche und sichere Griff zum richtigen Tröpferl ganz nach Bedarf ermöglicht. Ein Weinschrank von höchster Effizienz visualisiert mit viel Glas und schwarzen Rahmenprofilen. Durchdacht auch die Fensterfronten, die nach oben versenk- bar sind. In der warmen Jahreszeit verschmilzt so das Innen mit dem Außen, ganz wie in südlichen Gefilden. Ebenfalls praktisch: Über den Hoch- tischen wurden rechenartige Hänge- vorrichtungen aus Nirosta für Gläser angebracht. Eine steuerbare von Zum- tobel konzipierte Beleuchtungsanlage setzt das Design gekonnt ins Licht. Wenig, aber edel lautete das Motto bei der sorgsamen Auswahl der verwen- deten Materialien. Als Bodenbelag besticht französische Eiche, die künst-

Procacci, Wien

besticht französische Eiche, die künst- Procacci, Wien lich „gealtert“ wurde. Aus dem gleichen Material

lich „gealtert“ wurde. Aus dem gleichen Material fertigte man den Großteil des Mobiliars, das in der Formgebung schlicht und geradlinig gehalten wurde. Ein mobiler Eyecatcher für sich: Der formschöne und fahrbare Garderoben- schrank aus Klarglas. Wenig, aber durchdacht auch das Motto beim Farbkonzept, bei welchem man auf eine durchgängige Markenauthenzität setzte. Der dem Weingut Antinori eigene Grünton wurde mittels eines Farbspektrometers genau bestimmt und dominiert nun als ausschließlicher Farbtupfer im Lokal.

Eine durchdachte Sache für sich ist das auf den ersten Blick nicht sicht- bare, jedoch äußerst aufwendige

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multimediale Konzept, das den Gästen ein Entertainment der Sonderklasse bietet. Thema: Sehen und gesehen werden. Schlussendlich befindet sich das Procacci im prominentesten Viertel der Stadt. Auf mit bedrucktem Leinen- stoff bespannten Wänden wurden daher bei den Sitzplätzen jeweils bis zu fünf Mini-Flatscreens in Augenhöhe auf grünlichen Glasplatten angebracht, die vom Personal einzeln gesteuert

werden können. Mitunter unge- wöhnlich die darauf gezeigten Bilder:

Die am Eingang des Lokals in Bodennä- he installierte Kamera überträgt das Schuhwerk der einlangenden Gäste. „Österreich ist ja ein Land der Schuh- fetischisten. Daher steht das Thema Schuhmode bei einem gelungenen Outfit auch immer mit im Mittelpunkt. Die Flats visualisieren auf diese Weise einen interessanten Querschnitt

Procacci, Wien

diese Weise einen interessanten Querschnitt Procacci, Wien gegenwärtiger Trends“ sagt Projekt- leiter Alexander

gegenwärtiger Trends“ sagt Projekt- leiter Alexander Schuster von Wögerer. Entwarnung für Modemuffel: Die Bild- schirmprogramme bieten Alternativen – vom Schwenk in die Küche oder quer durch den Lokalbereich bis hin zu aktuellen Videoclips. Fazit: Zeitgemäßes Design technisch perfekt durchdacht, gepaart mit inspirierter Kulinarik. So schön ist

Italien!

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facts

Procacci, Göttweihergasse 2, 1010 Wien

 

Bauherr:

IMMOFIN GmbH/Antinori GmbH Wehdorn Architekten ZT GmbH Architekt Roger Bächthold Firma Hans Peter Wögerer

Licht:

Zumtobel Lighting GmbH 210 m 2 , 40 m 2 Refektorium September 2005 September 2006

Architekt:

Grundfläche:

Innenarchitektur:

Baubeginn:

Innenausstattung:

Fertigstellung:

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Übernachten und tagen Für das gut gehende Gartenhotel im Schlosspark Altmannsdorf, das sich im Seminar-

Übernachten

und tagen

Für das gut gehende Gartenhotel im Schlosspark Altmannsdorf, das sich im Seminar- und Tagungsbereich postioniert hat und durch seine Lage- und Raumqualitäten gerne auch für Festivitäten genutzt wird, gab es Auslagerungs- und Erweiterungsbedarf.

Text: Bettina Thun; Fotos: Hertha Hurnaus

D as vom Architekturbüro

Mascha & Seethaler geplante

Haus auf den Wiener Kabel-

werkgründen gleich daneben bot sich an, dieser speziellen Gästegruppe maß- geschneiderte Unterkunft zu werden. Das Gebäude zeichnet sich durch eine hohe räumliche Komplexität aus, die zur Herausforderung für die Archi- tekten Schluder und Vogelauer wurde. Ihre langjährige Erfahrung im Bereich Hotelplanung diente als Basis zur Entwicklung neuer Gestaltungsansätze für sich ändernde Anforderungen und Möglichkeiten. In Hinblick auf die Nut- zung als Tagungs- und Seminarhotel wurde besonders darauf geachtet, ein durchgehendes sachliches Gestaltungs- konzept zu entwickeln, in dem sich der Gast leicht zurechtfindet und das auch für den Betreiber einfach zu erhalten

.

und zu betreuen ist. Ein einge- schränkter Budgetrahmen führt oftmals zu besonders innovativen, stringenten Lösungen. Materialien müssen viele Voraussetzungen erfüllen, Beanspruchungen standhalten, eine hochwertige Oberfläche besitzen, und Beschädigungen müssen auf ein- fachem Wege auszubessern sein. Das durchgefärbte MDF-Material hat den Vorteil, sich wie Vollholz bearbeiten zu lassen und weder Furnier noch eine spezielle Kantenausbildung zu be- nötigen. Die Oberfläche ist robust, Schäden können einfach wegge- schliffen werden. Bei der Produktion eines Möbels fallen dadurch einige Arbeitsschritte weg, was ebenfalls die Kosten senkt. Beginnend mit der Stiegenbrüstung bis hin zur Raumteilung zwischen Nass-

und Schlafbereich zieht es sich als semitransparentes Element, das die inneren Qualitäten dieses speziellen Materials schön zur Schau stellt, durch das ganze Haus. In Anlehnung an die vorderasiatische Tradition der Masch- rabia, die als Blickschutz vor den Fenstern der Frauen wohl Ausblicke, aber keine Einblicke zulassen, ent- wickelten die Architekten ein Loch- muster mit Wiedererkennungswert. Rezeption und Frühstücksbereich liegen offen auf Eingangsebene. Der Früh- stücksbereich wird im Tagesbetrieb als Cafeteria genutzt und kann sich in der warmen Jahreszeit in einen straßen- seitig vorgelagerten Gastgarten aus- dehnen, der durch seine westseitige Lage lange Besonnungsdauer ver- spricht und von einem Sunsquare beschattet mediterranes Gassenleben

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bietet. Der elegante dunkle Boden des Erdgeschoßes aus Feinsteinzeug mit Schiefercharakter ist perfekter Unter- grund für Veranstaltungen jeglicher Art. Das schlichte, lang gestreckte Rezeptionsmöbel aus ockergelben MDF- Platten hat einladende Höhe, die Offen- heit signalisiert, den Gast nicht zum Bittsteller macht. Die Rezeption ist geschickt positioniert, wendet sich sowohl in einer schrägen Fluchtlinie dem neu ankommenden Gast wie auch dem Raum selbst zu. Das darüber liegende Balkenelement leuchtet diesen Bereich angenehm aus, die warmen Farben tun ein Übriges, den einladenden Charakter zu unter- streichen: ein Empfang, wie er sein soll! Die Rezeption kann aber noch einiges mehr. Hier sind sämtliche zentrale Steuerungen der Haustechnik unterge- bracht, ob Telefon, Licht, Lüftung oder Brandschutz und können vom Rezep- tionisten über PC bedient und kon- trolliert werden. Im hinteren Bereich verbirgt sich ein von zwei Seiten zugängliches und gut überschaubares

Gartenhotel Altmannsdorf, Wien

und gut überschaubares Gartenhotel Altmannsdorf, Wien Kofferdepot. Eine prominente Treppe, deren Seitenteile innen

Kofferdepot. Eine prominente Treppe, deren Seitenteile innen durch anthra- zitfarbenes, außen durch ockergelbes Lochmuster-MDF gebildet werden, leitet Besucher und Blicke aus der über zwei Geschoße offenen Eingangshalle in die oberen Seminarräume, die dem großen elliptischen Saal im Erdgeschoß als Presse- und Veranstaltungsbüro zuschaltbar sind. Das Pausenfoyer im oberen Bereich, auch Wintergarten genannt, lässt sich durch eine vorge- lagerte Terrasse im Sommer nach außen erweitern. Ein Garten mit Sitz- inseln kann als Kommunikationsfläche oder auch als Studienzone für Klein- gruppen genutzt werden. Der große Saal fasst bis zu 260 Personen und ist durch stoffbezogene Paneel- wandelemente in drei kleinere Ein- heiten teilbar. Dem Nutzer steht eine medientechnische Anlage mit Bild- und Tonpräsentation, Wireless LAN, sowie eine elektroakustische Ausstattung für Verstärkung und Übersetzung zur Verfügung. Jegliche Saaltechnik ist vom Veranstaltungsleiter über eigene

Schalttableaus steuerbar. Dolmetscher- kabinen befinden sich in einem Zwischengeschoß mit Sichtkontakt in den Saal. Das Saalgeschehen kann bei Bedarf auf zwei Flachbildschirme in Halle und Cafeteria übertragen wer- den. Über Oberlicht und Fenster an der Ostseite fließt Tageslicht in den Raum. An dieser Seite des Hauses stehen auch direkte Eingänge für externe Nutzung und Anlieferungen bei Ausstellungen zur Verfügung. Auch das Kunstlichtkonzept wurde von den Architekten selbst entwickelt. Große quadratische Leuchtflächen, die mit Folie bespannt sind, geben ange- nehmes Arbeitsgrundlicht im großen Saal, das man in der Stärke dimmen kann. Als zusätzliche variable Situa- tionsbeleuchtung werden auf Schienen verschiebbare Spots eingesetzt. Wirt- schaftlichkeit wurde auch für die Beleuchtung nicht außer Acht gelassen, Beschränkung der verschiedenen Pro- dukte und daher der mannigfaltigen Leuchtmittel im ganzen Haus auf einige wenige Systeme und Lampenserien

40
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verringern den Wartungs- und Verwaltungs- aufwand. Eine Gruppe aus sechs herabhängenden riesigen Kübelleuchten erzielt im Foyer raum- bildende Wirkung. Im ganzen Haus kommt das vielseitige „Regent“ Linearleuchtensystem als Basisbeleuchtung zum Einsatz. In den Hotel- zimmern findet man mit einer einzigen Lampenserie in Wand- und Stehmodellen das Auskommen. Die 95 Zimmer liegen im viergeschoßigen Gebäudeteil. Ihre Typologie erstreckt sich vom klassischen Doppelzimmer bis zum groß- zügigen Appartement mit flexibler Raum- nutzung, Kochnische und Terrasse. Eckzimmer- lösungen und Behindertenzimmer ergänzen die Palette.Auch hier im Zimmerbereich ist das gesamte Mobiliar aus durchgefärbten MDF- Platten gefertigt. Braun und Anthrazit bilden die Basis, eine zusätzliche Farbe aus dem Bereich Gelb, Orange, Rot wird als Kontrapunkt eingesetzt. Jedes der Zimmer hat einen grauen Teppich- boden, helle stoffbezogene Sofas oder Polster- sessel und neutrale Vorhänge. An den maßge- fertigten Betthäuptern lassen sich Betten und Nachtkästchen in unterschiedlicher Weise verschieben, versetzen und kombinieren. Ein speziell entwickeltes Möbel für den Tagungs- reisenden von heute vereint bequemes Sitzen mit einer Arbeitsplatte für Laptop, Notizen, Essen. Die gleiche Form findet sich in einem von Michael Schluder entworfenen Sofa wieder, das wechselweise im Pausenbereich, Café oder Halle zum gemütlichen Verweilen

Gartenhotel Altmannsdorf, Wien

einlädt. Auch die Zimmersessel aus MDF sind Eigenentwürfe. Sympathisches Licht gibt die Leuchtenserie Luxy von Rotaliana, die in jedem der Zimmer als Tischleuchte und in zwei ver- schieden lang auskragenden Wandmodellen zum Einsatz kommt. Luxy besteht aus einem diffusen Glasschirm und einem Stahlgestänge mit mehreren Gelenken, lässt sich direkt an der Lampe an- und ausschalten. In den Bädern herrscht schlichte Sachlichkeit mit großzügiger Stellfläche auf den MDF- Unterbauten der aufgesetzten Waschtische. Der rechteckige, geschliffene Spiegel darüber ist gleichzeitig Leuchte, übernimmt die Funk- tion der direkten und indirekten Beleuchtung des Bades. Mit einer zur Decke verglasten Öffnung zum Schlafbereich wird das Bad auch mit Tageslicht versorgt und an das Zimmer angebunden. Die 20 Appartments wurden mit besonderer Sorgfalt gestaltet. Eine große verschiebbare Lochmusterwand teilt die Bereiche Wohnen, Bad und Küche und lässt sie je nach Bedarf ver- schwinden oder hervortreten. Ihre reitzvolle Semitransparenz wird mit der Beleuchtung des großzügigen Badbereichs voll ausgespielt. Die Appartements werden für längere berufs- bedingte Aufenthalte stark nachgefragt und sind gut ausgelastet.

Dies zeigt sehr schön, dass zielgruppengenaue architektonische Gestaltung wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg eines Hotels beiträgt und wie hier in ein Gesamtkonzept einge-

bunden sein muss.

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facts

Gartenhotel Altmannsdorf, Hoffingergasse 33, A-1120 Wien

 

Bauherr:

Merkur GesmbH Schluder + Vogelauer Architekten Susanne Magedler elfra

Heizung, Lüftung, Sanitär:

MCE 4.400 m 2

Architekt:

Nutzfläche:

Planungsbeginn:

2003

Mitarbeiter:

Bauzeit:

4 Monate

Betten:

Fertigstellung:

2006

MCE Anlagenbau Austria – Gebäudetechnik auf höchstem Niveau MCE Anlagenbau Austria GmbH & Co Graz
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Graz • Markt Allhau • Salzburg • Wien
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Back to the roots

Back to the roots Die südsteirische Weinstraße – eine Region, die mit reizvoller Landschaft und feiner

Die südsteirische Weinstraße – eine Region, die mit reizvoller Landschaft und feiner Gastronomie gleichermaßen punktet. Nach dem Genuss der hervorragenden Weine ist der Heimweg von den sanften Hügeln per Automobil jedoch mitunter nicht ungefährlich. Umso erfreulicher, dass seit September dieses Jahres ein Restaurant der Sonderklasse auch entsprechende Unterkünfte bietet. Motto: Ursprünglichkeit modern designt.

Text: Gudrun Gregori; Fotos: Leo Bernhard,Manfred Horvath, Herbert Lehmann,Günther Wett

D er Kreuzwirt auf dem Pöss- nitzberg bei Leutschach bot

bis in die späten 1950er-

Jahre über mehrere Generationen regionstypische Gastlichkeit. Nun findet diese Tradition in kulinarischer wie gestalterischer Hinsicht eine innovative Fortsetzung. Gerhard Fuchs, österreichischer Spitzenkoch, hat hier eine neue Wirkungsstätte gefunden und zaubert kreative Highlights der

besonderen Art. Nicht umsonst wurde der Kreuzwirt von Gault Millau bereits mit drei Hauben ausgezeichnet. Neben den kulinarischen Schmankerln zieht aber auch das innovative neue Ambiente des Lokals, das in den oberen Geschoßen sechs Appartements beher- bergt, die Gäste in Scharen an. Verant- wortlich für die gelungene Revitali-

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sierung des alten „Herrenhauses“ zeichnen als Inhaber die bekannten Weinbauern-Gebrüder Erich und Walter Polz, die mit dieser Initiative auch einen wichtigen Beitrag zur Etablierung des Pössnitzberges als erstklassige Genuss- Adresse lieferten. Der Bestand aus den 1950er-Jahren wurde durch einen modernen architek- tonischen Zubau – in Form einer formal klar gestalteten sogenannten „Box“ – erweitert und aufgewertet. Im Innen- bereich war eine gewisse räumliche Grundstruktur vorgeben, jedoch konnte durch einen intensiven baulichen Auf- wand im bestehenden Untergeschoß Platz dazu gewonnen und die erforder- lichen Lagerräume, Sanitäreinheiten inklusive einer behindertengerechten Einheit sowie ein Vorbereitungsraum

untergebracht werden. Ein zentral angeordneter Lift schafft Verbindung in das Erdgeschoß und in den ersten Stock. Zu ebener Erde finden sich nun die Gastronomieküche, ein Wirts- stüberl mit kleiner Theke, die in Strukturlack und einer Arbeitsfläche aus Jadisch-Naturstein ausgeführt wurde. Der offen gestaltete eigentliche Restau- rantraum wurde für 45 bis 50 Personen

Jadisch-Naturstein ausgeführt wurde. Der offen gestaltete eigentliche Restau- rantraum wurde für 45 bis 50 Personen 43
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Kreuzwirt am Pössnitzberg, Steiermark

Kreuzwirt am Pössnitzberg, Steiermark konzipiert und bietet Panorama- schauspiel live: Riesige verglaste Fronten
Kreuzwirt am Pössnitzberg, Steiermark konzipiert und bietet Panorama- schauspiel live: Riesige verglaste Fronten

konzipiert und bietet Panorama- schauspiel live: Riesige verglaste Fronten eröffnen dem Gast einen spektakulären Blick in Hügelland- schaft, welche auf diese Weise als ein zentraler Gestaltungsbestandteil fungiert. Das Mobiliar wurde dement- sprechend sparsam eingesetzt und wirkt formal wie farblich unauf- dringlich. Die großen Holztische kombiniert mit geradlinigen Stühlen bieten Platz auch für große Tafelrunden und wurden parallel zur Fensterfront angeordnet. Die offene Atmosphäre kennzeichnet ein grundsätzlicher Schnörkel-Verzicht, für Gemütlichkeit sorgt der intensive Einsatz heimischer Materialien. So wurden die entlang der hinteren Raumwand angebrachten Sitzbänke mit Lodenstoffen tapeziert, Massiveichendielen mit geölter Ober-

von links nach rechts: Erich und Walter Polz, Gerhard Fuchs mit Partnerin Yvonne Schwarzinger

fläche als Bodenbelag kontrastieren stimmig mit der Verkleidung aus Lärchenholzbrettern, die sich über die Decke und Wände zieht. Längliche Sichtfenster ermöglichen dem Gast auch hier Ausblicke auf die Natur. Besonders erdiges Gestaltungs- element: Als Trennwand zwischen Office-Bereich und dem Gastraum fungiert eine halbhohe gestampfte Lehmwand. Zierliche schwarze in die Decke integrierte dimmbare Spotlights sorgen für eine entsprechende Grund- ausleuchtung, zylindrische Hänge- lampen über den Tischen für punk- tuelle Stimmungsszenarien, die auf Knopfdruck variieren. Auf Reduktion setzte man bewusst auch im Farb- konzept: Naturtöne wie Braun, Weiß und Beige dominieren – konsequenter- weise auch bei der Tischwäsche und

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Kreuzwirt am Pössnitzberg, Steiermark

Kreuzwirt am Pössnitzberg, Steiermark dem Service. Ein edler Blumenstrauß als Eyecatcher sagt hier mehr als teure

dem Service. Ein edler Blumenstrauß als Eyecatcher sagt hier mehr als teure Deko-Vielfalt. Und nicht zu vergessen:

Die von Herrn Fuchs gefüllten Teller sind ein Augenschmaus für sich. Die „Kreuzwirt-Box“ – eine Reduktion auf das Wesentliche mit stimmiger Wohl- fühlatmosphäre. Nur wenige Schritte trennen den Gast von seiner Unterkunft. Die sechs Appar- tements liegen in den drei Ober- geschoßen, eines davon wurde schwel- lenfrei und behindertengerecht ein-

gerichtet. Von sämtlichen Räumen aus genießt man auch hier barrierefreie Blicke auf das südsteirische Weinland. Geölte Massiveichdielen als Boden- belag, unterschiedlich lackierte Bau- teile und dezente Dekorstoffe schaffen Wohncharakter. Mit Ausnahme des schwellenfreien Appartements wurden die Nassräume mit einer freistehenden Badewanne ausgestattet, als Wand- belag sorgt Steinmosaik in den Duschen für naturnahes Flair. Sati- nierte und transparente Glasteile

gliedern die Räume in verschiedene Bereiche. „Die eingesetzten Materialien und die dazu abgestimmten Erdfarben sollen bei den Gästen einen natür- lichen; wohltuenden und bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie spiegeln wider, was diese Region letzten Endes ausmacht – die Liebe zur Ursprüng- lichkeit“, sagt Planer Leo Bernhard über den Ansatz seines Gestaltungs- konzeptes. Das Ergebnis zeigt die Südsteiermark von ihrer besten Seite!

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facts

Kreuzwirt, Pössnitz 168 a, A-8463 Leutschach

Bauherr:

Vinofaktur und HandelsgmbH, Erich und Walter Polz

Konzeptgebäude:

Architekten Gärtner und Neururer Planungsbüro Bernhard Partl BauGmbH Sturm GmbH KINDERMANN Riepl Lüftungsanlagen HALOTECH Lichtfabrik

Innenarchitektur:

Baumeister:

Feuerschutztüren:

Heizung, Sanitär:

Lüftungsanlage:

Beleuchtung:

Beratung, Planung, Lieferung

Sanitäreinrichtung:

Odörfer Haustechnik GmbH 934 m 2 253 m 2 Jänner 2006 Mai–September 2006 Ende September 2006

Grundstücksfläche:

Bebaute Fläche:

Planungsbeginn:

Bauzeit:

Fertigstellung:

Planungsbeginn: Bauzeit: Fertigstellung: 8053 GRAZ Harterstraße 126 (0316) 28 32 20
8053 GRAZ Harterstraße 126 (0316) 28 32 20 LÜFTUNGSANLAGEN
8053 GRAZ
Harterstraße 126
(0316) 28 32 20
LÜFTUNGSANLAGEN
Planungsbeginn: Bauzeit: Fertigstellung: 8053 GRAZ Harterstraße 126 (0316) 28 32 20 LÜFTUNGSANLAGEN 47
Planungsbeginn: Bauzeit: Fertigstellung: 8053 GRAZ Harterstraße 126 (0316) 28 32 20 LÜFTUNGSANLAGEN 47

foto : Günter Richard Wett

 

HALOTECH

LICHTFABRIK

Gasthof

Kreuzwirt

am

Pössnitzberg

,

Architekten

Gärtner

und

Neururer

INNSBRUCK

50
DO & CO Hotel Vienna Urbaner Luxus über den Dächern von Wien Spontan nach dem

DO & CO Hotel Vienna Urbaner Luxus über den Dächern von Wien

Spontan nach dem Zentrum ihrer Stadt befragt nennen Wiener zumeist den Stephansplatz. Hier treffen Kärntnerstraße und Graben zusammen, Einkaufsstraße und Flaniermeile für Einheimische und Touristen. Der ehrwürdige Dom – umringt von den Baudenkmälern vergangener Epochen – blickt herab auf ein pulsierendes Leben sowie in die spiegelnde Glasfassade des 1990 von Architekt Hans Hollein entworfenen Haas-Hauses.

I

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m sechsten und siebenten

Stock des Hauses befinden sich

seit 15 Jahren die von DO & CO

geführte Onyx Bar und ein DO & CO- Restaurant mit Blick auf den Dom. Die Bar mit einer reichen Auswahl an Getränken und Zigarren gehört schon lange zu den „heißesten“ Plätzen von Wien. Seit April 2006 ist sie vormittags für externe Gäste geschlossen. Grund dafür ist das neu eröffnete DO & CO- Hotel Vienna, das sich in den oberen Stockwerken des Hauses ganz den Wünschen anspruchsvoller Wien- Besucher verschrieben hat. Die Onyx Bar wird zum exklusiven Frühstücks-

zimmer für die Gäste. Dabei ist Früh- stücken hier prinzipiell rund um die Uhr möglich: In der Bar, in den Zimmern und Suiten oder im Restaurant. Rund um die Uhr ist eine kulinarische Entdeckungs- reise durch die internationale Küche der globalen „Gourmet Entertainment Company“ eine verlockende Option. Der hohe Stellenwert der Gastronomie in Tagesablauf und Raumplanung hat seinem Ursprung in der Geschichte des Delikatessen-Profis. Seit seiner Grün- dung 1981 ist das Unternehmen für die authentische Zubereitung und für die attraktive Präsentation fantastischer Speisen aus aller Welt weit über die

Text: Heidrun Schwinger; Fotos: James Stokes

Grenzen des Landes hinaus bekannt. Nun ging das erfolgreiche Unter- nehmen einen Schritt weiter in Rich- tung Gastlichkeit: Das holländische Architekturbüro FG stijl wurde mit dem Umbau der Bar und des Restaurants, sowie mit der Gestaltung eines Hotels beauftragt. Der Hoteleingang im Erdgeschoß zeigt sich für Passanten kaum sichtbar durch eine dezente Glastüre unaufdringlich und zurückhaltend. Ein leicht ge- bogener Gang führt zu zwei Aufzügen. Von hier gelangt man in den sechsten Stock zur Hotelrezeption, wo ein gemütlicher Lehnsessel vor einem

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DO & CO-hotel Vienna, Wien

DO & CO-hotel Vienna, Wien knisternden Feuer zum Verweilen einlädt. Im Anschluss öffnet die Onyx Bar

knisternden Feuer zum Verweilen einlädt. Im Anschluss öffnet die Onyx Bar ihre Pforten für einen ersten Umtrunk mit Blick auf den Dom. Dieser ist auch von der Bar aus sichtbar, deren Tresen aus hinterleuchtetem Onyx auch als Namensgeber fungiert. An der sechs Meter breiten Fensterfront sind pistazienfarbene Ledersessel und mit karminrotem floral gemustertem Samt bezogene Lehnsessel gruppiert. Hinter der zentral platzierten Stützsäule, deren

Lederummantelung mit der senfgelben Wildledervertäfelung an den Wänden korrespondiert, befindet sich ein u-för- miges Arrangement aus weißen Leder- sofas. Die mittige Säule mündet in eine schirmähnliche Deckenkonstruktion, die das Restaurantmezzanin darüber bis in die Onyx Bar hinein erweitert. Mit dem Lift oder über eine gewundene Treppe gelangt man in das Restaurant im siebenten Stockwerk. Auch hier ist der Rundumblick auf die Stadt und den

Dom das zentrale gestalterische Element. Der Speisesaal ist jenseits der großen Glasflächen auf einen vor- gelagerten Balkon erweiterbar, der das Speisen an dieser exponierten Stelle auch unter freiem Himmel gestattet. Die Küche ist offen einsehbar und erstaunlich kompakt. Ein verglaster Sushi-Tower und eine offene Wok- Station zeigen ebenfalls die frische Zubereitung der Speisen. Von der Qualität der gekühlten Zutaten kann

offene Wok- Station zeigen ebenfalls die frische Zubereitung der Speisen. Von der Qualität der gekühlten Zutaten
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sich der Gast an dem zentral im Res- taurant platzierten Schaukasten über- zeugen. Wie die Bar und das Restaurant weist auch der Großteil der Gästezimmer in Richtung des Domes und der Altstadt. Die zylindrische Form der Glasfassade wird dabei optimal genutzt. Der obligate Feuerplan an der Zimmertüre verdeutlicht die eigenwillige Grund- fläche der Räume, die sich wie Torten- stücke kegelförmig aneinanderreihen.

Der Gast betritt sein Quartier an der kurzen Seite, die kaum breiter ist als eine Zimmertür – was übrigens auch die kurzen Wege von den Zimmern zu den Gesellschafträumen erklärt. Anschlie- ßend steht ein offener Kleiderkasten für die Garderobe zur Verfügung. Auf Grund der solitären Lage im Eingangs- bereich wird eine Kastentüre obsolet. Eine großzügige, verglaste Dusch- kabine öffnet sich in den Raum. Bei Bedarf können Teakwände wie Fenster- läden geschlossen werden. Intimität bleibt bewahrt. Trotzdem ist der Gast zu keinem Zeitpunkt von der Außenwelt

DO & CO-hotel Vienna, Wien

Zeitpunkt von der Außenwelt DO & CO-hotel Vienna, Wien abgeschnitten. Das eigens für DO & CO

abgeschnitten. Das eigens für DO & CO designte Telefon bewährt sich auch unter der Dusche, Highspeed Internet und W-Lan sind in jedem Raum selbst- verständlich. Der Zimmersafe verfügt über Stromanschluss für Notebook und Handy. Ein großer Bang & Olufsen- Flachbildschirm ist von nahezu jedem Punkt des Zimmers aus gut sichtbar und bietet rund um die Uhr beste Unter- haltung, ob Free TV oder hauseigene Videothek. Ein technisch hoch ent- wickeltes Media Equipment und Infor- mationssystem lassen keine Wünsche offen. Warme Materialien wie exquisites Leder, Travertin-Naturstein und edles Teak präsentieren sich auf unkonven- tionelle Weise und erzeugen eine zweckmäßige aber warme Umgebung. In manchen hofseitigen Räumlich- keiten werden attraktive Raum- sequenzen als Arbeitszimmer oder auch als kleiner Meeting Point nutzbar. Dabei steht nie der Geschäftszweck sondern stets der Erholungswert der Reisenden im Vordergrund. Ein exklusives Urlaubserlebnis bieten

die beiden Suiten oberhalb der Bar. Sie bestechen durch die faszinierende 180°-Sicht auf die Stadt. Die Balkone gleichen Opernlogen: mit Blick auf das Straßentheater darunter. Eine Minia- turausgabe der treppaufwärts be- findlichen Onyx Bar birgt eine reiche Auswahl an Getränken. Das großzügige Sofa davor bietet Platz für zahlreiche Gäste, wodurch die Suiten auch immer wieder gerne für Firmenpräsentatio- nen genutzt werden. Für größere Meetings bietet das Hotel ein ganz besonderes Highlight: Die extravagante Glaskonstruktion des Hauses wird im achten und neunten Stockwerk als faszinierender Schauplatz für Events und Konferenzen nutzbar. Hier genießt der Teilnehmer solcher elitärer Ver- anstaltungen einen einzigartigen Blick auf die Dachgärten und Terrassen der Innenstadt.

Wo könnte man besser den Überblick bewahren? Ein Sinn für Luxus und Qualität bis ins Detail werden hier mit ungezwungener Gastlichkeit und aus-

gezeichnetem Service vereint.

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facts

DO & CO hotel Vienna, Stephansplatz 12, A-1010 Wien

Betreiber:

DO & CO Restaurants & Catering AG Mitglied der design hotels, Berlin Hans Hollein FOAF Architekten, Stefan Hillepold FG stijl, Amsterdam Colin Finnegan and Gerard Glintmeijer Johann Kamper GmbH

Gebäude (1990):

Architekten:

Innenarchitektur :

Hoteldesign und -konzept:

Gesamte Projektabwicklung:

Bauleitung und Planung Sanitär und Heizung:

Planungsbüro Thier GesmbH Klenk und Meder XAL Xenon Architectural Lighting Mai 2006

Elektroinstallationen:

Leuchten & Lichtsystem:

Eröffnung:

DO & CO-hotel Vienna, Wien

Lichtsystem: Eröffnung: DO & CO-hotel Vienna, Wien VON IHNEN DIE IDEE. VON KAMPER DAS ERGEBNIS. ZENTRALE
Lichtsystem: Eröffnung: DO & CO-hotel Vienna, Wien VON IHNEN DIE IDEE. VON KAMPER DAS ERGEBNIS. ZENTRALE
Lichtsystem: Eröffnung: DO & CO-hotel Vienna, Wien VON IHNEN DIE IDEE. VON KAMPER DAS ERGEBNIS. ZENTRALE
VON IHNEN DIE IDEE. VON KAMPER DAS ERGEBNIS. ZENTRALE SHOWROOM WIEN Firmengruppe Kamper Industriestrasse 9,
VON IHNEN DIE IDEE.
VON KAMPER DAS ERGEBNIS.
ZENTRALE
SHOWROOM WIEN
Firmengruppe Kamper
Industriestrasse 9, A-8075
Hart bei Graz, Austria
Breite Gasse 2, A-1070
Wien, Austria
T
+43 (0) 316/49 16 01
T
+43 (0) 1/523 37 00
F
DW 18
F
+43 (0) 1/523 37 10
E
office@kamper.at
E
office@kamper.at
I
www.kamper.at
I
www.kamper.at

Leistungen von Firma Johann KAMPER GmbH:

Tischlerarbeiten, Sondermöblierung, Tapezierer- und Polsterarbeiten, Innentüren, Steinmetzarbeiten, Sonderkonstruktionen, Glaserarbeiten, Malerarbeiten,Parkettbodenarbeiten, Bodenlegerarbeiten, Doppelböden

Sonderkonstruktionen, Glaserarbeiten, Malerarbeiten,Parkettbodenarbeiten, Bodenlegerarbeiten, Doppelböden 57
Sonderkonstruktionen, Glaserarbeiten, Malerarbeiten,Parkettbodenarbeiten, Bodenlegerarbeiten, Doppelböden 57

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HEFT 6A – DEZEMBER 2006

ERSCHEINUNGSORT PERCHTOLDSDORF, VERLAGSPOSTAMT 2380 PERCHTOLDSDORF, P. b. b. 02Z033056

9,50,

HEFT 6A DEZEMBER 2006

FACHMAGAZIN FÜR DIE GEHOBENE HOTELLERIE UND GASTRONOMIE
FACHMAGAZIN FÜR DIE GEHOBENE HOTELLERIE UND GASTRONOMIE

Bacaro Hotel K Procacci Kreuzwirt DO & CO Hotel Vienna Hotel Tauber´s Unterwirt Gartenhotel Altmannsdorf Aktiv & Spa Resort Rieser

WELLNESS

INTERIEUR

KAMINE

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Anima e corpo

Anima e corpo Venezianisches Lebensgefühl in der Festspielstadt: Bei einem Glas Wein mit Freunden plaudern, sich

Venezianisches Lebensgefühl in der Festspielstadt: Bei einem Glas Wein mit Freunden plaudern, sich beim Lunch mit Kollegen austauschen oder beim Brunch mit dem Partner ins Wochenende starten: Im Bacaro genießt man mit Leib und Seele.

Text: Astrid Meyer; Bilder: Stefan Binder, Claudia Rusam, Bacaro

schon von weitem darauf aufmerksam und von der warmen Lichtstimmung im Inneren angezogen. Eine großzügige Terrasse, die teilweise durch den Ge- bäudevorsprung überdacht ist, lädt zum Verweilen ein. Bequeme Sitz- garnituren aus witterungsbeständi- gem Kunststoff, ein edler Holzbohlen- belag und Olivenbäume schaffen eine wohnliche Atmosphäre. Der Übergang vom Außen- zum Innenraum ist fließend: Das Lokal ist an drei Seiten über die gesamte Raumhöhe verglast, der Boden außen geht schwellenlos ins Innere über. Lediglich ein Wechsel von Holz zu Kunststein markiert die Raum- grenze. Ein Kubus in Nussholz als Wind- fang definiert den Eingang ins Lokal, das zentral von der Straßenfront be- treten wird. Der längliche Gastraum ist in drei Zonen unterteilt: Dem Eingang gegenüber befindet sich die Bar, da- hinter sind in regelmäßigen Regal-

Bacari das sind die kleinen Bars in Venedig, in denen man sich nach einem langen Arbeitstag auf dem Heimweg noch auf eine ombra und ein cicheto trifft und die Neuigkeiten des Tages aus- tauscht, Klatsch und Tratsch bespricht. Eine ombra ist ein Glas Wein vom Fass, das man am besten mit einem cicheto genießt, zum Beispiel einem Brötchen mit Stockfisch oder gefüllten panierten Oliven, Fingerfood also. In einem Bacaro steht man an der Theke, das liegt zum einen daran, dass man so un- mittelbar Zugriff zu den aufgetürmten Köstlichkeiten hat, zum anderen daran, dass ein Bacaro immer gut besucht ist.

B acaro lautet auch der wohl-

klingende Name eines neuen

siedelt. In dieses urbane Umfeld fügt sich das Feinschmeckerlokal mit Fusion- Küche perfekt ein. In einem Gebäude- komplex am Arenberg, an der Eberhard- Fugger-Straße liegt das Bacaro als Schnittstelle der Kommunikation. Vom Straßenniveau durch ein paar Stufen abgehoben, wird der Vorbeifahrende

Restaurants im Salzburger

Stadtteil Parsch. Dieses Viertel ent- wickelt sich zu einer beliebten Wohn- gegend, und aufgrund der Nähe zum Zentrum haben sich auch immer mehr Unternehmen und Geschäfte hier ange-

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Wohn- gegend, und aufgrund der Nähe zum Zentrum haben sich auch immer mehr Unternehmen und Geschäfte
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Bacaro, Salzburg

Bacaro, Salzburg 61
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Bacaro, Salzburg

Bacaro, Salzburg feldern Weine und Gläser aneinander- gereiht. Fünf Hängeleuchten mit einem Lampenschirm aus braunem

feldern Weine und Gläser aneinander- gereiht. Fünf Hängeleuchten mit einem Lampenschirm aus braunem Gaze lassen warmes Licht durchschimmern und ziehen den Blick an. Seitlich wird die Bar von zwei Tischen in gleicher Höhe flankiert, mit jeweils acht Bar- hockern fürs Business-Lunch oder eine Pause mit Kaffee und Kuchen zwischen- durch. An die Bar schließt zur einen Seite die Küche an, in welche man Ein- blick durch eine offene Glasfront bekommt.

Wolfgang Angerbauer kredenzt hier mit seinem Team mediterran-asia- tische Gerichte. Wer seine Kochkünste beobachten will,kann an den Tischen in der Lounge davor Platz nehmen. An der Rückseite der Schauküche sind die Sanitärräume angeordnet. Auf der gegenüberliegenden anderen Seite der Bar liegt, durch einen feinen Faden- vorhang getrennt, der eigentliche Essbereich. Diese annähernd quadra- tische Zone ist wiederum zu einer Regalwand orientiert, in der erlesene Weine und dazupassende Gläser gelagert sind. Das Grün der Flaschen

harmoniert mit den warmen Farbtönen der Möbel und Oberflächen. Zwei mit kaffeebraunem Leder gepolsterte Bänke begrenzen den Raum. Die Sessel sind mit cremefarbenem Leder be- zogen; ebenso in Leder erstreckt sich die Eckbank entlang der straßenseitigen Glasfront über 12 m. Durch ihre der Bar angepasste Höhe fungiert sie als verbindendes Element zwischen Bar und Essbereich.

Der Concept Store befindet sich,wieder- um durch einen cremefarbenen Faden- vorhang vom Essbereich abgeschirmt, im hinteren Teil des Gastraumes. Er kann von der

Terrasse über eine separate Tür erschlossen werden. In zwei Meter hohen Regalen aus massivem Nuss- holz werden Weine präsen- tiert. Verkostet und verkauft

wird während denselben Öffnungs- zeiten wie die Bar. In der Mitte des Raumes dominiert eine lange Tafel, Symbol für Kommunikation und Gesell- schaft. Dies sind Werte, die nicht nur in den kleinen venezianischen Bars zählen, sondern die auch für Betreiber Cornel Huber große Bedeutung haben.

Anima e corpo, Seele und Körper sollen im Bacaro genießen, entspannen: Wein trinken, gut essen, sich unterhalten und vielleicht dank W-Lan Hotspots auch ein bisschen arbeiten. Im Mittelpunkt

stehen jedenfalls die Menschen.

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messina design by molto luce
messina
design by molto luce
jedenfalls die Menschen. h messina design by molto luce facts Bacaro, Eberhard-Fugger-Strasse 3, A-5020 Salzburg

facts

Bacaro, Eberhard-Fugger-Strasse 3, A-5020 Salzburg

Bauherr:

Cornel Huber Peter Brötzner, Claudia Rusam Schreinerei Brötzner

Planung:

Raumgestaltung:

Gartenmöbel:

atelier3

Beleuchtung:

MOLTO LUCE 257 m 2 Jänner 2006 3 Monate August 2006

Nutzfläche:

Planungsbeginn:

Bauzeit:

Fertigstellung:

257 m 2 Jänner 2006 3 Monate August 2006 Nutzfläche: Planungsbeginn: Bauzeit: Fertigstellung: 63
NEW Handbook of Business English – Keywords in Context Wolfgang Obenaus und Josef Weidacher Hrsg.:

NEW Handbook of Business English – Keywords in Context

Wolfgang Obenaus und Josef Weidacher Hrsg.: Linde-Verlag

720 Seiten, gebunden

Deutsch,

ISBN 3-7143-0077-5

35,-

Dictionary and User’s Guide to the NEW Handbook of Business English –Keywords in Context

Wolfgang Obenaus und Josef Weidacher Hrsg.: Linde-Verlag

128 Seiten, kartoniert

Deutsch,

9,20

ISBN 3-7143-0078-3

Selbst mit sehr guten Wirt- schaftsenglisch-Kenntnissen stoßen die meisten Menschen in kniffligen Verhandlungen oder Korrespondenzen an ihre Gren- zen. Das „NEW Handbook of Business English“ gibt ein fun- diertes und erprobtes Werkzeug zur Hand. In rund 1.200 nach Stichwörtern geordneten Arti- keln bietet es einen breiten Überblick über volks- und betriebswirtschaftliche Themen. Ganz darauf zugeschnitten liefert der „Dictionary and User’s Guide“ die deutschen Ent- sprechungen aller Fachtermini. Vorsicht: Nichts für Englisch- Anfänger!

Bücher
Bücher

Hotel Design

Verlag Daab 2006 400 S., zahlreiche farbige Fotos, 18 x 23,5 cm, gebunden, Spanisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch

24,95

ISBN 3-937718-05-2

In den letztgen 10 Jahren und verstärkt in allerjüngster Zeit vollzieht sich bei der Gestaltung von Hotels ein Bewusstseins- wandel. Nicht nur mehr verein- zelte, innovative Hoteliers, son- dern inzwischen auch große Ketten und deren Investoren ent- decken Architektur und Design als zentralen Bestandteil für die Akzeptanz und damit den Erfolg von Hotelprojekten.

Auffallend sind die unterschied- lichen, oftmals sehr persönlich motivierten Gestaltungsansätze in den hier präsentierten über 50 Beispielen. Sie geben einen umfassenden Einblick in die internationale Entwicklung von Hoteldesign in den letzten 4–5 Jahren und zeigen bei der gro- ßen Vielfalt der Entwürfe immer auch den gemeinsamen Aus- gangspunkt der Gestaltungsauf- gabe: die Schaffung von Wohn- raum auf Zeit.

Gestaltungsauf- gabe: die Schaffung von Wohn- raum auf Zeit. Spa Design Lounge Design Luxury Private Islands
Gestaltungsauf- gabe: die Schaffung von Wohn- raum auf Zeit. Spa Design Lounge Design Luxury Private Islands
Gestaltungsauf- gabe: die Schaffung von Wohn- raum auf Zeit. Spa Design Lounge Design Luxury Private Islands

Spa Design

Lounge Design

Luxury Private Islands

Verlag Daab

400 S., 480 farbige Fotos,

50

schw.-w.-Zeichnungen,

18

x 23,5 cm, gebunden,

Spanisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch

Verlag Daab 400 S., 500 farbige Fotos, 18 x 23,5 cm, gebunden, Spanisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch

Hrsg: Vladi Farhad, Verlag teNeues 2006, 220 S., 200 farbige Abb., 32,5 x 25,5 cm, gebunden, Deutsch, Italienisch, Englisch, Französisch, Spanisch

24,95

24,95

45,-

ISBN: 3-937718-63-X

ISBN 3-937718-01-X

ISBN 3-8327-9110-8

Vor nicht allzu langer Zeit waren eher schmucklose Fitnessräume mit großem Gerätepark der Inbe- griff für Wellness in Hotels oder Studios. Das hat sich grund- legend geändert. Heute sind Day Spas die begehrten „places to be“, wenn es um Entspannung, Wohlbefinden und Regeneration geht. Inzwischen gibt es deshalb Standards, die aufzeigen, wo der Unterschied zu einem Kosmetik- salon klassischer Prägung liegt. Zur Grundausstattung eines guten Spas gehören verschie- dene Saunen, ein Pool, mindes- tens zwei Behandlungsräume und ein Ruhebereich, der genü- gend Platz bietet, damit die Gäste sich nicht gegenseitig stören. Der mit schönen Farb- fotos gestaltet Band gibt einen Einblick, wie facettenreich und individuell innovativ gestaltete Spas aussehen können.

Mit dem Begriff Lounge asso- ziiert man einen Ort, der mit körperlicher Entspannung und einer angenehmen Stimmung von Verweilen einhergeht. Loun- ges sind heutzutage immer gegenwärtiger, weil gerade Unternehmen – allen voran Air- lines und Hotels – längst erkannt haben, dass sie für ihre Kunden und Gäste mehr bieten müssen als die üblichen Dienstleis- tungen. Der vorliegende Band zeigt über 60 internationale Planungsbeispiele. Eingeteilt in die Kapitel Airline – Lounges, Unternehmens – Lounges, öf- fentliche Einrichtungen, Gastro- nomie, Hotels sowie Messen und Events finden Auftraggeber, Planer und Interessierte eine Fülle inspirierender und nütz- licher Anregungen.

Schon seit jeher haben Inseln die Menschen fasziniert. Wer träumt nicht davon, eine Insel selbst zu besitzen? Ein Stück vom Para- dies, in welchem man seine eigene Welt nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten kann. Der vorliegende Band gewährt mit seinen fantastischen Farb- aufnahmen einen eindrucks- vollen Blick auf die exklusivsten Privatinseln an den schönsten Plätzen der Welt – eine Quelle der Inspiration, für all jene, die gestalterisch tätig sind.

NEW Handbook of Business English € ISBN 3-7143-0077-5 35,- Lounge Design € ISBN 3-937718-01-X 24,95

NEW Handbook of Business English

ISBN 3-7143-0077-5

35,-

NEW Handbook of Business English € ISBN 3-7143-0077-5 35,- Lounge Design € ISBN 3-937718-01-X 24,95 Door

Lounge Design

ISBN 3-937718-01-X

24,95

35,- Lounge Design € ISBN 3-937718-01-X 24,95 Door & Window Design € ISBN: 3-8327-9124-8 20,-

Door & Window Design

ISBN: 3-8327-9124-8

20,-

24,95 Door & Window Design € ISBN: 3-8327-9124-8 20,- Restaurant Design € ISBN 3-937718-02-8 25,70 Bücher

Restaurant Design

ISBN 3-937718-02-8

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Bücher – Bestellfax

User´s Guide
User´s Guide

User’s Guide to the NEW Handbook

ISBN 3-7143-0078-3

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Guide to the NEW Handbook € ISBN 3-7143-0078-3 9,20 Luxury Private Islands € ISBN 3-8327-9110-8 45,-

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9,20 Luxury Private Islands € ISBN 3-8327-9110-8 45,- Wendel- und Spindeltreppen € ISBN 3-421-03581-4 30,80

Wendel- und

Spindeltreppen

ISBN 3-421-03581-4

30,80

45,- Wendel- und Spindeltreppen € ISBN 3-421-03581-4 30,80 Design verstehen lernen ausführen € ISBN 3-85487-788-9

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ISBN 3-85487-788-9

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verstehen lernen ausführen € ISBN 3-85487-788-9 39,- Hotel Design € ISBN 3-937718-05-2 24,95 Messedesign

Hotel Design

ISBN 3-937718-05-2

24,95

3-85487-788-9 39,- Hotel Design € ISBN 3-937718-05-2 24,95 Messedesign Jahrbuch 2006/2007 € ISBN 3-89986-072-1 71,-

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Jahrbuch 2006/2007

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71,- Mit dem Nordwand- Prinzip € ISBN 3-7093-0129-7 25,60 Hotel pools € ISBN 3-89986-038-1 29,90 Spa

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ISBN: 3-937718-63-X

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3-89986-038-1 29,90 Spa Design € ISBN: 3-937718-63-X 24,95 Door & Window Design € ISBN: 3-8327-9124-8 20,-

Door & Window Design

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24,95 Door & Window Design € ISBN: 3-8327-9124-8 20,- Shopping Architektur € ISBN 3-935455-74-7 51,30 Hotels

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20,- Shopping Architektur € ISBN 3-935455-74-7 51,30 Hotels – Anbau, Umbau, Umnutzung € ISBN 3-421-03586-9

Hotels – Anbau, Umbau, Umnutzung

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Visionen des Feuers 66

Visionen des Feuers

Visionen des Feuers 66

Visionen des Feuers

Im verträumten mittelalterlichen Städtchen Viols-le-Fort im Süden Frankreichs entwirft der Designer Dominique Imbert atemberaubende Kamine. Seine Kreationen sind nicht nur als edle Wärmequellen in Häusern auf der ganzen Welt zu finden, sondern zierten als Ausstellungsobjekte die Museen für Gegenwartskunst in Bordeaux, Grenoble, Stockholm oder das Guggenheim-Museum in New York.

Text: Walter Laser; Fotos: focus / création dominique imbert 2005

D er 1940 in Montpellier (Süd-

frankreich) geborene Imbert

absolvierte zunächst ein

Literaturstudium in London und Paris, schrieb seine Doktorarbeit und arbei-

tete als Französischlehrer an einem Pariser Gymnasium. Nach vier Jahren

.

tauschte er die Schultafel mit dem Amboss und floh aus der Stadt in die Natur nach Viols-le-Fort, wo er sich seit 1967 in seiner Stahlbildhauerwerkstatt mit Metall beschäftigt, das er hämmert, schmiedet, schweißt und formt. Sein neues (und preiswert erstandenes)

schweißt und formt. Sein neues (und preiswert erstandenes) Domizil wies damals aber einige „Schönheitsfehler“ auf:

Domizil wies damals aber einige „Schönheitsfehler“ auf: Der lange Zeit unbewohnte mittelalterliche Steinbau bot durch das löchrige Dach freie Sicht auf den Sternenhimmel, und so machte sich der Künstler daran, sein erstes Kaminmodell für seinen eigenen

Visionen des Feuers Bedarf zu entwerfen – um dem im Atelier eingezogenen Winter trotzen zu

Visionen des Feuers

Bedarf zu entwerfen – um dem im Atelier eingezogenen Winter trotzen zu können. Eine Handvoll Besucher sah diesen ersten „Focus“-Kamin, Be- stellungen liefen ein, und so begann die Erfolgsgeschichte von Focus. Aus dem anfänglichen Ein-Mann-Betrieb ent- wickelte sich in drei Jahrzehnten ein international anerkanntes und agie- rendes Unternehmen, das bisher rund

27.000 Kaminmodelle (Preiskategorie ab rund 8.000 Euro aufwärts) verkauft hat. Entworfen werden dabei immer noch alle Modelle ausschließlich von Dominique Imbert, und die Fertigungs- stätten für die jährlich verkauften 3.000 Modelle liegen ausschließlich in Südfrankreich. Auf Wunsch des Stararchitekten Nor- man Foster schuf er den ersten „Filiofo-

cus“, den er seither in Variationen wei- ter entwickelt. Wie etwa der „Filiofocus Téléscopique“ der mit einem Hebe- Senk-Mechanismus ausgestattet ist, der das mühelose Absenken des Rauch- fangs bis hinunter zur leicht gewölbten Brennschale gestattet. Und selbst bis nach Japan sind die Focus-Modelle, von denen etwa die Hälfte der Jahresproduktion in Frank-

gestattet. Und selbst bis nach Japan sind die Focus-Modelle, von denen etwa die Hälfte der Jahresproduktion

reich abgesetzt wird, bereits vorge- drungen – gegenüber internationaler Konkurrenz gewann Focus mit einem speziell auf die dortigen Verhältnisse abgestimmten Modell eine Aus- schreibung mit einem Finanzvolumen von 760.000 Euro. Bei allen finanziellen Erfolgen seines Unternehmens ist Imbert aber der Designer geblieben, der starr seinen

Visionen des Feuers

der Designer geblieben, der starr seinen Visionen des Feuers Grundsätzen folgt. Und so hat ein ganzer

Grundsätzen folgt. Und so hat ein ganzer Stab an Mitarbeitern reichlich damit zu tun, damit des Meisters Ent- würfe ohne Eingriffe in das Design auch technisch einwandfrei umzusetzen sind. Er selbst sieht sich dabei nicht als „echten Designer“: „Der eigentliche Unterschied zu einem echten Designer besteht wohl darin, dass ich unfähig

bin, einem Pflichtenheft zu gehorchen oder die Ideen eines anderen umzu- setzen. Ich bin jemand, der nicht wirklich weiß, wer er ist, was er macht, und was Design eigentlich ist, der jedoch auf diesem Gebiet mit sehr viel Vergnügen ans Werk geht und der hofft, dass dieser Zustand noch ein gutes Weilchen

anhalten möge.“

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mit sehr viel Vergnügen ans Werk geht und der hofft, dass dieser Zustand noch ein gutes

Foto: Conmoto

Foto: Planika Decor GmbH

Foto: Conmoto Foto: Planika Decor GmbH Innovative Produkte love burns Auf Plaza folgt Plaza wood. Wie

Innovative Produkte

love burns

Auf Plaza folgt Plaza wood. Wie sein mit mehreren Designpreisen ausgezeichneter Vorgänger besticht der Kamin von Conmoto in seiner eleganten Form. Gerad- linig und klassisch hält er den Anspruch eines modernen Möbels. Das Neue: Er braucht Holz,um es knistern zu lassen.Sein magisches Spiel der geraden Linien mit den virtuos züngelnden Flammen ver- zaubert vom ersten Moment. Zu seiner behaglichen Ausstrahlung, kommt seine überzeugende Sparsamkeit. Er nimmt wenig und gibt viel.Plaza wood brennt sich in die Herzen.

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+49 5245 92192-0

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Echtes Feuer ohne Schornstein

Biokamine von Planika Decor sind eine sinnvolle Alternative zu tradi- tionellen Kaminen – sie bieten echtes Feuer ohne Schornstein und Rauch.Die Biokamine sind leistungs- fähige und preiswerte Wärme- quellen. Während in den traditio- nellen Kaminen 60% der Wärme durch den Schornstein verloren geht, bleibt im Falle der Biokamine 100% der Wärmeenergie, die bei Verbrennung des Biobrennstoffes entsteht, im Wohnraum. In eine spezielle Feuerungswanne, herge- stellt aus zertifiziertem Edelstahl in einer Zweischichtkonstruktion, wird der Biobrennstoff Fanola® eingefüllt und mit einem speziellen Feuerzeug mit einem verlängerten Endstück (Standardausrüstung) entzündet. Durch einen Kaminschieber, der eine stufenlose Regulierung der Flammengröße ermöglicht, besteht direkter Einfluss auf Verbrennungsintensität und -zeit. Und damit ist alles für ein behagliches Kaminfeuer getan – es entstehen weder Geruch, Qualm, Rauch, Asche oder Brennstoffreste.

weder Geruch, Qualm, Rauch, Asche oder Brennstoffreste. Planika Decor GmbH T + 49 30 70 764

Planika Decor GmbH

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Foto: Sommerhuber GmbH

Foto: Sturm GmbH

Innovative Produkte

Foto: Sommerhuber GmbH Foto: Sturm GmbH Innovative Produkte Der Charme des Authentischen Neben der besonderen,

Der Charme des Authentischen

Neben der besonderen, ofentypischen Wärme und dem Duften und Knistern des brennenden Holzes ist es vor allem auch die Erinnerung an längst vergangene Zeiten, welche die einzigartige Gemütlich- keit ausmacht. In der traditionsreichen Keramikmanufaktur Sommerhuber wird jede Kachel einzeln gegossen,ausgefertigt, glasiert und binnen 36 langen Stunden gebrannt. Die ursprüngliche Handwerks- kunst bringt in einem technisch modernen Umfeld heute Kacheln hervor, die bereits nach einer guten halben Stunde warm sind und dann bis zu etwa zwölf Stunden ihre Wärme abgeben. Angesichts dieser Quali- täten ist es kein Wunder, dass die Liebe zur Kachelofenheizung längst nicht mehr nur Romantikern vorbehalten ist. Neben bäuerlich-ländlichen über bürgerlich- klassischen Modellen sind daher heute vermehrt puristisch-moderne Entwürfe gefragt. Für ein klares, großflächiges Erscheinungsbild verleihen Kacheln mit einer Länge bis zu 120 cm dem Kachelofen eine geradezu avantgardistische Note.

120 cm dem Kachelofen eine geradezu avantgardistische Note. Sommerhuber GmbH T +43 7252 893-0 • F

Sommerhuber GmbH T +43 7252 893-0 • F +43 7252 893-210 keramik@sommerhuber.com • www.sommerhuber.com

893-210 keramik@sommerhuber.com • www.sommerhuber.com Feuerschutz – Holz – Schiebetür Mit einer neuen

Feuerschutz – Holz – Schiebetür

Mit einer neuen Holz-Schiebetür sorgt die Firma Sturm GmbH für optimale Sicherheit im Brandabschnitt. Die Feuerschutztür mit integrierter Fluchttür ermöglicht jederzeit offene Fluchtwege und alle Freiheiten bei der Gestaltung. Auch das Gasthaus Kreuz- wirt in der steirischen Toskana bietet sei- nen Gästen nicht nur eine ausgezeichnete Küche, sondern auch ein ansprechendes Türendesign von Sturm – selbstverständ- lich mit zuverlässigem Feuerschutz.

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Foto: MENU SYSTEMFoto:

MKN Maschinenfabrik Kurt Neubauer GmbH & Co.

SYSTEMFoto: MKN Maschinenfabrik Kurt Neubauer GmbH & Co. Innovative Produkte Neueste Induktionstechnologie Schon das

Innovative Produkte

Neueste

Induktionstechnologie

Schon das längliche Design der neuen À-la- carte-System-Kochfelder (4 x 1 mit 8 kW oder 2 x 2 mit 12 kW) ist auffällig und inno- vativ. Damit ist es möglich, vier Sauteusen nebeneinander zu platzieren und dabei den optimalen Überblick zu behalten. Und das bei einem riesigen Platzangebot, das bei Bedarf auch zwei Köchen ungestörtes Nebeneinander-Arbeiten garantiert – mit flächendeckender Induktion für noch schnelleres Kochen. Je nach Anforderung können verschiedene Bedienvarianten und Leistungspakete gewählt werden. Abge- rundet wird das Gesamtsystem durch die elektronische Kochgerätesteuerung inklu- sive innovativer Topferkennungs- und Tem- peraturüberwachungstechnologie. Ein Herd,der nicht nur auf der GAST in Salzburg begeistert.

MENU SYSTEM Austria GmbH T +43 5572 39 48 00 • F +43 5572 39 48 00 55 info@menusystem.at • www.menusystem.at

5572 39 48 00 55 info@menusystem.at • www.menusystem.at Exklusives Design punktet auf der GAST MKN, der

Exklusives Design punktet auf der GAST

MKN, der deutsche Marktführer für Groß- kochanlagen und Spe- zialist für thermische Profi-Kochtechnik in Premiumqualität, be- geisterte die Fachwelt mit neuen Innovationen und Kochlösungen. Be- sonders beeindruckt waren die Besucher von einer „Super-Herdanla- ge“,einem MKN-Küchen- Meister mit neuester Technologie. Diese maß- geschneiderte Lösung überzeugte nicht nur durch seine imponierende Größe von 4 m Länge und 2 m Breite, sondern auch durch sein neues, exklusives Design von Korpus und Schalterblende sowie der schicken farblichen Beschichtung. Ein besonderes Highlight ist der auf drehbarem Podest aufgeständerte HansDampf- CombiDämpfer. Mit innovativer originaler MKN-Flächen-Hochleistungs-Induktion (10 KW pro Feld) bestückt und fugenloser Hygienedeckplatte ausgestattet, lässt er keine Wünsche offen.

ausgestattet, lässt er keine Wünsche offen. MKN Maschinenfabrik Kurt Neubauer GmbH & Co. T + 49

MKN Maschinenfabrik Kurt Neubauer GmbH & Co. T + 49 5331 89-0 • F + 49 5331 89-280 www.mkn.at. • www.hansdampf.at wl@mkn.at

Winterhalter Gastronom GmbH Fotos: Spring Switzerland GmbHFoto:

Gastronom GmbH Fotos: Spring Switzerland GmbHFoto: Le Cordon Bleu Paris T F paris@cordonbleu.edu

Le Cordon Bleu Paris

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www.cordonbleu.edu

+33 1 53 68 22 50

+33 1 48 56 03 96

Innovative Produkte

Nur das Beste

1 4 8 5 6 0 3 9 6 Innovative Produkte Nur das Beste Beim Kochgeschirr

Beim Kochgeschirr ist es wie beim Essen – für Kenner und Könner ist nur das Beste gut genug. Eine glückliche Verbindung ist den kulinarischen Meistern von Le Cordon Bleu und Spring gelungen. Zusammen haben sie die Kochgeschirrlinie „Le Cordon Bleu by Spring“ entwickelt: Die ergonomischen Griffe und Stiele sind aus robustem Edelstahl- guss gefertigt und werden mittels einer neuen Technologie doppelt angeschweißt. Die Töpfe können auf sämtlichen Herdarten – inklusive Induktion – eingesetzt werden. Die Linie umfasst insgesamt 26 Produkte bis zu Bratpfannen mit keramisch verstärkter Ver- siegelung in diversen Größen.

keramisch verstärkter Ver- siegelung in diversen Größen. Switzerland GmbH Spring +41 71 973 76 00 F

Switzerland GmbH

Spring

+41 71 973 76 00

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www.spring.ch

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+41 71 973 76 29

Ausgezeichnete Spülmaschinen

Gleich drei internationale Auszeichnungen gewann Winterhalter in diesem Messeherbst für die MT-Serie, die neuen Band- und Korbtransportspülmaschinen. Bereits im Februar anlässlich der intergastra in Stuttgart hatte Winterhalter Gastronom den Gastro- Innovationspreis für das ganzheitliche Hygienekonzept der MT-Serie erhalten. Es wurden in allen Bewertungskriterien die vollen 100 Punkte erreicht: In Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit, Nutzen für den Anwender, Betriebssicherheit, Umweltverträglichkeit, Einsatz bzw. Umsetzung mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand, Innovationsqualität und Design. In Prag stimmten die Juroren diesen Herbst gleich zweimal für Winterhalter! Die Serie gewann den Technikpreis der „Exhibit Horeca 2006“ und wurde zu „The Product of the Year 2006 to Supplier of HO.RE.KA Association“ gewählt. Auf der „Equip’hôtel“ in Paris wurde Winterhalter der Preis in der Kategorie „Umwelt“ verliehen. Das intelligente Baukastensystem mit modularem Aufbau, ganzheitlichem Hygienesystem und bedienungsfreundlichem SmartTouch Touchscreen überzeugt auch den Kunden.

SmartTouch Touchscreen überzeugt auch den Kunden. Winterhalter Gastronom GmbH T +49 7542 402-0 F +49
SmartTouch Touchscreen überzeugt auch den Kunden. Winterhalter Gastronom GmbH T +49 7542 402-0 F +49

Winterhalter Gastronom GmbH

T

+49 7542 402-0

F

+49 7542 402-187

www.winterhalter.de

Foto: Keuco GmbH & Co.KG

Foto: Keuco GmbH & Co.KG Innovative Produkte Einzelstück mit Boutique-Charakter Der Solitärschrank KEUCO LX im

Innovative Produkte

Foto: Keuco GmbH & Co.KG Innovative Produkte Einzelstück mit Boutique-Charakter Der Solitärschrank KEUCO LX im

Einzelstück mit Boutique-Charakter

Der Solitärschrank KEUCO LX im Design eines modernen Klassikers setzt als exklusiver Blickfang außergewöhnliche Akzente im Bad. Verschiedene Material- und Farbvarianten verleihen dem Badezimmermöbel eine individuelle Ausstrahlung. Die glänzende Jalousie mit patentierten, fein geschliffenen Glaslamellen harmoniert mit den brillanten Oberflächen und hochwertigen Materialien des Korpus. In handwerklicher Qualität gefertigt ist der Schrank ein dekorativer Solitär mit individueller Note – ob im groß- zügigen Spa-Bereich oder im kleinen aber feinen Singlebad.

Keuco GmbH & Co. KG

T +49 2372 904-0

aber feinen Singlebad. Keuco GmbH & Co. KG T +49 2372 904-0 F +49 2372 904
Innovative Produkte Hotel Rieser mit Pools von BWT BWT, Europas führendes Wasseraufbereitungsunternehmen, plante und

Innovative Produkte

Innovative Produkte Hotel Rieser mit Pools von BWT BWT, Europas führendes Wasseraufbereitungsunternehmen, plante und

Hotel Rieser mit Pools von BWT

BWT, Europas führendes Wasseraufbereitungsunternehmen, plante und baute gemeinsam mit der Fa. Opacher Installation das kombinierte Hallen- und Freibad im Hotel Rieser in Pertisau am Achensee. Das großzügig geplante Hallenbad mit über 100 m 2 Wasserfläche ist mit dem Freibad durch eine Ausschwimm-Schleuse verbunden. Im Freibad locken als Attraktionen zwei Luftliegen und im Hallenbad vier Massagedüsen sowie eine fünf Meter lange Luftsitzbank und ein Bodensprudel. Die modernste Mehrschichtfilteranlage wurde mit einer automatischen Rückspüleinrichtung ausgestattet und sorgt so stets für glasklares und sauberes Wasser im Pool. Mit dem perfektionierten Aufbereitungsver- fahren von BWT kann eine optimale Balance – einerseits maximales Wohlbefinden und andererseits größtmögliche Hygienesicherheit – gewährleistet werden. Hygienesicherheit hat vor allem in der Hotellerie einen erhöhten Stellenwert, da die immer strengeren Haftungsbe- stimmungen und das Haftungsrisiko so kompensiert werden können. Die innovative Technologie von BWT ist der sichere Garant für das reinste Badevergnügen!

BWT AG

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F + 43 6232 4058 office@bwt.at www.bwt.at

Freiraum für Regentänzer

TECEdrainline Duschrinnen

Von oben kommt der Tropenregen, von unten neuer Freiraum für den Regentanz. TECEdrainline Duschrinnen schaffen Platz im Bad; bieten unbeschwerten Zugang zu den Naherholungsgebieten in den eigenen vier Wänden. Badplaner-Profiprospekt anfordern bei TECE.

vier Wänden. Badplaner-Profiprospekt anfordern bei TECE. TECE GmbH & Co. KG Igelschwang 10 A-3313 Wallsee Tel.:

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Foto: Ideal Standard Austria

Foto: Ideal Standard Austria Innovative Produkte Gelb symbolisiert das Leben Sehr bewusst entschieden sich die Bau-

Innovative Produkte

Gelb symbolisiert das Leben

Sehr bewusst entschieden sich die Bau- herren des Prager Sanatoriums „Pronatal“

für einen warmen, freundlichen Gelbton

als Hausfarbe. Schließlich legt die medizi- nische Einrichtung, die sich vorrangig mit

der Diagnostik und Therapie ungewollter

Kinderlosigkeit befasst, ganz besonderen Wert auf eine rundum positive Atmo- sphäre. Ein multifunktionales Gebäude mit Restaurant, Apotheke und dem Hotel „Pronatal INN“ wurde angegliedert. Viele der Wandverkleidungen erstrahlen in sonnigem Gelb. Sämtliche Bäder der acht Doppelzimmer wurden mit 10 x 10 cm

großen Fliesen aus der Serie „Colour Two“ der Marke LB Object von Lasselsberger aus- gestattet. Die glasierte Steinzeug-Fliese vermittelt gleichermaßen Behaglichkeit

und Lebensfreude.

Lasselsberger GmbH T +43 2757 7501-500 •

www.lasselsberger.com

F +43 2757 7501-555

Foto: Lasselsberger GmbH
Foto: Lasselsberger GmbH

Puristisches Design mit hohem Komfort

Wie die gesamte Badkollektion „Wash-

point“ vereinen auch die Wannenmodelle geradliniges, puristisches Design mit hohem Komfort. Jüngste Neuzugänge im Sortiment sind zwei Duo-Badewannen in

den

besonders gefragten Größen 170 x 75

cm

und 180 x 80 cm. Sie sind für das

entspannte Baden zu zweit auf beiden Schmalseiten mit Rückenschrägen zum Anlehnen ausgestattet. Neben der symme- trisch gestalteten Körperform-Badewanne sind zwei abgerundete asymmetrische Varianten für den rechten oder linken Wandanschluss erhältlich – auf Wunsch inklusive Seitenverkleidung. Mit zwei verschiedenen Waschtischformen und zwei Stilkonzepten bei den dazu passenden Badmöbeln lädt die ideenreiche Kollektion zur kreativen Badgestaltung ein und bietet viel Spielraum für die Umset- zung individueller Kundenwünsche.

für die Umset- zung individueller Kundenwünsche. Ideal Standard Austria T +43 1 25 66 222-0 •

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Foto: Weitzer Parkett

Fotos: Wanzl GmbH

Foto: Weitzer Parkett Fotos: Wanzl GmbH Innovative Produkte Aus einem Guss Für fließende Raumübergänge und ein

Innovative Produkte

Aus einem Guss

Für fließende Raumübergänge und ein einheitliches Erschei- nungsbild ist ein durchgängiger Bodenbelag erforderlich. Weitzer Parkett bietet mit „WP Multi“ nun auch Lösungen für Stiegen. Die 3-Schicht Trittstufen sind aus dem Fertigparkett „WP Charisma“ hergestellt und in über 60 verschiedenen Designs erhältlich. Die Parketten sind als 2-Stab-Langriemen, Einblatt Landhausdiele und 3-Stab-Schiffsboden in zwei Stärken mit 14 und 29 mm lieferbar. Ein eigenes Aufmaßblatt und Einmann-Montage garantieren einfache Planung und Verlegung.

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Intelligente Transportlösungen

Sie haben sicher schon einmal einen Wanzl-Einkaufswagen gescho- ben, denn neun von zehn Einkaufswagen in Österreich stammen von dem erfolgreichen Hersteller. Für die Hotellerie bietet die Wanzl Metallwarenfabrik GmbH nun auch funktionale Zimmermädchen- wagen. Mit einer fünften Rolle unterhalb der Wagenmitte lassen sich die Modelle leicht und wendig schieben und steuern. Der umlaufende Rammschutz schont dabei die hochwertige Einrich- tung. Garderobenwagen, Sackwagen, Transportwagen und Koffer- ständer ergänzen das Angebot. Beim Einchecken an der Hotel- rezeption unterstützen funktionale und elegante Gepäcksammel- wagen das umfassende Service.

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Foto: Hertha Hurnaus / Gartenhotel

Betten ganz nach Wunsch

Das Gartenhotel Altmannsdorf setzt auf Produkte von elfra-Betten – nur ein Hotel von vielen.Seien es nun klassische Box-Spring-Betten,die kontinentale Version,Matratzen für alle Qualitäts- und Einsatzbereiche, oder Decken und Pölster in Anti-Allergie-Aus- führung:Hoteliers,Architekten und Bauträger in Österreich,Deutschland und Südtirol vertrauen auf Produkte von elfra – von der kleinen Pension bis zu führenden Top-Hotels und internationalen Hotelketten. Besonders geschätzt wird die kompe- tente Beratung.elfra-Betten ist der einzige Hersteller,der ausschließlich für den Hotel- und Objektbereich produziert.

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Entspanntes Arbeiten im Hotelzimmer

Das Salzburger Familienunternehmen Voglauer stellt neue „Business“-Lösungen für die mittelständische Hotellerie vor. Bei dem neuen Zimmerkonzept stehen ästhetische Funktionalität und Design im Vordergrund. In den Voglauer-Betten wird Arbeiten am Laptop zum „wahren Genuss“: Das Kopfhaupt des Bettes bildet eine ergonomische Rückenlehne, und der Nachttisch kann zum – in der Höhe verstellbaren – Arbeitstisch umfunktioniert werden. Der attraktive Nischenschrank erweist sich als platz-sparende Kombination aus Wandgarderobe und Stauraum. Materialspannung wird durch den Einsatz von färbigen Hochglanz-Oberflächen und Nussholz erzielt.

Foto: Voglauer Möbel
Foto: Voglauer Möbel

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Foto: Interlux-Hirsch GmbH

Foto: Interlux-Hirsch GmbH Innovative Produkte Im Zeichen des „X“ X steht in der Mathematik für eine

Innovative Produkte

Foto: Interlux-Hirsch GmbH Innovative Produkte Im Zeichen des „X“ X steht in der Mathematik für eine

Im Zeichen des „X“

X steht in der Mathematik für eine variable Größe. In der Welt der Rosenthal-Möbel kennzeichnet es den „Xcone“ als un- gewöhnlichen flexiblen Konferenzsessel. Zentrales Element des „Xcone“ ist ein drehbarer Knoten, der vier Stahlrohre zu einem Drehkreuz verbindet. Dadurch ist eine außergewöhn- liche Bewegungsfreiheit möglich. Ein magnetischer Rück- stellmechanismus lässt den Stuhl automatisch wieder in seine Standardposition zurückgleiten. In der Basis ist der Sessel mit einem Netzgewebe bespannt, welches die filigrane Konstruk- tion unterstützt und ein Höchstmaß an Sitzkomfort bietet. Die patentierte Technologie ist für individuelle Ausführungen in Form, Farbe und Material geeignet und passt sich damit auch dem Design der jeweiligen Räumlichkeiten an.

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Dauerhafte Glanzlichter

Hochglanzfronten aus Parapan® von Interlux-Hirsch sorgen für neue optische und qualitative Maßstäbe im Möbelbau. Als homogenes, gleich- mäßig durchgefärbtes Acrylmaterial mit unvergleichlicher Optik ist es für die Anwendung bei Türen, Schubladen oder Verkleidungen im Möbel- bereich ein absolutes Glanzlicht. In der Verarbeitung gibt es praktisch keine Grenzen – Fräsen, Fasen und Materialkombinationen geben jedem Möbelstück einen individuellen Touch. So setzte auch das Stadtforum der BTV, Bank Tirol Vorarlberg, in Innsbruck bei seinen neuen Teeküchen, Druckermöbeln und Garderoben auf die Vielfalt von Parapan® , das mit seinen hochglänzenden, brillanten und spiegelartigen Oberflächen und Kanten ein außergewöhnlich buntes Ambiente schafft.Weiteres Plus: Der Werkstoff ist durch und durch porenfrei, feuchtigkeitsfest und eine umweltfreundliche Alternative zu allen herkömmlich lackierten Fronten.

Interlux-Hirsch GmbH

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+ 43 229 73021-0

+ 43 7229 73021-29 info@interlux.at www.interlux.at

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Foto: Rosenthal Einrichtung
Foto: Rosenthal Einrichtung

Fotos: WALTER KNOLL AG & Co.KG

Fotos: FSB

Erfolg verpflichtet

Innovative Produkte

Co.KG Fotos: FSB Erfolg verpflichtet Innovative Produkte Zehn Produktneuheiten und Programmerweiterungen

Zehn Produktneuheiten und Programmerweiterungen präsentierte Walter Knoll auf der Orgatec 2006 in Köln. So auch den „Lounge Sessel FK 86“, der den Zeitgeist mit seiner Balance aus minimierter Struktur und opulenten Komfort trifft. Die dünne Rückenlehne zeichnet präzise die Kontur, darauf liegt das weiche Daunenpolster für relaxtes Sitzen. Edles Leder, feine Nahtbilder und markantes Metall zeugen von meister- hafter Qualität. FK 86 zeigt seinen starken Charakter als Solitär, in der Runde oder ergänzend zum Sofa. Heute schon ein Klassiker: Die „Together Lounge“. Von EOOS als moderne Eckbank für das komfortable Sitzen am Tisch gestaltet, ist sie – vielfach ausgezeichnet – heute auch in Lobbies, Restaurants und VIP-Logen zu finden. Das System mit 90-und 60-Grad-Elementen, jeweils konvex oder konkav sowie mit freitragenden Elementen bis zu 2,45 Metern Länge erlaubt verschiedene Varianten der Gestaltung – ob gebogen, gestreckt, mit gepolstertem Rücken oder als flache Bank.

gestreckt, mit gepol stertem Rücken oder als flache Bank. WALTER KNOLL AG & Co. KG T

WALTER KNOLL AG & Co. KG T +49 70 32 208-0 • F +49 70 32 208-250 www.walterknoll.de • info@walterknoll.de

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KlinkenPaar – PaarKlinken

Seit über einem Jahrhundert beschäftigt sich das Unter- nehmen FSB mit dem Artefakt zu Verlängerung der Hand – der Türklinke. Zumeist werden Klinken als Paar erstanden. Müssen sie deshalb aber immer identisch gestaltet sein? Dieser Frage widmete sich 32 internationale Architekten und Designer – paarweise. Ob Ehepaare, Bürogemeinschaften oder Lebens- partner: Das Resultat kann sich sehen lassen. Es entstanden Klinken der Gegensätze und Gemeinsamkeiten, „männliche“ und „weibliche“ Klinken, „weiche“ organische Formen und „harte“ Hightech-Modelle, skulpturale Kunstwerke und simple Kippfiguren. Wenn auch die Wahl letzten Endes eine Frage des persönlichen Geschmacks ist – fest steht: Von diesen PaarKlinken kann jede Tür doppelt profitieren!

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Innovative Produkte Sitzskulptur für Kinder Der Panton Chair war schon immer ein Stuhl, den Kinder

Innovative Produkte

Sitzskulptur für Kinder

Der Panton Chair war schon immer ein Stuhl, den Kinder besonders mögen: wegen seiner fröhlichen, kräftigen Farben, wegen seiner angenehm sanften Rundungen, da es sich darauf herumturnen lässt und man damit wunderbar Höhlen bauen kann. Vitra hat nun im Rahmen der Home Collection eine Kinderversion des Panton Chairs realisiert. Hinsichtlich des Materials und in seinen Proportionen unverändert, fällt der Panton Junior gegenüber dem regulären Modell um ca.ein Viertel kleiner aus.Das macht ihn zu einer idealen Sitzgelegenheit für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter. Zusätzlich zu den vier klassischen Farben Orange, Rot, Weiß und Schwarz ist der Stuhl in Hellrosa, Hellblau und Limette erhältlich.

Fotos: Vitra GmbH
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Vitra GmbH

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+43 1 405 7514 11 www.vitra.com

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+43 1 405 7514

GmbH T +43 1 405 7514 11 www.vitra.com F +43 1 405 7514 It´s Tea Time!

It´s Tea Time!

Was gibt es Schöneres, als von einer Tasse Tee durch den Tag begleitet zu werden und somit eine kleine Oase des beson- deren Moments zu schaffen. Traditionen und Rituale des Teetrinkens werden wieder neu entdeckt und gewinnen an immer größerer Bedeutung. Teetrinken ist wieder in. Tee gilt neben Kaffee als Volksgetränk, ist Genuss und Medizin gleichermaßen. Den Alltag vergessen, sich Zeit nehmen und den Tee mit allen Sinnen genießen, im Sommer und ganz besonders im Winter. Um diese Rituale auch zu pflegen, hat ASA Selection neue Teekollektionen geschaffen. Diese machen durch ihre Formen und Farben das Teetrinken zur puren Erholung. Die große Vielfalt der Teewelt lässt sich ganz nach Geschmack und Stimmung mit den Serien chai, tea und geometric genießen.

Stimmung mit den Serien chai, tea und geometric genießen. ASA Selection GmbH T +49 2624 1890
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ASA Selection GmbH T +49 2624 1890 • T +49 2624 18936 www.asa-selection.com • kontakt@asa-selection.com

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