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,,Wirsttrtennun fastieden

Monat einneuesProdukt und könnensobeiNwtzer- zahlenund Umsätzenwieder

richtig7ulegen."

mik gewinnen. Wirstatten nun fast ieden Monat ein neues Ptodukt und können so bei den Nutzerzahlen und den Umsätzenwieder richtig zulegen.

WalumhabenSie mit Jubilelne nere Marke keielt, die mit Lycos und dem Lablador nichts zu tun hat? Mohn: Wirbraucheneine Marke, die wir weltweit einsetzen können. Die Markenrechtefür Lycoshaben

wir nu in Europa.Wir wollen uns aber in

Märkten weltweit aufstellen, und der größte ist nun einmal det nordamerikanische.lch denke, wir werden drei bis fünf Jahre brauchen, um uns in den USAver- nünftig aufzustellen.

den großen

Bedeutetes nlcht einenimmensenMalketlngäuf- wand, die Marke Jubii weltwelt bekannt zu machen? Mohn: ln einigen skandinavischenLändern ist sie schon sehr gut eingeführt. Wirglauben, wenn wir es schaffen, im UgMarkt eines unserer neuen Prcdul<te erfolgreich zu etablieren, dann ist Jubii relativ schnell auch in anderen Märlften bekannt. Schauen Sie sich Youtube,Myspaceoder Googlean, die haben noch nicht einen EuroMarketinggemacht.

Es whd also keine große Startkampagne geben, sondemSle erwarten,dasssich Jubiiautsrundseinel Qüalitäten viral verbreitet? Mohn: Genau-Sichermachen wt kleinere Matketing oder PR-Aktivitäten.aber ein Produkt. das eine klare USPhat und obendreingratis ist, wächst von selber-

wie würdenSie die USPvon Jüblizusammenfassen? Mohn: Wir starten mit det Basis-AnwendungJubiLcom. Der Vorteildort: Det Nutzerhat E-Mail,lnternet-TelefG nie, SMS,Chat und eine umfangreicheSpeichetfunk- tion in einem Produkt und aus einer Hand. Unddas

LYCOS

mit sehr leichter Navigationund einem Funl<tionsum' fang, der bisher nur mit einer auf dem Rechnerinstal- lierten Softvvaremöglich war. Ein einfaches Beispiel:

Ich kann mit der Maus eine Mail einfach in den Papier- kofu ziehen. Fertig. Bisher wurdebei so einem vor- ganggleich wiedereine neue HTMLSeite geladen.

WelcheZlele habensie sich geseEt - bei den Nulzezahlsn und den Umsätzen? Mohn: Natürlichhaben wir einen Business Case,Abel wir verfolgengtundsätzlich einen PortfolieAnsatz. Das heißt: Wirstarten eine Hand voll Produkteim Jahl neu, und von denen muss das eine oder andere wirk' lich erfolgreich sein. Die besten Ventureoapital-Firmen schaffen eine Hit-Ratevonzehn Prozent:Ein lnvest' ment ist ein Hit, zwei oder drei kommen so über die Runden.der Rest sind Hops. ln vielet Hinsicht sind wir

ChristophMohn,41, stehtdemUnternehmenLycos EuropeN.V.mit derzeitrund 720 lMitarbeiternseit

1997 als ChiefExecutiveOfficervor.Mohnstudier-

te in MünsterBWLmit SchwerpunktMarketing.Se|

ne Karrierestartete er 1992 bei der Bertelsmann N4usicGroup (BMG)in NewYork.1994 wechselteer zu lvcKinsey& CompanyDeutschland.ZweiJahre

späterwurdeMohnVicePresidentderBertelsmann-

TochterTelemedia -verantwortlich für das Business Development.Dort bahnteer eine Kooperationmit

deramerikanischenLycosInc.an,ausder1997das

Joint Venture Lycos Europe hervorging.lm Jahr

2000 folgteder erfolgreicheBörsengang.

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