Sie sind auf Seite 1von 1

Wang Tiles

Wang Tiles
1
sind Einheitsquadrate (Kantenlaenge eins) mit farbigen Kanten.
Bei einem gueltigen Tiling durch eine endliche Menge W von Wang Tiles wer-
den die einzelnen Tiles auf jeweils einem Punkt des Z-Gitters derart platziert,
dass benachbarte Kanten zweier Tiles die selbe Farbe haben. Jedes Tile w W
wird durch ein 4-tuple (N, E, S, W) C
4
beschrieben, wobei C die Menge der
moeglichen Farben ist und jede Komponente die Farbe der jeweiligen Kante an-
gibt
2
.
(Hier erklaerung bzgl. beliebige Tiles -> Wang Tile etc)
Ein Tiling T der Ebene Z
2
durch eine endliche Menge von Wang Tiles W kann
dann durch eine Funktion T : Z
2
W beschrieben werden, wobei T(i,j) das
Prototile
3
p W an der Position (i, j) angibt.
Restrictions:
Denition 0.1. Ein Tiling T wird periodisch genannt, wenn ein (a, b) ex-
istiert, so dass (x, y) Z
2
: T(x + a, y + b) = T(x, y).
Satz 0.2. Sei W eine Menge von Wang Tiles, so dass f : Z
2
W in eine
Richtung periodisch ist. Dann existiert auch ein Tiling g : Z
2
W, dass in
zwei (nicht-parallele) Richtungen periodisch ist.
Denition 0.3. Eine Menge von Tiles wird aperiodisch genannt, wenn jedes
gueltige Tiling mit ihnen nicht-periodisch ist, d.h. die einzige Verschiebung, die
das Tiling wieder auf sich selbst abbildet, ist die triviale (0, 0).
unnished
1
Benannt nach dem Logiker Hao Wang. In Bezug auf das Colormatching (und zur allge-
meinen Verwirrung) auch Dominos genannt.
2
N = North, E = East etc.
3
Man spricht von den Tiles einer gegeben Menge W von Wang Tiles auch von Prototiles,
wenn diese nicht kongruent zueinander sind. Anschaulich bedeutet dies nur, dass sie paarweise
"verschieden" sind.
1