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SAARBRÜCKER SOMMERMUSIK 2014

Jazz, Kammermusik, Neue Musik, Musiktheater vom 16.7. bis 28.9. (& Epilog: 5.11.) 2014

Titelbild:

Regula Dettwiler, „It’s my Nature“ (Detail), Installationsansicht KV Friedrichshafen 2012 Foto: Paul Silberberg, Ausstellung „Nach der Natur“ in der Stadtgalerie

Sprich aus der Ferne, heimliche Welt

(Clemens Brentano)

KLEINES THEATER IM RATHAUS

Fr. 22.8. 20.00 - Feinkost Decker

SCHINKELKIRCHE BISCHMISHEIM

Sa. 23.8. 20.00 - Brentano - Wortmusik

LEIDINGER

So. 24.8. 17.00 - Klaviertrio Würzburg

KLEINES THEATER IM RATHAUS

Do. 28.8. 20.00 - Duo Uliben

KLEINES THEATER IM RATHAUS

Fr. 29.8. 20.00 - Zoef - Rühl - Fischer

ST. MICHAEL

Sa. 30.8. 20.00 - Die Nachtigall

RATHAUSFESTSAAL

So. 31.8., 17.00 - Duo Charlotte De Gezelle - Miku Konuma

KINO ACHTEINHALB

Mi.3.9. 20.00 - Herz aus Glas

STADTGALERIE - INNENHOF

Do. 4.9. 20.00 - Christof Thewes Little Big Band

KLEINES THEATER IM RATHAUS

Fr. 5.9., 20.00 - Tomas Ulrich - Cello solo

ST. MICHAEL

Sa. 6.9. 20.00 - Thewes Trio

SYNAGOGE

So. 7.9. 17.00 - Musik für Viola, Klavier und Orgel

THEATER IM VIERTEL

Do. 11.9., 20.00 - Alice

FESTSAAL SCHLOSS

Fr. 12.9. 20.00 - “Mozart auf der Durchreise nach Paris”

JOHANNESKIRCHE

Sa. 13.9. 20.00 - Rhein ins Märchen !!

SCHINKELKIRCHE BISCHMISHEIM

So. 14.9. 17.00 - Haydn Quartett Saarbrücken

LEIDINGER

Do. 18.9. 20.00 - Bob Degen Quartett

BASILIKA ST. JOHANN

Fr. 19.9. 20.00 - Bernhard Leonardy:

Romantische Orgelmusik

SCHINKELKIRCHE BISCHMISHEIM

Sa. 20.9. 20.00 Quatuor plus

LEIDINGER

So. 21.9. 17.00 - Liederabend:

Rastlose Liebe

SAARLANDMUSEUM

Mi. 24.9. 20.00 - Eduard Brunner & Et Arsis Quartett

EV. KIRCHE AM LORENZBERG

Fr. 26.9. 20.00 - Duo Kreutzer

SAARLANDMUSEUM

Sa. 27.9. 20.00 - Roger Hanschel & The Hartley Ensemble

FUNKHAUS HALBERG

So. 28.9. 17.00 - Kammerorchester Ricercare

Epilog

SAARLANDMUSEUM

Mi. 5.11. 19.00 - Wunder Knabe Horn

STADTGALERIE

St. Johanner Markt 24

Nach der Natur

11.7. bis 28.9.

Regula Dettwiler, Ursula Palla, Gabriela Gerber & Lukas Bardill In unseren “Natur”-Bildern spiegeln sich Sehnsüchte und Ängste, die daraus resul- tieren, dass wir uns außerhalb der Natur denken. Gerade in jüngster Zeit nehmen Künstlerinnen und Künstler diese “Natur” und ihre Repräsentation immer wieder kri- tisch in den Blick. In subtilen, ästhetischen Bildern reflektiert die Ausstellung die bran- daktuelle Debatte um Gentechnik, Ent- fremdung und Verlust von Natur. In diesem Sinne steht hier eine Bildtradition zur De- batte, deren Repräsentationen bestens ge- eignet sind zu verschleiern, dass wir bereits in einer Welt leben, in der uns die ursprüng- liche Natur verloren gegangen ist. Ausstellung der Stadtgalerie Saarbrücken in Kooperation mit der Saarbrücker Som- mermusik

in Kooperation mit der Saarbrücker Som- mermusik SAARLANDMUSEUM Mi. 16.7. 20.00 les cordes”

SAARLANDMUSEUM

Mi. 16.7. 20.00 les cordes”

Eröffnungskonzert Saarbrücker Sommermusik 2014

InZeit Ensemble - “Du vent dans

Sommermusik 2014 ◆ InZeit Ensemble - “Du vent dans Foto: Alexa Kirsch 2004 - 2014 ginalität

Foto: Alexa Kirsch

2004 - 2014

ginalität und die Lust, Neues zu ent- decken, die Merkmale des Ensembles, dessen Experimentierfreude bis heute in nichts nachgelassen hat. Ein Beleg hierfür ist ein Konzert, das wieder einmal den Spagat zwischen verschiedenen Genres und Stilistiken meistert. Drei Komponi- sten: Wollie Kaiser, Philipp Schug und Da- niel Osorio widmen ihre Werke, die sie speziell für diese Gelegenheit komponie- ren, einem Instrument, das wie kein ande- res für Flexibilität steht und somit perfekt dem Geist des Ensembles entspricht: Im Zentrum des Konzerts steht diesmal das Saxofon. Gleich fünf Stimmlagen des Sa- xofons (von Sopran bis Bass) leistet sich InZeit und setzt einem fünfköpfigen Strei- cherensemble ein ebenfalls fünfköpfiges Saxofonquintett entgegen, um, gemäß

Von Anfang an waren Ori-

dem Prinzip des Erfinders, Adolph Sax, Holz und Blech gemeisam schwingen, wenn nicht sogar swingen, zu lassen!/ Eigenproduktion des Ensemble im Rahmen der Saarbrücker Sommermusik

LEIDINGER

Mainzer Str. 10. 0681-93270

Do. 17.7. 20.00

Wupper-Trio

Robert Schumann: “Märchenerzählungen” op. 132 für Klarinette, Viola und Klavier, Max Bruch (1838-1920): Aus “Acht Stücken” Op. 83 für Klarinette, Viola und Klavier, Darius Milhaud: Suite (1936) für Klarinette, Violine und Klavier.

Das “Wupper-Trio”- Ein junges Ensemble aus Musikern des Wuppertaler Sinfonieorchesters mit Sayaka Schmuck (Klarinette), Axel Hess (Violine und Viola) und dem Pianisten Tobias Deutschmann, das feinste Kammermusik auf höchstem Niveau bietet. Die drei preisgekrön- ten jungen Musiker verbindet eine langjährige Bühnenerfahrung, ausgezeichnete Beherr- schung ihres Instruments und die Liebe zur Kammermusik. Schumanns vorletztes Kammer- musikwerk sind ein heiterer Zyklus von vier Charakterstücken, teils träumerisch zart, teils mutwillig verwegen und chevaleresk.

träumerisch zart, teils mutwillig verwegen und chevaleresk. SCHINKELKIRCHE BISCHMISHEIM Fr. 18.7. 19.00 ◆

SCHINKELKIRCHE BISCHMISHEIM

Fr. 18.7. 19.00

Jupiter-Ensemble

Joachim Schröder - Trompete, Xiangzi Cao - Violine I, Christine Christianus - Violine II, Johannes Baumann - Viola, Valentin Staemmler - Violoncello Das neugegründete Jupiter-Ensemble Saarbrücken (mit Musikern des Staats- theaters und der Deutschen Radio Philharmonie) spielt erstmalig bei der Saarbrücker Sommermusik und stellt sich mit Werken der chinesischen Kom- ponistin Sijie Zhang und Ludwig van Beethoven vor. Sijie Zhang, die Absolventin der Meisterklasse von Wolfgang Rihm komponiert ein neues Werk in der seltenen Kombination für Trompete und Streichquartett. Das Gegengewicht bietet ein Spätwerk Beethovens, sein B-Dur Quartett op. 130 mit dem Original- finale: der Großen Fuge op. 133. Mit der Tendenz der motivischen und formalen Auflösung polarisierte Beethoven nicht nur das Publikum der Uraufführung sondern weckt seitdem die Neugierde ungezählter Musiker, sich mit diesem vierstimmigen Rätsel auseinanderzusetzen.

die Neugierde ungezählter Musiker, sich mit diesem vierstimmigen Rätsel auseinanderzusetzen. SOMMERMUSIK 2014 5

STIFTSKIRCHE ST. ARNUAL

Sa. 19.7. 20.00

Traumsommernacht

KammerChor Saarbrücken -

19.7. 20.00 Traumsommernacht ◆ KammerChor Saarbrücken - Im Zentrum des Programms “Traumsommernacht” stehen die

Im Zentrum des Programms “Traumsommernacht” stehen die beiden a cappella Chorzyklen op. 42 und 62 von Johannes Brahms, dem die romantische Chormusik wichtige Impulse verdankt. In ihnen vertont Brahms volksliedhafte Texte sowie mythische und mythengleiche Stoffe von Brentano, Herder oder Heyse. Die “Sieben Lieder” (op. 62) entspringen dem Geist der Volkslieder auf der textlichen Basis von Nachdichtungen des 19. Jahrhunderts. Sie wurden vor genau 140 Jahren von Brahms selber komponiert und z.T. uraufgeführt. Zwei Texte stammen aus “Des Knaben Wunderhorn”, einer ist “altdeutsch” und die anderen vier schrieb Paul Heyse in seinem “Jungbrunnen”. Musikalisch sind sie in ihrer weitgehend liedhaften und homophonen Struktur ebenfalls volkslied- nah. Die “Drei Gesänge für sechstimmigen Chor a cappella nach romantischen Texten” op. 42 zählen zu den frühen Werken Brahmsscher Chorlyrik. Sie sind zwischen 1859-1851 entstanden. Die erste nachgewiesene Aufführung fand vor genau 150 Jahren, am 17. April 1864, in Wien statt. Weitere Werke von Hugo Wolf und Peter Cornelius ergänzen dieses romantische Chorprogramm.

STADTGALERIE

St. Johanner Markt 24

Do. 24.7. 20.00

Klavierabend: Martin Tchiba

Markt 24 Do. 24.7. 20.00 ◆ Klavierabend: Martin Tchiba Werke dreier deutscher Romantiker stehen im Mittel-

Werke dreier deutscher Romantiker stehen im Mittel- punkt dieses Konzerts des deutsch-ungarischen Pia- nisten Martin Tchiba. Johannes Brahms verdichtet in seinen späten “Fantasien op. 116" mannigfaltiges musikalisches Material zu komplexen Klanggeweben; im Vergleich dazu wirken Robert Schumanns wunder- bare ”Geistervariationen" (sein letztes Werk) fast schon improvisativ, stellenweise geradezu anarchisch. Richard Wagners “Ankunft bei den schwarzen Schwänen” erzählt von einer während eines Paris- Aufenthalts gemachten Beobachtung; Tchiba setzt diesem Stück eine zeitgenössische “musikalische Rei- se-Erinnerung” des Komponisten Helmut Zapf ge-

genüber. Zudem erklingen zwei sehr kurze Klavierstücke von Helmut Lachen- mann und Michael Denhoff, die auf ganz unterschiedliche Weise in Beziehung zu Schumanns Musik stehen. Der Pianist Martin Tchiba, geboren 1982 in Budapest, konzertiert international in namhaften Festivals und Konzertsälen. Er nahm bei renommierten Labels mehrere CDs auf, die von der führenden internationalen Fachpresse positiv rezensiert wurden und weltweit von Rund- funkanstalten gesendet werden. 2002 war er Kulturförderpreisträger der Lan- deshauptstadt Saarbrücken.

Beschreibung der Ausstellung siehe oben

SCHEUNE GÜDINGEN

Kanalstr. 7, 66130 Saarbrücken

Fr. 25.7. 20.00

Westhafen Quartett

7, 66130 Saarbrücken Fr. 25.7. 20.00 ◆ Westhafen Quartett Paul Engelmann - Alt-Saxophon, Florian Seefeldt -

Paul Engelmann - Alt-Saxophon, Florian Seefeldt - Gitarre, Benjamin Lehmann - Kontrabass, Leo Kwandt - Schlagzeug Die vier Musiker entwickeln in eigenen Stücken einen Sound, der sowohl Ruhe, als auch arbeitsame Hektik authentisch vermittelt.

SAARLANDMUSEUM

Sa. 26.7. 18.00

Henrike von Heimburg: Klavier

Auf dem Programm: Johannes Brahms: Balladen op. 10, Alexander Scrjabin: Klaviersonate Nr.2, Sergej Proko- vjew: Peter und der Wolf Johannes Brahms’ Op. 10 Balladen entstanden im Jahre 1854 nach der schottischen “Edward”- Ballade in Jo- hann Gottfried Herdes “Stimmen der Völker”. Alexan- der Scrjabin schrieb die zweite (Sonate- “Fantaisie”) von seinen zehn Sonaten in der Zeit von 1892- 97. Der erste Satz entstand unter dem Eindruck des südlichen Mee- res,: der zweite Satz schildert die endlose Weite des aufgewühlten Meeres. Sergej Prokofjews “Peter und der Wolf” (1936) erklingt hier in der Bearbeitung der Piani- stin Tatiana Nikolajewa. / Henrike v.Heimburg studiert Foto: J. Kaell

stin Tatiana Nikolajewa. / Henrike v.Heimburg studiert F o t o : J . K a

bei Prof. Tatevik Mokatsian, Fedele Antonicelli und Prof. Thomas Duis Klavier Solo sowie Kammermusik. Ihr Konzertexamen bestand sie mit Auszeichnung und gewann den 2. Preis des Walther- Gieseking- Preises. Sie wird momentan vom Saarland mit dem Landesgraduiertenstipendium gefördert, um ihr Studi- um mit dem Solistenexamen in Kürze abschließen zu können.

BÜRGERHAUS DUDWEILER

So. 27.7. 17.00

Kim Jung-Eun: Klavier

Auf dem Programm: J. Brahms: 3 Intermezzi op.117, F.Chopin: Impromptu op.36, Ballade op.47: F. Liszt- Sonetto del Petrarca no.47,104,123, Ballade Nr 2 h-moll

Die Intermezzi op 11 sind Spätwerke von Johannes

Brahms von introvertierter Stimmung. Als Erster übertrug Chopin die epische Form der Ballade auf die Klaviermu-

sik

Sonette entstammen, sind eine Sammlung von 26 Cha- rakterstücken von Liszt für Klavier solo. Das musikalische Spektrum reicht von virtuosem Feuerwerk bis zu ganz in sich gekehrter romantischer Poesie./ Kim Jung-Eun, die bekannt ist für die Sensibilität und den Tiefsinn ihrer Musik hatte ihren Karrierestart in der Carnegie Hall im Jahr 1999 und gibt seither zahlreiche Solokonzerte, Kammerkonzerte und Konzerte mit großen Orchestern in der ganzen Welt.

Die Années de pèlerinage, aus denen die Petrarca-

Welt. Die Années de pèlerinage, aus denen die Petrarca- STADTGALERIE St. Johanner Markt 24 Do. 31.7.

STADTGALERIE

St. Johanner Markt 24

Do. 31.7. 20.00

- Julian Fahrner - Trio

Auf dem Programm: u.a. Johannes Brahms, Horn-Trio Es-Dur op.40

Philipp Schmelzle - Moritz Ernst

Horn-Trio Es-Dur op.40 ◆ Philipp Schmelzle - Moritz Ernst Obwohl Brahms Horn-Trio im Konzertsaal nicht sehr

Obwohl Brahms Horn-Trio im Konzertsaal nicht sehr häufig zu hören ist, gehört es zu den Meilensteinen der Kammermusik und ist in seiner emotionalen Ausdruckskraft und mit seinen volksliedhaften Einflüssen eines der charakteri- stischsten Beispiele romantischer Musik. Philipp Schmelzle studierte in Basel und Stuttgart Horn und ist ein sehr aktiver Kammermusiker sowie stellvertretender Solohornist am Stadtorchester Heidelberg. Julian Fahrner studierte ebenfalls in Basel, aber auch in Karlsruhe. Er ist ein hoch aktiver Kammermusiker und konzertiert regelmäßig im In- und Ausland. Er spielt auf einer Vuillaume Violine der Landessammlung BW. Moritz Ernst (geb.1986) studierte in Detmold, Lon- don, Basel. Neben seiner internationalen Konzerttätigkeit widmet er sich intensiv der Kammermusik und ist auf vielen Tonträgern präsent.

Beschreibung der Ausstellung siehe oben

KLEINES THEATER IM RATHAUS

Eingang Betzenstraße (unter den Arkaden)

Fr. 1.8. 20.00

Tom Heurich Trio

Tom Heurich: Altsaxophon, Georg Wolf: Kontrabass, Jörg Fischer: Schlagzeug

Voller Drive, Elan und Spielwitz knüpft das Tom Heurich Trio an die Errungen- schaften des Jazz der 60er Jahre und der aktuellen Impro- visierten Musik an. Es entsteht im freien Zusam- menspiel eine Musik zwischen erdigem Blues- feeling und atemberauben dem Powerplay. Tom Heurich war lange aktiv beim Frankfurter F.I.M. (Forum Improvisierter Musik), vor allem mit dem Trio Albaquerque und im Duo mit Bertram Ritter. Jörg Fischer und Georg Wolf bilden seit langem ein Rhythmusteam, das für feinsinnige Improvisationen ebenso die Basis bilden kann wie für den zupacken- den Free Jazz, der hier im Zentrum steht.

für den zupacken- den Free Jazz, der hier im Zentrum steht. THEATER IM VIERTEL Am Landwehrplatz

THEATER IM VIERTEL

Am Landwehrplatz

Sa. 2.8. 20.00

Le vrai Adolphe

Wollie Kaiser - Sopranino-, Sopran-, Alt-, Tenor-, Bariton-, Bass-Saxophon, Komposition, Manuel Scherer - Trompete, Flügelhorn, Stephan Goldbach - Kontrabass, Daniel Prätzlich - Perkussion

Im Jahr 2014 feiern wir den zweihundertsten Geburtstag des genialen Erfinders und In- strumentenbauers Adolphe Sax. Grund genug, diesem Ge- nie des Instrumentenbaus eine musikalische Würdigung in Form eines speziell zu diesem Anlass gegründeten Quartetts und extra dafür geschriebenen Kompositionen für u.a. sechs verschiedene Saxophone zu- kommen zu lassen.

dafür geschriebenen Kompositionen für u.a. sechs verschiedene Saxophone zu- kommen zu lassen. SOMMERMUSIK 2014 9

LEIDINGER

Mainzer Str. 10. 0681-93270

So. 3.8. 17.00

Duo Songways

Julia Oesch, Mezzosopran/ Jens Barnieck, Klavier

Songways Julia Oesch, Mezzosopran/ Jens Barnieck, Klavier Lieder von Antonin Dvorak, Ed- ward McDowell, Aaron Copland,

Lieder von Antonin Dvorak, Ed- ward McDowell, Aaron Copland, Patrício da Silva, Franz Liszt, Ed- ward Grieg u.a. Das Duo Song- ways ist in New York gegründet worden. Die jahrelange Zusam- menarbeit ist durch viele Rund- funkmitschnitte dokumentiert. Ausgezeichnet wurde das Duo mit dem Liedpreis beim Interna- tionalen Wettbewerb Debut in Meran. Das Programm beschäf- tigt sich u.a. mit dem Liedschaf- fen der amerikanIschen Ro- mantk, / In Zusammenarbeit mit American Classics des Deutsch- Amerikanischen Institutes

STADTGALERIE

St. Johanner Markt 24

Do. 7.8. 20.00

Konzert mit Pflanze mit Stefan Scheib (Kontrabass), Bernd Matthias (präpariertes Klavier), Katharina Bihler (Stimme) und einer Aloe Vera An einer Aloe Vera angebrachte Elek- troden registrieren Spannungsschwan kungen in deren Blättern. Das Kon- zert gibt einer Pflan- ze Sprache, um ihre unsichtbaren und unhörbaren Leben- säußerungen für den Menschen wahrnehmbar zu machen. Natürlich besteht kaum Aus- sicht darauf, sie auch zu verstehen, denn unsere subjektiven Interpretationen lassen sich schwer verifizieren. Doch gerade diese Unschärfe reizt die Phantasie, die sofort und unwillkürlich in das von der Pflanze “geäußerte” Bedeutungen hineinliest und zu kühnsten Spekulationen über die Aloe Vera im Besonderen und pflanzlich-menschliche Beziehungsgeflechte im Allgemeinen veranlasst - Spekulationen, in einer losen Sammlung von 13 sehr individuellen Forschungs- und Erfahrungsberichten zusammengetragen und dargeboten.

Gras wachsen hören

Forschungs- und Erfahrungsberichten zusammengetragen und dargeboten. ◆ Gras wachsen hören 1 0 SOMMERMUSIK 2014

Beschreibung der Ausstellung siehe oben

KLEINES THEATER IM RATHAUS

Eingang Betzenstraße (unter den Arkaden)

Fr. 8.8. 20.00 Andreas Kaling solo - Der Mond ist aufgegangen

Alte deutsche Volks- und Kirchenlieder für Bass-Saxophon-Solo. In diesem Solo-Programm nähert sich An- dreas Kaling unter Nutzung von Klappen- und Obertongeräuschen, gleichzeitiger Ein- beziehung der Stimme und durch Einsatz von Circular- Atmungstechniken den alten deutschen Liedern voller Respekt, dabei je- doch auf völlig ungewohnte Weise. Die Lie- der erklingen, so wie man sie noch nie gehört hat.

Die Lie- der erklingen, so wie man sie noch nie gehört hat. STADTGALERIE - INNENHOF St.

STADTGALERIE - INNENHOF

St. Johanner Markt 24

Sa. 9.8. 18.30 Ro Gebhardts “Zeit-Maschine”:

Schumann und mehr

Ro Gebhardt - guitar, Uli Schiffelholz - drums. Ralf Cetto - e-bass, upright-bass / Germany & Burdette Becks - flutes / USA Zu erwarten sind eine außergewöhnliche Mischung aus Latin, Jazz und Klas- sik. Komponisten der vergangenen Jahrhunderte, Tangos als Improvisations- grundlage für dieses moderne und sehr humorvolle Quartett, eine musikalische Reise durch Länder und Zeiten, altes und neues u.a. von Johann Anton Lgy, Robert Schumann, Antonio Lauro, Astor Piazzolla arrangiert von Ro Gebhardt. Und natürlich dürfen auch diesmal die eleganten und pfiffigen Kompositionen aus eigener Feder nicht fehlen./ Auch im Rahmen der “Serenade”.

SCHINKELKIRCHE BISCHMISHEIM

So. 10.8. 17.00

Die in Zürich lebende saarländische Flötistin Rotraut Jäger musiziert mit ihrer Schweizer Kam- mermusikpartnerin Re- bekka Zweifel an der Har- fe. Das Duo wird Werke des 19.Jahrhunderts in- terpretieren. Das Pro- gramm beinhaltet Kom- positionen, denen Ge- schichten zu Grunde lie-

Mnemosyne

Das Pro- gramm beinhaltet Kom- positionen, denen Ge- schichten zu Grunde lie- Mnemosyne SOMMERMUSIK 2014 1

gen. Wilhelm Tell wird bei dem Nocturne von Nadermann/Tulou thematisiert, die Fantasie von Doppler/Zamara handelt von der Legende der Casilda, die Meditation aus der Oper Thaïs von Massenet entführt in den Orient und schließlich feiert man den Karneval in Venedig mit Variationen von Briccialdi.

THEATER IM VIERTEL

Am Landwehrplatz

Do. 14.8. 20.00

zeitgleichzeit 2: “der Töne Licht”

Visuell-auditive Grenzgänge über die Zeit zeitgleichzeit 2 bildet die Fortführung einer über Jahre entwickelten künstleri- schen Auseinandersetzung mit dem Phänomen Zeit. Bereits in zeitgleichzeit entwickelten Katja Romeyke (Bildende Kunst) und Ralf Peter (Stimmkunst) ein Verfahren, welches Wesen, Verwandt- schaft und Grenzen von Bildender Kunst und Musik thematisierte. Hier spaltet sich nun die akustische Ebene auf: Neben die “bedeutungsbefähigte” menschliche Stimmäußerung (hier mit lyrischen Versatzstücken von Clemens Brentano) tritt der reine Instrumental- klang (mit Stücken des 19. Jahrhunderts). So eröffnet sich in der Direktheit elementaren Kunsterlebens auch eine assoziativ-multiple kunststilistische Di- mension. Wahrnehmbares und Verborgenes sowie veränderte, chiffrierte, frag- mentierte Raum/Licht/Klang-Verhältnisse prägen den spielerischen Ernst dieses Experiments. Mit Katja Romeyke (Zeichnung), Ralf Peter (Gesang, Rezitation), Monika Bagdonaite (Bratsche) und Krischan Kriesten (Video, Sound). / Eigen- produktion des Ensembles im Rahmen der Saabrücker Sommermusik.

des Ensembles im Rahmen der Saabrücker Sommermusik. SCHINKELKIRCHE BISCHMISHEIM Fr. 15.8. 20.00 ◆

SCHINKELKIRCHE BISCHMISHEIM

Fr. 15.8. 20.00

Tsanevsky-Quartett

Kiril Tsanevski, Jordi Herrera Roca - Violinen, - Young-gun Lee - Viola, - Daeyun Kim - Violoncello Auf dem Programm ste- hen Werke von Franz Schubert “Der Tod und das Mädchen” , Streichquar- tett D 810, Quartettsatz c-

y

no me toques” für Streich- quartett Das Motiv eines jungen Mädchens, dem der Tod in Gestalt eines Gerippes un- barmherzig gegenüber- tritt, hat Matthias Claudius zu seinem Gedicht “Der Tod und das Mädchen” in- spiriert. Franz Schubert verlieh diesem Dialog die klassische musikalische

Moll, Daniel Osorio “

Franz Schubert verlieh diesem Dialog die klassische musikalische Moll, Daniel Osorio “ 1 2 SOMMERMUSIK 2014

Fassung in Form seines gleichnamigen Liedes, dessen Thematik den langsamen

Satz des Streichquartettes bestimmt

unmittelbar das romantische Bild eines seligen Traumes und seiner Zerstörung

y no me toques”, für Streichquar-

tett hat seinen Ursprung in dem Theaterstück von Ariel Dorfmann und in dem Streichquartett von Schubert, beide mit dem Name “Der Tod und das Mäd-

und rühre mich nicht an”.

Dieser Vers nimmt für die Folteropfer in den Händen des Geheimdienstes von Pinochet eine andere brutale und schreckliche Perspektive ein. /Alle Mitglieder des Tsanevski Quartett sind ehemalige (oder aktuelle) Studierende an der Hfm Saar. Meisterkurse beim Casals Quartett, Minguett Quartett, Kölner Klaviertrio. Das Quartett spielt zum erstes Mal auf der Bühne der Saarbrücker Sommermu-

chen”. Ein Vers im Gedicht von Claudius lautet: “

in stürmischer Gegenwart auf. Das Stück “

Im Quartettsatz c-Moll drängt sich ganz

sik. Eigenproduktion des Ensembles im Rahmen der Saabrücker Sommermusik.

SCHINKELKIRCHE BISCHMISHEIM

Sa. 16.8. 20.00 der Liebe

Ensemble Unterwegs - Spuren

Sa. 16.8. 20.00 der Liebe ◆ Ensemble Unterwegs - Spuren Zum fünften Mal ist das Ensemble

Zum fünften Mal ist das Ensemble Unterwegs nun zu Gast bei der Saarbrücker Sommermusik und hat sich in seinem neuen Programm ganz den Liebesver- strickungen zweier großer Komponisten des 19. Jahrhunderts gewidmet:

Richard Wagner und Robert Schumann. Der eine war seiner Muse Mathilde Wesendonck verfallen, der andere wollte nur seine geliebte Clara zur Braut. Die Liebe, die lodernde, die betörende, die beflügelnde und die vernichtende, inspirierte die beiden so unterschiedlichen Männer und leidenschaftlichen Musiker zu den ergreifendsten Liedkompositionen der Romantik. Richard Wag- ner vertonte fünf Gedichte seiner Geliebten und schuf damit die berühmten “Wesendonck-Lieder”, Robert Schumann nutzte zwölf Gedichte von Joseph von Eichendorff, um dem Bemühen um seine zukünftige Frau mit dem Lieder- kreis op.39 eine eindrucksvolle Form für die Ewigkeit zu geben. In einzigartigen Arrangements interpretieren die Musikerinnen Barbara Schachtner (Sopran), Eva Hennevogl (Violine), Friederike Holzapfel (Viola) und Anna Reitmeier (Vio- loncello) dieses bekannte Liedgut neu und erobern sich Pfade in die Welt des tief empfundenen Schmerzes und der ersehnten Erlösung: Neugierig deuten sie die Symbolik der Romantik, tauchen ein in die Tonsprache des romantischen Welterlebens und freuen sich besonders, ihr Publikum zu einem Konzert aus der und für die Leidenschaft einzuladen.

RATHAUSFESTSAAL

Rathausplatz 1

So. 17.8. 17.00

Ensemble Dal Niente Chicago

1 So. 17.8. 17.00 ◆ Ensemble Dal Niente Chicago Auf dem Programm: Ashley Fure New Work

Auf dem Programm: Ashley Fure New Work for Chamber Ensemble, Patricia Alessandrini New Work for Chamber Ensemble, Alex Mincek Nucleus for Tenor Saxophone and Drumset, Chaya Czernowin Afatsim for Bass Flute, Bass Clarinet, Oboe, Percussion, Piano, Violin, Viola, Cello, and Double Bass, Enno Poppe Salz for Flute, Oboe, Clarinet, Saxophone, Percussion, Keyboard, Violin, Viola, and Cello. Das Chicagoer Ensemble Dal Niente spielt zeitgenössische Musik auf eine Weise, die die Hörerfahrung neu definiert. Seine Programme, die mit einer flexiblen Instrumentation mit Leben erfüllt werden, wollen die Konvention herausfordern und engagierte, inspirierende, tief eintauchende Erfahrungen ermöglichen, um so die Zuhörer mit der Musik von heute vertraut zu machen./ In Zusammenarbeit mit American Classics des Deutsch-Amerikanischen Institutes

STADTGALERIE

St. Johanner Markt 24

Do. 21.8. 20.00 Denhoff - Duo

Birgitta Wollenweber (Klavier) und Michael Denhoff (Violon- cello) spielen seit 1996 als Duo zusammen; 2003 erschien ihr Duo-Album “the cello in my life” als SACD. Beide Musiker verbindet die Leidenschaft für Kammermusik mit diversen Partnern und Besetzungen. Bir- gitta Wollenweber hat eine Klavier-Professur an der Hanns- Eissler-Hochschule in Berlin, Michael Denhoff ist Dozent für Kammermusik an der Robert-

Birgitta Wollenweber - Michael

Michael Denhoff ist Dozent für Kammermusik an der Robert- Birgitta Wollenweber - Michael 1 4 SOMMERMUSIK

Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Für sein kompositorisches Schaffen er- hielt er zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt wurde ihm Ende 2013 als Würdi- gung für sein Gesamtschaffen der Bialas-Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste verliehen. Denhoffs Musik wird weltweit aufgeführt und ist auf etlichen CDs und SACDs dokumentiert. Bei der “Saarbrücker Sommermu- sik” gastieren sie mit zwei Stücken (“Sieben Bagatellen” und “Trace d’ Étoile”) von Michael Denhoff, einem Satz aus dem “Quartett auf das Ende der Zeit” von Oliver Messiaen und - als romantischem Hauptwerk - der e-moll Sonate von Johannes Brahms.

Beschreibung der Ausstellung siehe oben

KLEINES THEATER IM RATHAUS

Eingang Betzenstraße (unter den Arkaden)

Fr. 22.8. 20.00

Feinkost Decker

(unter den Arkaden) Fr. 22.8. 20.00 ◆ Feinkost Decker Sven Decker- Tenorsaxophon, Klarinette, Bassklarinette, Ka-

Sven Decker- Tenorsaxophon, Klarinette, Bassklarinette, Ka- trin Scherer- Alt- und Baritonsa- xophon, Flöte, Melodika, Ste- fan Scheib- Kontrabass, Chri- stoph Hillmann- Schlagzeug, Udu Feinkost Decker spielt zeitge- nössischen Jazz des Kölner Sa- xophonisten und Klarinettisten Sven Decker, dessen Komposi- tionen auf fragilen kammermusikalischen Momenten und eruptiven Improvisa- tionen fußen und erfrischend, progressiv und wagemutig daherkommen.

SCHINKELKIRCHE BISCHMISHEIM

Sa. 23.8. 20.00

Brentano - Wortmusik

“Wortmusik” ist das Motto, dem sich die drei Künstler verpflichtet fühlen, um der speziellen Ton- und Sprachfärbung der Brentano- schen Märchen nachzuspüren, um diese neu und kontrastreich zu ge- stalten. Oliver Strauch, Ideengeber und Initiator des Projektes, hat die Berliner Schauspielerin Anne Hoff- mann (bekannt aus der Zusam- menarbeit mit “Die Redner ”) und den Cellisten Julien Blondel (be- kannt durch seine Zusammenarbeit mit “InZeit”) eingeladen, die teilweise hochartifiziellen Werke aus ihrem Kontext in die Welt des Klangs zu überführen. Dabei werden die “Märchen” den emotionalen Mittelpunkt des Abends bilden und den Improvisationsduktus der drei Künstler herausfordern. Kompositi- on/Improvisation und der Umgang mit dramatischer Sprache, wird die einma- lige Atmosphäre der Schinkel-Kirche in Bischmisheim kontrastreich ergän- zen./Eigenproduktion des Ensembles im Rahmen der Saarbrücker Sommermusk

kontrastreich ergän- zen./Eigenproduktion des Ensembles im Rahmen der Saarbrücker Sommermusk SOMMERMUSIK 2014 1 5

LEIDINGER

Mainzer Str. 10. 0681-93270

So. 24.8. 17.00

Klaviertrio Würzburg

Klavier: Karla-Maria Cor- ding, Violine: Katharina Cording, Violoncello:

Peer-Christoph Pulc Auf dem Programm: Cla- ra Schumann: Trio für Klavier, Violine und Vio- loncello g-moll op.17, Jo- hannes Brahms: Trio für Klavier, Violine und Vio- loncello H-Dur op. 8 Clara Schumann und Jo- hannes Brahms verband eine innige Freundschaft. Das 1854 komponierte H-Dur-Trio von Brahms spiegelt die Euphorie und Leidenschaft des jungen Komponisten. Einer der ersten Interpreten des 1846 komponierten Klaviertrios von Clara Schumann war Johannes Brahms. Es zählt zu ihren beliebtesten und gelungensten Werken und sie selbst hat es in vielen Konzerten zur Aufführung gebracht./ Das 2001 gegründete Klaviertrio Würzburg gilt heute als arriviertes und vielbeschäftigtes Ensemble, “das mit seinem Namen jenem Ort Referenz zollt, wo es seine ersten Meriten erworben hat”. Musiker und Rezensenten bescheinigen “herausragende Kompetenz” im Verein mit “hellwacher Spontaneität” und “mitreißendem Schwung”. Das Publikum spricht über “außergewöhnliche Harmonie”, “imponierende und temperamentgeladene Virtuosität”.

“imponierende und temperamentgeladene Virtuosität”. KLEINES THEATER IM RATHAUS Eingang Betzenstraße (unter den

KLEINES THEATER IM RATHAUS

Eingang Betzenstraße (unter den Arkaden)

Do. 28.8. 20.00

Duo Uliben

Benoit Cancoin - Kontrabass/ Ulrich Phillipp - Live-Elektonik Benoit Cancoin und Ulrich Phillipp begegneten sich zum ersten Mal 2005 als Kontrabassduo beim Festival “Courant d’Art”. Es folgten Konzerte in ganz Europa. 2013 begann die Zusammenarbeit als elektroakustisches Duo. Phillipp, der schon seit den 80er Jahren Live-Elektronik einsetzt, arbeitet im Duo “Uliben” ausschließlich und direkt mit dem Klangmaterial von Cancoin.

arbeitet im Duo “Uliben” ausschließlich und direkt mit dem Klangmaterial von Cancoin. 1 6 SOMMERMUSIK 2014

KLEINES THEATER IM RATHAUS

Eingang Betzenstraße (unter den Arkaden)

Fr. 29.8. 20.00

Zoef - Rühl - Fischer

Joachim Zoepf: Saxophone, Frank Rühl: Gitarre, Jörg Fischer: Schlagzeug Lust auf unver- brauchte Klänge jenseits ausgetrete- ner akustischer Trampelpfade, Expe- rimentier- und (Ver)spielfreude an- stelle des Abrufens musikalischer Kli- schees charakterisieren die Musik dieses Trios. Die individuelle Behandlung der Instrumente, zeitgenössische eigenwillige Spieltechniken, ungewohnte Klänge sowie die Freude am Unerwarteten und Spontanen sind die Quelle, aus der immer wieder neue musikalische Ideen zusammenfließen.

der immer wieder neue musikalische Ideen zusammenfließen. ST. MICHAEL Schumannstr. Sa. 30.8. 18.00 ◆ Die Nachtigall

ST. MICHAEL

Schumannstr.

Sa. 30.8. 18.00

Die Nachtigall

Ein musikalisches Märchen von Fremden Menschen und Ländern für Kinder, Kindgebliebene, Erwachsene und Weise Gewordene von 8 bis 108 eine multi- mediale Performance des Ensembles “ Traumfänger 2014" unter der musika- lischen Leitung von Ro Gebhardt. Für alle von 8 bis 108. Sprecher SR Tatort-Schauspieler Hartmut Volle (D), Flute 1, Dizi (chinesische Querflöte) Burdette Becks (USA), Flute 2 Atsuko Futakuchi (Japan), Percussion Uli Schiffelholz (D), Gitarren, Ruan (chinesische Laute) Ro Gebhardt (D) Die zentrale Figur des Stückes, der Kaiser, wird als kindlicher Charakter dargestellt, der sich als Identifikationsfigur zwischen zwei Polen bewegt: dem der echten Nachtigall mit ihren in der literarischen Vorlage verankerten Bezügen zu Liebe, Natur, Kindsein, Volk und Kreativität auf der einen Seite und dem der künstlichen Nachtigall, mit ihrem Stehen für Technik, Rationalität, Machtstruktur, Reichtum und Erwachsenenwelt. Die Musik ist eine Melange aus traditioneller chinesi- scher und japanischer Folklore und westlicher Harmonik und Melodik, des Jazz, Pop, Latin. Eine Kombination aus Durcharrangiertem und Improvisiertem./Ei- genproduktion des Ensembles im Rahmen der Saarbrücker Sommermusik

des Ensembles im Rahmen der Saarbrücker Sommermusik RATHAUSFESTSAAL Rathausplatz 1 So. 31.8. 17.00 Konuma

RATHAUSFESTSAAL

Rathausplatz 1

So. 31.8. 17.00 Konuma

Violine: Charlotte De Gezelle/ Klavier : Miku Konuma. Auf dem Programm stehen Werke von Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier und Violine Nr. 8 in G-Dur Opus 30 Nr 3/ Johannes Brahms: Sonate für Klavier und Violine Nr. 2 in A-Dur Opus 100

Duo Charlotte De Gezelle - Miku

Die Sonate Nr. 8 ist charakteristisch für Beethovens Früh-Mittel-Stil und wird durch eine solide Sonatenform

Die Sonate Nr. 8 ist charakteristisch für Beethovens Früh-Mittel-Stil und wird durch eine solide Sonatenform gekennzeichnet. Die Atmosphäre dieser Sonate ist ausgesprochen hu- morvoll und heiter. Die Sonate für Klavier und Violine A-Dur schrieb Johannes Brahms im Sommer 1886 in einem Ort am Thuner See in der Schweiz. Die Violinsonate Nr. 2 ist die kürzeste der drei Violinsonaten und bekannt für seine Lyrik. /Miku Konuma und Charlotte De Gezelle lernten sich an der Hochschule Saarbrücken kennen und bekamen so die Gelegenheit, Kammermusik zu spielen. Dies führten sie auch nach dem Studium fort und bauten so ein großes Kammermusikrepertoire auf.

KINO ACHTEINHALB

Nauwieser Straße 13, 66111 Saarbrücken. Tel.: 0681-3908880

Mi.3.9., 20.00

Herz aus Glas

Tel.: 0681-3908880 Mi.3.9., 20.00 ◆ Herz aus Glas Von apokalyptischen Visionen verfolgt, sitzt der Hirte Hias

Von apokalyptischen Visionen verfolgt, sitzt der Hirte Hias auf einer Bergkette und lässt den Blick in die Ferne schweifen. Er sieht in die Tiefe stürzende Wassermassen, fühlt sich mit ihnen herabgerissen. Er erlebt Untergang und

Vor der Kulisse des

bayerischen Hinterlandes gelingt Herzog mit einer unter Hypnose agierenden Darstellerriege die Visualisierung seiner Leitmotive - des großen Scheiterns, des wahnhaften Deliriums und der Last der Träume - mit einer Präzision, die auch ein irrlichternder Kinski nicht hätte intensivieren können. (Jan Hamm, fim- starts.de)

Neuanfang, sieht Atlantis versinken und wieder aufgehen

BRD 1976, R: Werner Herzog, B: Herbert Achternbusch F, 94 Min, FSK: 16, besonders wertvoll

STADTGALERIE - INNENHOF

St. Johanner Markt 24

Do. 4.9. 20.00

Christof Thewes Little Big Band

Saxofone : Reiner Kuttenberger, Udo Lovisa, Daniel Benoit, Hartmut Oßwald, Charlsie Haller , Trompeten : Daniel Schmitz, Siegfried Scheidt, Thomas Feid, Posaunen: Alisa Klein, Michael Hupperts, Christof Thewes , Rhythmusgruppe:

Johannes Schmitz, Martin Schmidt, Martial Frenzel.

Der weltgereiste New Yorker Cellist Tomas Ulrich konnte für eine neue Komposition von Christof Thewes als Solist ge- wonnen werden. In einer Welt- premiere wird das Concerto for Big Band und Cello-Solo in Saarbrücken aufgeführt. Die zeitgenössische Komposition von Christof Thewes bewegt sich zwischen rhythmisch ver- tracktem Funk und Rock, ab- straktem Themenmaterial und europäischer Neuer Musik, ohne die jazzeigene Energie und Freude am musizieren zu verschmähen. Durch die hochkarätige Besetzung - alle gestandene Musiker aus dem Bereich des

neuen Jazz - werden sehr individuell gefärbte Klang- und Improvisationseupho- rien entwickelt, die der Big Band einen unverwechselbaren Spirit und Sound

die der Big Band einen unverwechselbaren Spirit und Sound verleihen /Eigenproduktion des Ensembles im Rahmen der

verleihen

/Eigenproduktion

des Ensembles im Rahmen der Saarbrücker Som-

mermusik

KLEINES THEATER IM RATHAUS

Eingang Betzenstraße (unter den Arkaden)

Fr. 5.9. 20.00

Tomas Ulrich - Cello solo

den Arkaden) Fr. 5.9. 20.00 ◆ Tomas Ulrich - Cello solo Der New Yorker Cellist Tomas

Der New Yorker Cellist Tomas Ulrich hat sich über die Jahre weltweit einen Namen als mu- sikalischer Grenzgänger zwi- schen Klassik, Neuer Musik und experimentellem Jazz ge- macht .neben Projekten mit Musikern wie Anthony Braxton, Steve Swell und nam- haften europäischen Musikern und seinem Streichquartett ist er auch mit einem Solopro- gramm unterwegs

ST. MICHAEL

Schumannstr.

Sa. 6.9. 20.00

Thewes Trio

Martin Schmidt-Mandoline/ To- mas Ulrich-Cello/ Christof The- wes-Posaune Akustische Musik auf höchsten Niveau zwischen Improvisation und Komposition, zwischen Neu- er Musik und Jazz in einer einzig- artigen Besetzung. Gespielt wer- den Kompositionen von Christof Thewes./Eigenproduktion des Ensembles im Rahmen der Saar- brücker Sommermusik

von Christof Thewes./Eigenproduktion des Ensembles im Rahmen der Saar- brücker Sommermusik SOMMERMUSIK 2014 1 9

SYNAGOGE

So. 7.9. 17.00

Musik für Viola, Klavier und Orgel

von Fanny und Felix Mendelssohn, Felicitas Kukuck, Ruth Schonthal u. a./ Monika Bagdonaite, Viola; Lutz Gillmann, Klavier und Orgel Dieser “Prolog” zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur 2014 geht den Spuren jüdischer KomponistInnen und Themen im 19. und 20. Jahrhundert nach: Im Mittel- punkt steht die Sonate c-moll für Bratsche und Klavier von Felix Mendelssohn, ein bemerkenswertes, von jugendlichem Schwung getragenes Stück des 14/15jäh- rigen, das bei allem Einfluss Beethovens bereits deutlich eigene Züge aufweist. Ebenfalls auf dem Programm: Orgel- stücke seiner älteren Schwester Fanny, im Zusammenhang mit ihrer Hochzeit im Jahr 1829 geschrieben, sowie Musik zweier Schülerinnen von Paul und Felicitas Kukuck), von der Die Tänze der Miriam (10 Tänze für Viola solo, 1988) erklingen. Das Konzert bietet auch die Gelegenheit, die Synagogen-Orgel des Straßburger Orgelbauers Roethinger zu hören, eine der seltenen funktionieren- den Synagogen-Orgeln im südwestdeutschen Raum.

den Synagogen-Orgeln im südwestdeutschen Raum. THEATER IM VIERTEL Am Landwehrplatz Do. 11.9. 20.00 - Alice

THEATER IM VIERTEL

Am Landwehrplatz

Do. 11.9. 20.00 - Alice

Krassport mit der Stimme von Ingo Fromm Einladung zur Teegesellschaft: “Etwas Wein?/ ”Ich sehe gar keinen./ “Ist ja auch keiner da!”

Wein?/ ”Ich sehe gar keinen./ “Ist ja auch keiner da!” Es gibt keinen Wein, aber Kuchen.

Es gibt keinen Wein, aber Kuchen. Und Tee. Und außerdem surreale Musik von Krassport, die Stimme von Ingo Fromm und einen völlig neuen Blick auf diese Geschichte, die viel mehr beinhaltet, als ein Disney-Mädchen im blauen Kleid. Übrigens: Ingo Fromm ist zwar Schauspieler, aber irgendwie auch viertes Instrument im Klangkonstrukt des Jazztrios Krassport. Zusammen erzählen er, Manuel Krass (Klavier), Johannes Schmitz (Gitarre) und Daniel “D-Flat” Weber (Schlagzeug) musikalisch elaboriert, performance-affin und ähnlich verrückt wie Alice-Schöpfer Lewis Carroll die Geschichte von dem kleinen Mädchen, das

in ihrem Wunderland ums Erwachsenwerden

Ensembles im Rahmen der Saarbrücker Sommermusik

./Eigenproduktion des

kämpft.

FESTSAAL SCHLOSS

Fr. 12.9. 20.00 Paris”

musikalisch-szenische Collage, quasi una fantasia.

“Mozart auf der Durchreise nach

quasi una fantasia. ◆ “Mozart auf der Durchreise nach Zwischenstation im Saarbrücker Schloß? Immerhin denkbar!

Zwischenstation im Saarbrücker Schloß? Immerhin denkbar! Historisch ver- bürgt ist jedenfalls, dass Mozart am 14. März 1778 von Mannheim nach Paris aufgebrochen ist, und dass seine Reiseroute über Metz führte. Lassen wir ihn also einen Tag und eine Nacht im Saarbrücker Schloß verbringen als Gast von

Fürst Ludwig. Leopold Mozart, der Vater, grollt derweil in Salzburg: er fürchtet den zunehmenden Eigensinn und die beginnende Selbständigkeit des genialen Sohnes. Es ist dies - ausgehend von historischen Daten - ein Fantasie- und Nachtstück, wie wir es von Erzählungen der Romantik kennen. Nicolas Bertholet als Wolfgang Amadeus Mozart, Jürgen Kirchhoff als Leopold Mozart und Peter Tiefenbrunner u.a. als Fürst Ludwig gestalten die von Bernd Reutler verfaßten Szenen. Der musikalische Bogen, den das et-arsis-Klavierquartett schlägt, um- faßt Werke von der Klassik (Mozart) über die Romantik (Brahms) bis in die Gegenwart (Brandmüller). Und die Beleuchtung der JW Production wird dabei den Festsaal in die unterschiedlichsten Stimmungen tauchen. Wort, Musik und

./Eigenproduktion

Licht versprechen ein wahrhaftiges Saarbrücker

des Ensembles im Rahmen der Saarbrücker Sommermusik

Schloßspiel.

JOHANNESKIRCHE

Sa. 13.9. 20.00

Rhein ins Märchen !!

Ein audiovisuelles tRaum-Ereignis um Brentanos Rheinmärchen Mit übersprudelnder Erfin- dungsgabe entwarf Cle- mens Brentano, aus diver- sen Motiven unterschied- lichster Sagen und Volks- märchen die zauberhafte Phantasiewelt der “Rhein- märchen(entstanden 1810/12). Die vier moti- visch eng miteinander ver- wobenen Erzählungen des Zyklus tragen eine humor- volle, spielerische und oft hochmusikalische Sprache. Der Rhein erscheint als Le- bensstrom, gesäumt von der deutschen Vergangenheit in Gestalt von Burgen, Liedern, Märchen und Sagen, aber auch als Strom des eigenen Lebens, in dessen Dahinfließen sich die Ewigkeit spiegelt. Es geht um Erlösung: Ein Fluch soll von Generationen einer Familie genommen werden, die sich in mythischen Verhält-

Ein Fluch soll von Generationen einer Familie genommen werden, die sich in mythischen Verhält- SOMMERMUSIK 2014

nissen verstrickt hat. “Rhein ins Märchen !!!” erschließt den gesamten Kirchen- raum und verwebt vorab gefertigte Film-, Ton- und Hörspiel-Fäden mit live dargebotenen Musik-, Rezitations- und Spiel-Texturen. Von Kriesten und Co. märchenhaft-kritisch ers(p)onnen, macht es sich daran, nationale, Mythen-ge- schwängerte Gespinste wie “Rheinromantik” oder “Schicksalsstrom” zu lüften - erst recht angesichts der aktuellen Katastrophen-Jubiläen 1914 und 1939. - Mit Élodie Brochier (Aktion, Objekttheater), Krischan Kriesten (Video, Ton, Raum), Ralf Peter (Rezitation, Stimme) u.a. / Eigenproduktion des Ensembles im Rahmen der Saarbrücker Sommermusik

SCHINKELKIRCHE BISCHMISHEIM

So. 14.9. 17.00

Haydn Quartett Saarbrücken

Martin Ruppert, Solveigh Röttig (Violinen), Angelika Maringer (Viola), Heidrun Mertes (Violoncello)/ Auf dem Programm: Mendelssohn Bartholdy: Streichquar- tett op. 44 Nr. 1 in D-dur, Samuel Barber: Streichquartett op.11 h-moll, Johannes Brahms: Streichquartett op. 51 Nr. 2 in a-moll

Johannes Brahms: Streichquartett op. 51 Nr. 2 in a-moll Das Haydn Quartett Saarbrücken, gegründet 1993 aus

Das Haydn Quartett Saarbrücken, gegründet 1993 aus der Laune heraus, alle (83!) Streichquartette von Joseph Haydn, dem Begründer der Gattung, ken- nenzulernen, erarbeitet seitdem für nahezu jedes seiner Konzertprogramme eines davon. Dabei stehen Werktreue, lebendige Interpretation und Spielfreude im Vordergrund. Felix Mendelssohn Bartholdy schrieb das Streichquartett op. 44 Nr. 1 im Jahr 1838 - eigentümlicherweise nach Nr. 2 und 3. In einem Brief an seinen Freund, den Leipziger Gewandhauskonzertmeister Ferdinand David, der es im Februar 1839 mit drei anderen MItgliedern des Gewandhausorche- sters uraufführte, schrieb Mendelssohn, es sei “feuriger und auch für die Spieler dankbarer als die andern, wie mir scheint”. Aufgrund der brillant führenden und virtuos zwischen den Hauptteilen überleitenden 1. Violine wurde es gar als “verkapptes Violinkonzert” bezeichnet. Samuel Barber schuf sein Streichquar- tett op. 11, als er 1936 aufgrund eines Stipendiums in Rom weilte. Große Popularität die Bearbeitung des Adagio-Satzes für Streichorchester, die als “Adagio for Strings” bekannt wurde.1873, im Alter von 40 Jahren, vollendete Johannes Brahms seine beiden Quartette op. 51. Bemerkenswert individuell in Melodik und Stimmführung und sogar volkstümlich im Finale ist das Quartett Nr. 2 in a-Moll hörbar inspiriert von Brahms’ sehr besonderer Freundschaft zum Geiger Joseph Joachim.

LEIDINGER

Mainzer Str. 10. 0681-93270

Do. 18.9. 20.00

Bob Degen Quartett

Bob Degen - Klavier, Thomas Bachmann - Saxophone, Ralf Cetto - Bass, Uli Schiffelholz - Schlagzeug Nach weltweiten Tourneen mit dem berühmten Ori- ginal Glenn Miller Orchestra unter der Leitung von Buddy de Franco ließ sich Bob Degen in Frankfurt /Main nieder. Mit den Brüdern Mangelsdorff sowie dem Saxophonisten Heinz Sauer nahm er Schallplat- ten auf und im hr - Jazzensemble war er jahrelang Pianist und Solist. 1993 erschien eine in New York aufgenommene Trioplatte mit Michael Formanek und Bill Stewart. Immer noch spielt Bob Degen mit Heinz Sauer im Duo, zuletzt auf dem Berliner Jazzfestival. Degens aktuelles Quartett könnte man als “Three Generations Band” bezeichnen.Saxophonist Thomas Bachmann und Bassist Ralf Cetto gehören der “mittleren Generation” an, während Schlagzeuger Uli Schiffelholz als “Newcomer” gerade das Arbeitssti- pendium der Stadt Frankfurt gewonnen hat. Bob Degens Kompositionen und Improvisationen üben die Faszination aus, die die vier Musiker zusammenhält und interagieren lässt.

die die vier Musiker zusammenhält und interagieren lässt. BASILIKA ST. JOHANN Fr. 19.9. 20.00 Leonardy: Romantische

BASILIKA ST. JOHANN

Fr. 19.9. 20.00

Leonardy: Romantische Orgelmusik

Orgelmusik verschiedenener romantischer Komponi- sten steht auf dem Programm. Bernhard Leonardy, Ba- silikakantor Saarbrücken und Leiter des Internationalen Institutes für Orgel (IIO), erhielt den Grand Prix Jean Langlais beim internationalen Orgelwettbewerb der Stadt Paris

Bernhard

internationalen Orgelwettbewerb der Stadt Paris ◆ Bernhard SCHINKELKIRCHE BISCHMISHEIM Sa. 20.9. 20.00 ◆ Peter

SCHINKELKIRCHE BISCHMISHEIM

Sa. 20.9. 20.00

Peter Przybylla (Klarinet- te), Götz Hartmann (1.Violine), Rosemarie Keller (2.Violine), Tho- mas Weißmann (Viola), Peter Gerschwitz (Vio- loncello Im Programm des Qua- tuor Plus bildet heuer der Klarinettist Peter Przybylla den Partner des Streichquartettes im wunderbaren Klarinet- tenquintett h-moll op.115 von Johannes

Quatuor plus

Streichquartettes im wunderbaren Klarinet- tenquintett h-moll op.115 von Johannes Quatuor plus SOMMERMUSIK 2014 2 3

Brahms, einem der besonderen Spätwerke des Meisters. Dazu korrespondiert das erste Streichquartett a-moll op.41,1 des Freundes und Förderers von Brahms,Robert Schumann. Das Klarinettenquintett von J Brahms ist ein Alters- werk voller Komplexität und Dichte. Seit dem großartigen Erfolg bei seiner Uraufführung zählt es zu Brahms’ beliebtesten Werken. Schumanns Quartette bilden in der Geschichte des Streichquartetts eine eigene Welt, unvergleichbar mit allen anderen der Romantik. Der intime Ton und die vokale Linie des Liederkomponisten Schumann verbindet sich hier mit Reminiszenzen an den späten Beethoven und dessen “poetische” Kunst der Themenverarbeitung.

LEIDINGER

Mainzer Str. 10. 0681-93270

So. 21.9., 17.00

Liederabend: Rastlose Liebe

Mariola Jupé & Orsolya Nagy

Dieser Liederabend" Rastlose Liebe" spannt einen Bogen von den frühen ro- mantischen Liedern F.Schuberts am Beginn des 19.Jhd. bis zu den hochromantischen Liedern S.Rachma- ninows, der bis ins 20.Jhd. hinein wirkte. Die Sopranistin Mario- la Jupé erzielte schon früh 1. Preise bei “Ju- gend Musiziert”. Sie studierte an der Hochschule für Musik “Franz Liszt” in Weimar Nach dem Studium sammelte sie wichtige Opernerfahrungen in Wei- mar und Koblenz. Sie hat zahlreiche Kurse besucht und Wettbewerbspreise gewonnen. Das Konzertpodium hat sie in zahlreichen In - und Auslandskon- zerten vertreten. Die Pianistin Orsolya Nagy studierte u.a. bei Prof. Thomas und legte die Konzertreifeprüfung mit Auszeichnung ab. Sie besuchte zahlreiche Klavierkurse und gewann Wettbewerbe. Seit 2007 ist sie Lehrbeauftragte an der Musikhochschule Saar.

2007 ist sie Lehrbeauftragte an der Musikhochschule Saar. SAARLANDMUSEUM Mi. 24.9. 20.00 Quartett Das Et Arsis

SAARLANDMUSEUM

Mi. 24.9. 20.00 Quartett

Das Et Arsis Quartett - Hristina Tane- va, Klavier; Velislava Taneva, Violine; Ainis Kasperavièius, Viola; Diego Hernández Suárez, Violoncello und Eduard Brunner -Klarinette. Auf dem Programm stehen Werke von Ludwig van Beethoven: Trio Nr, 4 op 11 in B-Dur für Klavier, Klarinette und Vio- loncello, Jean Xavier Lefèvre: Quartett Nr 5, Es-Dur für Klarinette, Violine, Viola, Violoncello, Bernhard Henrik Crusell: Quartett op 4 in c-moll für Klarinette, Violine, Viola, Violoncello, Robert Schumann: Klavierquartett Es Dur op 47

Eduard Brunner & Et Arsis

Violoncello, Robert Schumann: Klavierquartett Es Dur op 47 ◆ Eduard Brunner & Et Arsis 2 4
Eduard Brunner war Soloklarinet- tist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Rafael Kubelik und

Eduard Brunner war Soloklarinet- tist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Rafael Kubelik und unterrichtet heute - nach einer langjährigen Tätigkeit als Professor für Kam- mermusik und Klarinette in der- selben Funktion an der Hochschu-

le für Musik in Karlsruhe und an der Escula Superior de madrid

Seit über

50 Jahren gibt Eduard Brunner weltweit Konzerte als Solist und Kammermusiker. Er hat über 250 Werke für Klarinette bei verschie- denen Labels eingespielt u.a mit Gidon Kremer, Oleg Kagan, Nata- lia Gutman, Yuri Bashmet, Alfred Brendel, dem hagen Quartett, Bo- rodin-Quartett etc., mit denen er auch konzertierte. Eduard Brun- ner hat viele Komponisten dazu angeregt, für ihn Werke zu schrei- ben. Einige davon haben längst ihren Platz in der Musikgeschichte gefunden. Das Et Arsis Quartett ist für die Saison 2012/2013 als Ensemble in Residence der Konzert-Kammermusikreihe “Clavier-Salon” (Göttingen) engagiert worden. Außerdem gastierte es in Bul- garien, Frankreich, Litauen, Österreich und Spanien. Das Ensemble nahm an mehreren internationalen Festivals teil.

Reina Sofia in Madrid

EV. KIRCHE AM LORENZBERG

Am Lorenzberg 8, 66121 Saarbrücken Schafbrücke

Fr. 26.9. 20.00

Duo Kreutzer

Götz Hartmann, Violine, Mirta Herrera, Klavier

In einer reizvollen Kombination bringt das Duo Kreutzer Werke von Robert und Clara Schu- mann sowie Johan- nes Brahms zu Ge- hör.Recht spät schrieb Robert Schumann seine er- ste Violinsonate a- moll op.105, die auch bald ins Reper- toire von Clara und dem gemeinsamen Freund Joseph Joachim einging, der wiederum Wid- mungsträger der Drei Romanzen op.22 von Clara Schumann ist, einer Musik, die in ihrer Poetik gleichwertig neben den gleichnamigen Stücken ihres Mannes Robert steht. Den Abschluss bildet die erste Sonate G-Dur op.88 von Johannes Brahms, deren zweiter Satz dem Andenken des jüngsten Sohnes Felix des befreundeten Paares gewidmet ist.

deren zweiter Satz dem Andenken des jüngsten Sohnes Felix des befreundeten Paares gewidmet ist. SOMMERMUSIK 2014

SAARLANDMUSEUM

Sa. 27.9. 20.00 Ensemble

Roger Hanschel - Saxophone, Freya Ritts-Kirby - Violine, Stephanie Breidenbach - Violine, Thomas Rössel - Viola, Jan Ickert - Cello Sinnlichkeit trifft auf Gedankenreich- tum, Virtuosität auf Emotionalität: Ro- ger Hanschels Kompositionen und sei- ne Art, sein Instrument zu spielen, be- wegen sich fern ab vom Mainstream und von üblichen Klangvorbildern. Mit dem Hartley Ensemble schafft Hanschel ein ganzes Universum aus Klängen und bettet sein schillerndes Saxophonspiel in den tonalen Farbenreichtum der Streicher ein. Ergebnis ist eine Musik, deren Vielschichtigkeit und Virtuosität atemberaubend ist - und die es nie versäumt, anrührend zu sein. Roger Hanschel ist ein Meister seines Instruments, dessen Möglichkeiten er mit größter Leichtigkeit immer wieder bis an die Grenzen austestet.

Roger Hanschel & The Hartley

die Grenzen austestet. ◆ Roger Hanschel & The Hartley FUNKHAUS HALBERG Großer Sendesaal So. 28.9. 17.00

FUNKHAUS HALBERG

Großer Sendesaal

So. 28.9. 17.00

Abschlußkonzert der Saarbrücker Sommermusik

Kammerorchester Ricercare

Im Mittelpunkt des Abschlusskonzert es der Saarbrücker Sommermusik steht die Serenade Nr.2 A-Dur op.16 von Johannes Brahms, nach der ersten Serenade ein weiteres Ergeb- niss seiner Ausein- andersetzung mit der klassisch-sym- phonischen Form und ihrer Instru- mentierung. Hier wählt er die aparte Besetzung für Holzbläser und tiefe Streicher, also ohne Violinen. Der ecuadorianische Komponist Julián Quintero Silva, Preisträger des Théodore - Gouvy- Preises 2013 ließ sich von dieser Besetzung zu einem neuen Stück inspirieren, dass seine Uraufführung erleben wird. Eröffnet wird das Programm mit dem Nocturno von Felix Mendelssohn- Bartholdy, welches dieser selbst als Ouverture für 10 Blasinstrumente beschrieb Das Kammerorchester Ricercare, von dem die Presse schreibt, es sei “eines der interessantesten Ensembles der Region”, wurde 1995 von seinem Leiter Alex- ander Mayer gegründet. Seit 2010 hat Götz Hartmann die künstlerische Leitung übernommen. Das Orchester arbeitete in den letzten Jahren in enger Koope- ration mit der Saarbrücker Sommermusik und dem Saarländischen Rundfunk, der unter anderem für die Mitschnitte der Konzerte sorgte.

und dem Saarländischen Rundfunk, der unter anderem für die Mitschnitte der Konzerte sorgte. 2 6 SOMMERMUSIK
Alle Veranstaltungen: EINTRITT FREI Info: 0681-905-4903 oder 2 Stunden vor dem Konzert: 0177- 4915 887
Alle Veranstaltungen: EINTRITT FREI Info: 0681-905-4903 oder 2 Stunden vor dem Konzert: 0177- 4915 887

Alle Veranstaltungen: EINTRITT FREI

Info: 0681-905-4903

oder 2 Stunden vor dem Konzert:

0177- 4915 887

Veranstaltungsreihe der

vor dem Konzert: 0177- 4915 887 Veranstaltungsreihe der in Kooperation mit dem Projekt Johanneskirche, dem Theater

in Kooperation mit dem Projekt Johanneskirche, dem Theater im Viertel, der Hochschule für Musik/Saar, dem Saarländischen Rundfunk, dem Domicil Leidinger, der Stadtgalerie Saarbrücken, der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz, den Internationalen Orgelkonzerten Saarbrücken, der evangelischen Kirchengemein,de Bischmisheim, der evangelischen Kirchengemeinde St. Johann, der evangelischen Kirchengemeinde Schafbrücke, Offen-St.Michael, der katholischen Kirchengemeinde St. Johann, dem Förderkreis Güdinger Scheune, der IniArt, dem Kino Achteinhalb, der Volkshochschule Saarbrücken, der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz,dem Deutsch-Amerikanischen Institut, mit Unterstützung

Saarbrücken, der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz,dem Deutsch-Amerikanischen Institut, mit Unterstützung