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Stadt Köln

Hans-Böckler-Berufskolleg

Maschinenbruch
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Gewaltbruch
(Belastung über den elastischen Bereich hinaus)

Bruch zäher Werkstoff: viele Verformungen Bruch spröder Werkstoff: kaum Verformungen
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Je scharfkantiger die Kerbe, umso höher die


Spannungsspitzen!
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Dauerbruch
(wechselnde Belastung unterhalb der Streckgrenze führt nach
entsprechender Lastspielzahl zum Bruch)
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Analyse des Dauerbruchs

- Beginn des Bruchs kann durch die Lage der Rastlinien bestimmt werden
- Je höher die Belastung war, umso größer die Gewaltbruchfläche
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Ausgangsstellen für Brüche

• Konstruktive Geometrie des Werkstückes (Stufen,


Gewinde etc.)

• Kerben durch Fehler bei der Bearbeitung (Härterisse,


Oberflächenrisse durch die Bearbeitung etc.)

• Kerben durch Fehlstellen im Werkstoff, Korrosionsstellen


etc.
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Maßnahmen zur Verhinderung von


Dauerbrüchen
Einbringen von
Druckspannungen in die
Oberfläche durch
Fremdatome beim Nitrieren
Einbringen von
Druckspannungen durch
Kaltumformen z.B.
Kugelstrahlen

Vermeiden von
Bearbeitungsriefen durch
Polieren, Schleifen etc.
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Trainieren des Werkstoffs:


Gitterfehler wandern bei geringer/normaler Belastung an
Stellen an denen sie sich gegenseitig behindern und so
unschädlich gemacht werden.
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Quellen:
Fachbuch Industriemechanik, Eins-Verlag, 3.
Auflage
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