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Weinberg Infoblatt für die Gruppenmitglieder von EBM EBM-Report (vormals HÜTTENREPORT) www.einheit-berlin-mitte.de +++
Weinberg Infoblatt für die Gruppenmitglieder von EBM EBM-Report (vormals HÜTTENREPORT) www.einheit-berlin-mitte.de +++

Weinberg

Infoblatt für die Gruppenmitglieder von EBM

EBM-Report

(vormals HÜTTENREPORT)

www.einheit-berlin-mitte.de +++ Ausgabe 3/2014

(59)

die Gruppenmitglieder von EBM EBM-Report (vormals HÜTTENREPORT) www.einheit-berlin-mitte.de +++ Ausgabe 3/2014 (59)

Inhalt

Editorial

Seite 3

Neues von der Hütte

4

Filmseite

6

Aus dem Gruppenleben (Ein Jubiläumsbericht)

7

Jäger und Sammler

9

Peter Schrumpf zum 50.

10

Fahrt ins Fichtelgebirge

11

Wenn etwas schief geht

l

13

In eigener Sache

14

Kaleidoskop Elbsandstein

15

Zahlen

19

Unser Hausberg in Bildern

20

Leute

22

Zahlen

23

Ein extremer Berg

24

Neues vom Everest

26

Nachtrag zum Unfall am Spitzberg

29

Notizen

30

Was sonst noch so passiert/e

32

EBM beim Relaxen

36

Sammelsurium

38

Termine und Sonstiges

39

Letzte Seite/Rätsel

40

Bildnachweis:

Titel : Blick vom Lilienstein zum Talwächter (im Vordergrund) sowie zu den Feldköpfen und dem Türkenkopf (ganz rechts) von Harald Wiemann Texte: Harald Wiemann, sofern nicht anders bezeichnet

Liebe EBMler, liebe Sympathisanten,

es weihnachtet schon, könnte man bereits sagen, denn der Hälfte des Jahres ist rum. Das wäre nun aber wirklich reichlich früh. Aber in gewisser Weise können wir doch so reden, denn das Geschenk einer voll funktionsfähigen Hütte ist für Weihnachten angemessen. Natürlich im übertragenen Sinne, denn wir haben uns das Geschenk ja selbst gemacht bzw. erarbeitet. Die wesentlichen Dinge sind abgeschlossen. Das letzte Vorhaben, der Außenwaschplatz und die Dusche dort sind nun auch fertig. Damit könnten wir uns eigentlich zurücklehnen. Aber wie heißt es so schön: Stillstand ist Rückschritt. Und so wollen wir, wenn auch in jetzt ruhigen Bahnen, die Perspektive in den Blick nehmen. Dazu könnt Ihr Euch auf unserer Homepage informieren. Ohnehin erfordert der Erhalt und die Pflege der Hütte und des Gartens unser aller Einsatz. Und klettern wollen wir ja auch noch.

In dieser Ausgabe des EBM-Reports berichten wir wieder über unserer Gruppenleben, über das, was aus dem Elbi zu berichten ist, und über dies und jenes aus der Welt der Berge. Wir hoffen, die Beiträge finden Euer Interesse und regen den einen oder anderen von Euch an, auch mal ein paar Zeilen beizusteuern.

Auf der Seite 39 sind unsere nächsten Termine zusammen gefasst. Besonders auf die geplante Fahrt in das Fichtelgebirge möchten wir hinweisen und auf den Ableger der „Bergsichten“ im September im nahe gelegenen Porschdorf.

Wir wünschen Euch gutes Kletterwetter, schöne Erlebnisse in den Bergen und:

Sehen wir uns demnächst auf unserer Hütte?

Es grüßen Euch

Thomas und Ulf

Es meinte ein Klett’rer aus Rathen, Er sei ein ganz Großer an Graten. Er war mit der Zunge ein ganz schneller Junge. Doch folgten den Worten nie Taten.

Was gibt’s Neues von der Hütte?

Die Außendusche ist fertig und benutzbar. Steffi hat sie schon am letzten Juni-Wochenende eingeweiht. Da der „Duschraum“ nach außen hin nicht winddicht ist, also Blätter, kleine Zweige usw. hinein geweht werden, sollte die Duschwanne vor dem Duschen ausgefegt werden (bei Bedarf), damit sie nicht verstopft. Nicht vergessen: Das Außenventil an der Hütte öffnen! Das Ganze gilt natürlich auch für den Außenwaschplatz.

Ein Sturm hat den Pflaumenbaum am oberen Parkplatz teilweise umgehauen. Auch die übervollen Zweige hatten wohl dazu beigetragen und ein Regen, der die Blätter nass und damit die Zweige schwer werden ließ. Jürgen Heinze hat im Verein mit weiteren Helfern den Bruch beseitigt. Die verheizbaren Stämme haben wir übernommen und schon klein gemacht. Das Holz muss natürlich erst einmal trocknen. Dann hat es als Hartholz aber einen hohen Brennwert. Ein neuer Stapel am Holzhackplatz ist dadurch entstanden.

neuer Stapel am Holzhackplatz ist dadurch entstanden. ♦ Die Arbeit im Schuppen macht jetzt richtig Freude.

Die Arbeit im Schuppen macht jetzt richtig Freude. Steffi hat mit Hilfe von Harald Ordnung und damit Platz und Arbeitsfläche geschaffen. Das ist aber nur ein vorläufiger Stand. Die Ordnung ist noch ausbaubar. Einiges soll noch aufgehängt werden und ein Regalbrett auch noch installiert werden.

Unsere Hütte ist zwar trotz der anderes verheißenden Hochwassermarke an der rechten Giebelwand vor den Elbe-Hochwassern sicher, aber jetzt machten ihr Hagelgüsse zu schaffen. Nicht der Hütte selbst, sondern dem Dach des Schuppens und den Gewächsen rund herum. Am 8. Juli gab es,

so wie im Vorjahr einen heftigen Hagelschauer, der an den umliegenden Bungalows den einen oder anderen Schaden angerichtet hat. Im Vorjahr gab es ja Taubenei große Hagelkörner. In diesem Jahr waren sie nicht viel kleiner. Das Dach unseres Schuppens mit dem Well-PVC als Abdeckung hat leider auch größeren Schaden genommen. Das muss bis zum Herbst unbedingt repariert werden, denn Feuchtigkeit im Schuppen können wir nicht gebrauchen.

Die Außendusche ist jetzt für die Kaltduscher startklar. Der Klempner hat die Außenwasserhähne installiert, so dass jetzt nichts mehr provisorisch ist. Beim ersten Härtetest stellte sich allerdings heraus, dass ein Fitting einen Riss hatte, wodurch an dieser Stelle eine „Nebendusche“ lustig sprudelte. Natürlich hatte der Baumerkt in Rathmannsdorf keinen Ersatz dieser Art. Er sei aus dem Sortiment genommen worden, war die lakonische Auskunft. Glück- licherweise war der Klempner unseres Vertrauens vor Ort und konnte aushelfen. Im Inneren gibt es einen Komfort- Duschkopf, der von oben das Haupt benetzt, und eine „Komfort- Handdusche. Zum Umschalten gibt es unten am Gestänge einen „Komfort-Umschalter. Alles Ori- ginal-Bedienungsanleitung. Soviel Komfort hatten wir noch nie. Durch die neuen Möglichkeiten (auch der Schlauch zum Sprengen hat ja jetzt einen Komfort- Außenanschluss) muss darauf geachtet werden, dass bei der Abreise diese Ventile unbedingt geschlossen werden. Am besten nach dem Benutzen der Dusche. Aber Achtung! Auch der Waschplatz wird durch diesen Schlauch versorgt.

dem Benutzen der Dusche. Aber Achtung! Auch der Waschplatz wird durch diesen Schlauch versorgt. Also umsichtig
dem Benutzen der Dusche. Aber Achtung! Auch der Waschplatz wird durch diesen Schlauch versorgt. Also umsichtig

Also umsichtig handeln.

Die Medienschau

In diesem Jahr gab es das 100. Gedenken an den Beginn des Ersten

Weltkrieges. Dem widmete das Fernsehen viele Sendungen, unter anderem ein Themenpaket „Italien“, das vor allem den Krieg in den Dolomiten zum Inhalt hatte. Wenn man sich heute in dem Gebiet bewegt, kann man viele Zeugnisse der damaligen Geschehnisse besichtigen, vor allem Tunnel-bauten wie zum Beispiel an der Rotwand in den Sextener Dolomiten.

Ein Museum nahe der Marmolada, über der auf einem Gletscher die

Frontlinie verlief, vermittelt ebenfalls an Hand vieler Fundstücke eine Übersicht über den Irrsinn dieser Jahre. So wurde beispielsweise der Gletscher an der Mamolada nachts vom Gegner hell ausgeleuchtet und damit der Nachschub erschwert. Auf alles, was sich bewegte, wurde geschossen. Wir Bergsteiger und Wanderer sind gewissermaßen die Nutznießer der Gefechte, denn viele damals angelegte Kriegspfade sind heute (teilweise gesicherte) Wanderweg und Zustiege zu den Felsen. Es schadet nicht,

dass man sich diese Tatsache vergegenwärtigt, wenn man dort unterwegs ist. Die Sendungen werden sicher wiederholt, und es lohnt sich, diese anzusehen.

Im Herbst (ein Starttermin steht noch nicht fest) soll das Bergsteiger-

drama „Everest“ in die Kinos kommen. Der Film behandelt die tragische Klettersaison 1996, während der acht Bergsteiger, darunter auch der neuseeländische Everest-Expert Rob Hall in einem Sturm ums Leben kamen. Die Dreharbeiten sind weitgehend abgeschlossen Mit von der Partie waren Stars wie Jake Gyllenhaal („Broke back Mountain“), Josh Brolin („Wallstreet“, Robin Wright („Tage am Strand“), Sam Worthington („Avatar“) und Jason Clarke („Planet der Affen.-Revolution“). Regisseur ist der Isländer Baltasar Kormakur. Man darf gespannt sein.

Für die ARD wird der Film „Unterm Eis“ derzeit in Norwegen produ-

ziert. Zwei Brüder machen eine Gletscherwanderung, als sie von einer Lawine erfasst werden. Der Eine überlebt, der Andere bleibt vermisst. Daraus entstehen für den Überlebenden Schuldgefühle, an deren Umsetzung sich der Film abarbeitet. Mit von der Partie unter anderem Henry Hübchen und Renate Krößner aus Deutschland.

Aus dem EBM-Gruppenleben

Um

Henschel ihren

35. Hochzeitstag.

Himmelfahrt

herum

feierten

Hannelore

und

Peter

Dazu

Jubiläum, nämlich

45 Jahre klettern unter EBM-Segel,

besonderes

kam

für

Hannelore

zusätzlich

ein

EBM-Segel, besonderes kam für Hannelore zusätzlich ein natürlich auf einem Felsen. Hier nun ihr Bericht:

natürlich auf einem Felsen. Hier nun ihr Bericht:

Eigentlich hatten wir alle Feierpläne verdrängt, denn Kampi, unser treuer Kletterkumpel und langjähriger Transporteur für alles das, was man so zum Feiern braucht, hatte schwere Probleme mit seinem Oberschenkel. Auch unser langjähriger Vorsteiger seit 1974, Franz Menzel, kann das Haus kaum noch verlassen. Und dann bin ich durch Unachtsamkeit auch noch gestürzt und habe mir dabei die linke Hand und das linke Knie geprellt. Schlechte Vorzeichen also. Dann erwachte aber doch noch der Ehrgeiz in mir. Zu unserer Verabredung mit den beiden Evi‘s auf der Weinberghütte wollten wir doch fahren. Harald löste dankenswerterweise un- ser Transportproblem und nahm Sachen mit. Am Sonnabend, dem 31. 5. 2014 fuhren wir mit dem Wanderzug nach Bad Schandau. Hier erwartete uns Harald mit den beiden Evi’s. Gemeinsam fuhren wir zum Papst und stießen auf dem Gipfel an. Für mich reichte der AW I, mehr wollte meine Hand nicht. Zum Kaffee fuhren wir nach Königstein ins Kaffeehaus, denn auf dem Papststein streikte die Wasserversorgung und damit auch die Kaffeema- schine. Abendbrot gab es auf der Hütte. Leider waren Söhlers nicht mehr da.

gab es auf der Hütte. Leider waren Söhlers nicht mehr da. Am Sonntag führte uns Harald

Am Sonntag führte uns Harald auf den Fritzschenstein, dessen kurzer Klettersteig wir alle fünf gut bewältigten. Zum Kaffeetrinken waren wir, von der Sonne gegrillt, wieder in der Hütte. Harald werkelte an der Hütte, Peter übernahm für die nächsten Tage die Versorgung der dürstenden Pflanzen, die Bärbel so ►►►

der Hütte, Peter übernahm für die nächsten Tage die Versorgung der dürstenden Pflanzen, die Bärbel so
liebevoll gepflanzt hatte. Zu unserer großen Freu- de blieb Harald noch einen Tag länger und

liebevoll gepflanzt hatte. Zu unserer großen Freu- de blieb Harald noch

hatte. Zu unserer großen Freu- de blieb Harald noch einen Tag länger und quählte seinen Fuß

einen Tag länger und quählte seinen Fuß mit den Evi’s und uns durch unsere Wunschtour zum 35. Hochzeitstag, die Häntzschelstiege. Es war ein schönes Gemeinschaftserlebnis. Oben konnten wir bei herrlicher Sicht anstoßen. Weiter ging es noch auf den Carolafelsen und dann die für Harald wenig fußfreundliche Wilde Hölle hinab zum Auto. Peter und ich waren glücklich über dieses gemeinsame Erlebnis. Nach einer Kaffeepause in der Hütte fuhr Harald nach Hause *), wir konnten uns aus-

ruhen. Herzlichen Dank an Harald für seine selbstlose Unter- stützung und Eve- line und Evelyn, dass sie mitgehol- fen haben, unsere Ziele zu erreichen. Schön, dass es die Weinberg-Hütte gibt. Ein Dank an alle, die an ihr gearbeitet haben, es ist ein Ort zum

Wohlfühlen gewor- den. Ein besonderer Dank gilt Bärbel S., die das blühende Umfeld ge- schaffen hat.

Hannelore Hentschel

Peter Hentschel

Umfeld ge- schaffen hat. Hannelore Hentschel Peter Hentschel *)siehe auch Beitra g „Wenn etwas schief geht“

*)siehe auch Beitrag „Wenn etwas schief geht“ auf denSeiten 13/14

Jäger und Sammler

Aus der frühen Geschichte der Menschheit ist bekannt, dass sie zunächst eine Gesellschaft der Jäger und Sammler war. Das muss sich bei Steffi und mir in den Genen verewigt haben, denn als wir am letzten Juniwochenende auf der Hütte waren, überkam es uns. Da an Klettern wegen der immer wieder auftretenden ergiebigen Regengüsse nicht zu denken war, gingen wir eben sammeln. Auf so etwas sind wir beide immer vorbereitet, jedenfalls während der Beerensaison, und so hatten wir das notwendige Equipment mitgenommen. Schon auf der Hinfahrt machten wir Station kurz vor Ottendorf-Okrilla und sammelten eine Schüssel voll Blaubeeren. Den Platz kannten wir schon von früher her. Am Folgetag ging es dann Richtung Fritzschenstein in ein Himbeerparadies, das wir ob seiner Ergiebigkeit auch nochmals am anderen Tag aufsuchten. Meine Zwei-Liter-Aluminiummilchkanne aus seligen DDR-Zeiten war in einer knappen Stunde voll. Und dann war da noch unter dem Pfirsichbaum nahe unserer Hütte ein Jochelbeerstrauch, dessen Zweige sich unter der Last der vielen Früchte bog. Dort ging es besonders schnell bis der Topf voll war. Ja, und schließlich warteten auch noch die Walderdbeeren auf unserem Grundstück darauf, geerntet zu werden.

auf unserem Grundstück darauf, geerntet zu werden. Da dank der Küchenzeile von Ulf hervorragende
auf unserem Grundstück darauf, geerntet zu werden. Da dank der Küchenzeile von Ulf hervorragende
auf unserem Grundstück darauf, geerntet zu werden. Da dank der Küchenzeile von Ulf hervorragende
auf unserem Grundstück darauf, geerntet zu werden. Da dank der Küchenzeile von Ulf hervorragende
auf unserem Grundstück darauf, geerntet zu werden. Da dank der Küchenzeile von Ulf hervorragende

Da dank der Küchenzeile von Ulf hervorragende Arbeitsbedingungen für die Beerenkampagne in unserer Hütte bestehen, wurde der Abend gleich zur Konfitürenproduktion genutzt. Frau Schünemann, unsere nette Nachbarin, hatte uns zusätzlich noch ein Schüsselchen „gebleichte“ Blaubeeren, wie sie die gelben Johannisbeeren verschmitzt bezeichnet, geliefert, und so hatten wir zu jeder Mahlzeit ein buntes Menü aus den verschiedenen Beeren, eingehüllt in einer angepassten Zuckerhülle. Hmmm! Daneben wurde auch noch fleißig gearbeitet, damit das Grundstück nicht vergammelt, an der Dusche gewerkelt und Holz gemacht.

Und die Erkenntnis: Auch wenn an Klettern nicht zu denken ist, kann ein Wochenende auf unserer Hütte viel Abwechslung bieten.

Harald

Gruppenlben Gruppenleben Gruppenleben Gruppenleben Gruppenleben

Gruppenleben Gruppenleben Gruppenleben Gruppenleben Klettern kann er auch passabel, auch wenn’s nicht sein

Klettern kann er auch passabel, auch wenn’s nicht sein Weltennabel, hält er doch zu Einheit-Mitte. Tu‘ es öfter: Uns’re Bitte.

So klang es aus den Kehlen der Leute von EBM, die den 50. Geburtstag von Peter Schrumpf mit gestaltet haben. Ein echtes EBM-Geschenk hatten sie sich daneben auch ausgedacht, nämlich ein „Filetstück“ von der Weinbergbirke nebst weiterem Zu- behör zur Entfachung eines Feuers in einer Feuerschale. Letztere war das zentrale Ge- schenk für Peter, das er sich gewünscht hatte. Leider konnte der Test, ob Peter das, was er bei den Jungen Pi- onieren oder der Volksmarine gelernt hat, immer noch beherrscht, näm- lich das Feuerentfachen nach Pfadfinderart. Das ließ der brennbare Saal leider nicht zu. Sicherheitshal- ber haben wir dem Geschenk aber ein Fläschchen Spiri- tus und Streichbei- ne und etwas Löschwasser bei- gefügt. Und da von der ehe-maligen EBM-Band alle verblie-benen Mit- glieder anwesend waren, war es klar, dass auch ein klei-

nes Ständchen fäl- lig war (Auszug siehe oben), Peter Gapski griff auch noch solo zur Gi- tarre und Steffi steuerte ein lustiges Tanztournier bei. Nun hoffen wir, dass das Geburtstagskind in diesem Jahr auch die Zeit

für einen Besuch in unsere Hütte findet. Den Duft (Qualm) der Hütte kann er ja schon mal in seine Lungen ziehen, wenn er das Birkenfilet- stück der Feuerschale überantwortet.

Harald

kann er ja schon mal in seine Lungen ziehen, wenn er das Birkenfilet- stück der Feuerschale

Unsere Fahrt ins Fichtelgebirge

Unsere Fahrt ins Fichtelgebirge nimmt Gestalt an. Die Quartiergeberin hat unseren Termin (20. 27. 9. 2014 = 8 Übernachtungen) bestätigt, und zwar sind das für uns sechs Zwei-Bett-Zimmer und ein Ein-Bett-Zimmer für die gemeldeten 13 Teilnehmer. Damit wird es für diese Sportfreunde verbindlich. Falls noch jemand mitmachen will, könnte es mit dem Quartier noch klappen. Der Preis beträgt 24 Euro pro Person und Nacht einschl. reichhaltigem Frühstücksbuffet. Dazu kommt dann noch 1 Euro Kurtaxe.

Pension Naabquelle
Pension Naabquelle

Das Haus hat einen Aufent- halts- und Frühstücksraum, das „Quellstüberl“ und einen Fern- sehraum. Wir können die Pen- sionsküche nutzen, und auch Getränke können wir, wenn wir es wollen, selber mitbringen. Wenn wir etwas zum Abendbrot in der Pension serviert haben wollen, lässt sich das problem- los organisieren. Im Radius von 1500 Metern gibt es eine ganze

Reihe von Gaststätten. Mit der Ochsenkopf-Gästekarte kann man den Zug in Richtung Bayreuth kostenlos nutzen. Am Haus ist dazu ein Grillplatz, den wir nutzenkönnen. Auch ein Lagerfeuer ist möglich, Holz wird gegen ein geringes Entgelt bereitgestellt. Zwei örtliche High- lights liegen innerhalb unserer Woche, und zwar die Bischofs- grüner Kirchweih mit Markttreiben und das 35. Fichtelberger Ok- toberfest. Letzteres ist das dortige Top- Ereignis mit Festzelt,

Musikkapellen, loka-

len Köstlichkeiten, Tanz und und und. Die Bischofsgrüner Kirchweih kann man gut mit einer Wanderung über den Ochsenkopf verbinden.

Ochsenkopf
Ochsenkopf

Und hier schon mal eine Wanderempfehlung, ganztags:

Wanderung

Sommerrodelbahn

Bischofsgrün:

zur

ganztags: Wanderung Sommerrodelbahn Bischofsgrün: zur Dauer je nach Wanderroute ca. 1,5 - 2,5

Dauer

je

nach

Wanderroute

ca.

1,5 - 2,5 Stunden. Hauptwanderweg

beginnt am Wald-

rand,

ca.

100

m

von

unserem

Quartier. Nach ca.

25

Minuten

er-

reicht

man

die

Naabquelle,

von

dort

aus

dann

weiter zum Weiß- mannfelsen in ca. 15 Minuten. Die Steine sind eine beeindruckende Felsformation, die man auch besteigen kann. Von oben hat man einen schönen Blick auf Bischofsgrün, das Tal des jungen Maines, das gegenüberliegende Felsenmeer Haberstein, den Nußhard, sowie auf den höchsten Berg des Fichtelgebirges, den Schneeberg (1052 m). Weiter geht es danach in ca. 15 Minuten zur Weißmainquelle. Von dort erreicht man in ca. 1/2h Stunde die Mittelstation der Ochsenkopf-Seilbahn Nord (Bischofsgrün). Jetzt geht es flott abwärts zu Fuß oder mit dem Lift oder mit der Sommerrodelbahn zur Talstation. Hier ist Zeit für eine Brotzeit, oder für ein gutes Essen. Zu empfehlen ist die Liftstube, direkt an der Talstation. Grüße an die Wirtsleute Hans + Karin Wenisch von unseren Wirtsleuten ausrichten, vom „Louhannes“ aus Neubau! Könnte sich positiv auf die

Portionsgröße auswirken (Scherz). Nach der Stärkung, noch einmal rodeln, oder den Kletterpark ausprobieren. Heimweg: Variante 1: Mit der Seilbahn zum Ochsenkopf ca. 14 Minuten, Einkehrmöglichkeit in der Asenturmgast- stätte, die Aussicht genießen. (Auch hier wieder Grüße an den Wirt Martin vom Asenturm Reichenberger, alias Schneider - kann nicht schaden), von dort aus über Wanderweg nach Neubau, zurück ca. 1 1/2 Stunden zum Haus (ggf. nochmals Einkehrmöglichkeit auf der "Bleamlalm" (Grüße an den Wirt nicht vergessen). Variante 2: Ochsenkopf, von dort mit der Zippline, in Baumwipfelhöhe nach Fleckl gleiten, (Anmeldung erforderlich) Ochsenkopf Talstation "Süd". Ab dort Wanderweg nach Neubau, evtl. Bleaml-Alm. Variante 3: Durch das Tal des jungen Maines zum Waldrast- haus "Karches" ca. 40 min. Möglichkeit zur Einkehr. Von dort in ca. 90 Min. nach Neubau zum Haus, evtl. über Fichtelsee.

Harald

Wenn etwas schief geht

dann geht oft alles schief.

Die Häntzschelstiege nach ihrer Sanierung stand schon seit längerem auf meiner Agenda, und so kam es mir entgegen, dass Hannelore mich zu

ihrer Jubiläumstour einlud (siehe auch Artikel von Hannelore auf Seite

Meine ursprünglich für Sonntag geplante Rückfahrt verschob ich deshalb auf Montag. Das war womöglich eine falsche Entscheidung, denn bei dieser Rückfahrt ging so alles schief, was schief gehen konnte. Geplant hatte ich Tanken in Sebnitz, dann Kaffeetrinken im Restaurant am Abzweig nach Neustadt und anschließend auf der schönen neuen Straße zur A4

und weiter nach Berlin. Also auf nach Sebnitz! Am Ortseingang wurde ich statt wie gewohnt am Krankenhaus und Bäckerei Gnauck vorbei durch die Stadt umgeleitet. Zurück ging es dann per Umleitung 2 über

den Kiez und von hinten wieder nach Sebnitz rein. Der Tankvorteil in Tschechien war da schon zur Hälfte dahin, denn diese Umleitung zieht sich in die Länge. Die nächste Enttäuschung dann am Abzweig nach Neustadt. Das dort befindliche Restaurant hatte sich in eine Suppenküche verwandelt, die zudem nur mittags eine Stunde geöffnet hat, ich also vor verschlossenen Türen stand. Im Radio hörte ich dann zum Glück von einem Großstau auf der A4, also die Route geändert und auf der gewohnten Tour über Radeberg nach Ottendorf-Okrilla und weiter nach Thiendorf zur A13. Das hätte dann wenigstens den Vorteil gehabt, dass ich noch an zwei Restaurants vorbei gekommen wäre, in denen ich mich geruhsam bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen hätte erholen können. Aber „hätte“ und „wäre“, denn beiden Etablissements waren geschlossen. Dann eben nicht, und schnell nach Hause durchgefahren. Im Verkehrsfunk hörte ich dann später auf Höhe der Ausfahrt von Bathow: „Behinderung auf der rechten Fahrspur wegen Unfall zwischen Groß Köris und Mittenwalde. Sie brauchen etwa 20 Minuten länger als sonst.“ Nun, dachte ich, das wird zwar Zeit kosten, aber wenn eine Spur frei ist, wird es schon nicht ganz so schlimm werden. Dachte ich. In Wirklichkeit gab es eine Vollsperrung, die sich erst nach über vier Stunden auflöste. Ich rief beim Verkehrsfunk von Inforadio an und erläuterte denen die Situation und bat sie, keine Falschmeldungen abzusetzen, und die andere Autofahrer über die Vollsperrung und, dass das Ganze dauern würde, korrekt zu informieren. Die freundliche Dame am anderen Ende der Strippe beklagte sich bei mir, dass sie von der Verkehrsleitstelle leider keine andere Information bekäme und sie selbst auf der A13 schon mal vier Stunden im Stau gestanden hätte.

).

leider keine andere Information bekäme und sie selbst auf der A13 schon mal vier Stunden im

Da war bei mir erst die erste Stunde rum. Allerdings änderte die Dame danach die Formulierung: „Sie brauchen etwa eine Stunde länger als sonst.“ Da waren aber bei mir bereits zwei Stunden rum. Das Verkehrsleitzentrum verwies auf die Polizei vor Ort, von der sie keine konkreten Informationen bekäme. Inzwischen füllte sich die Autobahn hinter mir bis zur Ausfahrt Teupitz und ich bekam Hunger. Es rächte sich, dass ich an der Auffahrt Thiendorf nicht bei Mac Donalds vorbei geschaut hatte. Glücklicherweise führe ich im Auto immer eine kleine Büchse Bonbons mit, deren Zucker mir über den Hunger half. Inzwischen kamen wohl an die 30 Rettungsfahrzeuge in der Mitte an mir vorbei gerauscht. Auch etliche Motorräder, die wohl hofften, sich an der Unfallstelle vorbei mogeln zu können. Als nach einer weiteren Stunde die Motorräder unverrichteter Dinge wieder zurück kamen und sicherlich versuchten, auf der hinter mir liegenden Ausfahrt das Weite zu suchen, war mir klar, das kann dauern! Und es dauerte, ganze vier Stunden und zwanzig Minuten, bis es weiter ging. Erkenntnis: Wenn etwas schief geht, dann geht oft alles schief, und: Auch bei der Polizei arbeiten nicht die Besten der Nation. Eine solch strapaziöse Rückfahrt hatte ich bis dahin noch nicht erlebt. Ein Glück, dass wenigstens das verlängerte Wochenende zuvor eines von der schönen Sorte gewesen ist. Alles hat eben seinen Preis.

-Harald-

In eigener Sache

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

für unser Heft brauchen wir keine Druckgenehmigung. Das war früher anders, und so manche Schrift oder so manches Foto wurde in Diktaturzeiten nicht veröffentlicht. Das musste auch der wohl bekannteste Kletterfotograf Walther Hahn erfahren. So wurde beispielsweise ein Foto von ihm, auf dem Königstein und Lilienstein sowie die Elbe zu sehen waren, zur Veröffentlichung als Postkarte abgelehnt, weil auch eine „strategisch wichtige“ Eisenbahnlinie zu sehen war. Auch „luftbildähnliche“ Aufnahmen waren nicht gestattet, wie zum Beispiel der Blick von der Basteiaussicht zum Wartturm. Und sogar Fernsichten regten den Verbotssinn der Funktionäre an. Es könnte ja dem Klassenfeind dienen. Diese Probleme kennt die Redaktion heute glücklicherweise nicht mehr, wir müssen keinem Zensor irgendwelche Texte vorlegen. Wohl aber kreisen über uns die juristischen Geier, die mit dem Urheberrecht ihr Geld machen. Aufpassen ist angesagt, denn so manche Notiz und auch so manches Bildchen liefert mir das Netz. Die schönen großen Bilder allerdings sind Eigenproduktionen unserer Mitglieder. Nicht immer weiß ich jedoch noch, wer mir welches Bild geliefert hat, und ich bitte deshalb um Verzeihung, wenn ich den einen oder anderen Bildautoren nicht ausdrücklich namentlich im Impressum anführe. Die Texte aber sind alles handgemachte Eigengewächse von mir oder den jeweiligen Unterzeichnern.

Harald

Kaleidoskop Elbsandsteinsplitter

Nach der Beseitigung des Felssturzes in den Schwedenlöchern musste dieser beliebte Weg erneut saniert und damit für Wanderer geschlossen werden. Grund war, dass ein Starkregen Ende Mai 100 der 700 Stufen weg gespült hatte. Eine Spezialfirma hat die Stufen erfreulich zügig repariert, so dass der Weg inzwischen wieder frei gegeben werden konnte.

Vor einiger Zeit hatte die Meldung, im Bärenzwinger unterhalb der Burg Hohnstein seien Bären gesichtet worden, für Aufregung gesorgt. Es handelte sich damals allerdings nur um Waschbären. Diese haben sich inzwischen derartig vermehrt, dass sie bereits als Plage angesehen werden müssen. Die Zahl der Abschüsse hat sich sachsenweit von 3256 (2011/12), 5305 (2012/13) auf inzwischen 5700 fast verdoppelt. Der Jagdverband Sachsens sieht einen besonders großen Bedarf an Jägern für die Sächsische Schweiz, der zur Zeit nicht gedeckt werde.

Ein Erdbeben der Stärke 4,5 bis 4,7 hat Ostsachsen erschüttert. Das Epizentrum lag gleich hinter der deutsch/tschechischen Grenze. Die Stoßwellen waren bis Leipzig, Prag und Nürnberg spürbar.

Ein Steinschlag an der Bastei setzte die Nationalpark- verwaltung (NPV) in Trab. Am 12. Juni löste sich eine Steinplatte am Zugang zur Bastei- brücke, schlug auf und zersprang dabei in viele kleinere Brocken. Diese trafen eine Frau,

am Zugang zur Bastei- brücke, schlug auf und zersprang dabei in viele kleinere Brocken. Diese trafen

die verletzt ins Krankenhaus gebracht werden musste. Nach Sicherung der Abbruchstelle konnte der Zugang wieder frei gegeben werden. Der Chef der NPV Butter bedauerte den Zwischenfall und meinte, Felsstürze gehörten eben zu den normalen und typischen Gefahren in dieser Felsregion. Man könne sie weder vorhersagen noch verhindern. Bei einem so stark frequentierten Touristenweg allerdings eine fragwürdige Auffassung. Bei den Schwedenlöchern wurde vorsorglich eine absturzgefährdete Platte entfernt, was dort zu einer kurzzeitigen Sperrung führte.

entfernt, was dort zu einer kurzzeitigen Sperrung führte. ♦ Die Bastei hat ein neues Parkleitsystem. Es

Die Bastei hat ein neues Parkleitsystem. Es soll sicherstellen, dass die Belegung des Basteinahen Parkplatzes genau erfasst wird, so dass bei voller Auslastung dieses Platzes auf den zwei Kilometer entfernt liegenden vorderen Platz ausgewichen werden kann. Von dort geht dann ein Shuttle- Bus. Streipunkt z wischen den Gemeinden Rathewalde und Lohmen, sind die Tarife. Der vordere Platz ist mit Gebühren für den Platz und den Bus dadurch teurer als der basteinahe Platz.

Sachsens Bergwacht ist nach Bayern der zweitstärkste Rot- Kreuz_Verband deutschlandweit (etwa 590 Wächter). Die gut 11 900 Mitglieder in Deutschland haben den Alpen, der Sächsischen Schweiz, dem Zittauer Gebirge, Erzgebirge und im Schwarzwald am meisten zu tun. Stellvertretender Vorsitzender ist Hans-Peter Horna aus Geising.

Auch auf dem Malerweg hält die Rekordsucht Eingang. Am Karfreitag sollten die 112 Kilometer, inklusive 3500 Höhenmeter in einem Zug durchgejoggt werden. Nachts 3.00 Uhr ging es mit Stirnlampen los. Die besonderen Schwierigkeiten waren vor allem die Wurzeln und die rutschigen Holzstufen. Auch die Frauen der drei Läufer hatten viel zu tun, denn sie mussten ihren Männer an Punkten, die mit dem Auto gut erreichbar waren, mit Nahrung und vor allem Wasser versorgen.

Die Festung Königstein

kann jetzt auch erfühlt

werden.

Sehschwache und Blinde wurde ein 1,2x2,0 Meter großes Bronzemodell geschaffen, das aber auch für Sehende eine gute Orientierungshilfe für das Felsplateau darstellt.

Für

gute Orientierungshilfe für das Felsplateau darstellt. Für ♦ Die 1972 ausgestorbenen Wanderfalken in der Sächsischen
gute Orientierungshilfe für das Felsplateau darstellt. Für ♦ Die 1972 ausgestorbenen Wanderfalken in der Sächsischen

Die 1972 ausgestorbenen Wanderfalken in der Sächsischen und Böhmischen Schweiz sind dort wieder stabil zu Hause. 30 Brutpaare wurden auf beiden Seiten gezählt. Das ist die höchste registrierte Zahl seit 1920. Diese erfreuliche Entwicklung liege auch daran, so die Nationalparkverwaltungen, dass seit 2001 Freiwillige des SBB die Horstzonen bewachten und es inzwischen eine größere Akzeptanz für Sperrungen in der Brutplatzumgebung gebe. Deutschlandweit gibt es über 1000 Brutpaare.

.Und auch das ist leider zu registrieren: Im Landkreis Sächsische Schweiz haben die Rechtsextremen ihre Hochburgen. Bei der Wahl für das Gemeindeparlament in Reinhardtsdorf-Schöna erreichten sie beispiels- weise 20,5 Prozent der Stimmen!

Auch Weltmeister oder Olympiasieger finden Gefallen am Natur-Klettern. Am Falkenstein (Schusterweg) probierte es Eric Frenzel, Olympiasieger in der Nordischen Kombination. Er würde gern weitere Wege klettern, wenn es seine Trainingszeit zulässt. Momentan ist er dabei zu sehr eingespannt. Aber vielleicht steigt er ja nach seiner aktiven Wintersportzeit noch ein. Die besten Voraussetzungen hätte er jedenfalls, wie man es bei einem Beitrag der Sendung „Biwak“ sehen konnte.

Sachsen ist für ausländische (aber auch inländische) Touristen ob seiner Sehenswürdigkeiten ein Magnet. Sechs von diesen rangieren unter den deutschen Top 100. Die Sächsische Schweiz mit dem Königstein rangiert nach einer Erhebung der Deutschen Zentrale für Tourismus auf Platz 25. Davor hat sich nur die Frauenkirche platziert, dahinter so bekannte Sehenswürdigkeiten, wie das Grüne Gewölbe, die Semperoper oder der Zwinger. Die Zentrale hatte 11 000 ausländische Touristen nach ihren bevorzugten Zielen befragt.

Die ehemalige DDR war der weltgrößte Uranproduzent. 231 000 Tonnen wurden aus den Schächten in Sachsen und Thüringen geholt. Für den Abraum musste auch ein Klettergipfel dran glauben. Jetzt ist auch der letzte Schacht im Königsteiner Revier verschlossen worden. Damit ist in der letzten Grube der Sächsischen Schweiz das Kapitel Uranabbau abgeschlossen. Die Kosten für die Sanierung werden sich bis 2040 auf 7,1 Milliarden Euro summieren!

Von Canaletto (Bernado Bellotto) sind verschieden Ansichten von Motiven des Elbtales und seinen Sehenswürdigkeiten. So hatte ihm nicht nur der Marktplatz von Pirna, sondern auch der Königstein für ein Gemälde als Vorlage gedient. Im Juni wurde nun das Gemälde

von Pirna, sondern auch der Königstein für ein Gemälde als Vorlage gedient. Im Juni wurde nun

„Magdalenenburg, Brunnenhaus und Johannissaal auf der Festung Königstein“ wie zuvor schon „Der Markt von Pirna“ szenisch nachgestellt. Das Originalbild wird derzeit als Leihgabe der Manchester City Galleries auf einer Sonderschau gezeigt.

Gewöhnlich geht man ja mit „guten“ Klamotten und angepasstem Schuhwerk ins Theater. Beim Landschaftstheater in der Sächsischen Schweiz ist das anders. Besonders festes Schuhwerk ist angeraten. Hinter dem Begriff Landschaftstheater verbirgt sich nicht etwa die Rathener Felsenbühne, sondern das Ganze ist ein Gemeinschaftswerk von Profi- Schauspielern aus Hildesheim, den Landesbühnen Dresden und der Gemeinde Reinhardtdorf-Schöna sowie 60 Laiendarstellern aus der Region. Der Älteste ist 75 Jahre, der Jüngste vier Jahre alt. Am 28. Juni 2014 war die Premiere von „Wildnis“. Das Stück wird an verschiedenen Orten gespielt, unter anderem auf dem Dorfplatz in Reinhardtsdorf- Schöna, auf Wiesen der Umgebung und am Malerweg am Wolfsberg. Und sowohl die Schauspieler als auch die Zuschauer gehen gemeinsam auf Wanderschaft. Die tragbaren Sitzgelegenheiten werden einfach mitgenommen. Bei dem dreistündigen Stück geht es um die Geschichte eines Pechvogels, bei der sich schließlich eine Glücksfee einschaltet. Das Stück soll bis in den September gegeben werden, gutes Wetter vorausgesetzt. Erwachsene 8 Euro, Kinder bis acht Jahre frei.

Erwachsene 8 Euro, Kinder bis acht Jahre frei. Zum Schluss auch noch zwei Splitter aus dem

Zum Schluss auch noch zwei Splitter aus dem Zittauer Gebirge

Die beiden Gedenktafeln auf dem Nonnenfelsen bei Jonsdorf sind restauriert worden. Sie erinnern an die Felsenbesteigung durch die sächsischen Könige Friedrich August II. und Albert von Sachsen. Passend zu den Tafeln war es eine Prinzessin, nämlich Theophana von Sachsen, die sich dafür eingesetzt hat. Sie ist die Nichte von Albert Prinz von Sachsen und in ihrer Vorfahrenlinie ist auch der russische Biologe, ►►►

(Fortsetzung Seite 22)

Mitschurin ein Großonkel von ihr, zu finden. Ihm wird die Kultivierung der Aronia-Beere zu-geschrieben, die in der Jonsdorfer Gastronomie neuerdings eine größere Rolle spielt. Sie ähnelt einer Blaubeere.

größere Rolle spielt. Sie ähnelt einer Blaubeere. ♦ Ein 67 Jahre alter Kletterer ist am Habicht
größere Rolle spielt. Sie ähnelt einer Blaubeere. ♦ Ein 67 Jahre alter Kletterer ist am Habicht

Ein 67 Jahre alter Kletterer ist am Habicht bei Jonsdorf aus ca. drei Metern abgestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Er konnte aber noch selbst per Handy die Ret- tungskräfte alarmieren. Bereits am Ostermontag war am Spitzberg ein Kletterpärchen abgestürzt, wobei der Mann (36) starb, während die Frau (41) schwer verletzt wurde (sh. auch Beitrag zum Spitz-

bergunfall in diesem und dem vorigen Heft).

- wie

Leute

Leute

Leute

Leute

Leute

Der Polit-Profi und derzeitige Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger (68), ist bekennender Fan der Berge und besitzt ein Diplom als Skilehrer. Der frühere Botschafter in den USA (Antritt dort übrigens am 11. September 2001!) lebt jetzt bei München, was ihm den Zugang zu den Bergen wesentlich erleichtert. Ob er dazu aber viel Zeit hat ist fragwürdig, denn er ist für die OSZE einer der Verhandler im ukrainischen Konflikt.

***

Am 17. September 2014 wird Reinhold Messner 65 Jahre alt.

Zahlen

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Zahlen

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Im Bergecho 1/2014 ist auf Seite 58 mit einer kurzen Notiz von einer Forschungsexpedition in den Himlung Himal berichtet worden. Die Expedition ist mittlerweile erfolgreich beendet worden und die Ergebnisse werden nun analysiert. Schwerpunkt der medizinischen Untersuchungen in großer Höhe war die Forschung zu Auswirkungen einer mangelhaften Versorgung des Blutes mit Sauerstoff. Leider wurde in der Notiz fälschlicherweise die ambitionierte Reise dem Universitätsklinikum Leipzig in Gänze zugeordnet. Initiator des Ganzen war aber die Schweizer Universitätsklinik Bern. Die Leipziger waren mit einem Hirnforschungsteam dabei.

Die 30 Tage-Forschungsreise wurde mit einem unerhört hohem Aufwand durchgeführt. Die nachfolgenden Zahlen geben einen Eindruck davon:

39

Probanden, darunter 18 Frauen im Alter zwischen 26 und 70 Jahren

20

Forscher

6 Schweizer Bergführer und aspiranten

22 nepalesische Hochgebirgsträger (selbst ein Fahrradergometer wurde

nach oben geschleppt.)

6 Köche und 20 Küchenhelfer

20

Tonnen Ausrüstung

33

Sponsoren, die unter anderem für je 10 000 sfr je Teilnehmer aufkamen

167 Zelte standen im Basislager, davon 7 als Dusch- und Toilettenzelte.

1500 Liter Kerosin wurden verbraucht für die Generatoren

5 Kilometer Fixseil, mit 125 Eisschrauben, Firnankern und Haken fixiert.

600 Dosen Bier, 6050 Eier, 11 580 Teebeutel, 63 kg Spaghetti und 45 Kg Fondue-Käse wurden vernascht.

2000 Schweizer Franken verdiente ein Sherpa während dieser Zeit.

2 Hubschrauber-Noteinsätze wurden erforderlicch.

Minus 31 Grad Celsius war die tiefste Temperatur auf 7050 Metern Höhe.

Aber auch für Unterhaltung bei Schlechtwetter war vorgesorgt. Es gab zum Beispiel den Film „Sieben Jahre in Tibet“ (3 Wiederholungen).

Und obwohl die Freiwilligen ihre Reisekosten (etwa 10 000 Schweizer Franken selbst tragen mussten, konnte sich das Swiss-Exped-Team vor Anfragen kaum retten.

Die Zeitschrift GEO (sh. Heft 2/2014) war mit von der Partie und hat ausführlich berichtet.(Außerordentlich lesenswert!)

- wie -

Ein extremer Berg

Ein extremer Berg Er ist zwar beileibe nicht einer der höchsten Gipfel, aber zumindest der Höchste

Er ist zwar beileibe nicht einer der höchsten Gipfel, aber zumindest der Höchste von Nordamerika. Und wenn man die absolut zu überwindenden Höhenmeter als Maß nimmt, immerhin gut 6000 Meter, denn mqan startet ja praktisch auf Meereshöhe, dann gehört er zweifellos zu den höchsten Gipfeln. Die Rede ist vom Mount McKinley, von den Einheimischen Denali genannt. Er ist nach der letzten offiziellen Messung ein wenig geschrumpft, nämlich um 26 Meter, ist also „nur“ noch 6168 Meter hoch.

um 26 Meter, ist also „nur“ noch 6168 Meter hoch. Erst 1913 gelang es der Seilschaft

Erst 1913 gelang es der Seilschaft mit Henry Peter Karsten und Hudson Stuck sowie den beiden indianischen Teilnehmern Walter Harper und Robert Tatum. Ein früherer „Erstbesteiger“

wurde als Lügner entlarvt. Der erste Versuch einer Besteigung, damals über die Nordwand, datiert aus dem Jahr 1903. Erst 1963 war man in dieser Wand erfolgreich. Sie gilt als extrem gefährlich. 1967 wurde erstmals ein Dokumentarfilm über eine Besteigung gedreht. Der Leiter der damaligen Besteigung, Ray Genet, kehrte kurz vor dem Gipfel mit Rücksicht auf die einheimischen Indianer um. Sein Soh bestieg den Berg dann i1993 m Alter von 12 Jahren.

Eine Besteigung heute dauert immerhin im Schnitt noch 17 Tage. Und das, obwohl die meisten Bergsteiger mit dem Flugzeug auf ein Plateau in ungefähr einem Drittel der Höhe gebracht werden. Von da geht es dann

zum Basislager ein paar hundert Meter höher, in das alles geschleppt werden muss. Da die klimatischen Bedingungen extrem sind, ist die Ausrüstung umfangreicher als üblich. Es gilt dort die Regel „Wenn dir das Wetter nicht gefällt, warte zehn Minuten“. Ein treffender Spruch für das in Alaska sich oft schnell und extrem verändernde Wetter. Darauf müssen sich die Anwärter auf den Aufstieg einstellen. Dass man ein paar Tage oder gar eine Woche im Sturm festhängt und das Zelt nicht verlassen kann, ist am Denali normal. Man sollte also ein dickes Buch dabei haben.

Am Gipfel herrschen die Extreme. Manchmal gibt es minus 40 Grad oder noch weniger und der Sturm bläst oft mit 150 Kilometern die Stunde. Speziell in den Wintermonaten senkt sich der etwa 160 km/h schnelle Jetstream über dem Berg ab. Dadurch können durch den Venturi-Effekt noch höhere Windgeschwindigkeiten entstehen. Der gemessene Kälterekord liegt bei minus 73 Grad Celsius.

Da der Berg zu den Seven Summits gehört, wird er häufig bestiegen. Im Basislager, das inzwischen zu einer kleinen Zeltstadt ausgebaut ist, sieht man deshalb Bergsteiger aus aller Herren Länder. Ihre Flaggen wehen im Lager. Hunderte Bergsteiger lockt der Berg jedes Jahr an. Sehen kann man ihn nur an wenigen Tagen, denn meistens ist er in eine Wolkendecke gehüllt, die er durch seine pure Größe selbst erzeugt.

Wer trotz der schwierigen Verhältnisse auf den Berg will, muss sich beim Nationalparkamt anmelden. Eigentlich, sagt dessen Leiter Maureen Gualtieri, haben alle irgendeine Erfahrung mit solchen Bergen. Dennoch sind auch immer wieder welche dabei, die ihre alpinen Fähigkeiten bei den Streitkräften gelernt haben und meinen, das reiche. Es sei erschreckend, wie unbedarft manche seien, sagt Gualtieri. Nur etwa die Hälfte der angereisten Bergsteiger schaffen es bis oben. Viele kehren um. Auf dem kleinen Friedhof am Ausgangsflugplatz liegen mehr als hundert Tote, die der Denali bisher schon gefordert hat. Gemessen an den Besteigungszahlen eine erschreckend hohe Zahl.

„Der Große“, wie der Denali aus der Sprache der Athabaska-Indianern

übersetzt heißt, soll aber auch ein sauberer Berg bleiben. Kein Wunder also, dass jedweder Abfall und der Müll wieder mit herunter gebracht werden müssen. Das gilt auch für die Exkremente. Jeder Teilnehmer erhält deshalb eine Art tragbare Toilette, die „Clean Mountain Can“. Gualtieri meint dazu:

„Der Berg ist groß, aber die Pässe sind schmal. Die Bergsteiger lagern auf schmalem Raum und schmelzen Schnee für ihr Trinkwasser. Deshalb sollte man, na ja, eben wirklich alles wieder mit runter bringen.“ Und wie heißt doch bekanntlich die wichtigste Regel der Eskimos, die sie ihren Kinder mit

auf den Weg geben?

Esse niemals gelben Schnee.

Neues vom Everest

Als Blinder auf dem Everest, damit will/muss Andy Holzer seine „Seven Summits“ noch vervollständigen. Dies wollte er im Mai in Begleitung eines ARD-Fernsehteams realisieren. Das Unglück im Mai am Everest, das vielen Sherpas das Leben gekostet hat, verhinderte jedoch das Unternehmen. Im Vorfeld hatte der NDR ihm in einem Interview übrigens die Frage gestellt: „Wie orientieren Sie sich am Berg?“

Und Holzer dazu: „Das geht nur über extrem viel Kommunikation. Nicht nur über Zurufe, denn bei 7.000 Metern ist mein Freund auch fertig. Ein Partner wird am Schuh eine kleine Glocke haben. Das ist vollkommen simpel. Beim Sprechen geht es oft weniger um das Wort als vielmehr um den Tonfall. Wir kennen uns sehr gut. Mein Freund liest meine Körpersprache. Für einen Außenstehenden läuft das geisterhaft

ab.“

Für einen Außenstehenden läuft das geisterhaft ab.“ Für die Frühjahrssaison hatten nach offiziellen Angaben

Für die Frühjahrssaison hatten nach offiziellen Angaben 334(!) Bergsteiger eine Genehmigung zur Besteigung von der nepalesischen Seite her erhalten, von der tibetischen Seite her waren es auch noch einmal knapp

200.

Der Sohn des neuseeländischen Everest-Erstbesteigers Peter Edmund Hillary (Er wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden.) fordert die Alpinisten auf, auch andere Gipfel als den Everest anzusteuern. Es gebe da noch viel Neues zu erklettern. In diesem Zusammenhang begrüßte er es, dass die nepalesische Regierung neue Achttausender für die Besteigung frei geben will.

neue Achttausender für die Besteigung frei geben will. ■ Elizabeth Hwaley, der „ Sherlock Holmes der
neue Achttausender für die Besteigung frei geben will. ■ Elizabeth Hwaley, der „ Sherlock Holmes der

Elizabeth Hwaley, der „Sherlock Holmes der Bergsteigerwelt“, so Edmund Hillary, fährt mit 90 (!) immer noch mit ihrem himmelblauen Käfer, Baujahr 1965, durch Kathmandu. Zur gegenwärtigen Situation am Everest meinte sie, dass ihr ein Sherpa erzählt habe, dass es bei kommerziellen Expe-

ditionen Kunden gebe, die sogar das An- und Ausseilen von den

Sherpas machen ließen, weil die das nicht selber konnten. Und sie ergänzte: „Was haben die da oben zu suchen?“

Die Dreharbeiten an einem neuen Everest-Drama haben inzwischen in Nepal begonnen. Der Streifen setzt die Tragödie von 1996 ins Bild, bei dem acht Bergsteiger umkamen. Weitere Aufnahmen erfolgen in Südtirol sowie in Studios in Rom und London.

Mehr als 20 Mal mussten die Helikopter für eine Chinesin zwei Köche, fünf Sherpas und das Gepäck in das erste Hochlager über dem Khumbu-Eisfall fliegen. Sie hatte nach dem Unglück keine Genehmigung für die tibetische Nordseite bekommen und organisierte sich den Aufstieg selbst. Sie will noch in diesem Jahr unbedingt die Seven Summits sowie die beiden Pole schaffen. Ob die Besteigung unter diesen Bedingungen anerkannt werden könne, bezweifeln viele Bergsteiger in aller Welt. Das nepalesische Tourismusministerium allerdings sagt: Die Besteigung zählt.

Einen Monat nach der Katastrophe im Khumbu-Eisbruch sind eine Inderin und zwei nepalesische Sherpas am Kangchendzönga durch eine Lawine ums Leben gekommen. Sie waren bereits auf dem Rückweg in etwa 7500 Meter Höhe als sie das Unglück ereilte. Die erfahrene junge Frau hatte zuvor schon den Everest und den Lhotse bestiegen.

Die Gletscher in Nepal sind in den letzten 30 Jahren um etwa ein Viertel geschrumpft. Dies ergab eine von Norwegen finanzierte Studie. Drei Jahre lang hatten die Forscher Satellitenbilder und andere Messungen ausgewertet. Besonders heikel daran sei, dass große Seen entstanden sind, die instabil sind und niedriger gelegene Ortschaften bedrohen, so die Forscher.

Die nepalesische Regierung hat die den Hinterbliebenen ursprünglich zugesagten 400 Dollar Entschädigung auf jetzt 5000 Dollar erhöht. Sie trägt damit dem Druck zahlreicher Verbände und der Sherpas Rechnung.

Zusätzlich sollen die Hinterbliebenen 10 000 Dollar aus einer Lebensversicherung bekommen. Ausgezahlt wurde aber bisher noch kein Cent. Manche Familien können sich nur mit Almosen westlicher Bergsteiger über Wasser halten.

28

Nachtrag zum Unfall am Spitzberg

Nach dem tragischen Unfall am Spitzberg zu Ostern gibt es jetzt heftige Diskussionen über die Sicherheit in diesem Klettergarten. Der SBB stärkte derweil dem Betreiber den Rücken, indem er ebenfalls dafür plädierte, dass der Berg für jedermann frei zugänglich bleiben müsse. Es gab Forderungen, wonach das Gebiet eingezäunt werden müsse, verbunden mit einem Eintritt und einer Betreuung ähnlich den Kletterhallen. Dem Betreiber sei auch kein Vorwurf zu machen, denn er statte die Routen mit Materialien nach dem neuesten Stand der Technik aus und kontrolliere sie auch regelmäßig. Der SBB beschäftigt übrigens zwei hauptamtliche Kräfte, die die Routen in der Sächsischen Schweiz regelmäßig kontrollieren. Bei über 10000 Routen eine kaum wirklich flächendeckend zu lösende Aufgabe. Von den Kletterern werde verantwortliches Klettern erwartet, was bedeute, dass sie selbst die Sicherheit einer Route bewerten könnten und entsprechend handelten. Ein anderes Problem wurde durch den Unfall wieder einmal präsent, nämlich dass der Übergang von der Halle in die Natur nicht unproblematisch ist. Die Verunfallten sollen das erste Mal im Freien geklettert sein und hätten sich deshalb auch unüblich am Umlenker verhalten. Das habe den Unfall wohl nicht ursächlich ausgelöst, wohl aber begünstigt. Der SBB spricht in diesem Falle deshalb von einem unglücklichen Umstand in Verbindung mit einer unüblichen Herangehensweise. Als Folge des Unfalls will der Betreiber ein Schild aufstellen, das auf die Wand als Toprope-Gebiet hinweist und darauf, dass Umlenker nicht zum Standplatzbau zu benutzen sind. Und ein weiteres Problem offenbarte der Unfall: Das Plaisierklettern führt bei manchen offenbar dazu, dass man sich dann, wenn es mal ernst wird und Hilfeleistung gefordert ist, klammheimlich verdrückt. Einer der Ersthelfer, der sich um beide (!) Verletzte kümmerte bzw. wohl besser gesagt allein kümmern musste, und der auch veranlasste, dass der Rettungsdienst alarmiert worden ist, beklagte, dass „komischerweise viele Kletterer plötzlich weg gewesen“ seien, als Hilfe gefragt war. Mit bloßen Händen und Taschentüchern sei die Erstversorgung abgelaufen.

Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an. Dies ist allerdings der Stand von Anfang Juni 2014. Neuerer Erkenntnisse gab es zum Redaktionsschluss nicht

Zwischenzeitlich ist ein ähnlicher Vorfall aus dem sauerländischen Klettergarten Finnentrop bekannt geworden. Zwischen zwei Siche- rungspunkten löste sich ein Felsstück, an dem sich eine Frau festgehalten hatte. Diese stürzte fünf Meter ins Seil und verletzte sich allerdings beim Anprall an den Felsen schwer.

- wie -

Notizen

Beweis.- Eine Fotofalle lieferte den endgültigen Beweis: In Böhmen, am Machasee wurde ein Wolf abgelichtet. Wolfsgeheul war schon länger bemerkt, bisher aber skeptisch gesehen worden, weil subjektiv wahrgenommen. Der Wolf ist jetzt also auch in Böhmen heimisch geworden. Der Nachweis führte unmittelbar danach dazu, dass das Gebiet des ehemaligen Truppen- übungsplatzes Ralsko ab 1. September 2014 an das Naturschutzgebiet Kokorinsko angeschlossen wird. Der Wolf wurde auf dem heutigen Gebiet Tschechiens bereits Ende des 19. Jahrhunderts ausgerottet. Der letzte Wolf des Isergebirges wurde bereits 1766 geschossen.

letzte Wolf des Isergebirges wurde bereits 1766 geschossen. Saniert.- Mit Mitteln der EU wurden auf

Saniert.-

Mit

Mitteln

der

EU

wurden

auf

der

polnischen

Seite

des

Riesengebirges

fünf

viel

begangene

Wanderwege

von

Karpacz

und

Slarska

aufgepeppt.

Poremba

aus

saniert

und

deren

angegliederte

Infrastruktur

Neue Seilbahn.- Auf die Schneekoppe im Riesengebirge fährt seit April eine neue Seilbahn. Sie löst die bisherige Sesselbahn ab. Die Talstation liegt jetzt 60 Höhenmeter tiefer, also dichter an Pec heran. Die Fahrt dauert ohne Umsteigen knapp 15 Minuten und kostet derzeit hin und zurück 390 Kronen

(etwa 15 Euro). Der oberer Teil stand bisher schon mehr als die Hälfte der Zeit an dem windanfälligen Berg still. 250 Leute kann sie pro Stunde befördern, mehr

lässt die Nationalparkverwaltung nicht zu. Gegebenenfalls können auch Kinderwagen in den Kabinen mit hochfahren.

können auch Kinderwagen in den Kabinen mit hochfahren. Bernd Arnold auf Entdeckertour.- Klettern im Sudan, da

Bernd Arnold auf Entdeckertour.- Klettern im Sudan, da müsste doch etwas Granit zu finden sein. Ist es auch. In den Taka-Bergen fanden Arnold und drei südtiroler Freunde Felsen im Übermaß. Und Arnold (67) entdeckte nach eigener Aussage „die Sinnhaftigkeit des Lebens durch Langsamkeit“.

Achtung! Überwachungskamera.- Vor der Räuberhöhle (Loupenicka jeskyne) nahe dem Belvedere im rechten Elbtal ist seit Kurzem eine Überwachungskamera installiert worden, die dafür sorgen soll, dass die Sperrung der Höhle eingehalten wird. Saftige Strafen warten auf zuwider Handelnde. Schon der Aufenthalt im Mundlochbereich ist strafbar. Damit sollen vor allem die Fledermäuse, die dort heimisch sind, geschützt werden, aber auch die ausufernden Angebote von kommerziellen Unternehmen zur Höhlenbefahrung mit vielen Teilnehmern unterbunden werden.

Höhlenbefahrung mit vielen Teilnehmern unterbunden werden. Felsen bleibt.- Der Klettergipfel im Niedergrund bleibt.

Felsen bleibt.- Der Klettergipfel im Niedergrund bleibt. Die Nieder- grundnadel (Zlebska jehla) wird nicht abgerissen. Die Verwaltung des LSG Labske piskovce verweigerte aufgrund eines Gutachtens zur Stabilität der Nadel, das von der tschechischen Akademie der Wissenschaften erstellt worden war und in dem die Stabilität des Felsen bestätigt worden war, seine Zustimmung. Anlass für das Abrissbestreben war eine angebliche Gefahr für die Bahnstrecke Schöna-Bodenbach.

angebliche Gefahr für die Bahnstrecke Schöna-Bodenbach. Klettern bei Gewitter sein lassen.- Ein Blitz ist im Juni

Klettern bei Gewitter sein lassen.- Ein Blitz ist im Juni am Dachstein kurz unterhalb des Gipfels in die Seile eines Klettersteiges eingeschlagen und hat einen 25-jährigen Mann so schwer verletzt, dass er von der Bergrettung ins Krankenhaus geflogen werden musste. Aber auch Kletterwälder sind gefährdet, wie ein Blitzeinschlag im Kletterpark Klaistow (Potsdam-Mittelmark) zeigte. Fünf Personen wurden verletzt. Sie erlitten Verbrennungen. Das Personal war nicht in der Lage, die Kletterer schnell aus dem Parcour heraus zu lotsen, weil einige der Kletternden erst noch ihre Übungen beenden mussten.

der Kletternden erst noch ihre Übungen beenden mussten. Rettungsaktion am Königsstuhl.- Und zwar am berühmten

Rettungsaktion am Königsstuhl.- Und zwar am berühmten Kreidefelsen auf Rügen. Zwei Jungen (13 und 14 Jahre alt) versuchten vom Meer aus auf das 118 Meter hohe Wahrzeichen Rügens zu klettern. Der Jüngere rutschte schon am Einstieg zurück und ließ es dann bleiben, der Ältere kletterte bis auf etwa 50 Metern Höhe weiter und kam

dort vor Entkräftung nicht mehr weiter. Nach einer Dreiviertel Stunde entdeckte ein Strandspaziergänge den Jungen und alarmierte die

Feuerwehr. Diese seilte ihn nach unten ab.

Was es sonst auch noch so gab/gibt

Eine Nacht im Zelt oder ein Biwak unter sternenklarem Himmel, und das auf einem Berg? Wer hat das von uns nicht schon als etwas sehr Schönes und Erhabenes erlebt. Dazu gehört natürlich ein Berg und die nötige Ausrüstung. Alles das hat der Normalbürger nicht, kann es aber jetzt buchen. Ein Bergrestaurant im Silvretta-Montafon-Gebiet bietet das seinen Gästen. Die kommen mit der Seilbahn hoch und müssen noch einen kurzen Fußmarsch zu einer Bergwiese absolvieren. Für Lagerfeuer, Grillfleisch, Zeltausrüstung nebst Schlafsack und so weiter sorgt die Gaststätte. Frühstück ist dann wieder Alltag. Das gibt es auf der Hütte. Preis für das Erlebnis: Erwachsene zahlen 79 Euro, Kinder 49 Euro.

Viele Kletterer sind auch passionierte Mountainbiker. Diesen wird es jetzt leicht gemacht, beides zu verbinden. Die Sella-Rundtour macht’s möglich. Im Uhrzeigersinn um das Massiv geradelt ergibt 58 Streckenkilometer bei 3400 Höhenmetern. Letztere lassen sich aber per Lift auf rund 500 Höhenmeter reduzieren. Dafür gibt es die Dolimiti Supersummer Card in der Version „biking up“. Infos bei www.dolomitebiking.com.

„biking up“. Infos bei www.dolomitebiking.com . ♦ Einen Waldkletterpark für Rollstuhlfahrer ? Den gibt es

Einen Waldkletterpark für Rollstuhlfahrer? Den gibt es seit kurzem im Waldkletterpark Rum-melsberg in Schwarzenbeck nahe Nürnberg. Dessen Betreiber, der Dakonie- Verband, hat einen Parcour dort für Rollstuhlfahrer umgebaut. Die Rolli-Fahrer sind dabei zweifach gesichert und werden von zwei Helfern betreut.

zweifach gesichert und werden von zwei Helfern betreut. ♦ In Socken musste ein Bergsteiger vom Montblanc

In Socken musste ein Bergsteiger vom Montblanc „gerettet“ werden. Auf der Gouter-Hütte in 3835 Metern Höhe waren ihm die Stiefel gestohlen worden. „Wenn Leute in solch einer►►►

Situation sind, holen wir sie natürlich runter“, sagte ein Bergwachtsprecher, „wir konnten ihn schließlich nicht in Socken runter kommen lassen.“

Im BERGECHO 1/2014 wurde auf Seite 58 berichtet, dass der britischeForscher Bryan Sykes mit Hilfe der Genanalyse das Rätsel um den „Messner’schen Yeti lösen will. Jetzt gibt es für die Yeti-Anhänger eine enttäuschende Neuigkeit: Die angeblichen Fell- und Haarproben des Zottelwesens stammen von Bären, Ziegen, Pferden, Kühen und Waschbären. Die Auswertungen von Sykes wurden mit Hilfe von DNA-Analysen gemacht. Die Forscher um Sykes hatten einen Aufruf gestartet, alle angeblich vom Yeti stammenden Proben, die in Museen aufbewahrt würden, ihm zur Verfügung zu stellen. 57 solcher Proben konnten dann analysiert werden. Eine dieser Proben entpuppte sich als Menschenhaar, vermutlich europäischer Herkunft. Die Proben aus Ladakh und Bhutan waren aber besonders interessant, weil ihre DNA identisch mit der waren, die bei einem 40 000 Jahre alten fossilen Eisbären gefunden worden war. Die Legende vom Yeti hatten besondere Fahrt aufgenommen, weil der britische Himalaya-Bergsteiger Eric Shipton bei einer Everestexpedition Foto von riesigen Tatzen im Schnee gemacht hatte.

Foto von riesigen Tatzen im Schnee gemacht hatte. ♦ Rettung.- Das Schilthorn wurde berühmt, weil der

Rettung.- Das Schilthorn wurde berühmt, weil der 2970 Meter hohe Schweizer Berg als Kulisse für den James-Bond-Film „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ herhalten musste. Auf ihn führt als Touristenattraktion eine Seilbahn hoch. Sie wirft Hunderte Touristen oben aus, die nicht etwa die Berge, sondern die dort eingerichtete Bond-Aus- stellung sehen möchten.

die dort eingerichtete Bond-Aus- stellung sehen möchten. Am 20. Juni blieb jedoch die Seilbahn Helicopter mussten

Am 20. Juni blieb jedoch die

Seilbahn

Helicopter mussten 68 Personen ganz in James-Bond-Manier aus den Kabinen gerettet werden und weitere 450 Personen, die auf dem Gipfelplateau ausharrten, ins Tal gebracht werden.►►►

stecken.

Per

Überaschungsfund (I).- Mehr als 60 Jahre nach dem Absturz eines Transportflugzeuges der USA-Luftwaffe über Alaska sind jetzt Überreste gefunden worden. 17 der 52 Leichen konnten geborgen und identifiziert werden. Das Flugzeug war auf einen Gletscher gestürzt der das Flugzeug in kurzer Zeit „verschluckt“ hatte. Schlechtes Wetter hatte eine Bergung der Opfer damals verhindert. Inzwischen war der Gletscher 20 Kilometer weiter gewandert und hatte das Wrack mit sich genommen. Erst vor zwei Jahren waren erste Teile des Flugzeugs bei einem militärischen Trainingsmarsch entdeckt worden.

Leichtsinn .- In rund 25 Metern Höhe verließ drei Teenagern der Mut zum Weiterklettern bzw. zum Abstieg. Sie waren in einem als Klettergarten hergerichteten Steinbruch bei Nagold leichtsinnigerweise eingestiegen. Dank Handy konnten zunächst Verwandte alarmiert werden, die ihrerseits dann DRK, Polizei und Feuerwehr, insgesamt rund 40 Mann, herbeiriefen, da sie selbst zu einer Hilfeleistung nicht in der Lage waren

Grober Leichtsinn.- Weil sie Hausarrest bekommen hatte, hat sich ein 17- jähriges Mädchen aus dem 8. Stock eines Hochhauses „abgeseilt“. Doch das aus Gürteln, Bettlaken und Kleidungsstücken gefertigte „Seil“ riss, und der Teenager stürzte vor den Augen der unten bereits wartenden Freunde etwa 25 Meter in die Tiefe. Dabei erlitt sie schwere Verletzungen. (Fazit:

Beim Klettern stets auf den Zustand des Materials achten! red-).

stets auf den Zustand des Materials achten! – red- ). ♦ . Zugspitze bleibt kalt.- Die

.

Zugspitze bleibt kalt.- Die 2007 begonnenen Temperaturmessungen im Inneren der Zugspitze zeigen, der warme Februar hatte keinen Einfluss auf die Temperatur im Inneren des Berges. Dort herrschen im Sommer durchschnittlich minus 1,3 Grad Celsius und im Sommer minus 1,8 Grad Celsius. Dass es im Februar am wärmsten ist, liegt daran, dass die Wärme des Sommers etwa ein halbes Jahr braucht, bis sie an die Messstellen im Inneren des Berges ►

vorgedrungen ist. Auf der sonnigen Südseite taut der Fels im Sommer etwa 14 Meter tief auf, auf der Nordseite nur 2,5 Meter. 15 Jahre lang sollen dort Messungen vorgenommen werden. Die dazu erforderlichen Bohrlöcher wurden 2006/2007 quer durch den Berg getrieben.

Segenreiches Handy.- Drei 17-Jährige beschäftigten etwa 40 Retter, die sie aus einer Steilwand eines Steinbruchs bei Karlsruhe holen mussten. In etwa 25 Metern Höhe verließ sie der Mut, und es ging nicht mehr vor und zurück. Die per Mobiltelefon herbeigerufenen Verwandten konnten auch nichts ausrichten und so mussten Feuerwehr, Polizei und DRK die Drei aus ihrer mißlichen Lage befreien.

14 Meter tief.- Ein 26-Jähriger ist in einer Kletterhalle in Schwäbisch Gmünd 14 Meter in die Tiefe gefallen und hat sich dabei schwer verletzt. Nach Angaben der dortigen Polizei griff die Sicherung nicht. Welcher Art die Sicherung war, wurde nicht mitgeteilt. Kletterer und Sicherungsmann, letzterer mit Verbrennungen an den Handinnenflächen, kamen ins Krankenhaus.

Überraschungsfund (II).- Nach 12 Jahren im Eis des Talefre-Gletschers am Montblanc wurden die Überreste eines 23-jährigen Bergführers nahe der Couvercle-Hütte auf 2687 Metern Höhe gefunden. Der Alpinist war im März 1982 allein zur Aiguille Verte (4122 m) aufgebrochen. Ein Wettersturz wurden ihm offenbar zum Verhängnis. Eine mehrtägige Suchaktion blieb damals erfolglos. Unterdessen gibt es pietätlos gesagt Nachschub, denn ein Deutscher ist im so genannten Todeskorridor“ (Couloir de Gouter) in die Tiefe gestürzt und hat sich dabei tödliche Verletzungen zugefügt. Zwischen 1990 und 2011 haben sich in diesem Bereich mehr als 250 Unfälle ereignet, davon 74 mit tödlichem Ausgang.

Mit einem tödlichen Ausgang endete eine Übung der Bergwacht im Bayerischen Wald. Einer der neun Teilnehmer hatte eine etwa 1,20 Meter große Steinplatte los getreten, die eine 17-Jährige traf, die ihren Verletzungen erlag. Auch ein 20-Jähriger wurde verletzt. Der Fall löste eine Untersuchung aus, ob der Kletterer fahrlässig gehandelt habe und damit zur Rechenschaft gezogen werden muss.

EBM beim Relaxen
EBM beim Relaxen
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Sammelsurium

Ausstellung: Noch bis zum 30. September ist im Nationalparkzentrum die Ausstellung „Im Elbsandstein – Eine Huldigung in romantisch-realistischen Bildern“. Gezeigt werden Malereien und Zeichnungen von Alfons Lindner.

Unfallbilanz 2013 der Bergwacht: Im Jahr 2013 wurde die

Bergwacht insgesamt zu 71 Unfällen/Einsätzen gerufen. 80 Personen konnte dabei Hilfe geleistet werden. Davon entfielen

15 auf Kletterer, von denen einer später an den Folgen seines

Sturzes verstarb.

52 auf Wanderer und Spaziergänger, von denen ebenfalls einer

verstarb. Je 1 auf einen Höhlenunfall, einen Fehleisatz bzw. eine Leichenbergung. Die Bergung erfolgte in 12 Fällen per Tau mit Christoph 62 und in drei Fällen mit Winde mit SAR-Hubschrauber der Bundeswehr.

24 Einsätze erfolgten an einem Wochentag.

Bauarbeiten: Auf der Strecke Pirna-Schöna gibt es in diesem Sommer öfter Schienenersatzverkehr infolge von Bauarbeiten. Jeder zweite Zug fällt aus, weil eine Brücke erneuert werden muss. Die Veränderungen gelten glücklicherweise für uns von montags bis freitags. Das Wochenende bleibt verschont. Das Ganze soll noch bis zum 28. August so gehen. Zwischen Bad Schandau und Schöna wird dann 2017/2018 gebaut.

Nationalparkbahn U28 nimmt ihren Betrieb auf: Seit dem

5. Juli 2014 kann man von Decin nach Rumburk über Bad Schandau und Sebnitz ohne umzusteigen fahren. Der erste Zug geht ab Bad Schandau täglich 7.20 Uhr und dann regelmäßig aller zwei Stunden bis 21.20 Uhr. Damit geht ein 69 Jahre langes Ringen um die Wiederaufnahme des Bahnverkehrs auf einer eigentlich von alters her bereits existierenden Trasse erfolgreich zu Ende. Die Schienen warteten schon seit einiger Zeit auf Züge, die sie nutzen würden. Die Schwierigkeiten lagen aber bei der Erarbeitung der Betriebsabläufe. Fahrkarten gibt es übrigens im Zug.

Termine zum Vormerken

Außerhalb unseres offiziellen Fahrtenplanes nachstehend noch einige weitere Termine (und natürlich auch die wichtigen aus unserem Fahrtenplan):

Hohnsteiner Bergsommerabend; darunter

am:

18. Juli 2014 20.00 Uhr Puppenspielhaus; Vortrag „150

18. bis 20. Juli 2014

19. Juli 2014;

Jahre Sächsisches Bergsteigen und die weltweite Entwicklung des Klettersports“ mit mehreren interessanten Referenten (12 Euro) 20.00 Uhr; Puppenspielhaus Hohnstein;

20. Juli 2014;

„Poeten des Abgrundes; Lesungen unterschiedlicher Autoren mit musikalischem Rahmen (12 Euro) 20.00 Uhr; Brandbaude; Lesung Peter

Brunnert „Klettern ist säxy“ 2. August 2014 21.30 Uhr; Open Air-Filmnacht auf den

Elbwiesen an der Toscanatherme, bereits ab 14.00 Uhr Boulderspaß 15.00 Uhr Corkonzert Männerchor Sächsische Schweiz am Rosen- garten/Schweizer Mühle 19.00 Uhr; Konzert am Caravan-Camping in

22. August 2014

19. September 2014

Papstdorf mit dem Männerchor Sächsische Schweiz 5.+6. September 2014 „Bergsichten“ spezial; Aktivhof Porschdorf (sh. auch www.bergsichten.de/bergsichten- spezial)

7. September 2014

15.00 Uhr; Herbstsingen der Bergfinken an

der Brandbaude 21. Oktober 2014 Vortrag Gerd Comichau zum Thema „Digi- talfotografie“ (Gruppenabend)

7. 9. November 2014

14. 16. November 2014

Jahresabschlussfahrt „Brandenburger Tor“; Mezni Louka

11. Bergsichtenfestival, Hörsaalzentrum der TU Dresden (siehe www.bergsichten.de)

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Der EBM-Report gratuliert mit dieser Ausgabe nachträglich zu den ‚Runden‘ seit der letzten Ausgabe:

nachträglich zu den ‚Runden‘ seit der letzten Ausgabe: Kurt Fliegauf zum 50. Geburtstag am 05. 06.

Kurt Fliegauf

zum 50. Geburtstag am 05. 06. 2014

Peter Schrumpf

zum 50. Geburtstag am 10. 06. 2014

und

Sigrid Marotz

zu 45 Jahren EBM am 01. 08. 2014

Grüße:

Sie kommen diesmal von Ekkehard Martin, den Mitglieder unserer Gruppe in Großschönau besucht haben. (Von ihm kam übrigens auch eine Spende für den Versand des EBM-Reports und die Hütte in Höhe von 60 Euro))

Auflösung des Fotorätsels aus dem letzten Heft:

Ulf und ich mussten beim letzten Gruppenabend ab und zu in uns hinein lächeln, da das abgebildete Foto jeweils in etwas veränderter Form bei dem kurzen Filmbeitrag mehrfach zu sehen war, was wohl kaum jemanden aufgefallen war. Nur Willy erkannte sofort: Es handelt sich um den beleuchteten Aufzug zum Bärenfenster in Bad Schandau. Aufgenommen wurde das Foto ziemlich dicht am Turm und die Perspektive war entsprechend.

ziemlich dicht am Turm und die Perspektive war entsprechend. Und hier das neue Rätsel passend zum

Und hier das neue Rätsel passend zum Sommer:

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gering. Das Foto hat uns Volkmar Otto zur Verfügung gestellt. Er verrät aber nichts.