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Staatsoberhaupt
Deutschlands:
Das
Amt
des
Bundespräsidenten



Seit
2004
Horst
Köhler



‐
Überparteilich
legt
jedes
Mal
vor
seiner
Amtszeit
seine
Parteizugehörigkeit
nieder

‐
5
jährige
Amtszeit,
max.
eine
Wiederwahl

‐
Kriterien
zur
Kandidatur:
mindestens
40
Jahre,
deutsche
Staatsbürgerschaft

‐
Der
Bundespräsident
vertritt
die
Bundesrepublik
völkerrechtlich




und
repräsentiert
den
Staat
(Artikel
59
I
GG



Funktion/Politische
Aufgaben

‐
Staatsoberhaupt

‐
Völkerrechtliche
Vertretung
des
Bundes

‐
Repräsentation
nach
innen
und
Aussen


‐
Ernennung
und
Entlassung
von
Bundesrichtern,
Bundesbeamten
und
Offizieren

‐
Begnadigungsrecht
Vorschlag
und
Ernennung
des
Bundeskanzlers

‐
Ernennung
und
Entlassung
der
Bundesminister

‐
Prüfung
und
Unterzeichnung
der
Bundesgesetze
(mit
Verweigerungsrecht)

‐
Erklärung
des
Gesetzgebungsnotstandes


Entwicklung
des
Bundespräsidenten

Der
Bundespräsident
entstand
nach
dem
zweiten
Weltkrieg
als
eine
Art
Nachfolgefigur
des
Reichspräsidenten
in
der
Weimarer
Republik.
Zwar
besitzt

er
wichtige
Funktionen,
aber
mit
Ausnahme
einiger
weniger
Aufgaben
sind
diese
nur
repräsentativer
Natur.


In
Folge
der
verheerenden
Fehler,
die
der
mit
vielen
Machtbefugnissen
ausgestattete
Reichspräsident
Hindenburg
beging
wurde
nach
dem
Krieg
die

Macht
des
Bundespräsidenten
beschnitten.


Anders
als
der
frühere
Reichspräsident,
wird
in
Deutschland
der
Bundespräsident
nicht
mehr
als
eine
Art
„Ersatzkaiser“
verehrt
und
es
ist
zum
Beispiel

auch
keine
Etikette
vorgeschrieben
mit
dem
man
ihm
entgegen
treten
muss.


Staatsoberhaupt
der
Niederlande:
Königin
Beatrix


Das
4te
weibliche
Staatsoberhaupt
der
Niederlande
in
Folge


Allgemeines
zur
Person:

‐
Beatrix
Wilhelmina
Armgard
(*31.01.1938
in
Baarn)

‐
Prinzessin
von
Oranien‐Nassau,
Prinzessin
zur
Lippe‐Biesterfeld

‐
seit
dem
30.04.1980
Königin
der
Niederlande

‐
Universität:
Abschluss
Rechtswissenschaften


Funktion
/
politische
Aufgaben:

‐
Staatsoberhaupt

‐
beauftragt
Informateure
für
eine
Regierungsbildung

‐
Unterzeichnung
aller
aus
den
Kabinetten
verabschiedeten
Gesetzen

‐
Vereidigung
der
Mitglieder
des
neuen
Kabinetts

‐
Benennung
der
Bürgermeister
(Gemeinden)
und
der
Kommissare
(Provinzen)

‐
Empfang
ausländischer
Staatsmänner

‐
eigene
Staatsbesuche

‐
Thronrede
(Prinsjesdag)

‐
Führung
von
Gesprächen
mit
Ministern


(insbesondere
Balkenende)
über
politische
und
gesellschaftliche
Themen


Das
Königshaus

Das
heutige
Königshaus
der
Niederlande
geht
zurück
auf
Graf
Otto
I.
zu
Nassau
(urkdl.
1235‐1266/74),
dessen
Linie
1530
das
Fürstentum
Orange

erbte.
Die
Familie
nennt
sich
seitdem
Oranien‐Nassau,
überlebte
die
Jahrhunderte
in
vielen
Zweigen,
Höhen
und
Tiefen,
nahm
nach
1815
die

Königswürde
in
den
Niederlanden
an
und
regierte
das
Großherzogtum
Luxemburg
im
19.
Jahrhundert.
Spätestens
seit
diesem
Zeitpunkt
ist
die

Familie
nicht
mehr
als
deutsches
Fürstenhaus
zu
bezeichnen,
ist
sich
jedoch
seiner
deutschen
Herkunft
bewusst