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Nach einem Jahr in Boston und New York war Schnberg jahrelang als Professor ttig,

zunchst an der University of Southern California, dann an der University of Calif


ornia, Los Angeles. 1941 erlangte Schnberg die amerikanische Staatsbrgerschaft.[7]
In den Vereinigten Staaten vollendete Schnberg einige seiner bekanntesten Werke,
darunter sein viertes Streichquartett (1936), seine Vertonung von Kol Nidre (19
39), ein Klavierkonzert (1942) sowie Ein berlebender aus Warschau (1947) fr Sprecher
, Mnnerchor und Orchester, das die Erfahrungen eines Mannes im Warschauer Ghetto
thematisiert. In dieser Zeit schrieb er auch vier seiner theoretischen Bcher: Mod
els for Beginners in Composition (Modelle fr Anfnger im Kompositionsunterricht, 19
43), Structural Functions of Harmony (Die formbildenden Tendenzen der Harmonie,
hrsg. 1954), Preliminary Exercises in Counterpoint (Vorbungen im Kontrapunkt, hrs
g. 1963) und Fundamentals of Musical Composition (Grundlagen der musikalischen K
omposition, hrsg. 1967). Von 1948 bis 1950 entspann sich zwischen Schnberg und Th
omas Mann eine Kontroverse um dessen Roman Doktor Faustus, in dem die Erfindung de
r Zwlftontechnik dem Romanhelden, einer Fiktivperson namens Adrian Leverkhn, zuges
chrieben wird.[8]
Bei Schnbergs Tod am 13. Juli 1951 waren drei seiner Werke mit religisem Inhalt un
vollendet, nmlich die Kantate Die Jakobsleiter, die Oper Moses und Aron sowie der
Zyklus Moderne Psalmen. Moses und Aron ist jedoch in der zweiaktigen Form ein g
roer Erfolg geworden; die dramatische Gegenberstellung von Prophet und Priester is
t eines der ausdrucksstrksten Werke Schnbergs.
Am 14. September 1949 wurde ihm die Brgerurkunde seiner Heimatstadt Wien verliehe
n. 1951 erlag Schnberg