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Kopenhagen und der Niedergang der grünen Utopie

Das Scheitern des Weltklimagipfels in Kopenhagen ist ein historischer Einschnitt, der das Ende der
Klimahysterie einläutet. Er markiert nicht nur das Versagen europäischer Umweltpolitik, sondern
auch den Verlust der westlichen Vormachtstellung auf diplomatischem Parkett.

Kommentar
Die Länder der Dritten Welt haben beim Weltklimagipfel insbesondere ihren europäischen
Sponsoren die kalte Schulter gezeigt. Wer seit Jahren den Klimakollaps in den Entwicklungsländern
beschwört, sollte sich nicht wundern, dass die Adressaten wenig Neigung haben, unsere teure
Umwelttechnologie zu kaufen oder auch nur geschenkt zu bekommen. Schadenersatz (!) lautet die
Devise und das aus gutem Grund. Forderungen der afrikanischen Staaten an die Industrieländer in
dreistelliger Milliardenhöhe werden von den Beklagten als grober Undank beiseite geschoben.

Wenn die Neigung, sich den Forderung en der armen Staaten zu beugen , hierzulande auch
weiterhin gering sein wird, bleibt doch eine Frage im Raum stehen: Woher wissen unsere Experten
und Politiker so genau , dass ausgerechnet die afrikanische Staaten Opfer einer von unseren
Experten und Politikern prognostizierten angeblichen Klimakatastrophe werden? Haben unsere
Experten mit ihren sagenhaften Computern einen besonderen Draht zu zum Gott des Weltklimas?

Dipl.Ing. Jens Myrau

Ganzer Artikel Die Weltwoche, 23 Dezember 2009


http://www.staff.livjm.ac.uk/spsbpeis/wewkopenhagen.pdf

http://bit.ly/7MJ0S0