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The Rock

Alcatraz

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Inhalt
Artikel
The Rock – Fels der Entscheidung 1
Sean Connery 5
Nicolas Cage 12
Michael Bay 16
Jerry Bruckheimer 19
Don Simpson 21
Hans Zimmer (Komponist) 22
Alcatraz 28

Referenzen
Quellen und Bearbeiter des Artikels 35
Quellen, Lizenzen und Autoren des Bildes 36

Artikel Lizenzen
Lizenz 37
The Rock – Fels der Entscheidung 1

The Rock – Fels der Entscheidung


Filmdaten

Deutscher Titel: The Rock – Fels der Entscheidung

Originaltitel: The Rock

Produktionsland: Vereinigte Staaten

Erscheinungsjahr: 1996

Länge: 130 (SE) / 131 (DE) Minuten

Originalsprache: Englisch

Altersfreigabe: FSK 16 (SE) / 18 (DE)

Stab

Regie: Michael Bay

Drehbuch: David Weisberg


Douglas Cook
Mark Rosner

Produktion: Jerry Bruckheimer


Don Simpson

Musik: Nick Glennie-Smith


Hans Zimmer
Harry Gregson-Williams

Kamera: John Schwartzman

Schnitt: Richard Francis-Bruce

Besetzung

• Sean Connery: John Patrick Mason


• Nicolas Cage: Dr. Stanley Goodspeed
• Ed Harris: General Francis X. Hummel
• David Morse: Major Tom Baxter
• John Spencer: James Womack
• Claire Forlani: Jade Angelou
• William Forsythe: Special Agent Ernest Paxton
• Michael Biehn: Commander Anderson
• Vanessa Marcil: Carla Pestalozzi
• John C. McGinley: Marine Captain Hendrix
• Tony Todd: Captain Darrow
• Danny Nucci: Lieutenant Shephard
• James Caviezel: Rear F-18 Pilot
• Xander Berkeley: Lonner
• Raymond Cruz: Sergeant Rojas
• Stuart Wilson: General Al Kramer
• Philip Baker Hall: Chief Justice
• Todd Louiso: Marvin Isherwood
• Sam Whipple: Geisel

The Rock – Fels der Entscheidung ist ein US-amerikanischer Actionthriller von Michael Bay aus dem Jahr 1996,
produziert von Jerry Bruckheimer und Don Simpson.
The Rock – Fels der Entscheidung 2

Handlung
Der britische Spion John Patrick Mason hat noch zu J. Edgar Hoovers (ehemaliger Direktor des FBI) Lebzeiten
einen Mikrofilm mit Regierungsgeheimnissen der Amerikaner gestohlen. Die detaillierten Informationen, etwa die
Wahrheit über das Kennedy-Attentat, sind hochbrisant.
Mason wird bis dato in Hochsicherheitsgefängnissen gefangengehalten, da er die Filme versteckt hat und nicht
preisgeben will, wo sie sind. Seine Existenz wird sowohl von der amerikanischen als auch von der britischen
Regierung abgestritten.
Mason ist der einzige Häftling, der jemals von Alcatraz fliehen konnte – dies bereits ein Jahr nach seiner
Inhaftierung. Dies gelang ihm aufgrund seiner hervorragenden SAS-Ausbildung (Anspielung auf seine Hauptrolle
als James Bond in der gleichnamigen Spielfilmreihe: „Ich habe eine hervorragende Ausbildung genossen: Britischer
Geheimdienst“).
Brigadegeneral Francis X. Hummel ist der vielschichtige „Bösewicht“ des Films. Bei einer fingierten Kontrolle eines
Munitionsdepots für chemische Kampfstoffe bringt er 15 mit VX-Gas bestückte Raketen in seine Gewalt. Mit einem
Marine-Force-Reconnaissance-Kommando verschanzt er sich mit 81 Touristen als Geiseln auf „The Rock“ und
droht, die mitgebrachten Raketen auf San Francisco abzufeuern. Seine Forderung: ein Lösegeld von 100 Millionen
Dollar von einem geheimen Konto der US-Regierung. Diese Einnahmen stammen von illegalen Waffenverkäufen
der Vereinigten Staaten. Mit dem Geld will Hummel die Familien der Soldaten entschädigen, die unter seinem
Kommando bei inoffiziellen Einsätzen (etwa in der Volksrepublik China und Laos) ums Leben kamen. Aufgrund der
geheimen Natur dieser Missionen wurden die Soldaten weder ausgezeichnet noch militärisch beigesetzt. Hummel
hatte während seiner Laufbahn immer wieder versucht, diese für ihn unhaltbare Position juristisch zu klären. Nach
dem Tod seiner Frau ist er nun bereit, mit Geiselnahme und Erpressung für Gerechtigkeit zu sorgen.
Der US-Regierung stehen nicht viele Möglichkeiten offen, um auf die Bedrohung San Franciscos durch einen
Gasangriff zu reagieren. Der einzige zur Bekämpfung von VX-Gas dienliche Kampfstoff „Thermit-Plasma“ befindet
sich noch in der Erprobung. Deswegen entscheiden sich die Verantwortlichen, einen Einsatztrupp der sogenannten
US Navy Seals (ein Spezialkommando der amerikanischen Marine) auf die Insel zu schicken, um General Hummel
und seine Männer zu überraschen und die Raketen so wieder unter Kontrolle zu bekommen.
Für die Entschärfung der Raketen wird der Chemiewaffenspezialist Stanley Goodspeed gerufen. Er hat eine
zweiwöchige Grundausbildung beim FBI absolviert, hat aber ansonsten keinerlei Kampferfahrung. Mason begleitet
den SEALs-Trupp, um ihn durch das Tunnelsystem unter „The Rock“ zu führen. Doch durch ein Frühwarnsystem der
Besetzer und die Schießwut der Söldner wird der Trupp gestellt und getötet. Lediglich Mason und Goodspeed
überleben. Mason will von der Insel fliehen, doch muss er sich selbst eingestehen, dass er zu alt ist, um noch einmal
durch die Bucht ans andere Ufer zu schwimmen.
Nach und nach können die beiden die Raketen bis auf zwei entschärfen. Als dann eine abgefeuert wird und Hummel
sie absichtlich ins Wasser stürzen lässt, kommt es zur Meuterei. Hummel stellt klar, dass er kein wahnsinniger
Mörder sei und die Mission gescheitert sei, da sie lediglich auf der Androhung von Gewalt basiert habe. Daraufhin
erschießen die Söldner Hummel und seine Gefolgsleute und wollen die letzte verbliebene Rakete abfeuern. Mason
und Goodspeed können dies verhindern, allerdings kommt Goodspeed im Kampf gegen einen Soldaten in Kontakt
mit VX und muss sich Atropin ins Herz spritzen. Dadurch kann er erst im letzten Moment durch das Zünden von
Signalfackeln verhindern, dass die komplette Insel durch ein Bombardement mit Thermit-Plasma zerstört wird.
Allerdings wurde bereits ein Sprengsatz abgeworfen, der aber nicht den Zellentrakt, wo sich die Geiseln befinden,
beschädigt.
Goodspeed behauptet, einziger Überlebender zu sein, und gibt Mason dadurch die Chance, ein neues Leben mit
seiner Tochter zu beginnen. Im Gegenzug verrät dieser, wo sich die Mikrofilme befinden. Der Film endet damit, dass
Goodspeed auf Hochzeitsreise den Mikrofilm an sich nimmt und seine Frau fragt, ob sie an der Wahrheit über das
Kennedy-Attentat interessiert sei.
The Rock – Fels der Entscheidung 3

Rezeption

Erfolg
Der Film feierte am 7. Juni 1996 in den Vereinigten Staaten Premiere.
In Deutschland kam er am 11. Juli 1996 ins Kino. Der Film hatte ein
Budget von 75 Mio. US-Dollar und spielte weltweit ca. 335 Mio.
US-Dollar ein.[1]

Kritik
„Mit Sean Connery und Nicolas Cage als wirkungsvolle und
witzige Helden wider Willen gewinnt die genreübliche Action
gelegentlich an Reiz, der jedoch immer wieder durch überaktive
Hektik und gleichförmige Materialschlachten zugedeckt wird.
Ein weiteres Beispiel für die Okkupation des Actionfilms durch
die berechnende Videoclip-Ästhetik.“

– Lexikon des internationalen Films[2] Alcatraz

„Dabei steht The Rock auch deutlich in einer Tradition, wie sie
das Autokino der 50er und 60er Jahre mitbegründete. Eine reißerische, sensationalistische Geschichte, die sich
unter Rückgriff auf vulgärstmögliches Wissenschaftsbla begründet, einigermaßen im Zweidimensionalen
verhaften bleibende Figuren und ein deutliches Augenmerk auf strukturell Jahrmarktsattraktion entsprechender
Sensationsinseln innerhalb des narrativen Gefüges, das selbst nur den möglichst flexiblen Rahmen eines
solchen Zwecken dienliches Ablaufprogramms stellt.“

– Thomas Groh: filmzentrale.com[3]

Auszeichnungen
Nicolas Cage gewann im Jahr 1997 den Blockbuster Entertainment Award als Bester Hauptdarsteller in der
Kategorie Action/Abenteuer. Sean Connery gewann in der gleichen Kategorie den Award als Beste Nebenrolle.
Die ASCAP zeichnete im Jahr 1997 den Film in der Kategorie Top Box Office Film aus.
Sean Connery und Nicolas Cage bekamen im Jahr 1997 den MTV Movie Awards als Bestes Filmduo. Der Film
selbst war in der Kategorie Beste Action-Sequenz und Bester Film nominiert, erhielt jedoch keine Auszeichnung.
Bei der Oscarverleihung 1997 war der Film in der Kategorie Bester Ton nominiert, erhielt den Preis jedoch nicht.
Der Film wurde im Jahr 1997 für den Saturn Award in den Kategorien Bester Action-/Abenteuer-/Thriller-Film und
Beste Musik nominiert, gewann jedoch keinen Award.

Soundtrack
Der Soundtrack The Rock, von Nick Glennie-Smith, Harry Gregson-Williams und Hans Zimmer, wurde am 25. Juni
1996 als Audio-CD veröffentlicht. Die CD wird vom Label Hollywood Records publiziert, umfasst acht Lieder und
hat eine Laufzeit von knapp 60 Minuten. Der Grund dafür, dass drei Komponisten mit der Musik zum Film
beauftragt wurden, liegt in der Tatsache, dass Michael Bay mit der ursprünglichen Filmmusik unzufrieden war und
deshalb dieses Trio innerhalb von vier Wochen neue Musik komponieren ließ.
The Rock – Fels der Entscheidung 4

Reale Elemente
• Die im Film fliegenden F/A-18-Hornet-Piloten sind von den U.S.
Navy Blue Angels. Im Film werden die Hornets von
US-Air-Force-Piloten geflogen, obwohl die US Air Force über
keine Hornets verfügt.
• VX ist in Wirklichkeit kein Hautkampfstoff und lässt daher auch
nicht die Haut schmelzen, wie im Film gezeigt. Tatsächlich hat kein
Hautkampfstoff einen annähernd so spektakulären Effekt wie im
Film. VX verursacht durch einen blockierenden Eingriff im
zentralen Nervensystem eine Reizüberflutung im Gehirn, die sich in
The Rock
Muskelkrämpfen, Atemlähmung und Herzstillstand äußert und
schließlich zum Tod führt. Allerdings sind die im Film genannten
Wirkungspotenziale auch deutlich übertrieben.

Sonstiges
• Der Film wurde Don Simpson gewidmet, der während der Dreharbeiten verstarb.
• Quentin Tarantino leistete eine ungenannte Drehbucharbeit.[4]
• Dieser Film ist in vielen Fassungen geschnitten. In der Fernsehausstrahlung gibt es 50 Schnitte mit einer
Gesamtspielzeit von etwa 11:30 Minuten, auf der FSK-16-DVD entfällt durch sieben Schnitte etwa eine halbe
Minute.
• Trotz angekündigter Freigabe ab 16 lief der Film in nächtlichen Free-TV-Wiederholungen mittlerweile mehrmals
in seiner ungeschnittenen FSK-18-Fassung.

Weblinks
• The Rock in der deutschen [5] und englischen [6] Version der Internet Movie Database
• The Rock – Fels der Entscheidung [7] in der Online-Filmdatenbank
• Vergleich FSK 12 TV-Ausstrahlung und FSK 18 DVD [8]
• Vergleich FSK 16 DVD und FSK 18 DVD [9]

Referenzen
[1] Box Office Eintrag von The Rock (http:/ / www. boxofficemojo. com/ movies/ ?id=rock. htm)
[2] The Rock – Fels der Entscheidung (http:/ / www. filmevona-z. de/ filmsuche. cfm?wert=68037& sucheNach=titel) im Lexikon des
Internationalen Films
[3] Filmkritik von Thomas Groh auf filmzentrale.com (http:/ / www. filmzentrale. com/ rezis/ rocktg. htm)
[4] Robert Fischer, Peter Körte, Georg Seeßlen: Quentin Tarantino. Berlin, 1997
[5] http:/ / www. imdb. de/ title/ tt0117500/
[6] http:/ / www. imdb. com/ title/ tt0117500/
[7] http:/ / www. ofdb. de/ view. php?page=film& fid=210
[8] http:/ / www. schnittberichte. com/ schnittbericht. php?ID=1507
[9] http:/ / www. schnittberichte. com/ schnittbericht. php?ID=181
Sean Connery 5

Sean Connery
Sir Thomas Sean Connery (* 25. August 1930 in Edinburgh,
Schottland) ist ein schottischer Schauspieler.
Nachdem er in den 1960er Jahren zunächst in der Rolle des
Superagenten James Bond sehr populär geworden war, etablierte sich
Connery ab den 1970er Jahren als Charakterdarsteller. 1989 wurde er
vom People Magazine zum Sexiest Man Alive und 1999, damals
69-jährig, zum Sexiest Man of the Century gewählt. 2005 erklärte er, in
Ruhestand zu gehen.
Sean Connery beim International Film Festival in

Leben Edinburgh (2008)

Kindheit und Jugend


Sean Connery wurde 1930 in Fountainbridge, Edinburgh als Sohn von Joseph Connery und Euphamia Effie Maclean
geboren. Sein Vater war ein Fernfahrer katholischen Glaubens, dessen Wurzeln in County Wexford, Irland lagen.
Seine Mutter war protestantisch und arbeitete als Reinigungskraft. Connery wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf.
Um seine Familie finanziell zu unterstützen, verließ er früh die Schule und arbeitete als Milchmann bei der St.
Cuthbert's Co-operative Society[1] und als Bademeister, bevor er mit 16 Jahren seinen Marinedienst antrat.

Erfolge als Bodybuilder


Ursprünglich hatte er sich der Royal Navy für sieben Jahre verpflichtet, wurde aber bereits nach zwei Jahren und
wenigen Monaten aufgrund eines Zwölffingerdarmgeschwürs entlassen. Nach dieser Zeit verdiente er sein Geld mit
Gelegenheitsjobs, unter anderem als Milchmann, Baggerfahrer, Pferdekutscher, Drucker oder auch als
Möbelpolierer. Nebenbei lernte er auf einer Berufsschule in Glasgow die französische Methode des Möbelpolierens.
Nachdem er unter anderem bei einem Beerdigungsinstitut arbeitete, erzählte er später gerne, dass er sich auf das
Polieren von Särgen spezialisiert habe.
In dieser Zeit entschloss er sich auch, Bodybuilding zu betreiben, wobei er sich auf das Gewichtheben konzentrierte.
Zur selben Zeit wurde er zum gefragten (Akt-)Modell im Edinburgh College of Art[2] , meist als griechischer Athlet
oder römischer Krieger. Außerdem machte er einige Werbeaufnahmen. Diese Nebenjobs veranlassten ihn dazu, das
Bodybuilding noch professioneller zu betreiben. Im Jahr 1950 wurde er schottischer Bodybuilding-Meister und
erreichte den dritten Platz beim Mr.-Universum-Wettbewerb.

Ehe und Familie


Von 1962 bis 1973 war Sean Connery mit der australischen Schauspielerin Diane Cilento verheiratet. Ihr Kind aus
dieser Ehe ist Jason Connery. 1975 heiratete Connery in zweiter Ehe die Malerin Micheline Roquebrune, mit der er
in Spanien lebt. Die Ehe blieb kinderlos. Connery besitzt Häuser in Andalusien und auf den Bahamas.

Seine Stiftung
Connery ist schottischer Patriot und setzt sich seit Jahrzehnten für die Belange seines Heimatlandes und dessen
Einwohner ein. Er gründete mit eigenen Mitteln die Stiftung Scottish International Educational Trust, die
Ausbildungsstipendien für talentierte Schotten vergibt. Seine Millionengage für den James-Bond-Film
Diamantenfieber floss 1971 komplett in die Stiftung. Er hatte die ungeliebte Rolle des Geheimagenten ein sechstes
Sean Connery 6

Mal übernommen, um die Stiftung finanziell abzusichern. Sean Connery setzt sich seit langem für die
Unabhängigkeit Schottlands ein und ist Mitglied und Förderer der Scottish National Party, einer
Unabhängigkeitspartei, die politisch dem Linksliberalismus zuzuordnen ist.

Auszeichnungen
Im Jahr 2000 wurde Sean Connery für seine Verdienste um Schottland von Königin Elisabeth II. zum Ritter
geschlagen und darf sich seitdem Sir Sean Connery nennen. Die Zeremonie fand ungewöhnlicherweise in Edinburgh
statt. Sean Connery trug dabei einen Kilt. Die nach Connerys eigenem Empfinden höchste Ehre wurde ihm 1991
zuteil, als er von der Stadt Edinburgh die Auszeichnung Freedom of the City of Edinburgh erhielt.
Am 3. Dezember 2005 erhielt Sean Connery von der Europäischen Filmakademie den Europäischen Filmpreis für
sein Lebenswerk. Ebenso wurde ihm im Juni 2006 durch das American Film Institute (AFI) in Los Angeles der „Life
Achievement Award“ zuerkannt.

Filmkarriere

Erste Engagements
Connerys Bodybuilding-Erfolge führten zu seinem ersten Schauspiel-Engagement im Chor einer Inszenierung des
Musicals South Pacific. Danach erhielt er kleinere Bühnen- und TV-Rollen, bevor er 1957 in dem Film Die blinde
Spinne erstmals im Kino zu sehen war. Connerys Kollege Michael Caine, mit dem er seit den späten 1950er Jahren
befreundet ist, hat diese Jahre als entbehrungsreiche Zeit beschrieben.
In dem Melodram Another Time, another Place (1958) erhielt Sean Connery als Liebhaber von Lana Turner erstmals
eine profilierte Rolle, konnte sich aber zunächst noch nicht als Star durchsetzen. 1962 trat er in dem aufwändig
produzierten Kriegsfilm Der längste Tag in einigen kurzen Szenen als Soldat auf, der die Landung in der Normandie
mitmacht.

Durchbruch als James Bond


1962 waren die Produzenten Albert R. Broccoli und Harry Saltzman auf der Suche nach einem Schauspieler, der in
mehreren Filmen die Rolle des Geheimagenten James Bond übernehmen sollte, den der Schriftsteller Ian Fleming
erfunden hatte. Nachdem Kandidaten wie David Niven, Roger Moore oder Cary Grant aus verschiedenen Gründen
nicht in Frage kamen, wurden die Produzenten auf den relativ unbekannten Sean Connery aufmerksam. Auch die
Leserschaft einer Londoner Tageszeitung sprach sich per Votum für ihn aus. Connery erhielt die Rolle und wurde
von Regisseur Terence Young darauf vorbereitet, den Part des kultivierten und stilsicheren Agenten zu spielen.
Dank des kommerziellen Erfolgs des ersten Bond-Films James Bond jagt Dr. No gelang Sean Connery 1962 der
Durchbruch als Filmschauspieler. Mit Liebesgrüße aus Moskau (1963) und Goldfinger (1964) setzte die legendäre
Bondmania ein und machte Connery zu einem weltweit gefeierten Superstar. Connery drehte zwei weitere
Bond-Filme, die ebenfalls sehr erfolgreich waren (Feuerball, 1965, Man lebt nur zweimal, 1967), war jedoch
zunehmend unzufrieden mit seiner Rolle als Geheimagent, die ihn schauspielerisch nicht mehr forderte und auf ein
verengtes Image festlegte.
Bereits 1964 hatte er für Alfred Hitchcock in dem Thriller Marnie gespielt. 1965 übernahm er die Hauptrolle in Ein
Haufen toller Hunde von Sidney Lumet, der von den brutalen Repressionsmethoden in einem britischen
Militärgefängnis erzählt. Der Film erhielt sehr gute Kritiken. Trotz seiner immensen Popularität konnte Connery mit
diesen Streifen jedoch nicht an den Erfolg der Bond-Filme anknüpfen. Auch der Western Man nennt mich Shalako
floppte 1968 an den Kinokassen. Dennoch weigerte sich Connery, 1969 in Im Geheimdienst ihrer Majestät erneut
die Rolle des James Bond zu spielen. Die Produzenten engagierten daraufhin den australischen Dressman George
Lazenby für den Part.
Sean Connery 7

Die 70er Jahre


1971 traten die Produzenten der Bond-Filme erneut an Connery heran. Für eine Gage von 1.430.000 US-Dollar und
die Möglichkeit, zwei Kinofilme seiner Wahl zu produzieren, sollte er erneut die Rolle des Geheimagenten
übernehmen. Obwohl Connery seinen Überdruss an der Rolle bereits öffentlich deutlich gemacht hatte, akzeptierte er
das Angebot und übernahm in Diamantenfieber zum sechsten Mal die Rolle des Bond. Der Film war an den
Kinokassen zwar sehr erfolgreich, doch trotz eines neuen Angebots der Produzenten weigerte sich Connery, erneut
als Geheimagent 007 aufzutreten. Die Rolle wurde von Roger Moore übernommen.
In den frühen 1970er Jahren trat Connery in thematisch anspruchsvollen Filmen wie Verflucht bis zum jüngsten Tag
(1970), Der Anderson-Clan (1971), und Sein Leben in meiner Gewalt (1972) auf, die zwar oft hervorragende
Kritiken erhielten, aber in kommerzieller Hinsicht nicht von seiner Popularität profitieren konnten. Dies galt auch für
den ungewöhnlichen Science-Fiction-Film Zardoz (1974). Im selben Jahr war Connery in der
Agatha-Christie-Verfilmung Mord im Orient-Expreß Teil eines hochkarätig besetzten Ensembles.
Mitte der 1970er Jahre drehte Connery mehrere Abenteuerfilme, die von der Kritik gelobt wurden, aber an den
Kinokassen keine große Resonanz fanden: Der Wind und der Löwe (1975), Der Mann, der König sein wollte (1975)
und Robin und Marian (1976). In diesen Filmen präsentierte sich der Schauspieler als gereifter Charakterdarsteller in
unterschiedlichsten Rollen - als Araberscheich, britischer Abenteurer und gealterter Robin Hood. Er verzichtete nun
auch auf das Toupet, das er regelmäßig in seinen James-Bond-Filmen getragen hatte.
Connery spielte in dem aufwändigen Kriegsfilm Die Brücke von Arnheim (1977) einen Fallschirmjägergeneral und
in dem historischen Abenteuerfilm Der große Eisenbahnraub (1979) einen Zugräuber neben Donald Sutherland. In
Explosion in Cuba (1979) war er als ehemaliger Offizier zu sehen, der 1959 kubanische Militärs ausbildet. Der
Katastrophenfilm Meteor fiel 1979 bei Kritik und Publikum durch.
Erwähnenswert ist die Tatsache, dass Connery seine Rollen grundsätzlich mit einem schweren schottischen Akzent
spricht, was von Kritikern gelegentlich als unpassend empfunden wurde - zum Beispiel, wenn Connery einen
arabischen Scheich oder einen spanischen Edelmann darstellte. In den deutschen Synchronfassungen seiner Filme
tritt diese Problematik natürlich nicht auf.

Die 80er Jahre


In den frühen 80er Jahren konnte Connery mit Filmen wie Outland – Planet der Verdammten (1981), Flammen am
Horizont (1982) oder Am Rande des Abgrunds (1982) keine kommerziellen Erfolge verbuchen. Dann erklärte er sich
bereit, mit 53 Jahren erneut die Rolle des James Bond zu übernehmen - allerdings in einem Film, der außerhalb der
offiziellen Bond-Reihe produziert wurde und den Connery als späte Rache am Produzentenpaar Broccoli/Saltzman
ansah, da er sich gegenüber beiden finanziell stets benachteiligt gefühlt hatte. Connery trat mit Sag niemals nie
(1983) in Konkurrenz zu seinem Bond-Nachfolger Roger Moore, der im selben Jahr in Octopussy auftrat. Sag
niemals nie war für den schottischen Schauspieler der erste große Kinohit seit seinem letzten Auftritt als James Bond
in Diamantenfieber. Für sehr viele Zuschauer ist seine Interpretation der Bond-Rolle die bis heute beste Darstellung
des legendären Geheimagenten.
Connery gelang es nach Sag niemals nie, sich eine zweite Karriere als gereifter Charakterdarsteller aufzubauen und
auch eine neue Zuschauergeneration für sich einzunehmen. 1986 spielte er in dem Fantasy-Streifen Highlander eine
profilierte Nebenrolle als Unsterblicher. Im selben Jahr übernahm er in der Bestseller-Verfilmung Der Name der
Rose die Rolle des detektivisch begabten Mönchs William von Baskerville. Der Film wurde in Europa zu einem
Kinohit. Als Hauptdarsteller konnte Connery mit Der Name der Rose seinen ersten großen Kassenerfolg jenseits der
Bond-Filme verbuchen.
1987 sah man Connery in Die Unbestechlichen als irischen Polizisten im Kampf gegen Al Capone. Der Thriller war
ein weltweiter Kinoerfolg und brachte Connery in der Rolle des Jim Malone einen Oscar ein. Regisseur Steven
Spielberg war von der Ausstrahlung des Charakterdarstellers so begeistert, dass er für den dritten Indiana-Jones-Film
Sean Connery 8

die Rolle des Vaters von Professor Jones genau auf ihn zuschnitt. So trat Connery 1989 in Indiana Jones und der
letzte Kreuzzug neben Harrison Ford als weltfremder Vater des bekannten Abenteurers in Erscheinung (tatsächlich
ist er nur 12 Jahre älter als Ford). Seine Darstellung stieß bei Kritik und Publikum auf nahezu einhellig positive
Resonanz. Weniger erfolgreich war Connery mit dem komödiantischen Kriminalfilm Family Business (1989), in
dem er als Vater des nur sieben Jahre jüngeren Dustin Hoffman zu sehen war.

90er Jahre und Gegenwart


1990 konnte Connery mit dem Actionthriller Jagd auf Roter Oktober
erneut einen großen Filmerfolg verbuchen. Der Schauspieler trat in der
Rolle eines russischen U-Boot-Kommandanten auf, der ein
sowjetisches U-Boot in den Westen entführt. Im selben Jahr war er in
Das Rußland-Haus als Verleger zu sehen, der vom britischen
Geheimdienst angeworben und in Russland in eine Spionageaffäre
verwickelt wird. Connery trat in diesem Film betont ungepflegt in
Erscheinung („Ich sehe aus wie ein ungemachtes Bett, an dem 'ne
Plastiktüte hängt.“) und erhielt überwiegend gute Kritiken für seine
Darstellung des trinkfesten Verlegers.

Als weniger erfolgreich erwiesen sich die Filme Highlander II (1991),


Medicine Man - Die letzten Tage von Eden (1992), indem er einen
alten Biologen spielt, der versucht die Regenwälder zu retten, Der
letzte Held von Afrika (1994) und Im Sumpf des Verbrechens (1995),
wo er als Anwalt ein Todesurteil verhindern möchte. In dem
internationalen Kinoerfolg Robin Hood – König der Diebe hatte
Connery 1991 einen spektakulären Kurzauftritt - am Schluss des Films Sean Connery (1980)
begegnet er in der Rolle des Richard Löwenherz dem von Kevin
Costner gespielten Titelhelden. 1993 spielte er neben Wesley Snipes in dem erfolgreichen Die Wiege der Sonne, der
im Milieu japanischer Geschäftsleute angesiedelt war.

Der historische Abenteuerfilm Der erste Ritter (1995), in dem Connery als König Artus zu sehen war, erhielt
gemischte Kritiken und konnte die kommerziellen Erwartungen nicht erfüllen. Für den Fantasyfilm Dragonheart
synchronisierte der Schauspieler die Figur des feuerspeienden Drachen Draco. Der Drache war eine vollständig
computergenerierte Figur, deren Mimik an die von Connery angepasst worden war. 1996 drehte der Star neben
Nicolas Cage den aufwändig produzierten Actionfilm The Rock, der auf der ehemaligen Gefängnisinsel Alcatraz
spielte. Der 66-jährige Connery absolvierte mehrere Actionszenen und konnte mit dem Film einen seiner größten
Erfolge verbuchen.
1998 war Sean Connery als Superschurke Sir August de Wynter in Mit Schirm, Charme und Melone zu sehen. Die
aufwändig produzierte Film-Adaption der populären Fernsehserie stieß bei Kritik und Publikum auf sehr schlechte
Resonanz. Im selben Jahr war Connery auch in dem Ensemblefilm Leben und Lieben in L.A. zu sehen. 1999 spielte
er neben Catherine Zeta-Jones in dem romantischen Thriller Verlockende Falle einen alternden Meisterdieb, der sich
in eine junge Kollegin verliebt. Der Film war an den Kinokassen zwar erfolgreich, doch bemängelten Kritiker, dass
der 69-jährige Connery in der Rolle des Actionhelden und Liebhabers nicht mehr ganz glaubwürdig sei.
Kritik und Publikum reagierten überwiegend positiv auf Connerys nächsten Film Forrester – Gefunden! (2000), in
dem der Schauspieler als eremitischer Schriftsteller zu sehen ist, der sich mit einem jungen Mann anfreundet.
Weniger erfolgreich war der schottische Star mit seinem bislang letzten Film Die Liga der außergewöhnlichen
Gentlemen (2003), einem Actionabenteuer mit Fantasy-Elementen, das bei Kritik und Publikum auf mäßige
Resonanz stieß.
Sean Connery 9

2005 sprach Sean Connery für eine Videospielversion von Liebesgrüße aus Moskau den Part des James Bond. Der
Darsteller will jedoch nicht mehr als Filmschauspieler arbeiten. So lehnte er beispielsweise, trotz Gesprächen mit
George Lucas, Harrison Ford und Steven Spielberg, eine Rolle im vierten Teil der Indiana-Jones-Reihe ab.
Am 25. August 2008, Connerys 78. Geburtstag, erschien seine Autobiographie Being a Scot.

Synchronsprecher
Ab den frühen 1960er Jahren wurde Sean Connery nahezu ausschließlich von Gert Günther Hoffmann
synchronisiert. Andere Sprecher waren Heinz Drache, Benno Gellenbeck oder Michael Chevalier. Seit Hoffmann
Mitte der 90er Jahre erkrankte (Tod 1997), hat Connery keinen festen Synchronsprecher mehr. Er wurde seither
unter anderem von Klaus Kindler, Manfred Wagner, Gerhard Paul oder Klaus Sonnenschein gesprochen. Die Rolle
des am Rechner erschaffenen Drachen Draco im Fantasyfilm Dragonheart (1996), dem Connery im Englischen
seine Stimme lieh, wurde im Deutschen von Mario Adorf gesprochen.

Filmografie
• 1956: Die blinde Spinne (No Road Back)
• 1957: Duell am Steuer (Hell Drivers)
• 1957: Zwölf Sekunden bis zur Ewigkeit (Time Lock)
• 1957: Operation Tiger (Action of the Tiger)
• 1958: Herz ohne Hoffnung (Another Time, Another Place)
• 1959: Das Geheimnis der verwunschenen Höhle (Darby O’Gill and
the Little People)
• 1959: Tarzans größtes Abenteuer (Tarzans Greatest Adventure)
• 1959: Hexenjagd[3] (TV) (The Crucible)
• 1961: Die Peitsche (The Frightened City)
• 1961: On the Fiddle
• 1962: Der längste Tag (The Longest Day)
• 1962: James Bond jagt Dr. No (Dr. No)
• 1963: Liebesgrüße aus Moskau (From Russia With Love)
• 1964: Die Strohpuppe (Woman Of Straw)
• 1964: Marnie (Marnie)
• 1964: Goldfinger (Goldfinger)
• 1965: Feuerball (Thunderball) Der Schotte Connery 2004 im Kilt in Washington
D.C. beim Tartan Day
• 1965: Ein Haufen toller Hunde (The Hill)
• 1966: Simson ist nicht zu schlagen (A Fine Madness)
• 1967: Man lebt nur zweimal (You Only Live Twice)
• 1968: Man nennt mich Shalako (Shalako)
• 1969: Verflucht bis zum jüngsten Tag (The Molly Maguires)
• 1969: Das Rote Zelt (The Red Tent)
• 1971: Der Anderson-Clan
• 1971: Diamantenfieber (Diamonds Are Forever)
• 1973: Sein Leben in meiner Gewalt (The Offence)
• 1974: Zardoz (Zardoz)
• 1974: Mord im Orient-Expreß (Murder on the Orient Express)
• 1974: Die Uhr läuft ab (Ransom)
• 1975: Der Wind und der Löwe (The Wind and the Lion)
• 1975: Der Mann, der König sein wollte (The Man Who Would Be King)
Sean Connery 10

• 1976: Robin und Marian (Robin and Marian)


• 1976: Öl (The Next Man)
• 1977: Die Brücke von Arnheim (A Bridge Too Far)
• 1979: Der große Eisenbahnraub (The First Great Train Robbery)
• 1979: Meteor
• 1979: Explosion in Cuba (Cuba)
• 1981: Outland – Planet der Verdammten (Outland)
• 1981: Time Bandits (Time Bandits)
• 1982: Am Rande des Abgrunds (Five Days One Summer)
• 1982: Camelot: Der Fluch des goldenen Schwertes (The Sword of the Valiant)
• 1982: Flammen am Horizont (Wrong is Right)
• 1983: Sag niemals nie (Never Say Never Again)
• 1985: Highlander – Es kann nur einen geben (Highlander)
• 1986: Der Name der Rose
• 1987: Die Unbestechlichen (The Untouchables)
• 1988: Presidio (The Presidio)
• 1989: Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (Indiana Jones and the Last Crusade)
• 1989: Family Business
• 1990: Jagd auf Roter Oktober (The Hunt for Red October)
• 1990: Das Rußland-Haus (The Russia House)
• 1991: Highlander II - Die Rückkehr (Highlander II: The Quickening)
• 1991: Robin Hood – König der Diebe (Robin Hood: Prince of Thieves, als Richard Löwenherz)
• 1992: Medicine Man – Die letzten Tage von Eden (Medicine Man)
• 1993: Die Wiege der Sonne (Rising Sun)
• 1994: A Good Man in Africa
• 1995: Der 1. Ritter (First Knight)
• 1995: Im Sumpf des Verbrechens (Just Cause)
• 1996: Dragonheart (Dragonheart, die Stimme des Drachen)
• 1996: The Rock – Fels der Entscheidung (The Rock)
• 1998: Mit Schirm, Charme und Melone (The Avengers)
• 1998: Leben und lieben in L.A. (Playing by Heart)
• 1999: Verlockende Falle (Entrapment)
• 2000: Forrester – Gefunden! (Finding Forrester)
• 2003: Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen (The League of Extraordinary Gentlemen)
• 2006: Sir Billi the Vet

Auszeichnungen
• 1964/1965/1966: Laurel Award für Top Male New Face und für Action Performance in Goldfinger und Feuerball
• 1966/1967 Bravo Otto
• 1972: Golden Globe Award als „World Film Favorite“ zusammen mit Charles Bronson
• 1982: ShoWest Award als „Worldwide Star of the Year“ (Special Award)
• 1985: Bambi
• 1986: Jupiter als Bester Darsteller
• 1987: Oscar und Golden Globe Award als bester männl. Nebendarsteller für The Untouchables – Die
Unbestechlichen
• 1987: Deutscher Filmpreis als bester männl. Hauptdarsteller für Der Name der Rose
Sean Connery 11

• 1987: National Board of Review Award (NBR Award) als bester männl. Nebendarsteller in The Untouchables –
Die Unbestechlichen
• 1987: KCFCC Award als bester männl. Nebendarsteller in The Untouchables – Die Unbestechlichen
• 1988: BAFTA Award als bester männl. Hauptdarsteller für Der Name der Rose
• 1989: Jupiter als Bester Darsteller
• 1991: Légion d'Honneur, Frankreich
• 1995: Saturn Award für sein Lebenswerk
• 1996: Golden Globe Award/Lebenswerk (Cecil B. DeMille Award) für sein Lebenswerk
• 1997: MTV Movie Award als „Best On-Screen Duo“ zusammen mit Nicolas Cage für The Rock
• 1997: Blockbuster Entertainment Awards als bester männl. Nebendarsteller in The Rock
• 1998: British Academy Fellowship, Großbritannien
• 1999: Hand- und Schuhabdrücke in Zement vor dem Grauman's Chinese Theatre in Los Angeles
• 1999: Europäischer Filmpreis als bester Europäischer Schauspieler in Verlockende Falle
• 1999: ShoWest Award für sein Lebenswerk
• 2000: Knight Bachelor, ernannt durch Königin Elisabeth II.
• 2005: Europäischer Filmpreis für das Lebenswerk
• 2006: AFI Life Achievement Award für das Lebenswerk

Autobiographie
• Sean Connery (with Murray Grigor): Being a Scot. London: Weidenfeld & Nicholson, 2008. ISBN
0-297-85540-9; deutsche Übersetzung: Sean Connery (mit Murray Grigor): Mein Schottland, mein Leben. Aus
dem Englischen von Stefan Gebauer. Berlin: Ullstein, 2009. ISBN
978-3-550-08775-2.

Literatur
• Michael Feeney Callan: Sean Connery. New York City: Stein & Day, 1983. ISBN 0-8128-2932-8; deutsche
Übersetzung: Michael Feeney Callan: Sean Connery. Seine Filme - sein Leben. Deutsche Übersetzung von Sylvia
Madsack. München: Heyne, 1987. ISBN 3-453-86076-4.
• Adolf Heinzlmeier: Sean Connery. Lizenz zum Filmen. Filmbibliothek. Hamburg und Wien: Europa, 2001. ISBN
3-203-84116-9.
• John Parker: Arise Sir Sean Connery. The Biography of Britain's Greatest Living Actor.. London: Blake
Publishing, 2005. ISBN 1-84454-084-7; deutsche Übersetzung: John Parker: Sean Connery. Die Biografie. Aus
dem Amerikanischen von Adelheid Zöfel und Christine Strüh. München: Heyne, 2005. ISBN 3-453-64014-4.
• Siegfried Tesche: Sean Connery. Sein Leben, seine Filme. Berlin: Henschel, 2000. ISBN 3-89487-362-0.
Sean Connery 12

Weblinks
• Sean Connery in der deutschen [4] und englischen [5] Version der Internet Movie Database
• Homepage von Sean Connery [6] (englisch)
• Sean Connery-Porträt von G. Seeßlen [7] in der www.filmzentrale.com
• Literatur von und über Sean Connery [8] im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Referenzen
[1] ... als Sir Sean Connery £1 pro Woche verdiente (http:/ / heritage. scotsman. com/ greatscots. cfm?id=2275262005) (englisch)
[2] Bericht über Hilary Buchanan, die Sean Connery am Edinburgh College of Art malte (http:/ / news. scotsman. com/ entertainment.
cfm?id=924382003) (englisch)
[3] http:/ / www. imdb. com/ title/ tt0401353/
[4] http:/ / www. imdb. de/ name/ nm0000125/
[5] http:/ / www. imdb. com/ name/ nm0000125/
[6] http:/ / www. seanconnery. com
[7] http:/ / www. filmzentrale. com/ essays/ connerygs. htm
[8] https:/ / portal. d-nb. de/ opac. htm?query=atr%3D11867675X+ OR+ nid%3D11867675X+ OR+ swRef%3D11867675X&
method=simpleSearch

Nicolas Cage
Nicolas Cage (* 7. Januar 1964 in
Long Beach, Kalifornien; eigentlich
Nicholas Kim Coppola) ist ein
US-amerikanischer Schauspieler. Er ist
der Neffe des Filmregisseurs und
-produzenten Francis Ford Coppola
und der Schauspielerin Talia Shire.

Leben
Cage's Vater ist der Italo-Amerikaner
August Coppola. Seine Mutter, die
Tänzerin und Choreographin Joy
Vogelsang, stammt aus Cochem an der
Nicolas Cage bei den 66. Filmfestspielen von Venedig 2009
Mosel. Cage interessierte sich schon in
seiner frühesten Kindheit für das
Filmgeschäft. Mit 15 Jahren nahm er professionellen Schauspielunterricht. Zwei Jahre später brach er die High
School ab, um sich auf seine Karriere zu konzentrieren.
Nicolas Cage 13

Schauspielerische Karriere
Sein Leinwanddebüt gab er 1982 in der Komödie Ich glaub’, ich steh’ im Wald. Kurze Zeit später änderte er seinen
Nachnamen in Cage (nach der Comic-Figur Luke Cage bzw. dem Musiker John Cage), um nicht im Schatten seines
berühmten Onkels Francis Ford Coppola zu stehen. Dieser verschaffte ihm 1983 eine Rolle in Rumble Fish.
Nach dem Abschluss der UCLA School of Theater, Film and Television war er u. a. in den Filmen Cotton Club,
Valley Girl, Peggy Sue hat geheiratet und Arizona Junior zu sehen. Der Durchbruch gelang ihm Ende der 1980er mit
der Oscar-prämierten Komödie Mondsüchtig und in David Lynchs Wild at Heart, der als bester Film der
Filmfestspiele von Cannes 1990 ausgezeichnet wurde.
1996 erhielt Cage für Leaving Las Vegas den Oscar als Bester Hauptdarsteller.
Die Filme The Rock – Fels der Entscheidung, Con Air, Face/Off – Im Körper des Feindes und Nur noch 60
Sekunden bescherten ihm in den Folgejahren vier seiner größten Erfolge an der Kinokasse. 1998 spielte er neben
Meg Ryan in Stadt der Engel, einer Neuverfilmung des Wim Wenders-Films Der Himmel über Berlin.
Ebenfalls 2002 erhielt er für Adaption. erneut eine Oscar-Nominierung. Zu sehen war er auch in dem Abenteuerfilm
Das Vermächtnis der Tempelritter. Im Jahr 2006 kamen die Filme Lord of War und World Trade Center in die
deutschen Kinos.
Im Jahr 2006 übernahm Cage den Herrschaftssitz der Freiherren von
Brand, Schloss Neidstein in Etzelwang bei Amberg (Oberpfalz).
Jedoch verkaufte er das Anwesen Anfang 2009 aus Geldnot.[1] [2]
Außerdem besitzt er noch eine Bahamainsel. Seine deutsche
Synchronstimme wird ihm überwiegend von Martin Keßler verliehen,
im Film Wild at Heart allerdings von Rolf Zacher, in Adaption. von
Ronald Nitschke und in Leaving Las Vegas von Michael Christian.

Immer noch zählt Cage laut dem amerikanischen Forbes Magazine zu


Cage in Venedig (2009)
den am besten verdienenden männlichen Schauspielern in Hollywood.
Zwischen Juni 2007 und Juni 2008 erhielt er Gagen in Höhe von 38
Mio. US-Dollar und rangiert hinter Will Smith, Johnny Depp, Eddie Murphy, Mike Myers, Leonardo DiCaprio,
Bruce Willis und Ben Stiller auf Platz acht.[3]
Am 4. Dezember 2009 erhielt Cage für sein humanitäres Engagement bei Amnesty International von den vereinten
Nationen die Auszeichnung zum „Weltbürger des Jahres“ (Global Citizen of the Year) und wurde zum Botschafter
guten Willens ernannt.[4]

Persönliches Leben
Aus seiner Beziehung mit der Schauspielerin Christina Fulton hat er einen Sohn, Weston Cage (* 1990) alias
Arcane, der in der Black-/Death-Metal-Band Eyes of Noctum singt.[5] 1995 heiratete Cage die Schauspielerin Patricia
Arquette; 2001 ließ er sich von ihr scheiden. 2002 heiratete er Lisa Marie Presley, die Tochter von Elvis Presley, von
der er sich vier Monate später wieder trennte. In dritter Ehe ist er seit 2004 mit Alice Kim verheiratet. Seine
derzeitige Frau hat am 3. Oktober 2005 seinen zweiten Sohn Kal-El geboren, benannt nach dem kryptonischen
Namen von Superman. Cage ist ein bekennender Comic-Fan. In einigen Filmen, in denen Cage mitspielt, übernahm
Alice Kim einen Cameo-Auftritt, so zum Beispiel in Next, in dem sie bei einem Zaubertrick eine Frau aus dem
Publikum spielt.
Nicolas Cage 14

Filmographie
• 1982: Ich glaub’, ich steh’ im Wald (Fast Times at Ridgemont High)
• 1983: Rumble Fish
• 1983: Valley Girl
• 1984: Birdy
• 1984: Die Zeit verrinnt, die Navy ruft (Racing with the Moon)
• 1984: Cotton Club (The Cotton Club)
• 1986: Peggy Sue hat geheiratet (Peggy Sue Got Married)
• 1986: Endspurt bis zum Sieg (The Boy in Blue)
• 1987: Mondsüchtig (Moonstruck)
• 1987: Arizona Junior (Raising Arizona)
• 1988: Das Highway-Trio (Never on Tuesday)
• 1989: Vampire's Kiss
• 1990: Airborne – Flügel aus Stahl (Fire Birds)
• 1990: Wild at Heart – Die Geschichte von Sailor und Lula (Wild at Heart)
• 1990: Tempo di uccidere
• 1991: Zandalee – Das sechste Gebot (Zandalee)
• 1992: Honeymoon in Vegas – Aber nicht mit meiner Braut (Honeymoon in Vegas)
• 1993: Red Rock West
• 1993: Deadfall
• 1993: Amos & Andrew – Zwei fast perfekte Chaoten (Amos & Andrew)
• 1994: 2 Millionen Dollar Trinkgeld (It Could Happen to You)
• 1994: Tess und ihr Bodyguard (Guarding Tess)
• 1994: Schneesturm im Paradies (Trapped in Paradise)
• 1995: Kiss of Death
• 1995: Leaving Las Vegas
• 1996: The Rock – Fels der Entscheidung (The Rock)
• 1997: Con Air
• 1997: Face/Off – Im Körper des Feindes
• 1998: Spiel auf Zeit (Snake Eyes)
• 1998: Stadt der Engel (City of Angels)
• 1999: 8mm – Acht Millimeter (8MM)
• 1999: Bringing Out the Dead – Nächte der Erinnerung
• 2000: Nur noch 60 Sekunden (Gone in Sixty Seconds)
• 2000: Family Man (The Family Man)
• 2001: Corellis Mandoline (Captain Corelli's Mandolin)
• 2001: Christmas Carol: The Movie
• 2002: Adaption. (Adaptation.)
• 2002: Windtalkers
• 2002: Sonny
• 2003: Tricks (Matchstick Men)
• 2004: Das Vermächtnis der Tempelritter (National Treasure)
• 2005: Lord of War – Händler des Todes
• 2005: The Weather Man
• 2006: Wicker Man - Ritual des Bösen (The Wicker Man)
• 2006: World Trade Center
• 2006: Lucas der Ameisenschreck (The Ant Bully, Stimme)
Nicolas Cage 15

• 2007: Ghost Rider


• 2007: Werewolf Women of the SS
• 2007: Next
• 2007: Das Vermächtnis des geheimen Buches (National Treasure: Book of Secrets)
• 2008: Bangkok Dangerous
• 2009: Knowing
• 2009: Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen (Bad Lieutenant: Port of Call New Orleans)

Produzent
• 2000: The Shadow of the Vampire
• 2003: Das Leben des David Gale (The Life of David Gale)
• 2005: Lord of War – Händler des Todes
• 2006: Wicker Man - Ritual des Bösen (The Wicker Man)
• 2007: Next
• 2008: Bangkok Dangerous

Auszeichnungen
Oscars
• 1996: Bester Hauptdarsteller (Leaving Las Vegas)
• 2003: Nominierung bester Hauptdarsteller (Adaption)
Golden Globe
• 1988: Nominierung bester Hauptdarsteller-Filmkomödie/Filmmusical(Mondsüchtig)
• 1996: Bester Hauptdarsteller - Drama (Leaving Las Vegas)
Goldene Kamera
• 2007: Film International

Weblinks
• Nicolas Cage in der deutschen [6] und englischen [7] Version der Internet Movie Database
• Biografie auf film-zeit.de [8]

Referenzen
[1] Spiegel Online, vom 31. März 2009: http:/ / www. spiegel. de/ panorama/ leute/ 0,1518,616640,00. html
[2] Cinema.de: (http:/ / www. cinema. de/ kino/ news-und-specials/ news/
durch-fehlspekulationen-nicolas-cage-ist-pleite,3924266,ApplicationArticle. html)
[3] vgl. Johnson, Wesley: Hollywood's Top Earners. Press Association Newsfile, 23. Juli 2008, 4:38 PM BST
[4] „Weltbürger des Jahres“: Nicolas Cage zum UN-Botschafter ernannt (http:/ / www. rp-online. de/ gesellschaft/ leute/
Nicolas-Cage-zum-UN-Botschafter-ernannt_aid_791845. html) - Artikel bei RP online
[5] http:/ / www. stormbringer. at/ news. php?id=5744
[6] http:/ / www. imdb. de/ name/ nm0000115/
[7] http:/ / www. imdb. com/ name/ nm0000115/
[8] http:/ / www. film-zeit. de/ home. php?action=result& sub=person& person_id=2064
Michael Bay 16

Michael Bay
Michael Benjamin Bay (* 17. Februar 1965 in Los Angeles,
Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Regisseur und Filmproduzent,
der sich vor allem auf Actionfilme spezialisiert hat. Zudem widmet er
sich seit einigen Jahren der Produktion von Neuverfilmungen
bekannter Horrorfilme.

Leben
Michael Bay wuchs wie seine jüngere Schwester im Westwood District
von Los Angeles als adoptiertes Kind einer Kinderpsychologin und
Michael Bay (2006)
eines Buchhalters auf. Im Alter von 20 Jahren traf er seine leibliche
Mutter, von seinem Vater heißt es, er käme aus der Filmbranche. Bay
berichtet, seine Mutter habe John Frankenheimer als seinen Vater benannt, der die Vaterschaft aber bestreite.[1]
Seine Ausbildung absolvierte Bay zunächst an der Wesleyan University in Connecticut. Nach einer Ablehnung in
einem angesehenen Filmstudiengang studierte er an Pasadenas Art Center College of Design. Michael Bay begann
seine Karriere im Filmgeschäft 1984, nachdem er eine Persiflage auf eine Cola-Werbung gedreht hatte.[1] Er machte
sich zunächst als Regisseur von Musikvideos für Künstler wie Aerosmith, Tina Turner, Meat Loaf und die Divinyls
einen Namen und wurde für einige MTV-Awards nominiert.[2] In der Werbebranche inszenierte er mehrfach
preisgekrönte Clips, unter anderem für namhafte Automobilfirmen, kalifornische Milch und Levi’s.[3]
Jerry Bruckheimer und Don Simpson holten Bay Mitte der 1990er Jahre für den Film Bad Boys – Harte Jungs ins
Filmgeschäft. Der Actionfilm mit Will Smith und Martin Lawrence wurde ein großer Kassenerfolg und bedeutete für
Smith den Durchbruch in seiner Karriere. Bruckheimer und Bay blieben auch bei weiteren Filmen wie The Rock –
Fels der Entscheidung (1996), Armageddon (1998) oder Pearl Harbor (2001) ein Team, lediglich Die Insel (2005)
hat Bay ohne dessen Beteiligung gedreht.[2]
Mit seiner 2003 gegründeten Produktionsfirma Platinum Dunes hat er sich zur Aufgabe gemacht, Horrorklassiker
neu zu verfilmen. So produzierte er unter anderem mit Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre (2003) das Remake
des Horrorklassikers The Texas Chainsaw Massacre, 2005 das Remake von Amityville Horror, sowie 2006 das
Prequel Texas Chainsaw Massacre: The Beginning und das Remake The Hitcher. Weitere Projekte sind in Planung,
darunter ein Remake von Alfred Hitchcocks Klassiker Die Vögel.[4]
2007 führte Bay Regie in Transformers, auf den 2009 mit Transformers – Die Rache die Fortsetzung folgte. Am 1.
Oktober 2009 gab Michael Bay auf seiner Website bekannt dass "Transformers 3" am 1. Juli 2011 in die Kinos
kommt und die Arbeiten an der Story bereits in vollem Gange sind.[5]
Für die Realverfilmung der Computerspielreihe Prince of Persia, die im Sommer 2010 anlaufen soll, war Bay
ebenfalls vorgesehen. Dieser Posten wurde aber aus Zeitmangel von Mike Newell übernommen.[6] [7]

Rezeption
Besonders die frühen Bay-Filme stoßen bei Filmkritikern häufig auf Ablehnung, vor allem auch wegen Bays
Ursprüngen als Regisseur von Werbeclips und Musikvideos. So würden sie die Handlung vernachlässigen, den
Zuschauer vermehrt optischen und akustischen Reizen aussetzen und den Schwerpunkt zu sehr auf
Action-Sequenzen setzen. Beispielhaft kann hier der Film The Rock aufgeführt werden. Das Lexikon des
internationalen Films bescheinigte dem Film „gleichförmige Materialschlachten“ und eine „berechnende
Videoclip-Ästhetik“[8] , während Thomas Groh von der Filmzentrale „vulgärstmögliches Wissenschaftsbla“, eine
„reißerische Geschichte“ und „zweidimensionale Figuren“ kritisiert.[9] Erst die Filme Die Insel und Transformers
Michael Bay 17

wurden auch von Kritikern positiv wahrgenommen.


Jeanine Basinger ist Professorin für Filmstudien an der Wesleyan University, die Bay im Alter von 18 Jahren
kennengelernt hatte. Sie schrieb ein Essay über Bay und dessen Film Armageddon, das die frühen Filme Bays (Pearl
Harbour, Armageddon, The Rock) gut charakterisiert.
„Armageddon ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Bay seine Geschichten mit der Devise ‚Keine Gefangenen‘
erzählt. Auf diese Weise zeigt er Vertrauen in sein Publikum, Dinge selbst zu schlussfolgern. Eine seiner
Stärken ist ein Maximum an makellosen Darstellungen, welche die unumgängliche Pseudowissenschaft hinter
den Filmen überblendet. Ja, da muss der Zuschauer viel verarbeiten. Ja, es wechselt schnell von Ort zu Ort,
Person zu Person und Ereignis zu Ereignis. Aber es ist niemals verwirrend, niemals langweilig und nicht
weniger als eine brillante Mischung von dem, was Filme tun sollen: Eine gute Geschichte erzählen, Figuren
durch aktive Ereignisse beschreiben, eine emotionale Reaktion des Publikums hervorrufen und einfach und
direkt unterhalten, ohne großartigen Anspruch.“
– Jeanine Basinger[10]
Bay war für die Filme Armageddon und Pearl Harbor für die Goldene Himbeere als Schlechtester Regisseur
nominiert und sah die Vorwürfe zunächst gelassen:
„Ich mache Filme für Teenager. Oh Gott, was für ein Verbrechen.“
– Michael Bay[2]

Filmografie

Film-Regie
• 1995: Bad Boys – Harte Jungs
• 1996: The Rock – Fels der Entscheidung
• 1998: Armageddon (auch Produzent)
• 2001: Pearl Harbor (auch Produzent)
• 2003: Bad Boys II
• 2005: Die Insel (auch Produzent)
• 2007: Transformers (auch ausführender Produzent)
• 2009: Transformers – Die Rache

Musikvideo-Regie
• 1991: I Touch Myself, Divinyls
• 1992: Love Thing, Tina Turner
• 1992: Do It to Me, Lionel Richie
• 1992: You Won’t See Me Cry, Wilson Phillips
• 1993: I’d Do Anything for Love (but I Won't Do That), Meat Loaf
• 1994: Rock ’n’ Roll Dreams Come Through, Meat Loaf
• 1994: Objects in the Rear View Mirror May Appear Closer Than They Are, Meat Loaf
• 1997: Falling in Love (Is Hard on the Knees), Aerosmith
Michael Bay 18

Produzent
• 2003: Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre
• 2005: Amityville Horror – Eine wahre Geschichte
• 2006: Texas Chainsaw Massacre: The Beginning
• 2007: The Hitcher
• 2009: Freitag der 13.
• 2009: The Unborn
• 2009: The Horsemen

Weblinks
• www.michaelbay.com [11] – Offizielle Webseite
• in der deutschen [12] und englischen [13] Version der Internet Movie Database

Referenzen
[1] „Fast Cars, Hot Blondes, Big Budgets, Bigger Explosions“ (http:/ / www. rollingstone. com/ news/ story/ 5931885/ michael_bay), Rolling
Stone, Erik Hedegaard, 29. Mai 2001, abgerufen am 30. Juli 2008
[2] Kurzbiografie (http:/ / www. imdb. com/ name/ nm0000881/ bio) in der Internet Movie Database, abgerufen am 30. Juli 2008
[3] vgl. Internetseite der Clio-Awards (http:/ / www. clioawards. com/ archive/ results. cfm)
[4] [] in der Internet Movie Database, abgerufen am 30. Juli 2008
[5] (http:/ / www. michaelbay. com)
[6] „Mike Newell to Direct Prince of Persia?“ (http:/ / uk. rottentomatoes. com/ m/ prince_of_persia_sands_of_time/ news/ 1687354/ ), Rotten
Tomatoes, 08. November 2007, abgerufen am 30. Juli 2008
[7] „Mike Newell Drops Early Prince of Persia Details!“ (http:/ / uk. rottentomatoes. com/ m/ prince_of_persia_sands_of_time/ news/ 1688182/ ),
Rotten Tomatoes, 12. November 2007, abgerufen am 30. Juli 2008
[8] The Rock – Fels der Entscheidung (http:/ / www. filmevona-z. de/ filmsuche. cfm?wert=68037& sucheNach=titel) im Lexikon des
Internationalen Films, abgerufen am 30. Juli 2008
[9] Filmkritik (http:/ / www. filmzentrale. com/ rezis/ rocktg. htm), Thomas Groh auf filmzentrale.com, abgerufen am 30. Juli 2008
[10] Jeanine Basingers Essay (http:/ / www. criterionco. com/ asp/ release. asp?id=40& eid=56& section=essay) für die
Criterion-Collection-DVD-Ausgabe von Armageddon: “It is true that Armageddon, a perfect example of Bay’s work, illustrates his
’take-no-prisoners‘ form of storytelling, in which he trusts an audience to figure things out. (One of its strengths is its minimum of dreadful
exposition that over-explains the inevitable pseudoscience.) Yes, it gives audiences a lot to absorb. Yes, it cuts quickly from place to place,
person to person, event to event. But it is never confusing, never boring, and never less than a brilliant mixture of what movies are supposed to
do: tell a good story, depict characters through active events, invoke an emotional response, and entertain simply and directly, without
pretense.”
[11] http:/ / www. michaelbay. com
[12] http:/ / www. imdb. de/ name/ nm0000881/
[13] http:/ / www. imdb. com/ name/ nm0000881/
Jerry Bruckheimer 19

Jerry Bruckheimer
Jerry Bruckheimer (* 21. September 1945 als Jerome Leon Bruckheimer in Detroit, Michigan) ist ein
US-amerikanischer Film- und Fernsehproduzent.

Leben
Bruckheimer wuchs als Sohn jüdischer Eltern, die in den 1930er Jahren aus Deutschland in die USA auswanderten,
in armen Verhältnissen in einem kleinen Haus in Detroit auf und entdeckte bereits sehr früh seine Liebe zum Kino.
Nachdem er die University of Arizona besucht hatte, begann Bruckheimer 60 Sekunden lange Filme zu produzieren.
Sein erstes Werk war eine Parodie von Bonnie und Clyde.
Bruckheimer arbeitete die nächsten Jahre unter anderem in New York an weiteren kleinen Projekten, ehe er 1983 mit
dem Film Flashdance einen überraschenden Erfolg erzielte. Mit einem Einspielergebnis von 95 Millionen US-Dollar
war Flashdance bis zu diesem Zeitpunkt der dritterfolgreichste Film. Etwa zur gleichen Zeit gründete er mit Don
Simpson „Simpson-Bruckheimer-Productions“.
In den 1980er Jahren produzierte Jerry Bruckheimer Top Gun und Beverly Hills Cop. Durch Verträge mit Paramount
Pictures und Disney wurde er immer berühmter und produzierte diverse Blockbuster. Zu den bekanntesten davon
zählen Armageddon und die Fluch-der-Karibik-Reihe. Außerdem ist er an der Produktion der CSI-Serien beteiligt.
Seine Filme haben bereits über 13 Milliarden Dollar eingespielt.[1]
Politisch ist Bruckheimer Republikaner. Er unterstützte im Jahre 2000 und 2004 George W. Bush und 2008 John
McCain.
In den Monaten Juni 2007 bis Juni 2008 nahm Jerry Bruckheimer laut Forbes The Celebrity 100 ca. 145 Millionen
Dollar ein.
Im Mai 2009 wurde bekannt, dass Jerry Bruckheimer die Firma Jerry Bruckheimer Games Inc. gegründet hat, um
nebenbei Computerspiele zu kreieren.[2]

Filmografie
• 1975: Fahr zur Hölle, Liebling (Farewell, My Lovely)
• 1977: Marschier oder stirb
• 1980: American Gigolo
• 1980: Defiance – Die Schläger von Brooklyn
• 1981: Der Einzelgänger
• 1983: Flashdance
• 1984: Nachts werden Träume wahr
• 1984: Beverly Hills Cop
• 1986: Top Gun
• 1987: Beverly Hills Cop II
• 1990: Tage des Donners
• 1994: No Panic – Gute Geiseln sind selten (The Ref)
• 1995: Dangerous Minds
• 1995: Bad Boys – Harte Jungs
• 1995: Crimson Tide
• 1996: The Rock – Fels der Entscheidung
• 1997: Con Air
• 1998: Armageddon
Jerry Bruckheimer 20

• 1998: Der Staatsfeind Nr. 1


• 2000: Nur noch 60 Sekunden
• 2000: Gegen jede Regel
• 2000: Coyote Ugly
• 2001: Pearl Harbor
• 2001: Black Hawk Down
• 2002: Bad Company – Die Welt ist in guten Händen
• 2003: Kangaroo Jack
• 2003: Die Journalistin
• 2003: Bad Boys II
• 2003: Fluch der Karibik
• 2004: King Arthur
• 2004: Das Vermächtnis der Tempelritter
• 2006: Spiel auf Sieg
• 2006: Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2
• 2006: Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit
• 2007: Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt
• 2007: Das Vermächtnis des geheimen Buches
• 2009: Shopaholic – Die Schnäppchenjägerin (Confessions of a Shopaholic)
• 2009: G-Force – Agenten mit Biss
Zuletzt trat er vermehrt als ausführender Produzent bei folgenden Fernsehserien auf:
• The Amazing Race
• Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen
• Close to Home
• CSI: Den Tätern auf der Spur
• CSI: Miami
• CSI: NY
• E-Ring
• Eleventh Hour – Einsatz in letzter Sekunde
• Justice – Nicht schuldig
• Without a Trace – Spurlos verschwunden

Weblinks
• Jerry Bruckheimer in der deutschen [3] und englischen [4] Version der Internet Movie Database
• Jerry Bruckheimer Films (offizielle Website) [5]

Referenzen
[1] Jerry Bruckheimer Biographie (http:/ / www. filmbug. com/ db/ 1374)
[2] Golem.de: Hollywood-Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer macht Spiele (http:/ / www. golem. de/ 0905/ 67041. html)
[3] http:/ / www. imdb. de/ name/ nm0000988/
[4] http:/ / www. imdb. com/ name/ nm0000988/
[5] http:/ / www. jbfilms. com/
Don Simpson 21

Don Simpson
Donald Clarence Simpson (* 29. Oktober 1943 in Seattle, Washington; † 19. Januar 1996 in Los Angeles,
Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmproduzent. Er wurde durch Hits wie Flashdance, Beverly Hills Cop,
Top Gun, Bad Boys und The Rock bekannt. In den Jahren 1985 und 1988 wurden er und sein Partner Jerry
Bruckheimer von der National Association of Theatre Owners als Produzenten des Jahres ausgezeichnet.
Simpson wurde in Seattle, Washington, geboren und wuchs in Anchorage, Alaska auf. Er besuchte die Universität
von Oregon, wo er ein Mitglied der Verbindung Phi Delta Theta wurde.
Simpsons unübliches Leben wurde von einer Vielzahl von Quellen beschrieben. Ein Kapitel im Buch You'll Never
Make Love In This Town, welches über vier Prostituierte und deren Erlebnisse mit Hollywoodstars berichtet,
beschreibt seine Vorlieben für SM und deren Aufnahme auf Video. Er soll auch einige plastische Operationen über
sich ergehen und sich eine Kollagen-Injektion in seinen Penis verabreichen lassen haben. Das Magazin People
berichtete außerdem nach seinem Tod, dass er ein Fan von Snuff-Filmen gewesen sein soll.
Simpson wurde tot auf seiner Toilette in seinem Haus in Los Angeles aufgefunden. Die Todesursache war ein
Herzinfarkt. Verschiedene Websites berichten, dass er zum Zeitpunkt seines Todes über 20 verschiedene Drogen in
seinem Körper hatte, unter anderem verschiedene psychische Drogen. Seine Drogensucht soll zur Zeit seines Todes
60.000 US-Dollar im Monat verschlungen haben. Sein Job als ausführender Produzent bei den Paramount-Studios
endete, als er angeblich mitten in einem Meeting zusammenbrach und das Bewusstsein verlor.
Der Film The Rock wurde zum Andenken an Simpson produziert und ist ihm gewidmet.
Simpsons Leiche wurde verbrannt, die Asche an seine Familienmitglieder übergeben.

Filmografie
• 1983: Flashdance
• 1984: Beverly Hills Cop
• 1984: Thief of Hearts
• 1986: Top Gun
• 1987: Beverly Hills Cop II
• 1990: Tage des Donners (Days of Thunder)
• 1994: No Panic – Gute Geiseln sind selten (The Ref)
• 1995: Dangerous Minds
• 1995: Crimson Tide
• 1995: Bad Boys – Harte Jungs
• 1995: Jungleground
• 1996: The Rock

Weblinks
• Don Simpson in der deutschen [1] und englischen [2] Version der Internet Movie Database

Referenzen
[1] http:/ / www. imdb. de/ name/ nm0800971/
[2] http:/ / www. imdb. com/ name/ nm0800971/
Hans Zimmer (Komponist) 22

Hans Zimmer (Komponist)


Hans Florian Zimmer (* 12. September 1957 in Frankfurt am Main)
ist ein deutscher Filmkomponist, der in Hollywood arbeitet.

Leben
Zimmer erlernte als Kind das Klavierspiel im Elternhaus in
Königstein-Falkenstein, wobei er nur kurze Zeit einen Klavierlehrer
hatte, da er sich dessen Disziplin hinsichtlich der Grundregeln für
einen Pianisten nicht unterwerfen wollte. Er machte in dem englischen
Internat Hurtwood House[1] das Abitur und spielte in Gruppen wie
Krisma und Helden (mit dem Schlagzeuger von Ultravox) am
Synthesizer. Eine akademische musikalische Ausbildung durchlief er
nicht.

Karriere
Hans Zimmer (2006)

Jahre in England
Ende der 1970er Jahre war Zimmer Komponist von Werbemusikjingles und wirkte im Videoclip des Buggles-Hit
Video Killed the Radio Star am Modular-Synthesizer mit. Im Londoner Studio Air Edel komponierte er Werbe- und
Radio-Jingles. Dort lernte er den bekannten englischen Filmmusik-Komponisten Stanley Myers kennen, dessen
Assistent er 1980 wurde. Von ihm lernte Zimmer viel über das Komponieren für ein Orchester. Durch diese
Zusammenarbeit bekam er erste kleinere Aufträge für eigene Filmmusikkompositionen, machte aber in den 1980er
Jahren schnell durch die Vertonung von Filmen wie Miss Daisy und ihr Chauffeur auf sich aufmerksam.

Sprung nach Hollywood


Zimmer wurde Anfang der 1990er Jahre vor allem wegen seiner innovativen Kombination von Orchester- und
Synthesizer-Klängen bekannt. Mit Ridley Scotts Black Rain und Ron Howards Backdraft – Männer, die durchs
Feuer gehen schuf er einen neuartigen Stil, Actionfilme zu vertonen. Besonders Backdraft gilt als Meilenstein der
Filmmusikgeschichte: Zimmers Entscheidung, den Film mit einem sogenannten „Wall-to-Wall Score“ zu vertonen,
also den Großteil des Films mit Musik zu unterlegen, schuf den Prototyp für viele Action-Filmmusiken die danach in
Hollywood produziert wurden. Die Stilistik, die grob auf einem mächtigen Hauptthema, rhythmischen
Action-Motiven und behutsameren Passagen für die beiden Hauptfiguren (dargestellt von Kurt Russell und William
Baldwin) basiert, findet sich in zahlreichen späteren Filmmusiken wieder.[2]

Gewinn des Oscars


Mit Zwei Welten und Im Glanz der Sonne hatte Zimmer schon afrikanisch beeinflusste Musik geschrieben. Nicht
zuletzt deswegen wurde Zimmer engagiert, um die Musik zu dem Disney-Zeichentrickfilm Der König der Löwen zu
schreiben. Durch die Zusammenarbeit mit Lebo M entstand so eine viel beachtete Musik, die afrikanische Klänge
mit traditionellen Orchesterklängen kombinierte. Der Soundtrack des Films gilt als einer der meistverkauften aller
Zeiten. Im Jahre 1995 erhielt Zimmer für Der König der Löwen einen Oscar für die beste Filmmusik.
Hans Zimmer (Komponist) 23

Erfolg in Hollywood
Zusammen mit seinem Partner Jay Rifkin gründete er Mitte der 1980er-Jahre das Filmmusikstudio Media Ventures.
Im Jahre 2003 übernahm Zimmer nach einem Rechtsstreit mit Rifkin mit seinem Unternehmen Remote Control
Productions das Geschäft. Remote Control ist eine Art Talentschmiede, in der auch einige andere
Filmmusik-Komponisten, wie z. B. Steve Jablonsky, James Dooley, Heitor Pereira und Geoff Zanelli arbeiten. Zu
den bekanntesten ehemaligen Remote-Control-Komponisten gehören Klaus Badelt, John Powell, Nick
Glennie-Smith, Mark Mancina und Harry Gregson-Williams.
Zimmer lebt und arbeitet heute in Los Angeles und zählt zu den erfolgreichsten und einflussreichsten
Filmkomponisten der Hollywood-Geschichte. Nach dem Abschluss der Arbeiten an Illuminati – Angels & Demons
plant Zimmer, einige Konzerte zu geben.[3]

Engagements
Im Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs 2008 engagiert sich Hans Zimmer als Botschafter in Deutschland.
Ziel der Kampagne der Europäischen Kommission ist es, die Menschen in allen 27 EU-Ländern über die Vorteile
von Vielfalt zu informieren und sie für einen interkulturellen Austausch zu begeistern.

Stil
Die Verwendung von ethnischen Instrumenten, wie z. B. das Duduk in Gladiator (gespielt vom armenischen
Dudukspieler Djivan Gasparyan), Flöten in Rangoon – Im Herzen des Sturms oder Taikos in Last Samurai, ist eines
seiner Markenzeichen. Dazu gehören auch Kompositionen mit afrikanischen Einflüssen, wie z. B. Zwei Welten, Im
Glanz der Sonne, Der König der Löwen und Black Hawk Down, aber auch Musik zu Komödien wie Besser geht's
nicht oder Tricks. Mit den Regisseuren Ridley Scott, James L. Brooks, Gore Verbinski und Penny Marshall arbeitet
er regelmäßig zusammen. Seine Musik zu Terrence Malicks Film Der schmale Grat gilt als eines seiner besten
Werke. Zimmer selbst bezeichnet Ennio Morricone als sein großes Idol.
Zimmer arbeitet häufig mit denselben Musikern zusammen. So wird in vielen Musiken eine Gitarre von Heitor
Pereira oder ein Cello von Martin Tillman gespielt.
Schon lange vor dem Start der Dreharbeiten komponiert Zimmer in der Regel Suiten, die alle wesentlichen
Bestandteile der späteren Filmmusik enthalten[4] . Die Suiten dienen gegen Ende der Produktion als Basis für die
Musik, die direkt zum Bild geschrieben wird. Aber auch die Suiten selbst werden meistens im Film und auf dem
Soundtrack verwendet – so z. B. sind die Titel 9 bis 13 aus dem Soundtrack zu The Da Vinci Code – Sakrileg die
von Zimmer geschriebene Suite[5] . Diese Arbeitsweise erklärt Zimmer in einem Interview folgendermaßen:
„Ich habe darüber nachgedacht, wie ich in letzter Zeit arbeite. Die Dinge schon vor den Dreharbeiten zu
schreiben, ist der bessere Weg. Die Filmtechnologie hat sich in den letzten Jahren, insbesondere durch
Computereffekte, so stark verändert, dass es nun möglich ist, auch noch etwas in letzter Minute am Film zu
ändern. Ich glaube, der alte Weg zu warten, bis der Film fertig geschnitten ist, und dann die letzten sechs bis
zwölf Wochen, oder wie lange auch immer, die Musik zu schreiben und aufzunehmen, funktioniert heutzutage
nicht mehr. Deshalb ist es sinnvoll, einen Teil der Musik vor diesen zwölf Wochen zu schreiben. Damit hat
man selbst und die Filmemacher dann etwas, mit dem man arbeiten kann, während man über die Musik zum
Bild nachdenkt. So hat man möglicherweise mehr Einfluss auf den Stil des Films. Außerdem kann man so
diese ärgerlichen Temp-Track-Probleme lösen.“
– Hans Zimmer (übersetzt aus dem Englischen) [6]
Häufig helfen andere Komponisten besonders gegen Ende der Filmproduktion Zimmer bei seinen Musiken, indem
sie Teile für ihn auf Basis seiner Suiten und musikalischen Ideen orchestrieren, arrangieren oder komponieren. Diese
kollaborative Arbeitsweise ist bei einigen Filmmusik-Fans umstritten, jedoch in Hollywood nicht völlig unüblich[7] .
Rupert Gregson-Williams sagt dazu in einem Interview folgendes:
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„Hans ist eine Ikone und - meiner Meinung nach - ist die meiste Kritik gegen Media Ventures völlig
unbegründet. Das häufigste Missverständnis ist, dass jeder an den Themen arbeitet, während Hans den Ruhm
dafür bekommt. Nun, ich habe drei Monate mit Hans in Los Angeles an verschiedenen Szenen für „Der Prinz
von Ägypten“ gearbeitet - die Sandsturm-Sequenz, in der Moses von einem Kamel geweckt wird, und die
Szene mit dem Tod der Erstgeboreren - und all die Themen wurden von Hans geschrieben. Meine Aufgabe
war es, den thematischen Inhalt von Hans zu nehmen und es in meine Stücke für die Szene einzuarbeiten. Es
gab eine Menge Diskussionen und Gespräche über die kontextuelle Bedeutung hinter dem Film und wie die
Musik sich dazu verhält, aber die treibende Kraft dahinter war Hans. Nur ihm einmal bei der Arbeit
zuzusehen, kreativ zu sein und einmal in dieser Atmosphäre zu sein war wunderbar. Außerdem ist Hans ein
phänomenaler Orchestrator. Das ist etwas, was die Leute nicht verstehen.“
– Rupert Gregson-Williams (übersetzt aus dem Englischen) [8]
Hans Zimmer komponiert nicht nur, sondern übernimmt bei Filmen auch die Ausführung als verantwortlicher
Musikproduzent, wie etwa 2006 bei Ab durch die Hecke.
Für das im Jahr 2009 erschienene Videospiel Call of Duty: Modern Warfare 2 komponierte Hans Zimmer die Musik.

Nominierungen und Auszeichnungen


Oscar Golden Globe
• 1989: Rain Man • 1995: Der König der Löwen (gewonnen)
• 1995: Der König der Löwen (gewonnen) • 1999: Der Prinz von Ägypten
• 1997: Rendezvous mit einem Engel • 2001: Gladiator (gewonnen)
• 1998: Besser geht's nicht • 2002: Pearl Harbor
• 1999: Der Prinz von Ägypten • 2003: Spirit – Der wilde Mustang (Nominiert für das beste Lied)
• 1999: Der schmale Grat • 2004: Last Samurai
• 2001: Gladiator • 2005: Spanglish
• 2007: The Da Vinci Code – Sakrileg
• 2009: Frost/Nixon

Satellite Awards Grammy Awards


• 1999: Der schmale Grat (gewonnen) • 1991: Miss Daisy und ihr Chauffeur
• 2001: Gladiator (gewonnen) • 1995: Der König der Löwen (gewonnen)
• 2002: Hannibal • 1996: Crimson Tide (gewonnen)
• 2004: Last Samurai (gewonnen) • 2001: Gladiator
• 2006: The Da Vinci Code – Sakrileg • 2007: Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik
2
• 2007: The Da Vinci Code – Sakrileg
[9]
• 2009: The Dark Knight (gewonnen)
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Filmographie (nur Kinofilme)


1987 und früher 1998
• In mehreren Filmen zusätzliche Musik für Stanley Myers und • Der schmale Grat (The Thin Red Line)
Musiker am Synthesizer • Der Prinz von Ägypten (The Prince of Egypt)
• Castaway – Die Insel • Die letzten Tage (The Last Days)
1988 1999
• Brennendes Geheimnis (Burning Secret) • Der Chill Faktor (The Chill Factor)
• Rain Man zusammen mit John Powell
• Paperhouse – Albträume werden wahr (Paperhouse)
2000
zusammen mit Stanley Myers
• Mit oder ohne – Was Männer haben sollten (An Everlasting Piece)
• Maniac City (Nightmare at Noon) • Mission: Impossible II
zusammen mit Stanley Myers • Gladiator
• Zwei Welten (A World Apart) zusammen mit Lisa Gerrard
• Ein Mann wie Taffin (Taffin) • Der Weg nach El Dorado (The Road to El Dorado)
zusammen mit Stanley Myers zusammen mit John Powell
• The Nature of the Beast 2001
zusammen mit Stanley Myers • Black Hawk Down
• Die Chaoten-Spione (Spies Inc.) • Unterwegs mit Jungs (Riding in Cars with Boys)
zusammen mit Fiachra Trench zusammen mit Heitor Pereira
• The Fruit Machine - Rendezvous mit einem Killer (The Fruit • Pearl Harbor
Machine) • Hannibal
1989 • Das Versprechen (The Pledge)

• Black Rain zusammen mit Klaus Badelt


• Miss Daisy und ihr Chauffeur (Driving Miss Daisy) • Unbesiegbar (Invincible)
• Death and Desire (Diamond Skulls) zusammen mit Klaus Badelt
1990 2002
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• Chicago Joe und das Showgirl (Chicago Joe and the Showgirl) • Ring (The Ring)
zusammen mit Shirley Walker • Spirit – Der wilde Mustang (Spirit: Stallion of the Cimarron)

• Green Card – Schein-Ehe mit Hindernissen (Green Card) 2003


• Fremde Schatten (Pacific Heights) • Last Samurai (The Last Samurai)
• Narren des Schicksals (Fools of Fortune) • Was das Herz begehrt (Something's Gotta Give)
• Twister – Keine ganz normale Familie (Twister) zusammen mit mehreren anderen Komponisten
• Tage des Donners (Days of Thunder)
• Tricks (Matchstick Men)
• Ein Vogel auf dem Drahtseil (Bird on a Wire)
• Tränen der Sonne (Tears of the Sun)
1991 • Fluch der Karibik (Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black
• Thelma & Louise Pearl)
• In Sachen Henry (Regarding Henry) komponiert von Klaus Badelt, produziert von Zimmer
• Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen (Backdraft)
2004
• K2 – Das letzte Abenteuer (K2)
• Spanglish
1992
• Lauras Stern
• Tödliches Spielzeug (Toys)
zusammen mit Nick Glennie-Smith
• Flug ins Abenteuer (Radio Flyer)
• Sleeping Dogs – Tagebuch eines Mörders (Where Sleeping Dogs • Große Haie – Kleine Fische (Shark Tale)
Lie) • King Arthur
• Thunderbirds
zusammen mit Mark Mancina
zusammen mit Ramin Djawadi
• Eine Klasse für sich (A League of Their Own)
• Im Glanz der Sonne (The Power of One) 2005

1993 • The Weather Man

• Younger And Younger zusammen mit James S. Levine


• Das Geisterhaus (The House of the Spirits) • Der kleine Eisbär 2 – Die geheimnisvolle Insel
• True Romance zusammen mit Nick Glennie-Smith
• Codename: Nina (Point of No Return)
• Madagascar
• Calendar Girl
• Cool Runnings zusammen mit James Dooley, Heitor Pereira

zusammen mit Nick Glennie-Smith


1994
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• Drop Zone • Batman Begins


• Geht's hier nach Hollywood? (I'll Do Anything) zusammen mit James Newton Howard
• Mr. Bill (Renaissance Man)
2006
• Der König der Löwen (The Lion King)
• Liebe braucht keine Ferien (The Holiday)
1995
• Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2 (Pirates of the
• Nine Months Caribbean: Dead Man's Chest)
• Rangoon – Im Herzen des Sturms (Beyond Rangoon) • The Da Vinci Code – Sakrileg (The Da Vinci Code)
• Crimson Tide – In tiefster Gefahr (Crimson Tide)
2007
• Two Deaths
• Power of Love (Something to Talk About) • Die Simpsons – Der Film (The Simpsons Movie)
• Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt (Pirates of the
zusammen mit Graham Preskett
Caribbean: At World's End)
1996
2008
• Rendezvous mit einem Engel (The Preacher's Wife)
• Casi Divas
• Der Fan (The Fan)
• Kung Fu Panda
• Muppets – Die Schatzinsel (Muppet Treasure Island)
• The Rock – Fels der Entscheidung (The Rock) zusammen mit John Powell

zusammen mit Nick Glennie-Smith und Harry • The Dark Knight


Gregson-Williams zusammen mit James Newton Howard
• Operation – Broken Arrow (Broken Arrow) • The Burning Plain
1997 • Madagascar 2
• Frost/Nixon
• Besser geht’s nicht (As Good as it Gets)
• Projekt: Peacemaker (The Peacemaker) 2009
• Illuminati (Angels and Demons)
• Transformers – Die Rache (ergänzende Musik)
• Sherlock Holmes
• Wenn Liebe so einfach wäre (It's Complicated)
zusammen mit Heitor Pereira

Weblinks
• Offizielle Webseite [10] (auf Englisch)
• Einträge zu Hans Zimmer (Komponist) [11] im Katalog des Deutschen Musikarchivs
• Hans Zimmer in der deutschen [12] und englischen [13] Version der Internet Movie Database
• Literatur von und über Hans Zimmer (Komponist) [14] im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
• Diskographie von Hans Zimmer bei Soundtrack Collector [15] (auf Englisch)
• Hans Zimmer - Komponist in Hollywood [16] - Bericht im ZDF

Referenzen
[1] theatrestudentsuccesses (http:/ / www. hurtwood-house. co. uk/ creative/ theatrestudentsuccesses. htm)
[2] Jonathan Z. Kaplan: „101 Great Film Scores on CD: Backdraft (1991)“. In: Film Score Monthly (Vol. 5, Nr. 9/10; November/Dezember
2000).
[3] http:/ / scorenotes. com/ hans_james_2008. html
[4] http:/ / hans-zimmer. com/ fr/ media/ gent/ book3. jpg
[5] SoundtrackNet: Interview - Hans Zimmer - Part 1 (http:/ / www. soundtrack. net/ features/ article/ ?id=205)
[6] http:/ / www. soundtrack. net/ features/ article/ ?id=206
[7] Soothing The Savage Were-Rabbits (http:/ / www. cinescape. com/ 0/ Editorial. asp?this_cat=Music+ & + Audio& obj_id=49880& aff_id=0)
[8] http:/ / www. moviemusicuk. us/ rgwint. htm
[9] http:/ / www. grammy. com/ GRAMMY_Awards/ 51st_Show/ list. aspx
[10] http:/ / www. hanszimmer. com/
[11] http:/ / dispatch. opac. d-nb. de/ DB=2. 1/ REL?PPN=124119026
[12] http:/ / www. imdb. de/ name/ nm0001877/
[13] http:/ / www. imdb. com/ name/ nm0001877/
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[14] https:/ / portal. d-nb. de/ opac. htm?query=atr%3D124119026+ OR+ nid%3D124119026+ OR+ swRef%3D124119026&
method=simpleSearch
[15] http:/ / www. soundtrackcollector. com/ catalog/ composerdiscography. php?composerid=94
[16] http:/ / hans-zimmer. com/ fr/ media/ hzdf. avi

Alcatraz
Alcatraz

Alcatraz
Gewässer Bucht von San Francisco
Geographische Lage 37° 49′ 36″ N, 122° 25′ 24″ W
[1]

Länge 500 m
Fläche 8.5 ha
Höchste Erhebung 41 m
Einwohner (unbewohnt)
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Alcatraz

Die Insel Alcatraz liegt mitten in der Bucht von San Francisco, Kalifornien in den USA. Sie wurde früher als
Standort für ein befestigtes Fort und danach als Hochsicherheitsgefängnis genutzt, dient aber inzwischen lediglich
als Touristenattraktion. Alcatraz steht unter der Aufsicht des US National Park Service.
Die 500 Meter lange und bis zu 41 Meter hohe Sandsteininsel diente nicht nur als Standort für ein Gefängnis. Auf
der 85.000 m² großen Insel befindet sich auch der älteste Leuchtturm der US-amerikanischen Westküste.

Geschichte

Entdeckung
Der spanische Forscher Juan Manuel de Ayala segelte 1775 in die Bucht von San Francisco und gab den Inseln, die
er dort vorfand, ihren Namen. Der Name von Alcatraz leitet sich von dem Wort Isla de los Alcatraces
(„Tölpel-Insel“) ab. Zur damaligen Zeit nisteten viele Tölpel auf der Insel, und auch heute noch ist Alcatraz ein
Vogelschutzgebiet.

Ausbau zum Fort und Gefängnis


1846 kaufte John Charles Fremont, der militärische Gouverneur
Kaliforniens, Alcatraz der mexikanischen Regierung vom vorigen
Besitzer Francis Temple zum Preis von 5.000 Dollar für die
Vereinigten Staaten ab. Nach Beendigung des Krieges zwischen
Mexiko und den Vereinigten Staaten meldeten allerdings sowohl
Temple als auch Fremont Besitzrecht an. Das wurde von den
Satellitenbild Vereinigten Staaten nicht anerkannt, da Julian Workman, der
Schwiegervater von Francis Temple und Vorbesitzer von Alcatraz,
seinen Teil des Vertrags, einen Leuchtturm auf der Insel zu errichten, nicht erfüllt hatte und Fremont ohnehin nicht
in der Position gewesen sei, die Insel im Namen der Vereinigten Staaten zu kaufen. Somit waren alle Verträge
nichtig. Da Mexiko kein Interesse an der Insel hegte, fiel sie an die USA und blieb bis zum heutigen Tage im Besitz
der US-Regierung, wird jedoch als öffentliches Land betrachtet.

Infolge des Andrangs an Schiffen, ausgelöst vom Goldrausch im Jahre 1848, und vieler, aufgrund unzureichender
Kenntlichkeit und der starken Nebelbildung gesunkenen Schiffe wurde schließlich 1852 der erste Leuchtturm auf
Alcatraz errichtet. Damit war der Turm der erste Leuchtturm im gesamten amerikanischen Pazifikbereich. Die Linse
für das Licht kam allerdings erst 1853 aus Frankreich in San Francisco an, und es verging noch ein weiteres Jahr, bis
man jemanden gefunden hatte, der die Linse im Turm des Leuchtturmes einbauen konnte. Somit wurde der
Leuchtturm erst am 1. Juni 1854 in Betrieb genommen.
Danach begann die militärische Nutzung mit dem Bau von Fort Alcatraz von 1853 bis 1859, das für
Kriegsgefangene ab 1861 zum ersten Mal als Gefängnis diente. Eine Gruppe konföderierter Soldaten und die
Mannschaft eines konföderierten Handelsschiffes wurden hier während des amerikanischen Sezessionskrieges
Alcatraz 30

interniert. Als Zellen diente dabei das Verlies eines Ziegelbaus. 1903 war das Gefängnis jedoch so verfallen, dass es
geschlossen werden musste. Die Planungen für einen Neubau begannen 1906, wurden aber von dem schweren
Erdbeben im gleichen Jahr zurückgeworfen. Der Gefängnisneubau dauerte schließlich von 1906 bis 1911. Jetzt
wurde ein Stahlbetongebäude als Zellentrakt genutzt, das bis heute besichtigt werden kann. 1909 wurde der
Leuchtturm neu gebaut. Das Fort wurde 1933 aufgegeben.

Hochsicherheitsgefängnis
Am 12. Oktober 1933 begann schließlich der Umbau in eine
Strafvollzugsanstalt, und am 1. Januar 1934 wurde Alcatraz zu einem
Bundesgefängnis umfunktioniert. Wegen des eiskalten Wassers in der
Bucht und der tückischen Strömung war „The Rock“ (Der Fels) für ein
Gefängnis ideal gelegen, da eine Flucht unmöglich schien. Die ersten
Gefangenen, 53 Häftlinge aus dem Staatsgefängnis in Atlanta, trafen
1934 ein. Alcatraz fungierte bis 1963 als Hochsicherheitsgefängnis, in
dem Gefangene untergebracht wurden, die in anderen Gefängnissen als
unverbesserlich und schwierig eingestuft wurden. Unter ihnen
befanden sich so bekannte Gangster wie Al Capone (1934–1939),
Robert Franklin Stroud (1942–1959), Machine Gun Kelly
(1934–1951) und Alvin „Creepy“ Karpis (1936–1962).

In den nächsten 29 Jahren der Nutzung inhaftierte man auf der Insel
einige der berüchtigtsten Kriminellen der USA. Insgesamt 1.576
Wachturm auf Alcatraz
Häftlinge waren auf Alcatraz inhaftiert, davon nie mehr als 302
gleichzeitig. Die Gefängniswachen lebten mit ihren Familien auf der
Insel; insgesamt rund 300 Zivilisten, darunter 80 Kinder. In den 29
Jahren gab es 14 Fluchtversuche durch insgesamt 34 Gefangene (davon
zwei bei jeweils zwei Versuchen beteiligte), aber keinen bekannten
erfolgreichen Ausbruch. Fünf Flüchtlinge sind bis heute verschwunden
und sind vermutlich im kalten Meer ertrunken. Manche glauben, dass
sie entkamen und irgendwo ein neues Leben anfingen.[2]

Die Zellen waren 1,52 Meter × 2,74 Meter groß, mit Waschbecken,


Toilette und Bett. Hier hielten sich die Häftlinge zwischen 18 und 23
Stunden am Tag auf, alles andere waren Sondervergünstigungen, die Zellentrakt in Alcatraz
nur bei guter Führung gewährt wurden. Auch die Teilnahme am
Arbeitsprogramm war eine Sondervergünstigung. Hierbei wurden Verkehrsschilder hergestellt. An der Decke des
Speisesaales waren für Notfälle Tränengasbehälter angebracht, die allerdings nie benutzt werden mussten bzw.
konnten, da sich viele Wärter des Gefängnisses zur Essenszeit im Speisesaal aufhielten und sie sich so selbst
geschadet hätten bzw. nicht hätten eingreifen können. Auch hatte das Gefängnis als einziges im Land
Warmwasserduschen. Durch ausschließlich warmes Wasser in den Duschanlagen sollte die Gewöhnung der
Häftlinge an kaltes Wasser für etwaige Fluchtversuche verhindert werden.
Alcatraz 31

Fluchtversuche
Während der 29 Jahre dauernden Nutzung gelang offiziell niemandem
der Ausbruch aus dem Gefängnis. Alle 14 Versuche waren entweder
erfolglos oder endeten tödlich, da die Flüchtigen entweder erschossen
(6) wurden oder im eiskalten Wasser der Bucht von San Francisco
ertranken. Die einzigen Haie vor Alcatraz waren harmlose Katzenhaie.
Die Geschichte, in den Gewässern um die Insel würde von
menschenfressenden Haien frequentiert, wurde nur zur Abschreckung
verbreitet.

Im Mai 1946 kamen bei der sogenannten Schlacht um Alcatraz drei


Täter und zwei Gefängniswärter ums Leben. Sechs Sträflinge hatten
mehrere Wärter als Geiseln genommen, um mit deren Transportschiff
fliehen zu können. Nach mehrtägigen Verhandlungen überwältigten
die zur Unterstützung der Polizei alarmierten Marines unter Einsatz
von Handgranaten und Schusswaffen die Aufständischen.[3] Zelle auf Alcatraz

Am 11. Juni 1962 verschwanden die Insassen Frank Morris und die
beiden Brüder John und Clarence Anglin aus ihren Zellen, ein vierter
Mann musste aus Zeitgründen zurückgelassen werden. Die drei
Männer konnten sich ihren Weg durch die Belüftungsgitter der Zellen
freigraben, da der von Salz und Feuchtigkeit stark angegriffene Mörtel
brüchig geworden war und daher mit dem in die Zellen
geschmuggelten Essbestecke aus massivem Stahl leicht wegzukratzen
war. Sie gelangten über den Lüftungsschacht und das Dach des
Zellenblocks schließlich nach außen und verschwanden dann mit
einem Schlauchboot, das sie mithilfe von Regenmänteln und Klebstoff
selbst gefertigt hatten. Ihr Verschwinden wurde erst am nächsten
Morgen bemerkt, als die Flüchtigen bereits einen Vorsprung von über
neun Stunden hatten. Vermutlich sind sie in der Bucht ertrunken. Teile
des Schlauchbootes und der Schwimmhilfen wurden an Land gespült
bzw. von Fischern geborgen. Die Leichen selbst wurden nie gefunden,
was für die Bucht mit ihrer starken Strömung auf den offenen Pazifik
hinaus nicht ungewöhnlich ist. Das Gerücht der erfolgreichen Flucht Zelle auf Alcatraz

hält sich trotzdem. Manche Leute sagen, sie seien ertrunken, andere
sagen, sie hätten es geschafft und fingen ein neues Leben an. Die Untersuchung des FBI zum Fall vermutet aufgrund
weiterer Fakten ersteres, allerdings jeweils ohne abschließende Beweise. Fakt ist aber, dass bis zum heutigen Tag
keiner der drei Flüchtigen jemals wieder verbindlich gesehen wurde. Die Geschichte wurde später als Vorlage für
den Film Die Flucht von Alcatraz mit Clint Eastwood genutzt.

Im Dezember 1962 fand eine weitere Flucht statt. Der Bankräuber John Paul Scott schwamm mit Hilfe von
aufgeblasenen Gummihandschuhen über eine Stunde durch das eisige Wasser. Man fand ihn halb erfroren am
Festland, er musste wiederbelebt werden und wurde anschließend wieder zurückgebracht. Der Ruf als
ausbruchssicheres Gefängnis war damit erneut erschüttert. Die immensen Kosten der Anstalt, alle Lebensmittel und
selbst das Trinkwasser mussten mit Schiffen zur Insel gebracht werden, und die durch den Salzfraß sehr schlechte
Bausubstanz des Gefängnistraktes sorgten letztlich für die Schließung von "The Rock", dessen Mythos als absolut
ausbruchsicheres Gefängnis aber auch mehr und mehr angezweifelt wurde.
Alcatraz 32

Auch ein Versuch der Fernsehreihe Mythbusters zeigt, dass entgegen der damaligen Annahme eine Flucht aus
Alcatraz theoretisch möglich war. Die nachgestellte Flucht bediente sich der Idee eines Schlauchboots aus
Regenmänteln und ließ tatsächlich drei Personen an den Marin Headlands nördlich der Golden Gate Bridge
anlanden. Auch die Sendung Galileo versuchte in der Reihe „Galileo eXtrem“, die Flucht nachzustellen. Ein Reporter
schwamm die Strecke zum Festland ohne Hilfsmittel in 37 Minuten. Ob Gefangene das auch geschafft hätten, ist
fraglich, da diese oft in körperlich schlechtem Zustand waren und keinesfalls an kaltes Wasser gewohnt waren.
Anlässlich seines TV-Specials „Escape from Alcatraz“, im Jahr 1987, ließ sich David Copperfield in einer Zelle
einsperren und verblüffte eine Gruppe von Zuschauern mit seinen Tricks.

Fehlplanungen beim Bau


Die Fluchtversuche sind zu einem sehr großen Teil auf Fehlplanungen und Kostenersparnisse zurückzuführen.
Die langsam aber stetig verrottenden Wände zum Beispiel lassen sich auf den Umstand zurückführen, dass die
Zellentoiletten nicht mit Süßwasser, sondern mit dem aus der Bucht gepumpten Salzwasser betrieben wurden. Dies
hatte zur Folge, dass die Zu- und Ableitungsrohre zu den Toiletten im Laufe der Jahre stark korrodierten und somit
undicht wurden. Durch den ständigen Kontakt der Zellenwände mit salzhaltigem Wasser verrostete nach und nach
die Stahlbewehrung im Inneren des Betons übermäßig stark. Zusammen mit der Einwirkung der salzhaltigen Luft
führte dies zu einer Schwächung der Bewehrung und zum Aufplatzen des Betons. Des Weiteren wurde auch noch
der Fehler begangen, die Zellentüren am Zellenblock D nicht wie bei den anderen Blöcken mit rundem und speziell
gehärtetem Stahl zu versehen, sondern aus Geldmangel mit Flacheisen, das mit einem Eisensägeblatt leicht zu
durchtrennen ist.

Schließung des Gefängnisses


Wegen der hohen Betriebskosten und des zunehmenden Verfalls der Anlage durch das Salzwasser, was ständige
Instandhaltung der alten Gemäuer notwendig machte, ordnete Justizminister Robert F. Kennedy am 21. März 1963
die Schließung des Gefängnisses an. Seitdem ist die Insel unbewohnt.

Besetzung durch Indianer


Nach der Schließung der Anstalt 1964 waren etwa 40 Indianer, darunter der 26-jährige Russell Means, nach Alcatraz
gefahren und hatten dort ein Angebot verlesen, die Insel für 47 Cent pro Acre zu kaufen.[4] Das war der Preis, den
Kalifornien zu dieser Zeit Indianern als Ausgleich für unrechtmäßige Landnahme im vorhergehenden Jahrhundert
bot. Die Indianer beriefen sich auf einen Vertrag aus dem Jahre 1868, der jedem Indianer die Nutzung von
ehemaligem Bundesgebiet zusagte, falls dieses nicht mehr gebraucht würde.
Die Indians of All Tribes (englisch für Indianer aller Stämme), eine Gruppe junger Indianer, besetzte ab dem 20.
November 1969 die Insel auf der gleichen Grundlage. In den folgenden Monaten gab es ein großes Presse-Echo und
einigen Zulauf von Leuten, die zur Unterstützung einige Tage bis Monate nach Alcatraz kamen. Ideelle und
materielle Unterstützung gab es u. a. von den Musikern der Rockband Creedence Clearwater Revival. Im
Frühsommer 1971 beschloss die US-amerikanische Regierung, die Insel gewaltsam zu räumen. Der Zeitpunkt schien
günstig, weil laut Berichten zur Zeit nur elf bis 15 Indianer auf der Insel ausharrten, aber vermutlich mit dem
Einsetzen der Ferien wieder Zulauf von Studenten bekommen würden. Regierungsbeamte machten außerdem
geltend, dass der Zeitraum von jetzt bis zur nächsten Wahl lang sei, so dass die Öffentlichkeit die Angelegenheit
wieder vergessen würde, selbst wenn es zu unschönen Szenen dabei käme. Am 11. Juni 1971 riegelte die
Küstenwache die Insel ab und etwa 30 FBI-Agenten brachten die verbliebenen indianischen Aktivisten, ohne auf
Widerstand zu stoßen, aufs Festland.
Einige Besetzer, unter anderem John Trudell, traten später dem American Indian Movement bei.
Alcatraz 33

Erschließung für die Öffentlichkeit


Danach gab es Versuche, Alcatraz in ein Kasino umzuwandeln; es fand sich jedoch kein Investor. Die Insel wurde
1972 schließlich als Teil der neu geschaffenen Golden Gate National Recreation Area der Öffentlichkeit zugänglich
gemacht.
Heute ist Alcatraz eine Touristenattraktion mit über einer Million Besuchern pro Jahr. Der Zellenblock, der
Speisesaal, die Bibliothek und der Gefängnishof können besichtigt werden. Darüber hinaus kann im ehemaligem
Unterkunftsblock der Wachen eine kleine Gefängnisausstellung besichtigt werden. Durch den eigentlichen
Zellenblock wird man mit Hilfe von MP3-Playern in verschiedenen Sprachen (auch Deutsch) geführt. In der
englischsprachigen Version sind Originalaufnahmen von Zeitzeugen zu hören, die von ihren Hafterlebnissen
berichten.

Gefängnisaufenthalt
Es waren durchschnittlich nicht mehr als 250 Häftlinge gleichzeitig im Gefängnis untergebracht. Die
durchschnittliche Aufenthaltszeit der Häftlinge betrug zehn Jahre. Sie durften nur einmal im Monat eine Stunde lang
Besuch erhalten. Die „fantastische“ Aussicht auf San Francisco und die Golden Gate Bridge verschlimmerte die Haft.
Bei Regelverstoß wurden die Insassen in Isolationshaft genommen. Sie mussten 18 Tage in einer Einzelzelle,
entweder jede Nacht mit konstanter Beleuchtung oder jeden Tag bei Dunkelheit, verbringen.
Alcatraz hatte zwei Aufgaben:
1. Übernahme von Unruhestiftern aus anderen Gefängnissen, um Flucht, Gewalt und Selbstmordversuche zu
verhindern.
2. Von Resozialisierung war nie die Rede. Der alleinige Zweck war, Häftlinge zu übernehmen, um sie gebessert
wieder in ein anderes Gefängnis zu schicken.

Panorama

Ein Panorama von Alcatraz aus der Bucht von San Francisco aufgenommen

Adaptionen

Filme
• In Der Gefangene von Alcatraz (engl. Titel: Birdman From Alcatraz) stellt Burt Lancaster nach einer wahren
Begebenheit einen Gefangenen in Isolationshaft dar, der zum anerkannten autodidaktischen Ornithologen wird.
• In Point Blank (USA 1967), Regie: John Boorman, mit Lee Marvin und Angie Dickinson ist das Gefängnis
Schauplatz des Showdown. Dies war der erste Spielfilm, der nach der Schließung des Bundesgefängnisses 1963
auf der Insel gedreht wurde.
• In Dirty Harry III – Der Unerbittliche, (engl. Titel: The Enforcer) aus dem Jahre 1976 verstecken sich Terroristen
in Alcatraz, und Inspektor (Dirty) Harry Callahan (Clint Eastwood) bekommt den Auftrag, sie unschädlich zu
machen.
• In Flucht von Alcatraz (engl. Titel: Escape From Alcatraz) aus dem Jahre 1979 ist Clint Eastwood in der Rolle
von Frank Morris zu sehen, dem 1962 der Ausbruch gelang (er und seine Komplizen sind jedoch möglicherweise
Alcatraz 34

in der Bucht von San Francisco ertrunken).


• In Am Rande der Hölle (engl. Titel: Six against the Rock ) aus dem Jahre 1987 wird die Gefängnisrevolte von
1943 geschildert. Mit David Carradine als Hauptdarsteller.
• Murder in the First – Lebenslang Alcatraz (USA 1994) mit Kevin Bacon, Christian Slater und Gary Oldman
beruht auf einem wahren Fall: 1938 landet ein kleiner Dieb in Alcatraz für drei Jahre in einer Dunkelzelle. Der
anschließende Prozess führt 1943 zur Abschaffung der Isolierhaft.
• The Rock – Fels der Entscheidung, ein Actionfilm von 1996, benutzt die Gefängnis-Insel als Kulisse. Die
Hauptrollen spielen Sean Connery und Nicolas Cage.
• In X-Men: Der letzte Widerstand ist auf der Insel ein fiktives Forschungslabor angesiedelt, das im Showdown
umkämpft wird.
• In Halb Tot wird Alcatraz als High-Tech-Zuchthaus wiedereröffnet und wird in Betrieb das Ziel von Kidnappern.

Computerspiele
• Das Spiel zum Film: Escape from Alcatraz.
• In Command & Conquer: Alarmstufe Rot 2 – Yuris Rache, ist die Insel Schauplatz der ersten Mission.
• In dem Spiel Tom Clancy's Rainbow Six 3 gibt es eine Mission auf Alcatraz.
• In dem Spiel Tony Hawk's Pro Skater 4 gibt es ein Level auf Alcatraz.
• In dem Spiel SimCity 3000 kann man als Bonusgebäude das Gefängnis Alcatraz bauen

Literatur
• John Arturo Martini: Fortress Alcatraz – Guardian of the Golden Gate. Ten Speed Press, Berkeley, Ca 2004,
ISBN 1-58008-626-8
• Ingo Becker-Kavan: "Alcatraz - Ein Synonym für Abschreckung". Verlag Koenigshausen&Neumann, 1998 und
2009, ISBN 3-8260-1415-4

Weblinks
• National Park Service: Alcatraz (offizielle Seite) [5] (englisch)
• Ausführlicher virtueller Rundgang auf Alcatraz, vom Dock zum Cellhouse inkl. Audio Tour [6] (deutsch)
• Umfangreiche Dokumentation von Alcatraz mit zahlreichen Fotos [7] (englisch)

Referenzen
[1] http:/ / stable. toolserver. org/ geohack/ geohack. php?pagename=Alcatraz& language=de& params=37. 8266666667_N_122.
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[2] Escape Attempts (http:/ / www. alcatrazhistory. com/ escapes1. htm)
[3] The Rock - Gefängnisinsel Alcatraz. Fernsehsendung auf N24, 19. September 2009.
[4] Ben Winton: The occupation of Alcatraz: Don’t give us apologies. Give us what we really want. (http:/ / thenativepress. com/ life/ alcatraz.
html) auf www.thenativepress.com (englisch)
[5] http:/ / www. nps. gov/ alcatraz/
[6] http:/ / www. westkueste-usa. de/ 2007/ mn_San_Francisco_Alcatraz_East_Road. htm
[7] http:/ / www. alcatrazhistory. com
Quellen und Bearbeiter des Artikels 35

Quellen und Bearbeiter des Artikels


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reference.
1. APPLICABILITY AND DEFINITIONS
This License applies to any manual or other work, in any medium, that contains a notice placed by the copyright holder saying it can be distributed under the terms of this License. Such a notice grants a world-wide, royalty-free
license, unlimited in duration, to use that work under the conditions stated herein. The "Document", below, refers to any such manual or work. Any member of the public is a licensee, and is addressed as "you". You accept the license
if you copy, modify or distribute the work in a way requiring permission under copyright law.
A "Modified Version" of the Document means any work containing the Document or a portion of it, either copied verbatim, or with modifications and/or translated into another language.
A "Secondary Section" is a named appendix or a front-matter section of the Document that deals exclusively with the relationship of the publishers or authors of the Document to the Document's overall subject (or to related matters)
and contains nothing that could fall directly within that overall subject. (Thus, if the Document is in part a textbook of mathematics, a Secondary Section may not explain any mathematics.) The relationship could be a matter of
historical connection with the subject or with related matters, or of legal, commercial, philosophical, ethical or political position regarding them.
The "Invariant Sections" are certain Secondary Sections whose titles are designated, as being those of Invariant Sections, in the notice that says that the Document is released under this License. If a section does not fit the above
definition of Secondary then it is not allowed to be designated as Invariant. The Document may contain zero Invariant Sections. If the Document does not identify any Invariant Sections then there are none.
The "Cover Texts" are certain short passages of text that are listed, as Front-Cover Texts or Back-Cover Texts, in the notice that says that the Document is released under this License. A Front-Cover Text may be at most 5 words, and a
Back-Cover Text may be at most 25 words.
A "Transparent" copy of the Document means a machine-readable copy, represented in a format whose specification is available to the general public, that is suitable for revising the document straightforwardly with generic text editors
or (for images composed of pixels) generic paint programs or (for drawings) some widely available drawing editor, and that is suitable for input to text formatters or for automatic translation to a variety of formats suitable for input to
text formatters. A copy made in an otherwise Transparent file format whose markup, or absence of markup, has been arranged to thwart or discourage subsequent modification by readers is not Transparent. An image format is not
Transparent if used for any substantial amount of text. A copy that is not "Transparent" is called "Opaque".
Examples of suitable formats for Transparent copies include plain ASCII without markup, Texinfo input format, LaTeX input format, SGML or XML using a publicly available DTD, and standard-conforming simple HTML,
PostScript or PDF designed for human modification. Examples of transparent image formats include PNG, XCF and JPG. Opaque formats include proprietary formats that can be read and edited only by proprietary word processors,
SGML or XML for which the DTD and/or processing tools are not generally available, and the machine-generated HTML, PostScript or PDF produced by some word processors for output purposes only.
The "Title Page" means, for a printed book, the title page itself, plus such following pages as are needed to hold, legibly, the material this License requires to appear in the title page. For works in formats which do not have any title
page as such, "Title Page" means the text near the most prominent appearance of the work's title, preceding the beginning of the body of the text.
A section "Entitled XYZ" means a named subunit of the Document whose title either is precisely XYZ or contains XYZ in parentheses following text that translates XYZ in another language. (Here XYZ stands for a specific section
name mentioned below, such as "Acknowledgements", "Dedications", "Endorsements", or "History".) To "Preserve the Title" of such a section when you modify the Document means that it remains a section "Entitled XYZ" according
to this definition.
The Document may include Warranty Disclaimers next to the notice which states that this License applies to the Document. These Warranty Disclaimers are considered to be included by reference in this License, but only as regards
disclaiming warranties: any other implication that these Warranty Disclaimers may have is void and has no effect on the meaning of this License.
2. VERBATIM COPYING
You may copy and distribute the Document in any medium, either commercially or noncommercially, provided that this License, the copyright notices, and the license notice saying this License applies to the Document are reproduced
in all copies, and that you add no other conditions whatsoever to those of this License. You may not use technical measures to obstruct or control the reading or further copying of the copies you make or distribute. However, you may
accept compensation in exchange for copies. If you distribute a large enough number of copies you must also follow the conditions in section 3.
You may also lend copies, under the same conditions stated above, and you may publicly display copies.
3. COPYING IN QUANTITY
If you publish printed copies (or copies in media that commonly have printed covers) of the Document, numbering more than 100, and the Document's license notice requires Cover Texts, you must enclose the copies in covers that
carry, clearly and legibly, all these Cover Texts: Front-Cover Texts on the front cover, and Back-Cover Texts on the back cover. Both covers must also clearly and legibly identify you as the publisher of these copies. The front cover
must present the full title with all words of the title equally prominent and visible. You may add other material on the covers in addition. Copying with changes limited to the covers, as long as they preserve the title of the Document
and satisfy these conditions, can be treated as verbatim copying in other respects.
If the required texts for either cover are too voluminous to fit legibly, you should put the first ones listed (as many as fit reasonably) on the actual cover, and continue the rest onto adjacent pages.
If you publish or distribute Opaque copies of the Document numbering more than 100, you must either include a machine-readable Transparent copy along with each Opaque copy, or state in or with each Opaque copy a
computer-network location from which the general network-using public has access to download using public-standard network protocols a complete Transparent copy of the Document, free of added material. If you use the latter
option, you must take reasonably prudent steps, when you begin distribution of Opaque copies in quantity, to ensure that this Transparent copy will remain thus accessible at the stated location until at least one year after the last time
you distribute an Opaque copy (directly or through your agents or retailers) of that edition to the public.
It is requested, but not required, that you contact the authors of the Document well before redistributing any large number of copies, to give them a chance to provide you with an updated version of the Document.
4. MODIFICATIONS
You may copy and distribute a Modified Version of the Document under the conditions of sections 2 and 3 above, provided that you release the Modified Version under precisely this License, with the Modified Version filling the role
of the Document, thus licensing distribution and modification of the Modified Version to whoever possesses a copy of it. In addition, you must do these things in the Modified Version:
• A. Use in the Title Page (and on the covers, if any) a title distinct from that of the Document, and from those of previous versions (which should, if there were any, be listed in the History section of the Document). You may use
the same title as a previous version if the original publisher of that version gives permission.
• B. List on the Title Page, as authors, one or more persons or entities responsible for authorship of the modifications in the Modified Version, together with at least five of the principal authors of the Document (all of its principal
authors, if it has fewer than five), unless they release you from this requirement.
• C. State on the Title page the name of the publisher of the Modified Version, as the publisher.
• D. Preserve all the copyright notices of the Document.
• E. Add an appropriate copyright notice for your modifications adjacent to the other copyright notices.
• F. Include, immediately after the copyright notices, a license notice giving the public permission to use the Modified Version under the terms of this License, in the form shown in the Addendum below.
• G. Preserve in that license notice the full lists of Invariant Sections and required Cover Texts given in the Document's license notice.
• H. Include an unaltered copy of this License.
• I. Preserve the section Entitled "History", Preserve its Title, and add to it an item stating at least the title, year, new authors, and publisher of the Modified Version as given on the Title Page. If there is no section Entitled
"History" in the Document, create one stating the title, year, authors, and publisher of the Document as given on its Title Page, then add an item describing the Modified Version as stated in the previous sentence.
• J. Preserve the network location, if any, given in the Document for public access to a Transparent copy of the Document, and likewise the network locations given in the Document for previous versions it was based on. These
may be placed in the "History" section. You may omit a network location for a work that was published at least four years before the Document itself, or if the original publisher of the version it refers to gives permission.
• K. For any section Entitled "Acknowledgements" or "Dedications", Preserve the Title of the section, and preserve in the section all the substance and tone of each of the contributor acknowledgements and/or dedications given
therein.
• L. Preserve all the Invariant Sections of the Document, unaltered in their text and in their titles. Section numbers or the equivalent are not considered part of the section titles.
• M. Delete any section Entitled "Endorsements". Such a section may not be included in the Modified Version.
• N. Do not retitle any existing section to be Entitled "Endorsements" or to conflict in title with any Invariant Section.
• O. Preserve any Warranty Disclaimers.
If the Modified Version includes new front-matter sections or appendices that qualify as Secondary Sections and contain no material copied from the Document, you may at your option designate some or all of these sections as
invariant. To do this, add their titles to the list of Invariant Sections in the Modified Version's license notice. These titles must be distinct from any other section titles.
You may add a section Entitled "Endorsements", provided it contains nothing but endorsements of your Modified Version by various parties--for example, statements of peer review or that the text has been approved by an organization
as the authoritative definition of a standard.
You may add a passage of up to five words as a Front-Cover Text, and a passage of up to 25 words as a Back-Cover Text, to the end of the list of Cover Texts in the Modified Version. Only one passage of Front-Cover Text and one of
Back-Cover Text may be added by (or through arrangements made by) any one entity. If the Document already includes a cover text for the same cover, previously added by you or by arrangement made by the same entity you are
acting on behalf of, you may not add another; but you may replace the old one, on explicit permission from the previous publisher that added the old one.
The author(s) and publisher(s) of the Document do not by this License give permission to use their names for publicity for or to assert or imply endorsement of any Modified Version.
5. COMBINING DOCUMENTS
You may combine the Document with other documents released under this License, under the terms defined in section 4 above for modified versions, provided that you include in the combination all of the Invariant Sections of all of
the original documents, unmodified, and list them all as Invariant Sections of your combined work in its license notice, and that you preserve all their Warranty Disclaimers.
The combined work need only contain one copy of this License, and multiple identical Invariant Sections may be replaced with a single copy. If there are multiple Invariant Sections with the same name but different contents, make the
title of each such section unique by adding at the end of it, in parentheses, the name of the original author or publisher of that section if known, or else a unique number. Make the same adjustment to the section titles in the list of
Invariant Sections in the license notice of the combined work.
Lizenz 38

In the combination, you must combine any sections Entitled "History" in the various original documents, forming one section Entitled "History"; likewise combine any sections Entitled "Acknowledgements", and any sections Entitled
"Dedications". You must delete all sections Entitled "Endorsements".
6. COLLECTIONS OF DOCUMENTS
You may make a collection consisting of the Document and other documents released under this License, and replace the individual copies of this License in the various documents with a single copy that is included in the collection,
provided that you follow the rules of this License for verbatim copying of each of the documents in all other respects.
You may extract a single document from such a collection, and distribute it individually under this License, provided you insert a copy of this License into the extracted document, and follow this License in all other respects regarding
verbatim copying of that document.
7. AGGREGATION WITH INDEPENDENT WORKS
A compilation of the Document or its derivatives with other separate and independent documents or works, in or on a volume of a storage or distribution medium, is called an "aggregate" if the copyright resulting from the compilation
is not used to limit the legal rights of the compilation's users beyond what the individual works permit. When the Document is included in an aggregate, this License does not apply to the other works in the aggregate which are not
themselves derivative works of the Document.
If the Cover Text requirement of section 3 is applicable to these copies of the Document, then if the Document is less than one half of the entire aggregate, the Document's Cover Texts may be placed on covers that bracket the
Document within the aggregate, or the electronic equivalent of covers if the Document is in electronic form. Otherwise they must appear on printed covers that bracket the whole aggregate.
8. TRANSLATION
Translation is considered a kind of modification, so you may distribute translations of the Document under the terms of section 4. Replacing Invariant Sections with translations requires special permission from their copyright holders,
but you may include translations of some or all Invariant Sections in addition to the original versions of these Invariant Sections. You may include a translation of this License, and all the license notices in the Document, and any
Warranty Disclaimers, provided that you also include the original English version of this License and the original versions of those notices and disclaimers. In case of a disagreement between the translation and the original version of
this License or a notice or disclaimer, the original version will prevail.
If a section in the Document is Entitled "Acknowledgements", "Dedications", or "History", the requirement (section 4) to Preserve its Title (section 1) will typically require changing the actual title.
9. TERMINATION
You may not copy, modify, sublicense, or distribute the Document except as expressly provided for under this License. Any other attempt to copy, modify, sublicense or distribute the Document is void, and will automatically terminate
your rights under this License. However, parties who have received copies, or rights, from you under this License will not have their licenses terminated so long as such parties remain in full compliance.
10. FUTURE REVISIONS OF THIS LICENSE
The Free Software Foundation may publish new, revised versions of the GNU Free Documentation License from time to time. Such new versions will be similar in spirit to the present version, but may differ in detail to address new
problems or concerns. See http:/ / www. gnu. org/ copyleft/ .
Each version of the License is given a distinguishing version number. If the Document specifies that a particular numbered version of this License "or any later version" applies to it, you have the option of following the terms and
conditions either of that specified version or of any later version that has been published (not as a draft) by the Free Software Foundation. If the Document does not specify a version number of this License, you may choose any version
ever published (not as a draft) by the Free Software Foundation.
ADDENDUM: How to use this License for your documents
To use this License in a document you have written, include a copy of the License in the document and put the following copyright and license notices just after the title page:
Copyright (c) YEAR YOUR NAME.
Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document
under the terms of the GNU Free Documentation License, Version 1.2
or any later version published by the Free Software Foundation;
with no Invariant Sections, no Front-Cover Texts, and no Back-Cover Texts.
A copy of the license is included in the section entitled
"GNU Free Documentation License".
If you have Invariant Sections, Front-Cover Texts and Back-Cover Texts, replace the "with...Texts." line with this:
with the Invariant Sections being LIST THEIR TITLES, with the
Front-Cover Texts being LIST, and with the Back-Cover Texts being LIST.
If you have Invariant Sections without Cover Texts, or some other combination of the three, merge those two alternatives to suit the situation.
If your document contains nontrivial examples of program code, we recommend releasing these examples in parallel under your choice of free software license, such as the GNU General Public License, to permit their use in free
software.