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Konkrete Normenkontrolle

OS: Das Verwaltungsgericht knnte das Verfahren gem. Art. 100 I GG aussetzen und die Vorschrift
des ( 14 VersG) dem Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung vorlegen. Dieses wird ( 14
VersG) fur nichtig erklren, wenn die Vorlage zulssig und begrundet ist.
I Zulssigkeit
Normenkette: Art. 100 I 1, Art. 93 I Nr. 5 GG, 13 Nr11, 80 ff. BVerfGG
OS: Die Vorlage ist zulssig, wenn alle Zulssigkeitsvoraussetzungen erfullt sind, die das
Grundgesetz bzw. nach Art. 94 II 1 GG das BVerfGG an das Vorlageverfahren stellen.
1. Zustndigkeit des BVerfG: Art. 100 I 1 GG, Art. 93 I Nr. 5 GG
2. Vorlageberechtigung: Art. 100 I 1 GG, Art. 93 I Nr. 5 GG
3. Vorlagegegenstand: '' Gesetze: Nachkonstitutionelle, formelle Gesetze (durch den
Bundestag erlassen)
4. Vorlagebefugnis: '' Fur verfassungswidrig gehalten (Zweifel reichen nicht aus) &
Entscheidungserheblichkeit
5. Form: 23 I BverfGG Schriftlich, 80 II BverfGG Begrundet
6. Frist: keine Frist (nur Grundsatz der Verfahrensbeschleunigung)
II Begrundet
OS: Die Vorlage ist begrundet, wenn das Gesetz formell oder materiell verfassungswidrig ist.
1. Formelle Verfassungsmigkeit:
Zustndigkeit: Art. 70 ff
Verfahren: Art. 76 (nur bei Bundesgesetzen zu prufen)
Form: Art. 82 (nur bei Bundesgesetzen zu prufen)
(wenn keine weiteren Hinweise im Sachverhalt: Zustndigkeit, Verfahren und Form sind gewahrt)
2. Materielle Verfassungsmigkeit:
OS: Das Gesetz ist materiell verfassungswidrig, wenn es gegen das Grundgesetz verstt.
Schutzbereich
Eingriff
Rechtfertigung:
Schranke: 1. liegt eine Schranke vor? 2. Schrankenvorbehalt gewahrt? (3. formelle
Verfassungsmigkeit der Schranke braucht nicht gepruft zu werden, da unter II.1. Schon
gepruft)
Schranken-Schranke: 1. Legitimer Zweck, 2. Geeignetheit, 3. Erforderlichkeit, 4.
Angemessenheit