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Text zu: "Auf den Bergen wohnt die Freiheit" - Knig-Ludwig-Lied

Bald nach dem rtselhaften Tod Knig Ludwigs II. im Starnberger See
(1886) setzte eine ausufernde Mythenbildung ein. Gerchte und
Vermutungen die von einem von langer Hand geplanten Komplott des
Reichskanzlers Otto von Bismarck und des Psychiaters Bernhard von
Gudden ausgingen, wurden hier begierig aufgenommen und verbreitet.
1. Auf den Bergen wohnt die .. , / auf den Bergen ist es
schn, / |: wo des Knigs Ludwigs Zweiten / alle seine
stehn. :|
2. Allzufrh mut er sich trennen, / fort von seinem Lieblingsplatz: /
|: ja, Neuschwanstein, Feste, / warst des Knigs liebster
! :|
3. Allzufrh mu er von Dannen, / man nahm ihn fort mit Gewalt, / |:
gleich wie Barbarn hams dich behandelt, / und fortgefhret durch
den Wald. :|
4. Mit Bandarsch und Kloriformen / traten sie behendig auf. / |: Und
dein Schlo mut du .. / und kommst nimmermehr
hinauf! :|
5. Nach Schlo Berg hams dich gefahren / in der letzten Lebensnacht,
/ |: da wurdest du zum Tod verurteilt / noch in derselben grauen
.. . :|
6. Doktor Gudden und der Bismarck, / den man den falschen Kanzler
nennt, / |: haben ihn in See neigstessn, / indem sie ihn von hint
angrennt. :|
7. Lebe wohl, du guter Knig / in dem khlen Erdenscho, / |: von
dort droben kannst du nicht mehr / runter in dein stolzes ! :|
8. Ja, du bautest deine Schlsser / zu des Volkes Wohlergehn. / |:
Neuschwanstein, das allerschnste, / kann man noch in Bayern
sehn! :|
http://www.youtube.com/watch?v=hoV9QhePLZ0