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herrliche Fotos machen. Vielleicht ent- steht hier aber auch schon der erste, skizzierte Entwurf für ein Anlagenthe- ma „Tauernbahn“. Reichlich bekannt dürfte die Brücke über die Angerschlucht sein. Ein leicht zu bewältigender Fußmarsch auf einem Wanderweg führt den Bahnbegeister- ten von der „Pyrkerhöhe“ zu der impo- santen Stahlkonstruktion, die eine Wei- te von 137 m aufweist. Das denkmalge- schützte Objekt wird auch einen zwei- gleisigen Ausbau der Strecke unbe- schadet überstehen, da das zweite Gleis über eine neue, benachbarte Brücke ge- führt werden muss.

Die Tauern-Südrampe

Bis auf den Anlaufbachviadukt, heute aus Beton, früher eine filigrane Stahl- konstruktion, verläuft die Strecke bis zum Tauerntunnel relativ unspekta- kulär. Der Durchschlag des Tauerntun- nels gelang am 21. Juli 1907. Bei seiner Eröffnung maß er 6164 m, heute ist er aufgrund von Streckenertüchtigungen bei Böckstein einige Meter länger. Auf der Südseite der Alpen, in Mall- nitz angekommen, folgt der Abstieg nach Villach mit grandiosen Aus- blicken. Bis November 1999 gehörte auch der Abschnitt hinter Kaponig, ei- nem damals noch wichtigen Kreu- zungsbahnhof, zu den reizvollen Strecken. Die damals noch eingleisige Bahntrasse wies allein bis Kaponig

damals noch eingleisige Bahntrasse wies allein bis Kaponig Noch im Juli 1993 waren DB-111er den Autoreisezügen
damals noch eingleisige Bahntrasse wies allein bis Kaponig Noch im Juli 1993 waren DB-111er den Autoreisezügen

Noch im Juli 1993 waren DB-111er den Autoreisezügen vor- gespannt, hier im in- zwischen aufgelas- senen Bh Kaponig. Heute fahren hier diesen Dienst Lokomotiven der Baureihe 101.

Die Triebwagen der Reihe 4010 fuhren im Langlauf von Salzburg über Villach nach Wien via Sem- mering. Hier 4010 003 im August 1994 beim ehemaligen Wärterhaus vor dem Dösentunnel kurz vor Malnitz.