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Erziehung

KINDER AN DIE MACHT (Herbert


Grnemeyer)
die armeen aus gummibrchen
die panzer aus marzipan
kriege werden aufgegessen
einfacher plan
kindlich genial
es gibt kein gut, es gibt kein bse
es gibt kein schwarz, es gibt kein wei
es gibt zahnlcken
statt zu unterdrcken
gibts erdbeereis auf lebenszeit
immer fr ne berraschung gut
gebt den kindern das kommando
sie berechnen nicht, was sie tun
die welt gehrt in kinderhnde
dem trbsinn ein ende
wir werden in grund und boden
gelacht
kinder an die macht
sie sind die wahren anarchisten
lieben das chaos, rumen ab
kennen keine rechte, keine pflichten

Wie werdet ihr erzogen?

Freies Gewhrenlassen?

Strenge berwachung?

Verwhnung?

Eiserne Disziplin?

Verhaltensregeln und
Reaktionen auf das Verhalten
klar oder unklar?

Lob und Anerkennung?

Stndige Kritik?

Erziehung
Definition Brockhaus

Untersttzung und Frderung


des
heranwachsenden Menschen

die ihn in seiner


geistigen und charakterlichen
Entwicklung
befhigen soll

sich sozial zu verhalten

als selbstndiger Mensch


eigenverantwortlich zu handeln

Der zu Erziehende
soll
Verhaltenserwartungen
und Erziehungsziele
kennen, beurteilen,
gegebenenfalls
als begrndet anerkennen
und erfllen knnen.

Erzwungene Anpassung
fhrt
zu Autorittsgebundenheit
oder
blinder Protesthaltung.

Erziehung
in modernem Verstndnis
meint
einfhlende Begleitung.

Erziehung
Zivil-Gesetz-Buch

Art. 301, 3 + 4
Das Kind darf ohne Einwilligung der Eltern
die husliche Gemeinschaft nicht verlassen.
Die Eltern geben dem Kind den Vornamen.

Art. 302, 2
Sie haben dem Kind
eine angemessene
allgemeine und berufliche Ausbildung
zu verschaffen.

Art. 303, 1 + 3
ber die religise Erziehung
verfgen die Eltern.
Hat ein Kind das 16. Altersjahr zurckgelegt,
so entscheidet es selbstndig
ber sein religises Bekenntnis.

Erziehung
mit / ohne
Gewalt

Bibel: Sprichwrter 13,24


Wer die Rute spart, hasst seinen Sohn,
wer ihn liebt, nimmt ihn frh in Zucht.

Schweiz. Strafgesetzbuch
Art. 126
1 Wer gegen jemanden Ttlichkeiten verbt,
die keine Schdigung des Krpers oder
der Gesundheit zur Folge haben,
wird auf Antrag mit Busse bestraft.

Schweiz. Strafgesetzbuch
Art. 126
2 Der Tter wird von Amtes wegen verfolgt,
wenn er die Tat wiederholt begeht:
a) An einer Person, die unter seiner Obhut steht
oder fr die er zu sorgen hat,
namentlich an einem Kind.