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Fr eine Bestrafung des A msste aber auch der fr den subjektiven Tatbestand

erforderliche Vorsatz vorliegen. BGH Rdnr. 30: Im verbleibenden Fall II 79 kann ausgeschlossen werden,
dass die subjektive Seite eines Verstoes nachgewiesen werden kann. Dies wrde den Nachweis eines
Vorsatzes voraussetzen, der die Kenntnis davon umfasst, dass bei diesem Artikel die beabsichtigte
Distanzierung nicht ausreichend gelungen ist. Der Angekl., der nach den Feststellungen die
Bestrebungen, die durch die verwendeten Kennzeichen symbolisiert werden, glaubwrdig ablehnt, hat
sich in der Revisionshauptverhandlung ber seinen Verteidiger dahin eingelassen, er habe die
unzureichende Kenntlichmachung der Gegnerschaft bersehen, als er diesen Artikel in sein
umfangreiches Sortiment bernommen hatte. Feststellungen, die dies widerlegen knnten, sind dem
Urteil des LGnicht zu entnehmen. Der Senat kann angesichts der besonderen Umstnde des Falles auch
ausschlieen, dass diese in einer neuen Hauptverhandlung noch getroffen werden knnen.

5. Sind die ueren Umstnde der Verwendung eines Kennzeichens imSinne des 86a StGB
dagegen nicht
eindeutig, so ist der objektive Tatbestand der Normerfllt. Es bedarf dann aber besonders
sorgfltiger
Prfung, ob sich der Tter bewusst war, das Kennzeichen einer verbotenen Organisation zu
verwenden,
und daher auch die subjektive Tatseite gegeben ist