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Grundkurs

Architektur und Darstellung Gestaltungslehre

Erluterungsbeispiel

Im ersten Schritt soll der Quader 9x6x15 cm wieder in orthogonaler


Ausrichtung zur Grundplatte auf dieser positioniert werden.
Es gilt von der Grundflche der Grundplatte bis zur Deckflche des
Quaders ein begehbares, nicht absteigendes rumliches Kontinuum in
den vollen Quader einzuschneiden.
Die Bodenflchen der neu zu schaffenden Erschlieungsrume sollen
eine Kombination aus waagrechten (mindestens vier!) und geneigten
Flchen sein.
Die Begrenzungsflchen links und rechts des Erschliessungsweges
mssen parallel zu den vertikalen Begrenzungsflchen des Grundquaders angenommen werden.
Begrenzende Wnde, Rampen und Ebenen mssen eine Mindeststrke
von 3mm haben.

04 raumkontinuitt

www.gestaltungslehre.tuwien.ac.at
253.6 Gestaltungslehre und Entwerfen
Institut fr Architektur und Entwerfen
TU Wien, 1040 Wien, Karlsplatz 13 / Stiege 6, 3. Stock

Der maximale Neigungswinkel der geneigten Flchen betrgt 30!


Der Erschliessungsweg soll teilweise die Mantelflche des Quaders
durchschneiden. Mindestens ein Wegabschnitt muss abgesehen von
seinen Anschlussstellen allseitig von Wnden umgeben sein. Eine horizontale Flche darf den Auenraum des Quaders nicht berhren.
Bei der Dimensionierung aller Rume ist ein Modellmastab von 1:100
anzunehmen. Die Mindesthhe der Abschnitte des Erschliessungsweges
darf 2,3 Meter nicht unterschreiten. (2,3 m Raumhhe entsprechen
im Modell somit 2,3 cm!) Die Mindestbreite des Erschliessungsweges
betrgt 1m.
Beachten sie im Entwurf auch die Lichtsituationen entlang des Weges.
Lichtffnungen mssen immer unmittelbarer Bestandteil des Erschliessungsweges sein.

Ausgabe 21.11.2014
Abgabe 03.12.2014
Abholung 16.12.2014