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Unterrichtsmaterial

Goethes Farbenlehre

"Die Farben sind Taten des Lichts, Taten und Leiden." (J.W. von Goethe)

Übersicht

Übersicht 1. Zur Entstehung des Werks 3 Motivation 3 Selbstverständnis 4 2. Zum Aufbau 5

1. Zur Entstehung des Werks

3

Motivation

3

Selbstverständnis

4

2. Zum Aufbau

5

Inhalt der Farbenlehre

5

3. Zum Inhalt

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Goethes wissenschaftlicher Zugang

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Zu

den

physiologischen Farben

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Zu den physischen (physikalischen) Farben

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Zum Urphänomen und zur Entstehung der Farben

10

Zu den chemischen Farben

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Zur sinnlich-sittlichen Wirkung der Farben

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Goethes Farbenkreis

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Goethe versus

Newton

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Rezeption der

Farbenlehre

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Goethe als Didaktiker

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4. Literaturhinweise

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1. Zur Entstehung des Werks

Motivation

1. Zur Entstehung des Werks Motivation Goethe war ein äußerst aufmerksamer Beobachter der Dinge, der Gegenstände,

Goethe war ein äußerst aufmerksamer Beobachter der Dinge, der Gegenstände, die um ihn waren. Ausgangspunkt seiner Beschäftigung mit der Farbenlehre waren malerische Versuche. Goethe bekundet rückschauend, dass er durch den „Umgang mit Künstlern von Jugend auf und durch eigene Bemühungen“ auf den wichtigsten Teil der Malerkunst, auf die Farbgebung aufmerksam gemacht wurde. Er wäre gerne selber Maler geworden, doch fehlte ihm das Talent dazu, was er während seines Italienaufenthalts in Rom erkannte, wo er über eine längere Zeit mit Künstlern zusammenlebte. „Je weniger also mir eine natürliche Anlage zur bildenden Kunst geworden war, desto mehr sah ich mich nach Gesetzen und Regeln um.“ 1 „Durch ununterbrochenes Anschauen der Natur und Kunst“ und „Gesprächen mit Kennern“ machte er sich mit der Kunst der Malerei mehr und mehr vertraut. Goethe fand in den Gesprächen und bei den alten Meistern aber keine ihn zufriedenstellende Theorie und keine Erklärungen zur Farbmischung. Die Frage nach der Erscheinungsweise der Farbe und der Farbwahrnehmung brachte Goethe von seiner Italienreise mit nach Weimar, wobei es ihm zunächst um die Gesetzmäßigkeiten der Farbgebung und die Wirkung von Licht und Schatten in der Malerei ging. Goethe bemerkte bei seinen Untersuchungen, dass die Farben naturwissenschaftlich untersucht werden müssten, um sie ästhetisch-künstlerisch systematisieren zu können:

„Ich hatte nämlich zuletzt eingesehen, dass man Farben, als physische Erscheinungen, erst von der Seite der Natur beikommen müsse, wenn man in Absicht auf Kunst etwas über sie gewinnen wolle.“ 2

Zu diesem Zwecke nahm er sich die für die Farbenlehre maßgebende Theorie der Epoche vor, die Schrift Opticks des englischen Naturwissenschaftlers und Physikers Isaac Newton, und versuchte sie experimentell nachzuvollziehen. Die auf den Experimenten aufbauenden ersten systematischen, aber mit der Theorie noch recht zurückhaltenden Untersuchungen der Farbphänomene veröffentlichte Goethe 1791/92 in den Beiträgen zur Optik. Die Arbeit an seinem Hauptwerk Zur Farbenlehre nahm Goethe fast zwanzig Jahre lang (natürlich nicht ausschließlich) in Anspruch. Das Werk erschien im Jahre 1810 in zwei Oktavbänden auf 1400 Seiten.

1 Goethe, J.W. von, Zur Farbenlehre, Konfession des Verfassers 2 Goethe, J.W. von, Zur Farbenlehre, Konfession des Verfassers

3

Johann Wolfgang von Goethe, Blick in das Tibertal gegen Fidena Selbstverständnis Mehr als vierzig Jahre
Johann Wolfgang von Goethe, Blick in das Tibertal gegen Fidena Selbstverständnis Mehr als vierzig Jahre

Johann Wolfgang von Goethe, Blick in das Tibertal gegen Fidena

Selbstverständnis

Mehr als vierzig Jahre lang hat Goethe das Thema Farbe immer wieder von neuem fasziniert und zu intensiver Auseinandersetzung angeregt. Seine Farbenlehre betrachtete er im Alter als das Bedeutendste, das er hervorgebracht habe. Johann Peter Eckermann, Mitarbeiter und eifriger Biograf des letzen Lebensjahrzehnts, überliefert uns die heute kaum noch nachvollziehbare Selbsteinschätzung:

„Auf alles was ich als Poet geleistet habe, bilde ich mir gar nichts ein. Es haben treffliche Dichter mit mir gelebt, es lebten noch Trefflichere vor mir, und es werden ihrer nach mir sein. Dass ich aber in meinem Jahrhundert in der schwierigen Wissenschaft der Farbenlehre der einzige bin, der das Rechte weiß, darauf tue ich mir etwas zu gute, und ich habe daher ein Bewusstsein der Superiorität über viele.“ 3 Goethe stellte seine Farbenlehre also höher als seine dichterische Produktion. Er sah die Farbenlehre als eines seiner Hauptwerke und war sehr bemüht, seine Theorie wissenschaftlich zu untermauern und seine Sicht gegen die um 1700 entstandene Lehre Newtons zu etablieren. Die primäre Zielgruppe für Goethe waren die Künstler, insbesondere die Maler. Goethe hat seine Lehre nicht nur für Fachleute, sondern ausdrücklich auch für interessierte Laien und Liebhaber geschrieben.

auch für interessierte Laien und Liebhaber geschrieben. Johann Wolfgang von Goethe, Italienische Küstenlandschaft

Johann Wolfgang von Goethe, Italienische Küstenlandschaft bei Vollmond

3 Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe in den letzen Jahren seines Lebens, Hrsg. Von Regina Ott, Weimar/Berlin, 1987, S.283 (19. Feb. 1829)

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2. Zum Aufbau

2. Zum Aufbau Goethes Schrift „Zur Farbenlehre“ besteht aus drei Teilen: einem didaktischen, einem polemischen und

Goethes Schrift „Zur Farbenlehre“ besteht aus drei Teilen: einem didaktischen, einem polemischen und einem historischen Teil. Im didaktischen Teil finden sich die Sachaussagen und die eigentlichen theoretischen Kernthesen seiner Farbenlehre. Im polemischen Teil erläutert Goethe, warum er die Theorie des englischen Naturwissenschaftlers und Physikers Isaac Newton ablehnt. Im dritten historischen Teil wird die Geschichte der Farbenlehre von der Antike bis zum 18. Jahrhundert behandelt. Den Schluss des geschichtlichen Teils bildet die Konfession des Verfassers, in der Goethe den Ablauf seiner eigenen Absichten schildert und seine Einstellung und Ansichten kundtut.

Inhalt der Farbenlehre (didaktischer Teil)

An erster Stelle werden die physiologischen Farben behandelt. Es sind Farben, die das menschliche Auge selbst hervorbringt und die zum Innenleben des Betrachters gehören. Sie werden als flüchtig erlebt, sie sind lebendig, veränderlich und leicht zu beeinflussen. „Die erste Abteilung umfasst die physiologischen [Farben], welche dem Organ des Auges vorzüglich angehören und durch dessen Wirkung und Gegenwirkung hervorgebracht werden. Man kann sie daher auch die subjektiven nennen. Sie sind unaufhaltsam flüchtig, schnell verschwindend (…)“ 4

Der zweite Teil behandelt die physischen (auch physikalischen) Farben, die durch optische Brechung, Spiegelung oder Beugung hervorgebracht werden oder auch an Körperoberflächen erscheinen. Das Auftreten dieser Farben wird bedingt von einem äußeren Objekt, einem Prisma beispielsweise. „Die zweite Abteilung macht uns nunmehr mit den physischen Farben bekannt. Wir nannten diejenigen so, zu deren Hervorbringung gewisse materielle, aber farblose Mittel nötig sind (…)

Der dritte Teil wendet sich den chemischen Farben zu. Im Gegensatz zu den vorübergehenden Erscheinungen der physikalischen Farben sind es Farben, die den Körpern anhaften oder ihnen mitgeteilt werden können. Sie werden meist als länger anhaltend erlebt. In diese Rubrik gehören auch die Farbpigmente der Maler. Die chemischen Farben können wir uns nun objektiv als den Gegenständen angehörig denken (…)“

Der vierte Teil mit dem Titel Allgemeine Ansichten nach innen behandelt das Verhältnis von Licht und Farbe und die Beziehungen der Farben untereinander zum Beispiel unter den Gesichtspunkten Polarität, Steigerung und Mischung.

4 Vgl. J. W. Goethe, Zur Farbenlehre, Anzeige und Übersicht

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Im fünften Abschnitt verweist Goethe auf die nachbarlichen Verhältnisse der Farbenlehre zu anderen Wissenschaften wie

Im fünften Abschnitt verweist Goethe auf die nachbarlichen Verhältnisse der Farbenlehre zu anderen Wissenschaften wie Philosophie, Mathematik, Physik, Physiologie, etc.

Im sechsten und letzten Teil geht Goethe auf die sinnlich-sittliche Wirkung, das heißt die psychologischen Effekte der Farben ein. Er untersucht, wie die Farben im Einzelnen und in ihrer vielfältigen Zusammenstellung das menschliche Gemüt und ästhetische Empfinden ansprechen.

3. Zum Inhalt

3.1 Goethes wissenschaftlicher Zugang

Goethe erforschte die Farben überall, wo er sie sah. Er versuchte herauszufinden, wann und unter welchen Bedingungen sie entstehen, wann wir sie sehen und wie sie auf uns einwirken. Seine Farbenlehre beschäftigt sich unter anderem mit den Erkenntnissen über die Farben, zu denen man gelangt, wenn man ihre Entstehung und ihr Verschwinden in der Natur beobachtet. Sie behandelt jedoch auch das Entstehen und Verschwinden der Farben in unserem Innern.

Goethe konzipierte seine Arbeit von Anfang an als einen methodischen Gegenentwurf zu dem um 1700 publizierten Werk des englischen Physikers Isaac Newton. Der Unterschied zwischen Goethes und Newtons Farbenlehre lag in ihrer Auffassung von Wissenschaft: Das Ideal der Wissenschaft Newtons war die Objektivität, Goethe hingegen wollte Wissenschaft so verstanden wissen, dass Naturerkenntnis in Selbsterkenntnis mündet. Ging es Newton darum, Farbe zu objektivieren und einer mathematischen Durchdringung zugänglich zu machen, begriff Goethe Farbe als ein der sinnlichen Wahrnehmung des Menschen zugehörendes Phänomen. Goethe wollte das Subjektive, den beobachtenden Menschen in die Wissenschaft mit einbeziehen: „(…) das ist eben das größte Unheil der neuern Physik, dass man die Experimente gleichsam vom Menschen abgesondert hat und bloß in dem, was künstliche Instrumente zeigen, die Natur erkennen, ja, was sie leisten kann, dadurch beschränken und beweisen will.“ 5

5 Maximen und Reflexionen, Nr. 706

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Die Rolle des menschlichen Auges

Die Rolle des menschlichen Auges Mittelpunkt seiner Lehre war die Tätigkeit des menschlichen Auges. Goethe ging

Mittelpunkt seiner Lehre war die Tätigkeit des menschlichen Auges. Goethe ging davon aus, dass die Farbe im Auge entsteht:

„Wär das Auge sonnenhaft, Wie könnten wir das Licht erblicken? Lebt nicht in uns des Gottes eigne Kraft, Wie könnt uns Göttliches entzücken?“ 6

Durch die Experimente mit den farbigen Schatten und den Nachbildern entdeckte Goethe die Mitwirkung des Auges bei der Farbentstehung. Aufgrund dieser Erfahrungen entwickelte er sein Modell des subjektiven Sehens. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts erklärte man sich die Funktionsweise des menschlichen Sehens mit dem Modell der Camera Obscura, in dem Bilder passiv erzeugt werden. Die sinnliche Erfahrung wurde einer externen Welt objektiver Wahrheit untergeordnet. Für Goethe aber war das Sehen kein passiver Vorgang. Er verstand den menschlichen Körper nicht als passive Kamera, sondern als aktiven Produzenten. Mit Goethes Modell des subjektiven Sehens, verlagerte sich das Sehen auf eine körperimmanente Ebene (aufgrund des neugewonnenen Wissens über das Auge und die Sehprozesse). Goethe verstand das Auge als Spiegel der Seele. Er sagte, dass sich die äußere, sichtbare Welt in unseren Augen spiegelt und dort auf den inneren Menschen trifft. Im Auge werden Welt und Mensch aktiv zu einem Ganzen.

Im Auge werden Welt und Mensch aktiv zu einem Ganzen. Holzschnitt von Christoph Erhard Sutor, nach

Holzschnitt von Christoph Erhard Sutor, nach Goethes Vorgabe. Das Bild stellt Goethes rechtes Auge im Spiegel gesehen dar. Prisma, Lupe, Regenbogen und Sonnenstrahlen verweisen auf das Zusammenspiel von Natur, Experiment und Wahrnehmungsapparat zur Hervorbringung und Rezeption von Farbe.

6 Vgl. J.W. Goethe, Zur Farbenlehre, Einleitung

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3.2 Zu den physiologischen Farben

Nachbilder

3.2 Zu den physiologischen Farben Nachbilder Als Beispiel für die physiologische Tätigkeit des Auges nannte Goethe

Als Beispiel für die physiologische Tätigkeit des Auges nannte Goethe die Nachbilder. Das Phänomen der Nachbilder kann man folgendermaßen nachvollziehen: Man blickt mit entspanntem und trotzdem unbewegtem Auge für etwa 30 Sekunden auf eine farbige Fläche. Wendet man danach den Blick auf einen nicht zu dunklen neutralen Hintergrund, so erscheint das farbige Nachbild der Fläche in der Komplementärfarbe. Obwohl Nachbilder und andere vom Auge selbst erzeugte Phänomene bereits seit der Antike bekannt waren, wurden sie als Täuschungen und Gesichtsbetrug abgetan. Erst Goethe bewertete diese Erscheinungen als Aktivitäten des gesunden Gesichtssinns: die Nachbilder wurden nicht mehr als Schwäche des Körpers, sondern als positive Tatsachen des Sehens anerkannt. Die physiologischen Farben wurden bei Goethe zum Fundament seiner gesamten Lehre.

Sehens anerkannt. Die physiologischen Farben wurden bei Goethe zum Fundament seiner gesamten Lehre. Nachbildexperiment 8

Nachbildexperiment

Sehens anerkannt. Die physiologischen Farben wurden bei Goethe zum Fundament seiner gesamten Lehre. Nachbildexperiment 8

8

Farbige Schatten

Farbige Schatten Farbige Schatten entstehen, wenn farbiges Licht einen Schatten wirft, der von einem nicht zu

Farbige Schatten entstehen, wenn farbiges Licht einen Schatten wirft, der von einem nicht zu starken weißen Licht aufgehellt wird. Der Schatten erscheint dann in der am Farbenkreis ablesbaren Gegen- bzw. Komplementärfarbe zur Farbe des schattenwerfenden Lichts. Goethe hat dieses Phänomen bei Abendrot in der Natur beobachtet, wenn sich das Grau der Schatten in ein Grün verwandelt. Goethe hat dabei herausgefunden, dass farbige Schatten nie isoliert betrachtet werden können, sondern lediglich im Zusammenhang der sie umgebenden und erzeugenden Körper. Teil und Ganzes können nicht getrennt werden, was Goethe an einigen Stellen der Farbenlehre feststellte. Durch seine Experimente mit den farbigen Schatten kam Goethe zu der wichtigen Erkenntnis, dass das Auge bei der Farbentstehung mitwirkt.

Erkenntnis, dass das Auge bei der Farbentstehung mitwirkt. Versuch zu den farbigen Schatten mit zwei Schatten

Versuch zu den farbigen Schatten mit zwei Schatten werfenden Körpern

den farbigen Schatten mit zwei Schatten werfenden Körpern Claude Monet, Getreideschober bei Rauhreif, 1891, Öl auf

Claude Monet, Getreideschober bei Rauhreif, 1891, Öl auf Leinwand, 65 x 92 cm Edinburgh, National Gallery of Scotland

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3.3 Zu den physischen (physikalischen) Farben

Experimente mit dem Prisma

(physikalischen) Farben Experimente mit dem Prisma Um die Brechung des Lichts zu studieren, benutzte der

Um die Brechung des Lichts zu studieren, benutzte der englische Physiker Isaac Newton ein dreieckiges Prisma (durchsichtiger Körper mit zwei brechenden Flächen, die in einem bestimmten Winkel zueinander stehen). Newton hat entdeckt, dass ein Lichtstrahl, der durch ein Prisma gebrochen wird, in alle Farben aufgesplittert wird. Die Farben, die so entstanden, nannte er Spektrum. Er folgerte daraus, dass alle Farben im weißen Licht enthalten sind. Um Newtons Experimente mit dem Prisma nachzuvollziehen, entlieh Goethe von Christian Wilhelm Büttner, einem Sprach- und Naturforscher, der Hofrat in Jena war, einen optischen Apparat sowie Prismen. Goethe stellte zu seiner Verwunderung fest, dass beim Blick durch das Prisma Farben nur da entstehen, wo helle und dunkle Flächen aneinandergrenzen. Es sind die sogenannten Kantenspektren Rot/Gelb und Blau/Violett sowie deren Mischfarben Grün und Pfirsichblüt- das er auch reines Rot oder Purpur nannte. Goethes Fazit aus den Experimenten lautete: Licht ist unteilbar, es besteht nicht aus verschiedenen Farbstrahlen, sondern Farben entstehen nur dort, wo Hell und Dunkel aufeinandertreffen. Goethe war fasziniert vom Phänomen der prismatischen Farben und verfasste kurz darauf eine Experimentieranleitung, die er zusammen mit kleinen Spielkarten herausgab. Jeder sollte durch praktische Versuche mit den von ihm gestalteten Täfelchen erkennen, wie und warum Farben entstehen und sich mischen.

erkennen, wie und warum Farben entstehen und sich mischen. Blick durchs Prisma auf ein weißes Blatt

Blick durchs Prisma auf ein weißes Blatt mit schwarzen Streifen

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Prisma auf ein weißes Blatt mit schwarzen Streifen 10 Kerze auf Spielkarte (links) und Vorlage Blick
Prisma auf ein weißes Blatt mit schwarzen Streifen 10 Kerze auf Spielkarte (links) und Vorlage Blick

Kerze auf Spielkarte (links) und Vorlage Blick durchs Prisma (rechts)

3.4 Zum Urphänomen und zur Entstehung der Farben Goethes Farbenlehre bestand in erster Linie im

3.4 Zum Urphänomen und zur Entstehung der Farben

Goethes Farbenlehre bestand in erster Linie im Aufsuchen der Bedingungen des Erscheinens von Farbe:

es sind dies Licht, Finsternis und Trübe. In ihrem Zusammenspiel nannte Goethe sie das Urphänomen Farbe.

Trübe-Effekt und Farbsteigerung

Nach Goethes Theorie entstehen die prismatischen Farben an einer Hell-Dunkel-Grenze in einem trüben, brechenden Mittel. Auf der Erde ist das trübe Mittel durch die atmosphärischen Dünste gegeben, die das Blau des Himmels und das Gelb der Sonne bewirken. Bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, wenn das weiße Licht der Sonne durch die Trübe dringt, kann man am Himmel und auf der Erde ein erstaunliches Farbenspiel beobachten. Goethe erklärt dieses Phänomen als Steigerung der Farben. Der Wechsel der Sonne von blendendem Weiß in der Tagesmitte zu Gelb und schließlich zu Tiefrot gegen Abend zeigt nach Goethe die Herkunft und Steigerung der gelben Farbe zu Rot. Am Abend sehen wir die Sonne durch eine dickere Atmosphärenschicht als in der Tagesmitte. Da die Atmosphäre nach Goethe dem Licht der Sonne Widerstand leistet, kommt es bei ihrem Untergang zu einer graduellen Verdunkelung des Lichts der Sonne. Auch der Wechsel des Himmels von Hellblau zu Dunkelviolett wird von der Atmosphäre bedingt, und er ist ebenfalls ein Phänomen der Farbsteigerung.

und er ist ebenfalls ein Phänomen der Farbsteigerung. Sonne gegen Mittag S o n n e

Sonne gegen Mittag

und er ist ebenfalls ein Phänomen der Farbsteigerung. Sonne gegen Mittag S o n n e

Sonnenuntergang

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3.5 Zu den chemischen Farben

3.5 Zu den chemischen Farben In dieser Abteilung versuchte Goethe die Bedingungen für die chemische Farbenstehung

In dieser Abteilung versuchte Goethe die Bedingungen für die chemische Farbenstehung anzugeben, seine Erläuterungen beziehen sich zum einen auf Pigmentmischungen. Er teilte die Phänomene entsprechend seines Polaritätsgedankens in ein duales System: Das Gelbe stellte er auf die Seite der Säuren, das Blaue auf die Seite der Alkalien. Zum anderen beschrieb er die Reaktion von Metallen wie Stahl, Silber, Kupfer, Messing, Blei und Zinn sowie Farben bestimmter Erdpigmente, diskutierte die Färbung von Flüssigkeiten sowie die physischen und chemischen Wirkungen farbiger Beleuchtung, die z. B. Wärme erregen können. Von Mineralien über das Pflanzen- und Tierreich bis hin zum Menschen untersuchte er deren Farbentwicklung im Kontext der Umwelt-, besonders der Lichtverhältnisse. Die „In-Sich-selbst-Drängung“ und Sättigung von Farben beruht nach Goethe auf dem Prinzip der Steigerung: Es kann als eine Intensivierung der Farbe verstanden werden, die zu neuen Farbtönen führt, z. B. wird aus Blau Violett. Goethe betrachtete die Steigerung als eine der wichtigsten Erscheinungen der Farbenlehre. „Es ist dieses eine der wichtigsten Erscheinungen in der Farbenlehre, indem wir ganz greiflich erfahren, dass ein quantitatives Verhältnis einen qualitativen Eindruck auf unsre Sinne hervorbringe.“ 7

qualitativen Eindruck auf unsre Sinne hervorbringe.“ 7 Stufengefäß Aus Blau wird Violett 7 Goethe, J.W. von,

Stufengefäß

Eindruck auf unsre Sinne hervorbringe.“ 7 Stufengefäß Aus Blau wird Violett 7 Goethe, J.W. von, Zur

Aus Blau wird Violett

7 Goethe, J.W. von, Zur Farbenlehre, §519

12

7 Stufengefäß Aus Blau wird Violett 7 Goethe, J.W. von, Zur Farbenlehre, §519 12 Aus Gelb

Aus Gelb wird Orange

3.6 Zur sinnlich-sittlichen Wirkung der Farben

3.6 Zur sinnlich-sittlichen Wirkung der Farben Goethe fand, dass die Farben unseren Körper, unsere Stimmungen und

Goethe fand, dass die Farben unseren Körper, unsere Stimmungen und unsere Seele beeinflussen. Jeder Farbe hat er eine bestimmte Eigenschaft und Wirkung auf das Gemüt zugewiesen. Gelb besitzt für ihn eine heitere, muntere, sanft reizende Eigenschaft und wärmt das Herz. Rot strahlt Ernst, Würde, Huld und Anmut aus. Über das Blau sagt Goethe, dass es immer etwas Dunkles mit sich führt. Es sei ein Widerspruch von Reiz und Ruhe in dieser Farbe, sie vermittle ein Gefühl von Kälte. Über das Grün schreibt er, dass das Auge in ihm eine reale Befriedigung fände und er empfiehlt es z.B. als Farbe für die Tapete in Räumen, in denen man sich häufig aufhält. 8 Goethe selbst hatte die sinnlich-sittliche (psychologische) Wirkung der Farben an Körper und Kleidung untersucht und hat sie auch auf die Architektur bezogen, wie die nach seiner Farbenlehre gestalteten Räume seines Hauses am Frauenplan zeigen. Die gelbe Farbe des Esszimmers strahlt Wärme und Freude aus. Die grünblaue Farbe des Arbeitszimmers schafft Ruhe und regt das Denken an. Wer das blaue Junozimmer, den gelben Speisesaal oder das grüne Treppenhaus betreten hat, dem geht Goethes Farbenlehre nicht mehr so schnell aus dem Sinn. Zusammen mit Schiller entwickelte Goethe eine Reihe symbolischer Bewertungen der Farben nach menschlichen und seelischen Eigenschaften. Sie wurden zum Beispiel zu den vier Temperamenten in Beziehung gesetzt und in einem Kreis, der sogenannten Temperamentenrose, angeordnet.

Kreis, der sogenannten Temperamentenrose, angeordnet. Goethes Wohnhaus am Frauenplan in Weimar, Gelber Saal Salon

Goethes Wohnhaus am Frauenplan in Weimar, Gelber Saal

Goethes Wohnhaus am Frauenplan in Weimar, Gelber Saal Salon (Junozimmer) 8 Vgl. Zur Farbenlehre, Sechste

Salon (Junozimmer)

8 Vgl. Zur Farbenlehre, Sechste Abteilung: Sinnlich-sittliche Wirkung der Farbe

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3.7 Goethes Farbenkreis

3.7 Goethes Farbenkreis Der harmonische Farbenkreis Goethes kann als Ergebnis seiner gesamten Lehre gesehen werden. Goethe

Der harmonische Farbenkreis Goethes kann als Ergebnis seiner gesamten Lehre gesehen werden. Goethe teilte die Farben in einen Plus- und einen Minuspol. Die Farben Gelb, Gelbrot (Orange) auf der Plusseite konnotierte er mit dem Aktiven, dem Licht, der Kraft, Wärme, Nähe und der Verwandtschaft mit Säuren. Die Farben Blau, Blaurot (Violett) auf der Minusseite mit Passivem, dem Schatten, der Schwäche, Kälte, Ferne und der Verwandtschaft mit den Alkalien. Den Farbenkreis ordnete er nach den Prinzipien der Polarität und Steigerung. Gelb als die nächste Farbe am Licht und Blau als die nächste Farbe an der Finsternis bringen durch Mischung die Farbe Grün hervor. Die beiden Farben können sich aber auch verdichten oder verdunkeln (Farbsteigerung) und erhalten dadurch ein rötliches Ansehen, das sich bis zum höchsten und reinen Rot (Purpur) steigern lässt. Das Komplementärgesetz besagt, dass eine reine Farbe physiologisch ihre Gegenfarbe (ihr Komplementär) verlangt. So fordert Gelb Violett, Blau fordert Orange und Purpur fordert Grün und umgekehrt. Auch diese Beziehungen werden in Goethes Anordnung der sechs Farben mit den drei Grundfarben und ihren Komplementärfarben veranschaulicht. Zeitgleich zu Goethes Farbenlehre veröffentlichte Philipp Otto Runge seine Schrift „Farben-Kugel“, die eine dreidimensionale Darstellung der Farbe in Form einer Kugel enthält. Im Unterschied zu Goethe hatte Runge auch den Helligkeitswert der Farben in sein Schema mit einbezogen.

Helligkeitswert der Farben in sein Schema mit einbezogen. Goethes Farbenkreis 14 R u n g e

Goethes Farbenkreis

14

der Farben in sein Schema mit einbezogen. Goethes Farbenkreis 14 R u n g e s

Runges Farbenkugel

3.8 Goethe versus Newton

3.8 Goethe versus Newton Goethe bestritt vor allem Newtons allgemein anerkannte Grundbehauptung, dass sich weißes Licht

Goethe bestritt vor allem Newtons allgemein anerkannte Grundbehauptung, dass sich weißes Licht aus den bekannten Farben „zusammensetzt“; für Goethe war weißes Licht prinzipiell nicht teilbar. Isaac Newtons Experimente mit Lichtstrahlen, die er durch Prismen leitete, gaben den Anstoß zu einer physikalischen Farbtheorie. Sie erklärte allerdings nicht, wie wir Farben wahrnehmen und erleben. Für Newton konnte jede Farbe allein durch eine Zahl beschrieben werden, der Dichter und Naturliebhaber Goethe betrachtete Farben in erster Linie in ihrer Wirkung auf den Menschen, und er wollte vor allem diese Funktion untersuchen. Goethes feste Überzeugung, dass die rund ein Jahrhundert zuvor formulierte Theorie des englischen Forschers Isaac Newton über die Spektralfarben nicht stimmt, ist auf den unterschiedlichen Umgang der beiden Forscher mit dem Prisma zurückzuführen: Newton hatte für seine Analysen einen Lichtstrahl durch ein kleines Loch gebündelt in eine Dunkelkammer geführt und durch ein Prisma betrachtet. Goethe hingegen schaute am helllichten Tage durch ein Prisma auf eine weiße Wand und war irritiert durch die Tatsache, dass er kein großes Farbenspektrum sah, wie er es erwartet hatte. Goethes Glauben, Newtons Erkenntnisse widerlegt zu haben, führte ihn zu einem umfangreichen Teil heute noch gültiger Grundsätze: Goethe entdeckte die Kantenspektren, und er sah und beschrieb das Purpur (heute Magenta genannt) an deren Überlagerung. Er erkannte und studierte die vom Auge erzeugten Komplementärfarben, die er im Farbkreis einander gegenüber positionierte. Goethe hat zudem als einer der ersten eine umfassende Systematisierung psychologischer Farbwirkungen vorgenommen, seine Untersuchungen der Wirkung der Farben auf die menschliche Gefühlswelt sind grundlegend und wegweisend. Aufgrund ihrer Spannweite gilt Goethes Farbenlehre noch heute als eine der komplexesten Farbtheorien überhaupt.

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3.9 Rezeption der Farbenlehre

3.9 Rezeption der Farbenlehre Goethes Farbenlehre war von Anfang an umstritten. Vor allem bei Physikern stieß

Goethes Farbenlehre war von Anfang an umstritten. Vor allem bei Physikern stieß sie auf Widerstand, da diese mit Recht argumentierten, Goethes Darlegung der Entstehung der Farben ließe sich nach den von Newton aufgestellten Grundsätzen erklären. Auch in Künstlerkreisen besaß Goethes Farbenlehre zu Beginn des 19. Jh. nur einen geringen Bekanntheitsgrad und sie wurde in Malerbüchern noch lange danach übergangen. In der ersten Hälfte des 19. Jh. setzten sich nur zwei Künstler gründlicher mit der Farbenlehre auseinander: William Turner und Philipp Otto Runge. Letzterer hat mit seiner Farbenkugel zeitgleich eine Alternative zu Goethes Ordnungsprinzip geschaffen. Zu Beginn des 20. Jh. wurde die Farbenlehre von Bauhäuslern wie Johannes Itten oder Wassily Kandinsky aufgegriffen und weiterentwickelt. Eingehend rezipiert wurden Goethes naturwissenschaftliche Arbeiten, insbesondere die Farbenlehre, durch Rudolph Steiner, den Begründer der Anthroposophie. Sein philosophisch-spirituelles Konzept der Anthroposophie greift vielfach auf Goethes erkenntnistheoretische Ansätze zurück. Die Farbenlehre ist dabei u.a. in die Walddorfpädagogik eingeflossen. Heute findet vor allem der „sinnlich-sittliche“ (das heißt der seelisch-geistige Aspekt) der Goetheschen Ausführungen zur Farbe im Bereich der Psychotherapie, z.B. der Farbtherapie, praktische Anwendung.

Psychotherapie, z.B. der Farbtherapie, praktische Anwendung. William Turner, Licht und Farbe (Goethes Theorie) der Morgen

William Turner, Licht und Farbe (Goethes Theorie) der Morgen nach der Sintflut/ Moses schreibt das Buch der Genesis, 1843, Öl auf Leinwand, 78,5 x 78,5 cm, London, Tate Gallery

1843, Öl auf Leinwand, 78,5 x 78,5 cm, London, Tate Gallery Wassily Kandinsky: Gelb-Rot-Blau, Gelb-Rot-Blau, 1925,

Wassily Kandinsky: Gelb-Rot-Blau, Gelb-Rot-Blau, 1925, Öl auf Leinwand, 128 x 201,5 cm, Paris, Musée National d´ Art Moderne, Centre Georges Pompidou

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Goethe als Didaktiker

Goethe als Didaktiker Goethes Farbenlehre ist inhaltlich zwar sehr komplex, aber dennoch einigermaßen leicht zugänglich,

Goethes Farbenlehre ist inhaltlich zwar sehr komplex, aber dennoch einigermaßen leicht zugänglich, weil sie pädagogisch aufgebaut ist und weil sie Versuche und Beobachtungen beschreibt, die sich zum großen Teil leicht überprüfen lassen und auch von Laien nachvollzogen werden können. Farbe kann man nicht anhand eines Textes „schauen“. Goethes Farbenlehre muss erfahren und gelebt werden. Dies bekräftigte auch Goethe selbst immer wieder, und der Leser wird an vielen Stellen zum Mitexperimentieren angeregt. Für Goethe, das zeigt vor allem sein didaktischer Zug, war gerade das Selbsthinsehen resp. die eigene Wahrnehmung entscheidend. „Es ist mit der Farbenlehre wie mit dem Whist oder Schachspiel. Man kann einem alle Regeln dieses Spiels mitteilen und er vermag es doch nicht zu spielen. Es kommt nicht darauf an, jene Lehre durch Überlieferung zu lernen, man muss sie selbst machen, etwas tun.“ 9

Die mit didaktischem Geschick vorgetragenen Prismenexperimente in den Beiträgen zu Optik gestatten einen spielerischen Zugang zum Thema. Und auch viele weitere in Goethes Farbenlehre beschriebene Experimente können ohne allzu großen Materialaufwand nachvollzogen werden.

ohne allzu großen Materialaufwand nachvollzogen werden. 9 Gespräch Goethes mit Friedrich von Müller am 26.
ohne allzu großen Materialaufwand nachvollzogen werden. 9 Gespräch Goethes mit Friedrich von Müller am 26.
ohne allzu großen Materialaufwand nachvollzogen werden. 9 Gespräch Goethes mit Friedrich von Müller am 26.

9 Gespräch Goethes mit Friedrich von Müller am 26. Februar 1832

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4. Literaturhinweise

Primärliteratur

4. Literaturhinweise Primärliteratur Goethe, J. W., Zur Farbenlehre, hrsg. von Gerhard Ott und Heinrich O.

Goethe, J. W., Zur Farbenlehre, hrsg. von Gerhard Ott und Heinrich O. Proskauer, 5 Bände, Stuttgart: hrsg. von Gerhard Ott und Heinrich O. Proskauer, 5 Bände, Stuttgart:

Verl. Freies Geistesleben, 2003.

Goethe, Johann Wolfgang von, Die Tafeln der Farbenlehre und deren Erklärungen, mit einem Nachwort von Jürgen Teller, Frankfurt am Main, Insel-Verlag, 2004.5 Bände, Stuttgart: Verl. Freies Geistesleben, 2003. Sekundärliteratur zum Thema Boetius, Henrik/ Lauridsen,

Sekundärliteratur zum Thema

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Düchting, Hajo, Farbrausch. Die Farbe in der Malerei, Stuttgart: Belser Verlag, 2009.und die Magie der Farbe, Igling : Michael Fischer, 2008. Gage, John, Die Sprache der Farben,

Gage, John, Die Sprache der Farben, Ravensburg: Otto Maier, 1999.Die Farbe in der Malerei, Stuttgart: Belser Verlag, 2009. Gundelach, Hansjoachim/ Vatsella, Katarina, Pfirsichblüt

Gundelach, Hansjoachim/ Vatsella, Katarina, Pfirsichblüt und Cyberblau: Goethe- Farbe- Raum, Ausstellung im Kornspeicher, Weimar 17.9. - 31.10.1999, Weimar : Design Zentrum Thüringen, Ausstellung im Kornspeicher, Weimar 17.9. - 31.10.1999, Weimar : Design Zentrum Thüringen,

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Küppers, Harald, Schnellkurs Farbenlehre, Köln: DuMont, 2005.31.10.1999, Weimar : Design Zentrum Thüringen, 2000. Matthaei, Rupprecht, Goethes Farbenlehre, 2. Auflage (1971),

Matthaei, Rupprecht, Goethes Farbenlehre, 2. Auflage (1971), Ravensburg: Maier, 1988.Harald, Schnellkurs Farbenlehre, Köln: DuMont, 2005. Maul, Gisela/ Giersch, Ullrich (Hg.), Goethes Experimente

Maul, Gisela/ Giersch, Ullrich (Hg.), Goethes Experimente mit Licht und Farbe, Berlin: Bien & Giersch, 2007.Farbenlehre, 2. Auflage (1971), Ravensburg: Maier, 1988. Schwarzer, Yvonne, Die Farbenlehre Goethes: in einer

Schwarzer, Yvonne, Die Farbenlehre Goethes: in einer Textauswahl für Künstler und andere Freunde des Phänomens Farbe, Witten: Westerweide Verlag, 1999.mit Licht und Farbe, Berlin: Bien & Giersch, 2007. www.goethesfarbenlehre.de= > Inhaltliche

www.goethesfarbenlehre.de= > Inhaltliche Zusammenfassung der Farbenlehre und visuelle Experimente www.goethesfarbenlehre.de=> Inhaltliche Zusammenfassung der Farbenlehre und visuelle Experimente

www.farben-welten.de= > Goethes Farbenlehre Online www.farben-welten.de=> Goethes Farbenlehre Online

Pädagogik

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2006.

Krumbach, Monika, Von Farbe, Licht und Schatten, Münster: Ökotopia Verlag, Münster, 2002.Farben: für Kinder die gern malen, Oldenburg: Lappan, 2006. Seitz, Marielle u. Rudolf, Rot, Gelb, Blau

Seitz, Marielle u. Rudolf, Rot, Gelb, Blau und aller Farben. Grundlagen und Spielideen für die pädagogische Praxis, München: Don Bosco Verlag, 1998.und Schatten, Münster: Ökotopia Verlag, Münster, 2002. Vry, Silke, Die Farben in der Kunst entdecken. Forschen-

Vry, Silke, Die Farben in der Kunst entdecken. Forschen- Spielen- Verstehen, München: Prestel,die pädagogische Praxis, München: Don Bosco Verlag, 1998. 2009. www.farbenkompass.info= > u.a.

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www.farbenkompass.info= > u.a. Demonstrations-Materialien, Bücher und Spiele rund um das Thema Farbenlehre www.farbenkompass.info=> u.a. Demonstrations-Materialien, Bücher und Spiele rund um das Thema Farbenlehre

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´ Klassik Stiftung Weimar- Referat Forschung und Bildung Konzept: Esther Lohri Redaktion: Esther Lohri, Regina

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Klassik Stiftung Weimar- Referat Forschung und Bildung

Konzept: Esther Lohri Redaktion: Esther Lohri, Regina Seeboth

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