Sie sind auf Seite 1von 8

* M E H R B E W U S S T S E I N !

*
--------------------------------------------------------------------
Eine Ver ffentlichung der MEINHORN
Hamburg 1989

Die hier vorgelegten Schriften schildern in den ersten Abschnitten


die Vorgeschichte der MEINHORN - den Wissenserwerb, das eigene
Schreiben und das entsprechende Handeln - und dokumentieren im
zweiten Teil die praktische Arbeit der MEINHORN bis zum heutigen
Tage im Sinne des Titels dieser Schriftensammlung, der gleichzeitig
die Aufgabe der MEINHORN zum Ausdruck bringt:
Mehr Bewuátsein!
Im Nov. 1962 ver ffentlichte Bart Huges in Amsterdam die Rolle "Homo
Sapiens Correctus". Im Nov. 1965 folgte "Das Ego".
Ich gelangte Ende 1967 von Ibiza kommend ber Paris und Eindhoven
nach Amsterdam und machte 1968 die Bekanntschaft mit Bart Huges.
Auf der Rolle "Homo Sapien Correctus" stehen zehn handgemalte
Abbildungen, Schemata, die den Mechanismus des Hirnblutvolumens bei
Anwendung der verschiedenen Methoden und Mittel in seinen Wirkungs-
weisen darstellen. Vor dem Studium sollte der Text, der kein Wort
zuviel umfaát, abgeschrieben und wiederholt laut gelesen werden. Der
Leser kann sich erst dann von der Bedeutung des geringen
Unterschiedes der aufeinanderfolgenden Abbildungen Rechenschaft
geben, wenn er den Text kennt.
Die Abbildungen bedeuten:
1. Das Erwachsenwerden: Die Expansion in der Sch delh hle
f llt durch Schlieáung der Sch deln hte weg, das Volumen
der Hirnfl ssigkeit (Liquor Cerebrospinalis) nimmt zu.
2. Wie kann das berfl ssige Hirnwasser wieder aus der Sch -
delh hle entfernt werden?
3. - 10. Methoden und Mittel, um das Hirnblutvolumen zu vergr áern
und den Hirnstoffwechsel zu erh hen - zeitweilig oder
dauerhaft - um eine Verbesserung aller Hirnfunktionen
einschlieálich des Bewuátseins zu erreichen.
Die Rolle "Homo Sapiens Correctus" bildet zusammen mit "Das Ego" das
wesentliche Wissen in komprimiertester Form, kein Wort zu viel.
Die auf der ersten Rolle beschriebenen Methoden und Mittel sind der
Kopfstand, der Handgriff, die Methode "Hochpressen", die Osmose, die
Trepanation, der Adrenalinreflex, die Drogen und die Schwanger-
schaftshormone.
Die zweite Rolle, "Das Ego", tr gt den Untertitel "Der kleine Mecha-
nismus". Dieser beschreibt den Vorgang der Verteilung des Gesamt-
hirnblutvolumens auf die einzelnen Hirnzentren. Weiter wird die
M glichkeit des Egoverlustes nicht nur bei Verlust der Bedeutung des
Wortes, sondern auch infolge von verl ngertem Zuckermangel be-
schrieben. Es folgt eine Erl uterung der M glichkeit der Zur ckge-
winnung des Egos durch Trepanation, w hrend zum Schluá die Entste-
hung des Egos ihre Beschreibung findet. Homo Sapiens Correctus, der
wissende, korrigierte Mensch.
1968 erschien "Suikergoed & Marsepein" von Bart Huges, herausgegeben
von seiner Frau Barbara Huges. 1969 und 1970 war ich mit der
bersetzung dieses Werkes in die deutsche Sprache besch ftigt und
bertrug u.a. die folgenden Zeilen:
"In einem wissenschaftlichen Text hat jedes Wort nur eine Bedeutung;
jedes neue Wort wird erl utert und definiert. Dem Leser, der Leserin
unbekannte Worte sind aus einem W rterbuch herauszusuchen.
Eine Behauptung gilt als wissenschaftlich, wenn mitgeteilt wird, wie
eine Untersuchung m glich ist, wobei der Untersucher im allgemeinen
als auswechselbar gilt. Bei Untersuchungen im Anschluá an
Ver nderungen des eigenen Bewuátseins kann der Untersucher nicht
durch andere ersetzt werden.
Niemand kann jemals von Bewuátseinserweiterung Kenntnis erhalten,
ohne sein eigenes Bewuátsein erweitert zu haben. F r eine Person,
die in psychischem Dunkel verkehrt hat, d.h. eine Person, die weder
in der Jugend durch einen Unfall oder eine Operation eine ffnung im
Sch delknochen erhalten hat und damit nach dem Schlieáen der Sch -
deln hte nicht mehr ber Hirnpulsationen verf gt, ein Erwachsener
also, kann es ein religi ses Erlebnis sein, aus psychischem Dunkel
in Licht zu kehren. Dagegen wird jemand, der nie in psychischem
Dunkel verkehrt hat, d.h. eine Person, die in der Jugend durch ein
Trauma eine ffnung im Sch delknochen erhalten hat und damit auch
nach dem Schlieáen der Sch deln hte noch ber Hirnpulsationen ver-
f gt, ein sogenannter "Dritter Auger" (eine Person mit der Funktion
des dritten Auges), sich andermans S ndenfall nicht vorstellen
k nnen. Um zu wissen, zu welcher Kategorie jemand geh rt, ob also
Erwachsener oder "Dritter Auger", muá jeder selbst herausfinden, wie
f r sie oder ihn am besten eine Pr fung m glich ist."
Und dann ein n chster Abschnitt:
"Im Prozeá der Anthropogenesis - wenn man den Zeitverlauf seit
Beginn des Lebens auf der Erde bis zum heutigen Tag mit dem Ablauf
eines Jahres vergleicht - dann trat Homo Sapiens Erectus erst
w hrend der letzten Sekunden auf. Der Nachteil des Aufrechtlaufens
wird deutlich, wenn die Sch delknochen zusammenwachsen. W hrend des
Wachstumsprozesses erm glichen die noch offenen Sch deln hte den
das Gehirn umspannenden H uten oder Membranen, sich auszudehnen,
wenn in die Kapillargef áe vom Herzen aus Blut gepumpt wird.
Innerhalb des geschlossenen Sch dels f llt die Bluts ule, die das
Herz in das Gehirn preát, durch die Venen ab, ohne den n tigen Druck
aufzubauen, um die berfl ssigen 90ml Hirnfl ssigkeit zu verdr ngen.
Tiere halten ihre Gehirnfunktionen optimal durch die vertikale
Haltung ihrer H lse. Der Mensch aber hat seit seiner Entstehung
nach Mitteln gesucht, das verlorene Blut in sein Gehirn zur ck zu
bringen."
Verursacht wird dieser Umstand durch drei Faktoren: Die aufrechte
Haltung, das Schlieáen der Sch deln hte am Ende des Wachstumes, etwa
zwischen 18 und 22 Jahren und der Tatsache, daá Blut schwerer als
Hirnfl ssigkeit ist. Das Schlieáen der Sch deln hte hat zur Folge,
daá die Hirnpulsationen, das sich Ausdehnen und Zusammenziehen der
Hirnarterien und Kapillargef áe, verursacht durch den Herzschlag und
mit diesem in bereinstimmung, unterdr ckt werden und verloren
gehen. Beim jetzt erwachsenen Individuum f hrt dieser Zustand mit
zunehmendem Alter zu weiterer langsamer Verringerung des Hirnblut-
volumens bei gleichzeitiger Zunahme des Volumens der Hirnfl s-
sigkeit. Als Folge nimmt der Hirnstoffwechsel ab und alle Hirn-
funktionen, einschlieálich des Bewuátseins verringern, Sch pfungs-
kraft und Kreativit t gehen verloren.
Eine Verbesserung wird bei Anwendung der Mittel und Methoden wie sie
auf der ersten Rolle beschrieben werden, erreicht.
Amsterdam 1972:
Ich hatte im Ganzen nun bald zehn Jahre im Ausland verbracht und
jetzt meinen Weg, mein Ziel und meine Aufgabe mit und in den
Entdeckungen von Huges - den Mechanismen des Hirnblutvolumens, der
Physiologie des Bewuátseins und den M glichkeiten seiner Erweiterung
- gefunden. Meine Aufgabe f r das Wissen, obwohl ich das Dritte
Auge noch nicht hatte. Nach Huges damaliger Sch tzung verf gen
etwa 10% der Bev lkerung ber eine ffnung im Sch delknochen, sei es
durch einen Unfall in der Jugend, durch eine Operation oder eine
offen gebliebene Fontanelle und damit ber Hirnpulsationen, w hrend
der Rest der erwachsenen Bev lkerung nach dem Schlieáen der Sch -
deln hte am Ende des Wachstumsprozesses die Hirnpulsationen ver-
liert. Eine Methode zum Nachweis, ob ein erwachsenes Individuum
ber Hirnpulsationen verf gt oder nicht, war bis zur damaligen Zeit
(um 1970) nicht bekannt.
Ich war bereits seit meines Studiums der Brosch re "Suikergoed en
Marsepein" aufgrund meiner ganz allgemeinen Unzufriedenheit mit der
eigenen Unzul nglichkeit zu der berzeugung gelangt, daá mir ein
Loch im Sch delknochen zur Wiederherstellung meiner Hirnpulsationen
w rde helfen k nnen und so entstand auf dem Wege dahin 1971 in
Amsterdam mein erster Artikel mit dem Titel, den heute dieses Buch
tr gt. Die Beschr nkung in diesem Artikel auf die ausf hrliche
Beschreibung der Drogen und der Trepanation hat seine Ursache in
dem Umstand der auf der einen Seite so bequemen M glichkeit der
Bewuátseinserweiterung durch den Drogengebrauch, aber der auf der
anderen Seite um so gr áeren Gefahren durch einen immer noch
steigenden unwissenden und unsachgem áen Drogenkonsum.
Die Drogen
Auch Alkohol vergr áert das Hirnblutvolumen, aber der beschleunigte
Hirnstoffwechsel f hrt zu Trunkenheit. Indischer Hanf verursacht
keine Sucht wie z.B. Tabak, noch hat er eine bet ubende Wirkung wie
Alkohol. Sucht nach giftigen Drogen (Narkotika) kann bei Entzug zum
Tode f hren, dagegen braucht man von den nicht giftigen "Psycho-
vitaminen" (Substanzen, die zeitweilig das Hirnblutvolumen vergr -
áern indem sie die Halsvenen verengen) nie mehr als die gewohnte
t gliche Dosis zu sich zu nehmen. Man kann jederzeit damit aufh ren
ohne negative Folgen bef rchten zu m ssen. Synthetische Psycho-
vitamine wie Psilocybin, Meskalin und L.s.d. vergr áern das Hirn-
blutvolumen st rker als Indischer Hanf. Die Bezeichnung der Psy-
chovitamine in der offiziellen Psychopharmakologie als Halluzino-
gene, Psycholeptika und Psychotika macht deutlich, daá immer noch
nicht bekannt ist, daá das Auftreten von Halluzinationen beim Ge-
brauch dieser Mittel nur eine Ursache hat, n mlich Glukosemangel
(Hypoglyk mie) im Blut. Bei richtiger Anwendung von L.s.d., n mlich
mit Vitamin C, Zucker und mehr Sauerstoff unter gleichzeitiger Su-
pervision einer diplomierten Person, sind diese Mittel als Psycho-
vitamine zu klassifizieren. Die normale Tripdosierung muá dabei wie
folgt aussehen: 250 Gamma L.s.d., ausreichend Zucker (eventuell bis
zu einem halben Pfund), w hrend st ndlich 50mg Vitamin C genommen
werden sollten, was bei einer Wirkungsdauer von 8 Stunden 400 mg
sind, dazu mehr Sauerstoff, bewuáte Atmung.
Dagegen ist beim Gebrauch von Marihuana, Haschisch und Meskalin die
t gliche Vitamin C Versorgung von 300 mg ausreichend, wenn diese auf
morgens, mittags und abends je 100 mg verteilt wird und dabei
gleichzeitig f r eine optimale Ern hrung gesorgt wird.
Erste Forderung an die Verfasser psychopharmakologischer Schriften-
zusammenstellungen ist darum Studium der hier vorgelegten Behaup-
tungen, Selbstversuche,um sie in ihrer hier geschilderten Wirkung
best tigt zu finden.
Vitamin C
Daá eine Vitamin C Versorgung von morgens, mittags und abends je 100
mg f r jederman, auch ohne den Gebrauch von Haschisch oder Meskalin
besonders bei oft mangelhafter Ern hrung zur t glichen Routine
geh ren sollte, ist ein anderer Punkt, auf den ich hier noch einmal
mit Nachdruck hinweisen m chte. Dies, da der menschliche Organismus
das zur Adrenalinsynthese n tige Vitamin C im Gegensatz zu allen an-
deren Tierarten mit Ausnahme der Affen und der Meerschweinchen nicht
selbst produzieren kann. Die ber den Tag verteilte Vitamin C Ver-
sorgung ist n tig, weil der K rper das Vitamin C nicht speichern
kann.W rden z.B. lediglich morgens 300 mg, dann kann es leicht sein,
daá abends nicht ausreichend Adrenalin vorhanden ist, um z.B. star-
ken Gef hlsregungen oder pl tzlicher Abk hlung gewachsen zu sein.
Wie wichtig jedoch ein stets ausreichender Adrenalinvorrat bzw. eine
stets ausreichende Adrenalinproduktion ist, wird deutlich, wenn wir
uns die Anl sse vor Augen f hren, die eine Abscheidung des Hormons
Adrenalin von den Nebennieren verlangen, d.h. den Adrenalinreflex
ausl sen. Die Anl sse k nnen sein:
1. Schmerzen.
2. Blutzuckermnagel (Glukosemangel im Blut, Hypoglyk mie).
3. Pl tzliche Abk hlung. Adrenalin verengt die Venen, erh ht dadurch
das Hirnblutvolumen, f llt die Muskeln mit mehr Blut und vermin-
dert dadurch die Abk hlung der Haut.
4. Gef hlsregungen.
5. Die Wirkung bedingter Reize.
Der Ausgangsstoff f r Adrenalin ist die Aminos ure Tyrosin. Sie wird
ber vier Stufen durch die Ascorbins ure zu Adrenalin reduziert.
H lt jemand sich an oben genannte Regel der Vitamin C Versorgung,
dann geh rt jede Form von Erk ltung der Vergangenheit an, da bei
schneller Abk hlung stets gen gend Adrenalin zur Verf gung steht, um
die Temperatur konstant zu halten. Dies wird durch die die Venen
verengende Eigenschaft des Adrenalins erreicht, wobei die Hautvenen
eingezogen werden und somit verhindert sind, W rme an die Auáenluft
abgeben zu k nnen.
Auf die Regel, daá dreimal t gliche Vitamin C Versorgung jeder
Erk ltung zuvorkommt, gilt eine Ausnahme: Langsame Abk hlung. Hier
kann bei ung nstigen Umst nden auch oben beschriebene Versorgung
nicht immer eine Erk ltung verhindern, da der Adrenalinreflex bei
langsamer Abk hlung nicht stimuliert wird.
Was die Wirkung der genannten Psychovitamine betrifft, so ist ihnen
allen eins gemeinsam: Sie verengen das ven se System.
Wie dies im einzelnen geschieht, ist noch nicht genau bekannt, kann
jedoch am besten selbst nach Einnahme einer ad quaten Dosis LSD
beobachtet werden. Die Halsvenen werden f hlbar zusammengezogen,
selbst bei herabh ngender Hand sind die Venen auf dem Handr cken
kaum noch erkennbar und Krampfadern am Bein entziehen sich unter
Wirkung von LSD v llig der Sicht. Die Folge der Verengung der
Halsvenen ist eine Zunahme des Hirnblutvolumens, w hrend Cerebro-
spinalfl ssigkeit (Hirnwasser) entlang den Nervenkan len in der
Wirbels ule aus dem Hirn herausgepreát wird. Die Menge der Zunahme
des Hirnblutvolumens ist gleich der Menge der herausgepreáten Hirn-
fl ssigkeit und kann bei einem Trip berechnet werden, indem man die
Zeit von top-high bis zum Wiedereintritt (reentry) in das Stadium
des normalen Hirnstoffwechsels mit dem Produktionsfaktor der Hirn-
fl ssigkeit (0,3 ml in der Minute) zu multiplizieren, was einem Aus-
tausch von ca. 90 ml entspricht.
Die Zu- und Abnahme des Hirnblutvolumens, egal durch welche Mittel
oder Methoden, wird als der groáe Mechanismus bezeichnet (1) und
(2), w hrend die Verteilung des Gesamthirnblutvolumens auf die ein-
zelnen Hirnzentren durch den kleinen Mechanismus geregelt wird.
Hierbei wird das Blut in den sich in Aktion befindlichen Zentren
konzentriert, w hrend die Arterien zu den brigen Hirnzentren zusam-
mengezogen werden.
Maximales Hirnblutvolumen erm glicht nun allen Hirnzentren maximalen
Stoffwechsel, vorausgesetzt das Blut enth lt die daf r n tige Gluko-
se und den ihrer Verbrennung n tigen Sauerstoff. Hier ist es jetzt
das mit Hilfe des Vitamin C produzierte Adrenalin, das f r
Glukosefreisetzung aus der Leber sorgt. Diese Glukosefreisetzung ist
bei maximalem Hirnblutvolumen jedoch noch nicht ausreichend um
optimales Bewuátsein zu erzielen und muá durch Essen von Zucker und
S áigkeiten angef llt werden. So ist der h chste Bewuátseinsgrad zu
erreichen: Bewuátsein von allen F higkeiten und M glichkeiten zu
bewuáter Verbesserung des Selbst durch Reflexion auf neuer Stufe
sowie die Basis zu neuem Lernen. Beim Gebrauch von LSD ist diese
Verbesserung nach acht Stunden vorbei, die Schwerkraft hat die
zus tzliche Menge Hirnblutes zur ckgefordert, da das spezifische
Gewicht des Blutes gr áer ist als das der Hirnfl ssigkeit und neue
Hirnfl ssigkeit wird produziert.
Amphetamine
Eine andere M glichkeit positiver und nutzbarer Anwendung des LSD
ist die Kombination mit VitaminC und einer Dosis eines Amphetamins,
wobei die Dosis entsprechend der St rke des Mittels, der zu
verrichtenden T tigkeit und der Kondition der betreffenden Person zu
w hlen ist. Amphetamine sind chemische Verwandte des Adrenalins.
Ihre Wirkung ist wahrscheinlich Hemmung des Adrenalinabbaus (3), so
daá stets genug Adrenalin vorhanden ist (wenn ausreichend Vitamin C
genommen wurde und wird), um w hrend der Wirkung des LSD f r die
n tige Glukosefreisetzung aus der Leber zu sorgen. Weiter f hren
Amphetamine zu Erh hung der arteriellen Blutdruckes.
Es ist m glich, daá Amphetamine durch Hemmung der Mono-Amino-Oxydase
(MAO) die T tigkeit des Noradrenalins im Hirn erh hen (4).

Fortsetzung folgt!
1. Textbaustein f r einen m glichen sp teren Einsatz:
Ich habe vier rzte in Amsterdam konsultiert, die jedoch alle meine
Bitte um Trepanation abgelehnt hatten.
Es war im Oktober und November 71 gewesen. Zun chst war ich bei Dr.
P.J. Vinken im Apollolaan in der Boerhaveklinik. Dr. Vinken wehrte
meine Behauptungen als Unsinn ab. Er sagte: "Es ist das gleiche, als
w rde jemand behaupten, daá ein Viereck es genauso gut wie das Rad
tun w rde" wobei er stolz auf auf den vollen Parkplatz hinaussah,
bereits hinter seinem Schreibtisch stehend. "Gehen Sie lieber zum
Psychiater" sagte er weiter und kam jetzt um seinen Schreibtisch
herum,wie um mich zu verabschieden. Ich: "W rden Sie mich trepanie-
ren, wenn ich mit einer berweisung eines Psychiaters kommen w rde"?
Dr. Vinken: "Dann w rde ich es tun. Aber die berweisung werden Sie
nie bekommen". Ich habe sie nicht bekommen, obwohl ich sp ter noch
eine ganze Reihe von Psychiatern konsultiert habe.
Als n chsten besuchte ich Prof. Dr. Noordenbos aus der Johann - Me-
schaertsstraat 10, Amsterdam, Professor der Neurochirurgie an der
Universit t von Amsterdam. Auf meine Bitte um Trepanation mit be-
kannter Begr ndung sagte Prof.Noordenbos: "Bart Huges hat sein Stu-
dium doch nicht abgeschlossen,nicht wahr? Sie sind K nstler und ha-
ben keine Medizin studiert. Sie k nnen sich, was diese Materie be-
trifft, berhaupt kein Urteil bilden. Ihre Vorstellung beruht auf
Glauben. Sie vergessen es besser.Es hat in der Geschichte immer ge-
wisse Personen gegeben, die glaubten, ein Allheilmittel gefunden zu
haben.Diese finden eine gewisse Gefolgschaft und werden wieder ver-
gessen. Sie werden in Nederland niemanden finden, der Sie trepanie-
ren wird. Wir wissen heute so viel, die moderne Medizin ist heute
so weit, vergessen Sie das mal." Dann meine Konsultation bei Dr.van
der Werf aus dem Parnassusweg 183, Hirnchirurge beim Wilhelmina -
Gasthuis. Nein, ich sehe gerade, daá dieser sich mit folgendem
Schreiben meiner Konsultation entzogen hatte: "Sehr geehrter Herr
Jalass! Da Sie vor kurzem in der Sprechstunde von Dr.Noordenbos ge-
wesen sind, hat es absolut keinen Zweck, wenn Sie jetzt noch einmal
in meine Sprechstunde kommen. Ich arbeite mit Professor Noordenbos
zusammen und habe die Ergebnisse seiner Untersuchung (einer Unter-
suchung,die gar nicht stattgefunden hatte) gelesen. Bitte seien Sie
so freundlich und betrachten Sie Ihren Konsultationswunsch als er-
ledigt. Hochachtungsvoll Dr.v.d.Werf."
Der vierte und letzte war Dr. de Lange aus der Breestraat 177, Hirn-
chirurge in der Valeriusklinik. Seine kurze Antwort lautete auf mei-
ne bekannte Bitte: "Die Sch deln hte schlieáen mit 15 Monaten. Durch
Trepanation entsteht Schizophrenie. Wenn Sie mit einer berweisung
eines Psychiaters kommen, dann erkl re ich den Psychiater f r ver-
r ckt."
Man sieht, daá es schwierig werden kann, wenn man nicht in der Lage
ist, sich ein eigenes Urteil bilden zu k nnen. Das Beste kann dann
also nur sein, alles selber besser zu wissen. Dazu aber geh rt sehr
viel Wissen und da wir wohl kaum alles wissen k nnen, stellt sich
die Frage nach der Priorit t von bestimmtem Wissen. Welches ist das
wesentlichste Wissen? Was m ssen wir zuerst wissen? Nun, ich kann
nicht umhin, die Bewuátseinserweiterung als erste Voraussetzung zu
sehen,um mehr Wissen erwerben, aufnehmen zu k nnen. Um welches Wis-
sen, welche Wissensgebiete es sich dabei handelt? Bewuátseinserwei-
terungslehre, Psychoanalyse, Gesundheitslehre, Physiologie, Tropho-
logie, Psychologie, allerdings oft Tatsachen, Fakten,die in den vor-
handenen Werken der Fachliteratur nicht enthalten sind und so soll-
te ich Amsterdam ohne das Dritte Auge wieder verlassen,nur das Wis-
sen und die praktische Erfahrung der M glichkeiten maximaler Be-
wuátseinserweiterung mit und ohne Sicherheitsmaánahmen im Kopf.
Vielleicht k nnte ich in Hamburg einen Arzt finden,der diese Opera-
tion an mir vornehmen w rde.
2. Textbaustein f r einen m glichen sp teren Einsatz:
Ich hatte meinen Entschluá gefaát. Am Sonnabend, dem 8.10.1977 war
ich allein in der Wohnung, hatte die letzten Tage bewuát wenig
getrunken und konnte alles f r die Operation vorbereiten. Die sorg-
f ltige Reinigung des Zimmers, die Sterilisation der Injektionsna-
del, die richtige und sichere Aufh ngung des Bohrers, die sach-
gerechte Aufstellung all der anderen n tigen Utensilien, den Aufbau
des Spiegels und die Verklebung der Sonnenbrille mit Leukoplast,
damit mir das Blut nicht in die Augen laufen w rde.
Ich schloá mich ein, Ausreichend Xylocain hatte ich noch zur
Verf gung, wenn mir nur nichts durch Unvorsichtigkeit verloren gehen
w rde. Sechsmal im Kreis um die Stelle am Haaransatz, wo ich
anschlieáend das Kreuz schneiden und das Loch bohren wollte.
Ich wartete noch ein paar Augenblicke, damit das inzwischen er-
folgreich injizierte Bet ubungsmittel auch gut ein- und durchzie-
hen konnte, bis die Haut sich prall vorbeulte. Jetzt setzte ich das
Skalpell zum senkrechten Schnitt an, kraftvoll, gut 1 cm lang, bis
auf den Knochen, dann einen Zentimeter quer berkreuz. Das Blut
str mte warm hervor, an mir herunter und auf den Boden. Beide
Schnitte hatten gesessen, die vier Hautecken standen hoch. Ich saá
im Hocksitz vor dem Spiegel, hatte gutes Scheinwerferlicht. Das Blut
lief an der angeklebten Sonnenbrille seitlich ber meine Wangen
teilweise in den Mund und auf den Boden. Ich setzte den Bohrer an.
Zwei Millimeter Rosenkranz. Ich war erstaunt, wie hart der Knochen
doch war, aber es ging und Schmerzen waren nicht zu versp ren.
Dann der Augenblick, wo ich kurz davor war,mit dem Bohrer durch den
Knochen zu stoáen. Ich muáte vorsichtig, sehr vorsichtig sein. Ich
durfte nicht durchstoáen, um nicht Gefahr zu laufen, die Dura mater
und wom glich das Hirn selbst zu besch digen. Ich muáte auf der
einen Seite genug Kraft anwenden, um mit dem Bohren voran zu
kommen, auf der anderen Seite jede Sekunde in der Lage sein, den
Bohrer zur ckziehen zu k nnen. Und dann war es so weit. Ich war mit
dem Bohrkopf durch den Knochen hindurch. Es war gelungen.
Vielleicht hat es drei Minuten gedauert. Ich konnte den Bohrer
rechtzeitig zur ckziehen, ihn anschlieáend aus der Fassung nehmen
und gegen einen vier Millimeter Rosenkranz auswechseln. Es hatte
sich inzwischen eine ansehnliche Blutlache gebildet, ich hatte den
Mund voll blut, spuckte was aus und schluckte was hinunter. Mit dem
vier Millimeter Bohrkopf war es nicht mehr so schwierig, ich hatte
mich fast schon daran gew hnt, es klappte alles , nur hatte ich
doch schon allerhand Blut verloren. Ich muáte mich wieder wundern,
wie hart doch der Knochen ist, aber Schmerzen waren nicht zu ver-
sp ren. Jetzt war ich auch mit dem zweiten Bohrkopf durch. Dann
h rte ich die Wohnungst r und die Zimmert r. Die P schl muáte nach
Hause gekommen sein. Ich hatte die Bef rchtung, daá meine Kraft und
Konzentration vielleicht nicht reichen w rden, wenn ich zuviel des
Blutes verlieren w rde und die R ckkehr der P schl hatte mich doch
etwas gest rt, obwohl ich gern noch mit der n chsten Gr áe gebohrt
h tte, aber ich war es trotzdem zufrieden. Ich beendete die Ope-
ration. Herunter mit der v llig verschmierten und verklebten Son-
nenbrille. Das Blut wischte ich mit Gaze unverz glich grob weg,
nahm dann Alkohol hinzu und s uberte alles sehr sorgf ltig und mit
gr áter Vorsicht. Etwas Jod auf die Gaze und um die Wunde herum,
um diese vor m glichen Erregern zu sch tzen. Das Bluten hatte fast
aufgeh rt. Ich tupfte die Wunde noch einmal ab, Gaze und ein Pfla-
ster drauf und zum Abschluá noch eine Binde um den Kopf. Grobes
sauberwischen so weit wie m glich und dann erst einmal langlegen,
mit dem Kopf auf ein kissen und die Entspannung und das Sein ge-
nieáen, dies umfassende Wohlbefinden und das zunehmende Bewuátsein
vom Selbst. Es war gelungen. Ich hatte das Dritte Auge.
Selbstkorrektur durch Bewuátwerdung zu Selbstverwirklichung, so
hatte ich schlieálich nach langen Jahren am 8. Oktober 1977 in
Hamburg endlich erfolgreich die Trepanationan mir selbst durchf h-
ren k nnen.

3. Textbaustein f r einen m glichen sp teren Einsatz:


4. Textbaustein f r einen m glichen sp teren Einsatz:
Fortsetzung?
Der gesamte Text zum obigen Titel ist als Buch bei:
MEINHORN
c/o Immo Jalass
Richardstraáe 29A
D-2000 HAMBURG 76
erh ltlich.