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Hier spricht der Zauberlehrling

Hat der alte Hexenmeister


sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
auch nach meinem Willen leben. Klasse.Klassik
Seine Wort und Werke ist ausgezeichnet!
merkt ich und den Brauch,
und mit Geistesstärke
tu ich Wunder auch.
6. Kinderkonzert
Das ist der Anfang der berühmten Ballade „Der Zauberlehrling” von Goethe. Und wie

Vergissmeinnicht -
geht die Geschichte aus? Tja, nicht gut für den Zauberlehrling. Er wird bitter lernen
müssen, dass es nicht so leicht ist, zu zaubern und dass man die geheime Zauber-
kunst nicht so einfach bei seinem Meister abgucken kann. In Zeiten von Harry
Potter weiß man natürlich viel über das Zaubern, aber jede Zauberschule ist anders,
jeder Hexenmeister hat besondere Methoden und jeder Zauberlehrling muss seine wovon Lieder erzählen
eigenen Erfahrungen machen.
Ein Kinderkonzert ab 8 Jahren

Foto: Anne Hoffmann


Mo 22. Februar 2010,
10.00 Uhr
extra Theater Duisburg, Opernfoyer

Ingeborg Danz Gesang


Der kleine Schornsteinfeger Michael Gees Klavier
Benjamin Britten (1913 – 1976) Dauer ca. 60 Minuten
Premiere Sa 20.03., 15.00 Uhr
(Premiere bereits ausverkauft)
So 21.03.2010, 15.00 und 17.00 Uhr
Theater Duisburg, Großer Saal
Für alle ab 6 Jahren.
Dauer: ca. 1 Stunde, keine Pause
Karten: Erwachsene 10,00 €,
Das Projekt „Klasse.Klassik“ wird gefördert von der ThyssenKrupp AG sowie der
Kinder 6,00 € inkl. Gebühren
Köhler-Osbahr Stiftung. Es wird unterstützt durch die Gesellschaft der Freunde der
Schulklassen 5,50 € p. P.
Duisburger Philharmoniker e.V.

Weitere Infos zu Klasse.Klassik: l.unterberg@stadt-duisburg.de


www.klasseklassik.de www.duisburger-philharmoniker.de

Herausgegeben von: Stadt Duisburg, Der Oberbürgermeister Adolf Sauerland • Dezernat für Familie,
Bildung und Kultur, Karl Janssen • Duisburger Philharmoniker, Dr. Alfred Wendel, Intendant, Redaktion: Judith Jordans Generalmusikdirektor Jonathan Darlington
Vergissmeinnicht - wovon Lieder erzählen Der Mond ist aufgegangen
Erstmals notiert im Jahr 1790
Melodie: Johann Abraham Peter Schulz (1747-1800)
Programmablauf Text: Matthias Claudius (1740-1815)
• Der Mond ist aufgegangen (Matthias Claudius / J. A. P. Schulz)
• Der Erlkönig (J. W. v. Goethe / Franz Schubert)
• Der Tod und das Mädchen (Matthias Claudius / Franz Schubert)
• Fisches Nachtgesang (Joachim Ringelnatz)
• Das Veilchen (J. W. v. Goethe / W. A. Mozart)
• Jägers Abendlied (J. W. v. Goethe / Franz Schubert)
• Der Rattenfänger (J. W. v. Goethe / Hugo Wolf)
• Der Zauberlehrling (J. W. v. Goethe / Michael Gees)

Wusstest Du das schon?


Ohne Dichter keine Lieder – ohne Komponisten keine Lieder – ohne Lieder oft kein
Überleben der Gedichte – und ohne Lieder würde einer der schönsten Bereiche der
Musik fehlen, der die Menschen glücklich macht und ihnen Lebensfreude geben
kann.
Johann Wolfgang von Goethe war ein Universalgenie, denn er war gleichermaßen
Dichter, Schriftsteller, Kunstkritiker, Philosoph, Naturwissenschaftler, Jurist und
Staatsmann.Man kann ihn wohl als den berühmtesten deutschen Dichter und auch
als einen der bekanntesten Dichter der Welt bezeichnen. Er hat große dichterische
Kunstwerke geschaffen und viele weise und richtige Erkenntnisse ausgesprochen.
Johann Wolfgang von Goethe war ein hochbegabter Mensch, der lebenslang von
großem Glück begünstigt war.
Franz Schubert ist der eigentliche Schöpfer des romantischen Klavierliedes. Er
schrieb 600 Lieder. Auf diesem Gebiet hat er Einmaliges geschaffen. Aber auch in
Seht ihr den Mond dort stehen So legt euch denn ihr Brüder
anderen Musikgattungen hat er hervorragende
Meisterwerke hinterlassen. Werke wie die
Er ist nur halb zu sehen In Gottes Namen nieder
„Unvollendete” oder das „Forellenquintett” Und ist doch rund und schön Und kalt ist der Abendhauch
gehören zu den bekanntesten Werken der So sind wohl manche Sachen Verschon uns, Gott, mit Strafen,
Musikliteratur. Franz Schubert hatte einen Die wir getrost belachen Und lass uns ruhig schlafen,
großen Freundeskreis. Die Feiern seines
Weil unsre Augen sie nicht sehn. Und unsern kranken Nachbarn auch.
Freundeskreisen wurden „Schubertiaden”
genannt. Bei ihnen brachte Schubert oft
seine neusten Kompositionen zu Gehör. Das „Abendlied” („Der Mond ist aufgegangen”) ist ein Gedicht von Matthias
Claudius, das zu den bekanntesten Gedichten der deutschen Literatur gehört.