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August Franzen (* 12. Februar 1912 in Barmen; 30.

Mrz 1972 in Freiburg) war ein


katholischer Kirchenhistoriker und Priester des Erzbistums Kln. Er besuchte das Gymnasium in
Wuppertal und studierte von 1931 bis 1935 in Bonn Theologie. 1937 wurde er zum Priester
geweiht, danach wirkte er als Kaplan in Eitorf/Sieg, Bad Godesberg, Knigswinter und Kln. 1939
erfolgte die kirchenhistorische Promotion in Theologie bei Wilhelm Neu. In seiner Dissertation
befasste er sich mit dem Klner ErzbischofFerdinand von Bayern. Nach dem Zweiten
Weltkrieg setzte er sein Studium in Rom fort, wo er in der vatikanischen Bibliothek die Klner
Nuntiaturberichte untersuchte. 1951 habilitierte er sich bei Hubert Jedin mit einer Arbeit ber die
Klner Archidiakonate. Von 1960 an lehrte er Kirchengeschichte an der Albert-LudwigsUniversitt Freiburg.
1940 wurde er Vorstandsmitglied der Gesellschaft Corpus Catholicorum, welche sich der
Erforschung der Reformationsgeschichte und der katholischen Reform im 16. und 17.
Jahrhundert widmet. 1966 wurde er ihr Vorsitzender.
Bekannt ist er noch heute aufgrund seiner Kleinen Kirchengeschichte, die zuletzt 2008 in 26.
Auflage erschien (erweitert und berarbeitet von Roland Frhlich).