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keinen anderen Weg der Heilung. Es sei denn, wir kehren um RATSCHLÄGE FÜR KINDER GOTTES
und demütigen uns vor ihm.

Unser Problem liegt in unserer Gebetslosigkeit. Wo das


Gebet fehlt, da fehlt die Kraft. Wo die Kraft fehlt, da herrscht
Ohnmacht. Da dringt die Sünde ein. Da hat der Teufel das
Sagen. Die Welt gewinnt immer mehr an Einfluss. Schluss
damit! Darf ich dich zum Gebetskampf aufrufen? Zieh die
Waffen des Lichtes an. Ergreife die Waffenrüstung Gottes.
Tritt vor das Angesicht des Herrn und fleh für deine Familie,
für deine Gemeinde, für deine Nachbarschaft, für diese Welt.

Du darfst Großes von ihm erwarten. Denn sein Name, der Wo Gebet fehlt – da fehlt die Kraft!
über jeden Namen ist, soll geehrt und verherrlicht werden. Ich
rufe dich zu vermehrter Hingabe, zum Gebet auf, damit in Deutschland betet nicht mehr! Die Schweiz betet nicht mehr!
der letzten Zeit Menschen gerettet, Seelen heil und Herzen Österreich betet nicht mehr! Die Welt betet nicht mehr!
froh werden. Jesus Christus ist der Sieger über den Feind, Dieser Aufschrei ist in Gottes Herzen: Wir Menschen, seine
über die Finsternis, über die Ketten der Sünde und des Todes. Geschöpfe, haben ihn abgeschrieben!
Manfred Paul
Als ich letztens eine Zeitschrift durchblätterte, starrten mich
die Fakten und Zahlen brutal an: Die Ehen kaputt. Wohin
man schaut, überall zerrüttete Verhältnisse. Selbst in den
Königshäusern ist der Wurm drin. Es gibt heute kaum noch
MISSIONSWERK einen populären Star, der nur einem Partner treu bleibt.
WERNER HEUKELBACH Welch eine Vorbildfunktion für eine heranwachsende Gene-
ration! Ich blättere weiter in der Zeitung: Blanke Gewalt,
Schreib uns. Wir sind für dich da! Brutalität und grausames Entsetzen spiegeln sich auf den
Gesichtern. Versicherungsbetrug, Steuerhinterziehung, bös-
Missionswerk Werner Heukelbach
willige Verleumdung, Rufmord, Hass und Neid haben unsere
51700 Bergneustadt
Welt krank gemacht. Machen wir uns nichts vor, es sieht
Missionswerk Werner Heukelbach schlimm aus um uns herum. Ich habe fast keine Hoffnung
09/03 Postfach 650, 4800 Zofingen WACHSEN 550 mehr für unsere Generation. Die Jauchenfässer der Unmoral
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sind längst explodiert und der widerliche Gestank perverser Gottes Gnade, wenn er sagt: „Und wenn mein Volk sich
Machenschaften legt sich über unsere dahinsiechende Welt. demütigt und sie beten zu mir und suchen mein Angesicht
Wir kriegen die Wirtschaft nicht in den Griff. Wir haben kei- und kehren um von ihren bösen Wegen, dann werde ich vom
ne Antwort auf Gewalt und Terror. Wir haben das gesamte Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land
Drogenproblem falsch eingeschätzt. Die junge Generation heilen.“ Aber solange wir immer noch meinen, dass wir’s in
stirbt seelisch, geistlich, bevor der Tod den Leib zerstört. unserer Welt schaffen können, läuft bei Gott nichts. Da bleibt
Unsere Welt ist krank. Das Volk betet nicht mehr. Und die alles beim Alten. Da wird der Anlauf zum Wahnsinn nur noch
Politiker tun’s auch nicht. Und dabei hätten sie es doch so brutaler. Doch wo soll Gott anfangen, wenn nicht bei uns,
nötig, zur inneren Stille zu kommen und zu beten. die wir ihn kennen? Kennen wir ihn? Wissen wir, wer er ist?
Wie heilig sein Name ist? Dass er Sünde nicht dulden kann?
Und die Christen? Sie haben sich von dem Zeitgeist O nein, Gott ist nicht der liebe, alte Papa, der mit gütigen
anstecken lassen. Sie haben den Göttern der Welt geopfert. Augen und weißem Bart im Schaukelstuhl sitzt und mit gut-
Sie haben die Wege des Herrn verlassen. Sie haben das Wort mütiger Handbewegung die Sachen in dieser Welt schleifen
Gottes mit Füßen getreten. Sie haben ihre Kinder an die Welt lässt. Gott ist ein heiliger, gerechter Gott. Wehe, wenn wir sei-
verloren. Warum haben Christen bloß die Macht des Gebets nen Namen mit Füßen treten! Wie oft lese ich in der Heiligen
aus dem Auge verloren? Gott klagt darüber, und mit Ent- Schrift von zitternden Männern Gottes, die wie tot zu seinen
setzen sieht er uns in die grausame Grube versinken. Wir ern- Füßen niederfielen. Erzittern wir noch vor Gottes Heiligkeit
ten, was wir gesät haben. Und wie viele Christen befinden und Gerechtigkeit? Wann kommt eigentlich das Eingeständ-
sich heute im Schlepptau der Finsternis und Sünde. Wer die- nis über unsere Lippen: Ich bin verloren, ich bin ein Mensch
se gesamte Situation der Welt und der Christen in der heuti- von unreinen Lippen? Sind wir denn so weit von Gott weg,
gen Zeit mit wachen Augen beurteilt, der kommt zu dem dass wir das Empfinden zwischen Recht und Unrecht,
Aufschrei eines Mannes Gottes in der Bibel: „Ach, Herr, wenn zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse so
du doch die Himmel zerrissest und herunterkämest auf unse- verwischt haben, dass unser Gewissen im Tiefschlaf
re Erde!“ dahindämmert?

Was aber, wenn Gott schweigt? Wenn Gott nicht redet? Wir fahren in Urlaub, ohne zuvor den Herrn zu fragen. Wir
Wenn er sich die Ohren zuhält? Wenn er sich zurückzieht? kaufen ein, wir schaffen an, wir kaufen Autos, Häuser,
Wenn er die Schotten dicht macht? Uns unserem Elend über- Grundstücke. Wir heiraten. Wir lieben, ob er nun gläubig
lässt? Unausdenkbar, wenn Gott uns den Himmel verschließt. oder ungläubig ist. Hauptsache, er gefällt mir! Was hat unser
Ich habe Angst, dass wir die Linie zwischen Gottes Geduld Herr Jesus Christus eigentlich noch für einen Platz in unse-
und Gottes Zorn überfahren haben. Aber vielleicht gibt’s rem Leben? Hat er das Sagen? Wo ist er, der Herr? Wenn er
doch noch Gnade. Gibt’s doch noch ein Zurück. Ein Wort bei uns Christen nicht an erster Stelle steht, wie können wir
lässt mich aufhorchen. In 2. Chronika 7, 14 erkenne ich von der Welt erwarten, dass sie umkehrt. Gott sagt: Es gibt