Sie sind auf Seite 1von 2

www.spasslerndenk-verlag.

de Deutschlands Verlag für Lernmedien mit Spaß,


Sigrid Ebert, in fo@spasslerndenk-verlag.de

Generation Doof

Das Buch „Generation Doof“ liefert ein Seelenbild der 20- bis 35-Jährigen
und wurde von zwei Autoren aus dieser Altersklasse verfasst.

Deren Kernaussage: Eine ganze Generation scheint zu verblöden. Sie


belegen das an einzelnen Themen, die die Generation Doof charakterisieren:

1. Bildung ist unwichtig. Man macht, was Spaß bringt, und kommt damit
irgendwie durch. Allgemeinbildung hat keinen hohen Stellenwert. „Was
Hänschen nicht lernt, schlägt Hans bei Wikipedia nach“

2. Gleichgültige Haltung gegenüber den Anforderungen des Berufslebens.


Zwei Drittel der Betriebe klagen über mangelndes schriftliches und
mündliches Ausdrucksvermögen der Bewerber. Anschreiben mit „Sehr
geehrter Herr und Frau Personalbüro“ sind verbreitet.

3. Karriere macht man auf Firmenkosten: man tut so, als ob man sehr viel
zu tun hätte. Multitasking, das parallele Arbeiten an mehreren
Aufgaben, wird als Tarnung des scheinbar Vielbeschäftigten benutzt.
Lange Abende im Büro sehen wie anstrengende Arbeit aus, tatsächlich
aber werden sie genutzt, um im Internet zu surfen und Auktionen bei
Ebay zu überwachen.

www.spasslerndenk-verlag.de Deutschlands Verlag für Lernmedien mit Spaß,


Sigrid Ebert, in fo@spasslerndenk-verlag.de
www.spasslerndenk-verlag.de Deutschlands
2 Verlag für Lernmedien mit Spaß,
Sigrid Ebert, in fo@spasslerndenk-verlag.de

4. Permanenter und langfristiger Jugendwahn, auch wenn es in


Deutschland immer weniger echte Jugendliche gibt. Der Unterschied
zwischen einem 25- und einem 35 – Jährigen? Keiner, außer ein paar
Fältchen, aber die kann man sich wegspritzen lassen. Benehmen,
Sprache, Kleidung und Umgangsformen bleiben jugendlich.
Erwachsensein wird mit Feinrippunterhosen, Blasentee und
langweiliger Lebenseinstellung gleichgesetzt.

5. Konsum ist eine Strategie, mit der man sich den Alltag angenehmer
gestalten kann. Beim Einkauf wird bevorzugt EC- oder Kreditkarte
eingesetzt, weil man damit mehr ausgeben kann als mit einem
begrenzten Bargeldvorrat. Shopping macht glücklich!

6. Man ist unpolitisch. Wählen geht man nicht, weil man seine Zeit lieber
mit Sinnvollerem verbringen will. „Ich kann ja doch nichts verändern“
bringt Janine, eine Bankkauffrau aus Köln, ihre und die Einstellung
ihrer Generation auf den Punkt. Janine ist seit drei Jahren 29.
„Generation Doof“ von Stefan Bonner und Anne Weiss ISBN 978-3-404-60596-5

„Trendletter“ 04.04.2008

Bis zum nächsten Mal und viel Spaß beim Lesen

Ihr Spaßlerndenk - Verlag

www.spasslerndenk-verlag.de Deutschlands Verlag für Lernmedien mit Spaß,


Sigrid Ebert, in fo@spasslerndenk-verlag.de