Sie sind auf Seite 1von 8

DRM+

für
die
Digitalisierung
von
Lokalradios

-Zukunftwerkstatt Bürgermedien, Halle 2010-


   
-Friederike Maier-
Digitalisierung (technisch)
● Freuenzökonomischer als analoge
Übertragungsverfahren
– Mehr Sender/Bandbreite
– Würde Platz für neue Programmanbieter
schaffen
● Benötigt weniger Leitung/Qualität
● Gleichwellennetze möglich

   
Standards für VHF
● DAB:
– breitbandiger Multiplex
– 5-6 (<16 bei DAB+) Programme in einem
Multiplex (1.5 MHz)
– Ein einzelner Lokalsender hat wenig
Möglichkeiten an bezahlbare Frequenzen
zu kommen

   
Standards für VHF
● DVB-T:
– Radio neben Fernsehen möglich
– Noch breitbandiger (siehe DAB)
● IBOC (HD-Radio):
– Proprietärer Standard (iBiquity)
– In USA im Betrieb, in vielen Ländern
(Südamerika) im Test
– Analog und digital nebeneinander
– Passt in Germany nicht in
   
Frequenzraster
Standards für VHF
● DRM+(Digital Radio Mondiale Mode E):
– Erweiterung von DRM (Kurz-,
Mittel-, Langwelle) bis 174 MHz
– Seit 2009 offener ETSI standard (ETSI
ES201 980 download z.B www.drm.org)
– Bandbreite: 96 kHz -> in das
bestehende EU UKW-Raster integrierbar
– Bis zu 4 Audio, Daten oder
Multimediadienste übertragbar

 
  
DRM+ Systemparameter
● OFDM Modulationsverfahren
– SFN fähig
– Mobiler Empfang+kann Mehrwege-
ausbreitung ab
● 4 oder 16-QAM Subträgermodulation
– Datenraten von 37-186 kbit/s

   
Politik
● Digitale Kapazitäten zur Ablösung von
UKW noch nicht vorhanden -> digital
zusätzlich (TKLM 2006)
– UKW Bereich voll
– Nutzung anderer Frequenzbereiche (in D. viel
Platz in Band III, oder Band I (füheres
analoges Fernsehen))
– Abbildung von UKW ins digitale in Band II
ohne Abschaltung nicht möglich
– DLM und RTR (Österreich) plädieren für DRM+
Nutzung in Band III für lokalen Rundfunk
   
DRM+ Tests
● Tests in Band II und III in
Hannover (drm-hannover.de) und
Kaiserslautern (fh-kl.de/~drm/)
● Feldtest in Band I letztes Jahr in
Paris
● Untersuchungen zur Verträglichkeit
mit FM un Einplanbarkeit