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Protokoll der Sitzung des Studierendenparlaments vom 11 Juli 2007

Protokollant: Dennis Hollmann (htw)

TOP 1 Begrüßung
Das Präsidium eröffnet die Sitzung und begrüßt zuvörderst alle Anwesenden.

TOP 2 Formalia
Das Protokoll der letzten Sitzung wird mit 39 ja, 0 nein und 1 Enthaltung bestätigt.
Dem Antrag auf Änderung der Tagesordnung wird mit 39 ja, 0 nein und 1 Enthaltung entspro-
chen.
Die neuen Tagesordnungspunkte lauten wir folgt:

3 Bericht der Kassenprüfer


12 Bestätigung der Kassenwartin
16 Antrag an das StuPa durch die Initiative für Tierrechte
17 Problematik der EW-Party

TOP 3 Bericht der Kassenprüfer


Nils Linnemann (Juso) berichtet von den beiden Prüfungen im Bereich der Finanzen beim
AStA binnen des Jahres 2006/2007. Bei der angemeldeten Prüfung wurden die Aktenordner
kontrolliert. Gegenstand der unangemeldeten Prüfung war die Bargeldkasse. Bei beiden Prü-
fungen fanden die Kassenprüfer keinen Grund zu Beanstandungen. Der Haushaltsplan wurde
eingehalten und die Ausgeben waren begründet und dementsprechend belegt.
Die Kassenprüfer sprechen die Empfehlung aus, den AStA im Bereich der Finanzen zu entlas-
ten und Gaby Rose als Kassenwartin des AStA zu bestätigen.

TOP 4 Termin der nächsten StuPa-Wahl


Anne Kura (Grüne) schlägt als Präsidentin des StuPa als Wahltermin den 23/24. Januar 2008
vor. Der Vorschlag wird mit. 38 ja, 0 nein und 2 Enthaltungen bestätigt.

TOP 5 Wahl einer studentischen Wahlleiterin / eines studentischen Wahlleiters


Sebastian Bracke (Grüne) schlägt Hannah Kathrin Herden (Grüne) als Kandidatin vor. Es
werden keine weiteren Kandidaten zur Wahl gestellt. Die Abstimmung erging wir folgend:
40 ja, 0 nein und 0 Enthaltungen

TOP 6 Wahl des StuPa-Wahlausschusses


Es werden vorgeschlagen:
Frederik Vogel (Juso)
Jannis Broscheid (RCDS)
Philipp Zeller (htw)

Mangels weiterer Kandidaten wurden die Kandidaten mit 40 ja, 0 nein und 1 Enthaltung ge-
wählt.

TOP 7 Berichte des AStA / Anfragen an den AStA


Sebastian Bracke (Grüne) gibt bekannt, dass die neue Immatrikulationsordnung noch nicht in
die ZSK kommt. Dies folge aus dem Grund, dass es eigentlich keine neue Immatrikulations-
ordnung, sondern lediglich eine Klarstellung der bisherigen gebe. Dies erscheint dem StuPa
als Umgehungsversuch der ZSK, da das Präsidium befürchtet hier auf Widerstand in der Stu-
dierendenschaft zu stoßen. Die Klarstellung bezieht sich auf die Möglichkeit der Beurlaubung
und der damit verbundenen „Befreiung“ von den Studienbeiträgen. Nach der bisherigen Ord-
nung gilt dies augenscheinlich nur für Studiengänge mit einem Staatsexamen, einem Diplom
oder einem Magister. Davon unberührt sind alle Studiengänge im Bereich der Bachelor und
Master. Der AStA will bezüglich dieser Problematik mit seinem Rechtsbeistand beraten, um
die daraus resultierenden Folgen zu klären.
Daniel Plathen (htw) fragt nach dem genauen Wortlaut der „neuen“ Immatrikulationsordnung.
Sebastian Bracke (Grüne) erwidert darauf, dass in der neuen Fassung die Möglichkeit der Be-
urlaubung nicht mehr vorhanden sein wird. Es wird konsequenterweise eine neue Immatriku-
lationsordnung geben müssen.

Sassan Goliagha berichtet über die Erstattung der überzahlten Beiträge für das Semesterticket.
Es wird einen Infozettel an alle Studierenden geben, aus dem hervorgeht, wer Anspruch hat
und wie dieser geltend gemacht wird.

Auf Nachfrage von Dennis Hollmann (htw) wird berichtet, dass die Musikanlage für die EW-
Party noch nicht gekauft worden ist.

TOP 8 Entlastung des AStA


Nils Linnemann (Jusos) stellt den Antrag auf Entlastung des AStA. Der Antrag wird mit 39
ja, 0 nein und 2 Enthaltungen angenommen.
Die Hochschulgruppe htw & friends bedankt sich beim alten AStA für die geleistete Arbeit
und spricht ein Lob aus.

TOP 9 Nachwahl zum AStA-Wahlausschuss


Christina Bergmann (Jusos) wird als Kandidaten vorgeschlagen. In Ermangelung anderer
Kandidaten wird Christina Bergmann mit 38 ja, 0 nein und 4 Enthaltungen gewählt.

TOP 10 Wahl der ReferentInnen für Finanzen, Soziales und Fachschaften


Folgende Kandidaten stehen in den verschiedenen Referaten zur Wahl:

Finanzen: Frank Enders (LHG)

Soziales: Veronika Streuer; Josefine Henkel (Co) (beide Jusos) und Daniela Be-
gova (Co, Grüne)
Christoph Telscher (htw)

Fachschaften: Simone Rehrs (Grüne)

Ökologie: Jasmin Lakatos (Grüne)

Internationales: Sven Schwabe (Die kleinen Strolche)

Bezüglich dieses Referates gab es Kritik seitens Ann-Sophie Schönfelder (Kleine Strolche),
da das Referat bis dato mit zwei Stellen besetzt war und ab jetzt nur noch mit einer.

Öffentlichkeit: Ina Hansel (Grüne); Alexandra Kaminski (Co, Jusos)

Kultur: Stefan Liebeskind; Mail Strübe (Co, jew. Jusos)

Hochschulpolitik: Sebastian Bracke (Grüne); Enno Litzkendorf (Co, Jusos)


Philipp Zeller (htw)
Die Kleinen Strolche stellen noch einmal die Frage danach, wie es zu der Kürzung der Refe-
rentenanzahl für das Referat Internationales kommt. Sebastian Bracke (Grüne) erklärt, dass es
mehr Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Referaten geben soll und dies gerade durch
eine übergreifende Arbeit in den verschiedenen Gebieten gewährleistet wird.
Tobias Nehren (Jusos) bedauert die Kürzung im Referat Internationales auf eine Person. Des
Weiteren entschuldigt er sich für die mangelnde Kommunikation gegenüber den Kleinen
Strolchen. Die Umschichtung in diesem Bereich ist das Resultat aus einer gestiegenen Anzahl
an ökologischen Themen im Bereich des AStA. Dies geht als natürlicher Fluss der Grünen
Mehrheit im StuPa hervor.
Anna-Sophie Schönfelder (Kleine Strolche) greift die mangelnde Kommunikation noch ein-
mal auf. Es wäre wohl kein großes Problem gewesen einen weiteren Referenten zu stellen.
Daniel Plathen (htw) macht darauf aufmerksam, dass es unglücklich war, dass sich zuerst alle
Kandidaten der Grünen und Jusos via Power Point Präsentation vorstellen und anschließend
die beiden Kandidaten der htw noch mal an die Referate erinnern mussten. Des Weiteren war
dieser Punkt ausschließlich für Finanzen, Soziales und Fachschaften konzipiert. Es wurden
aber alle Referate darunter vorgestellt.

Wahlergebnisse:

Finanzen: Frank Enders (LHG) 20 ja, 5 nein, 5 Enthaltungen

Fachschaften: Simone Rehrs (Grüne) 21 ja, 7 nein, 2 Enthaltungen


Die Wahl von Simone Rehrs ist ungültig, da eine Stimme mehr abgegeben
wurde als gültige Stimmen vorhanden waren.

Das Referat für Soziales wurde auf Grund von mehreren Kandidaten getrennt gewählt.

TOP 10a Erneute Wahl des Referates Fachschaften und Wahl des Referats Soziales
Patrick Holtermann (RCDS) zweifelt die Wahl auf Grund einer Mehrfachwahl an. Der Wahl-
ausschuss kontrolliert dies anhand der Wahlordnung und kommt zu dem Schluss, dass dies
nicht gegen die Statuten verstößt.

Die Wahl erfolgt auf Anweisung des Wahlausschusses durch Abgabe vorne beim Wahlaus-
schuss unter Vorlage der Abstimmungskarte.

Wahlergebnisse:

Fachschaften: Simone Rehrs (Grüne) 31 ja, 5 nein, 1 Enthaltung

Soziales: Veronika Streuer (Jusos) 19 ja, 2 nein, 2 Enthaltungen


Christoph Telscher (htw) 9 ja, 2 nein, 2 Enthaltungen

Die Wahl zum Referat für Soziales muss erneut durchgeführt werden, da es keiner der Kandi-
daten geschafft hat die absolute Mehrheit zu erreichen.

TOP 10b Erneute Wahl des Referats für Soziales


Wahlergebnisse:

Soziales: Veronika Streuer (Jusos) 21 ja


Christoph Telscher (htw) 14 ja
bei 6 Enthaltungen
Veronika Streuer ist somit Referentin für Soziales.

TOP 11 Wahl der übrigen ReferentInnen


Alle Referate mit einem Kandidaten werden zusammen gewählt. Das Referat für Hochschul-
politik wird auf Grund von zwei Kandidaten getrennt gewählt.

Wahlergebnisse:

Öffentlichkeit: Ina Hansel (Grüne) 33 ja, 6 nein, 1 Enthaltung

Ökologie: Jasmin Lakatos (Grüne) 32 ja, 7 nein, 2 Enthaltungen

Internationales: Sven Schwabe (Die kleinen Strolche) 28 ja, 11 nein, 2 Enthaltungen

Kultur: Stefan Liebeskind (Jusos) 32 ja, 6 nein, 3 Enthaltungen

Alle Gewählten nehmen die Wahl und bilden den neuen AStA.

Hochschulpolitik: Sebastian Bracke (Grüne) 25 ja


Philipp Zeller (htw) 12 ja
bei 2 Enthaltungen

Sebastian Bracke ist fortan neuer Referent für Hochschulpolitik.

TOP 12 Bestätigung der Kassenwartin


Frau Gaby Rose wird auf Antrag mit 35 ja, 0 nein und 5 Enthaltungen zur Kassenwartin ge-
wählt und mithin in ihrem Amt bestätigt.

TOP 13 Antrag des Haushaltsausschusses 2


Sergej Mezger (htw) stellt den Antrag, dass eine Arbeitsgruppe zur Verwendung der Gelder
der Studierenden eingerichtet wird.
Daniel Plathen (htw) macht darauf aufmerksam, dass der Geldsammeleffekt den Studenten
auffällt und diese ganz konkret nach Rückzahlungsmöglichkeiten fragen.
Sebastian Bracke (Grüne) stimmt der Sache prinzipiell zu und regt eine Änderung auf Studie-
rendengelder an.
Tobias Nehren (Jusos) weist auf die Verfügbarkeit der Gelder hin. Auch und gerade n Bezug
darauf, dass viele derer die eingezahlt haben nicht mehr an der Universität sind.
Die Problematik ist hinreichend bekannt und Frank Enders koordiniert die Gruppe in seiner
Funktion als Finanzreferent.
Der Antrag wird mit 37 ja, 0 nein und 1 Enthaltung angenommen.

TOP 14 Antrag des Haushaltsausschusses 1


Der Antrag wird vom Steller, Sergej Mezger (htw) zurückgezogen.

TOP 15 Berichter der / Anfragen an die studentischen Vertreter in den Gremien des
Studentenwerks
Frank Enders (LHG) gibt bekannt, dass das Studentenwerk ein positives Ergebnis erwirtschaf-
tet hat und dies obwohl die Prognose einen negativen Erfolg erwarten ließ.
Matthias Spekker (Kleine Strolche) trägt vor, dass an dem Wohnheim Wörthstr./ Siebenstein-
str. Kameras angebracht worden sind. Der Grund ist ihm nicht ersichtlich. Frank Enders
(LHG) kümmert sich um eine Antwort.
TOP 16 Antrag an das StuPa durch die Initiative für Tierrechte
Zuvörderst wird beschieden, dass es sich bei dem folgenden Punkt nicht um eine nicht öffent-
liche Sitzung handelt.

Die Vertreter der Initiative für Tierrecht treten mit dem Antrag an das StuPa heran den Ver-
lust ihrer EW-Party vom 02.05.2007 in Höhe von 303,17 EUR auszugleichen.
Tobias Nehren (Jusos) gibt gleich zu Protokoll, dass eine solche Zahlung aus dem Budget des
StuPa nicht möglich ist. Die andern Hochschulgruppen sind derselben Meinung, bedauern den
Verlust für die Initiative für Tierrechte jedoch sehr uns sind bereit zu helfen.
Tobias Nehren (Jusos) schlägt vor, dass der zweite Termin bei der EW-Party im nächsten Jahr
geblockt wird und aus den zu erwartenden Überschüssen eventuell verlustige EW-Parties von
Fachschaften und Initiativen ausgeglichen werden. Dies geschieht selbstverständlich nur
durch Mitarbeit der entsprechenden Fachschaften und Initiativen.
Johanna Hollah (RCDS) hält diese Lösung unter dem Gesichtspunkt der Gerechtigkeit für
schwierig. Schließlich muss jeder Veranstalter mit einem Verlustrisiko leben.
Sebastian Bracke (Grüne) stimmt dem Gesagten in den Grundzügen zu. Er schlägt eine antei-
lige Beteiligung am Verlust und die Bildung eines EW-Fonds für den Rest des Geldes vor.
Dies stößt allerdings auf die Problematik, dass das StuPa solche Gelder nicht vereinnahmen
geschweige denn verbuchen kann.
Tobias Nehren (Jusos) erwidert, dass Solidarität manchmal eben ungerecht sein und man der
Initiative jetzt helfen müsse. Er formuliert den Antrag, dass der zweite Termin geblockt wird,
man ein Bier zum Normalpreis verkauft und ein Bier günstiger und dies dann mit einem Son-
derzuschlag versieht, beispielsweise 30 Cent, und aus diesem Sonderertrag die Initiative be-
dient wird.
Daniel Plathen (htw) stellt den Antrag, dass der zweite Termin geblockt wird und der Verlust
der Initiative für Tierrechte ausgeglichen wird. Die Party soll dann vom StuPa in Verbindung
mit der Initiative veranstaltet werden.

Der Antrag von Daniel Plathen (htw) wird mit 35 ja, 0 nein und 1 Enthaltung angenommen.

TOP 17 Problematik der EW-Party


Wie der vorherige Antrag zeigt, ist das Problem der EW-Party allgegenwärtig. Die Anlage
soll schließlich zur Entlastung der Gruppierungen angeschaffte werden. Ein verschwinden der
EW-Parties aus dem Veranstaltungsangebot würde vom StuPa sehr bedauert werden. Größere
Fachschaften wie Jura und Wirtschaftswissenschaften müssen schon, trotz eines großen Stu-
dienganges, immens viel Werbung für diese Veranstaltung machen, damit der Break-even-
Point erreicht wird. Die Motivation der Veranstalter ist stark sinkend.
Sebastian Bracke (Grüne) regt an, dass man mit der Uni über die Raummiete in Höhe von
190,00 EUR reden müsste, da dies der zweite große Kostenpunkt nach dem Technik ist und
somit die Fixkosten doch deutlich gesenkt werden könnten.

Dem Antrag wird mit 29 ja, 0 nein und 0 Enthaltungen zugestimmt.

TOP 18 Verschiedenes
Philipp Zeller (htw) macht darauf aufmerksam, dass die AG Wahlbeteiligung noch vor dem
Monat September treffen sollte