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flucht UnD asyl das junGe PolitmaGazin für baden-württemberG · mitGliederzeitschrift der junGen union
flucht UnD asyl
das junGe PolitmaGazin für baden-württemberG · mitGliederzeitschrift der junGen union

Gastartikel

Dr. Bernhard Lasotta MdL betrachtet die Flüchtlingssituation aus Landessicht

Gastartikel

Markus Ulbig spricht sich für eine Verschärfung des Asylrechts aus

interview

Landrat Roland Bernhard nennt die Herausforderungen für die Landkreise

2015.3 www.ju-bw.de

2015.3

www.ju-bw.de

landestaG 2015

landestaG 2015  #jult15 rückblick s. 26-27
#jult15 rückblick s. 26-27
#jult15
rückblick
s. 26-27
landestaG 2015  #jult15 rückblick s. 26-27

Inhaltsverzeichnis

Titel: Flucht und Asyl

Flüchtlinge: Herausforderung für Bund, Land und Kommunen Gastbeitrag: Aktuelle Herausforderungen der Asyl- und Flüchtlings- politik (Dr. Bernhard Lasotta MdL)

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Gastbeitrag: Leistungskürzungen dürfen kein Tabu sein (Markus Ulbig MdL) interview: „Es hakt am schnellen Asylverfahren“ (Roland Bernhard) hintergrund: Wer kümmert sich um Asylbewerber? hintergrund: Woher? Wohin? Wie viele?

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Bezirksteile

 
Woher? Wohin? Wie viele? 7 8 9 10 Bezirksteile   der Gelbfüßler (nordbaden) anstösse (Südbaden)

der Gelbfüßler (nordbaden) anstösse (Südbaden)

der Gelbfüßler (nordbaden) anstösse (Südbaden)
 

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scheibenwischer (nordwürttemberg) der schwarze Grat (Württemberg-Hohenzollern)

 

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Rubriken

 

landestag 2015: Eindrücke vom #JULT15 ju-kandidat für den landtag: Fabian Gramling Wer wusste es?

 

 

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anzeige: RUFF CapitalPlan AG Aus’m Ländle

 

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nagelbrand: Ein historischer Fehler Gewinner & Verlierer

 

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landestag 2015: 1.0.016: Das Rückspiel gewinnen! landestag 2015: Wahlergebnisse deutschlandtag 2015: Die JU zu Gast in Hamburg nachruf: Philipp Mißfelder, 5. August 1979 – 1. Juli 015 (Steffen Bilger MdB) nL – nachricht von Löbel

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Kreisjahreshauptversammlungen

 

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Mitgliederstatistik

 

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Impressum

 

Termine:

Landesparteitag CDU Baden-Württemberg

20.–21.11.2015

JU Deutschlands

05.12.2015 Zukunftskongress der

(Sonder-Deutschlandtag), Coburg

13.–15.12.2015 Parteitag der CDU Deutschlands, Karlsruhe

13.03.2016 Landtagswahl in Baden-Württemberg

Alle Termine findet ihr unter www.ju-bw.de/aktuell/termine/

Bilder: Hannes Griepentrog, Achim Schober, Shajeevan („Saschi“) Thavakkumar. Zeitungsausrisse: Bild, Südkurier.

editorial

Liebe Leserinnen und Leser, die Schlagzeilen über- schlagen sich derzeit:

Immer mehr Flüchtlinge kommen in unser Land. Den neuesten Schät- zungen nach werden im Jahr 015 rund 1 Mio. Menschen nach Deutschland kommen. Ein derart großer Zustrom war noch vor kurzer Zeit nicht absehbar. Die immer stärker steigenden Flüchtlingszahlen erfordern von der Politik rasche Antworten. Per- sonell, organisatorisch und auch finanziell besteht noch großer Op- timierungsbedarf, denn die Reak- tionszeiten sind leider immer noch zu lang. Brühwarm hoch kommt es mir, wenn ich den braunen Mob beim kläglichen Versuch sehe, sei- ne ewig gestrigen rechtsextremen Entgleisungen und Hetztiraden wieder salonfähig machen zu wol- len. Gegenüber Fremdenfeindlich- keit und Rassismus gilt null Tole- ranz! Mit dieser Ausgabe beleuchten wir ein brandaktuelles Thema, dass die Verantwortungsträger auf al- len politischen Ebenen tagtäglich beschäftigt. Was sagen uns die Zahlen und die Entwicklung der vergangenen Jahre? Gibt es innen- politische Komplikationen oder brauchen wir sogar schärfere Re- geln bei der Aufnahme von Flücht- lingen? Diesen und vielen anderen Fragen sind wir auf den Grund gegangen. Auch wenn unsere Sei- tenzahl fast zu knapp ist, um dieses wichtige Thema ausreichend auf- zuarbeiten. Beste Grüße, Euer

landtaGswahl

JU-Kandidaten für den Landtag

Fünf Kandidaten für die Generation Zukunft

Ein großer Erfolg für die JU im Land: nach dem wieder nominierten felix schreiner mdl sowie manuel hagel und simon weißenfels, die wir bereits in der letzten Ausgabe vorgestellt haben, wurden inzwischen aus den Reihen der Jungen Union auch fabian Gramling und christine neumann nominiert. In dieser Ausgabe wollen wir euch Fabian vorstellen:

In dieser Ausgabe wollen wir euch Fabian vorstellen: Landtagskandidat im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen Fabian

Landtagskandidat im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen

Fabian Gramling

28 jahre, Prüfungsleiter in der wirtschaftsprüfung, aus besigheim, kreis ludwigsburg

deiner nominierung. was

lieber fabian, erst einmal herzlichen Glückwunsch zu

landtagsmandat zu

ein

zu haben,

chance

plötzlich die

Gefühl,

ist das für ein erlangen?

nominierungsabend war

bei der Verkündung des Wahlergebnisses

am

Das Gefühl

sensationell. Auf den 19. Juni werde ich mein ganzes Leben dankbar zurückblicken.

Das gute Gefühl ist selbstverständlich nicht

Mittlerweile bin ich mitten in der Wahlkampfvorbereitung.

Weitergabe des Staffel-Stabs

mich ganz klar auf eine erfolgreiche

gewichen, aber jetzt konzentriere ich im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen.

landtag. welche

Generation im

der neuen

bist quasi teil

älteren vorgänger und

du folgst einem ziele verfolgst

wahl-

dem bevorstehenden

junger landtagskandidat in

du insbesondere als

landespolitischen themen?

kampf? was sind deine jungen,

neumann, Manuel Hagel, Felix

mit Christine

in Baden-Württemberg

wir

dass

mich riesig,

freue

Ich

Die nächste

haben.

und meiner Person fünf junge Landtagskandidaten

Simon Weißenfels

Schreiner,

Landtag von Baden-Württemberg angehören. Aufgrund

nächsten

Etappe ist, dass alle fünf auch dem

besonders am Herzen, aber

liegt mir die Finanz- und Wirtschaftspolitik

meiner beruflichen Erfahrungen

auch die Bildungspolitik ist mir ein großes Anliegen. Ich möchte einen Beitrag dazu leisten, dass wir in

Baden-Württemberg heute die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Zukunft schaffen. Dazu ge-

die Entbürokratisierung der Verwaltung

hört zweifelsfrei ein zeitgemäßer Breitbandausbau, aber auch

und der Wirtschaft.

muss sich die cdu klar von Grün-rot abgrenzen?

und durch welche inhalte

hat sich

Ort zuhören, nah bei den Menschen sein. Die Politik der CDU

Wir müssen den Menschen vor

Bedürfnissen der Menschen orientieren – nicht an

immer dadurch ausgezeichnet, dass wir uns an den

Asyl- und Flüchtlingsthematik

einer Ideologie. Abgrenzen können wir uns bei zahlreichen Themen. Die

wird das entscheidende Thema bei der Landtagswahl werden. Hier müssen wir mit klaren Aussagen die

Beschleunigung der Asylverfahren, Unterbindung des

Menschen von unserem Standpunkt überzeugen.

bei der Erstunterbringungs-

Asylmissbrauches und die Berücksichtigung der Anschlussunterbringung Quote. Asylmissbrauch darf nicht dazu führen, dass wir hilfsbedürftigen

Krieg,

Menschen – die wegen

zu uns gekommen sind – nicht menschenwürdig

Verfolgung oder schweren Menschenrechtsverletzung

bei uns aufnehmen können.

titel

Flüchtlinge: Herausforderung für Bund, Land und Kommunen

Die Flüchtlingszahlen werden in den letzten Tagen und Wochen in sehr kurzen Abständen nach oben korri- giert. Bund und Länder laden zu Flüchtlingsgipfeln ein. Fast täglich erreichen uns Meldungen von Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte. Die steigende Flüchtlingszahl ist eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft, bei der man schnell den Überblick verlieren kann. An dieser Stelle soll etwas Licht ins Dunkle gebracht wer- den. Flüchtlinge sind nach § Abs. 1 AsylVfG Personen, die sich aus begründeter Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, politischen Überzeugung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe au- ßerhalb ihres Heimatlandes befinden. Sie können den Schutz des Heimatlandes nicht in Anspruch nehmen oder wollen ihn wegen dieser Furcht nicht in Anspruch nehmen. Im Falle von Staatenlosen können oder wollen die betroffenen Personen in das Land, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt hatten, wegen dieser Furcht nicht zurückkehren. Während einem Flüchtling im rechtlichen Sinne bereits die Flüchtlingseigenschaften nach § Abs. 1 AsylVfG vom Staat zuerkannt wurden, müssten Personen, die zunächst lediglich einen Asylan- trag gestellt haben, als Asylbewerber bezeichnet wer- den. Auch sollte man Flüchtlinge nicht mit Migranten verwechseln, die ihr Heimatland aus freiwilligen Grün- den verlassen haben. Als Flüchtlinge können auch keine Personen gelten, die sich ausschließlich aus wirtschaft- lichen Gründen auf den Weg nach Deutschland gemacht haben. Ebenfalls zu beachten ist, dass nicht jeder Flüchtling automatisch ein Recht auf Asyl in Deutschland hat. So kann es bspw. sein, dass ein Flüchtling über einen si- cheren Drittstaat eingereist ist und daher in dessen Zuständigkeit fällt. Einen Aufenthaltstitel ohne Asyl- verfahren erhalten Kontingentflüchtlinge, welche durch Entscheidung oberster Landesbehörden oder des Bun- desministeriums des Innern aus humanitären, völke- rechtlichen oder politischen Gründen aufgenommen werden (z. B. aus Syrien). nicht nur die Feststellung des Status der Asylbewerber

nicht nur die Feststellung des Status der Asylbewerber kann kompliziert sein, sondern auch das gesamte Asyl-

kann kompliziert sein, sondern auch das gesamte Asyl- verfahren gleicht mitunter einem – wenn auch nötigen – bürokratischen Monstrum. Die Asylbewerber werden nach dem Königsteiner Schlüssel auf die Bundesländer verteilt, in denen sie zunächst in Erstaufnahmeein- richtungen unterkommen. Ihren Asylantrag stellen die Asylbewerber in den Außenstellen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF). nach verschiedenen erkennungsdienstlichen Maßnahmen und einer persön- lichen Anhörung wird von den so genannten „Entschei- dern“ bestimmt, ob dem Antrag stattgegeben werden kann. Dies dauert zurzeit im Schnitt 5,4 Monate, wobei eine Verbesserung gegenüber dem letzten Jahr zu ver- zeichnen ist (7,1 Monate). Gegen eine ablehnende Ent- scheidung kann vor dem Verwaltungsgericht geklagt werden. Die Asylbewerber dürfen längstens drei Mo- nate in den Erstaufnahmeeinrichtungen wohnen bevor sie in Baden-Württemberg zur vorläufigen Unterbrin- gung in die Landkreise weiterverteilt werden. nach spä- testens zwei Jahren folgt die Anschlussunterbringung in den Kommunen. Inzwischen sind die Erstaufnahmeeinrichtungen in den Bundesländern mehr als überfüllt und auch bei der Suche nach Gemeinschaftsunterkünften in den Land- kreisen bzw. der Anschlussunterbringung in den Kom- munen kommt es zu massiven Problemen. Angesichts der Asylbewerberzahlen darf dies nicht verwundern. Bereits in diesem Jahr kam es zu ca. 00.000 Asylanträ- gen in Deutschland. Im letzten Jahr waren es insgesamt „nur“ 00.000 Asylanträge. Für das gesamte Jahr 015 rechnet das BAMF mit bis zu 800.000 Asylanträgen. Zur Erinnerung: Dies ist mehr als im Jahr 199 (48.000 Asylanträge). Damals kam es zu massiven Ausschrei- tungen gegenüber Asylbewerbern. Dies gilt es nun zu

verhindern!

(ew)

jetzt lesen: Die Resolution zur Flüchtlingspolitik, die wir auf unserem Landestag in Bad Saulgau beschlos- sen haben, kann ab sofort unter http://www.ju-bw.de/themen/beschluesse/ heruntergeladen werden.

Bad Saulgau beschlos- sen haben, kann ab sofort unter http://www.ju-bw.de/themen/beschluesse/ heruntergeladen werden. 5
Bad Saulgau beschlos- sen haben, kann ab sofort unter http://www.ju-bw.de/themen/beschluesse/ heruntergeladen werden. 5

titel

Aktuelle Herausforderungen der Asyl- und Flüchtlingspolitik

Die CDU-Landtagsfraktion steht zu der Aufnahme von Flüchtlingen, Verfolgten und Asylberechtigten in unserem Land. Dies ist ein zentrales Grundrecht und Ausdruck unserer christlichen und humanitären Poli- tik. Die stark gestiegene Zahl von Asylbewerbern und Flüchtlingen stellt allerdings Bund und Länder vor große Herausforderungen. Wir erwarten in diesem Jahr eine Verdopplung bis Verdreifachung der zu uns kommenden Asylbewerber im Vergleich zum Vorjahr. Die Schätzungen für Baden-Württemberg reichen von 5.000 bis 80.000. Die Hälfte der Asylbewerber kommt aus den Balkanstaaten. Deren Anerkennungsquote ten- diert gegen null. Der Bund stockt sein Personal beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) stär- ker auf, um die Asylanträge schneller zu bearbeiten. Das zuständige Integrationsministerium war in den letzten Monaten eher durch Untätigkeit auffällig. Man reagiert jetzt mit einer Lenkungsgruppe unter Beteiligung der kommunalen Spitzenverbände. Damit ist das Integra- tionsministerium seiner wichtigsten Kernkompetenz „gesichtswahrend“ beraubt worden. notwendig von Landesseite sind mehr Aufnahmekapazitäten in den Erstaufnahmeeinrichtungen, bessere soziale und medi- zinische Betreuung, schnellere Verfahren, eine Bünde- lung der beteiligten Stellen (BAMF, Ausländerbehörden und Verwaltungsgerichte), eine stärkere Unterstützung der Kommunen bei der Anschlussunterbringung, eine schnellere Integration der bleibeberechtigten Flücht- linge durch Sprachkurse, Ausbildungs- und Arbeitsver- mittlung, mehr Vorbereitungsklassen an den Schulen und eine stärkere Koordinierung und hauptamtliche Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer. Darüber hi- naus müssen abgelehnte Asylbewerber möglichst noch

aus den Erstaufnahmeeinrichtungen zurückgeführt wer- den. Hohe Rückkehrhilfen einzelner Landkreise dürfen keinen Rechtsanspruch auslösen, da hier eine hohe An- reizwirkung besteht, überhaupt Asyl zu beantragen. Das deutsche Asylrecht kann aber nicht die Armutsflucht aus dem Balkan und Teilen Afrikas lösen. notwendige Veränderungen des Asylrechts dürfen auf Bundesebene nicht durch die SPD und im Bundesrat nicht durch die grün-rote Landesregierung blockiert werden. Dies sind:

Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes (Sach- vor Geldleistungen), Antrag auf Visumpflicht für die Balkanstaaten bei der EU, Festlegung weiter Herkunfts- staaten als sichere Herkunftsstaaten, Mitwirkung bei Standards und Quotenregelungen innerhalb der EU. Der Ruf der SPD nach einem Einwanderungsgesetz ist irreführend, wir müssen erst einmal die bleibeberech- tigten Flüchtlinge in Ausbildung und Arbeitsmarkt in- tegrieren, die bei uns sind. Die Zuwanderung innerhalb der EU-Freizügigkeit und qualifizierter Kräfte von au- ßerhalb der EU funktioniert schon jetzt durch die beste- henden gesetzlichen Regelungen.

dr. bernhard lasotta mdl Dr. Bernhard Lasotta (46) ist Arzt und seit 2001 Landtagsabgeordneter im
dr. bernhard lasotta mdl
Dr. Bernhard Lasotta (46) ist Arzt
und seit 2001 Landtagsabgeordneter
im Wahlkreis Neckarsulm. Er ist integrationspolitischer
Sprecher der baden-württembergischen CDU-Landtags-
fraktion.
dIskussIonsBEItRägE FüR dIE BadEn-WüRttEmBERgIscHE LandEspoLItIk www.cdu.landtag-bw.de
dIskussIonsBEItRägE FüR
dIE BadEn-WüRttEmBERgIscHE LandEspoLItIk
www.cdu.landtag-bw.de
Übrigens: Die ausführliche Broschüre „Diskussionsbeiträge für die baden-württember- gische Landespolitik:
Übrigens: Die ausführliche Broschüre „Diskussionsbeiträge für die baden-württember-
gische Landespolitik: Humanitäre Flüchtlingspolitik - Moderne Zuwanderungspolitik
- Kommunalfreundliche Asylpolitik“, für die Dr. Bernhard Lasotta MdL als integrations-
politischer Sprecher verantwortlich ist, kann bei der CDU-Landtagsfraktion herunter-
geladen werden: http://fraktion.cdu-bw.de/aktuelles/broschueren.html
Humanitäre
Flüchtlingspolitik
Moderne
Zuwanderungspolitik
Kommunalfreundliche
Asylpolitik
vorabdruck
wir denken
NEU
IHRE FRaktIon Im Landtag
von BadEn-WüRttEmBERg

Bild oben: Refugees from Libya Queue for Food at Tunisia Transit Camp. flickr / United Nations Photo / CC BY-NC-ND /

titel

Leistungskürzungen dürfen kein Tabu sein

nach der aktuellen Prognose des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wird es weiterhin ei- nen Anstieg der Zahl der Asylsuchenden in Deutschland geben. Ihre menschenwürdige Unterbringung und die Entscheidung über Ihre Asylanträge stellen Bund, Län- der und Kommunen vor große Herausforderungen. neben den tatsächlich politisch Verfolgten und Flüchtlingen aus Krisenregionen kommt eine erhebliche Anzahl Flüchtlinge primär aus wirtschaftlichen Gründen mit falschen Erwartungen zu uns, die keine Aussicht auf Anerkennung haben, z. B. vom Westbalkan. Sie binden Kapazitäten, die für tatsächlich Schutzbedürftige feh- len. Das BAMF muss hier schnell entscheiden, um unbe- rechtigte Anträge abzulehnen und die Betroffenen in ihre Herkunftsländer zurückzuschicken. Andere Staa- ten sind da wesentlich effizienter. Der Bund muss des- halb die Zahl der Mitarbeiter beim BAMF erhöhen, die Länder sollten spezielle Asylkammern bei den Verwal- tungsgerichten bilden. Wir sollten abgelehnte Asylbe- werber noch aus der Erstaufnahmeeinrichtung abschie- ben. Vielleicht müssen wir hierzu die Aufenthaltsdauer in dieser Einrichtung flexibilisieren. Wir müssen aber auch weitere Staaten als sichere Herkunftsstaaten einstufen, etwa Albanien und den Ko- sovo. 99,8 Prozent der Asylanträge aus diesen Ländern werden vom Bundesamt abgelehnt. Eine Wiedereinrei- sesperre für abgelehnte Asylbewerber kann die Zahl

der voraussichtlich abzulehnenden Asylfolgeanträge senken. Eine Aufenthaltsbeschränkung für Asylbewer- ber aus sicheren Herkunftsländern wiederum würde die Rückführungen erleichtern. Wichtig ist es aus meiner Sicht insbesondere, dass un- berechtigt Asyl Suchende ihre Herkunftsländer erst gar nicht verlassen. Oft sind es schon die aus unserer Sicht geringen finanziellen Leistungen für Asylbewerber, die Menschen dazu bringen, nach Deutschland aufzubre- chen. Deshalb dürfen einerseits Leistungskürzungen und die Wiedereinführung des Sachleistungsprinzips kein Tabu sein. Andererseits müssen wir und die Frage stel- len, ob man die Entwicklungshilfe nicht an bestimmte Ziele koppelt, die zum Verbleib der Menschen in ihrer Heimat führen bzw. an die Rücknahmebereitschaft der Herkunftsstaaten anknüpft.

markus ulbig mdl Markus Ulbig (CDU) ist seit 2009 Sächsischer Staatsminister des In- nern. Seit
markus ulbig mdl
Markus Ulbig (CDU) ist seit 2009
Sächsischer Staatsminister des In-
nern. Seit der Landtagswahl 2014 gehört er auch dem
Sächsischen Landtag an. Davor war er von 2001 bis 2009
Oberbürgermeister der Stadt Pirna.
er von 2001 bis 2009 Oberbürgermeister der Stadt Pirna. Wer wusste es? usa – Aufgrund einer

Wer wusste es?

Wer wusste es?

usa – Aufgrund einer Gesetzge- bung aus dem Jahr 1986 ist es US-Be- hörden erlaubt, auf E-Mails, die älter als

180 Tage alt sind, zuzugreifen. Dies nutzen zum Beispiel Finanzbehörden bei der Suche nach Steu- ersündern. Zwar gibt es aus dem Jahr 010 ein Gerichts- urteil, das sich gegen diese Praxis ausgesprochen hat,

doch die Rechtslage wird weiterhin heiß diskutiert.

london – Ein IT-Sicherheitsunter- nehmen hat bewiesen, wie wichtig es sein kann, bei Vertragsabschlüssen

die AGBs durchzulesen. Versuchsweise fügten sie einen Passus ein, der Nutzer verpflichtet, ihr erstgeborenes Kind dem Unternehmen zu überlassen. Bei Kinderlosigkeit kommt man nicht ungeschoren da- von, sondern muss sein Haustier abgeben. (cs)

da- von, sondern muss sein Haustier abgeben. (cs) Bild Ulbig: Wikimedia Commons / Sven Teschke /

Bild Ulbig: Wikimedia Commons / Sven Teschke / CC BY-SA /

interview

„Es hakt am schnellen Asylverfahren“

im Gespräch mit landrat roland bernhard

sehr geehrter herr bernhard, in ganz deutschland haben die kommunen schwierigkeiten mit der un- terbringung von flüchtlingen. wie sieht die situation bei ihnen aus? können wir noch davon ausgehen, dass das Problem lösbar ist?

Derzeit sind wir auch im Landkreis Böblingen in einer Krisensituation in der wir zahlreiche

notunterkünfte einrichten müssen. nur wenn wir uns als Gesellschaft gemeinsam dieser Aufgabe stellen,

werden wir die Flüchtlingskrise lösen. Dazu müssen wir zurück zu einer europäischen Solida- rität kommen, die zeigt, dass Europa gemeinsam hand- lungsfähig ist. Dann glaube ich, dass wir das schaffen können.

was würden sie als landrat sich an unterstützung von der bundes- und landesebene wünschen?

Die Forderungen an Bund und Land sind klar und wer- den in Teilen auch schon umgesetzt. Wo es noch hakt, ist ein schnelles Asylverfahren. Dieses sollte aus unserer Sicht in den Erstaufnahmeeinrichtungen laufen. An die Landkreise würden dann nur noch

Flüchtlinge verteilt, die Aussicht auf ein zumindest befristetes Bleiberecht haben. Soweit ist es aber noch nicht.

„Die Hilfsbereitschaft ist nach wie vor überwältigend“

welche erfahrungen haben sie mit der akzeptanz von flüchtlingen durch die bevölkerung gemacht? Das ehrenamtliche Engagement hier im Kreis Böblingen ist groß: Rund 1.000 Freiwillige haben sich in 5 Arbeits- kreisen organisiert. Die Hilfsbereitschaft ist nach wie vor überwältigend. Gleichzeitig müssen wir darauf ach- ten, gerade diese hilfsbereiten Bürgerinnen und Bürger nicht zu überfordern.

Gibt es zahlen dazu, wie viele der asylanträge aner- kannt werden und wie viele der menschen, die zu uns kommen, sich am ende als „wirtschaftsflüchtlinge“ ohne politische verfolgung herausstellen? Das muss man differenziert betrachten. Flüchtlinge aus den Balkanstaaten haben nahezu alle keine Perspekti- ve auf ein Bleiberecht. Da müssen wir für eine konse- quente Rückführung sorgen. Im Moment kommen aber überwiegend Bürgerkriegsflüchtlinge zu uns, die gute Aussichten auf ein Bleiberecht haben. Wir haben aber in unseren Unterkünften noch zahlreiche Wirtschafts- flüchtlinge, da sind wir bestrebt, diese schnell in ihre Heimat zurück zu führen.

was passiert, wenn die zahl der flüchtlinge jetzt er- neut ansteigt? Daran will ich gar nicht denken. Die Bundespolitik muss gemeinsam mit den europäischen und internationalen Partnern jetzt schnell Maßnahmen ergreifen, um den Zustrom von Flüchtlingen zu regulieren. Was uns Sorge bereitet, ist die hohe Anzahl in kurzer Zeit. Wir brau- chen wieder einen geregelten Zuzug.

sprechen wir über konkrete zahlen: wie groß sind die flüchtlingsströme, die baden-württemberg aktuell zu bewältigen hat? wie sehr ist ihr landkreis davon betroffen? Offiziell erwartet Baden-Württemberg in diesem Jahr rund 100.000 Flüchtlinge, auf den Landkreis Böblingen gerechnet kommen wir auf rund 4.000 Menschen, die zu uns kommen werden. Allerdings scheinen auch diese Zahlen schon überholt, da der Flüchtlingszustrom trotz des Herbstes nicht abnimmt.

der königsteiner schlüssel richtet sich zu zwei drit- teln nach dem steueraufkommen und zu einem drit- tel nach der bevölkerungszahl. ist dies für die wirt- schaftlich starke und bevölkerungsreiche region stuttgart langfristig überhaupt noch zu machen? Bundesweit wird nach dem Königsteiner Schlüssel ver- teilt, in Baden-Württemberg geht die Verteilung rein nach Einwohnerzahl. Aber auch dies trifft den bevölke- rungsdichten Landkreis Böblingen härter als ländliche Gegenden. Andererseits sind die Integrationsmöglich- keiten in wirtschaftlich starken Regionen besser. Kurz- fristig werden wir diesen Schlüssel kaum verändern können, wir müssen uns derzeit voll und ganz auf un- sere Aufgaben bei der Aufnahme von Flüchtlingen kon- zentrieren.

was kann der normale bürger tun? wie kann er hel- fen? Gibt es etwa bei ihnen im landkreis spezielle in- tegrationsprojekte? Wer helfen will, kann sich an einen der vielen Arbeits- kreise wenden. Vor allem ist ehrenamtliche Hilfe in der Betreuung gefragt, bei Behördengängen, Arztbesuchen und zur Übersetzung. Wir freuen uns über jeden, der helfen will, denn die Menschen, die zu uns kommen sind oft traumatisiert von den Kriegs- und Fluchterlebnissen. Hier können sie zum ersten Mal seit langem zur Ruhe kommen.

herr bernhard, wir danken ihnen für das Gespräch.

interview

roland bernhard Roland Bernhard ist seit August 2008 Landrat des Landkreises Böblin- gen. Zuvor war
roland bernhard
Roland Bernhard ist seit August
2008 Landrat des Landkreises Böblin-
gen. Zuvor war der parteilose Volljurist, der ursprünglich
aus Tübingen stammt und dort auch sein Studium ab-
solvierte, zwölf Jahre lang erster Landesbeamter, Finanz-
derzenent und Verkehrsdezernent im Landkreis Calw.
Bernhard ist 58 Jahre alt, verheiratet und Vater von sechs
Kindern.

hinterGrund

Wer kümmert sich um Asylbewerber?

„Heidelberger Drehkreuz“

Seit dem 8. September 015 sollen alle Flüchtlinge, die in Baden-Württemberg ankommen, zunächst in der ehemaligen US-Wohnsiedlung Patrick-Henry-Village registriert und medizinisch untersucht werden.

Landeserstaufnahmestellen

Bis 014 gab es eine zentrale Landeserstaufnahmestelle in Karlsruhe; mittlerweile wurden zahlreiche Außen- stellen geschaffen. Hier bleiben die Asylbewerber bisher maximal drei Monate. Zuständig ist das Land.

Vorläufige Unterbringung

Danach kommen die Flüchtlinge zur vorläufigen Unterbringung in die Obhut der Landkreise und kreisfreien Städte. Dort bleiben sie bis zum Abschluss des Asylverfahrens – längstens jedoch für 4 Monate. Durch den Anstieg der Asylbewerberzahlen ist auch die Unterbringung in Zelten und Sporthallen üblich geworden.

Anschlussunterbringung

Nach dem Ende der vorläufigen Unterbringung werden die Flüchtlinge innerhalb des Landkreises weiterverteilt; für die Anschlussunterbringung sind die einzelnen Kommunen zuständig. Diese soll nun nicht mehr in Gemein- schaftsunterkünften, sondern dezentral in einzelnen Wohnungen erfolgen.

hinterGrund

Woher? Wohin? Wie viele?

zahlen und fakten aus der asylgeschäftsstatistik des bamf

Die zehn stärksten Herkunftsländer Januar bis Juli 2015 land asylanträge erstanträge auf asyl entscheidungen über
Die zehn stärksten Herkunftsländer Januar bis Juli 2015
land
asylanträge
erstanträge auf asyl
entscheidungen über asylanträge
1. syrien
44.417
42.100 (21,5 %)
86,7 %
2. kosovo
.95
29.997 (15,3 %)
0,3 %
3. albanien
9.857
29.353 (15,0 %)
0,3 %
4. serbien*
18.87
11.642 (5,9 %)
0,1 %
5. irak
11.578
10.501 (5,4 %)
88,8 %
6. afghanistan
10.479
10.191 (5,2 %)
40,9 %
7. mazedonien*
8.718
5.514 (2,8 %)
0,3 %
8. eritrea
4.96
4.871 (2,5 %)
77,0 %
9. nigeria
.446
3.381 (1,7 %)
6,0 %
10. Pakistan
.546
3.379 (1,7 %)
11,5 %
sonstige
50.0
44.794 (23,0 %)
21,6 %
6
4
2
10
7
3
1
5
Gesamtschutzquote (Flüchtlinge mit Asyl-
berechtigung nach Art. 16a GG, Flüchtlingsschutz
nach § (1) AsylVfG, Subisdiärem Schutz nach § 4 (1)
AsylVfG oder Abschiebungsverbot nach § 60 (5/7)
AufenthG)
abgelehnte anträge
sonstige verfahrenserledigungen
8
*
sicherer herkunftsstaat seit 06.11.014
9
10 10

hinterGrund

Verteilung der Asylanträge in der Europäischen Union Januar bis April 2015

 

land

asylanträge

pro mio. einw.

1.

Ungarn

40.5

4.07

.

Schweden

16.985

1.761

.

Österreich

14.50

1.675

4.

Deutschland

110.50

1.66

5.

Malta

510

1.199

6.

Zypern

65

740

7. Luxemburg

70

67

8. Belgien

6.75

601

9. Bulgarien

4.55

601

10. Dänemark

.110

75

11. Griechenland

.975

6

1. Frankreich

1.810

1

1. Italien

0.00

9

14. niederlande

4.85

55

15. Finnland

1.5

4

16. Irland

890

19

17. Vereinigtes Königr.

9.455

147

18. Polen

.590

67

19. Spanien

.950

6

0. Estland

80

61

1. Tschechien

565

54

. Lettland

70

5

. Litauen

100

4

4. Slowenien

70

4

5. Rumänien

560

8

6. Portugal

60

5

7. Kroatien

80

19

8. Slowakei

70

1

Asyl und Gesamtschutzquote

„Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.“ (Art. 16a (1) GG). Für die meisten anerkannten Flüchtlinge trifft dies jedoch nicht zu – weil sie über sichere Drittstaaten einreisen, durch einen nichtstaatlichen Akteur verfolgt werden oder vor Krieg fliehen. Die Gesamtschutzquote setzt sich wie folgt zusammen:

Rechtsstellung als Flüchtling

Rechtsstellung als Flüchtling Flüchtlingsschutz (93,6 %) Asyl gem. Art. 16a GG (2,7 %) Subisdiärer Schutz (1,6
Rechtsstellung als Flüchtling Flüchtlingsschutz (93,6 %) Asyl gem. Art. 16a GG (2,7 %) Subisdiärer Schutz (1,6
Rechtsstellung als Flüchtling Flüchtlingsschutz (93,6 %) Asyl gem. Art. 16a GG (2,7 %) Subisdiärer Schutz (1,6
Rechtsstellung als Flüchtling Flüchtlingsschutz (93,6 %) Asyl gem. Art. 16a GG (2,7 %) Subisdiärer Schutz (1,6

Flüchtlingsschutz (93,6 %) Asyl gem. Art. 16a GG (2,7 %)

Subisdiärer Schutz (1,6 %) Abschiebungsverbot (2,1 %)

Verteilung der Asylanträge in Deutschland Januar bis Juli 2015

 

land

asylanträge

pro mio. einw.

1.

Bremen

.88

4.04

.

Berlin

14.475

4.0

.

Mecklenburg-Vorp.

6.50

.914

4.

Saarland

.55

.584

5.

Hamburg

5.988

.40

6.

Sachsen

1.597

.61

7.

Sachsen-Anhalt

7.40

.10

8.

Thüringen

7.04

.59

9.

Brandenburg

7.574

.09

10.

Schleswig-Holstein

8.191

.909

11.

Bayern

.817

.68

1. Hessen

15.407

.549

1. Rheinland-Pfalz

9.91

.484

14. nordrhein-Westfalen

41.46

.47

15. niedersachsen

18.7

.45

16. Baden-Württemberg

.67

.18

Die zehn stärksten Herkunfts- länder im Jahresvergleich

land

jan-jul ’14

jan-jul ’15

vergleich

1. Syrien

15.649

42.100

+ 169 %

2. Kosovo

2.286

29.997

+ 1.212 %

3. Albanien

4.594

29.353

+ 539 %

4. Serbien*

8.032

11.642

+ 45 %

5. Irak

2.471

10.501

+ 325 %

6. Afghanistan

4.952

10.191

+ 106 %

7. Mazedonien*

3.064

5.514

+ 80 %

8. Eritrea

5.920

4.871

– 18 %

9. Nigeria

2.120

3.381

+ 59,5 %

10. Pakistan

2.225

3.379

+ 51,9 %

*)

Sicherer Herkunftsstaat seit 06.11.2014

Sichere Herkunftsstaaten

Der Asylantrag eines Asylbewerbers aus einem si- cheren Herkunftsstaat ist nach § 9a AsylVerfG als „offensichtlich unbegründet“ abzulehnen, sofern er nicht Tatsachen oder Beweismittel für eine politische Verfolgung angibt. Dadurch kann eine ablehnende Entscheidung deutlich schneller getroffen werden.

Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Hrsg.): Asylgeschäftsstatistik 07/2015. Veröffentlicht am 19.08.2015.

der Gelbfüssler

der Gelbfüssler der Gelbfüssler BEzIRKSTEIL DER JU NORDBADEN Liebe Freundinnen und Freunde, die aktuelle Debatte wird
der Gelbfüssler der Gelbfüssler BEzIRKSTEIL DER JU NORDBADEN Liebe Freundinnen und Freunde, die aktuelle Debatte wird

der Gelbfüssler

BEzIRKSTEIL DER JU NORDBADEN

Liebe Freundinnen und Freunde, die aktuelle Debatte wird beherrscht vom Thema Asyl, Flüchtlinge und Zu- wanderung. Eine Debatte, die scharf geführt wird und teilweise sogar in Gewalt ausufert – inzwischen auch bei uns in Baden-Württemberg. Dieser gewalttätigen und damit vollkommen inakzeptablen Form der Meinungsäu- ßerung muss der Staat entschlossen entgegen treten. Brennende Flücht- lingsunterkünfte darf es bei uns nicht geben. Die Täter müssen hart bestraft werden. Das Asylrecht leitet sich direkt aus unserer christ- lichen Tradition ab und gehört zu den Menschen- rechten. Als Menschenrecht muss es denjenigen ge- währt werden, die es benötigen. Um eine effektive Gewährleistung zu ermöglichen, muss es aber auch vor denjenigen geschützt werden, die es zweckent- fremden und missbrauchen wollen. Das Asylrecht ist nicht die Antwort auf den demo- graphischen Wandel. Es ist auch nicht die Antwort auf die wirtschaftlichen Probleme Afrikas und es ist erst recht nicht das Hartz-IV-Äquivalent für arbeitslose Jugendliche aus Südoststeuropa. Wir als CDU müssen meiner Ansicht nach für eine konsequente Anwen- dung des geltenden Asylrechts eintreten; damit den Bedürftigen geholfen werden kann und der rechte Pöbel keine Möglichkeit hat, Überfremdungsängste in den Köpfen der Menschen zu schüren. Herzliche Grüße, Euer

Köpfen der Menschen zu schüren. Herzliche Grüße, Euer Moritz Gemeinsame Bezirks- ausschusssitzung mit der JU

Moritz

Gemeinsame Bezirks- ausschusssitzung mit der JU Rheinhessen-Pfalz

Bei einer gemeinsamen zweitägigen Bezirksaus- schusssitzung vom . – 4. Juli in Heidelberg inten- sivierte die JU nordbaden die freundschaftliche Verbindung und die gute Zusammenarbeit mit dem benachbarten Bezirksverband der JU Rheinhessen- Pfalz über die Landesgrenzen hinweg. Am ersten Abend trafen sich die Mitglieder beider Verbände bei sommerlichen Temperaturen zu einem gemeinsamen Abendessen auf dem Klosterhof neuburg, um in lo- ckerer Atmosphäre mit dem Landesvorsitzenden der CDU Baden-Württemberg Thomas Strobl MdB über aktuelle Themen der Innen- und Sicherheitspolitik sowie über das Thema Griechenland zu diskutieren. Anschließend ließ man den Abend in der Heidelberger Altstadt ausklingen. Am zweiten Tag diskutierten die Bezirksverbände mit dem örtlichen Bundestagsabgeordneten Dr. Karl A. Lamers, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Bundestags, über aktuelle Fragen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Dabei standen vor allem der Konflikt in der Ukraine und die internationale Bedro- hung durch islamistischen Terrorismus im Fokus. An- schließend wurde einstimmig ein Thesenpapier zur Sicherheitspolitik verabschiedet. Darin fordern die beiden Verbände im Zuge der jüngsten Entwicklungen in der Ukraine und im Nahen Osten den Wehretat sub- stantiell zu erhöhen, die Bundeswehr effektiver und effizienter aufzustellen und deren Verankerung in der Gesellschaft zu stärken.

der Gelbfüssler

JU Mannheim für den Grexit

Im Juli diskutierte die JU Mannheim gemeinsam mit Rechtsanwalt und Mitglied des Bundestags, Olav Gut- ting, in ihrem finanzpolitischen Jour fixe. Als Mitglied im Finanzausschuss gab Gutting zunächst eine Einführung in verschiedene Themen. So konnte Gutting berichten, dass der Abbau der kalten Progression für die nächsten beiden Jahre nun endlich angegangen wurde, nachdem dies in den vergangenen Jahren vor allem durch die SPD immer wieder blockiert worden sei. Die Debatte um die Reform der Erbschaftssteuer hingegen hinterlässt tiefe Gräben im Bundestag. Während die CDU/CSU-Fraktion versucht, die Arbeitsplätze in deutschen Familienunter- nehmen zu sichern, spielen einige Abgeordnete der SPD mit dem Gedanken Familienunternehmen im Erbfall zu verstaatlichen. noch unerfreulicher verlaufen die Verhandlungen zum Thema Griechenland. Haushaltslöcher in Milliar- denhöhe, Reformunwilligkeit oder gar -unfähigkeit der griechischen Regierung und nicht zuletzt die nicht vor- handene Aussicht auf positive Veränderung machen es

dem deutschen Steuerzahler nur schwer vermittelbar, Griechenland erneut Unterstützung in zweistelliger Milliardenhöhe zuzusagen. „Vor dem Einsatz in den Ver- handlungen von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble haben wir größten Respekt, aber das Vertrauen in die griechische Regierung, die längst überfälligen Reformen umzuset- zen, ist aufgebraucht. Im Sinne der Generationenge- rechtigkeit ist es unverantwortlich, Griechenland mit Krediten weiter über Wasser zu halten und die dabei zu tragende finanzielle Belastung auf die kommenden Generationen abzuwälzen“, so die Kreisvorsitzende Ka- tharina Sarah Dörr. „Der Grexit wäre das teure Ende andauernder Eskapa- den. Wir sollten uns auf die europäischen Grundwerte besinnen, Haushalte konsolidieren und geschlossene Verträge einhalten. Die Europäische Union darf wegen Griechenland nicht zur Transferunion werden“, so die Mitglieder der JU einstimmig.

Christine Neumann als Landtagskandidatin nominiert

Anfang Juli setzte sich Christine neumann erfolgreich gegen vier Konkurrenten in der nominierungsveranstal- tung zur Landtagswahl im Wahlkreis Ettlingen durch. Die 8-jährige Sozialarbeiterin soll somit die nachfol- ge von Werner Raab, MdL, antreten und im kommenden Jahr als CDU-Kandidatin den Wahlkreis Ettlingen vertre- ten. Seit 010 ist sie stellvertretende Kreisvorsitzende der JU Karlsruhe-Land und seit 014 außerdem stellver- tretende Bezirksvorsitzende der JU nordbaden. Gerade diese enge Beziehung zur Jungen Union und ihre starke Vernetzung möchte neumann nutzen und sieht dies als großen Vorteil. „Ich fühle mich als echte Vertreterin der jüngeren Generation. Und gerade Ver-

treter der jüngeren Generation braucht die CDU, um Wahlen gewinnen zu können“, so die Kandidatin. „Es freut uns besonders, dass es eine Kandidatin aus unseren eigenen Reihen geschafft hat sich gegen solch starke Konkur- renz durchzusetzen und die Jun- gen Union Karlsruhe-Land wird Christine voll und ganz im bevorstehenden Wahlkampf unterstützen“, so Reiner Krempel, Kreisvorsitzender der JU Karlsruhe-Land.

voll und ganz im bevorstehenden Wahlkampf unterstützen“, so Reiner Krempel, Kreisvorsitzender der JU Karlsruhe-Land. 1

anstösse

anstösse

b e z i r k s t e i l

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j u n G e n

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s ü d b a d e n

i r k s t e i l d e r j u n G e

WWW.JU-SUEDBADEn.DE

Liebe Freundinnen und Freunde, abgesehen von Griechenland bewegt uns derzeit kaum ein Thema mehr, als die Asylpolitik. Der Zustrom an Asylbewer- bern wird sich im Jahr 015 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppeln und bringt unsere Landkreise und Kommu- nen zunehmend an ihre Belastungsgren- zen. Zu Beginn des Jahres wurde mit fast 6000 Asylbewerbern gerechnet, die in diesem Jahr nach Südbaden kommen - ich bin mir sicher, dass diese zahl noch signifikant steigen wird. Ministerpräsident Kretschmann zeigt einmal mehr, dass die sogenannte Politik des Gehörtwerdens, derer er sich rühmt, nichts als Farce ist und er Kommunen und Landkreise allein im Regen stehen lässt. Anstatt Asylbewerber noch vor Abschluss ihrer offensichtlich unbegründeten Verfahren einfach an die Kommunen weiterzuleiten, bedarf es dringend weiterer Landeserstaufnahme- stellen. Auch mit Menschlichkeit hat die Politik der Landesregierung aus meiner Sicht wenig zu tun: mit seinem Petitum für Bargeldleistungen während des Anerkennungsverfahrens setzt der Ministerpräsident eine wesentliche Ursache für den unkontrollierten Zu- strom von Balkan-Flüchtlingen, die die Ressourcen in Anspruch nehmen, auf die Flüchtlinge beispielsweise aus Syrien, die vor schrecklichen Verbrechen fliehen müssen, dringend angewiesen sind. Schließlich ist es ist überfällig, weitere Balkan-Länder als sichere Her- kunftsstaaten zu benennen, denn menschliche Politik ist es, zunächst den Ärmsten der Armen zu helfen, die vor Krieg und schrecklichen Verbrechen flüchten müs- sen.

Eure Lena

Anstoß

kommentar des chefredakteurs

müs - sen. Eure Lena Anstoß kommentar des chefredakteurs Das Betreuungsgeld ist Ge- schichte. Das Bundesverfas-

Das Betreuungsgeld ist Ge- schichte. Das Bundesverfas- sungsgericht hat es für ver- fassungswidrig erklärt. Die zuständige Ministerin, die das Gesetz eigentlich in Karlsruhe hätte verteidigen müssen und sich dabei von ihrem Staatsse- kretär vertreten ließ, der zuvor die Klage mit formuliert hatte, bricht gemeinsam mit ihrer Partei in Triumph- geheul aus, während der bayerische Ministerpräsident gleichzeitig ankündigt, die Leistung weiter zu zahlen. Jedes Geschrei in Richtung „Haben wir doch schon immer gesagt“ der Sozialdemokraten, Grünen und Linken ist jedoch überzogen. Denn das Verfassungsge- richt sich nicht zur materiellen Verfassungsmäßigkeit geäußert (wenn es Argumente dagegen gegeben hät- te, wären diese sicher auch in Karlsruhe vorgebracht worden). Das Gesetz wurde einzig und allein aufgrund der fehlenden Zuständigkeit des Bundes als formell verfassungswidrig verworfen. Mit den Argumenten für und wider Sinn eines Betreuungsgeldes wurde sich in der Verhandlung nicht auseinandergesetzt. Allerdings kann man sich auch fragen, warum der Bund nicht für das Betreuungsgeld aber andererseits für die Krippen- finanzierung zuständig sein soll. Aber nehmen wir es als Chance. Die JU Südbaden fordert schon länger ein Betreuungsgeld i. H. v. 400 €. Kämpfen wir dafür, dass wir die Landtagswahl gewinnen, damit wir diese For- derung in Baden-Württemberg umsetzen und zumin- dest im Südwesten wieder für echte Wahlfreiheit der Eltern sorgen können!

anstösse
anstösse

Schwab, Feld und Schmieding diskutieren über den Euro

Am 6. Juli diskutierte Andreas Schwab MdEP auf An- regung der JU Südbaden mit dem Chefvolkswirt der Berenberg Bank, Dr. Holger Schmieding sowie dem Di- rektor des Walter Eucken Instituts Prof. Dr. Lars P. Feld über die Zukunft der gemeinsamen Währung und die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Über 00 Zuhörerinnen und Zuhörer kamen in die Freiburger Uni- versität.

einigkeit bei der mandatserfüllung, dissens bei den instrumenten

Die drei waren sich einig, dass die EZB ihren alleinigen Auftrag, Preisstabilität herzustellen, voll und ganz erfül- le. Dies sogar besser, als es der Bundesbank je gelun- gen sei. Uneins waren sie sich jedoch darüber, welche Instrumente die EZB dazu genau nutzen solle. Lars Feld sah Teile der EZB-Politik, insbesondere das Programm zum Ankauf von Staatsanleihen bereits außerhalb des Mandats. Hier entwickelte sich eine engagierte Diskus- sion zwischen den beiden Finanzexperten - denn laut Schmieding wäre ohne dieses Programm die Situation heute deutlich gefährlicher und unkalkulierbarer als sie es dank des engagierten Handelns der EZB sei.

warnungen vor überstürzten hand- lungen in der aktuellen krise

„noch nie waren sich 18 Staaten Europas so einig“, fasste Andreas Schwab die Stimmung um die aktuellen Verhandlungen mit Grie- chenland zusammen. Das Ziel bleibe bestehen, die Eurozone geschlossen zu halten, aber es gebe auch Grenzen: „Solidarität ist keine Einbahnstraße“, sagte der südbadische Abgeordnete. Trotzdem mahnten alle

drei Podiumsteilnehmer zur Besonnenheit: auch wenn man die Folgen eines Ausscheidens Griechenlands für überschaubar halte, bestehe weiterhin ein Risiko. „Wäre ich Referent im Finanzministerium und würde auch nur eine geringe Chance auf eine Einigung erkennen, wür- de ich empfehlen, weiter zu verhandeln“, so Lars Feld. Doch genau diese letzte Chance auf eine Einigung sa- hen Schwab, Feld und Schmieding zunehmend schwin- den. Momentan seien es alleine die notkredite der EZB, die es ermöglichten, dass überhaupt noch Geld aus den Automaten komme und damit das Land vor dem Zusammenbruch bewahren. „Die EZB wartet auf eine Entscheidung der Politik, wie es weitergeht, denn die- se Entscheidung kann nur von der Politik und nicht von der Zentralbank getroffen werden“, machte Schmieding deutlich.

nur strukturreformen können nachhal- tiges wachstum ermöglichen

Einig waren sich Volkswirte und Abgeordneter jedoch, dass die Krise am Ende nur durch Strukturreformen ge- löst werden könne. „nur wenn die Rahmenbedingungen in einem Land stimmen, wird es für Investoren attrak- tiv“, so Schwab. Auch Holger Schmieding merkte an, dass das Land eine Reform des verkrusteten Arbeits- marktes am dringendsten benötige. Lars Feld verwies insbesondere auf die hohe Zahl von Kartellen innerhalb der griechischen Wirtschaft. „Wir sollten nicht darüber diskutieren, welche konkrete Branche in Griechenland ge- fördert werden sollte, son- dern den Rahmen setzen, dass sich Wachstum nachhal- tig entwickeln kann“.

setzen, dass sich Wachstum nachhal- tig entwickeln kann“. Yannick Bury ist Volkswirt und stellvertretender Bezirks-

Yannick Bury ist Volkswirt und stellvertretender Bezirks- vorsitzender der Jungen Union Südbaden.

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Berufseinstieg oder Gründung einer Familie – der Ernst des Lebens beginnt!

Ihr habt Verantwortung in eurem Job aber auch eurer Familie gegenüber. Daher ist eine finanzielle Absicherung gegen Risiken wichtig.

Welche Versicherungen sind für euch wichtig?

Hierzu muss man von jedem von euch die derzeitige Lebenssituation betrachten. Eines kann man auf jeden Fall sagen:

Wichtig ist Risiken abzusichern, welche eure finanzielle Existenz bedrohen könnten. Mit dem Berufseinstieg ändern sich die kompletten Rahmenbedingungen. Bisher seid ihr über euer Elternhaus in den meisten Verträgen mitversichert gewesen. Doch ab dem ersten Arbeitstag fliegt ihr aus diesen Verträgen raus!

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Unverzichtbar ist jetzt der Abschluss einer privaten Haftpflichtversi-

cherung. Sie tritt ein, wenn du jemand anderem einen Schaden zugefügt hast. Egal ob Personen-, Sach oder Vermögensschaden. Auf jeden Fall sollte der Versicherungsschutz Schäden durch Gefälligkeitshandlungen (unentgeltgliche Hilfe bei Nachbarn oder Freunden) sowie Schäden durch deliktunfähige Kinder (Kinder unter 10 Jahren) beinhalten. Je nach dem ob du Beamte/r oder Angestellte/r im öffentlichen Dienst bist, sollte auch geprüft werden, in wie weit eine Diensthaft-

pflichtversicherung notwendig ist.

Um frühzeitig den Verlust der Arbeitskraft durch Krankheit oder Unfall finanziell abzusichern hat

ebenso der

rität. Du bist in deiner kleinen Familie der Alleinverdiener. Wovon soll deine Familie leben, wenn ein Einkommen auf Grund von Berufsunfähigkeit wegbricht? Tritt der Fall ein, wird dir von der Berufsun- fähigkeitsversicherung eine monatliche Rente gezahlt. Die Höhe der Rente legst du bei Vertragsab- schluss fest. Diese sollte in etwa deinem monatlichen Nettoeinkommen entsprechen. Während der Vertragslaufzeit hast du die Möglichkeit den Vertrag an deine Lebenssituation anzupassen. Über so-

genannte Nachversicherungsgarantien bspw. bei Geburt eines Kindes, Lohnerhöhung oder Heirat.

Abschluss eine Berufsunfähigkeitsabsicherung Prio-

Für diejenigen von euch, die schon wissen, dass sie aus gesundheitlichen oder finanziellen Grün-

den keine Berufsunfähigkeitsabsicherung abschließen können, kann alternativ eine Unfall-

versicherung sinnvoll sein. Diese private Absicherung leistet im Falle eines schweren Unfalls eine Kapitalsumme oder eine monatliche Rente, welche ihr zu Vertragsbeginn festlegt. Es muss eine dauerhafte Gesundheitsschädigung vorliegen. Schwere Krankheiten sind nicht mitversi- chert. Der Vertrag leistet nur bei Unfällen. Eine gesetzliche Absicherung für Unfälle im Privatleben besteht nicht. Als Arbeitnehmer seid ihr über euren Betrieb versichert. Hier besteht eine gesetzliche

Unfallversicherung.

Eine weitere Absicherung ist das Todesfallrisiko. Allerdings nur notwendig bei Familien/Single mit laufenden Krediten. Stirbt der Hauptverdiener können die Kinder/Ehepartner den Lebensstandard

nicht mehr halten. Aber durch eine Risikolebensversicherung kann hier vorgesorgt werden. Bei Tod der versicherten
nicht mehr halten. Aber durch eine Risikolebensversicherung kann hier
vorgesorgt werden. Bei Tod der versicherten Person wird die zu Beginn festgelegte Summe sofort
ausbezahlt. Wird der Vertrag zur Absicherung deiner Familie benötigt, sollte eine Laufzeit bis zu dem
Zeitpunkt, zu dem deine Kinder vorauss. auf eigenen Füßen stehen werden, gewählt werden. Bei

Absicherung einer Immobilie entspricht die Laufzeit des Vertrages der Zinsbindung des Darlehens.

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Woran jetzt noch keiner denken möchte ist die Rente. Aber wir können uns nicht mehr auf die ge- setzliche Absicherung verlassen. Und eines ist sicher: im Rentenalter möchte man reisen, Spaß ha- ben, das Leben genießen. Aber mit welchem Einkommen? Wer früh spart, legt auch einen ordentlichen Betrag für den Ruhestand zurück.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich eine

bauen. Du kannst die staatliche Förderung zum Beispiel über die Riester-Rente ausschöpfen oder deinen Arbeitgeber auf eine Betriebsrente ansprechen. Auch ein privater Vertrag hat Vorteile. Wich- tig hierbei ist auf die Flexibilität der Altersvorsorge zu achten. Vieles ist noch ungewiss und niemand kann dir vorhersagen wie du dich beruflich entwickelst oder wie der Verlauf deiner persönlichen

private Altersvorsorge aufzu-

Lebenssituation ist.

Im oberen Abschnitt haben wir nur über eure Absicherung und die Versorgung eurer Hinterbliebenen gesprochen. Wie sieht es aber aus, wenn eure Kinder einen Unfall erleiden? Wie könnt ihr euren Kindern heute schon den Grundbaustein für eine gute Ausbildung legen?

Für eure Kinder gibt es keinen gesetzlichen Schutz, falls sie durch einen Unfall oder Krankheit

Für eure Kinder gibt es keinen gesetzlichen Schutz, falls sie durch einen Unfall oder Krankheit schwerbehindert werden sollten. Woher kommt dann das Geld zur Pflege eures Kindes?

Die Kinderinvaliditätsversicherung leistet bei schwerer Krankheit

oder Unfall eine Kapitalsumme, monatliche Rente oder beides zusammen. Der genaue Versiche- rungsschutz wird zu Vertragsbeginn festgelegt. Dieser Schutz hilft euch zumindest die finanziellen Folgen erträglich zu machen.

Gleichzeitig möchtet ihr euren Kindern etwas bieten. Hierzu zählt natürlich auch die Finanzierung der Ausbildung,

Gleichzeitig möchtet ihr euren Kindern etwas bieten. Hierzu zählt natürlich auch die Finanzierung der Ausbildung, ein mögliches Studium oder aber auch der Führerschein und das erste Auto. Des- halb entschließen sich viele Eltern, Geld für Ihre Kinder zurück zu legen, bspw. ein Teil des Kin-

 

dergeldes. Eine Möglichkeit hierfür ist zum Beispiel die sogenannte

Ausbildungs-

vorsorge. Ihr legt fest, wie viel monatlich in den Vertrag einbezahlt werden soll. Falls dir als Beitragszahler während der Vertragsdauer etwas zustößt, übernimmt die Versicherungsgesellschaft die Beitragszahlung. So erhält dein Kind zum vereinbarten Zeitpunkt auf jeden Fall die Versiche- rungssumme. Der Vertrag kann jederzeit beitragsfrei gestellt werden oder während der Ansparpha-

se könnt ihr auch über einen Teilbetrag jederzeit frei verfügen.

Die wichtigsten Versicherungen haben wir euch aufgezeigt. Es gibt eine einfache Regel um herauszufinden, was wirklich nötigt ist: Risiken, die einen finanziellen Totalschaden bedeuten, sollten abgesichert werden. Gerne helfen wir euch im Dschungeldickicht den Ausweg zu finden. Euer Team der RUFF CapitalPlan AG.

Die RUFF CapitalPlan AG bietet Euch ein GEWINNSPIEL mit grandiosen Preisen!

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Bezirksteil der JU Nordwürttemberg

Scheibenwischer Bezirksteil der JU Nordwürttemberg Liebe Freundinnen und Freunde, nachdem ich unseren

Liebe Freundinnen und Freunde, nachdem ich unseren Bezirksverband bereits seit Ende des letzten Jahres gemeinsam mit Christina Ober- dorfer kommissarisch geleitet habe, habt Ihr mich am Bezirkstag in Degenfeld zu Eurem neuen Vorsitzenden gewählt. Für Euer Vertrauen und die großartige Unter- stützung bei der Wahl möchte nochmals sehr herzlich DAnKE sagen. Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Christina sowie allen bisherigen Vorstandsmitgliedern und den Kreisvorsitzenden für die hervorragende Zusammen- arbeit und das gute Miteinander in den vergangenen Monaten. Gemeinsam gilt es nun, die erfolgreiche Arbeit der JU nordwürttemberg fortzusetzen und unseren Gliede- rungen weiterhin Möglichkeiten zum Austausch zu bie- ten. Im Hinblick auf die entscheidende Landtagswahl am 1. März 016 werden wir zudem unsere Verbände gezielt durch Seminare und Dienstleistungen unterstüt- zen, fördern und begleiten. Aber auch inhaltlich wollen

zen, fördern und begleiten. Aber auch inhaltlich wollen wir in der parteiinternen sowie in der öffentlichen

wir in der parteiinternen sowie in der öffentlichen Debatte Akzente setzen und für unsere Positionen – wie z. B. den Schuldenabbau oder die verbindliche Grundschulemp- fehlung – werben. Sehr erfreulich ist, dass wir in nordwürttemberg mit Simon Weißenfels und Fabian Gramling gleich zwei Landtagskandidaten aus den Rei- hen der JU haben, die frischen Wind und neue Ideen mit in die Landespolitik bringen. Wir wünschen den beiden schon jetzt viel Erfolg für den Wahlkampf und gute Er- gebnisse. Gemeinsam wollen wir nun kämpfen und das Rückspiel gewinnen!

Herzliche Grüße

Euer Dominik
Euer Dominik

Die JU fordert Nachbesserungen beim Mindestlohn

Die Mitglieder des Bezirksausschusses besuchten kürzlich den „Unterländer Spargelhof“ in neuenstadt a. K. (Landkreis Heilbronn). Dort informierten man sich zunächst im Rahmen einer Betriebsbesichtigung über den Anbau, die Ernte und Verarbeitung des königlichen Gemüses. In der anschließenden Diskussionsrunde mit dem Vorsitzenden des Bundestagsausschusses für Ernäh- rung und Landwirtschaft Alois Gerig MdB kritisierte Be- triebsinhaber Murawski die in seinen Augen unnötige Bürokratie im Zusammenhang mit der Umsetzung des Mindestlohngesetzes für die Landwirtschaft. Der JU-Bezirksvorsitzende Dominik Martin stell- te dazu fest: „Grundsätzlich müsste der Mindestlohn nichts Schlechtes sein. Aber die Bürokratie, die Ar-

beitsministerin nahles den Betrieben durch zusätzliche Dokumentationspflichten auferlegt hat, gefährdet un- seren Wirtschaftsstandort. Wir wollen aber im interna- tionalen Wettbewerb mithalten können und auch eine leistungsfähige regionale Landwirtschaft und die bäu- erlichen Familienbetriebe erhalten.“ Alois Gerig MdB forderte in seiner Rede ein stärkeres Verbraucherbewusstsein über die Erzeugung von Le- bensmitteln: „Die Verbraucher haben es in der Hand:

Schon mit ein paar Cent mehr können sie dazu betra- gen, unsere heimischen Landwirte zu stärken, die unter den höchsten Standards hervorragende Lebensmittel produzieren.“ Zudem kritisierte Gerig die zu einseitige Förderung der ökologischen Landwirtschaft durch die grün-rote Landesregierung.

scheibenwischer

JU fordert Abschaffung der Erbschaftssteuer

Dominik Martin zum neuen Bezirksvorsitzenden gewählt

Auf ihrem Bezirkstag in Degenfeld (Landkreis Ostalb) wählten die Vertreter des mit ca. .700 Mitgliedern größten der vier baden-württembergischen Bezirks- verbände der JU mit 9,4 Prozent Dominik Martin aus dem Kreisverband Main-Tauber zu ihrem neuen Vor- sitzenden. Martin, der das Amt seit november letzten Jahres kommissarisch begleitet hatte, kritisierte die aus seiner Sicht mangelhafte Arbeit der Landesregierung und forderte: „016 muss die Wahl gewonnen und der grün-rote Spuk beendet werden!“ Zu seinen Stellvertre- tern wählten die Delegierten Christina Oberdorfer aus Stuttgart sowie Michael Lehmann (Kreisverband Hei- denheim). Für die Finanzen wird weiterhin Kristoffer Werner (Kreisverband Esslingen) und für die Pressearbeit Tim Krautschneider (Kreisverband Ludwigsburg) zuständig sein. Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden Ste- fanie Sonnentag (Kreisverband Hohenlohe) als Schrift- führerin, der Bildungsreferent norman Wiechmann aus dem Landkreis Böblingen sowie Medienreferent Frank Schönhöfer (Kreisverband Main-Tauber). Als Beisitzer komplettieren Markus Beil (Kreisver- band Heilbronn), Stephan Borg (Kreisverband Schwä- bisch Hall), Sonja Grässle (Kreisverband Göppingen), Johannes Gresser und Julian Hutschenreuther (beide Kreisverband Ostalb), Marie-Sophie Lanig (Kreisver-

band Main-Tauber), Christian Saup (Kreisverband Heil- bronn), Daniel Scheuermann (Kreisverband Ludwigs- burg), Ann-Cathrin Simon sowie Christian Steck (beide Kreisverband Rems-Murr) den Vorstand. Außerdem diskutierten die anwesenden Delegierten den Leitantrag „Moderne Wirtschaft – Solide Finanzen – Starkes nordwürttemberg“, den eine Projektgruppe in den letzten beiden Jahren vorbereitet hatte. Darin wird unter anderem eine Abschaffung der Erbschaftssteuer, die aus Sicht der JU einen zu hohen Verwaltungsauf- wand produziere und nur unwesentlich zur Staatsfi- nanzierung beitrage, sowie ein striktes Schuldenverbot auch auf Landesebene gefordert. Die CDU müsse ihr wirtschaftspolitisches Profil wieder schärfen, so die For- derung des Parteinachwuchses. Als Diskussionspartner hatte die JU den ehemaligen baden-württembergischen Finanzminister Gerhard Stratthaus und den wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Reinhard Löffler MdL, einge- laden. Weitere besondere Gäste waren unter anderem CDU-Landesvorsitzender Strobl MdB, der CDU-Bezirks- vorsitzende Steffen Bilger MdB sowie der neue parla- mentarische Staatssekretär im Verkehrsministerium norbert Barthle MdB. Weiter Informationen sowie den Leitantrag findet ihr unter: www.ju-nw.de

im Verkehrsministerium norbert Barthle MdB. Weiter Informationen sowie den Leitantrag findet ihr unter: www.ju-nw.de 19
im Verkehrsministerium norbert Barthle MdB. Weiter Informationen sowie den Leitantrag findet ihr unter: www.ju-nw.de 19
im Verkehrsministerium norbert Barthle MdB. Weiter Informationen sowie den Leitantrag findet ihr unter: www.ju-nw.de 19
im Verkehrsministerium norbert Barthle MdB. Weiter Informationen sowie den Leitantrag findet ihr unter: www.ju-nw.de 19
im Verkehrsministerium norbert Barthle MdB. Weiter Informationen sowie den Leitantrag findet ihr unter: www.ju-nw.de 19

der schwarze Grat

der schwarze Grat der schwarze Grat bezirksteil der ju württemberG-hohenzollern WWW.JU-WUEHO.DE Liebe Freundinnen und

der schwarze Grat

bezirksteil der ju württemberG-hohenzollern

WWW.JU-WUEHO.DE

Liebe Freundinnen und Freunde, mit unseren Re- gionalkonferenzen zum Thema Parti- zipation und der Verkehrskonferenz „Oberschwaben“, waren die ver- gangenen Wochen stark inhaltlich geprägt. Die Re- gionalkonferenzen bilden für den Bezirksverband einen neuen Weg für die Ausarbeitung des zentra- len Leitantrags zum Bezirkstag. Ich freue mich schon jetzt auf den Leitantrag, den Katharina Burger mit ihrem Team aus Euren Ideen erarbeiten wird. Der Prozess der Mitgliederbeteiligung ist damit aber noch nicht abgeschlossen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass jedes Mitglied seine inhaltlichen Vorstellungen am Bezirkstag ein- bringen kann. Es würde mich freu- en, wenn viele von Euch diese neue Möglichkeit nutzen! Auf viele Be- gegnungen und Diskussionen mit Euch! Euer

Auf viele Be- gegnungen und Diskussionen mit Euch! Euer Rückblick auf die Regionalkonferenzen Ende Juni und

Rückblick auf die Regionalkonferenzen

Ende Juni und Anfang Juli 015 ist der JU Bezirksverband Württemberg-

Hohenzollern in mehreren Veranstaltungen zur der inhaltlichen Vorberei-

tung des kommenden Bezirkstages im november neue Wege gegangen.

Im Rahmen von vier Regionalkonferenzen, welche im gesamten Be- zirksverband stattfanden, diskutierten die JUler engagiert das Thema „Partizipation“. Andreas Lins, Max Klingele, Céline Santus und Kathari- na Burger stellten im Rahmen dieser Veranstaltungen unterschiedlichste Fragen zu den Unterthemen „Beratungsrecht“, „Stimmrecht“ und „Par-

tizipation in der JU und CDU“. Besonders rege diskutierten die JUler auf welche Art und Weise Jugendliche in der Kommunalpolitik miteinbezogen werden sollen. Sowohl der Jugendgemeinderat als auch der Jugendbeirat,

eine Kombination aus Jugendgemeinderat und Vertretern aus den regio-

nalen Vereinen, fanden Unterstützer in den JU-Kreisen. Jedoch auch sehr schnell umsetzbare Lösungen für die bessere Miteinbeziehung der JUler in den Kreisverbänden vor Ort wurden diskutiert.

Dieses neue Konzept des Partizipierens, zur inhaltlichen Vorbereitung auf den Bezirkstag wurde in den Regionalkonferenzen von den JUlern mehrmals gelobt. Aus den zahlreichen Wortmeldungen und Ideen der JU- ler aus den Diskussionen schreibt das Team um Katharina Burger nun den Leitantrag für den kommenden Bezirkstag.

Gelungene Sommer- Bezirksausschusssitzung

Am 1. Juli hielt die JU Württ- emberg-Hohenzollern ihren Som- mer Bezirksausschuss bei der

stellvertretenden Bezirksvorsit- zenden Katharina Burger ab. Auf einem Gespräch mit Klaus Burger

MdL zum Thema Partizipation lag bei der Tagesordnung ein besonderes

Augenmerk. Damit hatten die Mitglieder des Bezirksausschusses die Mög- lichkeit, die Ergebnisse aus den Regionalkonferenzen zu reflektieren. Im Anschluss an den offiziellen Teil der Sitzung konnten die JUler den Abend bei gemütlichem Grillen und Gesprächen im Grünen ausklingen lassen.

Teil der Sitzung konnten die JUler den Abend bei gemütlichem Grillen und Gesprächen im Grünen ausklingen

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der schwarze Grat

Verkehrspolitische Impulse in Richtung Berlin

Am 9. Juli fand in Bad Waldsee die Verkehrskonferenz „Bodensee - Oberschwaben“ statt. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der Jungen Union (JU) Württ- emberg-Hohenzollern gemeinsam mit der JU Deutsch- lands. Im Zentrum stand die Diskussion verkehrspoli- tischer Interessen der Region mit Blick auf die aktuelle Fortschreibung des Bundesverkehrs- wegeplans mit Verkehrsstaatssekre- tär norbert Barthle MdB. „Eine gute Infrastruktur bildet den Grundstein für eine erfolgreiche Wirtschaft und trägt zur Lebensqua- lität bei“, betonte der Vorsitzender der JU Württemberg-Hohenzollern bei seiner Begrü- ßung. Zu der Veranstaltung konnte die JU zahlreiche Gäste wie den Regionaldirektor Bodensee-Oberschwa- ben Wilfried Franke, Sigmaringens Landrätin Stefanie Bürkle, die Abgeordneten Josef Rief MdB, Waldemar Westermayer MdB, Rudolf Köberle MdL sowie die Bür- germeister Hans Georg Kraus (Ravensburg), Elmar Bue- mann (Baindt) und Roland Weinschenk (Bad Waldsee)

begrüßen. „Mit unserer Veranstaltung wollen wir eine Diskussionsplattform schaffen und damit die Verkehrs- politik in unserer Region voranbringen“ so Bürkle wei- ter. der ländliche raum darf nicht abgehängt werden Die JU hat die offenen Baustellen in der Region in eine Prioritätenliste gegliedert. „Für un- sere Region ist es wichtig, dass der ländliche Raum im Bundesverkehrs- wegeplan nicht vernachlässigt wird. Wir müssen auf ein ausgewogenes Verhältnis der Mittelverteilung beim Bau von Bundesstraßen und Auto- bahnen achten. Wenn Bundesstraßen die Ersatzfunkti- onen einer Autobahn erfüllen, müssen entsprechende Gelder auch künftig zu gleichen Teilen in den Bundes- straßenbau fließen“, fasste der stellvertretende JU- Bundesvorsitzende Christian natterer zusammen. Ver- kehrsprojekte dürften in ihrer Priorisierung auch nicht isoliert betrachtet werden, sondern stets als Achsen- und Gesamtmaßnahme für eine ganze Raumschaft.

als Achsen- und Gesamtmaßnahme für eine ganze Raumschaft. Sommerfest: Quiz und Wein im Bodenseekreis Gutes Stimmung,

Sommerfest: Quiz und Wein im Bodenseekreis

Gutes Stimmung, gutes Wetter, guter Wein – dass kann nur das JU Sommerfest im Bodenseekreis sein. Ausgerichtet durch den örtlichen Gebietsverband Mitt- lerer See feierte der JU Kreisverband Bodensee mit 0 Gästen sein Sommerfest auf der Haltnau in Meersburg. Unterstützt durch Werner Endres, den CDU Ehrenvor- sitzenden im Bodenseekreis, konnte die JU Bodensee ihr traditionelles Sommerfest in diesem Jahr direkt am See feiern. Vor dem Essen referierte CDU Landtagskan-

didatin Susanne Schwaderer kurzweilig über ihre Stra- tegien zum Gewinn der Landtagswahl. Das Rahmenpro- gramm wurde durch den gastgebenden Gebietsverband unter dem Motto „Quiz und Wein“ gestaltet – richtig beantwortete Quizfragen wurden durch vom Weingut Aufricht zur Verfügung gestellte Preise belohnt. nach Bewundern des Sonnenuntergangs über Bodensee und Alpen feierten die Mitglieder bis spät in die nacht hi- nein.

nach Bewundern des Sonnenuntergangs über Bodensee und Alpen feierten die Mitglieder bis spät in die nacht
nach Bewundern des Sonnenuntergangs über Bodensee und Alpen feierten die Mitglieder bis spät in die nacht

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JU-Kreisverbände Neckar-Odenwald und Main-Tauber Gemeinsames Grillen auf dem Schlempertshof Zum gemeinsamen Grillen
JU-Kreisverbände Neckar-Odenwald und Main-Tauber
Gemeinsames Grillen auf
dem Schlempertshof
Zum gemeinsamen
Grillen hatte der Bundes-
tagsabgeordnete Alois Gerig die JU-Kreisver-
bände
Neckar-Odenwald
und
Main-Tauber
auf den
Schlempertshof
eingeladen.
Eben-
falls dabei war die
Bundestagsabgeordnete
nina Warken. In lockerer
Runde konnten sich
so
mit den Abgeordneten austauschen.
die beiden
Verbände
untereinander und
austauschen. die beiden Verbände untereinander und JU-Kreisverbände Karlsruhe-Land und Rhein-neckar
austauschen. die beiden Verbände untereinander und JU-Kreisverbände Karlsruhe-Land und Rhein-neckar

JU-Kreisverbände Karlsruhe-Land und Rhein-neckar

JU-Kreisverbände bei Porsche

Mo-

gemeinsamen Arbeitskreises

Initiative des

Auf

und

Karlsruhe-Land

JU-Kreisverbände

der

bilität

Rhein-neckar unternahmen im Juni einige Mitglieder

h. c.

F.

Dr.-Ing.

eine Exkursion zur

Verbände

beider

Veranstaltung

der

Kern

in Stuttgart.

Porsche

AG

des Stammwerks im

eine Besichtigung

war dabei

Führung erhielten die Anwesenden

Ortsteil zuffenhausen. Im Rahmen einer zweistündigen

Produktionsabläufe und konnten Mensch und

dabei spannende Einblicke in verschiedenste

Schulter schauen.

über die

der weltbekannten Sportikonen

der Herstellung

Maschine bei

nach einem informativen nachmittag ließ man den Tag schließlich bei einem gemeinsamen

Abendessen in der Stuttgarter Innenstadt ausklingen.

JU-Kreisverband Ortenau

Wolfgang Schäuble beim Sommergespräch

Am Freitag, 17. Juli, haben sich Mitglieder

der Jungen Union Ortenau

mit dem CDU-Ab-

geordneten

und Bundeminister der Finanzen, Dr. Wolfgang Schäuble, getroffen. Rund

0 Personen hatten sich im

Weingut Freiherr von und zu

Franckenstein

eingefunden,

um mit dem Politiker

ins Gespräch zu kommen.

Die Reichweite der Themen,

in deren

Rahmen Fragen

diskutiert wurden, war dabei sehr weit gespannt: „Warum ist ein wei-

teres

Hilfspaket für Griechenland sinnvoll?“,

wurde da gefragt, oder:

„Griechenland, ist das nicht ein Fass ohne Boden?“ Auch die Thematik

der vielen, in Europa

ankommenden Flüchtlinge wurde

diskutiert. „Wir

dürfen

uns Politik nicht zu

einfach vorstellen“, so Schäuble, „es geht

auch um Verantwortung für Asylsuchende

aus den Kriegs- und Krisen- der Jungen Union Ortenau,

gebieten dieser Welt“. Die Kreisvorsitzende

Dr. Madline Gund, freut sich über die gute Resonanz

der JU-Mitglieder:

„So eine Veranstaltung ist natürlich immer

ein Highlight. Wir sind froh,

dass wir mit diesem

Programm

unsere Jahreskampagne einleiten

konn-

ten.“ Die Jahreskampagne

der Jungen Union

Ortenau umfasst auch in

diesem Jahr wieder

mehrere Veranstaltungen

mit interessanten Referenten.

der Jungen Union Ortenau umfasst auch in diesem Jahr wieder mehrere Veranstaltungen mit interessanten Referenten.
der Jungen Union Ortenau umfasst auch in diesem Jahr wieder mehrere Veranstaltungen mit interessanten Referenten.
aus’m ländle JU-Stadtverband Ludwigsburg JU von Citylauf begeistert Die JU Ludwigsburg ist auch beim 17.
aus’m ländle JU-Stadtverband Ludwigsburg JU von Citylauf begeistert Die JU Ludwigsburg ist auch beim 17.

aus’m ländle

JU-Stadtverband Ludwigsburg JU von Citylauf begeistert Die JU Ludwigsburg ist auch beim 17. Ludwigsburger City-
JU-Stadtverband Ludwigsburg
JU von
Citylauf begeistert
Die JU
Ludwigsburg ist auch beim
17. Ludwigsburger City-
lauf mit einer mehrköpfigen Delegation
an den Start
gegan-
Führung des Stadtverbandsvorsitzenden
Tim Krautschneider ging der
begeisterte CDU-nachwuchs
cke. „Es ist einfach super, auf
mit über .00 anderen Läufern
auf die 10 Kilometer lange Stre-
der Wilhelmstraße einzulaufen und zu hören beziehungsweise zu
und jeden einzelnen
sehen, wie die Leute einen anfeuern
Läufer antreiben“, so Krautschneider.
Wie auch in
Team auch
in diesem Jahr von
einem der
den letzten Jahren üblich, wurde das
Abgeordneten gesponsert.
Klaus Herrmann
motivierte seine Läufer und sprach
ihnen große
Klaus Herrmann
Anerkennung für die vollbrachte Leistung
aus. Letztlich kam das „CDU-Team
1“ auf einen guten Mittelfeld-Platz
(Platz 144 von insgesamt 48)
in der Teamwertung.

Schüler Union Baden-Württemberg

Leonard Rzymann neuer SU-Landesvorsitzender

Auf dem Landestag der Schüler Union am 6.-7. September in Böblingen wurde Leonard Rzymann zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreter sind Johannes

Krauß und Samuel Kohler, Geschäftsführer ist Max Klaus, Schatzmeisterin Charlotte Herzogenrath, als Pressereferent wurde Jako Vetter gewählt und als Schriftführer Dominic Scheim. Vervollständigt wird das Team durch die zwei Beisitzer Atia Khan und Sören Döffinger. zu Gast waren am Landestag u. a. Thomas Strobl MdB und Guido Wolf MdL.

am Landestag u. a. Thomas Strobl MdB und Guido Wolf MdL. JU-Stadtverband Bad Wurzach „Asylabend“ mit
JU-Stadtverband Bad Wurzach „Asylabend“ mit Flüchtlingen Der Stadtverband der Junge Union Bad Wurzach organisierte
JU-Stadtverband Bad Wurzach
„Asylabend“ mit Flüchtlingen
Der Stadtverband der Junge Union Bad Wurzach organisierte kürzlich einen Asylabend
mit Flüchtlingen aus Gambia und Syrien. Drei unterschiedliche
Kulturen trafen aufeinan-
der und hatten dabei gemeinsam
viel Spaß. Unterschiedliche Musik vom afrikanischen
Helene Fischer wurde ausgetauscht
Hip-Hop über
syrische Volksmusik bis hin zu
und
die Stimmung war dabei sehr locker und fröhlich.
Der Stadtverbandsvorsitzende
Matthäus Bürkle freute sich über die rege Teilnahme
am
Asylabend und den offenen Dialog untereinander.
„Es ist
schön zu beobachten, wie viele Menschen
mithelfen das
Beste aus der aktuellen Situation
zu machen. Gerade in
Bad Wurzach ist gelebte Integration dabei
gut zu betrach-
ten“, sagte Matthäus Bürkle. Dies ist auch unbedingt not-
wendig, da gerade die Syrer und Gambier eine fast sichere
Aufenthaltsgarantie haben und so möglichst schnell an un-
sere Kultur und Sprache herangeführt werden müssen.

Aufenthaltsgarantie haben und so möglichst schnell an un- sere Kultur und Sprache herangeführt werden müssen.
Aufenthaltsgarantie haben und so möglichst schnell an un- sere Kultur und Sprache herangeführt werden müssen.
aus’m ländle JU Baden-Württemberg Die JU beim Sparkassenverband Die Finanzkrise und ihre Folgen standen im
aus’m ländle
JU Baden-Württemberg
Die JU beim
Sparkassenverband
Die Finanzkrise
und
ihre
Folgen
standen
im Mittelpunkt der Lan-
desausschusssitzung
im Juni, bei
der
Sparkassenpräsident Peter
aus Sicht der Sparkassen
darstellte. Als
Schneider MdL die Situation
größte Herausforderungen
nannte dieser
die Regulierungswelle, die
null-Zins-Politik der EZB sowie die
systeme.
Konkurrenz durch
neue
Bezahl-
des Landes-
Ebenfalls bei der Sitzung wurde die Sommerkampagne
verbandes vorgestellt: Unter dem Motto
„Laut. Stark. Party!“ bietet die JU
Baden-Württemberg ihren
Verbänden Material,
das auf Veranstaltungsformen wie JU-Partys,
Kneipentouren und Freibad-Akti-
JU-Landeschef nikolas Löbel
onen angepasst ist und drei dazu passende Forderungen aufgreift, wie
erklärt: „Die neuregelung
des Tanzverbots, die Verkürzung der Sperrzeiten und eine Abschaffung des
Alkoholverkaufsverbots nach
Uhr mögen
nicht die
drängendsten landespolitischen Fragen sein,
von
betreffen aber das Freizeitverhalten
jungen Erwachsenen ganz konkret.“
das Freizeitverhalten jungen Erwachsenen ganz konkret.“ JU-Landesverband Cadenabbia-Kolloquium 2015 Das
JU-Landesverband Cadenabbia-Kolloquium 2015 Das traditionsreiche Cadenabbia-Kolloquium des Landesverbandes führte
JU-Landesverband
Cadenabbia-Kolloquium 2015
Das
traditionsreiche
Cadenabbia-Kolloquium
des
Landesverbandes
führte uns auch dieses Jahr wieder an den Comer See. In der Villa la Col-
lina, die schon Konrad Adenauer regelmäßig
zur Entspannung ebenso wie
stand diesmal die inhaltliche
zum
Landestags sowie des Deutschlandtags auf
Arbeiten besuchte,
Vorbereitung unseres
dem Programm: Die 4 Teilneh-
und Teilnehmer diskutierten ausführlich
merinnen
über die Frage,
wie wir
mit
der Flüchtlingssituation umgehen sollen
und darüber, welches die
„Durftmarken“ sind, die wir als Jugendorganisation
in das Wahlprogramm
der
CDU einbringen
wollen.
Die
Ergebnisse
bildeten die
Basis
für die
beiden
Leitanträge
des
Landesvorstands
zu
unserem Landestag
in
Bad
Saulgau. In der Vorbereitung
des Deutschlandtags stand auch das Thema
Großstadtpolitik sowie das „Zukunftspapier“ des Bundesverbandes auf
dem Programm.
neben dem Arbeiten kamen
aber auch dieses Jahr das
kulturelle Programm – mit einer Stadtführung durch
Mailand – und
die Entspannung
am
Pool, an
der Boccia-Bahn sowie
bei einem
Ausflug nach Varenna
und zum Castello di Vezio
nicht zu kurz.
444
am Pool, an der Boccia-Bahn sowie bei einem Ausflug nach Varenna und zum Castello di Vezio

naGelbrand

Ein historischer Fehler

Mitte Juni dieses Jahres war es so weit: Die Vertreter der islamischen Republik Iran und die Un-Vetomächte plus Deutschland haben sich in Wien auf ein Abkom- men geeinigt, das dem Iran die zivile nutzung der Atomenergie gestatten soll. Die iranische Re- gierung verpflichtet sich darin zu tiefgreifen- den Einschnitten bei der Urananreicherung und akzeptiert internationale Kontrollen. Im Gegenzug sollen die in dem Streit verhängten internationalen Handels- und Finanzsanktionen schrittweise aufgehoben werden. Mit diesem Abkommen ist ein jahrelanger internationaler Streit zu Ende gegangen. Aber mitnichten ist der „Atom-Deal“ eine große Chance für den na- hen Osten. In den Vereinigten Staaten haben die Republikaner bereits angekündigt, im Kongress gegen das Abkom- men zu stimmen. Wenngleich US-Präsident Obama ein solches Votum mit einem Veto aufheben will, erhalten die Republikaner Rückendeckung von Seiten des israe- lischen Ministerpräsidenten netanjahu. Die Sicherheit Israels darf nicht zum Kollateralschaden von fehlgelei- teten diplomatischen Experimenten werden! Grundlage

Gewinner

Thomas Kreuzer

Gewinner Thomas Kreuzer Im Bayerischen Landtag kam es beim Thema Asyl- und Flüchtlingspoli- tik zu einer

Im Bayerischen Landtag kam es beim Thema Asyl- und Flüchtlingspoli- tik zu einer hitzigen Debatte. Der CSU-Fraktionsvorsitzende Thomas Kreuzer machte SPD und Grünen für die hohen Asylbewerberzahlen im Land mitverantwortlich. Wäh- rend der Debatte kamen heftige zwischenrufe von Seiten der Oppo-

sition, doch Kreuzer fing dann erst richtig an mit Zahlen und Argumenten zu kontern und warb für ein beschleunigtes Verfahren bei der Abschiebung von Menschen aus sicheren Herkunftsländern.

von Diplomatie und Verträgen ist Vertrauen. Doch ge- rade eben jener essenzielle Bestandteil fehlt. Der Iran hat in der Vergangenheit zu oft ein falsches Spiel be- trieben und wird so auch in Zukunft nicht zu einer Stabilisierung der ohnehin chronisch prekären Lage im Nahen Osten beitragen. Darüber hi- naus wird ein solcher Atom-Deal mehr als 10 Milliarden Dollar an eingefrorenen Ölgel- dern freisetzen, die – so ist u. a. die Ein- schätzung des US-Präsidenten – wohl zu einem Teil auch in die Finanzierung von Terrororganisationen fließen würden. Wer meint, dass ein Staat, der sowohl indirekt als auch direkt Terrororganisati- onen fördert und regel- mäßig betont, was er vom Existenzrecht des „zionistischen Regimes“ hält, durch ein Abkommen „gezähmt“ und vom Bau einer Atom- bombe abgehalten werden könnte, begeht nicht nur einen historischen Fehler, sondern glaubt wohl noch an den Osterhasen. Hier hat nicht die Diplomatie gewonnen, sondern in- ternationale Wunschvorstellungen haben die Realität

verdrängt. (ls) Verlierer Horst Seehofer Für CSU-Vorsitzenden Seehofer läuft momentan alles nicht so rund wie
verdrängt.
(ls)
Verlierer
Horst Seehofer
Für CSU-Vorsitzenden Seehofer läuft momentan
alles nicht so rund wie er es sich wünscht. Zwei
seiner Prestigeobjekte, die PKW-Maut und das
Betreuungsgeld, werden
ausgebremst. Und auch
mit sonstigen Bemü-
hungen wie dem Wider-
stand gegen eine neue
Stromtrasse lief es nicht
ganz erfolgreich. Als Ge-
schenk bekommt Bayern
jetzt gleich zwei neue
Stromtrassen. (cs)
bekommt Bayern jetzt gleich zwei neue Stromtrassen. (cs) Bild Kreuzer: Judith Häusler. Bild Seehofer: Wikimedia
bekommt Bayern jetzt gleich zwei neue Stromtrassen. (cs) Bild Kreuzer: Judith Häusler. Bild Seehofer: Wikimedia

Bild Kreuzer: Judith Häusler. Bild Seehofer: Wikimedia Commons / Ralf Roletschek / CC BY-SA 3.0 DE / https://commons.wikimedia.org/wiki/File:12-

landestaG 2015

13.03.2016: Das Rückspiel gewinnen!

landestaG 2015 13.03.2016: Das Rückspiel gewinnen! Am 10.-11. Oktober fand unser 44. ordentlicher Landestag in Bad

Am 10.-11. Oktober fand unser 44. ordentlicher Landestag in Bad Saulgau (Landkreis Sigmaringen) statt. Wie im Vorjahr gab es auch diesmal am Vorabend einen Empfang des JU-Freundeskreises, bei dem wir diesmal unsere ehemalige Landesvorsitzende Edith Grupp und die Sigmaringer Landrätin Stefanie Bürkle begrüßen durften.

Sigmaringer Landrätin Stefanie Bürkle begrüßen durften. Am Samstag ging dann um zehn Uhr unser #JULT15 los.

Am Samstag ging dann um zehn Uhr unser #JULT15 los. nach der Diskussion von Satzungsänderungen – u. a. beträgt die Amtszeit des Landesvorstands künftig zwei Jahre – wurde nikolas Löbel mit seinem bisher besten Er- gebnis von 84,2 % im Amt bestätigt. Im Anschluss sprach CDU-Landeschef Thomas Strobl MdB sein Grußwort.

sprach CDU-Landeschef Thomas Strobl MdB sein Grußwort. Ein erster Höhepunkt war um 13.00 Uhr die Rede

Ein erster Höhepunkt war um 13.00 Uhr die Rede des Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder MdB. Um 15.00 Uhr liefen Spitzenkandidat Guido Wolf MdL, CSU-Ehrenvorsitzender Dr. Edmund Stoiber und unsere jungen Landtagskandidaten gemeinsam in den Saal ein.

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Bilder: Hannes Griepentrog, Achim Schober

landestaG 2015

landestaG 2015 Während Wolf die Landesregierung angriff, aber auch „Lust auf Zukunft“ machen wollte, warb Stoiber

Während Wolf die Landesregierung angriff, aber auch „Lust auf Zukunft“ machen wollte, warb Stoiber für eine Wiederbelebung der „Südschiene“ zu Bayern unter einer neuen CDU-geführten Landesregierung.

zu Bayern unter einer neuen CDU-geführten Landesregierung. Den Abschluss des ersten Tages bildete die Rede unseres

Den Abschluss des ersten Tages bildete die Rede unseres Bundesvorsit- zenden Paul Ziemiak, bevor es weiter zum Gottesdienst und von dort zur „Schwäbischen nacht“ in die „Mausefalle“ ging.

zur „Schwäbischen nacht“ in die „Mausefalle“ ging. Am zweiten Tag stand die Rede unseres ehemaligen

Am zweiten Tag stand die Rede unseres ehemaligen Vorsitzenden und heu- tigen CDU-Bezirkschefs Thomas Bareiß MdB sowie ein Gespräch mit der jüngsten Bundestagsabgeordneten Ronja Schmitt auf dem Programm.

Bundestagsabgeordneten Ronja Schmitt auf dem Programm. Im Anschluss wurde die Beratung der Anträge zu Ende

Im Anschluss wurde die Beratung der Anträge zu Ende geführt. Herzlichen Dank an Katharina Burger und ihr Team vom JU-Kreisverband Sigmaringen für diesen gelungenen Landestag!

nikolas Löbel Fabian Gramling Manuel Hagel Martin numberger
nikolas Löbel
Fabian Gramling
Manuel Hagel
Martin numberger

Wahlergebnisse

Vorsitzender

Stellv. Vors.

Finanzreferent

Kristoffer Werner

Medienreferent

Fabian Kemmer

Schriftführerin

Carolin Jenkner

Beisitzer

Dominik Apel Dr. Mark Fraschka Sylvia Gaiser Christoph Hald Christian Kellner Fabien Knaus Fabian Mänder Ronja Schmitt MdB Markus Schuster Christian Steck

Deutschlandrat

Katharina-Sarah Dörr

Christina Oberdorfer

Maria-Lena Weiss

Stellv. DRat

Marcel Bauer

Moritz Oppelt

Wolfgang Schmauder

Roman Baumgartner

Daniel Gerjets

Romen Link

Matthias Kutsch

Deutschlandtag

Dominik Martin Fabian Gramling Katharina Burger Markus Schuster nikolas Löbel Vera Huber Ronja Schmitt MdB Simon Weißenfels Moritz Oppelt Michael Lehmann Dr. Mark Fraschka Roman Baumgartner Manuel Hailfinger Felix Ockenfuß Christian Kellner

Stellv. DTag

Hannes Griepentrog Christian Steck Carolin Jenkner Kristoffer Werner Maximilian Mörseburg Marc Weber Theresia Lanig Christian Mildenberger Sylvia Gaiser Sonja Grässle Markus Beil Christine neumann Alexandra Knoth Alkmar von Alvensleben Daniel Gerjets Marcel Stürz Frank Schönhöfer Jasmin Seitz + 1 weitere Ersatzdel.

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deutschlandtaG 2015

Die JU zu Gast in Hamburg

deutschlandtaG 2015 Die JU zu Gast in Hamburg Der Deutschlandtag begann mit einem bewegenden Gedenken an

Der Deutschlandtag begann mit einem bewegenden Gedenken an den ehemaligen Bundesvorsitzenden Philipp Mißfelder. In der Diskussion mit Angela Merkel forderte Christian natterer eine stärkere Sicherung der EU-Au- ßengrenzen. Unser ehemaliger JU-Landesvorsitzender Steffen Bilger hielt ein Grußwort für die Junge Gruppe.

Steffen Bilger hielt ein Grußwort für die Junge Gruppe. nach der Rede von Ursula von der

nach der Rede von Ursula von der Leyen stand am Samstag die „Zukunftsdiskussion“ in drei Foren sowie die Antragsberatung auf dem Programm. Ein „Höhepunkt“ war die Diskussion mit Generalsekretär Peter Tauber – er wurde auf dem „heißen Stuhl“ in fast zwei Metern Höhe mit den Fragen der Teilnehmer gelöchert.

zwei Metern Höhe mit den Fragen der Teilnehmer gelöchert. Am Sonntag folgte die Rede unseres ehemaligen

Am Sonntag folgte die Rede unseres ehemaligen JU-Landesvorsitzenden und heutigen EU-Kommissars Günther H. Oettinger, der im Saal auch bei „seiner“ JU Baden-Württemberg Halt machte. Mit der Rede von Kanzleramts- minister Peter Altmaier und dem Beschluss eines Antrags zur Flüchtlingspolitik ging der #DLT15 dann zu Ende.

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Philipp mißfelder

5. August 1979 – 1. Juli 015

Beim Deutschlandtag in Hamburg stand zu Beginn das Andenken an Philipp Mißfelder im Mittelpunkt. Er wurde posthum zum Ehrenvorsitzenden gewählt und es wurde bekanntgegeben, dass zu seinem Gedenken in Is- rael ein Wald gepflanzt werden soll. Wir Weggefährten empfanden besonders dieses Zeichen in Anwesenheit von Ann-Christin Mißfelder als sehr würdig und angemessen. Mit Philipp Mißfelder ist das wohl größte politische Ta- lent unserer Generation von uns gegangen. Sein Tod ist auch jetzt nach einigen Wochen noch unbegreiflich. Ich habe Philipp in der Schüler Union kennengelernt, als wir beide Landesvorstandsmitglieder und dann auch Lan- desvorsitzende waren. Als er schließlich 1998 SU-Bun- desvorsitzender wurde, berief er mich zum Bundesge- schäftsführer. Damals hätten wir nicht gedacht, dass wir uns einmal im Bundestag als Abgeordnete wiedersehen würden. Politik war damals für uns eher ein spannendes Hobby. Philipp verehrte schon immer Helmut Kohl und für ihn war es eine große Freude, in dieser Zeit bereits den Kanzler der Einheit kennenzulernen. Bekanntlich entwickelte sich daraus eine besondere Freundschaft. noch heute erinnere ich mich sehr gut an diese Zeit. Anfangs lief die Kommunikation über die elterlichen Festnetztelefone und wir mußten darauf achten, mög- lichst erst ab 1 Uhr zu telefonieren, weil dann für Fern- gespräche der günstigere „Mondscheintarif“ galt. Eine unserer Innovationen im Bundesverband war der Ver- sand eines wöchentlichen Info-Faxes an die Landesver- bandsvertreter. Damals war einfach noch vieles anders. Für Philipp ging es nach der SU-Zeit nahtlos weiter mit der Wahl als (jüngster) Beisitzer in den CDU-Bun- desvorstand 1999, dann wurde er Chefredakteur der „Entscheidung“ und schließlich in nachfolge von Hilde- gard Müller JU-Bundesvorsitzender. Ich habe es immer wieder sehr bedauert, dass zum Ende seiner außergewöhnlich langen zwölfjährigen Amtszeit logischerweise irgendwann kaum mehr be- kannt war, welch große Verdienste wir Philipp zu ver- danken hatten. Die JU wurde professioneller, interna-

tional hervorragend vernetzt, die innerparteiliche und mediale Bedeutung der JU nahm enorm zu. Vieles, was heute als selbstverständlich gilt, war damals eine große Kraftanstrengung. Zu großen Erfolgen kamen natürlich auch große He- rausforderungen. Das Inter- view zum „Hüftgelenk“ ge- hörte dazu, das letztendlich der Ausgangspunkt für eine beispielhafte Zusammenar- beit mit der Senioren Union war, schlechte und häufig unfaire Presse – vielleicht alleine schon, weil viele Redakteure mit unserem „JU- Karriereweg“ wenig anfangen können, später auch innerparteiliche Kritik. Michael Inacker hat dazu in seinem nachruf geschrieben: „Sein Tod sollte Anlass sein, auch darüber nachzudenken, Debatten anders zu führen, nicht unseren Gegnern die moralische Integri- tät abzusprechen. Wer sein Spitzenpersonal zu Über- menschen erziehen möchte, kehre erst einmal vor der eigenen Haustür und sollte doch gerade als Christ um die menschliche Fehlbarkeit wissen.“ nach der aktiven Zeit in der Jungen Union stand für Philipp die Außenpolitik im Mittelpunkt. nach sei- nem Tod wurde deutlich wie bekannt, geschätzt und gut vernetzt er weltweit war. Kondolenzschreiben aus den unterschiedlichsten Ländern erreichten auch uns als Junge Gruppe und viele unserer ausländischen Ge- sprächspartner in den vergangenen Tagen und Wochen äußerten ihre Bestürzung. neben seinem intensiven politischen Leben war für Philipp seine Frau Ann-Christin, die er bereits aus der Schüler Union kannte, sowie seine beiden Töchter be- sonders wichtig. Für sie tut mir der Verlust des Ehe- manns und Vaters besonders leid. Die Familie entschied sich für Johannes 11, 5-6 als einen Trauerspruch, der Trost und Hoffnung gibt: „Jesus Christus: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben.“ Steffen Bilger MdB, JU-Landesvorsitzender 2006-2011, Vorsitzender der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Fraktion

Vorsitzender der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Fraktion Bild: Philipp Mißfelder mit dem damaligen

Bild: Philipp Mißfelder mit dem damaligen JU-Landesvorsitzenden Steffen Bilger beim JU-Landestag 009

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nl – nachricht von löbel

NL
NL

Nachricht von Löbel

Liebe Mitglieder und Freunde der Jungen Union, die Flüchtlingskrise und der Ansturm von über einer Million Flüchtlingen beschäftigen zur Zeit die gesamte Politik. Auch un- ser zurückliegender Landestag in Bad Saulgau war von der Flücht- lingspolitik und der Debatte da- rum geprägt. Bei diesem Landes- tag haben mich die Delegierten erneut mit 84,2 % zum Landes- vorsitzenden unserer Jungen Uni- on Baden-Württemberg gewählt. Für euer mir entgegengebrachtes Vertrauen danke ich euch sehr herzlich. Es war ein klasse JU-Landestag und ich danke vor allen Dingen der Jungen Union Sigmaringen mit ih- rer Kreisvorsitzenden Katharina Burger für die tolle Or- ganisation.

Die JU ist auf Wahlkampfmodus

Ich verstehe es als Aufgabe eines JU-Landesvorsitzen- den, kritischer und direkter als andere Funktionsträger in unserer Partei politische Sachverhalte und Fragestel- lungen im Sinne unserer jungen Generation zu hinter- fragen und zu thematisieren. So haben wir im Vorfeld, im nachgang und während den Beratungen unseres Landestages viel über die Regulierung und Steuerung des Flüchtlingsansturms auf unser Land und das Versa- gen der grün-roten Landesregierung bei der alltäglichen Bewältigung der Flüchtlingskrise vor Ort diskutiert. Es ist uns dabei auch gelungen, einmal deutlich und „laut. stark.“ in der Öffentlichkeit hervorzuheben, dass der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann poli- tisch schwer angeschlagen ist und ihm die politische Schaffenskraft fehlt. Der grüne Ministerpräsident reprä- sentiert das Land, aber er führt es nicht. Doch genau um diese politische Führung geht es in außergewöhnlichen Zeiten wie diesen. Mit dem Landestag haben wir auch

den Startschuss für den Landtagswahlkampf gegeben. Mit unseren fünf JU-Kandidaten Christine neumann, Fabian Gramling, Felix Schreiner MdL, Simon Weißen- fels und Manuel Hagel haben wir übers gesamte Land verteilt tolle junge Kandidaten, die der CDU Baden- Württemberg ein junges, frisches Gesicht geben wer- den. Für diese fünf JU-Kandidaten, für die vielen Zweit- kandidaten aus Reihen der Jungen Union und für alle 70 CDU-Direktkandidaten gilt es nun, in den restlichen 0 Wochen mit Volldampf Wahlkampf zu machen. Wir haben ein Ziel: Wir wollen für Baden-Württemberg eine bessere, eine CDU-geführte Landesregierung. Die Junge Union ist dazu hervorragend aufgestellt. Wir sind inhaltlich stark, wir sind kampagnenfähig und wir haben Lust auf Wahlkampf, noch viel mehr, wir ha- ben Lust auf einen deutlichen Wahlsieg am 1. März

016.

Packen wir’s an!

Herzliche Grüße

am 1. März 016. Packen wir’s an! Herzliche Grüße Euer nikolas 0 Titelbild: Forced to grow

Euer nikolas

0

Titelbild: Forced to grow up too soon in Lebanon: Mahmoud. flickr / Photo Unit / CC BY-NC /

https://www.flickr.com/photos/101268966@N04/11114941133

Simon Weißenfels Maximilian Biegert Jochen Haas Sonja Grässle Florian Lehnert Julia Benz Philipp Löffler
Simon Weißenfels Maximilian Biegert Jochen Haas Sonja Grässle Florian Lehnert Julia Benz Philipp Löffler
Simon Weißenfels
Maximilian Biegert
Jochen Haas
Sonja Grässle
Florian Lehnert
Julia Benz
Philipp Löffler
Sebastian Griebling

kv Göppingen (09.05.015)

Vorsitzender

Stellv. Vorsitzende

Geschäftsführerin

Finanzreferent

Pressereferentin

Schriftführer

Internetreferent

kv sigmaringen (0.05.015)

Vorsitzende

Katharina Burger

Stellv. Vorsitzende

Kai Holz

Stephanie Müller

Finanzreferent

Bastian Pfaff

Geschäftsführer

Philipp Dürr

Presseref. & Schriftf. Thomas Reichert Medienbeauftragter Sebastian Knott

Mitgliederreferent

Felix Faistlinger

kv freiburg (11.06.015)

Vorsitzende

Carolin Jenkner

Stellv. Vorsitzende

Laura Repp

Jonas Schwarz

Finanzreferent

Christoph Albers

Geschäftsführer

Marius Joannaud

Pressesprecher

Theodor Lammich

Schriftführer

Tobias Trösch

Internetreferent

Alexander Fix

Bildungsreferentin

Selina Krauß

Mitgliederbeauftr.

Rolf-Peter Weber

kv heidelberg (6.06.015)

Vorsitzender [neu]

Vorsitzender [neu]

till nierhoff

Stellv. Vorsitzende

Jasmin Becker

Bernadette Boehl

Andre Osusky

Schatzmeister

Alan James-Schulz

Schriftführer

Daniel Spitz

Pressesprecher

Malte Arndt

Internetbeauftragter Alexander Urhahn

Geschäftsführer

Jannik Ferster

Kreisjahreshauptversammlungen

Protokolle von Orts-

Nicht

vergessen:

und Kreisjahreshauptversammlungen

und die

gleich an die Bezirks-

immer

der JU schicken!

Landesgeschäftsstelle

kv baden-baden (01.08.015)

Vorsitzender

Konstantin Krichbaum

Stellv. Vorsitzende

Oliver Weiss

Konstantin Kogeler

Kai-Benedikt Frank

Finanzreferent

Simon Schulz

Pressesprecher

Vincent Schrömgens

Schriftführerin

Ezra Bailer-Jones

Mitgliederstatistik

mitgliederstand 31.07.2015 und vergleich zum 31.07.2014

kreisverbände nach veränderung (absolut)

 

zollernalb

351

+ 48

+ 16%

kv biberach (1.08.015)

Esslingen

273

+ 26

+ 11%

Vorsitzender

Mario Wied

Heidelberg

216

+ 14

+ 7%

Stellv. Vorsitzende

Max Herzog

Tübingen

175

+ 10

+ 6%

Simone Maier

Ravensburg

409

+ 9

+ 2%

Melissa Schneider

Calw

126

+ 8

+ 7%

Geschäftsführerin

Sophie Uhlmann

Alb-Donau/Ulm

414

+ 6

+ 1%

Finanzreferent

Dominik Waller

Reutlingen

363

+ 6

+ 2%

Pressereferent

Timo Locherer

Freudenstadt

129

+ 4

+ 3%

Schriftführerin

Rebekka Kiefer

Waldshut

106

+ 3

+ 3%

Internetreferent

Florian nußbaumer

Baden-Baden

61

+ 1

+ 2%

 

Emmendingen

86

± 0

± 0%

kv konstanz (0.09.015)

Bodensee

226

± 0

± 0%

Vorsitzender [neu]

Vorsitzender [neu]

levin eisenmann

Hohenlohe

116

– 1

– 1%

Stellv. Vorsitzende

Marco Diegruber

Ludwigsburg

323

– 4

– 1%

Chris Martin

Breisgau-Hochschw.

149

– 5

– 3%

Steffen van Wambeke

Heilbronn

239

– 6

– 2%

Geschäftsführer

Dominique Sigwart

Biberach

191

– 6

– 3%

Finanzreferent

Felix Knaus

Schwarzwald-Baar

152

– 7

– 4%

Schriftführerin

Sabrina Weidlich

Mannheim

179

– 8

– 4%

Medienreferent

Simon Mai

Freiburg

185

– 8

– 4%

 

Lörrach

44

– 8

– 15%

kv zollernalb (04.09.015)

Ortenau

294

– 8

– 3%

Vorsitzender [neu]

Vorsitzender [neu]

sebastian mänder

Böblingen

203

– 8

– 4%

Stellv. Vorsitzende

Jörg niethammer

Karlsruhe-Stadt

264

– 9

– 3%

Susanne Stehle

Heidenheim

128

– 10

– 7%

Finanzreferent

Martin Schrenk

Schwäbisch-Hall

113

– 10

– 8%

Schriftführer

Johannes Fritsch

Konstanz

227

– 11

– 5%

Geschäftsführer

Steffen Conzelmann

Rottweil

221

– 11

– 5%

Bildungsreferent

Jörg Hammermeister

Enzkreis/Pforzheim

171

– 12

– 7%

Mitgliederreferentin Julia Siedler

Rastatt

164

– 12

– 7%

Tuttlingen

323

– 12

– 4%

kv tuttlingen (11.09.015)

Neckar-Odenwald

489

– 18

– 4%

Vorsitzender

Martin numberger

Göppingen

204

– 18

– 8%

Stellv. Vorsitzende

nathanael Schwarz

Rems-Murr

333

– 20

– 6%

nadine Zindeler

Main-Tauber

687

– 21

– 3%

Finanzreferent

David Dreher

Rhein-Neckar

567

– 22

– 4%

Geschäftsführer

Tobias Kellner

Karlsruhe-Land

556

– 25

– 4%

Pressereferentin

Gloria Röpke-Marfurt

Stuttgart

393

– 26

– 6%

Schriftführer

Fabian Westhauser

Ostalb

625

– 37

– 6%

Internetreferent

Justus Braun

Sigmaringen

313

– 37

– 11%

Mitgliederreferentin Alexandra Sauter

kv rems-murr (1.09.015)

bezirksverbände nach veränderung (abs.)

Vorsitzender

Christian Steck

Stellv. Vorsitzende

Viktor Andreas

Württemberg-Hoh.

2.442

+ 36

+ 1 %

Christian nuding

Südbaden

1.787

– 67

– 4 %

Michael Sloninka

Nordbaden

2.922

– 79

– 4 %

Finanzreferent

Andreas Schildknecht

Nordwürttemberg

3.637

– 135

– 3 %

Pressereferent

Fabian Zahlecker

Schriftführerin

Juliane Wilhelm

Homepagereferent

Maurice Wanitzek

landesverband

Mitgliederreferentin Ann-Cathrin Simon

AG-Koordinator

Salahdin Koban

Baden-Württemb.

10.788 – 245

– 2 %

kv hohenlohe (5.07.015)

Vorsitzender

Simon Eberle

Stellv. Vorsitzende

Emanuel Roth

Stefanie Sonnentag

Finanzreferent

Konstantin Kiesel

Schriftführer

Tobias Mugele

Presse-/Internetref.

Robin Schmidt

kv freudenstadt (7.06.015)

Vorsitzender [neu]

Vorsitzender [neu]

Patrick speiser

Stellv. Vorsitzende

Manuel Bergmann

Mike Bergmann

Finanzreferent

Kevin Sitzler

Schriftführer

Patrick Grünenwald

Medienreferent

Martin Bergmann

kv stuttgart (11.07.015)

Kevin Sitzler Schriftführer Patrick Grünenwald Medienreferent Martin Bergmann kv stuttgart (11.07.015)

Vorsitzender [neu] maximilian mörseburg

Stellv. Vorsitzende

Julia Betsch

Thrasivoulos Malliaras

Inhaltl. Koordinator

Martin Viehweger

Pressesprecherin

Valerie Alker

Schriftführer

Martin Mäule

Medienreferent

Ingmar Dopfer

11

 

Impressum

herausgeber:

im interview:

Junge Union Baden-Württemberg – Humane Gesellschaft – Hasenbergstraße 49b 70176 Stuttgart

Roland Bernhard

Gastartikel:

Dr. Bernhard Lasotta Markus Ulbig

Tel.:

0711 66904-5

layout und satz:

Fax:

0711 66904-45

Junge Union

hg@ju-bw.de

Baden-Württemberg

www.ju-bw.de

Verantwortlich:

Hannes Griepentrog,

chefredakteur:

Landesgeschäftsführer

Daniel Töpfer (dt)

lgs@ju-bw.de

chef vom dienst:

druck:

Christopher Felder (cf)

Thema-Druck GmbH Albert-Schweitzer-Str. 4 7670 Kraichtal Tel. 0751 965-11 www.thema-druck.de

auflage /

redaktion:

Martin numberger (mn) Céline Santus (cs) Lorenz Siegel (ls) Eric Weber (ew)

erscheinungsweise:

verantwortlich für die artikel der bezirks- und kreisverbände:

Boris Schmitt

1.000 Exemplare,

vierteljährlich

Dominik Apel

Für JU-Mitglieder ist der Bezugspreis im Mitglieds- beitrag enthalten.

Frank Schönhöfer

Susanne Stehle

Redaktionsschluss für die hg 2015.4: 22.11.2015

Bezirksteile

Berichte aus den Kreisverbänden bitte per E-Mail an die Bezirksverantwortlichen senden. Die Redaktion behält sich Änderungen vor.

Gelbfüssler herausgeber: JU nordbaden verantwortlich: Boris Schmitt e-mail: boris.schmitt@ju-rnk.de

scheibenwischer herausgeber: JU nordwürttemberg verantwortlich: Frank Schönhöfer e-mail: scheibenwischer@ju-nw.de

anstösse herausgeber: JU Südbaden verantwortlich: Dominik Apel e-mail: anstoesse@ju-suedbaden.de

der schwarze Grat herausgeber: JU Württemberg-Hohenzollern verantwortlich: Susanne Stehle e-mail: schwarzer.grat@ju-wueho.de

Susanne Stehle e-mail: schwarzer.grat@ju-wueho.de Neu im JU-Shop: die ausrüstung für eure ju-Party! Der

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