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AT H L E T E N I N A K T I O N

Schwitzen und
schwätzen

Pause: Zeit
für Christo
von den Be ph und Har
rganstiege ry, sich
n zu erholle
n.

Der Schweiß rinnt, die Muskeln zucken und Hunger


macht sich langsam bemerkbar. Nach 5 Stunden, 58 km
und 1700 Höhenmetern wissen alle, was sie getan ha-
ben. Und sind beeindruckt. Beeindruckt vom imposanten
Alpenmassiv, den steilen Aufstiegen, schnellen Ab-
fahrten und atemberaubenden Ausblicken. Harry Härtel
hat sie eingeladen, ihn auf dieser Mountainbike-Tour zu
begleiten. Er kennt sie alle und gemeinsam verbringen
sie ein paar Tage zusammen, um ihrem Hobby, dem Bi-
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nachzugehen und sich näherzukommen.

Harry Härtel ist gelernter Bauzeichner und seit 2009 bei Ath-
leten in Aktion, der Sportlerarbeit von Campus für Christus, tätig.
Schon seit vielen Jahren arbeiteten er und seine Frau Milena eh-
renamtlich bei Athleten in Aktion mit: In Fußballcamps als Trainer
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und Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche. Nun steht seine
„Morgenpowe
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gesamte Zeit für die Aufgabe zur Verfügung, die ihm besonders am
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Herzen liegt: Menschen den Weg zu Gott zeigen!
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Bibel. Oft kontr
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derr „Wo man miteinander schwitzt, da schwätzt man auch miteinan-
nnoch lohnend d.. de lautet Harrys Devise, und so ergaben sich auf der Mountain-
der“,
bi
bike-Tour denn auch intensive Gespräche, die zu ganz konkreten
Entschlüssen führten. Jürgen z.B. ist erst seit einem Jahr gläubig und
hatte noch viele Fragen, von denen einige während der gemeinsamen
Zeit angesprochen werden konnten. Nun steht sein Entschluss fest: Beim
nächsten Bikecamp will er als Mitarbeiter dabei sein! Weil er selbst so
gute Erfahrungen gemacht hat auf diesem Camp. Und weil er noch mehr
lernen, aber auch anderen etwas geben will. Beim nächsten Camp wird
er den Teilnehmern sowohl sportliches Knowhow als auch geistliche
Wahrheiten vermitteln. Das ist ein zentrales Konzept von Athleten in Akti-
on, und das funktioniert nicht nur bei Jürgen.

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So froh, mich entschieden zu haben! sich sehr viel verändert, weil ich viel mehr über entsprechend herausgefordert, ihre eigenen Ge-
Szenenwechsel. Sie waren 10 bis 15 Jahre alt und meinen Glauben nachgedacht habe und so net- danken zum Thema in Worte zu fassen: Gibt es
hatten 7 Tage lang drei Dinge gemeinsam: Fuß- te, offene und vor allem hilfsbereite Menschen eine gültige Eintrittskarte für den Himmel, so wie
ball, Spaß und eine Menge guter Gedanken. 44 kennengelernt habe. Das hat mich begeistert. für das Endspiel der WM in Südafrika? Und wenn
Jungs waren es im vergangenen Sommer, die am Jetzt gehe ich freiwillig zu Gottesdiensten, das ja: wo gibt es sie und was kostet die denn?“
Fußballcamp von „Athleten in Aktion“, teilnah- hätte ich vorher nie gedacht.“ Nach so viel Input für die Seele geht es dann
men. Viele Kids fangen an, regelmäßig zu be- mittags richtig „zur Sache“: Jungs wie Mädchen
ten, sie beteiligen sich lebhaft an den Glaubens- anche Kids sind so begeistert von gehen in ihre Trainingsgruppen, um ihr sport-
themen und 5 von ihnen haben sich während der den Camps, dass sie über Jahre liches Können zu verbessern. In Illertissen wa-
Woche für ein Leben mit Jesus entschieden. hinweg kommen. Manche Mitarbeiter wurden ren es 6 Mannschaften, die von je zwei Trainern
Christoph z.B., ein 15-jähriger Fußballfan zu echten Freunden und Vorbildern, die man betreut wurden. Ein hoher Aufwand an Mitar-
aus Lindenberg, war zum ersten Mal dabei und immer wieder treffen will. Dem 1,80 m groß- beitern, aber jedes einzelne Kind ist es wert!
ist begeistert: „Ich bin so froh, mich für ein Le- en Tobi flossen Tränen über das Gesicht, als
ben mit Gott entschieden zu haben.“ Und da- es für ihn hieß, Abschied zu nehmen. Es war
mit das auch in Zukunft so bleibt, kontaktierten das letzte Camp für den jungen Fußballer, der
die Mitarbeiter von Athleten in Aktion Gemein- mit seinen 15 Jahren das Alterslimit für Teil-
Wintercamp 2010
den in Christophs Heimat, damit er seinen neu nehmer dieses Camps erreicht hatte. Er fragte Snowboard, Ski Alpin,
gewonnenen Glauben nicht allein leben muss. zum Schluss noch: „Darf ich Euch denn wieder Langlauf skating und klassisch
Eine Verfahrensweise, die grundsätzlich ange- mal besuchen und einfach nur vorbeischauen?“
wendet wird: Jedes Kind, das Interesse hat, wird Natürlich darf er! Das Allgäu, die TOP Region, um super Wintertage
mit viel Sonne zu erleben. Es erwarten Dich
an Gemeinden oder christliche Gruppen in der Menschen brauchen Christus! Die Erfah-
vielfältige Wintersport-Möglichkeiten und dazu
Nähe seines Wohnortes vermittelt, damit der rung zeigt, dass man beide leichter miteinander spannende Inputs über den christlichen Glauben!
Glaube auch wirklich Fuß fassen kann. bekannt machen kann, wenn man Männern,
Frauen und Kindern auf dem Gebiet, für das sie 28.3.-1.4.2010, Unterjoch, Allgäu
2-4-Bett-Zimmer mit eigener Dusche
atürlich gibt’s noch mehr als sommer- sich begeistern, begegnet. Für viele ist das nun 190 Euro
liche Fußballcamps. Kevin Wood, der mal der Sport. Und wenn nach einem schweiß- Nähere Infos bei Harry Härtel, Tel. 08361-16 28
Leiter der Sportlerarbeit von Campus treibenden Tag das Sport-Vorbild von den guten h.haertel@aia-deutschland.de. Weitere Termine auf
für Christus, war z.B. für ein Basketball- Erfahrungen erzählt, die es mit Jesus gemacht Seite 22 oder unter www.cfc-veranstaltungen.de
camp verantwortlich, an dem sportbegeisterte hat, dann klingt das auf einmal gar nicht mehr Jetzt anmelden!
Jugendliche zwischen 11 und 20 Jahren teilnah- weltfremd oder doof, sondern einfach span-
men. Eine solche Alterspanne ist eine echte He- nend und im besten Fall nachahmenswert. Auch dieses Jahr werden Kevin Wood und
rausforderung, der sich 10 ebenso begeisterte Auf den Camps wird gleich von Anfang an ge- Harry Härtel wieder Camps anbieten und be-
Mitarbeiter stellten. Dribbeln, Passen, Fangen, lebt, wovon geredet wird: Jeder Tag beginnt mit treuen. Neben der Nacharbeit der vergangenen
Körbe werfen: Jeder Teilnehmer soll in seinem der „Morgenpower“, zu der sich alle treffen, Camps läuft die Vorbereitung für die künftigen.
Spiel perfektioniert werden. „Sportlich fand um zu singen und in der Bibel zu lesen. Singen? Dieses Jahr wird die Arbeit noch ausgebaut. Zu-
ich es extrem cool, weil es zwar anstrengend Auf die Frage, ob das denn etwas sei, das heu- sätzlich zu den Fußball- und Basketballcamps
war, aber auch nicht so, dass man es gar nicht tige Teenager mitmachen, antwortet Harry Här- sind Mountainbike-Camps sowie Wintercamps
hätte meistern können. Ich persönlich fand es tel schlicht und klar: „Ja, die machen gut mit!“. für Skifahrer, Snowboarder und Langläufer
auch super, dass wir so viele Trainer hatten, die Von da geht es ab in die Kleingruppen, in denen (skating und klassisch) angedacht, dazu eine
dann sehr speziell auf jeden Einzelnen eingehen man über das Gehörte spricht. Da der geistliche Schneeschuhtour.
konnten“, meint die 17-jährige Anna aus Berlin Hintergrund der Teilnehmer sehr unterschied-
Tegel im Nachhinein. Aber ebenso wichtig seien lich ist, kann das schon mal eine kontroverse Infos bei Athleten in Aktion unter:
die geistlichen Inputs und persönlichen Be- Debatte werden. Und natürlich spielt auch das h.haertel@aia-deutschland.de oder
richte der Mitarbeiter gewesen. „Irgendwie hat Alter eine Rolle. Die Kinder werden ihrem Alter www.aia-deutschland.de informieren.

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