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Liebe Freunde!

17. April 2008


Die letzten Wochen haben uns sehr ermutigt. Gott baut sein Reich, seine Gemeinde, und es ist
wirklich ein Vorrecht, dabei mitzuhelfen.
Bei unserer Reise nach Mexico
haben wir klar eure Gebete gespürt. Noch bevor die WEC-Jahreskonferenz begann, habe ich bei
einem Missionsgottesdienst gepredigt, übrigens der erste, der in jener mexikanischen Gemeinde
veranstaltet wurde.
Organisiert wurde alles von Victor und Judith, die einmal von dieser Gemeinde ausgesandt werden
sollen, und zwar in ein muslimisches Land. Er kommt aus Chile, sie ist von der Gemeinde, wo der
Gottesdienst stattfand. Wenn eine Gemeinde sich entscheidet, jemanden aufs Missionsfeld zu
schicken und regelmäßig zu unterstützen, ist das immer ein großer Sieg!
Viele von euch kennen schon das Projekt "El Monte" und beten auch regelmäßig dafür. Wieder kann
man einige Gebäude mehr sehen. In dem größten von ihnen fängt in dieser Woche wieder ein Kurs
für Missionsanwärter an. Leider bekamen die 4 Kandidaten aus Kolumbien kein Visum, jetzt wollen
wir sie in den Kurs hier nach Brasilien einladen, der im August beginnt.
Noch eine Veränderung konnten wir beobachten: Hunderte von Zitronenbäumchen bilden nun
frische grüne Tupfer in der trockenen Landschaft. Die Zitronen sollen später verkauft werden. Der
Ertrag hilft mit, weitere Entwicklungen zu finanzieren.
Rosi und ich haben uns auch gefreut,
dass das Team in Mexiko immer mehr zu einer Einheit geworden ist. Zusammen haben sie sich jetzt
auch entschlossen, 3 noch völlig unerreichte Volksgruppen im Land zu erreichen: die Popoloca, die
Purépechas und die Pame. Betet doch mit um Arbeiter für diese reife Ernte.
Dann, am 2.April,
ging es für mich auf eine ganz besondere Reise. Schon längere Zeit haben wir uns als WEC mit dem
Gedanken beschäftigt, ob wir nicht auch in den südlichsten Ländern dieses Kontinents ganz gezielt
Missionsanwärter gewinnen sollten. Besonders die Länder Argentinien und Chile lagen uns auf dem
Herzen. Von dort kamen sogar schon Anfragen, warum denn der WEC noch nicht dort sei? So habe
ich mit einer ganzen Reihe von Missionsleitern, Bibelschuldirektoren und sonstigen Kennern der
Missionssituation reden können. Ich konnte bei mehreren Veranstaltungen sprechen und den WEC
vorstellen. Wir können uns nun sehr gut vorstellen, dass der WEC dort einmal ein Missionshaus
haben wird.
Der Höhepunkt war eindeutig der Besuch bei meinem alten Bibelschulfreund Thomas Vögelin und
seiner lieben Familie in Argentinien. Mit Gottes Hilfe und einem kompetenten Team konnten sie eine
missionarische Jugendarbeit aufbauen, die inzwischen Tausende von Jugendlichen in den Ländern
Chile, Argentinien, Bolivien, Peru, Paraguay und Uruguay zu einer konsequenten Nachfolge Jesu
gerufen hat. Nun fragen sich viele dieser jungen Leute ganz konkret, wie sie Gott vollzeitig dienen
können.
Und gerade hier haben wir jetzt als WEC die Chance, ihnen Einsatzmöglichkeiten in der ganzen Welt
anzubieten.
Am Dienstag, den 22 April,
werde ich dann noch einmal in Venezuela sein. Auch dort sind eine ganz Reihe junger Leute daran
interessiert, in der Weltmission mitzuarbeiten.
Das Ehepaar, das dort schon 30 Jahre gearbeitet und viele junge Leute über das Anliegen der
Weltmission informiert hat, kehrt nun aus Altersgründen in die USA zurück. Ein junges Ehepaar aus
Venezuela ist aber bereit, in ihre Fußstapfen zu treten und die Arbeit weiterzuführen. Es wäre super,
wenn sie die Arbeit gut weiterführen könnten.
Unser Michael,
der ja im Dezember glücklich sein Abitur bestanden hat, wird nun erstmal eine ganz andere Richtung
einschlagen. Studieren ist einfach nicht sein Ding, er muss was Praktisches machen. Was er sich im
Moment am besten vorstellen kann, ist in Deutschland Profi-Fußballer zu werden (mit den Tricks, die
er hier bei den Brasilianern gelernt hat....). Nachdem Rosi und ich ein paarmal geschluckt haben,
entschlossen wir uns dazu, Michael bei diesem Schritt behilflich zu sein und ihn zu ermutigen. Ein
Talent haben schon einige in ihm gesehen. Natürlich ist das Ganze mit Risiken verbunden, das
Geschäft um das runde Leder ist nicht das angenehmste, aber er muss das für sich selbst entdecken
und dann eine Entscheidung treffen. Von Mai bis August wird er sich also bei einigen Vereinen in
Deutschland vorstellen und ein Probetraining absolvieren. Sicher wird er jedes Mal auch Brasilianer
treffen.....
Das war´s wieder mal für heute. Vielen Dank fürs Mitbeten, wir beten auch für euch!

Eure
Rosi und Hans,
mit Manuel und Michael

Zum Nachdenken:
„Gott wird dann am meisten in uns verherrlicht, wenn wir unsere größte Zufriedenheit in Ihm
gefunden haben.“ (John Piper)