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DJI Expertise Taschengeld und Gelderziehung

Sigkeiten (66 %), gefolgt von Zeitschriften und Comics (50 %), Getrnken (39 %) und Essen unterwegs, Fastfood (37 %).

Abbildung 7: Ausgaben von Kindern und Jugendlichen in der Studie Jugend und Geld (Lange & Fries, 2006, S. 46)

Wahrscheinlich aufgrund der jngeren Altersgruppe der KidsVerbraucherAnalyse von 6 bis 13 Jahren nehmen Ausgaben fr Handy und Smartphone
(12 %) hier einen weniger wichtigen Stellenwert ein. Hingegen kommen
Spielzeug und Spielen (23 %) sowie Sticker und Sammelkarten (20 %) mehr
Bedeutung zu. Auch innerhalb der Studie Jugend und Geld lassen sich Altersunterschiede nachweisen: Jngere Kinder geben ihr Geld eher fr Sigkeiten und Comics aus, bei lteren sind hingegen Fast-Food, Getrnke,
sowie das Ausgehen, Kleidung und Kosmetika die grten Investitionsgebiete (Lange & Fries, 2006).
Kleidung wird insgesamt zwar nicht sehr hufig gekauft, nimmt jedoch,
dicht gefolgt von Weggehen und Handykosten den grten Anteil des ausgegebenen Geldes ein. Je lter die Jugendlichen, desto mehr mssen sie die
Handykosten selbst tragen, bei den Jngeren werden die Kosten oft vollstndig von den Eltern bernommen. Die Handykosten setzen sich zusammen aus Grundgebhr und Telefonkosten sowie Kosten fr Mehrwertdienste. 60 % der Jugendlichen mssen nur die laufenden Telefonkosten
von rund 12 Euro selbst bezahlen. Mssen die Grundgebhren auch selbst
bezahlt werden, belaufen sich die Kosten auf rund 18 Euro monatlich. Vor
dem Hintergrund zunehmender Flatrate-Vertrge sind explodierende Handykosten heute weniger brisant.
Jungen und Mdchen unterscheiden sich in den Ausgaben des Geldes:
Whrend Jungen deutlich hufiger Geld fr Fast-Food und Getrnke ausgeben, investieren Mdchen mehr Geld in Weggehen, Zeitschriften und
Zeitungen sowie fr Kleidung, Kosmetika und Accessoires.
Ausgabebereiche des Taschengelds im LBS-Kinderbarometer
Auch im LBS-Kinderbaromter, in welchem die Kinder offen danach gefragt
wurden, fr was sie ihr Taschengeld ausgeben, lassen sich Geschlechts22