Sie sind auf Seite 1von 1

Klaus Krassnitzer

7M

09.10.2015

Kommentar Refugees
Die Flchtlingskrise. In den Medien bekommt man fast nichts anderes
mehr zu hren. Flchtlinge hier, Refugees da. Wie werden sie befrdert,
welches Land macht heute wieder seine Grenzen zu, welches ffnet sie
wieder, wo werden die Flchtlinge untergebracht. Es fehlt gerade noch,
dass uns die Medien ber die Kleidungsfarbe der Flchtlinge oder das
Essen in den vorlufigen Unterknften informieren. Ach, das machen die
Medien ja sogar! Natrlich ist nicht zu bezweifeln, dass den Menschen
geholfen werden muss, aber wo soll das bitte hinfhren?
Und die Themendichte in den Medien macht sich bemerkbar: hunderte,
nein, mittlerweile tausende Menschen, denen normalerweise soziales
Engagement ein Fremdwort ist, helfen an Bahnhfen und in
Flchtlingslagern den armen Leuten. Warum? Weil sie Hilfe brauchen,
sagen die Helfer. Ich will nicht bezweifeln, dass diese Aussage stimmt,
jedoch muss man sich ja ernsthaft die Frage stellen, was diese Leute sonst
machen. Denn ob ein sterreichischer Hilfsbedrftiger nur annhernd eine
solche Hilfe bekommt, wage ich zu bezweifeln.
Aber genug des Wetterns gegen die Allgemeinheit. Mir ist natrlich
bewusst, dass der Krieg in Syrien und die daraus entstandenen Probleme
ernst zu nehmen sind. Doch mangels der Fhigkeit der EU, Probleme und
Konflikte zu lsen, fhlt man sich mittlerweile sogar als OttoNormalverbraucher fast berfordert.