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Institut für Diskrete Mathematik und Geometrie Geometrische Modellierung und Industrielle Geometrie

Institut für Diskrete Mathematik und Geometrie Geometrische Modellierung und Industrielle Geometrie

www.geometrie.tuwien.ac.at/student/arch

Geometrie www.geometrie.tuwien.ac.at/student/arch Zusatzprüfung aus Darstellender Geometrie ARCH/BI/Geodäsie

Zusatzprüfung aus Darstellender Geometrie ARCH/BI/Geodäsie VU 104.218 Tutorenskriptum

A 1 a a M A 2
A 1
a
a M
A 2

https://tuwel.tuwien.ac.at/

104.218 - 2015W

Einführung in AutoCAD

Arbeitsoberfläche

ViewCube Multifunktionsleiste (Werkzeuge) Konstruktionsebene Navigationsleiste Zeichenfenster Befehlszeile
ViewCube
Multifunktionsleiste
(Werkzeuge)
Konstruktionsebene
Navigationsleiste
Zeichenfenster
Befehlszeile
Statuszeile

1

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5

6

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1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 1 5

14 15

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16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 Statuszeile (Grundeinstellungen) Diese Einstellungen
16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 Statuszeile (Grundeinstellungen) Diese Einstellungen

Statuszeile (Grundeinstellungen)

Diese Einstellungen können beim rechten Button der Statuszeile vorgenommen werden. Blenden Sie folgende Funktionen mit einem Mausklick ein:

3-8,10-12,14-16,22

Und aktivieren Sie folgende Funktionen (blau unterlegt):

3,5,6,8,11,12,14,15

3

5

6

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11

12

(blau unterlegt): 3,5,6,8,11,12,14,15 3 5 6 8 11 12 4 7 10 16 Dies sind die

4

7

10

16

Dies sind die Funktionen für:

(3) Raster, (5) Abhängigkeit ableiten: Parallelität, Orthogonalität bleiben bei Änderung eines Punktes erhalten (6) Dynamische Eingabe: Koordinateneingabe neben dem Cursor (8) Polare Spur: Hilfslinien z.B. alle 45° (11,15) Objektfang: Fangfunktionen (Mittelpunkt einer Strecke, (12) Linienstärke (14) Wechselnde Auswahl: Auswahlmenü bei übereinander liegenden Objekten

)

Zeitweise ausgewählte Funktionen (4) Fangmodus: Nur Gitterpunkte des Rasters auswählbar (7) Orthomodus: Zeichnen nur in Koordinatenrichtungen möglich (10) Objektfangspuren: Koordinatenparallele Hilfslinien von Objektpunkten ausgehend (16) Dynamisches BKS: Anheften des Koordinatensystems an ein Volumenmodell

Befehlszeile

In der Befehlszeile können Sie Werkzeuge aufrufen, Koordinaten eingeben und Optionen der Tools einstellen. Wenn Sie nicht wissen was Sie eingeben müssen, dann werfen Sie einen Blick auf diese Zeile.

Navigationsleiste/ ViewCube

Diese Tools ermöglichen eine Ansichtsteuerung. Sie können auch die Seitenflächen des ViewCubes anklicken, um spezielle Ansichten, wie etwa Auf-, Grund- oder Kreuzriss, einzustellen.

Mit dem Kreisring um den ViewCube können Sie die Ansicht drehen, indem sie diesen auswählen und mit gedrückter linker Maustaste die Maus verschieben.

Ansicht verschieben

Zoomen

Ansicht drehen

Konstruktionsebenen

+
+

Am rechten Rand des Zeichenfensters können Sie unterhalb des ViewCubes die aktive Konstruktionsebene einstellen.

Ist etwa die xy-Ebene ausgewählt, so können Sie nur in dazu parallelen Ebenen zeichnen. Wollen Sie beispielsweise einen Drehkegel mit y- paralleler Achse zeichnen, müssen Sie zunächst auf „xz“ umstellen, um den Basiskreis in einer xz-parallelen Ebene zu konstruieren.

z z z x y x y x y
z
z
z
x y
x y
x
y
xz-parallelen Ebene zu konstruieren. z z z x y x y x y Multifunktionsleiste (Werkzeuge) (22)

Multifunktionsleiste (Werkzeuge)

(22) in der Statuszeile ermöglicht den Wechsel auf 3D-Modellierung

Extrusion (Erzeugung von Prismen aus Polygonen) Polylinie, Kreis, regelm. Polygon, Rechteck
Extrusion (Erzeugung von
Prismen aus Polygonen)
Polylinie, Kreis,
regelm. Polygon, Rechteck

Grundkörper

Kappen (zB. ebene Schnitte)

Spiegeln, Verschieben, Kopieren, Drehen

Layer

Layer dienen der übersichtlichen Gestaltung einer Zeichnung. Mit dem Tool Layereigenschaften können Sie neue Layer erstellen und vorhandene Layer bearbeiten. Um auf einem bestimmten Layer zu zeichnen wählen Sie diesen im Dropdownmenü in der Gruppe Layer aus (siehe links). Zum Ausblenden eines Layers klicken Sie auf die Glühbirne neben dem Namen. Das Schloss dient dem Sperren eines Layers (Objekte können nicht bearbeitet oder gelöscht werden).

(Objekte können nicht bearbeitet oder gelöscht werden). Darstellungsstile Wenn Sie in der linken oberen Ecke auf
(Objekte können nicht bearbeitet oder gelöscht werden). Darstellungsstile Wenn Sie in der linken oberen Ecke auf
(Objekte können nicht bearbeitet oder gelöscht werden). Darstellungsstile Wenn Sie in der linken oberen Ecke auf

Darstellungsstile

Wenn Sie in der linken oberen Ecke auf den rechten Eintrag (hier:

Drahtkörper) drücken, wird ein Menü geöffnet, in dem Sie den Darstellungsstil ändern können. Zum Konstruieren ist der Darstellungsmodus Drahtkörper geeignet. Wollen Sie realistischere Bilder erhalten, wählen Sie hier etwa Realistisch, Schattiert oder Schattierung mit Kanten.

etwa Realistisch, Schattiert oder Schattierung mit Kanten. Hintergrundfarbe Die Hintergrundfarbe können Sie bei den

Hintergrundfarbe

Die Hintergrundfarbe können Sie bei den Optionen (Rotes „A” in der linken oberen Ecke, ”

Button „Optionen” ) in der Registerkarte „Anzeige” unter dem Button „Farben

ändern.

Objektfang

Zum genauen Zeichnen benötigt man häufig den Objektfang, mit dem man etwa Endpunkte von Strecken, Schnittpunkte von Kurven oder Mittelpunkte von Kreisen exakt auswählen kann. Sind die Funktionen (6) und (7) in der Statuszeile eingeschaltet, so sind die wichtigsten Objektfänge dauerhaft aktiv. Benötigt man zusätzlich einmalig einen weiteren Fang (zB. Lot), so kann man diesen aus einer Liste auswählen, die man mittels Strg + rechte Maustaste aufrufen kann.

auswählen, die man mittels Strg + rechte Maustaste aufrufen kann. Zusatzprüfung aus Darstellender Geometrie Seite 4

Koordinaten

AutoCad ermöglicht die Eingabe von Polarkoordinaten und kartesischen Koordinaten. Bei Polarkoordinaten erfolgt die Eingabe wie folgt: „Radius< Winkel”. Bei kartesischen Koordinaten: „x-Wert, y-Wert”. Außerdem kann zwischen absoluter und relativer Koordinateneingabe gewechselt werden. Absolut bedeutet hierbei, dass die Koordinaten bezüglich des WKS - Ursprungs eingemessen werden. Relativkoordinaten beziehen sich auf den zuletzt angewählten Punkt.

Die Dynamische Eingabe in der Statuszeile ist hierbei eine wichtige Einstellung. Ist sie deaktiviert erfolgt die Eingabe automatisch als absolute Koordinaten. Ist sie aktiviert, als relative Koordinaten. Möchte man nur einen einzelnen Punkt anders eingeben, kann man dies mit der # oder @ Taste wie unten beschrieben tun.

 

kartesische

Polar-

Koordinaten

koordinaten

absolut *

#1,3

#2<60

relativ **

@1,3

@2<60

* Standard, wenn dynamische Eingabe deaktiviert ist (# kann weggelassen werden) ** Standard, wenn dynamische Eingabe aktiviert ist (@ kann weggelassen werden)

y @1,3 #1,3 @2<60 #2<60 60° 1 Start 60° 1 x
y
@1,3
#1,3
@2<60
#2<60
60°
1
Start
60°
1
x

Übung 1

Inhalt der 1. Übung:

Ÿ 2D Modellierung mit AutoCAD

Ÿ Konstruieren von Hauptrissen

Aufgabe 1.1: Modellieren Sie folgende Objekte in AutoCAD.

Aufgabe 1.1: Modellieren Sie folgende Objekte in AutoCAD. Zusatzprüfung aus Darstellender Geometrie Seite 6

Aufgabe 1.2: Konstruieren Sie Grund-, Auf- und Kreuzriss der gegebenen Objekten.

p p

z´˝ x´˝
z´˝
x´˝
z˝ y˝
y´ x´

p p

z´˝ x´˝
z´˝
x´˝
z˝ y˝
y´ x´
p z p U p x p y
p
z
p
U
p
x
p
y
z´˝ x´˝
z´˝
x´˝
z˝

y´ x´
z p U p x p y p
z p
U p
x p
y p
z´˝ x´˝
z´˝
x´˝
z˝ y˝
y´ x´
z p U p x p p y
z p
U p
x p
p
y
p z p U p x p y
p
z
p
U
p
x
p
y
 

z´˝

z´˝

  z´˝ z´˝ z˝

z´˝

z´˝

  z´˝ z˝ z´˝

x´˝

x´˝
   

y˝

x´˝

x´˝
   

y˝
 
 
 
   

 

x´

x´

z p U p x p z´˝ z˝
z p
U p
x p
z´˝

x´˝

  y´ x´ x´ z p U p x p z´˝ z˝ x´˝ y p y˝

y p

y˝
y˝ y´

x´ x´ z p U p x p z´˝ z˝ x´˝ y p y˝ y´ p

p z p U p x p y
p
z
p
U
p
x
p
y
 
z´˝

z´˝

 

  z´˝   x´˝     y˝           y´ x´

x´˝

   

   
   
   
 
 
   

  z´˝   z˝ x´˝     y˝           y´

Übung 2

Inhalt der 2. Übung:

Ÿ Modellieren mit Volumsmodellen

Ÿ Raumtransformationen mit AutoCAD

Aufgabe 2.1: Modellieren Sie die folgenden Grundkörper und platzieren Sie diese richtig. (Angabeblatt 1, Raumgeometrie-Arbeitsbuch)

1
1

Aufgabe 2.2: Modellieren Sie das durch Grund-, Auf-, und Kreuzriss gegebene Volumenmodell. (Arbeitsblatt 11, Raumgeometrie-Arbeitsbuch)

1 z'' y'' y' x'
1
z''
y''
y'
x'
z'' 4
z''
4

z'''

y''

y' x' z'' 4 z''' y'' x''' Seite 9 Zusatzprüfung aus Darstellender
x'''
x'''

Aufgabe 2.3: Modellieren Sie das, in den Hilfswürfel (s=100) eingeschriebene Objekt mit AutoCAD und spiegeln Sie dieses an der Ebene. (Arbeitsblatt 13, Raumgeometrie-Arbeitsbuch)

an der Ebene. (Arbeitsblatt 13, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) Aufgabe 2.4: Modellieren Sie das, in den Hilfswürfel

Aufgabe 2.4: Modellieren Sie das, in den Hilfswürfel (s=100) eingeschriebene Objekt mit AutoCAD und drehen Sie dieses um -90° um die Achse a. (Arbeitsblatt 14, Raumgeometrie-Arbeitsbuch)

a
a

Zusatzmaterial (Arbeitsblatt 11, Raumgeometrie-Arbeitsbuch)

2

z'' y'' y' x'
z''
y''
y'
x'
z''' z'' 5 y'' x'''
z'''
z''
5
y''
x'''

Übung 3

Inhalt der 3. Übung:

Ÿ Modellieren mit Booleschen Operationen

Ÿ Wiederholen der Raumtransformationen

Aufgabe 3.1: Modellieren Sie mittels der Werkzeuge Vereinigung und Differenz die folgenden technischen Objekte mit den angegebenen Maßen. (Angabeblatt 3, Raumgeometrie-Arbeitsbuch)

6

Maßen. (Angabeblatt 3, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) 6 8 Aufgabe 3.2: Modellieren Sie mit dem Werkzeug
8
8

Aufgabe 3.2: Modellieren Sie mit dem Werkzeug Durchschnitt folgende Turmspitzen. (Angabeblatt 2, Raumgeometrie-Arbeitsbuch)

20

Turmspitzen. (Angabeblatt 2, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) 20 10 Erklärungsfigur 50 50 Seite 11 Zusatzprüfung aus

10

Erklärungsfigur
Erklärungsfigur
50 50
50
50

Aufgabe 3.3: Modellieren Sie das gegebene Objekt durch Drehung des einen Quaders. Die Maße der Quader betragen 10x10x30. (Angabeblatt 2, Raumgeometrie-Arbeitsbuch)

10x10x30. (Angabeblatt 2, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) Zusatzmaterial (Angabeblatt 2 + 3,

Zusatzmaterial (Angabeblatt 2 + 3, Raumgeometrie-Arbeitsbuch)

(Angabeblatt 2 + 3, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) 14 Überlegen Sie sich geeignete Maße Zusatzprüfung aus

14

(Angabeblatt 2 + 3, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) 14 Überlegen Sie sich geeignete Maße Zusatzprüfung aus

Überlegen Sie sich geeignete Maße

3, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) 14 Überlegen Sie sich geeignete Maße Zusatzprüfung aus Darstellender Geometrie Seite 12
3, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) 14 Überlegen Sie sich geeignete Maße Zusatzprüfung aus Darstellender Geometrie Seite 12

Übung 4

Inhalt der 4. Übung:

Ÿ Erzeugungsweisen von Kegelschnitten

Ÿ Kegelschnitte als Schnittkurven auf Objekten erkennen

Ÿ Brennpunktsdefinition- und Eigenschaften von Ellipse und Parabel kennen und nutzen

Aufgabe 4.1: Modellieren Sie das folgende Objekt mit Hilfe der Booleschen Operationen. Die Bemaßung sind am Hilfswürfel zu orientieren. (Angabeblatt 3, Raumgeometrie-Arbeitsbuch)

zu orientieren. (Angabeblatt 3, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) FRAGE: Welche Schnittkurven treten hier auf? Aufgabe 4.2:

FRAGE: Welche Schnittkurven treten hier auf?

Aufgabe 4.2: Konstruieren Sie ebene Drehkegelschnitte (Ell., Hyp. Par.) in AutoCAD durch Kappen mit geeigneten Ebenen gemäß der unstehenden Abbildungen.

Ellipse z´´ ε´´
Ellipse
z´´
ε´´

y´´

Parabel

z´´ ε´´
z´´
ε´´

y´´

Hyperbel

z´´ ε´´
z´´
ε´´

y´´

Aufgabe 4.3: Machen Sie sich mit dem theoretischen Teil des Arbeitsblatte über Ellipsen

Aufgabe 4.3: Machen Sie sich mit dem theoretischen Teil des Arbeitsblattes über Ellipsen

vertraut und führen den zugehörigen Arbeitsauftrag aus.

vertraut und führen Sie den zugehörigen Arbeitsauftrag aus.

Aufgabe 4.4: Konstruieren Sie folgendes Objekt mit Hilfe Boolescher Operationen.

Aufgabe 4.3: Machen Sie sich mit dem theoretischen Teil des Arbeitsblatte über Ellipsen

vertraut und führen den zugehörigen Arbeitsauftrag aus.

(Angabeblatt, Raumgeometrie-Arbeitsbuch)

z‘‘‘ 50 40 x‘‘‘ 20 z‘‘ 20 40 50 y‘‘ 50
z‘‘‘ 50 40 x‘‘‘ 20
z‘‘‘
50
40
x‘‘‘
20
z‘‘ 20 40 50 y‘‘
z‘‘
20
40
50
y‘‘

50

Aufgabe 4.3: Machen Sie sich mit dem theoretischen Teil des Arbeitsblatte über Ellipsen

Aufgabe 4.5: Machen Sie sich mit dem theoretischen Teil des Arbeitsblattes über Parabeln

vertraut und führen den zugehörigen Arbeitsauftrag aus.

vertraut und führen Sie den zugehörigen Arbeitsauftrag aus.

Arbeitsblatt Kegelschnitte

Zusatzprüfung aus Darstellender Geometrie ARCH/BI/Geodäsie VU 104.218

Ellipse

Raumgeometriebuch Seite 116/117

Brennpunktsdefinition: Alternativ zur Definition über den ebenen Schnitt eines Drehkegels kann eine Ellipse auch als die Menge aller in einer Ebene

liegenden Punkte P definiert werden, für die die Summe der Abstände PF und

1

PF von zwei festen Punkten F und F (Brennpunkte) konstant ist.

2

1

2

P a a F F 1 2 2a 2b
P
a
a
F
F
1
2
2a
2b

Brennpunktsdefinition:

Ellipsengleichung:

Parameterdarstellung:

Tangentenkonstruktion nach de la Hire:

Mit Hilfe von Haupt- und Nebenscheitelkreis einer Ellipse können rasch und genau weitere Ellipsen- punkte samt Tangenten konstruiert werden.

Die Skalierung x´=x, y´=ya/b bildet Punkte P samt

Tangenten t der Ellipse auf Punkte P´ samt Tangenten t´ des Hauptscheitelkreises ab. Punkte auf der x- Achse (Hauptachse) bleiben bei der Skalierung fest.

P F 1 F 2
P
F 1
F 2
PF + PF = 2a 1 2 2 x y 2 2 + = 1
PF
+ PF
= 2a
1
2
2
x
y 2
2 +
= 1
2
a
b
P
F 1
F 2
x = a•cos u
y = b•sin u
B
t
P´=(x´|y´)
1
P
P=(x|y)
A
M
A 1
2
B
2
Reflexionsgesetz

Aufgabe zur Reflexionseigenschaft der Ellipse:

1.) Einzeichnen der Brennpunkte F , F 2.) Einzeichnen eines Lichtstrahls aus F durch P 3.) Reflexion des Strahls an der Ellipse 4.) graphische Kontrolle ob der reflektierte Strahl durch den Brennpunkt F verläuft.

2

1

2

1

Strahl durch den Brennpunkt F verläuft. 2 1 2 1 Einfallswinkel = Ausfallswinkel P Zusatzprüfung aus

Einfallswinkel = Ausfallswinkel

P
P

Parabel

Raumgeometriebuch Seite 70, 118

Brennpunkt-Leitgeraden-Definition:

Alternativ zur Definition als ebener Schnitt eines Drehkegels kann eine Parabel auch als die Menge aller in einer Ebene liegenden Punkte P

definiert werden, deren Abstände PF und Pl von einem festen Punkt F (Brennpunkt) und einer festen Geraden l (Leitgerade) jeweils gleich sind.

Brennpunktsdefinition:

Parabelgleichung:

PF = Pl

y

2

= 2px

Tangentenkonstruktion: Die Tangente t in einem Punkt P der

Parabel steht normal auf die entsprechende Verbindungsstrecke FL .

P

Aufgabe zur Reflexionseigenschaft der Parabel:

1.) Parallel zur Achse einfallenden Lichtstrahl e durch den Punkt P einzeichnen. 2.) Reflexion r des Lichtstrahls e an der Parabel konstruieren 3.) Reflektierten Lichtstrahl r erneut an der Parabel reflektieren 4.) graphische Kontrolle ob der ausfallende Lichtstrahl a parallel zum einfallenden Lichtstrahl e verläuft und ob der Lichtstrahl r durch den Brennpunkt verläuft.

y l t L P P d d S F x p/2 p/2 Reflexionsgesetz
y
l
t
L P
P
d
d
S
F
x
p/2
p/2
Reflexionsgesetz
y l t L P P d d S F x p/2 p/2 Reflexionsgesetz Einfallswinkel =

Einfallswinkel = Ausfallswinkel

P F
P
F

l

Übung 5

Inhalt der 5. Übung:

Ÿ Modellieren fortgeschrittener technischer Objekte

Ÿ Arbeiten mit dem Benutzerkoordinatensystem (BKS)

Aufgabe 5.1: Modellieren Sie das Objekt mit Hilfe der Funktion „dynamisches BKS” und der Booleschen Operationen. (Angabeblatt 3, Raumgeometrie-Arbeitsbuch)

Operationen. (Angabeblatt 3, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) TIPP: Verwenden Sie die Funktion (16) „dynamisches

TIPP:

Verwenden Sie die Funktion (16) „dynamisches BKS”

TIPP: Verwenden Sie die Funktion (16) „dynamisches BKS”

Aufgabe 5.2: Modellieren Sie das folgende Objekt. Orientieren Sie dafür das BKS gemäß der Abbildung an der Raumdiagonalen. (S.20, Fig. 3.12, Raumgeometrie-Theoriebuch)

Raumdiagonalen. (S.20, Fig. 3.12, Raumgeometrie-Theoriebuch) A z x y B Aufgabe 5.3: Modellieren Sie die folgenden

A

z x y
z
x y

B

Aufgabe 5.3: Modellieren Sie die folgenden Extrusionskörper. (Angabeblatt 4+5, Raumgeometrie-Arbeitsbuch)

1
1

5

(Angabeblatt 4+5, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) 1 5 TIPP zu 5: Das Objekt ist als Durchschnitt zweier
(Angabeblatt 4+5, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) 1 5 TIPP zu 5: Das Objekt ist als Durchschnitt zweier

TIPP zu 5:

Das Objekt ist als Durchschnitt zweier Extrusionskörper zu konstruieren.

Aufgabe 5.4: Modellieren Sie die folgenden technischen Objekte. (Angabeblatt 5, Raumgeometrie-Arbeitsbuch)

Objekte. (Angabeblatt 5, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) TIPP zu 2: Das innere Profildreieck erhalten Sie mit dem
Objekte. (Angabeblatt 5, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) TIPP zu 2: Das innere Profildreieck erhalten Sie mit dem
Objekte. (Angabeblatt 5, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) TIPP zu 2: Das innere Profildreieck erhalten Sie mit dem
Objekte. (Angabeblatt 5, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) TIPP zu 2: Das innere Profildreieck erhalten Sie mit dem

TIPP zu 2:

Das innere Profildreieck erhalten Sie mit dem Werkzeug „Versetzen”.

TIPP zu 2: Das innere Profildreieck erhalten Sie mit dem Werkzeug „Versetzen”.

Zusatzmaterial:

(Angabeblatt 3-5, Raumgeometrie-Arbeitsbuch)

16

(Angabeblatt 3-5, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) 16 8 6 Seite 17 Zusatzprüfung aus Darstellender Geometrie

8

(Angabeblatt 3-5, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) 16 8 6 Seite 17 Zusatzprüfung aus Darstellender Geometrie
(Angabeblatt 3-5, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) 16 8 6 Seite 17 Zusatzprüfung aus Darstellender Geometrie
6
6

Übung 6

Inhalt der 6. Übung:

Ÿ Verwendung des Torus bei Modellierungsaufgaben

Ÿ Konstruktion archimedischer Polyeder

Ÿ Modellieren von Modellen aus Architektur, Kunst und Design

Infobox: Torus (vgl. S.23, Raumgeometrie-Theoriebuch)

Der Torus ist eine Fläche, die durch Drehung eines Kreises (Meridiankreis) um eine Achse entsteht, wobei die Achse in der Trägerebene des Meridiankreises liegt. Die Meridiankreismittelpunkte liegen auf dem so genannten Mittenkreis. Der Torus ist somit durch die Radien r 1 (Mittenkreisradius) und r (Meridiankreisradius) festgelegt. Genau dies ist auch die Eingabe in AutoCAD: Mittelpunkt des Mittenkreises + r + r .

1

2

2

in AutoCAD: Mittelpunkt des Mittenkreises + r + r . 1 2 2 Aufgabe 6.1: Modellieren

Aufgabe 6.1: Modellieren Sie das gegebene Objekt mit Hilfe Boolescher Operationen (S.23, Fig. 3.22, Raumgeometrie-Theoriebuch)

Operationen (S.23, Fig. 3.22, Raumgeometrie-Theoriebuch) Aufgabe 6.2: Modellieren Sie das gegebene Objekt mit Hilfe
Operationen (S.23, Fig. 3.22, Raumgeometrie-Theoriebuch) Aufgabe 6.2: Modellieren Sie das gegebene Objekt mit Hilfe

Aufgabe 6.2: Modellieren Sie das gegebene Objekt mit Hilfe Boolescher Operationen (S.23, Fig. 3.21, Raumgeometrie-Theoriebuch)

Boolescher Operationen (S.23, Fig. 3.21, Raumgeometrie-Theoriebuch) Zusatzprüfung aus Darstellender Geometrie Seite 18

Aufgabe 6.3: Modellieren Sie folgende Archimedische Polyeder. In TUWEL finden sich Anleitungen zur Konstruktion, falls diese erforderlich sein sollten. (Angabeblatt 11, Raumgeometrie-Arbeitsbuch)

y y X y x
y
y
X
y
x

Aufgabe 6.4: Modellieren Sie die Skulpturen aus Würfeln. Überlegen Sie hierzu, wie die Drehparameter für die einzelnen Würfel gewählt werden müssen. Meiden Sie also vorerst die Anleitungen (TUWEL) und nutzen Sie diese nur im Ernstfall, oder zur Kontrolle für Ihre Überlegungen. (Angabeblatt 11, Raumgeometrie-Arbeitsbuch)

Überlegungen. (Angabeblatt 11, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) Zusatzmaterial (Arbeitsblatt 7+9,

Zusatzmaterial (Arbeitsblatt 7+9, Raumgeometrie-Arbeitsbuch)

2
2
Zusatzmaterial (Arbeitsblatt 7+9, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) 2 Seite 19 Zusatzprüfung aus Darstellender Geometrie
Zusatzmaterial (Arbeitsblatt 7+9, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) 2 Seite 19 Zusatzprüfung aus Darstellender Geometrie

Übung 7

Inhalt der 7. Übung:

Ÿ Modellieren von Rohrverbindungen

Ÿ Modellieren von Überdachungen

Ÿ Volumsmodelle in Flächenmodelle umwandeln

TIPP: Modellieren Sie sämtliche Beispiele als Volumsmodelle und wandeln sie diese am Schluss mit dem Werkzeug „Ursprung” in Flächenmodelle um.

Beispiele als Volumsmodelle und wandeln sie diese am Schluss mit dem Werkzeug „Ursprung” in Flächenmodelle um.

Aufgabe 7.1: Modellieren Sie folgende Rohrverbindungen. (Angabeblatt 13, Raumgeometrie-Arbeitsbuch)

1 6
1
6
(Angabeblatt 13, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) 1 6 8 12 Aufgabe 7.2: Modellieren Sie folgende Überdachungen.
8
8
12
12

Aufgabe 7.2: Modellieren Sie folgende Überdachungen. (Angabeblatt 14, Raumgeometrie-Arbeitsbuch)

4

(Angabeblatt 14, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) 4 Drehzylindrische Schalen 6 z'' y''
(Angabeblatt 14, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) 4 Drehzylindrische Schalen 6 z'' y''

Drehzylindrische Schalen

6

14, Raumgeometrie-Arbeitsbuch) 4 Drehzylindrische Schalen 6 z'' y'' Zusatzprüfung aus Darstellender
z'' y''
z''
y''

Zusatzmaterial:

(Angabeblatt 14, Raumgeometrie-Arbeitsbuch)

4
4
1
1

Übung 8

Inhalt der 7. Übung:

Ÿ Konstruieren einer Bezierkurve mittels Algorithmus von De Casteljau

Ÿ Berechnen einer Bezierkurve

Ÿ Anwenden der Eigenschaften der Bezierkurven

Aufgabe 8.1: Leiten Sie die Parameterdarstellung einer Bezierkurve her.

b 0

b 1 1 b 1 2 1-t t b 0 1 b 0 t 1-t
b 1
1
b 1
2
1-t
t
b 0
1
b 0
t
1-t
1-t
t

b

1

0

= b

0

+ t(b

1

- b ) = (1 - t) b + t b

0

0

1

b

1

=

1

b

2

=

0

b 2

Aufgabe 8.2: Sei eine Bezierkurve durch die Kontrollpunkte B ,

0

,B

3

gegeben. Konstruieren

Sie den zum Paramterwert u=0,5 gehörenden Kurvenpunkt P.

Sie den zum Paramterwert u=0,5 gehörenden Kurvenpunkt P. Zusatzprüfung aus Darstellender Geometrie Seite 22

Aufgabe 8.3: Überprüfen Sie den in der vorigen Aufgabe konstruierten Kurvenpunkt P anhand einer Rechnung und geben Sie eine Parameterdarstellung der Tangente in P an. Die Kantenlänge des Würfels ist 10.

c(u) = (1-u)

t

c(u) . =

u

= c(u) + r

.

3

.

B

0

+ 3 . (1-u)

.

c(u) =

2

.

u . B + 3 . (1-u) . u

1

2

.

B + u

2

3

.

B

3

Infobox: Eigenschaften von Bezierkurven

Ÿ Eine Bezierkurve n-ten Grades wird durch n+1 Kontrollpunkte festgelegt.

Ÿ Endpunktinterpolation: Eine Bezierkurve berührt ihr Kontrollpolygon im Anfangs- und im Endpunkt.

Ÿ Konvexe Hülle Eigenschaft: Eine Bezeirkurve befindet sich immer in der konvexen Hülle ihrer Kontrollpunkte.

Ÿ Unterteilungseigenschaft: Eine Bezierkurve kann in jedem ihrer Punkte in zwei Bezierkurven gleichen Grades zerteilt werden.

Ÿ Variationsreduzierende Eigenschaft: Eine Gerade schneidet eine Bézierkurve höchstens so oft, wie sie ihr Kontrollpolygon schneidet.

höchstens so oft, wie sie ihr Kontrollpolygon schneidet. Konvexe Hülle Eigenschaft Unterteilungseigenschaft g

Konvexe Hülle Eigenschaft

ihr Kontrollpolygon schneidet. Konvexe Hülle Eigenschaft Unterteilungseigenschaft g Variationsreduzierende

Unterteilungseigenschaft

g

Konvexe Hülle Eigenschaft Unterteilungseigenschaft g Variationsreduzierende Eigenschaft Seite 23 Zusatzprüfung

Variationsreduzierende Eigenschaft

Infobox: B-Spline Kurve

Ÿ Eine B-Splinekurve ist aus mehreren Bezierkurven gleichen Grades zusammengesetzt.

Ÿ Sie ist durch ein Kontrollpolygon und den Grad n eindeutig festgelegt.

Ÿ Bezierkurven sind Spezialfälle von B-Spline Kurven, deren Grad die Anzahl der Kontrollpunkte -1 ist. Dies ist zugleich auch der höchstmögliche Grad eine B-Spline Kurve.

Aufgabe 8.4: Kann es sich bei den folgenden Abbildungen um Bezier- oder B-Splinekurven handeln? Begründen Sie ihre Antwort.

C A B E D J H K I
C
A
B
E
D
J
H
K
I

F

G
G

M M

L
L

Zusatzmaterial:

Auf TUWEL befinden sich zwei JPG-Dateien. Fügen Sie diese in Auto-CAD ein und approximieren Sie die gegebenen Kurven durch Bezier- oder B-Splinekurven.

Sie die gegebenen Kurven durch Bezier- oder B-Splinekurven. Abb. 1 Abb. 2 Zusatzprüfung aus Darstellender Geometrie

Abb. 1

gegebenen Kurven durch Bezier- oder B-Splinekurven. Abb. 1 Abb. 2 Zusatzprüfung aus Darstellender Geometrie Seite 24

Abb. 2