Sie sind auf Seite 1von 3

O Tannenbaum

Ernst Anschtz (1824)

2.

3.

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!
Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit
ein Baum von dir mich hoch erfreut!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Bestndigkeit
gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit,
o Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren.

Morgen, Kinder, wird's was geben


Volkslied (1795)

2.

3.

Wie wird dann die Stube glnzen


von der groen Lichterzahl,
schner als bei frohen Tnzen
ein geputzter Kronensaal.
Wit ihr noch vom vor'gen Jahr,
wie's am Weihnachtsabend war?

Wit ihr noch mein Rderpferdchen,


Malchens nette Schferin,
Jettchens Kche mit dem Herdchen
und dem blankgeputzten Zinn?
Heinrichs bunten Harlekin
mit der gelben Violin?
4.
Welch' ein schner Tag ist morgen!
Viele Freunde hoffen wir;
uns're lieben Eltern sorgen
lange, lange schon dafr.
O gewi, wer sie nicht ehrt,
ist der ganzen Lust nicht wert!

Ihr Kinderlein kommet


Christoph von Schmid (1854)

2.
O seht in der Krippe im nchtlichen Stall,
seht hier bei des Lichtleins hellglnzendem Strahl
in reinlichen Windeln das himmlische Kind,
viel schner und holder, als Englein es sind.

3.
Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh;
Maria und Joseph betrachten es froh.
Die redlichen Hirten knien betend davor,
hoch oben schwebt jubelnd der himmlische Chor.

4.
O beugt wie die Hirten anbetend die Knie,
erhebet die Hndlein und danket wie sie.
Stimmt freudig, ihr Kinder - wer sollt' sich nicht freu'n? stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein!

5.
Was geben wir Kinder, was schenken wir dir,
du bestes und liebstes der Kinder, dafr?
Nichts willst du von Schtzen und Reichtum
der Welt,
ein Herz nur voll Demut allein dir gefllt.

6.
"So nimm unsre Herzen zum Opfer denn hin;
wir geben sie gerne mit frhlichem Sinn;
und mache sie heilig und selig wie deins,
und mach sie auf ewig mit deinem in eins."