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; Infanterjc F Pzf (klein) — 30m : : D 560/1 3 po e . A. ' Die Panzerfaust ist Deine Pak! Du kannst mit, ihr jeden Panzer bis auf Entfernungen von 30m ab- schieBen. Lies Dir dies Merkblatt richtig durch, dann kann Dir, wenn es darauf ankommt, nichts passieren. Wie sieht die Panzerfaust aus? Vorstecker —Visier Holeri roter Ausléiseknopt ) aN =) ‘W-Ladung\ Zinder \ Treibladung Rohr opt Zundiadung Flugelschatt Vorn ist der Kopf. Er enthalt eine H-Ladung, die jedeu zur Zeit bekannten Feindpanzer durchschlagt, auch an der dicksten Stelle. Hinten im Rohr befindet sich die Treibladung, die den Kopf losschieBt. Vorn um Rohr sitzt auBerdem der Fligelschaft, der zu- sammen. mit dem GeschoB herausfliegt. 4 - Be aera Po, gS ie RS _A tee _T Achtung! Durch die Treibladung ist das Rohr immer geladen, auch wenn der Kopf abgeschraubt ist. Deshalb auch bei abgeschraubtem Kopf nicht abdricken, sonst wird nach vorn der Fligelschaft herausgeschossen. AuBerdem: © ne nur h vorne geht sie los, Nach hinten ‘nen FeuerstoB, Beim AbschuB tritt am Rohrende ein Feuerstrahl heraus. Paf also auf, daB auf 10m niemand hinter Dir steht. Der Feuerstrahl mu8“Wuch nach Méglich- keit iber den Rand Deines Schiitzenloches weggehen. Sonst sengst Du Dir den Rock an. Der Feuerstrahl kann bis auf 2 m téd- lich wirken, wenn er cinen Kameraden br Pitt Wie machst Du die Panzerfaust fertig? Kopf abschrauben und vyorsichlig bei Seite legen. Rohr senkrecht halten (Visier nach oben), hélzernes Einlagerohr entnehmen. Zinder einsetzen (Zindhit- chen nach oben) und das Einlagerohr nachschieben. . Dann Ziindladung 34 mit dem Abdeckblattchen aus Papier nach unten (zum Zindhitchen ‘zeigend) in das Einlagerohr einschieben. Merke: Wie bei der Stielhandgranate: Loch auf Loch. Kopf wieder aufschrauben. Wie wird geschossen? * Vor allem erst mal: Ruhe! Du hast eine Panzer- faust, denke an den Gétz von Berlichingen, der hatte auch eine. 3 Vorstecker raus, Visier hochklappen. Mit dem Daumen das SchloB nach yorn schieben, bis der Schlagbolzen hérbar einrastet und der rote Ausléseknopf heraus- — 8 tritt (SchloB lauft sélbsttatig zurick). Es ist ge- 7 spannt und gesichert. Hebel am SchloB scharf § \/ nach links umlegen, dadurch wird entsichert, Die Panzerfaust ist schuSbereit. Driickst Du jetzt auf den roten Ausléseknopf, geht der SchuB los. © Dazu das Rohr unter den rechten Arm oder auf die rechte Schulter, je uach der Stellung, aus der Du schiefen willst. - SchieBen kannst Du _ prak- tisch aus jeder Lebenslage (liegend, knieend, stehend), Nur achte darauf: Rohrende frei! AuBerdem muBt Du wissen: Die Panzerfaust schieBt ohne jeden RickstoB (daher auch der Feuerstrahl nach hinten). Ube vorher malAnschlage, dann geht's nachher besser. Motto: Wie Du sie hiltst, ist einerlei, S Die Panzerfaust schieBt rickstoBfrei, Doch merke stets: Rohrende frei! Und das Zielen? Auge. Visieréffnung, obere Kante GeschoBkopf und das Ziel missen eine Linie bilden (genau wie Kimme und Korn beim Gewehr). Am besten haltst Du grund- satzlich Unterkante Turm an. Im dbrigen beachte: Bergauf, sete Wind hdher halten; bergab, mit Wind tiefer halten. In den Panzererkennungstafeln kannst Du Dir auBerdem die schwachen Stellen der Feind- panzer ansehen. Kommst Du nicht zum SchuB, kannst Du die Panzer- faust wieder sichern. Dazu: Hebel am Schlof wieder genau senkrecht stellen, SchloB nach vorn dricken bis zum Anschlag, roten Ausléseknopf driicken und SchloB lang sam zuricklaufen lassen. Es_ ist wieder entspannt und gesichert. Achte besonders auf dies: Blindganger nicht anfassen! Liegen lassen, wenn moglich sprengen (Bohrpatrone, Spreng erpen), Zind- versager kénnen vorkommen. Dann nicht an der ~ Panzerfaust herumdoktern, dazu ist sie zu gefahrlich. Weglegen, spater sprengen. Noch eine Bitte in Deinem eigenen Interesse. Sorge nach Méglichkeit dafir, daB die abgeschossenen Rohre nach hinten kommen. Die Heimat braucht sie, um Dir eine neue Panzerfaust zu schicken. AuBerdem sind Pramien fir die Rickgabe ausgesetzt. Und nun: Panzerknacker-Heil! . ® 7. 1000000. 7. 44 (T)