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plus Februar/März 2016 Nr. 26
plus
Februar/März 2016
Nr. 26

Inhalt

Editorial

Noch ist das neue Jahr ziemlich jung und doch sind die „tollen Tage“ bereits vorbei. Sind sie das wirklich? Oder erleben wir nicht gerade in der Politik die wirklichen tollen Tage? Grenzen zu, Knarre raus ist offenbar das Rezept, das manche für richtig halten. Die Flüchtlinge sind ja eh alles Verbrecher, sagen sie. Und was sind die Menschen die Flüchtlingsheime anzünden? Und dabei in Kauf nehmen, dass Menschen umkommen? Haben nicht die Menschen, die hierher kommen ihre Heimat, ihre Familien, ihre sozialen Bindungen aufgegeben und sind auf abenteuerlichen, oft le- bensgefährlichen Wegen hierhergekommen, häufig von sogenannten Schleu- sern um ihr letztes Geld gebracht? Haben sie nicht die Flucht angetreten, weil ihr Leben in Gefahr war? Natürlich kann Deutschland nicht unbegrenzt auf alle Zeit Menschen auf- nehmen, natürlich ist die Kapazität begrenzt. Aber denken wir auch daran, dass vor gar nicht mal so arg langer Zeit viele deutsche Bürger vor den brau- nen Schergen geflohen sind, weil ihnen KZ und Schlimmeres drohte? Auch diese Deutschen, die im Ausland Ausländer waren und häufig dort ohne große Schätze ankamen, weil sie hier alles zurücklassen mussten, wurden warmherzig aufgenommen. Natürlich ist es richtig, wenn wir dafür sorgen, gemeinsam mit anderen, dass die Flüchtlinge unserer Tage wieder in ihrer Heimat leben können, irgend- wann. Aber das geht nicht von heute auf morgen. Der Hinweis darauf, dass die Flüchtlinge von heute wieder in ihre Heimat zurückkehren sollen, wenn es denn möglich ist, ist richtig. Aber die Voraussetzungen müssen erst ge- schaffen werden. Damit sollten wir beginnen. Jetzt. Und aufhören, die Frau zu beschimpfen, die ein großes amerikanisches Magazin erst vor gut zwei Monaten zur Person des Jahres gewählt hat. Viele Politiker haben in ihrem Ausblick auf das Jahr die Flüchtlingsproble- matik in den Vordergrund gestellt, viele haben aber auch den Bürgern für ihre ungebrochene Bereitschaft zu helfen und für ihre Menschlichkeit ge- dankt. Zugleich haben sie den Bund aufgefordert Mittel zur Verfügung zu stellen, weil viele Kommunen ohnehin „klamm“ sind. Das ist richtig. In Zei- ten wie dieser sollt nicht unbedingt die Forderung nach einer „schwarzen Null“ im Vordergrund stehen. Unser Magazin enthält auch diesmal eine Reihe von Anregungen und Be- richte über mancherlei interessanten Veranstaltungen. Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre.

Ihr Redaktionsteam

Impressum:

Herausgeber: Aramedien UG, Litermontstr. 4 66763 Dillingen, Tel.: 0179 5141438, Fax : 06831 706983 www.saarinfos.de Redaktion: Boris A. Rapp (ViSdP) Anzeigenhotline: 0179 5141438 Satz und Layout: DIKOM Dillingen, Johannesstr. 15, Tel. (06831)70 49 06

Druck: Krüger Druck u. Verlag GmbH & Co. KG

Saarinfos plus erscheint alle zwei Monate. Namentlich gekennzeichnete Bei- träge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für unver- langt eingesandtes Bild- und Textmaterial übernehmen wir keine Haftung.

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Inhalt

Neujahrsempfang SLS Seite 4 Hoffeld-Interview Seite 6 Ausblick Siersburg Seite 8 Miss Saarland 2016 Seite 10 Beatles in Dillingen Seite 12 Neujahrsgala SLS Seite 14 Nora und ihr Traum Seite 26 Bekanntheit gesteigert Seite 28 Lebacher Termine Seite 30 Edelsteintage Losheim Seite 32 Gartenmesse Seite 34 Gartentipps Seite 37 Gesundheitsforum Seite 38 Alles was Recht ist Seite 43 Superstart Seite 46

Aktuell

Neujahrsempfang in Saarlouis

„Unsere Zeit

gilt es zu meistern“

in Saarlouis „Unsere Zeit gilt es zu meistern“ Saarlouis. Der Leitgedanke des Neujahrsempfangs der Stadt
in Saarlouis „Unsere Zeit gilt es zu meistern“ Saarlouis. Der Leitgedanke des Neujahrsempfangs der Stadt

Saarlouis. Der Leitgedanke des Neujahrsempfangs der Stadt Saar- louis war ein Satz von Jean Paul Sartre, der „“Vielleicht gibt es schönere Zeiten, aber diese ist die unsere“ lautete. Diese Zeit gelte es zu meistern, sagte Oberbürger- meister Roland Henz. Der Neujahrsempfang war promi- nent besucht, Kanzleramtsminister Peter Altmaier, Bundesjustizminis- ter Heiko Maas, Landrat Patrik Lauer, der französische Generalkon- sul Frédéric Joureau, mehrere Mit- glieder des saarländischen Landtages sowie zahlreiche andere Gäste aus Politik, Wirtschaft, von Vereinen und Organisationen, von Hilfsdiensten, der Polizei, der Bun- deswehr und viele mehr weilten unter den Gästen. Im ersten Teil seiner Ausführungen befasste sich der Saarlouiser Ober- bürgermeister mit der Flüchtlings- frage. Er betonte die Aufnahme und Unterbringung der Flüchtlinge verlange vielen alles ab. Zahlreiche Ehrenamtliche und die Hauptamt- lichen der Stadt gingen häufig bis an die Grenzen der Belastbarkeit. Saarlouis habe bislang keine Schul- turnhallen, Vereinshäuser oder Zelte für die Unterbringung benö- tigt, trotzdem sei es gelungen über 600 Flüchtlinge unterzubringen. Für das Engagement vieler dankte er erneut und zum wiederholten Mal.

Flüchtlingen zu helfen ist eine humanitäre Verpflichtung Angesichts der Not in den Krisen- gebieten bleibe es eine humanitäre Verpflichtung, den Flüchtlingen weiterhin zu helfen. Allerdings sei man aufgrund der Hektik, des Per- sonalmangels und der großen Menschenmenge nicht in der Lage Nachsorge-, Bildungs- und Integra- tionsarbeit so zu leisten wie es wünschenswert wäre. Da sich an der Flüchtlingssituation in Kürze nichts ändern werde, komme es mehr denn je darauf an, praxisnahe schnell umsetzbare Lösungen zu finden. Daher habe die Stadt im Gewerbegebiet Metzer Wiesen ein ehemaliges Bürogebäude ange- mietet, in dem eine Wohnanlage entstehen soll, die Mitte März etwa 200 Menschen aufnehmen kann. Von dieser Gemeinschaftsunter- kunft aus sollen die darin lebenden Menschen in frei werdende Woh- nungen vermittelt werden. Woh- nungen werden also weiter benötigt.

Der Bund ist gefordert Roland Henz schloss sich der Mei- nung des Deutschen Städte- und Gemeindetages an, der darauf hin- gewiesen habe, dass die Kommu- nen Außergewöhnliches leisten, aber zunehmend an ihre Grenzen stoßen. Daher müsse die Bundesre- gierung und die EU noch intensiver

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Aktuell

Aktuell alles daran setzen, die Fluchtur- sachen zu minimieren und einen Konsens über eine gerechte Ver-

alles daran setzen, die Fluchtur- sachen zu minimieren und einen Konsens über eine gerechte Ver- teilung von Asylbewerbern und Flüchtlingen erreichen. Mit Blick auf die anwesenden Bundesmi- nister betonte er neben persön- lichem Einsatz benötigten die Kommunen Konzepte, Gesetze, jede Menge Kreativität und viel Geld. Dieses müsse vom Bund kommen.

Rückblick und Ausblick Nach diesem ausführlichen Dis- kurs gab der Saarlouiser Ober- bürgermeister in prägnanter Form einen Rückblick auf 2015 und einen Ausblick auf 2016. Er erinnerte daran, dass der Ra- velin V teileröffnet ist und sich bereits zu einem Besuchermag- neten entwickelt habe. Auch das Theater am Ring sei teileröffnet, VHS und Kulturverwaltung haben ihre Tätigkeit im Theater- turm aufgenommen. Nach den Verzögerungen infolge des Kon- kurses eines wichtigen Baupart- ners arbeite man jetzt mit Volldampf an der Fertigstellung dieses Wahrzeichens der Stadt. Nach der Eröffnung folgen wei- tere Veränderungen im kulturel- len Bereich, die Stadtbibliothek wird umziehen, das Haus Ludwig wird umziehen und eine Neu-

konzeption des städtischen Mu- seums stehe an. Vorausschau- end wies Henz darauf hin, dass das Institut für aktuelle Kunst seine Aktivitäten ausweiten und sich künftig auch Künstlernach- lässen widmen wird. Fortschritte gibt es am Industriegebiet Lis- dorfer Berg. Sieben namhafte Firmen haben sich im ersten Bauabschnitt angesiedelt, der zweite Bauabschnitt ist auf den Weg gebracht. Die Umbauarbei- ten in der Galerie Kleiner Markt nähern sich dem Ende, danach können hier H&M sowie weitere Unternehmen einziehen. Die Firma Globus baut um und baut neu. Sie wird die Angebotspa- lette erweitern.

Auch im Sportbereich tut sich etwas: in den Fliesen soll ein neues Kletterzentrum entste- hen. Kulturelle und sportliche Angebote bleiben auch in die- sem Jahr wichtig. Dazu gehört das Public Viewing anlässlich der Fußball EM sowie der große Fest- umzug zum 200. Geburtstag des Landkreises am 17. Juli. Das 40. Altstadtfest, die deutsche Meis- terschaft im Modern Dance und die Saarlouiser EXPO sind wei- tere Publikumsmagnete. Die Maßnahmen zur Verkehrsberu- higung, zum Straßenbau, zum

Klimaschutz, zur Energieeffizienz- steigerung und im Entsorgungs- bereich werden fortgeführt. Dazu gehört der Ostring, für dessen Realisierung in Kürze konkrete Vorschläge diskutiert werden. Der Weiterbau der „B 51 neu“ an Roden vorbei ist ebenfalls in der Planungsphase.

Bürgermeisterin Marion Jost und ihr Team sind im Sozial- und Bildungsbereich weiterhin gefor- dert. Integration und Nationalitäten übergreifendes menschliches Miteinander sind eine herausra- gende Aufgabe. Die Modernisie- rung und Erweiterungen der Schulen und Kindertagesstäten bleiben eine Herausforderung.

Die Aufgaben sind umfassend und zahlreich, dennoch - so stellte Roland Henz am Ende sei- ner Rede fest - könne man stolz auf das sein, was man vorzuwei- sen habe. Aber niemand könne alleine etwas erreichen, wichtig sei es zu jeder Zeit, dass man ge- meinsam etwas anpacke, denn das „Wir“ sei eine Grundlage des Erfolgs. Zurückblickend auf das eingangs erwähnte Sartre Zitat sagte er „Diese unsere Zeit gilt es zu meistern und zwar ge- meinsam“.

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Aktuell

Blick zurück, Blick voraus

Bürgermeister Marcus Hoffeld im Interview

Blick voraus Bürgermeister Marcus Hoffeld im Interview Die Stadt Merzig hat in diesem Jahr aus Kostengründen

Die Stadt Merzig hat in diesem Jahr aus Kostengründen keinen Neujahrsempfang gegeben. Saa- rinfos plus hat deshalb ein Ge- spräch mit Bürgermeister Marcus Hoffeld geführt, in dem ein Blick auf die wichtigsten Ereignisse des zurückliegenden Jahres und ein Ausblick auf die Pläne für das Jahr 2016 geworfen wurde.

Saarinfos Plus: Herr Bürgermeister, im zurückliegenden Jahr ist vieles geschehen. Was waren aus Ihrer Sicht die wichtigsten Geschehnisse?

Bürgermeister Marcus Hoffeld:

Nun, 2015 hatte am Anfang zwei traurige Ereignisse. Mit Oberbür- germeister a.D. Dr. Alfons Lauer und Bürgermeister a.D. Manfred Horf hat Merzig innerhalb weniger Tage zwei bedeutende Persönlich- keiten verloren, die die Entwick- lung der Stadt in den vergangenen Jahren maßgeblich beeinflusst haben. In 2015 hat sich eine Flüchtlingssi- tuation entwickelt, wie es sie seit dem Ende des zweiten Weltkrieges nicht mehr gegeben hat. Sie hat auch die Stadt Merzig vor große Herausforderungen gestellt. Bis- lang ist es gut gelungen, die damit zusammenhängenden Aufgaben zu lösen, auch dank der wertvollen Unterstützung unserer Bürgerin-

nen und Bürger. Über 400 Flücht- linge leben derzeit in unserer Stadt.

Saarinfos Plus: In welchen Berei- chen hat sich die Stadt weiterent- wickelt?

Bürgermeister Marcus Hoffeld:

Ganz oben auf unserer Agenda stand die Weiterentwicklung des Sport- und Freizeitparks. Als eine besondere Attraktion dieses Ge- ländes kann der Kletterpark be- trachtet werden, der als größte Einrichtung dieser Art in Europa gilt. Im Bereich dieses Geländes be- finden sich Planungen für die Un- terbringung von Touristen auf einem guten Weg. Stadtpark und „Saarpark“ sollen miteinander ver- bunden werden. Unter der Einbe- ziehung interessierter Bürgerinnen und Bürger wurde ein Gesamtkon- zept entwickelt. Voraussetzungen für die Umge- staltung des Stadteinganges West von der Autobahn aus, für die Wei- terentwicklung des Altstadtplatzes sowie für die Aufwertung des Be- reiches um den Seffersbach wur- den geschaffen. Die Verkehrssituation um den neu- gestalteten Kirchplatz wurde opti- miert, die Fußgängerzone neu möbliert und erhielt eine neue Be- leuchtung. Das neue Gebäude der

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Aktuell

BARMER/GEK macht sichtbare Fortschritte. In der Umgebung der SHG Klinik entwickelt sich ein Gesundheitscampus mit dem Klinikum als Zentrum.

Saarinfos Plus: Lassen Sie uns einen Blick nach vorne werfen. Welche Prioritäten stehen für 2016 auf der Agenda?

Bürgermeister Marcus Hoffeld:

Da wird uns zunächst die Flücht- lingshilfe viel Kraft und Engage- ment abverlangen. 2015 haben wir, wie vorhin erwähnt, rund

400 Flüchtlinge aufgenommen,

für 2016 gehen wir von ca. 700 Menschen aus, die wir in Merzig unterbringen und integrieren müssen. Das wird eine sehr große Herausforderung für alle Beteiligten sein. Die Konsolidierung des städti- schen Haushalts bleibt eine wichtige Aufgabe. Die Hand- lungsspielräume der Stadt sind begrenzt und werden immer enger. Schwerpunkte müssen in noch stärkerem Maß als bisher gesetzt werden.

Saarinfos Plus: Wie sieht es dann mit der Stadtentwicklung aus? Müssen da Pläne gekippt wer- den?

Bürgermeister Marcus Hoffeld:

Wir werden die zahlreichen Pla- nungen des vergangenen Jahres fortführen. Im Rahmen der Ge- samtkonzeption „Saarpark“ soll der Stadtpark sowie der Sport- und Freizeitpark noch attraktiver gestaltet und als Einheit weiter entwickelt werden. Ein Investor möchte in diesem Jahr Holz- pfahlbauten für Touristen bauen. Das neue Büro- und Dienstleis- tungszentrum der BARMER GEK wird im Sommer eröffnen, über

200 Mitarbeiter der Kranken-

kasse werden dort ihren Arbeits- platz haben. Dieses

richtungsweisende Vorhaben soll eine Initialzündung für das Gelände um die Markthalle haben, es aufwerten und einer attraktiven Nutzung zuführen. Die DRK Kreisgeschäftsstelle wird in den Innovationspark am SHG Klinikum einziehen, in dem ein Neubau, eine neue Rettungs- wache des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehr- alarmierung sowie ein Gebäude für betreutes Wohnen entsteht. Diese Projekte sind wichtige Bausteine in der Entwicklung des Gesundheitscampus im Be-

reich um das Klinikum.

Saarinfos Plus: Die Verkehrssitua- tion ist immer noch schwierig. Der Wegfall der Nordumgehung hat sie nicht eben verbessert. Welche Maßnahmen sind hier vorgesehen?

Bürgermeister Marcus Hoffeld:

Gemeinsam mit dem Landesbe- trieb für Straßenbau wollen wir den zweiten Abschnitt des Mer- ziger Verkehrskonzeptes voran- bringen. Allerdings muss ein neues Gutachten abgewartet werden, danach soll unter Einbe- ziehung der Merziger Bevölke- rung eine optimale Entscheidung getroffen werden. Hier stehen wichtige Weichen- stellungen für die Zukunft an, die auch die Entwicklung unse- rer Stadtteile betreffen. In diesem Jahr sollen auch Vo- raussetzungen für die Realisie- rung eines Gewerbegebietes auf der „Haardt“ bei Besseringen ge- schaffen werden. Weitere Schwerpunkte werden in den Bereichen des ÖPNV, des Touris- mus und der Feuerwehr gesetzt.

Saarinfos Plus: Lassen Sie uns noch einen Blick auf den Veran- staltungskalender werfen.

Bürgermeister Marcus Hoffeld:

Nach dem Neujahrsspringen

freue ich mich besonders auf das Stadtfest, ein hochklassiges Open-Air-Fest im Sommer mit bekannten Bands und Künstlern sowie auf unser 60. Oktoberfest. In Zusammenarbeit mit Musik & Theater Saar, dem Kreiskultur- zentrum Villa Fuchs, Kultopolis und den agilen Kulturvereinen unserer Stadt wird es auch in diesem Jahr ein anspruchsvolles Kultur- und Musikprogramm geben.

Saarinfos Plus: Herr Bürgermeis- ter, wir bedanken uns für das Ge- spräch und wünschen gutes Gelingen.

geben. Saarinfos Plus: Herr Bürgermeis- ter, wir bedanken uns für das Ge- spräch und wünschen gutes

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Aktuell

Rehlingen Siersburg. Im Ge- spräch mit dem Bürgermeister der Gemeinde Rehlingen-Siers- burg, Martin Silvanus, hat

Rehlingen Siersburg. Im Ge- spräch mit dem Bürgermeister der Gemeinde Rehlingen-Siers- burg, Martin Silvanus, hat Saa- rinfos Plus Informationen über die wichtigsten Pläne der Ge- meinde im Jahr 2016 erhalten, die wir hier gerne weitergeben.

Die sicherlich größte Baumaß- nahme ist die im Bau befindli- che Entwicklung des Kreisels Ortsmitte, die in diesem Be- reich für einen besseren Ver- kehrsfluss sorgen soll. Der Verkehr wird hier weiterhin be- ampelt fließen, Vollsperrungen werden weitestgehend vermie- den. Lediglich in der Endphase beim Auftrag der Asphaltdecke wird sich dies nicht vermeiden lassen.

Eine weitere größere Baumaß- nahme wird der Neubau der Niedbrücke in Siersdorf sein. Dieser Neubau ist unvermeid- lich geworden, weil diese Brü- cke aufgrund ihres Alters den Verkehrsströmen nicht mehr gewachsen ist. Der Verkehr nach Gerlfangen muss in dieser Zeit über Hemmersdorf geleitet werden.Vorgesehen ist eine Bauzeit von einem Jahr. Der Kindergarten St. Willibrord

In Siersburg tut sich 2016 viel

ImGesprächmit Bürgermeister MartinSilvanus

erhält einen neuen Speisesaal und einen neuen Gruppen- raum, mit dem die Aufnahme- kapazität um 20 Plätze erweitert wird. An der Grundschule Siersburg wird ab dem Schuljahr 2016/17 eine bilinguale Ganztagsklasse eingerichtet. In dieser Klasse wird ganztägiger Unterricht er- teilt. Die geplante Einrichtung hat modellhaften Charakter mit einem bilingualen deutsch- französischen Akzent. Die Plätze sollen vorrangig an Schülerinnen und Schüler des Schulbezirks Siersburg verge- ben werden. Verbleibende freie Plätze können an BewerberIn- nen aus den Schulbezirken Reh- lingen und Hemmersdorf vergeben werden. Parallel dazu bleibt die klassische Halbtags- grundschule erhalten, ebenso wie die freiwillige Ganztags- schule Siersburg. Das gilt auch für die Grundschulen an den Standorten Hemmersdorf und Rehlingen.

900 000 Euro sind in 2016 für

die Feuerwehrtechnik geplant für die Anschaffung von drei Fahrzeugen für Gerlfangen, Ei-

mersdorf und Fürweiler. Ca. 750

000 Euro werden in die Moder-

nisierung und Sanierung von Heizungen und Schwingböden in Hallen investiert. Die Unter- bringung von Flüchtlingen wird auch in 2015 ein wichtiges Thema sein. Hierfür werden neue Gebäude im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus errich- tet an drei verschiedenen Standorten. Dabei sollen 25 bis 30 Wohneinheiten entstehen. Zwei dieser Objekte sollen noch im Jahr 2016 fertiggestellt wer- den. Diese Gebäude haben auch eine langfristige Perspek- tive, denn sie sollen nach einem Abebben der Flüchtlingsströme im sozialen Wohnungsbau für Bedürftige zur Verfügung ste- hen.

Im kulturellen Bereich wird es in 2016 nochmals den Karfrei- tagszug nach Bouzonville geben, möglicherweise letzt- mals. Im Rahmen der 200 Jahr- feier des Landkreises findet die Siersburger Sommersinfonie mit dem Kreisjugendorchester im September statt. Herausra- gend im kulturellen Programm ist auch das viktorianische Pick- nick beim Schloss von Hausen verbunden mit einer Ausstel- lung über das viktorianische

Zeitalter.

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Aktuell

Miss Saarland

2016

Saarbrücken. Auf großes Inte- resse stieß die Wahl zur Miss Saarland 2016, die erstmals in
Saarbrücken. Auf großes Inte-
resse stieß die Wahl zur Miss
Saarland 2016, die erstmals in
der Europa-Galerie in Saarbrü-
cken stattfand. Acht junge
Damen im Alter zwischen 18 und
28 Jahren bewarben sich um den
Titel, der gleichzeitig als Qualifi-
kation zur Wahl zur Miss Ger-
many am 20. Februar im
Europa-Park in Rust gilt. Die Ent-
scheidung fiel nach zwei Durch-
gängen. Im ersten Durchgang
präsentierten sich die Bewerbe-
rinnen in Abendmode. MGC Mo-
derator Dennis Reuter stellte die
Kandidatinnen, ihren Beruf und
ihre Hobbies vor. In einem zwei-
ten Durchgang zeigten sich die
Kandidatinnen in Bademode.
Die Entscheidung hatte dann die
Jury zu treffen, zu der die Miss
Südwestdeutschland 2015, San-
dra Kohns, die Miss Saarland
2015, Selina Metzger, Big FM Mo-
deratorin Julia Assmann, Center-
manager Sebastian Kurth sowie
eine in vielerlei Hinsicht gewich-
tige Person, nämlich Reiner Cal-
mund, gehörten.
Centermanager Sebastian Kurth
bedankte sich bei der Miss Ger-
many Corporation für die Ver-
gabe der Wahl in die
Europa-Galerie und kündigte
seine Bereitschaft an, auch 2017
die Wahl in der Galerie durchzu-
führen. Auf Platz drei kam die
Marketing Managerin Kim Heinz
(26). Zweite wurde die 21jährige
Schülerin Annika Krämer, die in
diesem Jahr Abitur macht und
danach studieren möchte. Die
neue Miss Saarland kommt aus
Türkismühle, ist 22 Jahre jung

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und studiert in Wiesbaden Busi- ness Administration. Sie heißt Sina Marx. Sina liebt das Reisen,
und studiert in Wiesbaden Busi-
ness Administration. Sie heißt
Sina Marx. Sina liebt das Reisen,
tut einiges für ihre Fitness und
kocht gerne. Ihren Studienab-
schluss wird sie in diesem Jahr
machen, wenn… ja wenn sie
nicht im Februar zur Miss Ger-
many gewählt wird, denn als
Miss Saarland vertritt sie ihr
Bundesland bei der Wahl in Rust.
Dabei steht Sina allerdings mit
beiden Füßen auf dem Boden
und sagt, sie ist nur eine von 16
Kandidatinnen. Die Idee, sich zu
bewerben kommt ursprünglich
gar nicht von ihr, eine Freundin
hat es vorgeschlagen und sie
dann überredet es auszuprobie-
ren. Bis zu diesem Zeitpunkt
hatte sie noch nie an einer sol-
chen Wahl teilgenommen. Doch
dann traf bei ihr der berühmte
Satz zu: sie kam, sah (wurde ge-
sehen) und siegte. Vor der Miss
Germany Wahl lädt die Miss Ger-
many Corporation, die 16 Siege-
rinnen der einzelnen
Bundesländer für eine Woche in
das Miss Germany Camp nach
Soma Bay/Ägypten ein. Dort fin-
den zahlreiche Veranstaltungen
wie Catwalktraining, Benimm-
kurse, Foto-Shootings, Mode-
schauen, TV Aufzeichnungen
usw. statt. Vor der Miss Germany
Wahl sind die Kandidatinnen
nochmals für 10 Tage in den
Europa-Park eingeladen, wo
dann weitere Vorbereitungen
auf die Miss Wahl auf dem Pro-
gramm stehen.

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Aktuell

Musikalische Zeitreise
Musikalische Zeitreise

DIe BeatleS IN DIllINGeN

Aktuell Musikalische Zeitreise DIe BeatleS IN DIllINGeN Saarlouis. Die Stadt Saarlouis präsentiert in der Stadthalle Dil-

Saarlouis. Die Stadt Saarlouis präsentiert in der Stadthalle Dil- lingen „Backbeat – Die Beatles in Hamburg“, eine musikalische Zeitreise zu den Anfängen der le- gendären Liverpooler Pilzköpfe. Die Show ist zu sehen am Don- nerstag, 18. Februar um 20 Uhr „Hamburg, Reeperbahn 1960. Fünf blutjunge, leidenschaftliche Musiker aus Liverpool treten ein Engagement im INDRA Musik- club an. Ihre Namen: John Len- non, Paul McCartney, George Harrison, Pete Best und Stuart

Sutcliffe. Die Bezahlung ist mise- rabel, die Unterkünfte armselig und der Weltruhm liegt in träu- merischer Ferne. Noch ahnt nie- mand, dass hier Musikgeschichte geschrieben wird. Schon bald er- obern die „Pilzköpfe“ die Herzen des Publikums. Doch die Freund- schaft zwischen den Bandmit- gliedern wird auf die Probe gestellt, als John Lennon und Stu- art Sutcliffe sich beide in die Fo- tografin Astrid Kirchherr, die Schöpferin der legendären Beatles-Frisur, verlieben. Back-

beat – Die Beatles in Hamburg“ erzählt von den Anfängen der „Fab Four“ und entführt die Be- sucher mit Titeln wie „Love me do“ und „I saw her standing there“ in eine aufregende musi- kalische Vergangenheit.

Die Eintrittskarte sind erhältlich für 25 Euro, ermäßigt 19 Euro bei allen bekannten Ticket-Regional- Vorverkaufsstellen und unter www.ticket-regional.de

Foto:Baraniak

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Aktuell

NeUjaHrSGala SaarloUIS:

GäNSeHaUSfeelING MIt WerMUtStropfeN

NeUjaHrSGala SaarloUIS: GäNSeHaUSfeelING MIt WerMUtStropfeN Saarlouis. Das Neujahrskonzert des Stadtverbandes der

Saarlouis. Das Neujahrskonzert des Stadtverbandes der kulturel- len Vereine Saarlouis das seit viele Jahren in Kooperation mit der Stadt Saarlouis stattfindet war auch diesmal ausverkauft, schließlich sorgt es immer wie- der für ein Gänsehautfeeling unter den Besuchern. Hervorge- rufen wurde es von einem Or- chester, das Amateurstatus hat, aber dennoch Profiqualität und von drei hochkarätigen Solisten. Moderiert wurde die Neujahrs- gala durch einen glänzend auf- gelegten Hans Werner Strauß. Eröffnet wurde das Konzert mit der Ouvertüre von Le cheval de bronce von Daniel Auber, einem französischen Komponisten, der über lange Zeit die französische

Oper bestimmt und auch mit ge- prägt hat. Danach folgte der erste Auftritt von einem der bei- den Stargäste des Abends, der am saarländischen Staatsthea- ter engagierten Sopranistin Eli- zabeth Wiles, die glanzvoll zu überzeugte beispielsweise mit der „Juwelenarie“ aus Charles Gounods Faust Oper „Margare- the“. Zweiter Stargast war der Ehemann der Sängerin, der Tenor Algirdas Drevinskas, der sowohl als Solist wie auch als Duettpartner von Elisabeth glänzte. Überraschend dann der Einzug des 30er-Traditionscorps, besetzt vom Orchesterverein Wadgas- sen unter der Leitung von Björn Jakobs in historisch originalge-

treuen preußischen Uniformen. Gemeinsam mit dem Kreissym- phonie wurde das traditionelle Finale, der „Radetzky-Marsch“ gestaltet, der das Publikum wie fast immer von den Stühlen riss und zu „standing ovations“ ver- anlasste. In die Freude über das gelun- gene Konzert mischte sich ein leiser Wermutstropfen. Am Rande der Gala wurde bekannt, dass es zugleich das letzte Kon- zert unter der Leitung von Vilm- antas Kaliunas war. Der aus Litauen stammende Dirigent, will seine Kenntnisse und sein Können erweitern, indem er an der Musikhochschule Weimar ein weiteres dreijähriges Stu- dium aufnimmt.

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PR Artikel

Anne Treib - Buch und Papier
Anne Treib - Buch und Papier

Gut vorbereitet auf den Weißen Sonntag

Lebach. Die „tollen Tage“ sind vorbei, jetzt gilt es den Blick nach vorne zu richten,

Lebach. Die „tollen Tage“ sind vorbei, jetzt gilt es den Blick nach vorne zu richten, Ostern ist nicht mehr weit und danach der Weiße Sonntag. Und das ist ein Termin, zu dem man bei „Anne Treib, Buch und Papier“ in Lebach bestens vor- bereitet ist. Direkt im Eingangsbereich steht eine Gondel mit vieler- lei Angeboten, die zum Themenkomplex Wei- ßer Sonntag passen. Gebetbücher mit pas- senden Hüllen findet man hier und Rosen- kränze, Gebetswürfel, spezielle Fotoalben und manches mehr. Natür- lich findet man bei Anne Treib auch wei- tere Angebote, die gerne zu diesem Anlass verschenkt werden wie Füller, Spiele oder pas-

sende Kinderbücher. Auch passende Gut- scheine liegen parat, auch dies ein beliebtes Geschenk. Mittlerweile hat Anne Treib auch einen On- line-Shop eingerichtet, „man muss ja mit der Zeit gehen“, sagt die Buchhändlerin. Auch hier kann man stöbern und sich den einen oder anderen Tipp holen, nicht nur auf die Ange- bote für den Weißen Sonntag beschränkt. Mittlerweile befindet sich Anne Treib bereits seit drei Jahren an ihrem neuen Standort am Anfang der Fußgän- gerzone und hat sich dort fest etabliert. Was auf dem Gebiet der Lektüre aktuell ist, fin- det man hier und zwar nicht nur im Bereich der Belletristik, son-

dern auch bei den Klas- sikern, den Fachbü- chern oder auch auf dem Gebiet der Reise- lektüre. Was nicht vorrätig ist, wird problemlos sehr schnell für den Kunden bestellt. Aber nicht nur Bücher gehören zum Angebot, auch zahlreiche Maga- zine der verschiedens- ten Art findet man hier von der Fernsehzeitung über die Modezeitung bis hin zum Computer- magazin. Bei der Eröffnung des neuen Standortes hat Anne Treib ihr Sorti- ment erweitert, nicht umsonst heißt es in ihrem Firmennamen Buch und Papier. Folge- richtig findet man hier auch Schreibutensilien, Schulhefte, Füller, Dau- erschreiber, Bleistifte, Blocks, Schnellhefter, Ordner und vieles

mehr. Dazu gehören natürlich auch Schul- ranzen. Und diese wer- den auch bei der 16. Lebacher Schulranzen – Messe, die am 18. Feb- ruar von 13 bis 18 Uhr unter der Schirmherr- schaft von Bürgermeis- ter Klauspeter Brill in der Lebacher Stadthalle stattfindet, präsentiert von Anne Treib Buch & Papier und der Stadtju- gendpflege Lebach in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Lebach, der Levo Bank, Brillen Mahl, Ergothera- pie Grasmück-Jung und der Physiotherapie Schmitt. Ein weiteres Ereignis kündigt sich an: am 10. März findet in der Buchhandlung eine Le- sung statt. Autor Karl Josef Boussard liest aus seinem neuen Buch „Die Erben der Hart- füßler“.

eine Le- sung statt. Autor Karl Josef Boussard liest aus seinem neuen Buch „Die Erben der

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PR Artikel

Dem Ziel emissionsfreie Kommune näher gerückt

PR Artikel Dem Ziel emissionsfreie Kommune näher gerückt Merzig. Die Kreisstadt Merzig hat sich verhältnismäßig
Merzig. Die Kreisstadt Merzig hat sich verhältnismäßig früh das Ziel gesetzt Null –Emissions- Kommune zu
Merzig. Die Kreisstadt Merzig
hat sich verhältnismäßig früh
das Ziel gesetzt Null –Emissions-
Kommune zu werden. Von An-
fang an wollte man die Bürger
mit ins Boot zu nehmen und ge-
meinsame Lösungen anstreben.
So entstand schon unmittelbar
nach der Verabschiedung des
Klimaschutzkonzeptes eine ent-
sprechende Arbeitsgruppe. Ihre
Aufgabe war es, geeignete
Standorte zu finden, an denen
die Windverhältnisse eine renta-
ble Nutzung zuließen. Gleichzei-
tig galt es das Einvernehmen mit
einer breiten Bevölkerungs-
schicht herzustellen und eine
umweltverträgliche Windkraft-
anlage zu errichten. Die Bedürf-
nisse der hier lebenden Tiere
galt es zu berücksichtigen. Das
geschah auch. Die Untersuchun-
gen ergaben, dass diese Mög-
lichkeiten vorwiegend in Merzig
und in Silwingen vorlagen.
gen und Merchingen betreibt,
hat folgende Gesellschafter:
Damit war der Weg frei. Viele
Bürgerinnen und Bürger waren
bereit sich finanziell zu engagie-
ren und an einem Bürgerbeteili-
gungsmodell mitzuwirken. Die
Windenergie Merzig GmbH, die
die beiden Windparks in Silwin-
Stadtwerke Merzig (49,2 %),
(VSE 20 %), Ökostrom Saar Bür-
gerkraftwerke (6%) sowie die
BEG Hochwald eG (24,8 %). Nach
verhältnismäßig kurzer Bauzeit
konnten die beiden Windparks
in Betrieb genommen werden.
Die beiden Anlagen können
unter günstigen Bedingungen
zusammen 36 Millionen kWH er-
zeugen. Damit könnten 2/3 der
Merziger Haushalte versorgt
werden. Da Ökostrom aber
(noch) nicht gespeichert werden
kann, wird in manchen Zeitpha-

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PR Artikel

PR Artikel sen mehr Strom erzeugt, als Bedarf vorhanden ist. Dann wird dieser Strom in das
PR Artikel sen mehr Strom erzeugt, als Bedarf vorhanden ist. Dann wird dieser Strom in das
sen mehr Strom erzeugt, als Bedarf vorhanden ist. Dann wird dieser Strom in das Netz
sen mehr Strom erzeugt,
als Bedarf vorhanden ist.
Dann wird dieser Strom in
das Netz eingespeist und
an andere Regionen abge-
geben. Zu anderen Zeiten
ist der Bedarf höher als
der erzeugte Strom, dann
muss aus anderen Regio-
nen zugekauft werden.
Zur Einweihung der bei-
den Windpark nahm die
Bevölkerung auch wieder
mit ins Boot und stellte sie
mit einem jeweiligen Tag
der offenen Tür vor. Mar-
cus Hoffeld bedankte sich
während dieses Anlasses
bei den Geschäftsführern
der Stadtwerke Daniel
Barth und Ulrich Fischer
sowie bei ihrem Team. Er
betonte, er sei stolz auf
die Leistungen, die er-
bracht worden seien.
entstanden. Die Naben-
höhe beträgt 140 Meter,
der Rotordurchmesser 112
Meter, das Investitionsvo-
lumen lag bei rd. 14 Millio-
nen Euro.
Im Windpark Merchingen
II sind neben den bereits
vorhanden drei Windrä-
dern, die nicht durch die
Firma Windenergie Merzig
GmbH betrieben werden,
drei weitere Windräder
mit jeweils 3 MW Leistung
Ähnlich sind die Daten im
Windpark Silwingen/Bü-
dingen. Auch hier wurden
drei Windräder errichtet
mit einer Nabenhöhe von
140 Metern und einem Ro-
tordurchmesser von 112,5
Metern. Das Investitions-
volumen lag hier bei 13
Mio Euro.

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Beauty

Cewe-Cosmetic

Die Visagistenstunde wird wiederholt

Beauty Cewe-Cosmetic Die Visagistenstunde wird wiederholt Dillingen. Hohen Besuch hatte in diesem Tagen das renommierte

Dillingen. Hohen Besuch hatte in diesem Tagen das renommierte Dillinger Kosmetikinstitut „Un- endlich schön“. Starvisagistin Birgit Matzer von Stagecolor Cosmetics New York war da und bot auf Einladung von Sonja Cewe eine Visagistenstunde an. Visagistenstunde , das heißt in- teressierte Kundinnen wurden eine Stunde lang von der erfah- renen Visagistin typgerecht ge- schminkt. Birgit Matzer ist von Hause aus

Malerin, sie kennt sich also aus mit der Farbenlehre. Die Art der Gestaltung sagt sie sollte sich immer nach dem Typ richten, damit man die Vorteile der ein- zelnen Person hervorheben kann. Stagecolor ist ein hochkarätiges Produkt, das zunächst für die New Yorker Theaterszene entwi- ckelt wurde. Eine konsequente Weiterentwicklung machte Sta- gecolor über die Grenzen der Trendsetter-Metropole hinaus

bekannt und ließ es weltweit zu einem gefragten Produkt wer- den Bei Unendlich schön hat man sich bereits vor einer geraumen Weile entschieden mit Stageco- lor zusammenzuarbeiten. Ent- sprechendes Know How besitzt man hier, auch in dem Institut in der Dillinger Herrenstraße legt man Wert darauf, die Kundin typgerecht zu schminken und dabei ein ebenso zeitgemäßes modernes wie auch hochwerti-

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Beauty

ges Erzeugnis zu verwen- den und natürlich auch zum Kauf anzubieten, zumal Stagecolor auch stets

ges Erzeugnis zu verwen- den und natürlich auch zum Kauf anzubieten, zumal Stagecolor auch stets zu den Trendsettern gehört. Die Zeiten, in denen sich Kosmetik vorwiegend an jüngere Frauen richtete, sind vorbei. Alter und At- traktivität sind längst kein Gegensatz mehr, sagt man bei dem New York Hersteller. Diese Phi- losophie hat man sich bei

Unendlich schön zu eigen gemacht und ist dabei die Linie auch für die Damen der Altersklasse 60+ zu intensivieren, indem man die TIMELESS Beauty Edition mit in das Programm aufgenom- men hat. Die Visagistenstunde mit Birgit Matzer hat so gro- ßen Anklang gefunden, dass man sich entschlos- sen hat, sie zu wiederho- len. Am 22. Februar wird die versierte Visagistin nochmals nach Dillingen kommen und ihre Kunst an Damen anwenden. Noch stehen einige Ter- mine zur Verfügung, al- lerdings sollte man bald Kontakt aufnehmen, denn die Visagisten- stunde kostet nur 65,00 Euro, wobei in diesem Preis ein Warengutschein in Höhe von 15 Euro ent- halten ist.

stunde kostet nur 65,00 Euro, wobei in diesem Preis ein Warengutschein in Höhe von 15 Euro
stunde kostet nur 65,00 Euro, wobei in diesem Preis ein Warengutschein in Höhe von 15 Euro

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PR-Artikel

The Grill - Essen wie Gott in Amerika

PR-Artikel The Grill - Essen wie Gott in Amerika Saarlouis. Für außerge- wöhnliche Ideen war man
PR-Artikel The Grill - Essen wie Gott in Amerika Saarlouis. Für außerge- wöhnliche Ideen war man
PR-Artikel The Grill - Essen wie Gott in Amerika Saarlouis. Für außerge- wöhnliche Ideen war man
PR-Artikel The Grill - Essen wie Gott in Amerika Saarlouis. Für außerge- wöhnliche Ideen war man

Saarlouis. Für außerge- wöhnliche Ideen war man im Restaurant von Victor’s Residenz in Saarlouis schon immer gut. Das hat man unter der Regie von Direkto- rin Agnès Buschendorf jetzt erneut unter Beweis ge- stellt: Aus dem Restaurant wurde „THE GRILL“ sowohl vom Angebot her wie auch von der Gestaltung. „Essen wie Gott in Ame- rika“ Gar keine Frage, frei nach den Worten eines be- kannten amerikanischen Politikers lautet die Ant- wort „Yes, you can! Im Res- taurant THE GRILL im Victor’s Residenz-Hotel Saarlouis serviert man Ge- grilltes direkt vom Steak- Stone, saftige Spareribs aus dem Smoker. Köstlich, wie der American Taste auf der Zunge zergeht, wenn feine Fleisch-Spezialitäten vom Black Angus- und Iberico- Rind, Beilagen und Dips nach amerikanischem Origi- nalrezept serviert werden. Beispiel gefällig? Bitte sehr:

da findet man beispiels- weise eine Hähnchenbrust, 200gr schwer auf der Karte oder ein 250 gr. schweres Schweinesteak oder ein 300 gr. schweres Argentinisches Entrecôte, alles frisch vom Grill. Natürlich werden dazu passende Beilagen angebo- ten wie etwa Curly fries oder Ofenkartoffeln mit Sauerrahm, Grillgemüse, ein

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bunter Gemüseteller oder vieles mehr. Vegetarier wur- den nicht vergessen, für sie gibt es beispielsweise einen Gemüsespieß. Wer seinem Steak die per- sönliche Note mit der ent- sprechenden Grilldauer geben möchte, ist hier genau richtig: auf einem 300 Grad heißen Lavastein wird hier ein Rückensteak vom Iberico Schwein ser- viert oder ein U.S. Black Angus Hüftsteak oder die THE GRILL Platte mit 3 Sor- ten Fleisch, alle Gerichte mit entsprechenden Beilagen. Die Steaks werden angebra- ten serviert und können von dem Gast ganz nach eige- nem Gusto entsprechend weiter gegrillt werden, ein ebenso leckeres wie auch spannendes und nicht all- tägliches Erlebnis. Natürlich wird auch an die kleineren Besucher gedacht mit ent- sprechenden kindgerechten Angeboten. Zum Dessert gibt es selbst- verständlich passende Le- ckereien wie etwa „New-York Style Cheese- cake“ oder „Rockslide Brownie mit Vanilleeis“. Läuft Ihnen das Wasser im Munde zusammen? Dann, auf geht’s, In THE GRILL in Victors Hotel, downtown, werden Sie bereits erwar- tet! Wir treffen uns dort. Wet- ten?

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Aktuell

Bianca I.

seit acht jahren Bierkönigin

Aktuell Bianca I. seit acht jahren Bierkönigin Sie war gerade 16 Jahre alt, noch Schülerin und

Sie war gerade 16 Jahre alt, noch Schülerin und träumte davon Ar- chäologie zu studieren. So ver- wundert es nicht, dass sie den Weg in die Villa Borg fand und sich dort mit den Ausgrabungen be- schäftigte. Nachdem dort die Ar- beiten abgeschlossen waren, ging man zum Abschluss gelegentlich in die Mettlacher Abtei Bräu. Nun, Bianca Molitor, um die geht es in unserem Artikel, machte ihr Abi- tur. Der Wunschtraum Archäolo- gin zu werden, war der realistischen Einschätzung der Be- rufschancen gewichen. Gewisser- maßen als Kompromiss begann sie, Kulturwissenschaften zu stu- dieren. Aber in der Villa Borg war sie immer noch aktiv und nahm dort mittlerweile Führungen vor in deutscher und englischer Spra- che und entwickelte ein Pro- gramm für Kinderführungen. Nach der Arbeit machte man immer noch eine Stippvisite in der Abtei Bräu. Dorthin hatte Heiner Thull, ebenfalls in der Villa Borg stark engagiert, einen heißen Draht. Bei der Brauerei suchte man in dieser Zeit eine Nachfolgerin für Bierkönigin Anke. Heiner Thull hatte einen Vorschlag in petto: Bianca Molitor. Erst musste er Bianca überzeugen und parallel dazu die Familie Fell. Ers- teres schaffte er, dann testeten die Fells Bianca. Und die bestand ihren Test. Beim 11. Bockbierfest im No- vember 2007 wurde sie zur Bierkö- nigin gekrönt. Dabei war die

einzige Nonne Deutschlands, die Braumeisterin ist, Schwester Doris von der Klosterbrauerei Mallers- dorf. Bianca war mittlerweile 22 Jahre alt. Ein Jahr später ernannte sie der Ministerpräsident Peter Müller zur saarländischen Bierkönigin. Die Urkunde überreichte der Umwelt- minister Stefan Mörsdorf, der im Jahr 2008 auch Schirmherr des Bockbierfestes war. Bianca Molitor war damit die erste Bierkönigin Deutschlands, selbst die Bayern hatten es bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu einer Bierkönigin gebracht – aber das konnten die deutschen Meister der Biertrinker natürlich nicht auf sich sitzen las- sen. Zwei Jahre später wurde die erste bayrische Bierkönigin ge- wählt. Bianca I. ist immer noch saarländi- sche Bierkönigin und natürlich auch Bierkönigin der Abtei Bräu. Viele Reisen hat sie mittlerweile als Botschafterin des saarländi- schen Bieres unternommen. Und sie ist – wen wunderts - zu einer Bier-Expertin geworden. Nicht darin Unmengen von Bier zu trinken, obwohl sie heute sicher manchen Mann „unter den Tisch trinken“ könnte. „Es gibt viele ver- schiedene Biersorten, die man zu verschiedenen Anlässen genießen kann“, sagt sie. Mittlerweile gibt es auch im Saarland eine ganze Reihe von Hausbrauereien, die alle ihr eigenes Rezept haben und ihren eigenen Geschmack. Im Zu-

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Aktuell

Aktuell sammenhang mit den Reisen unter anderem zur Grünen Woche nach Berlin, zur Schober- messe, nach

sammenhang mit den Reisen unter anderem zur Grünen Woche nach Berlin, zur Schober- messe, nach Vils an der Wiltz und anderen Zie- len ist sie inzwischen Anprechpartnerin für viele andere „Königin- nen“, organisiert vieler- lei Feste und unterstützt das Team der Abtei- brauerei bei vielen Fes- ten und auch bei deren Organisation. Sie ist neben Brauereichefin Karin Fell eine von vier Frauen in Deutschland, die Ehrenmitglied der Gambrinusbruderschaft wurden, ansonsten wird diese Ehre nur Männern zuteil. Am 23. April 2016 wird das Reinheitsgebot des deutschen Bieres 500 Jahre alt. Deshalb wer-

den acht saarländische Brauereien im Rahmen der Saarmesse mit ver- schiedenen Aktivitäten an diesen Termin erin- nern und eine große Flä- che in einer der Hallen belegen. Da gilt es vieles zu organisieren, Bianca Molitor ist erste An- sprechpartnerin des Or- ganisationsteams, bei ihr laufen viele Fäden zusammen. Zum Abschluss unseres Gespräches fragten wir nach den Höhepunkten ihrer bisherigen Amts- zeit. „Ich habe viele nette Menschen ken- nengelernt, das war viel- leicht das wichtigste“ sagt sie „jedes Jahr ver- läuft spannend und ich bin immer wieder dank- bar, für die Dinge, die ich erleben darf“.

wieder dank- bar, für die Dinge, die ich erleben darf“. 1. März Winterpause vorbei! Wir sind
1. März Winterpause vorbei! Wir sind wieder für Sie da! Unsere März Events: Am 5.

1. März

Winterpause vorbei!

Wir sind wieder für Sie da!

Unsere März Events:

Am 5. März " Anzapfparty " mit Brau Event "Königinnen Sud 500" Ab 19.00 Uhr Live Musik

Am 19. März ab 12.00 Uhr FassAnstich des Josef Sud 2016 mit uriger Zimmermanns Stimmung und den Blasmusikanten "Oldies" Deftige Schlachtfest Spezialitäten frisch aus der Brauhausküche

Ständig kernige Brauhaus Küche mit hausgebrautem Bio Bier Täglich Stamm-Essen im Angebot. Küche täglich ab 12.00 Uhr durchgehend. Unser Bio Bier und Bio Senf erhalten Sie bei uns auch zum Genuss zu Hause.

Öffnungszeiten:

Dienstag - Samstag

Sonntag und Feiertag von 11.00-22.00 Uhr Ruhetag Montag, außer an Feiertagen.

von 12.00-23.00 Uhr

Mettlacher Abtei Bräu, Bahnhofstraße 32, 66693 Mettlach • Tel.: 06864 93232 www.abtei-brauerei.de

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Aktuell

Teil 1

Noraundihr traum

Nicht viele Menschen schaffen es, ihren Lebenstraum zu verwirklichen. Die meis- ten schaffen es nie wirklich, manche erst auf Umwegen. Wir haben jemanden kennen gelernt, der sein Ziel erreicht hat, Nora Eisenlauer. Ihren Weg dorthin fan- den wir faszinierend, so faszinierend, dass wir ihn ein Stück weit nachgezeich- net haben, um auch unsere Leser daran teilhaben zu lassen.

net haben, um auch unsere Leser daran teilhaben zu lassen. Falco war eines der ersten Pferde,

Falco war eines der ersten Pferde, auf dem die damals 15jährige Nora Eisen- lauer ihr Glück versuchte.

Nora Eisenlauer ist in Ost- berlin, im Ortsteil Prenz- lauer Berg geboren und hat dort auch die ersten 15 Jahre ihres Lebens ver- bracht. Lebendige Pferde kannten die Kinder aus dieser Region allenfalls aus dem Zoo. Trotzdem war Nora davon fasziniert, aber das hatte seinen Grund:

Eine Althistorikerin, Lise- lotte Welskopf Henrich hatte sich mit dem Leben der Dakota Indianer be- fasst und ihre Erlebnisse und Erfahrungen in Ro- manform verarbeitet. Dabei hatte sie das Leben einer kleinen Gruppe von Dakota Indianern vom Auf- tauchen des weißen Man- nes bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts be- gleitet. Die Bücher, die sie dabei schrieb galten als sehr authentisch, so au- thentisch, dass sie für ihre Verdienste um ein mensch- liches Bild der nordameri- kanischen Indianer von diesen mit dem Titel einer „Lakota-Tashina“ das heißt Schutzdecke der Lakota ge- ehrt wurde. Nora Eisenlauer fiel mit knapp 10 Jahren der erste Band dieser Reihe mit dem Titel Harka in die Hand und faszinierte sie. So sehr dass sie knapp zwei Jahre später alle Bände gelesen hatte. Harka war ein Indianer- junge, ein Häuptlingssohn. Er ritt einen Falbenhengst. Die Beschreibung, die Schilderung von Harka, von seiner Bindung zu seinem Pferd legten die Grund-

steine zu Noras Liebe zu den Pferden. Als sie knapp 15 Jahre alt war, führte der Weg der Fa- milie in den Westen, nach Hessen, nach Biebesheim. Im Gegensatz zum Osten gab es hier zumindest eine Reitschule. Ihre Familie hielt nichts von Noras Liebe zu den Pferden. So musste sie ihren eigenen Weg finden, der sie ihrem Traum näher bringen konnte. Sie half beim Schweine ausmisten und bei der Heuernte. Die Pferde standen damals 23 Stunden im Stall, wenn sie dann raus kamen, tobten sie sich erst mal aus. Für ein junges Mädchen, noch dazu für eines ohne reiter- liche Ausbildung brandge- fährlich. Nora schüttelte die Angst ab, setzte sich auf das Pferd und ab ging die Post – Motto: drauf und oben bleiben - das klappte aber nicht immer, oft ritt man dann gemeinsam aus, kam aber getrennt zurück, das Pferd früher als seine Reiterin. Trotzdem lebte der Traum von der Freiheit auf dem Pferderücken in ihrem Herzen weiter und sie fühlte sich Harka und seinem Falbenhengst nahe.

Die Geschichte geht weiter. Unsere Leser werden erfah- ren wie Nora Eisenlauers Traum sich langsam Stück für Stück verwirklichte. In unserer nächsten Ausgabe geht der Weg dorthin wei- ter.

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Merzig erhöht Bekanntheitsgrad
Merzig erhöht
Bekanntheitsgrad

Luxemburg/Saarbrücken. Die „Vakanz“ war und ist ein wichti- ger Ort des touristischen Aus- tausches im Dreiländereck und den angrenzenden Regionen. Sie ist die wichtigste Messe der Großregion. Merzig und der Landkreis waren drei Tage lang bei diesem „Schaufenster der Leistungsfähigkeit“ mit dabei. Kurz danach ging der Messeein- satz für die Touristiker der Kreis- stadt weiter. In der Landeshauptstadt öffnete mit neuem Konzept die Saarbrü- cker „Freizeit-Messe“ und der Reisemarkt die Pforten. Auch hier zeigte Merzig Präsenz und warb für die Schönheiten der Re- gion. „Die ausgeprägte Leiden- schaft für Freizeitaufenthalte

am Anfang der Feriensaison 2016 ist deutlich erkennbar. “Wir haben zweifelsohne unsere tou- ristische Attraktivität erhöht und es auch eindrucksvoll ge- zeigt. Die Präsenz auf den Mes- sen in Luxemburg und Saarbrücken hat sich gelohnt!“, so das Fazit von Penny Betten- dorf vom Amt für Kultur, Sport, Tourismus und Stadtmarketing nach den jeweils dreitägigen Ausstellungstagen. Die Ziele sind klar abgesteckt:

die Besucher über die neuen An- gebote und Destinationen zu in- formieren – neue Impulse geben – den Kreis der touristisch Inte- ressierten zu erweitern! Und hier sieht Merzig gerade im Großherzogtum wertvolle Po-

Und hier sieht Merzig gerade im Großherzogtum wertvolle Po- tenziale! Merzig präsentierte sich in einem Gemeinschafts-

tenziale! Merzig präsentierte sich in einem Gemeinschafts- stand mit der Saarschleifenland Tourismus GmbH. „Gemeinsam sind wir stark“ – das Motto kam bei den Besuchern sehr gut an! Über 20.000 Besucher zählte man allein in Luxembourg an den drei Ausstellungstagen. Deutlich erkennbar auch das In- teresse am Kurzurlaub und „Pauschalen“.„Einen schönen Tag in Merzig verbringen“ – da hatten die Mitarbeiter der Tou- rist-Info maßgeschneiderte Pro- gramme parat. Dabei stellten viele luxemburgi- sche Messebesucher fest: Merzig liegt eigentlich vor der Haustür! Unverkennbar der Trend zu Well- ness, Radfahren und Wandern. Und hier ist Merzig ohnehin eine „gute Adresse“.

Maßgeschneiderte Angebote für den „Urlaub vor der Haus- türe“ boten die Merziger den zahlreichen Messebesuchern auch auf der „Freizeit“. Touristik war im neuen Konzept einer der drei Schwerpunkte. Fazit hier:

„Die Kreisstadt zeigte sich auch hier von ihrer besten Seite. Nicht zu verkennen ist auch, dass der Tourismus ein wichtiger Wirt- schaftsfaktor ist“, so Bettendorf. Merzig bot in Saarbrücken „das Schaufenster der touristischen Leistungsfähigkeit“. Und hier hat die Kreisstadt in den letzten Jahren mächtig aufgeholt.“ (pb)

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Uns gibts auch online! www.saarinfos.de

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Konzert und Comedy in lebach

Klavierkonzert mit Leopoldo Lipstein Sonntag, 28. Februar 2016 17.00 Uhr

Außerdem unterrichtet er an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. In Lebach konnte er bereits zwei- mal das Publikum durch seine In- terpretationskunst begeistern, denn die gehört zu den bemer- kenswerten des gegenwärtigen Konzertlebens. Seine perfekte Technik und sein Stilgefühl über- zeugen ebenso wie sein sensibles Spiel und seine Professionalität. Beim Konzert in Lebach spielt er Werke von Bach, Ravel, Albéniz, Wagner und Liszt.

Samstag, 16. April 2016, 20.00 Uhr Ole Lehmann – Geiz ist ungeil – so muss Leben

Ole Lehmann, Comedian und Musicaldarsteller avancierte in

20.00 Uhr Ole Lehmann – Geiz ist ungeil – so muss Leben Ole Lehmann, Comedian und

den achtziger Jahren zum nord- deutschen Kult-DJ, bevor er sich an der Hamburger Musical- Schule klassisch ausbilden ließ. Nach erfolgreichen Musical-En- gagements entdeckte Thomas Hermanns sein komisches Talent und lud ihm zum Quatsch Co- medy Club ein. Weitere Stars der Szene wie etwa Jürgen von der Lippe wurden auf ihn aufmerk- sam, er begann eigene Texte zu schreiben und ist seither kaum noch aus der Deutschen Co- medy-Szene wegzudenken.

Ole Lehmann ist der Meister der Gelassenheit unter den Come- dians. Doch manchmal wird auch diese Gelassenheit gestört. Meist, wenn Ole sich umschaut und sich fragt: In was für einer Welt leben wir eigentlich? Wir schreien, wenn der Postmann zweimal klingelt und Schuhe

bringt, wir dürfen Schnitzel nicht mehr Schnitzel nennen und wir sollen geizig sein, wenn wir ein elektronisches Gerät kaufen.

„In Wirklichkeit macht das doch keiner“ denkt sich Ole Lehmann und geht diesem modernen un- entspannten Konsumverhalten auf den Grund.

Leopoldo Lipstein stammt aus Argentinien, lebt aber schon lange in Leverkusen und ist auf den

Leopoldo Lipstein stammt aus Argentinien, lebt aber schon lange in Leverkusen und ist auf den deutschen und europäi- schen Konzertbühnen zu Hause. 1960 geboren, bereiste er als Wunderkind ganz Südamerika. Mit 17 Jahren gewann er den ers- ten Preis des Nationalen Argen- tinischen Klavierwettbewerbs. Neben seiner Konzerttätigkeit ist er Dozent an der Robert- Schumann-Hochschule in Düs- seldorf. Er hat Aufnahmen für den bayri- schen Rundfunk und den Süd- westfunk gemacht und bei Radio Buenos Aires Beethovens 3. Klavierkonzert eingespielt. Lipstein gibt Solo-Konzerte in Deutschland, USA, Japan und

Südamerika und hat sieben Solo CDs und zwei mit Kammermusik (Saxophon und Geige) einge- spielt.

   

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Edelsteintage in Losheim
Edelsteintage in Losheim

Zum 13. Mal präsentiert die Galerie Zauberwelt die Edel- steintage an Ostersonntag und Ostermontag (27./28. März) in Losheim am See in der Eisenbahnhalle.

Auch in diesem Jahr haben sich zahlreiche interessante Händler angesagt, um ihre Schätze zu präsentieren und zu verkaufen.

Ob prähistorischer Schmuck oder kolumbianischer Bern- stein, Smaragde, Opale und Unikatschmuck, leuchtend blauer Lapislazuli oder Aquamarin, für jeden Ge- schmack wird etwas dabei sein. In der Aktionshalle werden Steine an verschiedenen

Ständen geschnitten, ge- schliffen und gebohrt. Zudem findet wie in jedem Jahr ein Kinderprogramm zum Thema Steine dort statt. In der Sonderausstellung Fossilien können Sie tolle Ex- ponate bestaunen, die schon viele Millionen Jahre alt sind. Auch eine Tombola zuguns- ten der Aktion "Hilf-Mit", eine Initiative der Saarbrü- cker Zeitung darf in diesem Jahr nicht fehlen. "Hilf-Mit" unterstützt seit 1973 bedürf- tige und unverschuldet in Not geratene Menschen im Saarland. "Im letzten Jahr konnten wir 700 Euro spen- den", so Veranstalterin Sa- bine Wenke, "wir wollen diesen Betrag toppen, und damit auch eine höhere

Spendensumme für "Hilf- Mit" zusammen bekommen. Die Veranstaltung ist an Ostersonntag und Oster- montag jeweils von 11.00 - 18.00 Uhr geöffnet. Die Ein- trittspreise liegen bei 3,00 Euro für Erwachsene und 1,50 Euro für Kinder ab 6 Jahren. Zum Eintrittspreis bekommen die Besucher wie in jedem Jahr noch einen persönlichen Glücksstein ge- schenkt.

Weitere Informationen be- kommen Sie unter www.ga- lerie-zauberwelt.de, Tel. 06872-9221083 oder Mobil

0179-5046977

be- kommen Sie unter www.ga- lerie-zauberwelt.de, Tel. 06872-9221083 oder Mobil 0179-5046977 Seite Seite 32 32

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H.Schneiderei in neuem look Beckingen. Nach den guten Er- gebnissen im Vorjahr war Saa- rinfos

H.Schneiderei in neuem look

Beckingen. Nach den guten Er- gebnissen im Vorjahr war Saa- rinfos plus erneut zu Besuch in der „H.Schneiderei“ in Beckin- gen. Auch diesmal ein persön- licher Empfang von der Chefin persönlich, mit der wir auch den Termin vereinbart hatten. Sabrina Kerber, die Inhaberin, hatte uns berichtet, dass wir Salon ein neues Outfit erhal- ten hat. Deshalb waren wir neugierig. Tatsächlich, der Salon strahlt in neuen Farben, eine Mischung aus „petrol“ und „dust“ – es sieht toll aus. Sabrina wirft einen prüfenden Blick auf meine Haarpracht, dann die kritische Äußerung:

„Die hat es aber nötig“ – recht hat sie.

Sie schaut mich an, fragt dann „wollen wir etwas typgerech- tes machen“? Und hat auch schon einige Vorschläge parat. Sabrina Kerber hat von 1996

bis 1999 ihre Lehre gemacht und danach in verschiedenen Friseursalons ihre Kenntnisse vertieft. Danach besuchte sie die Meis- terschule, 2008 legte sie ihre Meisterprüfung ab. Seither werden regelmäßig Schulun- gen und Seminare besucht, neue Modetrends studiert, Farb- und Strähnchentechni- ken verbessert und Produkt- schulungen vorgenommen. Sabrina Kerber möchte natür- lich immer auf der Höhe der Zeit bleiben, um ihren Kunden stets Tipps geben zu können auch für junge und moderne Trends. Ganz wichtig ist es für sie, den größtmöglichen Haar- und Hautschutz an ihre Kun- den weiter zu geben. Auch deshalb nimmt sie sich immer Zeit für eine individuelle Bera- tung. Zu ihren Kunden zählen alle Altersstufen von Kindern bis

Zu ihren Kunden zählen alle Altersstufen von Kindern bis ins hohe Alter, Frauen wie Männer. Auch

ins hohe Alter, Frauen wie Männer. Auch Hausbesuche macht sie auf Wunsch am Mittwochnachmittag. Brautservice ist ebenfalls selbstverständlich und auf Wunsch wird die Braut zu Hause frisiert. Eingeschlossen in den Brautservice ist auch ein Braut Make Up. Tages Make Up oder Abend Make Up können im Übrigen auch an- dere Kundinnen im Friseursa- lon auf Wunsch erhalten. Seit Anfang des Jahres steht im Salon mit Giovanna Patti eine zweite ausgebildete Friseurin zur Verfügung. Sie hat 30 Jahre Berufserfahrung in ihrem Beruf, den sie mit Liebe und Leidenschaft ausübt. Sie hat die Farbseminare von L’Oreal besucht und ist „Mas- ter of color“ und hat daneben alle Weiterbildungsmöglich- keiten genutzt. Ebenso wie für ihre Chefin ist freundliche, zu- vorkommende Bedienung für sie selbstverständlich. Geöff- net ist die Haarschneiderei dienstags und donnerstags von 9 – 18 Uhr, mittwochs von 9 – 14 Uhr, freitags von 9 -19 Uhr sowie samstags von 9 – 13 Uhr. Terminvereinbarung ist empfehlenswert.

Die Adresse:

H.Schneiderei Talstr. 130 A – 66701 Beckingen Tel.: 06835/4699 Mobil: 0176-47001818

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Aktuell

Aktuell Zu Gast in der ältesten Stadt Deutschlands ! Zum 8. Mal startet die DIGA Gartenmesse

Zu Gast in der ältesten Stadt Deutschlands !

Zum 8. Mal startet die DIGA Gartenmesse vom 12. bis 14. Februar 2016 in Trier in die neue Gartensaison. Die Mes- sehalle ist mit 60 Ausstellern aus der Region und dem gan- zen Bundesgebiet voll be- legt. Wie in den Jahren zuvor werden ca. 8.000 Besucher erwartet. Ein attraktives An- gebot rund um Haus, Garten, Lifestyle, Genuss- und Le- bensart erwartet die Besu- cher der DiGA Gartenmesse in Trier. Im Vordergrund der Messe stehen auf die Jahreszeit ab- gestimmt, Pflanzen und Flo- ristik. Unter Anderem wird eine Vielzahl an Blumen- zwiebeln, Sträuchern und Obstgehölzen geboten. Ab- gerundet wird das vielseitige Angebot durch verschie- denste Gartenmöbel und De- korationen. Hierunter Besonderheiten wie Möbel aus Fieberglas oder Teakholz, sowie Accessoires aus Metall und im beliebten „Rost- Look“, oder Gartenfackeln der besonderen Art. Ein Schwerpunkt der Veranstal- tung liegt auf dem großen Angebot an kulinarischen Delikatessen wie Ölen, raren Gewürzen, feinem Käse oder Köstlichkeiten und Antipasti

vom Mittelmeer. Natürlich ist auch das beliebte Messe- restaurant wieder dabei.

Auch das beliebte Seminar- programm wird wieder statt- finden, allerdings unter neuer Schirmherrschaft des Gärtnermeisters, staatlich geprüftem Wirtschaftlers für Gartenbau und Fachbuchau- tor Axel Neulist aus der Schweiz. Mit seinen beinahe 50 Jahren Berufserfahrung steht er interessierten Besu- chern mit fachmännischem Rat und geballtem Know- How zur Seite. Am Samstag und Sonntag finden jeweils 3 für Besucher kostenlose Fachseminare zu aktuellen Gartenthemen unter seiner Leitung statt. Außerhalb der Seminarzeit werden am Samstag und Sonntag Bo- denanalysen mit sofortiger Auswertung und fundierter

Bo- denanalysen mit sofortiger Auswertung und fundierter Beratung angeboten. Diese sind für Besucher kostenlos (nur

Beratung angeboten. Diese sind für Besucher kostenlos (nur 3 Euro Schutzgebühr). Hierzu müssen mindestens 0,5 Liter der zu analysieren- den Erde mitgebracht wer- den. Ein entsprechendes Analyseticket kann direkt am Eingang erworben werden. Axel Neulist, der „Garten- flüsterer“ist ein kompeten- ter Gesprächspartner in vielerlei Bereichen des Gar- tenbaus, der die Besucher an seinem Erfahrungsschatz teilhaben lässt. Der sagt:

„Pflanzen werden von uns Menschen an die verschie- densten Standorte gezwun- gen, die sie sich selbst nie ausgesucht hätten. Wir haben die Aufgabe, der Pflanze diesen Standort so günstig wie möglich zu ge- stalten. Dann haben beide lange Freude aneinander: die Pflanze und der Mensch! Dies und vieles mehr erwar- tet die Besucher auf der DiGA Gartenmesse in Trier. Direkt am Messegelände stehen ausreichend kostenlose Park- plätze für die Besucher zur Verfügung.

Öffnungszeiten Täglich jeweils von 10 bis 18 Uhr

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Die Taffingsmühle

Ostern steht vor der Tür

PR Artikel Die Taffingsmühle Ostern steht vor der Tür Geht er oder doch noch nicht so

Geht er oder doch noch nicht so ganz? Man kann es noch nicht so genau sagen von diesem Winter, der eigentlich noch nicht so recht Winter war. Fastnacht ist zwar vorbei, Ostern nicht mehr so weit, aber alles war in diesem Jahr so unendlich früh, dass man nicht so recht weiß, was Sache ist. Schwierig ist es deshalb für den Küchenchef die richtigen Ideen für die Speisekarte zu ent- wickeln. Sollte man meinen. Aber weit gefehlt! Ein erfahrener Kü- chenmeister wie Walter Lang lässt sich von Petrus doch nicht in die Kochtöpfe schauen, oh no! Er entwickelt seine eigenen Ideen und richtet sich dabei natürlich nach den Dingen, die der Markt um diese Zeit hergibt. Wichtig ist es immer, das es frische Produkte aus der Region sind, so auch jetzt. Zunächst steht einmal Ostern vor der Tür, davor der Karfreitag. Und was gibt es da? Ja richtig, fast überall, gibt es … „Aber nicht bei

uns“, ruft Walter Lang dazwi- schen, „wir machen doch nicht, was fast alle machen“. Sondern? „Wir machen wie schon im letz- ten Jahr Eier mit Schnittlauchsalat mit feinen Bratkartöffelchen“, in- formiert Elke Lang, „aber nur so lange der Vorrat reicht“. Der Hin- weis ist richtig, denn im letzten Jahr war die Nachfrage so groß, dass der gewaltige Vorrat irgend- wann aufgebraucht war. Natürlich stehen auch diverse Fischgerichte auf der Karte für die Gäste, die darauf Appetit haben. Zwei Tage später ist dann Oster- sonntag. Natürlich steht dann das klassische Lamm im Mittelpunkt der Osterkarte, Lammbraten pro- vençale mit Ratatouillegemüse, daneben Kalbsbraten mit bunten Gemüse und Salzkartoffeln neben einigen anderen Gerichten für jeden Geschmack – Menüzwang gibt es in der Taffingsmühle nicht, wie immer. Weiterhin bleibt das Stammes- sen, das am Mittwoch, Donners-

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tag und Freitag mittags angebo- ten wird, ein Hit. Für günstige 8,50 Euro gibt es dann eine Vor- speise und ein Hauptgericht oder ein Hauptgericht und ein Des- sert. Neu ist, dass ab sofort auch vegetarische Gerichte angeboten werden. Klar, dass die „normale“ Karte auch am Mittag zur Verfü- gung steht.

Das Jahr ist zwar noch jung, aber dennoch empfiehlt es sich Feste, Feiern oder Jubiläen rechtzeitig zu planen. Restaurantfachfrau Elke Lang steht für Ratschläge und Tipps auf Wunsch immer be- reit und betont „nach wie vor sind wir für unsere Gäste da und das noch ziemlich lange“.

Die Adresse:

Hotel-Restaurant Taffingsmühle Bei der Taffingsmühle 2 Saarlouis-Picard Tel.: 06831-94400

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Aktuell

Der Gartenflüsterer

Vor einiger Zeit lernten wir den Gartenbauprofi Axel Neulist kennen, der dem Netz- werk „die Gartenflüsterer“ angehört. Dieses Netzwerk empfiehlt das „Gärtnern ohne Gift“. Gartenflüsterer Axel Neulist hat sich bereit er- klärt, unsere Leser regelmäßig mit verschiedenen Tipps zu versorgen. Hier nun sein aktu- eller Artikel mit den Tipps für den Februar.

Gehölzschnitt bei Minus Tem- peraturen (ab ca. – 3°) nicht durchführen. Das Holz könnte splittern. Wenn es doch passiert ist, mit einem scharfen Messer nachschneiden und sofort mit einem Wundverschlussmittel die Wunde behandeln. Torffreie Erden werden immer mehr eingesetzt. Viele Stoffe, die sonst vernichtet wurden, werden sinnvoll dem Stoffkreis- lauf zugeführt. Bei diesen Erden aber beachten: sie müssen öfter Wasser und Nährstoffversor- gung überprüfen. Rungia klossii, Pilzkraut; ist eines der neuen Kräuter auf dem Markt. Mit dem feinen Pil- zaroma hat es sich fest etab- liert. Es enthält grosse Mengen an Eisen, Beta-Carotin und Cal- cium. Es stammt aus Papua Neuguinea und mag sonnige bis halbschattige Standorte mit einem feuchten, humosen Boden. Stühle wachsen bei Gavin Munro. Er formt auf dem Acker Äste und Stamm um eine Plas-

tikform und lässt z.B. Weiden, Platanen, Eschen u. A. unter ständigem Schneiden zu Stüh- len, Tischen, Lampen heran- wachsen. Nach etwa einem Jahr soll der Stuhl fertig sein. Kosten:

5000 Pfund. Shop.heise.de/Ka- talog/technology-review Genom Editing, eine neue Züch- tungsmethode, führt nicht zu gentechnisch veränderten Pflanzen und fallen deshalb nicht unter das deutsche Gen- technikgesetz. Bausteine im Erbgut von Pflanzen werden ab- geschaltet oder ausgetauscht ohne neue Gene einzuführen. Kritische Gutachter sehen das jedoch völlig anders. www.transgen.de Monilia, Spitzendürre an Pflau- men und Sauerkirschen ist ein Dauerthema, bei dem auch die chem. Keule versagt. Schwere Böden fördern die Krankheit. Deshalb diese Böden verbes- sern mit gewaschenem Kies- sand O-4mm, Bentonit, gemahlenes Lava Granulat und viel Komposterde. Der Boden sollte humos sein bei pH 6,0 –

7,5.

Fruchtmumien jetzt gründlich entfernen, Rückschnitt bis in das gesunde Holz bei befalle- nen Zweigen, Handausdün- nung zur Mitte der Fruchtentwicklung ist infekti- onshemmend und verbessert die Fruchtgrösse. Regelmässig mit Biplantol Vital giessen wirkt vorbeugend. Pflanzenhygiene ist der beste Pflanzenschutz. Schweiz geht mit gutem Bei- spiel voran. Die Pflanzung von Hochstämmen wird vom Staat mit einem Zuschuss gefördert. So waren es im Jahr 2014

2.303.866 Hochstämme, die ge- fördert wurden.

In eigener Sache: Der Veranstal- ter der DIGA Gartenmessen konnte mich für alle Garten- messen verpflichten. Ich werde jeweils an den Messesamsta- gen und – Sonntagen 3 – 4 Vor- träge halten. Die Themen sind aus der Presse zu entnehmen. An diesen Tagen mache ich auch Gartenberatung und Bo- denanalysen. Dazu müssten Sie ca. 0,5ltr. Gartenerde mitbrin- gen. Die Schutzgebühr ist je- weils 3.- Euro Auch konnte ich erreichen, dass ich meinen bisherigen Kunden jeweils 2 Eintrittskarten zukom- men lassen kann. Bitte recht- zeitig per Mail anfordern.

Die erste DIGA Messe ist in Trier vom 12.02. – 14.02.2016. Die wei- teren Messen kündige ich recht- zeitig hier im „Tipp“ an.

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Messe ist in Trier vom 12.02. – 14.02.2016. Die wei- teren Messen kündige ich recht- zeitig

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Medizin

Medizin Gesundheits- Forum „Schlecht hören trennt den Menschen von den Menschen“ Diese ca 200 Jahre alte

Gesundheits-

Forum

„Schlecht hören trennt den Menschen von den Menschen“

„Schlecht hören trennt den Menschen von den Menschen“ Diese ca 200 Jahre alte Bot- schaft ist

Diese ca 200 Jahre alte Bot- schaft ist aktueller denn je. Sie besagt, dass schwerhörige Menschen sozial isoliert sind und nur noch schwer oder gar nicht mehr am sozialen Leben teilnehmen können. Dies ist der Fall, weil eben der größte Teil der Kommunikation unter Menschen verbal, über unsere gesprochene Sprache, ab- läuft.

Wer sein Gegenüber nicht verstehen kann, ist isoliert. Wer taub geboren wird, der kann unsere, so wichtige Sprache, nicht erlernen. Man bezeichnete diese Menschen früher als taubstumm.

Durch die medizinische und die technologische Entwick-

lung in den letzten Jahrzehn- ten ist es mittlerweile mög- lich nahezu jede Form der Schwerhörigkeit zu behan- deln. Die moderne Medizin ist heu- te in der Lage, taube Men- schen wieder zum Hören zu verhelfen, und zwar so gut, dass diese ein offenes Hörver- stehen erlangen können. Sie werden in die Lage versetzt selbstständig telefonieren zu können

Analog der Anatomie des Oh- res -Äußeres-, Mittel-, Innen- ohr- gibt es verschiedene Ar- ten der Schwerhörigkeit. Die Behandlung der Schwerhörig- keit gehört in die Hände eines Facharztes für Hals- Nase-Oh- ren Erkrankungen (HNO Arzt),

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der durch eine einfache Un- tersuchung feststellen kann wo sich die Ursache der Schwerhörigkeit befindet. Er kann diese beheben oder Be- handlungen einleiten, die zur Behebung oder zur Besserung der Schwerhörigkeit führen. Der einfachste Fall ist ein ver- legtes äußeres Ohr durch Ver- stopfung des Gehörgangs. Dies kann durch Fremdkörper, Entzündungen, Verwachsun- gen oder durch einen Ohren- schmalz-Pfropf entstehen. Hier kann der HNO Arzt schnell abhelfen.

Etwas komplizierter wird es, wenn sich die Ursache der Schwerhörigkeit im Mittel- ohr, also hinter dem Trommel- fell, befindet. Dies ist oft bei

kleinen Kindern bis zum Grundschulalter der Fall. Z.B. durch Flüssigkeitsansamm- lungen im Mittelohr (Pau- kenerguß). Auch hier kann der HNO Arzt durch Medikamen- te oder einen kleinen, ambu- lanten Eingriff helfen. Bei Erwachsenen besteht oft ein Trommelfelldefekt oder eine Störung im Bereich der Gehörknöchelchenkette

(Hammer-Amboss-Steigbü-

gel), welche ebenfalls durch einen kleinen, operativen Ein- griff behoben werden kann. Schwerhörigkeiten durch Stö- rungen im Innenohr kann man mit Hörgeräten oder mit Hörimplantaten behandeln. Auch Kombinationen aus bei- den Formen sind möglich. Die wohl bekannteste Form der Innenohrschwergörigkeit ist die Altersschwerhörigkeit,

Medizin

welche fast immer vom HNO Arzt mit modernen digitalen, unsichtbaren und mittlerwei- le sehr angenehm zu tragen- den Hörgeräten versorgt wer- den kann.

Um Hörstörungen bei Säug- lingen frühzeitig feststellen zu können, ist im Saarland ein Neugeborenen Hörscree- ning etabliert worden. Mit ei- nem entsprechenden Test stellt man frühzeitig fest, ob das Kind hörfähig ist oder nicht.

Eine Behandlung kann bereits in den ersten 6 Lebensmona- ten mit Hörgeräten oder Im- plantaten erfolgen. So behan- delt, lernen heutzutage auch taube Kinder das Hören und sie können ihre Mutterspra- che problemlos erlernen.

Selbstverständlich können mit Mittelohr- oder Innenoh- rimplantaten auch erwachse- ne Menschen behandelt wer- den. Schwerhörige Menschen können auf diese Weise wei- ter am sozialen Leben teilha- ben. In der Hand eines HNO Facharztes gehört die soziale Isolation von hörgeschädig- ten Patienten der Vergangen- heit an. Mit den Möglichkei- ten der modernen Medizin kann nahezu jede Schwerhö- rigkeit vom HNO Facharzt gut behandelt werden. Wer sich aus eigenem Ermes- sen nicht in die Behandlung eines Facharztes begibt, ver- zichtet auf sehr viel Lebens- qualität mit der Folge einer sozialen Verarmung.

Hans Jürgen Huber, HNO Arzt, 66763 Dillingen

viel Lebens- qualität mit der Folge einer sozialen Verarmung. Hans Jürgen Huber, HNO Arzt, 66763 Dillingen

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Medizin

ohrenschmerzen

Schmerzen in oder am Ohr wei- sen oft auf eine Erkrankung des Ohres hin, deren Ursachen im Nasen-Rachen-Raum, im Kiefer- Zahnbereich oder in Störungen der Gesichtsnerven liegen. Um bleibende Schäden am Ohr zu vermeiden, sollte man in diesem Fällen frühzeitig einen Arzt auf- suchen.

Meist ist eine Erkältung oder eine Nasennebenhöhlenentzündung der Auslöser für eine Mittelohr- entzündung, wobei Krankheits- erreger sich über die eustachische Röhre bis ins Mittel- ohr ausbreiten.

Die Anfälligkeit für Mittelohrent- zündungen nimmt mit zuneh- mendem Alter ab. Auftretende

Ohrenschmerzen deuten dann eher auf Probleme am äußeren Ohr oder im äußeren Gehörgang hin. Zu den häufigsten Auslösern ge- hört der Gebrauch von Watte- stäbchen oder spitzen Gegenständen zur Ohrreinigung. Schon kleinste Verletzungen füh- ren zu Gehörgangsentzündun- gen durch Bakterien und Pilze.

Auch allergische Reaktionen ge- genüber bestimmten Stoffen in Haarpflegemittel, im Ohr- schmuck oder Infektionen durch Piercings kommen in Frage.

eines gestörten Luftdruckaus- gleichs im Mittelohr, was zu Ver- letzungen am Trommelfell führen kann.

Alte Hausmittel wie das Auflegen eines Zwiebelsäckchens oder die Anwendung von Rotlicht können banale Beschwerden lindern.

Ihr Apotheker hält verschiedene Mittel vorrätig und berät seine Kunden gerne.

Wolfgang Ostermann

Heftige Ohrenschmerzen können auch auftreten beim Fliegen oder Tauchen. Hörverlust, Schwindel und Tinnitus sind dann Zeichen

können auch auftreten beim Fliegen oder Tauchen. Hörverlust, Schwindel und Tinnitus sind dann Zeichen Seite 40

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Medizin

35 jahre praxis

Die Bilanz eines Kassenarztes

Medizin 35 jahre praxis Die Bilanz eines Kassenarztes Seite 41 Dillingen. Nach 6 jährigem Medizin- studium,

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Dillingen. Nach 6 jährigem Medizin- studium, Promotion und 7jähriger Facharztausbildung im Universitäts- klinikum Homburg/Saar mit Rotation in verschiedenen Abteilungen (Schwerpunkte Herz-Kreislauf, Niere, Lungen, Blut, Magen-Darm, Infektio- nen u.a.) ließ ich mich 1981 in Dillin- gen als Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie nieder und habe mich als Pfälzer hier voll integriert.

Nach nunmehr 42 Jahren ärztlicher Tätigkeit, davon fast 35 Jahre als Kas- senarzt, könnte ich - wie jeder, der in seinem Beruf mit Menschen zu tun hat - ein Buch schreiben.

Fazit: „Man muss die Menschen neh- men, wie sie sind. Es gibt keine ande- ren.“ Mit anderen Worten: mit zunehmendem Alter bin ich ruhiger und gelassener geworden. Anfangs in meinem jugendlicher Eifer machte ich den Fehler, die Menschen mit Gewalt gesund machen zu wollen, doch mit Informationen, Schulungen, Ermah- nungen, Kontrollen usw. erreichte ich eher das Gegenteil.

Gelassener geworden

Früher hatte ich mich geärgert, mit ansehen zu müssen, wie jemand, der „dem Tod von der Schippe gesprun- gen war“ und nach erfolgreicher Krebs- oder Bypaß-Operation weiter rauchte, heute sehe ich ein, dass er als vorbildlicher Staatsbürger durch sein selbstgewähltes „sozialverträgliches Frühableben“ (unbeabsichtigt) das Sozialsystem unterstützt, so vor allem die Rentenkasse entlastet. Dennoch

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Medizin

35 jahre praxis

sollte man nicht aufgeben, die Motivation zu fördern. Immerhin gibt es auch Erfolge, was bei- spielsweise die 1981 gegründete ambulante Herzgruppe beweist. Hier trainieren unter fachkundi- ger rehasportlicher Leitung in Anwesenheit eines Arztes einmal wöchentlich Herzpatienten (meist nach Infarkt/Bypaß-Op) in einer eigens reservierten Turn/Schwimmhalle, dies mit sehr gutem Erfolg bezügl. Le- bensqualität.

Trotz hoher Arbeitsbelastung habe ich meine tägliche Arbeit nicht als Stress empfunden, da ich immer wieder durch zahlrei- che „Erfolgsmeldungen“ seitens der Patienten innerlich gestärkt wurde.

Ebenso förderte die eigenverant- wortliche Mithilfe meines bes- tens geschulten, motivierten langjährigen Personals und die stets kollegiale Zusammenarbeit mit allen Ärzten unserer Region meine Arbeitszufriedenheit.

Gängelung durch Politik und Verwaltung

Was mir (und allen meinen Kolle- gen) jedoch das Leben unnötig schwer macht, sind die Gänge- lungen durch Politik und Verwal- tung.

Im Laufe meiner Kassenarzttätig- keit habe ich unzählige Änderun- gen von Gebührenordnungen und Rechtsvorschriften sowie pauschale Diffamierungen der Politik ertragen müssen. Wie be- reits erwähnt, bin ich mit der Zeit jedoch gelassener geworden und habe mich an diesen täglichen

Wahnsinn gewöhnt, denn über allem stand doch meine Zufrie- denheit mit dem schönsten Beruf den es gibt, nämlich meinen Mit- menschen zu helfen.

Insofern möchte ich mich am Ende meiner langjährigen Tätig- keit bei allen Patientinnen und Patienten für ihr Vertrauen und ihre Treue bedanken. Ich bin froh, ihre weitere Behandlung in gute Hände legen zu können. Seit Ja- nuar 2016 führt mein Nachfolger - nach einer halbjährigen Über- gangszeit in Gemeinschaftspra- xis - mein Lebenswerk weiter:

Dr. Jörg Schmidt, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Angiologie, Intensivmedizin, Hypertensiologe DHL

Erfahrener Nachfolger

Er war langjähriger Oberarzt an der Uniklinik Homburg und kurz- zeitig Chefarzt am Klinikum Mer- zig.

Als erfahrener Herzkatheterspe- zialist (über 6000 Eingriffe!) hat er die Möglichkeit, bei eigenen Patienten diese Untersuchungen in der neu errichteten Klinik in Homburg mit modernsten Gerä- ten durchzuführen. Vorteil: die gesamte Vor- und Nachbehand- lung bleibt in einer Hand, auch muß der Patient zur vorherigen Aufklärung und Voruntersu- chung nicht zweimal in die Kli- nik.

Da diese Herzkatheteruntersu- chungen immer Mittwoch vor- mittags erfolgen, bin ich zu dieser Zeit in meiner alten Praxis mit dem bewährten Team tätig und führe Gutachten sowie ar-

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beitsmedizinische und reiseme- dizinische Untersuchungen sowie Impfungen (zB. Gelbfieber) durch. Keine Kassenarzttätigkeit !

Seit Jahren bin ich Mitglied im Ärzteteam eines großen Reise- veranstalters, der eigens „ärztlich begleitete Reisen“ anbietet. Bei Fernreisen wie nach Indien, Viet- nam, Afrika, Südamerika u.ä. ist dadurch ein zusätzlicher Punkt an Sicherheit gegeben. So man- chem Reisenden wird dadurch die Entscheidung erleichtert, eine exotische Reise zu wagen. Dies übrigens bei einem ausgezeich- neten Preis-Leistungverhältnis.

Meine nächste Reise ist im April/Mai eine 16 Tage dauernde Rundreise durch Thailand, Laos und Kambodscha. Ich werde spä- ter davon berichten.

Dr. Rainer Häge

eine 16 Tage dauernde Rundreise durch Thailand, Laos und Kambodscha. Ich werde spä- ter davon berichten.

Aktuell

Aktuell Das Saarland und die Mietpreisbremse Mit der Mietrechtsnovelle zum 01.06.2015 sollte der Mietanstieg in

Das Saarland und die Mietpreisbremse

Mit der Mietrechtsnovelle zum 01.06.2015 sollte der Mietanstieg in angespannten Wohnungsmärkten ge- dämpft werden über die so- genannte Mietpreisbremse. Dies bedeutet, dass der orts- übliche Mietpreis den Mieter und Vermieter vereinbaren, bei einer Neuanmietung nicht über 10 % des ortsüblichen Mietspiegels liegen soll.

Die Länder sind berechtigt, angespannte Wohnungs- märkte zu definieren und dort die Mietpreisbremse ver- pflichtend einzuführen. Das Saarland hat das Gesetz noch nicht umgesetzt, obwohl be- zahlbarer Wohnraum immer knapper wird. Die Miet- bremse bedeutet, dass die Vertragsparteien des Mietver- hältnisses einen Vertrag über einen bestimmten Mietpreis abschließen. Falls der Mieter

der Auffassung ist, die Miete sei überhöht und liege über dem ortsüblichen Preis, muss im Mieterhöhungsprozess der korrekte Mietzins ermittelt werden und so die Rechtmä- ßigkeit überprüft werden.

Dafür muss in einer Ge- meinde ein qualifizierter Mietspiegel erstellt sein. Ein- fache Mietspiegel, die ledig- lich die Durchschnittsmiete in der Gemeinde ermitteln, geben keine exakte Ermitt- lung der ortsüblichen Ver- gleichsmiete her, die in dem neuabgeschlossenen Miet- vertrag vereinbarte Miete zu begrenzen. So hat der BGH in einer Entscheidung aus dem Jahr 2012 entschieden, dass eine Wohnung „in bester Wohnlage“ die im Mietspie- gel nicht deklariert sei, nicht dazu führt, dass keine höhere Miete verlangt werden kann.

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Im entschiedenen Fall, waren keine Anhaltspunkte für Mie- ten in „bester Wohnlage“ enthalten. Auch war in dem entschiedenen Fall wenig Rücklauf der Erhebungsfrage- bögen festgestellt worden. Diese konnten freiwillig zu- rückgesandt werden, sodass die erhobenen Daten nicht re- präsentativ für das Stadtge- biet Berlin waren.

Das Gericht holte in dem an- stehenden Mieterhöhungs- verfahren ein eigenes

Mietensachverständigengut-

achten ein. Damit wurde der damals im Jahr 2009 Berliner Mietspiegel gekippt. Auch im Saarland ist ein qualifizierter Mietspiegel bisher nicht in den Gemeinden erhoben worden. Zur Erhebung der Durchschnittsmiete werden

regelmäßig die Angaben der

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Aktuell

Aktuell unterschiedlichen Gemein- stimmung der Gebiete mit Mit der Mietrechtsnovelle den in einem bestimmten

unterschiedlichen

Gemein-

stimmung der Gebiete mit

Mit der Mietrechtsnovelle

den in einem bestimmten Ra-

angespanntem Wohnungs-

dius erhoben und daraus eine

markt zu weit gefasst ist. Es

Durchschnittsmiete

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ist immer die unterschiedli-

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chen Mietpreis-, Miet- und

Die Bundesregierung arbeitet an den Richtlinien zur Erhe- bung von Daten für einen qualifizierten Mietspiegel und zur Aufstellung eines Mietspiegels. Wann diese Richtlinie in Kraft tritt ist je- doch noch ungewiss. Ein weiteres Problem könnte auch ergeben, dass eine Rechtsverordnung zur Be-

Bevölkerungsstruktur eines Gebietes mit zu berücksichti- gen. Auch dies sollte vom Ge- setzgeber aufgegriffen werden. Insbesondere auch im Saarland sollten wir aktiv werden.

Mitte 2015 wurde auch das Bestellerprinzip eingeführt. Dies bedeutet, dass die Mak-

lerkosten der Vermieter zu tragen hat und das Abwälzen der Kosten auf den Mieter un- terbunden wurde.

Bei Problemen der Mieterhö- hung berät Sie Frau Koster in der Kanzlei Solander, Prälat- Subtil-Ring 5, 66740 Saarlouis, Tel.: 0 68 31 / 73 091.

berät Sie Frau Koster in der Kanzlei Solander, Prälat- Subtil-Ring 5, 66740 Saarlouis, Tel.: 0 68
berät Sie Frau Koster in der Kanzlei Solander, Prälat- Subtil-Ring 5, 66740 Saarlouis, Tel.: 0 68

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Wir geben Ihren Drucksachen die richtige Farbe GmbH & Co. KG Internet: www.kdv.de 66663 Merzig

Wir geben Ihren Drucksachen die richtige

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Handwerkstr. 8-10

Marktstraße 1

Handwerkstr. 8-10

Telefax: 06861/7002-161

Tel. 06861/7002-0

Tel. 06831/975-0

Tel. 06861/7002-59

Sport

Superstart ins olympiajahr für raphael Holzdeppe

Sport Superstart ins olympiajahr für raphael Holzdeppe Merzig. Die Strahler waren auf einen Punkt gerichtet, nein
Merzig. Die Strahler waren auf einen Punkt gerichtet, nein auf zwei Punkte. Das erste Strahler-
Merzig. Die Strahler waren auf
einen Punkt gerichtet, nein auf
zwei Punkte. Das erste Strahler-
bündel auf eine Latte, die in
einer Höhe von Fünf Meter drei-
undachtzig ganz leicht vibrierte,
die anderen Strahler fingen 35
Meter davon entfernt einen
Mann ein, schlank, hochkonzen-
triert, ein Mann, der einen lan-
gen Stab in den Händen hielt.
Der Stab wurde angehoben, der
Mann lief los, setzte den Stab
ein, schwang nach oben, über-
querte die Latte, diese vibrierte
stärker, aber sie hielt, sie hielt
einen Atemzug lang und dann
fiel sie doch, vorbei, diesmal. Es
war der dritte Versuch von Ra-
phael Holzdeppe über diese
Höhe, bewusst gewählt, genau
einen Zentimeter höher als seine
bisherige Hallenbestleistung.
Aber es war der Sieg an diesem
Tag, der Sieg bei einem besonde-
ren Wettbewerb, der Sieg beim
Neujahrsspringen im Zeltpalast
in Merzig, ein Ort, an dem an-
sonsten häufig kulturelle High-
lights stattfinden. Das Neujahrs-
springen fand zum zweiten Mal
statt an diesem Ort. Rund 800
Zuschauer füllten den Zeltpalast,
darunter neben vielen anderen
prominenten Gästen die halbe
saarländische Ministerriege, Mo-
nika Bachmann, Anke Rehlinger
und Klaus Bouillon fieberten
mit, ebenso Landrätin Daniela
Schlegel Friedrich und Bürger-
meister Marcus Hoffeld. Begeis-
tert war auch die neue
Präsidentin des Sparkassenver-
bandes Cornelia Hoffmann Beth-
scheider.
Begonnen wurde der Wettbe-
werb mit einer Höhe von 4,80
Meter, die alle Teilnehmer meis-
terten - soweit sie bei dieser
Höhe bereits in den Wettkampf
einstiegen. Bei 5.20 Meter war
dann allerdings für viele bereits
Schluss, lediglich vier Springer
waren noch im Wettbewerb, da-
runter Raphael Holzdeppe, der
außer Aufwärmübungen noch
keinen Sprung absolviert hatte.
Er stieg erst bei 5,40 Metern ein,
einer Höhe, bei der für Carlo
Paech von Bayer Leverkusen End-
station war, bei 5,50 Meter er-
reichte Florian Gaul vom VfL
Sindelfingen sein Limit und
wurde Zweiter. Ab dieser Höhe
war es eine One Man Show für
Holzdeppe, der die 5,60 und die
5,70 Meter fast spielend packte
5,83 Meter waren dann an die-
sem Tag zuviel. Dennoch stellt
die erzielte Höhe mit Blick auf
den verkürzten Anlauf zu diesem
frühen Zeitpunkt der Saison ein
Ergebnis dar, das mit einem Aus-
rufezeichen zu versehen ist.
„Dieses Jahr“, so erklärte Holz-
deppe, „hält noch viele span-
nende Wettbewerbe bereit, als
besonderen Höhepunkt sicher
die olympischen Spiele in Rio“.
Und da ist fraglos Gold das Ziel.
Ein anderes großes Ziel hat der
Stabhochspringer dieses Jahr
gleichfalls im Visier: er möchte
die 6 Meter Marke erreichen.

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