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Hrtext Freiburg

Teil 1
- Herr Rollensbach, knnen Sie uns etwas ber die Stadt erzhlen?
- Ja, gerne! Die Stadt auf den Fotos ist die Stadt Freiburg oder Fribourg. Sie liegt in der
Schweiz zwischen Bern und Losanne, an der Sprachgrenze zwischen Deutsch und
Franzsisch. Freiburg ist ber 800 Jahre alt.
- Wie gro ist die Stadt?
- Freiburg hat etwa 35000 Einwohner. Freiburg ist also eine Kleinstadt. In der Altstadt gibt es
Stadtmauer mit Trmen, eine Kathedrale aus dem Mittelalter und viel schne Huser, zum
Beispiel das Rathaus. Das knnen Sie auch hier auf dem Foto sehen.
- Wie haben die Leute frher gewohnt?
- Es gab lange 2 Teile in der Stadt. Die Unterstadt mit den engen Gassen und dem Fluss. Hier
haben die armen Leute gewohnt. Und oben haben die Reichen in groen Husern gelebt. Ein
Spiegel fr die wirtschaftliche und soziale Situation frher: die Reichen oben, die Armen
unten.
- Und wo wohnen die Leute heute?
- Fast alle mchten in der Altstadt wohnen. Aber die meisten Leute leben in den neuen
Quartieren am Stadtrand oder auf dem Land.
Teil 2
- Wie hat sich die Stadt entwickelt?
- In den letzten 30 Jahren hat sich die Stadt stark verndert. Im Zentrum beim Bahnhof gibt es
heute Geschfte und Banken. Frher war das Zentrum in der Altstadt bei der Kathedrale.
Frher waren die Fabriken in der Stadt. Heuet sind sie auf dem Land im Norden von Freiburg.
Im Westen und Osten hat man Wohnhuser gebaut. Dort wohnen die Leute.
- Wo sehen Sie Probleme in der Stadt?
- Ich sehe ein Problem: die Integration von Auslndern und Auslnderinen. In den letzten
Jahren sind viele auslndische Familien zu uns gekommen. Sie leben in den Siedlungen am
Stadtrand und haben wenig Kontakt mit den Freiburgen und Freiburgerinen. In den Schulen
haben die Kinder am Anfang Probleme mit der Sprache. Wir mssen das Verstndniss und die
Integration verbessern.
- Herr Rollensbach, eine letzte Frage: Was wnschen Sie fr die Menschen in Freiburg?
- Mein erster Wunsch: die Menschen nehmen sich mehr Zeit, dann knnen sie ihre eigene
Stadt entdecken, dann hren sie das Herz von Freiburg schlagen. Mein zweiter Wunsch: die
deutschsprachigen und franzsischsprachigen Freiburger reden mehr miteinander, denn dann
reden sie auch mehr mit den Auslndern und Auslnderinen.
- Herr Rollensbach, herzlichen Dank fr das Gasprch!