Sie sind auf Seite 1von 1

MEDIEN-INFORMATION

Mittwoch, den 21. April 2010

Junge Union: Nationales Stipendiensystem ist kla-


res Bekenntnis zur Begabtenförderung!
Zum heutigen Kabinettsbeschluss, ein nationales Stipendienprogramm einzuführen, erklären
der wissenschaftspolitische Sprecher der Jungen Union Deutschlands, Bundesvorstandsmit-
glied Stefan Gruhner, sowie die Vorsitzenden der Kommission Bildungspolitik, die Bundesvor-
standsmitglieder Tom Zeller und Jessica Meyer:

„Die Junge Union begrüßt den heute von der Bundesregierung verabschiedeten Gesetzentwurf
zum Aufbau eines nationalen Stipendiensystems. Damit wird eine unserer zentralen Forderun-
gen umgesetzt und eine weitere wichtige Etappe Richtung ,Bildungsrepublik Deutschland‘
beschritten. Das nationale Stipendiensystem ist ein klares Bekenntnis der schwarz-gelben
Bundesregierung zur Hochbegabten- und Eliteförderung in Deutschland. Die Leistung von
Studenten wird in den Mittelpunkt gestellt. Auch im Studium gilt, dass sich Leistung und Ei-
geninitiative lohnen.

Gleichzeitig verbessert das nationale Stipendiensystem die Bildungschancen benachteiligter


Bevölkerungsgruppen, weil die Stipendien zusätzlich zum – heute ebenfalls erhöhten – BAföG
vergeben und nicht angerechnet werden. Begabtenförderung und Chancengerechtigkeit ge-
hen beim neuen nationalen Stipendiensystem Hand in Hand. Als politischer Jugendverband
heben wir ausdrücklich hervor, dass auch das politische und soziale Engagement für unsere
Gesellschaft bei der Bewerbung um die Stipendien berücksichtigt werden soll.

Die gemeinsame Finanzierung der Stipendien durch Wirtschaft und Staat sind ein konsequen-
ter Schritt, um die gesamte Gesellschaft zu beteiligen. Schließlich profitiert auch die Wirt-
schaft von gut ausgebildeten Nachwuchskräften. Die Finanzierung der Bildung muss zukünftig
immer stärker eine gesamtgesellschaftliche Kraftanstrengung werden. Dabei ist jeder Einzelne,
aber auch Wirtschaft und Staat gefragt. Das nationale Stipendiensystem wird langfristig die
Hochschulen dazu anhalten, noch mehr Drittmittel – die gegenwärtig im internationalen Ver-
gleich viel zu niedrig sind – und Spenden einzuwerben, um Stipendien vergeben zu können.
Autonomie von Hochschulen bedeutet auch, dass Universitäten ihre Kraftanstrengung zur
Einwerbung zusätzlicher Mittel bei der Wirtschaft deutlich forcieren.“

Verantwortlich: Alexander Humbert


Junge Union Deutschlands Bundesgeschäftsstelle
Inselstraße 1 b 10179 Berlin Tel: 030/27 87 87-0 Fax: 030 /27 87 87-20
geschaeftsfuehrer@junge-union.de www.junge-union.de