Dienstvorschrift der 3.

JgKp
Allgemeine Dienstvorschrift

Dienstvorschrift der 3.JgKp

Allgemeine Dienstvorschrift

Sammlung aller Regeln, Abläufe und Beschlüsse

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Änderungsverzeichnis:
Index Änderung durch Datum
1.00 Indienststellung der ZDv James/Steff 03apr16
Abkürzungsverzeichnis: Spieß als Leiter GeZi weg,
SeKo eingeführt
Neues Kapitel 4.8. Missionsbau bei Abläufe
Präzedenzfälle ergänzt
StAN auf Version 1.00 aktualisiert (Planstellen)
1.10 Änderung ErFüK in ErKpFü, Änderung ModGrp in James 07may16
MTG,
4.6.6 Rückkehr nach Austritt, 1.10
Disziplinarmaßnahmen (Befangenheit)
1.20 Änderung Abkürzungsverzeichnis, Aufnahme zwei James 19jun16
neuer externer Verweise, Änderung 1.8.1. und 1.8.6.
bzgl Finanzierungsgruppe und Verzicht/Freiwerden
eines Postens, Änderung 2.4.2.3. Rechte und
Pflichten MTG, Änderung 2.4.5.2. Aufgaben TeSu,
Ergänzung 4.8 Missionsbau, Ergänzung 4.1.1.
Zustimmung Satzung, Änderung 2.4.4. PuMa, Neu:
2.4.6. AuDi, Neu: 5.3 Servergruppen und
Berechtigungen, Neu: 5.4 Clantag, Anpassung StAN
um AuDi.
1.30 Abschnitt 1.9 Aufsplittung in mehrere Unterpunkte, James 11sep16
Absatz für Stabstellen
1.10 unehrenhaft als Zusatz, kein ZgFhr notwendig
2.4 Dienstrang
2.5 Allgemeine Anforderungen an Stabsstellen
2.4.2 neue Aufgabe Einsatzliste
2.5 Spezifizierung Aufgaben Spieß,
Gesprächsführung
2.6. Dienstrang
2.7 neue Abschnitte für GrpFhr, StvGrpFhr,
StvZgFhr, Link zum GrpFhrHandbuch
2.7.4. Antrag zum UA-L schriftlich, Einfügen vom
Forum-Link 2.8. neue Partizipationsmöglichkeiten
3.2. Anwärter zugelassen
3.3 regelmäßige Zg und GrpBespr
4.1.1. neue Voraussetzung Tech Check
4.4 Änderung Voraussetzung Fw
4.5. umfangreiche Änderungen, neue Orden und
Abzeichen, Bilder, Link zur Meldung von SGA-
Teilnehmern
6.2 Neu angelegtes Kapitel zur Einsatzliste

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1.40 Link ZDv Handbuch GrpFhr ausgetauscht James 31okt16
2.5.1.1 Wahl Spieß: genauere Beschreibung
4.6 Abwesenheit: umfangreiche Änderungen,
vereinheitlichtes System, Entlassung nach 6
Monaten Gesamtinaktivität
Neuer Link zum Dienstplan für das Jahr 2017
5.2.1.: Konkrete Maßnahmen bei Regelverstößen
2.8.2.: Pflichttermine für Mitglieder neu eingefügt
2.8.3: Kompanie-SGA neu eingefügt
Link für Gekickte User
Link für Checkliste Kompanioe-SGA
Link für TP-Abend Anmeldung
6.1 Datenschutz aktualisiert
GeZi Aufgaben aktualisiert
1.50 Aufnahme DLC Apex als Pflicht James 07jan17
Umbau auf neues Clandesign
1.60 2.4.6 TeSu: Konkretisierung des Aufgabenbereiches James 02feb17
auf ArmA3, TS3 und JustSync ArmA.
4.8.1 Loadouts: neu hinzugefügt

Änderungen zur letzten Ausgabe sind im Inhaltsverzeichnis gelb markiert.
Kapitel in Ausarbeitung sind rot markiert.

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Vorwort:

Die allgemeine Dienstvorschrift (ZDv) der 3. Jägerkompanie fasst alle Informationen
über die Kompanie in einem zentralen Dokument zusammen. Die Dienstvorschrift gibt
Auskunft über die Spielphilosophie, den Aufbau sowie die internen Abläufe der
Kompanie. Sie ist das verbindliche Dokument für alle Mitglieder und im Zweifel gilt,
was hier niedergeschrieben ist.
Die Dienstvorschrift ist vom Kompaniechef inspiriert und vom erweiterten
Führungskreis in gemeinsamer Arbeit ausgearbeitet worden und enthält das
Gedankengut aller Beteiligten. Der Kompaniechef verabschiedet diese Dienstvorschrift
nach bestem Wissen und Gewissen und steht voll und ganz hinter Geist und Inhalt des
Geschriebenen.
Wir hoffen, dass die ZDv neuen Mitgliedern und Interessenten alle offenen Fragen
beantworten kann, wertvolle Einblicke in die internen Abläufe und
Organisationsstrukturen gewährt und insgesamt die langjährige Erfahrung, aber auch
harte Arbeit und den Schweiß vieler Stunden widerspiegelt, die in diese Gemeinschaft
eingeflossen sind und weiterhin einfließen.

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Abkürzungsverzeichnis:

Abkürzung Bedeutung
AGA Allgemeine Grundausbildung, Teil des Ausbildungskonzeptes für neue
Anwärter
ErKpFü Erweiterte Kompanieführung, besteht aus der KpFü sowie den ZgFhr ohne
StvZgFhr
GeZi Geschäftszimmer, Stabsstelle
GrpFhr Gruppenführer
GrpÜbg Gruppenübungen, festgelegt durch den jeweiligen GrpFhr
GvD & UvD Gefreiter und Unteroffizier vom Dienst, sind Ansprechpartner bei Problemen
mit Gästen respektive anderen Mitgliedern.
KC Kompaniechef, Hauptmann der Kompanie
Kompanie- Besprechung der ErKpFü
TE
KpBespr Zweimonatliche Kompaniebesprechung, zu der alle Mitglieder eingeladen sind
KpFü Kompanieführung (Kompaniechef und Stellvertreter)
MTG Mod-Test-Gruppe, Stabsstelle
P Public, unser Gameserver für taktische Spielweise (Channelnummer #1).
PuMa (Tactic-)Public-Manager, Stabsstelle
RKB Rekrutenbesichtigung, Abschlussprüfung für neue Anwärter. Bestehen wird
mit Aufnahme in den Clan und Rang Gefreiter belohnt.
SeKo Serverkommunikation, Stabsstelle
SGA Spezielle Grundausbildung, Ausbildungsangebote für Mitglieder, die über die
AGA hinausgehen
StAN Stärke- und Ausrüstungsnachweis, Vorgabe des KC, wie die Kompanie
personell aufgestellt ist und welche Dienstposten pro Gruppe und Zug
vorgesehen sind.
StvGrpFhr Stellvertretender Gruppenführer
StvKC Stellvertretender Kompaniechef, Oberleutnant
StvZgFhr Stellvertretender Zugführer
TE Teileinheitsführer-Besprechung
TeSu Technischer Support, Stabsstelle
TP-Abend Taktik Public Abend, ein meist montags oder freitags angekündigter
öffentlicher Spieleabend, ausgerichtet von der 3. Jägerkompanie, bei dem die
Servergruppe Techchecked Voraussetzung ist.
TvT Team versus Team, ein Spielmodus, bei dem zwei menschliche Teams
gegeneinander antreten
UA & FA Unteroffizier- und Feldwebel-Anwärter, signalisiert, dass ein Mannschafter
oder Unteroffizier sich in der Ausbildung für eine Unteroffizierslaufbahn
befindet.
UA-L Unteroffiziersanwärter-Lehrgang, Voraussetzung für die Laufbahn des
Unteroffiziers
ZDv Zentrale Dienstvorschrift, hier auch Allgemeine Dienstvorschrift genannt.
ZgFhr Zugführer

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Verzeichnis externe Dokumente:
Verwaltung
Finanzen (selbstaktualisierend):
http://www.3.jägerkompanie.de/index.php?mod=static&action=view&id=3

Eventkalender im Forum der 3.JgKp:
http://www.3.jägerkompanie.de/index.php?mod=board&action=thread&where=1844&start=0#com13

Kontaktdaten Partnerclans
https://docs.google.com/document/d/1yk57UebP7lA49fCjEwqeYTTnOcsWiQ_PdRUHMjimyoI/edit?usp=sharing

Gekickte User/negativ aufgefallen:
http://www.3.jägerkompanie.de/index.php?mod=board&action=thread&start=40&where=2828 (Nov 2016)

Anmeldung TP-Abend:
http://www.3.jägerkompanie.de/index.php?mod=board&action=thread&where=3389&start=0#com12 (Nov 2016)

Ausbildung
UA-L Ausbildungsthread im Forum
http://www.3.jägerkompanie.de/index.php?mod=board&action=thread&where=2671 (Sep. 2016)

Liste Interessenten und Anwärter:
https://docs.google.com/spreadsheets/d/1KgjEvUY064O3LjkZ6os0v6bj6qWcGkil3qD3yiBgRa8/edit?usp=sharing

Checkliste Kompanie-SGA:
https://drive.google.com/file/d/0B0UcvHSEzsnXMFFVVlVSaFZtUjA/view?usp=sharing (Nov 2016)

Meldung Teilnehmer SGA
http://www.3.xn--jgerkompanie-gcb.de/index.php?mod=board&action=thread&where=3114 (Sep 2016)

Dokumente
Dienstplan 2017
https://drive.google.com/file/d/0B0UcvHSEzsnXLUNVV2FrMDdLQzA/view?usp=sharing (Nov 2016)

Stabsprotokoll (fortlaufend):
http://www.3.jägerkompanie.de/index.php?mod=static&action=view&id=2

Kompaniebesprechungsprotokoll (fortlaufend):
http://www.3.jägerkompanie.de/index.php?mod=static&action=view&id=4

Der Ablauf der RKB ist in folgendem Dokument geregelt und für die KpFü einsehbar:
https://drive.google.com/file/d/0B0UcvHSEzsnXeEUzc3oxQW1KNTA/view?usp=sharing (Mrz. 2016)

Für Anwärter steht eine Kurzeinführung zur Verfügung:
https://drive.google.com/file/d/0B0UcvHSEzsnXOFgxVVJnVEd0dTg/view?usp=sharing (Mrz. 2016)

Konzept Tech-Check:
https://docs.google.com/document/d/1DWHoPsO7hIeSozvM-iibsJCWtGuTYzhOGUzle7bmF4c/edit?usp=sharing

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Gruppenführerhandbuch V1.30
https://de.scribd.com/document/325129774/ZDv-Handbuch-Der-GrpFhr-v1-
30?secret_password=66aGT7yyj6IU5imPhYjb (Sep 2016)

Datenschutz-Disclaimer:
http://www.3.jägerkompanie.de/index.php?mod=static&action=view&id=6 (Nov 2016)

Anleitungen
Wiki 3.Jägerkompanie Datenbankfunktionen
https://github.com/Jamesadamar/3JGKP_Datenbankfunktionen/wiki (Feb 2017)

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Inhalt

1 ALLGEMEIN ............................................................................ 13

1.1 GÜLTIGKEIT..................................................................................... 13
1.2 ABÄNDERUNG.................................................................................. 13
1.3 GELÖBNIS ...................................................................................... 13
1.4 WIR, DIE 3.JÄGERKOMPANIE .................................................................. 14
1.5 UNSERE SPIELWEISE ........................................................................... 14
1.5.1 ALLGEMEINES VERHALTEN ..................................................................................... 14
1.5.2 INGAME VERHALTEN............................................................................................15
1.5.3 COOP-MISSIONEN ..............................................................................................15
1.5.4 TVT-MISSIONEN ................................................................................................15
1.6 BEFEHLE ....................................................................................... 16
1.6.1 IM FELD .......................................................................................................... 16
1.6.2 IM CLAN ......................................................................................................... 16
1.7 RESPEKT UND VERHALTEN ..................................................................... 16
1.8 CLANBEITRAG UND FINANZIERUNG ............................................................ 17
1.8.1 ZUSAMMENSETZUNG ........................................................................................... 17
1.8.2 ANTEILE .......................................................................................................... 17
1.8.3 DER BEVOLLMÄCHTIGTE .......................................................................................18
1.8.4 ÄNDERUNGEN DER KOSTEN ...................................................................................18
1.8.5 PRIVILEGIEN .....................................................................................................18
1.8.6 ZAHLUNGSUNFÄHIGKEIT .......................................................................................18
1.8.7 ÜBERSCHÜSSE................................................................................................... 19
1.8.8 SPENDEN ........................................................................................................ 19
1.9 UMGANG MIT INFORMATIONEN UND EIGENTUMSRECHTE .................................... 19
1.9.1 INFORMATIONSPFLICHT ........................................................................................ 19
1.9.2 INTERNE INFORMATIONEN .................................................................................... 20
1.9.3 EIGENTUMSRECHTE ............................................................................................ 20
1.10 MAßNAHMEN BEI FEHLVERHALTEN .......................................................... 20
1.10.1 PRÄZEDENZFÄLLE ............................................................................................ 22

2 GLIEDERUNG UND AUFGABENVERTEILUNG .................................... 23

2.1 ORGANIGRAMM................................................................................ 23

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2.2 STÄRKE UND AUSRÜSTUNGSNACHWEIS (STAN) .............................................. 25
2.3 DIE KOMPANIEFÜHRUNG ...................................................................... 26
2.3.1 ZUSAMMENSETZUNG .......................................................................................... 26
2.3.2 DIENSTRANG ................................................................................................... 26
2.3.3 AUFGABEN ..................................................................................................... 26
2.3.4 RECHTE UND PFLICHTEN ...................................................................................... 27
2.3.5 ABWAHL ........................................................................................................ 27
2.4 STABSSTELLEN ................................................................................. 28
2.4.1 DIENSTRANG ................................................................................................... 29
2.4.2 GESCHÄFTSZIMMER ........................................................................................... 29
2.4.3 MOD-TEST-GRUPPE ........................................................................................... 30
2.4.4 SERVERKOMMUNIKATION ..................................................................................... 32
2.4.5 (TAKTIK)-PUBLIC MANAGER .................................................................................. 33
2.4.6 TECHNISCHER SUPPORT ...................................................................................... 34
2.4.7 AUßENDIENST .................................................................................................. 35
2.5 DER KOMPANIEFELDWEBEL (SPIEß) ........................................................... 36
2.5.1 WAHL ........................................................................................................... 36
2.5.2 DIENSTRANG ................................................................................................... 37
2.5.3 AUFGABEN ..................................................................................................... 37
2.5.4 RECHTE UND PFLICHTEN ...................................................................................... 37
2.5.5 ABWAHL ........................................................................................................ 38
2.6 DIE ZUGFÜHRUNG ............................................................................. 38
2.6.1 ZUSAMMENSETZUNG .......................................................................................... 38
2.6.2 DIENSTRANG ................................................................................................... 38
2.6.3 AUFGABEN ..................................................................................................... 38
2.6.4 RECHTE UND PFLICHTEN ...................................................................................... 38
2.6.5 ABWAHL ........................................................................................................ 39
2.7 DAS UNTEROFFIZIERSKORPS .................................................................. 39
2.7.1 ZUSAMMENSETZUNG .......................................................................................... 39
2.7.2 DIENSTRANG ................................................................................................... 39
2.7.3 AUFGABEN...................................................................................................... 39
2.7.4 RECHTE UND PFLICHTEN ....................................................................................... 41
2.7.5 ABWAHL ......................................................................................................... 41
2.7.6 FACHUNTEROFFIZIERE ......................................................................................... 42
2.7.7 UVD ............................................................................................................. 42
2.7.8 UAL ............................................................................................................. 42
2.8 DIE MANNSCHAFT ............................................................................. 43

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2.8.1 GVD ............................................................................................................. 43
2.8.2 PFLICHTTERMINE............................................................................................... 44
2.8.3 KOMPANIE-SGAS ............................................................................................. 45

3 BESPRECHUNGEN .................................................................... 46

3.1 KOMPANIE-TEILEINHEITSFÜHRERBESPRECHUNG .............................................. 46
3.2 KOMPANIE-BESPRECHUNG .................................................................... 47
3.3 ZUG- UND GRUPPENBESPRECHUNG ........................................................... 47

4 DIENSTWEGE UND REGULARIEN .................................................. 48

4.1 DER BEWERBUNGSPROZESS ................................................................... 48
4.1.1 VORAUSSETZUNGEN UND EINREICHUNG DER BEWERBUNG ............................................... 48
4.1.2 INTERESSENTENPHASE (4 WOCHEN)......................................................................... 49
4.1.3 AUSBILDUNGSPHASE (MAX 8 WOCHEN) .................................................................... 49
4.1.4 REKRUTENBESICHTIGUNG ..................................................................................... 50
4.1.5 VERSETZUNG IN EINE TEILEINHEIT ............................................................................ 50
4.2 VERSETZUNGEN ................................................................................ 51
4.3 BEFÖRDERUNGEN.............................................................................. 51
4.4 DIENSTGRADE.................................................................................. 51
4.5 ORDEN UND AUSZEICHNUNGEN............................................................... 56
4.5.1 BENENNUNG ................................................................................................... 56
4.5.2 TÄTIGKEITSABZEICHEN ........................................................................................ 56
4.5.3 DIENSTZEITABZEICHEN ........................................................................................ 56
4.5.4 LEISTUNGSABZEICHEN ......................................................................................... 57
4.5.5 GEFECHTSFELDABZEICHEN .................................................................................... 58
4.5.6 JOINT OPERATION ABZEICHEN ............................................................................... 58
4.5.7 GEFECHTSFELDORDEN ........................................................................................ 59
4.5.8 EINZELKÄMPFERORDEN ....................................................................................... 59
4.5.9 FÜHRUNGSORDEN ............................................................................................. 59
4.5.10 EHRENKREUZ DER 3.JGKP .................................................................................. 60
4.5.11 TEILNAHME UND ABZEICHEN FÜR SGA ..................................................................... 61
4.6 ABWESENHEIT UND INAKTIVITÄT .............................................................. 62
4.6.1 ABWESENHEITSMELDUNG FÜR AKTIVE ...................................................................... 62
4.6.2 DIE RESERVE ................................................................................................... 62

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4.6.3 VERSCHIEBUNG IN DIE RESERVE BEI VORLIEGENDER ABMELDUNG ....................................... 64
4.6.4 VERSCHIEBUNG IN DIE RESERVE OHNE VORLIEGENDE ABMELDUNG ..................................... 64
4.6.5 AUSSCHLUSS AUS DEM CLAN ................................................................................ 64
4.6.6 RÜCKKEHR NACH AUSTRITT .................................................................................. 65
4.7 BESCHWERDEMÖGLICHKEITEN ................................................................ 65
4.8 MISSIONSBAU ................................................................................. 65
4.8.1 LOADOUTS ...................................................................................................... 67

5 GAMESERVER ......................................................................... 68

5.1 ALLGEMEINES VERHALTEN..................................................................... 68
5.2 SERVERREGELN ................................................................................ 68
5.2.1 UMGANG BEI VERSTÖßEN ..................................................................................... 69
5.2.2 ROLLENSPIEL/OPFOR ........................................................................................ 69
5.3 SERVERGRUPPEN UND BERECHTIGUNGEN..................................................... 70
5.3.1 PUBLIC-SERVER (#1) .......................................................................................... 70
5.3.2 EVENT-SERVER UND TAKTIK-PUBLIC-ABENDE (#2) ......................................................... 71
5.3.3 BESCHREIBUNG DER SERVERGRUPPEN ....................................................................... 71
5.4 CLANTAG UND SPIELERPROFIL................................................................. 71
5.5 TAKTIK PUBLIC ABEND......................................................................... 71

6 DIVERSES .............................................................................. 73

6.1 DATENSCHUTZ ................................................................................. 73
6.2 EINSATZLISTE .................................................................................. 73

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1 Allgemein
1.1 Gültigkeit

Alle hier getroffenen Aussagen ersetzen ausnahmslos externe Angaben im Forum oder
auf der Homepage sowie andere Schriftstücke, außer es ist vom Kompaniechef so
gewollt. In diesem Fall gibt es einen klaren Verweis in diesem Dokument auf das
externe Material mit Zeitstempel.
Sollte ein Sachverhalt nicht ausreichend durch diese ZDv geregelt sein, so liegt eine
Entscheidung beim KC. Handelt es sich dabei um Abläufe oder dauerhafte Regelungen,
sind sie in diese ZDv mit aufzunehmen.

1.2 Abänderung

Diese ZDv kann nur einstimmig durch den erweiterten Führungskreis verändert
werden. Jede Änderung ist farblich oder durch explizites Kenntlichmachen mit einer
Versionsnummer festzuhalten und mit dem Dokument zu veröffentlichen. Die
Mitglieder müssen über diese Änderungen mit Inkrafttreten informiert werden.

Änderungen zur letzten Ausgabe sind im Inhaltsverzeichnis gelb markiert.
Hinzugefügte Absätze sind in grün markiert.
Kapitel in Ausarbeitung sind rot markiert.

1.3 Gelöbnis

„Ich gelobe, der 3.Jägerkompanie treu zu dienen, ihr nicht zu schaden, weder durch
Taten noch durch das gesprochene oder geschriebene Wort und mich für das Wohl
ihrer Mitglieder als auch der Gemeinschaft im Ganzen einzusetzen.

Ich gelobe, die Kompanie nach Innen und Außen zu vertreten und wo Unrecht
geschieht, nicht tatenlos beiseite zu steh’n.

Ich gelobe, meinen Pflichten als Mitglied der Gemeinschaft entsprechend
nachzukommen und anderen ein Vorbild, auf keinen Fall aber ein schlechtes Beispiel zu
sein.

Ich gelobe, Sorgen und Ängste mit Kameraden und Vorgesetzten zu teilen, mich um
eine Klärung aller strittigen Sachverhalte zu bemühen, wo notwendig, Informationen
einzuholen, und keine Gerüchte oder Halbwahrheiten zu verbreiten.

Ich gelobe, diese Satzung gelesen und verstanden zu haben, mich nach ihrem Inhalt
und Geist zu richten und nicht unbedarft, unüberlegt oder fahrlässig zu handeln wider
besseres Wissen. ”

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1.4 Wir, die 3.Jägerkompanie

Die 3.Jägerkompanie wurde am 28.06.2011 gegründet und ist in der ArmA-Szene zu
einer beachtlichen Größe herangewachsen. Als Vorbild für die Clanstruktur dient die
Bundeswehr, speziell der infanteristische Kampf als Jägerkompanie mit
Unterstützungseinheiten. Die 3. Jägerkompanie ist als Kompanie in Züge und jeder Zug
in Gruppen gegliedert. Züge stellen die größte Organisationseinheit dar und werden
durch einen Zugführer geleitet. Züge umfassen in der Regel drei Gruppen und haben
die Aufgabe, durch regelmäßige Ausbildungen sowie Übungen die Kampfkraft der
Kompanie zu erhalten und, wo möglich, zu steigern. Gruppen stellen die kleinste
militärische Organisationseinheit der Kompanie dar und umfassen in der Regel eine
Mannstärke von 10 Mann. Gruppen werden durch einen Gruppenführer und seinen
Stellvertreter geleitet. Gruppen haben die Aufgabe, die angedachten und theoretisch
vermittelten Taktiken in die Tat umzusetzen. Sie sind die operativen Teile der
Kompanie, von ihnen hängt also entscheidend ab, ob Einsätze erfolgreich bestritten
werden können. Jeder Gruppe steht es frei, eine ihr als geeignet erscheinende
Spezialisierung in Absprache mit dem Zugführer zu wählen und eigenständig
auszuarbeiten und zu verfolgen.

Wir führen, kämpfen und bilden nach militärischen Taktiken der Bundeswehr aus und
nutzen dafür die Waffen und Einheiten von verschiedenen Modifikationen.

Die 3.Jägerkompanie hat den Ruf stets freundlich, professionell und besonnen zu
agieren. Wir helfen unseren Gästen und Mitgliedern wo immer es geht und trainieren
hart, um in Missionen als Sieger vom Feld zu gehen. Dies erwarten wir von all unseren
Mitgliedern. Wir halten zu verschieden Clans freundschaftliche Partnerschaften.

1.5 Unsere Spielweise
1.5.1 Allgemeines Verhalten

Die 3. Jägerkompanie legt größten Wert auf Disziplin, Reife und ein atmosphärisches
Gameplay. Wir schreiben uns auf die Fahne, taktisch anspruchsvoll und realitätsgetreu
zu spielen. Wir vertreten nicht den Anspruch einer MilSim-Haltung, begreifen das Spiel
aber als militärische Simulation. Demnach haben wir im Feld eine klare Befehlsstruktur
und unstrittige Aufgabenverteilungen. Wir versuchen durch regelmäßige und
umfangreiche Ausbildungen das gemeinsame taktische Zusammenspiel und Vorgehen
stetig zu verbessern und das Gelernte auch in Missionen umzusetzen. Wir erwarten
daher von allen Mitgliedern neben Disziplin und Reife auch den Willen, sich stetig
fortzubilden, an den eigenen Fähigkeiten zu arbeiten und als Gemeinschaft nach
höheren Zielen zu streben.

Version: 1.60 14 | 73
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1.5.2 Ingame Verhalten

Wir verlangen von Niemanden, dass er bei uns zum Schauspieler wird, allerdings sollte
man in seiner Rolle als virtueller Soldat in Missionen ein paar Verhaltensregeln
beachten. Wir sehen es nicht gern wenn während der Mission über
Verbindungsabbrüche und sonstige technische Probleme diskutiert wird. Wenn viele
Spieler auf einem Fleck stehen, sollte man sich ruhig verhalten bzw. auf Flüstern
umschalten um evtl. Besprechungen nicht zu stören.

1.5.3 Coop-Missionen

Bei unseren Coop-Missionen kämpfen wir gegen computergesteuerten Feind (KI). Die
durchschnittliche Missionsgröße liegt bei zwei Zügen und damit ca. 50 Mann. Dabei
geht es vor allem um das taktische Vorgehen. Ausrüstung, Fahrzeuge und Missionen
sind vorgegeben. Es geht bei unseren Missionen nie darum, wer die meisten
Abschüsse hat, sondern die gestellte Aufgabe mit den gelernten Taktiken zu meistern
bzw. taktisch angemessen auf jede Lage zu reagieren. Dies kann Angriffs- sowie
Verteidigungslagen, Patrouillen und Konvoi-Missionen umfassen. Wir versuchen das
gesamte Spektrum an militärischen Handlungen abzudecken, sofern sie im
Aufgabenbereich eines Jägerzuges liegen. Da wir das Spiel als Simulation begreifen,
muss man bereit sein, alle alltäglichen Aufgaben des Soldatenlebens zu übernehmen,
so auch längere Fußmärsche, Wachposten oder Instandsetzungsaufgaben; es geht
also keineswegs immer nur um Kampfaufträge. 90% seiner Zeit verbringt der Soldat
mit Warten. Wir versuchen natürlich das Ganze nicht so ausufern zu lassen, dennoch
sollte man die Geduld mitbringen und anderen nicht den Spielspaß verderben!
Für Hinweise und Regeln bezüglich unserer (Taktik-)Public-Server ist das Kapitel
Serverregeln zu konsultieren.

1.5.4 TvT-Missionen

Beim TvT treten wir gegen andere Mitspieler an. Beide Seiten verhalten sich
entsprechend ihrer Aufgabe. Wir spielen dabei überlebensorientiert. Das heißt in der
Regel: Wer tot ist, ist tot und ist für diesen Abend draußen. Da im dümmsten Fall die
erste Kugel tödlich sein kann, entwickeln Feuergefechte eine enorm dichte
Atmosphäre. Fällt man aus, sollte man es sportlich sehen. Dabei ist auch zu bedenken,
dass in der Regel das Kräftegleichgewicht zwar fair aufgestellt ist (beide Seiten haben
die Möglichkeit zu gewinnen), es aber nicht immer fair zugehen muss. Erwischt der
Panzerkommandant eine schutzlose Infanteriegruppe, so darf er diese auch
niederschießen. Wir simulieren schließlich Krieg und da ist bekanntlich alles erlaubt.
Jede Begegnung ist sportlich zu nehmen und der Feind ist als solcher zu respektieren.
Beleidigungen oder Verunglimpfungen werden nicht geduldet. TvT wird zu meist gegen
andere Clans gespielt. Die Regeln, Ausrüstung und der Auftrag wird vorab bekannt
gegeben. Gerade im TvT sollte die eigene Disziplin sehr hoch sein. Die KI hört
niemanden reden, der menschliche Gegenspieler allerdings schon. Bei ungewöhnlichen

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Aufträgen, die nicht in das gewohnte Aufgabenspektrum der Jägerkompanie fallen,
werden zusätzliche Ausbildungstermine angeboten.

1.6 Befehle
1.6.1 Im Feld

Die 3.Jägerkompanie simuliert die Bundeswehr und ihre Befehlsstruktur. Im Feld ist die
Befehlsgewalt gemäß der militärischen Hierarchie klar aufgeteilt und an die
entsprechende Funktion, nicht den Rang, gebunden. Ein Gruppenführer hat die
Befehlsgewalt über alle Gruppenmitglieder, ein Zugführer über seinen Zug und der
Kompanieeinsatzoffizier über die Kompanie. Einem Befehl eines Vorgesetzten ist stets
Folge zu leisten, außer es besteht akute Gefahr für das eigene Leben oder das der
Kameraden. Wird ein Befehl verweigert, gilt dies als Befehlsverweigerung und kann
geahndet werden. Nur im Feld Vorgesetzte haben die Befugnis, einen gegebenen
Befehl auszusetzen oder zurückzunehmen. Gibt es Unstimmigkeiten, so sind diese nach
der Mission zu klären. Im Spiel werden keine Diskussionen geführt und erst recht keine
Streitereien geschlichtet. Die Nachbesprechung ist für Streitigkeiten ebenfalls kein
geeigneter Ort!
Sollte eine Führungskraft nicht mehr Herr der Lage sein, so kann er oder sie von einer
anderen Führungskraft der 3. abgelöst werden. Wer eine Führungsposition übernimmt,
übernimmt aber auch die Verantwortung für das Leben der Kameraden und die
Erfüllung des Auftrages, sowie Vorbildfunktion. Entsprechendes Verhalten und ein
Bewusstsein für diese Funktionen werden erwartet.

1.6.2 Im Clan

Befehle können auch außerhalb des Spielgeschehens gegeben werden, dann meist mit
administrativer Absicht. Anweisungen von Vorgesetzten ist auch in dieser Hinsicht
Folge zu leisten (z.B. Informationspflicht, Verhaltenshinweise, Vorgaben etc.). Kann
eine Anweisung nicht ausgeführt werden oder ist sie nicht mit dem Willen des
Mitglieds in Einklang zu bringen, kann ein Gespräch mit dem Spieß oder dem
Kompaniechef angesetzt werden. Erfolgt eine Verweigerung ohne Absichtserklärung
und zum wiederholten Male, so ist mit Disziplinarmaßnahmen zu rechnen.

1.7 Respekt und Verhalten

Grundsätzlich sind innerhalb des Clans alle Mitglieder gleichberechtigt. Die
Gemeinschaft fußt auf den Umgangsformen, die wir alle auch in der Realität an den
Tag legen, die wir uns von anderen erwarten und die wir selbst uns bei anderen
wünschen.
Wir verwehren uns gegen die Missachtung der Persönlichkeit und Individualität des
Einzelnen und wünschen von allen Mitgliedern, dass sie aktiv einen Umgang
miteinander in diesem Sinne pflegen.

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Grundsätzlich verlangen wir die folgenden Verhaltensweisen tunlichst zu meiden und
bei anderen auch nicht zu dulden:

 Rassistische/den Holocaust verherrlichende Äußerungen
 Respektloses Verhalten und persönliche Angriffe
 Kritik über den gebotenen Rahmen hinaus oder Anfeindungen jeglicher Art
 In die Welt setzen oder Verbreitung von Gerüchten
 Verunglimpfung oder Diffamierung von Mitgliedern
 Mutwilliger Teambeschuss
 Teamgefährdende Aktionen
 Mutwillige Störung des Spielablaufes
 Mutwillige Störung der Spielatmosphäre durch störende oder unsachgemäße
Kommentare oder nicht zweckdienliche Verhaltensweisen

Bei entsprechenden Verstößen in diesen Punkten greifen die Maßnahmen im Abschnitt
1.10 Maßnahmen bei Fehlverhalten.

1.8 Clanbeitrag und Finanzierung
1.8.1 Zusammensetzung

Dieser Clan wird durch eine Finanzierungsgruppe finanziert. Diese Gruppe trägt zu
gleichen Anteilen die gesamten entstehenden Fixkosten von Gameservern,
Teamspeak, Homepage und ggf. weiterer Posten, die zum Aufrechterhalten des
Spielbetriebes sowie der Organisation des Clans notwendig sind. Der Personenkreis,
aus dem sich die Finanzierungsgruppe zusammensetzen kann, ist auf den erweiterten
Führungskreis, den Leiter der Serverkommunikation sowie den Spieß beschränkt.
Erklärt eine Person aus diesem Kreis seinen Verzicht auf eine Teilhabe in der
Finanzierungsgruppe oder ist der Posten unbesetzt, so kann sein Platz ausgeschrieben
und an ein beliebiges Mitglied vergeben werden. Die Entscheidung über die Aufnahme
in die Finanzierungsgruppe trifft die Gruppe mit einfacher Mehrheit. Wird der Posten
dieser Person, die den Verzicht erklärt hat, neu besetzt, so hat der Nachrückende ein
Recht auf den Platz in der Finanzierungsgruppe und das eingesprungene Mitglied muss
ggf. seinen Platz in der Finanzierungsgruppe wieder freigeben.

1.8.2 Anteile

Die Anteile pro Person berechnen sich anhand der Fixkosten, geteilt durch die Anzahl
der Mitglieder der Finanzierungsgruppe und aufgerundet auf die nächste ganze Zahl.
Der Anteil eines Mitgliedes ist jeweils zum Monatsbeginn zu überweisen. Die
Obergrenze für den Anteil eines Finanzierungsmitgliedes liegt bei 20 €.

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1.8.3 Der Bevollmächtigte

Die Gruppe einigt sich auf einen Bevollmächtigten, auf dessen Namen alle Server und
Kosten laufen. Er muss für den Zweck der Finanzierungsgruppe ein eigenständiges
Giro-Konto eröffnen, das keinerlei private Verwendung finden darf. Die Bankdaten für
dieses Konto sind öffentlich bekannt zu geben. Die Zugangsdaten für das Konto sind
der Gruppe mitzuteilen, um im Krisenfall den Zugriff zu gewähren. Der Bevollmächtigte
gibt der Gruppe regelmäßig Auskunft über den Stand der Finanzen, mindestens aber
einmal im Monat. Liegen Unstimmigkeiten oder sogar Abweichungen vom Soll vor,
sind diese unverzüglich der Gruppe mitzuteilen, um handeln zu können. Jedes Mitglied
dieser Gruppe kann jederzeit vom Bevollmächtigen Auskunft und Einsicht in die
Finanzen verlangen, dem dieser zeitnah nachzukommen hat.

1.8.4 Änderungen der Kosten

Änderungen der Fixkosten können nur von der Mehrheit der Gruppe beschlossen
werden, wobei der Bevollmächtigte ein doppeltes Stimmrecht aufgrund des größeren
Eigenrisikos besitzt.

1.8.5 Privilegien

Alle Mitglieder der Gruppe besitzen uneingeschränkt gleiche Rechte und den vollen
Zugang an den bezahlten Ressourcen. Dies ist unabhängig davon, ob ein Mitglied
diesen Zugang konkret nutzt. Die Nutzung bleibt den Personen mit fachlicher Eignung
vorbehalten.
Die Ressourcen sind ausschließlich im Hinblick auf die Verwendung für die
Gemeinschaft angeschafft worden, daher ist es nicht zulässig, die gemeinschaftlichen
Ressourcen für private Zwecke gleich welcher Art zu verwenden. Die
Serverkommunikation kann auf auffällige Dienste hinweisen, die scheinbar nicht mit
dem Clan in Zusammenhang stehen.

1.8.6 Zahlungsunfähigkeit

Kann ein Mitglied nicht mehr zahlen, hat es dies bei Bekanntwerden dem
Bevollmächtigten mitzuteilen und wird aus der Gruppe entlassen. Ihm werden alle mit
der Gruppe gewährten Rechte entzogen. Alle Zugangsdaten sind nach Austritt
abzuändern. Zahlt ein Mitglied nicht, obwohl es keine Zahlungsunfähigkeit bekannt
gegeben hat, so kann eine Frist von einem Monat gesetzt werden, um die Zahlung
nachzureichen. Andernfalls wird so verfahren, als hätte das Mitglied seine
Zahlungsunfähigkeit bekannt gegeben. Die Gruppe übernimmt bei einem Ausfall
gemeinschaftlich den Anteil der ausgeschiedenen Person. Sollte es dadurch zu einem
Überschreiten der Obergrenze des persönlichen Anteils kommen, ist dies zulässig.

Die Vergabe des freigewordenen Postens geschieht gemäß 1.8.1.

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1.8.7 Überschüsse

Überschüssige Einnahmen werden bis zu einer Schwelle von vier Monatsraten auf dem
Konto belassen, um Ausfälle finanzieren zu können. Alle darüber hinausgehenden
Einnahmen werden den Mitgliedern der Gruppe in einer einmaligen Auszahlung zu
gleichen Anteilen zurückerstattet.

1.8.8 Spenden

Alle anderen Mitglieder des Clans können die Gemeinschaft durch freiwillige Spenden
unterstützen. Hierfür gibt es keine Vorgaben. Diese Spenden werden entsprechend
ausgewiesen und bekannt gegeben. Die Spender profitieren jedoch nicht von einer
Auszahlung der Überschüsse oder den Rechten, die durch Zugehörigkeit zur
Finanzierungsgruppe gewährt werden. Ihnen können aber als Wertschätzung für ihre
Unterstützung einzelne Zusatzfunktionen gewährt werden, die der Kompaniechef
genehmigt.

Die Übersicht über den Finanzstand ist unter folgendem Link zu finden:
http://www.3.jägerkompanie.de/index.php?mod=static&action=view&id=3

1.9 Umgang mit Informationen und Eigentumsrechte
1.9.1 Informationspflicht

Die verschiedenen Züge und Gruppen nutzen verschiedene Möglichkeiten, um ihre
Mitglieder zu informieren. Gängige Varianten umfassen regelmäßige Besprechungen
und permanente Forenbeiträge, auch Schwarze Bretter genannt. Unabhängig von der
konkreten Form haben Mitglieder sich über die in ihrer Gruppe bzw. in ihrem Zug
gängigen Informationswege zu informieren und diese in gebotener Regelmäßigkeit zu
prüfen.

Alle Mitglieder haben die Pflicht, sich regelmäßig im Forum zu informieren. Dazu
zählen auch Aushänge bzw. Bekanntgaben der Führung sowie Protokolle. Diese
werden im Bewusstsein der Transparenz angefertigt und sollen die Nachvollziehbarkeit
von Entscheidungen fördern, daher gelten sie nach Veröffentlichung als bei den
Mitgliedern bekannt (wenn nicht inhaltlich dann wenigstens faktisch).

Im besonderen Maße gilt die Informationspflicht für Stabsstellen und jede
administrative Stelle in der Kompanie. Stabsstellen und Führungskräfte werden im
besonderen Maße angehalten, die für sie relevanten Informationen regelmäßig
abzurufen und ggf. aktiv einzuholen. Dies gilt für alle Mitglieder einer Stabsstelle und
nicht nur für deren Leiter. Für Stabsstellen gilt ferner, dass die Mitglieder auch
Bereitschaft zeigen müssen, sich die notwendigen Kompetenzen für die Ausübung der
Stabsstelle anzueignen. Im Bedarfsfall schließt dies auch externe Informationsquellen
wie Tutorials, Wikis etc. mit ein.

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1.9.2 Interne Informationen

Wir erwarten von allen Mitgliedern einen sensiblen Umgang mit allen Informationen,
die sie über claninterne Vorgänge oder andere Mitglieder erhalten. Prinzipiell gilt: Was
im Clan besprochen wird, verbleibt auch dort. Dies gilt insbesondere für jede Art von
Dokumenten oder Veröffentlichungen, genauso wie für alles Geschriebene im Forum.

Für die Öffentlichkeit sind alle Informationen gedacht, die auch als News oder im
öffentlichen Teil des Forums veröffentlicht worden sind. Es ist ein klarer Verstoß gegen
die Dienstvorschrift, nicht für Dritte bestimmte Informationen durch Schrift oder Wort
zu teilen, anzudeuten oder in irgendeiner Weise durchsickern zu lassen.

Die Außendarstellung gehört in den Aufgabenbereich der Kompanieführung. Alle
Äußerungen, Bekanntgaben oder Angebote, die im Namen der 3. verlautbart werden,
bedürfen der Genehmigung durch den Kompaniechef. Personen, die den Clan nach
Außen repräsentieren, sind in besonderer Weise angehalten, durch ihre Worte und
Taten den Ruf der Kompanie zu wahren und Schaden zu vermeiden.

1.9.3 Eigentumsrechte

Übergibt ein Mitglied dem Clan ein Dokument oder Material, welches zum Einsatz im
gesamten Clan gedacht ist und im Namen der 3. Jägerkompanie verwendet wird, so
geht dieses Material in den Besitz des Clans über. Insbesondere werden alle davon
betroffenen Materialien in einem zentralen Archiv der Kompanie abgelegt. Beispiele
sind erstellte Missionen, Ausbildungsmaterialien, Bildmaterialien, Verwaltungslisten
usw.

Das Urheberrecht sowie geistige Eigentum bleiben davon unberührt, das Mitglied hat
also ein Recht, namentlich bei jeder Veröffentlichung genannt zu werden. Es erklärt
sich aber mit der uneingeschränkten Verwendung des Materials durch die Kompanie
auf unbestimmte Zeit einverstanden. Insbesondere unterbleiben alle Versuche, das
Material zu schützen (Passwort, Wasserzeichen, usw.) oder die Verwendung durch
andere zu unterbinden.

1.10 Maßnahmen bei Fehlverhalten

Ein Fehlverhalten liegt vor, wenn die genannten Grundsätze verletzt wurden. Die
Schwere muss jeweils individuell festgestellt werden.
Die folgenden Maßnahmen können von der Kompanieführung verhängt werden. Diese
behält sich vor, die genannten Maßnahmen intern oder nur gegenüber dem
Beschuldigten auszusprechen:

Verwarnung: Eine Verwarnung ist ein klarer Hinweis auf ein nicht
akzeptiertes Verhalten und soll zum Nachdenken und Einstellen des

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Verhaltens führen. Es können maximal zwei Verwarnungen ausgesprochen
werden, dann muss eine andere Maßnahme ergriffen werden.
Beförderungssperre: Eine Beförderungssperre wird stets mit einem
konkreten Zeitraum verhängt und setzt die Aufzeichnung des GeZi für das
Mitglied in diesem Zeitraum außer Kraft.
Eventsperre: Eine Sperre für einen bestimmten Zeitraum schließt das
Mitglied von allen Events in diesem Zeitraum aus.
Aberkennung von Orden und Abzeichen: Eine Aberkennung kann die
Abzeichen und Orden betreffen, bei denen ein solches Vorgehen vermerkt
ist.
Degradierung: Eine Degradierung stuft das Mitglied auf einen niedrigeren
Rang zurück. Degradierungen finden zunächst nur in der gleichen
Dienstgradkategorie statt (SU -> U aber nicht HG; OF -> F aber nicht U). Mit
einer Degradierung wird der Zeitpunkt für die nächste Beförderung auf das
Maximum zurückgesetzt (gemäß Vorgabe Kapitel Dienstgrade).
Suspendierung: Die Suspendierung schließt den Spieler über die Eventsperre
hinaus auch vom Clangeschehen für einen bestimmten Zeitraum aus.
Enthebung der Position/Funktion: Wird ein Mitglied seiner Funktion oder
Position enthoben, so verliert es die Aufgabe und den zugehörigen Rang
und wird in jedem Fall als Mannschafter geführt. Eine Stellungnahme ist in
diesem Fall notwendig.
(Unehrenhafte) Entlassung: Die Entlassung ist die härteste und ultimative
Maßnahme. Sie wird ausschließlich bei klaren, nicht tolerierbaren Verstößen
angewendet. Ein weiterer Grund für einen Ausschluss kann darin begründet
sein, dass ein Mitglied anhaltend den Clan als Ganzes gefährdet oder zu
großen Spannungen/Unruhen/Reibungen führt. Die Entlassung kann um den
Zusatz „unehrenhaft“ ergänzt werden, wenn das Vergehen gegen die
Grundsätze in Abschnitt 1.3 verstößt.

Alle Disziplinarmaßnahmen sind aus Vergleichsgründen dem GeZi zu nennen und
durch das GeZi festzuhalten.

Alle Disziplinarmaßnahmen sind vor Anwendung dem Spieß mitzuteilen und nur mit
dessen Zustimmung umzusetzen. Allen Disziplinarmaßnahmen kann der Spieß
widersprechen und von seinem Veto-Recht Gebrauch machen. Das Veto kann nur
aufgehoben werden durch einen einstimmigen Beschluss des erweiterten
Führungskreises (KC + Zugführer).

Im Falle einer Befangenheit, die entweder der Spieß oder - sofern selbst betroffen - der
KC feststellt und der ErKpFü mitteilt, kann das entsprechende Mitglied seine Funktion
in diesem Prozess nicht wahrnehmen. Bei Befangenheit des Spießes entfällt das Veto-
Recht und stattdessen muss die ErKpFü der geplanten Maßnahme zustimmen. Bei
Befangenheit eines ZgFhr entfällt dessen Stimmrecht bei der Aufhebung des Vetos
durch die ErKpFü.

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1.10.1 Präzedenzfälle

Dieses Kapitel ist ein exemplarischer Auszug aus den ausgesprochenen
Disziplinarmaßnahmen und ist nicht an die Regelung der Einstimmigkeit des ErKpFü für
eine Änderung gebunden.

Vergehen Position/Rang des Beschlossene
Delinquenten Disziplinarmaßnahme
Belästigung eines Mitglieds durch Mannschafter Unehrenhafter Ausschluss
persönliche Kontaktaufnahme aus dem Clan
Ausplaudern von Interna bei einer Gruppenführer, U Amtsenthebung,
anderen Spielgemeinschaft, Degradierung auf HG
Rufschädigung
Nicht-Einhalten der Dienstwege, Mannschafter Verwarnung + Gespräch
übermäßige Kritik im Forum

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2 Gliederung und Aufgabenverteilung
2.1 Organigramm

Die Graphik zeigt die wichtigsten Organisationseinheiten und Dienstwege der 3.
Aufgaben sind nur exemplarisch.

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2.2 Stärke und Ausrüstungsnachweis (StAN)

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2.3 Die Kompanieführung
2.3.1 Zusammensetzung

Die Kompanieführung (KpFü) setzt sich zusammen aus dem Kompaniechef (KC) und
seinem Stellvertreter. Der Stellvertreter ist auch der Kompanieeinsatzoffizier (KEO), der
in Abwesenheit des KC die Kompanie im Felde führt. Ist kein StvKC benannt,
übernimmt diese Position interimsmäßig einer der Zugführer, ohne Anspruch auf den
Rang eines Oberleutnants. Der StvKC wird vom KC ernannt.

2.3.2 Dienstrang

Der KC begleitet den Rang eines Hauptmanns, der StvKC den Rang eines
Oberleutnants. Beförderungen sind nicht vorgesehen.

2.3.3 Aufgaben

Die Aufgaben der Kompanieführung sind sehr umfassend und lassen sich hier nicht
vollständig hier aufzählen.
Nachfolgend werden die zentralen Aufgaben der KpFü aufgelistet, die als Rahmen für
die Tätigkeit der KpFü zu verstehen sind:

 Richtungsvorgabe für den Clan/die Kompanie
 Ausfertigung zentraler Dokumente und Richtlinien
 Außenrepräsentation
 Vorgabe der Ausbildungsinhalte für die AGA und die Kompanie
 Ausarbeitung und Durchführung von Kompanieübungen
 Administrative Führung des Clans sowie die operative Führung im Feld
 Personalentscheidungen auf Führungsebene
 Einsetzen und Instruieren der Stabsstellen
 Aussprechen von Disziplinarmaßnahmen
 Verleihung von Orden und Auszeichnungen
 Einberufung und Moderation der Kompanie-Besprechung, Berichterstattung
über Lage der Nation

Nicht alle diese Aufgaben sind immer allein im Aufgabenbereich des KC, viele
erfordern die Absprache und Rücksprache mit weiteren Truppenteilen.

Die Hauptaufgabe der KpFü besteht darin, das angestrebte Ziel einer Jägerkompanie
weiter zu verfolgen und Maßnahmen für die Umsetzung zu treffen, den Fortbestand
der Gemeinschaft zu sichern, entsprechend den Wünschen der Mitglieder zu handeln
und den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten. Die KpFü organisiert und verwaltet das
Kompanieleben und sorgt für einen reibungslosen Ablauf aller Instanzen. Die
Mitglieder der Kompanieführung dienen ebenfalls als Streitschlichter.

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2.3.4 Rechte und Pflichten

Die KpFü ist die oberste Instanz, ihre Weisung ist bindend. Anweisungen der KpFü sind
in jedem Fall Folge zu leisten.

Entscheidungen werden, soweit nicht explizit anders aufgeführt, durch den KC
getroffen. Alle anderen Führungsmitglieder als auch die Gespräche in der
Kompaniebesprechung haben eine beratende Funktion. Der KC ist dazu angehalten, im
Sinne der Mitglieder zu entscheiden, ist letztendlich aber nur seinem Gewissen
verpflichtet.

Jede Entscheidung, deren Wirksamwerden nicht offensichtlich ist (Beförderungen etc.),
ist vom KC je nach Tragweite und Auswirkung sowohl den Zugführern als auch der
Mitgliederbasis in der Kompaniebesprechung darzulegen und ggf. ggü. diesen zu
rechtfertigen.

Sollten Entscheidungen von weitreichender Dimension (ganze Kompanie betreffend)
getroffen werden, ist noch vor deren Umsetzung ein Stimmungsbild der Basis in Form
einer Umfrage (im Forum oder bei der nächsten KpBespr) oder Vergleichbares
durchzuführen und bei der Entscheidung zu berücksichtigen.

Der KC hat eine Auskunftspflicht ggü. allen Anfragen von Mitgliedern, sein Recht auf
Verschwiegenheit bei sensiblen Informationen bleibt davon unberührt.

Der KC ist an diese ZDv gebunden. Er kann sie nicht eigenmächtig abändern (siehe
Kapitel 1.2 Abänderung).

Der Kompanieführung unterstehen der Mod- und Missionsbautrupp, die
Serverkommunikation sowie der Public-Manager.

2.3.5 Abwahl

Der KC hat seinen Posten auf Lebenszeit. Der StvKC kann nur vom KC abgesetzt
werden.

Es gibt nur zwei Verfahren, die zur Amtsenthebung des KC führen können.

Verfahren eins kann durch die Zugführer in Kraft gesetzt werden. Durch einen
einstimmigen Vertrauensentzug signalisieren sie dem KC, dass sie unter seiner
Führung nicht mehr das Wohl der Gemeinschaft gewahrt sehen. Ist der
Vertrauensentzug ausgesprochen, muss der KC zeitnah von seinem Amt zurücktreten.
Das Amt gilt ab dem Vertrauensentzug als unbesetzt und kann nur durch eine
ordentliche Wahl durch die Basis neu besetzt werden.

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Verfahren zwei kann indirekt durch die Mitglieder, direkt nur durch den Spieß in Kraft
gesetzt werden. Ist der Spieß oder sind die Mitglieder der Meinung, der KC handle
nicht mehr zum Wohle der Gemeinschaft, so kann der Spieß aufgefordert werden, zur
KpBespr die Vertrauensfrage zu stellen. Für eine Vertrauensfrage muss ein Anteil von
Dreiviertel der aktiven Mitglieder anwesend sein bzw. abgestimmt haben (bei 50
aktiven Mitgliedern also 37 abgerundet, anwesend oder per Briefwahl), wobei alle
Mitglieder außer dem KC gleich zählen. Die Wahl wird durch den Spieß im Forum
vorab bekannt gegeben, zur KpBespr eingeleitet, überwacht und ausgewertet. Er hat
sicherzustellen, dass die Wahl anonym und eindeutig erfolgt.
Können Mitglieder nicht an der KpBespr teilnehmen, so existiert die Möglichkeit der
Briefwahl. Briefwahl bedeutet, dass das Mitglied eine vertrauliche Nachricht an den
Spieß sendet und klar sein Vertrauen für oder gegen den KC ausspricht. Eine solche
Wahl ist möglich ab Bekanntgabe des Stellens der Vertrauensfrage im Forum und bis
zum Ende der Wahl.
Eine Wahl ist ungültig, wenn die Formulierung nicht klar der gestellten Frage
entspricht, wenn aus der Formulierung nicht eindeutig ein Ja oder Nein hervorgeht,
wenn mehrfach vom Stimmrecht Gebrauch gemacht wurde oder wenn sowohl per
Briefwahl als auch in der KpBespr abgestimmt wird. Der Spieß sammelt die
eingegangenen Briefwahlstimmen und verkündet diese zusammen mit der
Abstimmung.
Der Spieß gibt am Ende der Wahl den Ausgang bekannt, indem er verkündet, wie viele
Stimmen dem KC das Vertrauen ausgesprochen haben, wie viele Stimmen dem KC das
Vertrauen entzogen haben, wie viele Stimmen sich enthalten haben und bei Briefwahl
wie viele Stimmen ungültig waren. Insbesondere gibt er bekannt, ob die Wahl rechtens
ist, also die Dreiviertel Mehrheit erreicht wurde.

Findet sich sodann unter diesen eine absolute Mehrheit (also mindestens 19 Personen
von 37 im Beispiel), so hat der KC das Vertrauen der Basis verloren und muss wie zuvor
beschrieben sein Amt niederlegen. Das Amt gilt ab dem Vertrauensentzug als
unbesetzt und kann nur durch eine ordentliche Wahl durch die Basis neu besetzt
werden. Die Wahl findet zu einem gesonderten Termin nach den gleichen Bedingungen
wie die Abwahl statt. Der Termin wird vom Spieß bekannt gibt. Die Kompanie wird in
Abwesenheit eines KC vom StvKC oder einem ZgFhr geführt. In dieser Zeit können
keine kompanieweiten Entscheidungen (StAN, Aufbau etc.) getroffen werden. Für den
Posten des KC kann sich jedes Mitglied bewerben.

Der KC kann in den ersten 6 Monaten nach seinem Amtsantritt nicht seines Amtes
enthoben werden. Die Vertrauensfrage kann frühestens nach den ersten 6 Monaten
gestellt werden.

2.4 Stabsstellen

Stabsstellen sind Tätigkeitsbereiche der KpFü, die ausgeschrieben und durch Mitglieder
übernommen werden. Die Entscheidungsgewalt verbleibt - sofern nicht anders
geregelt - beim KC. Damit wird die Last der Verantwortung auf mehrere Schultern

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verteilt. Grundsätzlich gilt, dass die Tätigkeiten einer nicht besetzten Stabsstelle
solange ausgesetzt sind, bis eine Besetzung gefunden ist.
Grundsätzlich wird von Stabsstellen eine verantwortungsvolle und selbstständige
Arbeitsweise erwartet. Der KC steht jeder Zeit für Rückfragen beratend zur Seite und
gibt der Stabsstelle auch regelmäßig Rückmeldung über die erbrachte Leistung.
Letztendlich sind Stabsstellen aber zur Entlastung des KC sowie der KpFü gedacht und
die Mitglieder einer Stabsstelle sollten in diesem Sinne handeln. Insbesondere sind
Probleme umgehend mit dem KC zu besprechen sowie auf Missstände oder fehlende
Rechte hinzuweisen.

2.4.1 Dienstrang

Alle Leiter einer Stabsstelle begleiten den Rang eines Fachunteroffiziers und können
bis zum Fach-Stabsunteroffizier befördert werden.

2.4.2 Geschäftszimmer

Zusammensetzung
Das Geschäftszimmer (GeZi) besteht aus einem Leiter sowie allen Mitgliedern, die für
das GeZi zuständig sind. Der Leiter wird vom KC bestimmt. Hat ein Mitglied keine
andere Truppenzugehörigkeit, so erhält es als Truppengattung das “GeZi”.
Da die genannten Aufgaben sehr umfangreich sind, gibt es prinzipiell keine
Beschränkung in der Anzahl der Mitglieder, die für das GeZi zuständig sind. Der Leiter
muss sicherstellen, dass das GeZi alle Aufgaben gewissenhaft ausführen kann. Jedes
Mitglied kann Mitglied des GeZi werden. Über die Aufnahme in das GeZi entscheidet
der Leiter.

Aufgaben
Das GeZi übernimmt die Verwaltung aller Listen für die Kompanie. Der Leiter ist dafür
zuständig, dass die Listen lückenlos und mit größter Sorgfalt geführt werden. Die
Listen sind stets für die KpFü einsehbar und befinden sich im zentralen Archiv. Das
Geschäftszimmer ist zuständig für

 Aktualisierung der Clanlisten
 Aktualisierung der Angehörigenliste
 Aktualisierung der Einsatzliste
 Anwesenheitsprüfung Pflichttermine
 Führung der Abmeldeliste
 Prüfung der Reserve
 Prüfung von Beförderungen und Auszeichnungen
 Eintragen von Zusatzleistungen (Beispiel: Teilnahme SGA)
 Eintragen von Lehrgängen (z.B. UA-L)

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 Weitermeldung von Beförderungen und Auszeichnungen an die Zugführer und
Kompanieführung
 Eintragen von Versetzungen und Ausscheidungen aus dem Clanbetrieb

Ein weiterer Aufgabenbereich umfasst das gesamte Aufnahmeverfahren der
Kompanie. Dazu gehören insbesondere das Sichten der eingegangenen Bewerbungen,
das Führen des Erst- und Zweitgesprächs sowie die Darlegung des
Bewerbungsprozesses für neue Mitglieder. Aus diesem Grund ist ein
Rekrutierungsbeauftragter zu benennen, der diese Gespräche führt und als Anlaufstelle
für die Bewerber fungiert. Die Verantwortung für den Bewerber wird an den
Ausbildungszug übergeben, sobald der Bewerber die Interessentenphase
abgeschlossen hat und in den Ausbildungszug eintritt.

Rechte und Pflichten
Das GeZi hat keine eigene Entscheidungsgewalt, sondern handelt im Auftrag der KpFü.

Der Leiter des GeZi oder ein Stellvertreter ist bei der Kompanie-TE anwesend und
berichtet über anstehende oder ausstehende Beförderungen, auftretende Probleme
und den Arbeitsstand.

Die Verwaltungslisten des GeZi sind Verschlusssache und können nur vom erweiterten
Führungskreis eingesehen werden. Jedes Mitglied hat das Recht, Einblick in seine Akte
zu erhalten. Dazu gibt er seinem zuständigen Zugführer Bescheid, der für ihn die
Einträge prüfen kann.

Abwahl
Der Leiter kann nur vom KC abgesetzt werden.

2.4.3 Mod-Test-Gruppe

Zusammensetzung
Die Mod-Test-Gruppe (MTG) besteht aus einem Leiter sowie allen Mitgliedern, die für
die MTG tätig sind. Der Leiter der MTG wird durch den KC bestimmt. Hat ein Mitglied
keine andere Truppenzugehörigkeit, so erhält es als Truppengattung die “MTG”.
Da die genannten Aufgaben sehr umfangreich sind, gibt es prinzipiell keine
Beschränkung in der Anzahl der Mitglieder, die für die MTG zuständig sind. Der Leiter
muss sicherstellen, dass die MTG alle Aufgaben gewissenhaft ausführen kann. Jedes
Mitglied kann Mitglied der MTG werden.

Die MTG befindet sich in enger Abstimmung mit der Serverkommunikation, um beide
in ihrer Arbeit zu unterstützen und das Fachwissen des Serverbeauftragten
gewinnbringend einfließen zu lassen. Es gibt jedoch keine direkten Abhängigkeiten.
Von der Serverkommunikation können jedoch aus Serversicht Anforderungen an die
technische oder qualitative Verträglichkeitsprüfung gestellt werden. Insbesondere ist

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bei Modifikationen mit eigener Tastenbelegung eine Zusammenarbeit zur
Ausarbeitung von Tutorials notwendig.

Aufgaben
Die Aufgaben der MTG bestehen im Prüfen der durch die Mitglieder vorgeschlagenen
Modifikationen. Dabei kann es sich sowohl um Modifikationen handeln, die in das
Repository mit aufgenommen, als auch um solche, die daraus wieder entfernt werden
sollen. Jedes Mitglied hat das Recht, einen solchen Antrag zu stellen und jeder Antrag
wird gleich behandelt. Die Verwaltung der Anträge geschieht über den
Kommandostand und ist den Mitgliedern transparent darzulegen.
Die MTG hat im Falle einer neuen Modifikation die Verträglichkeit mit dem
bestehenden Repository zu prüfen. Hierzu achtet sie auf technische, qualitative und
spieltaugliche Aspekte der Modifikation. Sie bewertet nicht die Nützlichkeit einer
Modifikation, sondern nur die Verträglichkeit. Für eine einzureichende Modifikation sind
zwingend die Größe, die Abhängigkeiten, die Veränderungen am Spiel mit eventuellen
Klassennamen sowie eine Bezugsquelle zu nennen.
Die Ergebnisse der Verträglichkeitsprüfung sind in einer transparenten Form
festzuhalten, die allen Mitgliedern erlaubt, das Ergebnis nachvollziehen zu können.
Insbesondere sind die Ergebnisse für alle Mitglieder zugänglich.
Die MTG behandelt zwar alle Anträge gleich, entscheidet aber aufgrund der
personellen Kapazität und der zeitlichen Ressourcen, welche Anträge am schnellsten
geprüft werden können. Dabei gelten die folgenden Prioritäten, sortiert nach ihrer
Relevanz:

 Modifikationen für die Bundeswehr (Fahrzeuge, Einheiten etc.)
 Modifikationen für Fahrzeuge
 Modifikationen für die Spielmechanik (z.B. ACE)
 Modifikationen für Einheiten (z.B. US-Einheiten)
 Modifikationen für Inseln und Terrain (z.B. Panthera)
 Sonstige Modifikationen (z.B. xCam)

Bei ausscheidenden Modifikationen prüft die MTG die Relevanz und aktuelle
Verwendung der Modifikation und gibt eine Empfehlung hinsichtlich der Konsequenzen
im Falle einer Entfernung der Modifikation.

Rechte und Pflichten
Die MTG geht ihren Aufgaben gewissenhaft nach und lässt sich durch kein Mitglied in
ihrer Urteilsbildung beeinflussen. Kann sie die Qualität ihrer Ergebnisse im aktuellen
Zyklus nicht gewährleisten, hat sie die Pflicht, die Prüfung zu verschieben.

Die MTG trifft keine eigenen Entscheidungen, sondern gibt Empfehlungen. Die
letztendliche Entscheidung über Aufnahme oder Entfernung einer Modifikation trifft der
erweiterte Führungskreis.

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Die Entscheidung ist im KdStd gemäß einer nachvollziehbaren Richtlinie oder
Checkliste festzuhalten. Dies kann durch den Leiter der MTG geschehen und braucht
nicht den internen Entscheidungsprozess widerzuspiegeln, es kann sich um das finale
Urteil handeln.

Abwahl
Der Leiter kann nur vom KC abgesetzt werden.

2.4.4 Serverkommunikation

Zusammensetzung
Die Serverkommunikation obliegt dem Serverbeauftragten und allen Mitgliedern der
Serverkommunikation. Der Serverbeauftragte wird durch den KC bestimmt. Hat ein
Mitglied keine andere Truppenzugehörigkeit, so erhält es als Truppengattung die
“Serverkommunikation”. Der Serverbeauftragte wird als Fachunteroffizier betrachtet.

Da die genannten Aufgaben sehr umfangreich sind, gibt es prinzipiell keine
Beschränkung in der Anzahl der Mitglieder, die für die Serverkommunikation zuständig
sind. Der Serverbeauftragte muss sicherstellen, dass er alle Aufgaben gewissenhaft
ausführen kann. Jedes Mitglied kann Mitglied der Serverkommunikation werden.

Aufgaben
Die Serverkommunikation hat unter anderem die folgenden Aufgabenschwerpunkte:

 Aufsetzen, verwalten und warten der Spielserver
 Administration des Teamspeak-Servers sowie der Homepage
 Ankündigung und Verwaltung der Update-Vorgänge
 Einrichten und administrieren des FTP
 Auskunft bei technischen Anfragen

Bei Wartungsarbeiten ist eine entsprechende Information an die Mitglieder
auszugeben, die über Grund und Dauer informiert. Bei Updatevorgängen ist über den
Zeitpunkt, die Dauer, die Veränderungen und die Updategröße zu informieren.
Insbesondere sind Komplikationen für Missionsbauer zu berücksichtigen und auf
Veränderungen hinzuweisen, die für diese Gruppe von Interesse ist. Der Zeitpunkt für
ein Update darf nicht mit einem Termin im Dienstplan kollidieren. Ist dies der Fall und
lässt sich die Kollision nicht anders lösen, ist Rücksprache mit dem KC zu halten. Die
Mitglieder sind rechtzeitig über die Kollision zu informieren.

Werden Addons oder Modifikationen mit eigenen Tastenkonfigurationen eingeführt,
sind diese den Mitgliedern in einem Tutorial zu erklären, um die Nutzung durch alle
Mitglieder sicherzustellen. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der MTG.

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Allgemeine Dienstvorschrift

Rechte und Pflichten
Die Serverkommunikation hat keine eigene Entscheidungsgewalt, sondern handelt im
Auftrag der KpFü.

Der Serverbeauftragte oder ein Stellvertreter ist bei der Kompanie-TE anwesend und
berichtet über den Stand der Server, anstehende Änderungen und auftretende
Probleme.

Abwahl
Der Serverbeauftragte kann nur vom KC abgesetzt werden.

2.4.5 (Taktik)-Public Manager

Zusammensetzung
Die Aufsicht über den Public-Server (P) hat die Stabsstelle des Public-Manager (PuMa).
Der Public-Manager wird durch den KC bestimmt.
Hat ein Mitglied keine andere Truppenzugehörigkeit, so erhält es als Truppengattung
den “PuMa”.

Aufgaben
Der PuMa ist für einen reibungslosen Ablauf auf dem P zuständig. Dazu kümmert er
sich um die folgenden Bereiche:
 Regelmäßige Überprüfung der Missionen: aussortieren nicht mehr lauffähiger
Missionen, beurteilen der Angemessenheit von Missionen für den P, führen einer
Liste von Missions-Fehlern oder Bugs
 In-Kontakt-Treten mit den Missionsbauern bei fehlerhaften Missionen oder
anderweitigen Problemen
 Verbesserung der P-Situation und der Qualität der Missionen und Spieler
 Organisation von TP-Abenden
 Neuformulierung von Serverregeln

Dem PuMa obliegt die Ausarbeitung eines Konzeptes für die Gameserver sowie die
Abarbeitung der Wünsche und Anregungen der Mitglieder bezüglich des P. Das
Konzept kann dem KC vorgelegt werden und nach Genehmigung Gültigkeit erlangen.
Dann ist das Konzept schriftlich in die ZDv aufzunehmen und fortan für die Gameserver
als verbindlich zu betrachten.

Rechte und Pflichten
Der PM besitzt grundlegend keine eigene Entscheidungsgewalt, sondern handelt im
Auftrag der KpFü. Ausnahmen betreffen fehlerhafte Missionen, die den reibungslosen
Ablauf der Server gefährden. Hat er mit dem zuständigen Missionsbauer gesprochen
oder dies versucht und ist dem Missionsbauer eine angemessene Behebungsfrist

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Allgemeine Dienstvorschrift

gesetzt worden, so kann er bei Fortbestehen des Missstandes die entsprechende
Mission vom Server nehmen.
Dem PM sind für seine Arbeit die notwendigen Rechte am FTP und im Forum
einzurichten.
Der PM kann bei gegebener Notwendigkeit die Abschaltung des Public-Servers für
einen reibungslosen Betrieb des Tactic-Public-Servers verlangen bzw. selbst
durchführen.

Regeländerungen kann der PM dem KC vorschlagen und durch diesen genehmigen
lassen.

Abwahl
Der PM kann nur vom KC abgesetzt werden.

2.4.6 Technischer Support

Zusammensetzung
Der Technische Support (TeSu) besteht aus einem Leiter sowie allen Mitgliedern, die
für den TeSu tätig sind. Der Leiter des TeSu wird durch den KC bestimmt. Hat ein
Mitglied keine andere Truppenzugehörigkeit, so erhält es als Truppengattung den
“TeSu”.
Da die genannten Aufgaben sehr umfangreich sind, gibt es prinzipiell keine
Beschränkung in der Anzahl der Mitglieder, die für den TeSu zuständig sind. Der Leiter
muss sicherstellen, dass der TeSu alle Aufgaben gewissenhaft ausführen kann. Jedes
Mitglied kann Mitglied des TeSu werden.

Aufgaben
Der TeSu ist für Mitglieder und Gäste die erste Anlaufstelle bei technischen
Schwierigkeiten. Er stellt sicher, dass Mitgliedern kompetent geholfen werden kann,
wenn diese Probleme beim Zugang zu einem Gameserver oder beim Umgang der
genutzten Software erfahren. Er arbeitet außerdem Dokumente und Anleitungen für
den Umgang mit unserer Updatesoftware aus.

Der TeSu ist jedoch kein technischer Kundendienst für alle auftretenden Probleme, die
mit dem Computer zu tun haben. Er leistet seinen Service in Hinblick auf einen klar
definierten Bereich. Dieser Bereich umfasst die Einrichtung, den Umgang sowie die
Fehlerbehebung der von uns genutzten Software – ArmA3, TeamSpeak 3, JustSync.

Weiterhin obliegt dem TeSu die Durchführung des sogenannten Tech-Checks. Dabei
handelt es sich um eine technische Prüfung sowie Kurzeinführung für Gastspieler, die
an Sa-Events oder dem TP-Abend teilnehmen wollen. Außerdem ist er Pflicht für alle
Interessenten, die eine Bewerbung einreichen wollen. Der TeSu arbeitet die Inhalte des
Tech-Checks aus und führt diesen entsprechend durch. Die Gastspieler, die den Tech-

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Check bestanden haben, sind entsprechend in eine Verwaltungsliste aufzunehmen und
im TS3 mit der Servergruppe zu versehen.

Konzept und Inhalt des Tech-Checks können nachfolgend eingesehen werden:
https://docs.google.com/document/d/1DWHoPsO7hIeSozvM-iibsJCWtGuTYzhOGUzle7bmF4c/edit?usp=sharing

Rechte und Pflichten
Der TeSu hat gemäß seinem Auftrag bei angemessenen Anfragen Hilfestellung zu
leisten und dem hilfesuchenden Mitglied mit seiner Kompetenz zur Seite zu stehen.
Dabei kann nicht vorab eine Lösung garantiert werden, es muss aber eine Hilfeleistung
erkennbar sein, entweder in Form eines persönlichen Support-Gesprächs oder aber in
Form von Dokumenten oder Ressourcen, die bei derartigen Problemen generelle
Lösungsansätze widerspiegeln.
Mitglieder des TeSu sind im Teamspeak mit einer entsprechenden Teamspeak-Gruppe
zu versehen, so dass ihre Rolle für Außenstehende wie Mitglieder erkennbar wird.
Innerhalb der “Öffnungszeiten” des TeSu sollte ein Mitglied des TeSu auf Support-
Anfragen innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens reagieren. Im Zweifelsfall kann
dies bedeuten, andere Tätigkeiten oder auch das Spiel zu pausieren, um die Anfrage zu
beantworten. Ausgenommen hiervon sind Einsätze der Kompanie, für die sich der
Supporter vorab angemeldet hat. Dann ist dies zu respektieren und das Mitglied auch
nicht beim Spielen zu stören.
Der TeSu kann prinzipiell auch Anfragen von Externen entgegennehmen. Im Falle von
Interessenten und Anwärtern gilt die Sonderregelung, dass diese wie Mitglieder zu
behandeln sind. Ansonsten gilt, dass bei Externen der Mitarbeiter des TeSu
entscheiden kann, ob er eine Anfrage entgegennimmt. In jedem Fall ist dem
Anfragesteller aber höflich zu antworten.

Abwahl
Der Leiter des TeSu kann nur vom KC abgesetzt werden.

2.4.7 Außendienst

Zusammensetzung
Der Außendienst (AuDi) besteht aus einem Leiter sowie allen Mitgliedern, die für den
AuDi tätig sind. Der Leiter des AuDi wird durch den KC bestimmt. Hat ein Mitglied
keine andere Truppenzugehörigkeit, so erhält es als Truppengattung den “AuDi”.
Da die genannten Aufgaben sehr umfangreich sind, gibt es prinzipiell keine
Beschränkung in der Anzahl der Mitglieder, die für den AuDi zuständig sind. Der Leiter
muss sicherstellen, dass der AuDi alle Aufgaben gewissenhaft ausführen kann. Jedes
Mitglied kann Mitglied des AuDi werden.

Aufgaben
Der AuDi übernimmt für die Kompanie die Pflege bestehender sowie das Knüpfen
neuer Kontakte mit Partnerclans und Communitys im deutschsprachigen sowie

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internationalen Raum. Er ist der erste Ansprechpartner für Partnerclans und Vertreter
anderer Spielegemeinschaften. Darüber hinaus obliegen dem AuDi die Koordination
aller Termine mit Externen sowie die reibungslose Koordination von Veranstaltungen,
an denen außenstehende Clans oder Spielegemeinschaften beteiligt sind. Sind
Partnerclans zu kompanieeigenen Events eingeladen, obliegen dem AuDi die
Koordination mit den Partnerclans sowie die Informationsweitergabe. Ist die Kompanie
zu einem externen Event eingeladen, obliegt dem AuDi die Koordination mit der KpFü
sowie die Informationsweitergabe.

Der AuDi ist nicht für die Außen-Repräsentation der Kompanie zuständig, dies ist
Aufgabenbereich der KpFü.

Zu den Aufgaben des AuDi zählen unter anderem:
 Verwalten von Kontaktdaten aller relevanten ArmA 3 Spielegemeinschaften
 Kontaktaufnahme und regelmäßige Besuche mit ArmA 3 Spielegemeinschaften
 Event-Einladungen entgegennehmen, einstellen und aktualisieren
 Slotvergabe an externe Spielegemeinschaften auf Wunsch des Missionserstellers
 Bereitstellung des benötigten Missionsmaterials zur Einsicht externer Teilnehmer
 Bereitstellung des benötigten Missionsmaterials zur Einsicht im internen Forum
der 3.Jägerkompanie
 Bereitstellung des benötigten Eventrepos in Absprache und Zusammenarbeit mit
der Serverkommunikation via JustSyncArmA

Eine Liste mit den Kontaktdaten der aktuellen Partnerclans kann hier eingesehen
werden:
https://docs.google.com/document/d/1yk57UebP7lA49fCjEwqeYTTnOcsWiQ_PdRUHMjimyoI/edit?usp=sharing

Rechte und Pflichten
Der AuDi hat keine eigene Entscheidungsgewalt, sondern handelt im Auftrag der KpFü
und des jeweiligen Missionserstellers.
Er kann Partnerclans und Repräsentanten anderer Spielegemeinschaften Rede und
Antwort stehen, sowie Einladungen ohne Gewähr annehmen.
Er muss vor Vergabe der Slots Rücksprache mit dem Missionsersteller halten. Die
Slotvergabe darf nur im gewünschten Rahmen des Missionserstellers erfolgen.
Er ist nicht berechtigt Änderungen am Missionsmaterial vorzunehmen.

Abwahl
Der Leiter kann nur vom KC abgesetzt werden.

2.5 Der Kompaniefeldwebel (Spieß)
2.5.1 Wahl

Der Spieß wird direkt von der Mannschaft auf 1 Jahr gewählt und ist keiner Gruppe
zugeordnet. Die Wahl findet zur letzten KpBespr im Jahr statt. Es erfolgt eine

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Allgemeine Dienstvorschrift

Ausschreibung der Stelle im Forum und jedes Mitglied kann sich für den Posten
schriftlich und öffentlich bewerben. Zur KpBespr wird der zukünftige Spieß dann von
den Mannschaftern per anonymer Umfrage gewählt. Findet sich nur ein Kandidat, so
wird dennoch eine Wahl abgehalten, um die Unterstützung der Mannschafter zu
erfragen. Der bisherige Spieß verbleibt bis zum Ende des Jahres im Amt und arbeitet
den zukünftigen Spieß ein. Dieser übernimmt mit Beginn des neuen Jahres.

2.5.2 Dienstrang

Der Spieß begleitet den Rang eines Stabsfeldwebels. Eine Beförderung zum
Oberstabsfeldwebel ist mit einem Antritt einer zweiten Amtszeit möglich.

2.5.3 Aufgaben

Der Spieß hat die Aufgabe, die Belange der Mannschaft gegenüber der Führung zu
vertreten. Umgekehrt ist es seine Aufgabe, Entscheidungen und Abwägungsprozesse
der Führung auf Nachfrage darzulegen. Er sorgt für die Einhaltung eines vernünftigen
Umgangstons und für einen respektvollen Umgang der Mitglieder miteinander.

Der Spieß dient als Verbindungs- und Vertrauensmann der Mannschaft. Er stellt das
Bindeglied zwischen der Kompanieführung und dem einfachen Soldaten dar. Er vertritt
die Belange der Mannschaft in den Teileinheitsführerbesprechungen, ist aber selber
nicht an Entscheidungen beteiligt um neutral zu bleiben.

Der Spieß überwacht im Sinne der Mannschafter die Aufgabe der Stabsstellen und
meldet Missstände oder nicht funktionierende Abläufe in der Kompanie-TE.

2.5.4 Rechte und Pflichten

Er ist Streitschlichter und hat bei Disziplinarmaßnahmen ein Vetorecht. Er ist
weisungsbefugt im Bereich des Forums, im Teamspeak sowie auf den Servern. Er sorgt
für die Einhaltung eines vernünftigen Umgangstons und für einen respektvollen
Umgang der Mitglieder miteinander.

Eine besondere Rolle kommt dem Spieß als Moderator zu. Grundsätzlich kann der
Spieß bei jedem klärenden Gespräch und jeder Unstimmigkeit hinzugeholt werden.
Dann besteht die Aufgabe des Spießes als Moderator darin, beide Parteien
gleichermaßen zu Wort kommen zu lassen, die Ursache der Unstimmigkeit bzw. die
Streitpunkte klar zu benennen und an einer Lösung des Problems mit beiden Parteien
zu arbeiten. Auf der anderen Seite kann der Spieß aber auch jederzeit in Ausübung
seiner Funktion als Kompaniefeldwebel Personen zu einem Gespräch bitten. Dies hat
für gewöhnlich entweder zum Ziel, ein Meinungsbild einzuholen, oder aber eine dem
Spieß bekannt gewordene Unstimmigkeit/Streiterei unter Mitgliedern zu untersuchen.

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Bei letztgenanntem Fall kann der Spieß nach eigenem Ermessen die Parteien zu sich
bitten. Der Aufforderung zu einem Gespräch hat jedes Mitglied nachzukommen.

2.5.5 Abwahl

Der Spieß kann nicht abgewählt werden. Seine Amtszeit endet automatisch mit Ablauf
eines Jahres und der Neuwahl eines Nachfolgers.

2.6 Die Zugführung
2.6.1 Zusammensetzung

Die Zugführung setzt sich zusammen aus dem Zugführer (ZgFhr) und seinem
Stellvertreter (StvZgFhr). Der Zugführer wird durch den KC ernannt. Der StvZgFhr wird
durch den ZgFhr aus dem Kreis der GrpFhr ernannt, hat aber keine eigene Planstelle.
Alle Zugführer bilden mit der Kompanieführung den so genannten erweiterten
Führungskreis (ErKpFü).

2.6.2 Dienstrang

Der ZgFhr begleitet den Rang eines Leutnants. Beförderungen sind nicht vorgesehen.

2.6.3 Aufgaben

Die Zugführung ist für die Umsetzung der Vorgaben der Kompanieführung zuständig.
Die Kompanieführung erwartet von den Zügen die Bearbeitung des aktuell benannten
Themas und die Teilnahme an den Kompaniegefechtsübungen.
Die Zugführung ist für die Ausbildung ihrer Mitglieder, in besonderem Maße für die der
Gruppenführer, verantwortlich. Dies gilt in militärischem wie im zwischenmenschlichen
Sinne. Insbesondere haben die Zugführer auf das Klima innerhalb ihres Zuges zu
achten und sich für ein harmonisches Miteinander einzusetzen. Kameradschaftlicher
Wettstreit ist kein Problem, solange er nicht zu Spannungen zwischen den Zügen führt.
Die Zugführer kommen mit der Kompanieführung in festgelegten Intervallen zur
Kompanie-TE zusammen. Sie haben die Pflicht, dort einen Lagebericht über ihren Zug
abzugeben. Gleichzeitig sollte die Zugführung in regelmäßigen Abständen die
Stimmung innerhalb des Zuges erheben und der Kompanieführung mitteilen.

2.6.4 Rechte und Pflichten

Die Zugführung kann bei der Umsetzung der Ausbildungsinhalte autonom entscheiden
und geeignete Maßnahmen wie Ausbildungstermine, Ausbildungsmaterialien und
Gefechtsübungen ergreifen. Es ist sich nach den Ausbildungsvorgaben der
Kompanieführung zu richten. Darüber hinausgehende Ausbildungen können angeboten

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werden. Die für die Kompaniegefechtsübung notwendigen Materialien werden jedoch
von der ErKpFü gemeinsam ausgearbeitet und herausgegeben.
Die Zugführer haben die Pflicht, ihre Gruppenführer in regelmäßigen Abständen
(idealerweise wöchentlich) über die Vorgänge im Clan und die Absichten der
Kompanieführung zu informieren.
Die Zugführer entscheiden innerhalb ihrer Züge über die Besetzung der Planstellen laut
StAN und bedürfen dazu keiner Rücksprache mit der KpFü. Ausnahmen betreffen
Personen, die einen Posten übernehmen sollen, für den sie nicht die notwendigen
Voraussetzungen mitbringen (z.B. UA-L), dann ist eine Rücksprache notwendig. Die
Zugführer haben das Recht, Leistungsabzeichen und Orden, die in mehreren Stufen
verliehen werden können, auf der niedrigsten Stufe Bronze selbst zu vergeben, Silber
und Gold nur in Absprache mit dem KC.

2.6.5 Abwahl

Der Zugführer kann nur vom KC abgesetzt werden. Dies bedarf der Zustimmung des
Spießes.

2.7 Das Unteroffizierskorps
2.7.1 Zusammensetzung

Das Unteroffizierskorps setzt sich aus den Unteroffizieren ohne Portepee – den
Stellvertretenden Gruppenführern, Fachunteroffizieren und den Feldwebel-Anwärtern –
und mit Portepee – den Gruppenführern und Stellvertretenden Zugführern sowie dem
Spieß – zusammen.

2.7.2 Dienstrang

Der GrpFhr begleitet den Rang eines Feldwebels. Er kann bis zum Hauptfeldwebel
befördert werden. Der StvZgFhr kann bis zum Stabsfeldwebel befördert werden.

2.7.3 Aufgaben

Die Unteroffiziere sind für den reibungslosen Ablauf innerhalb ihrer Bereiche
verantwortlich. Sie stellen die erste Ebene der Verantwortlichkeit innerhalb des Clans
dar.

Die Unteroffiziere besitzen eine Vorbildfunktion gerade durch ihren direkten Draht zu
den Mitgliedern und der direkten Auswirkungen ihrer Befehle. Sie haben im Feld wie
auch außerhalb den Geist und die Idee der Kompanie zu verkörpern und in diesem
Sinne zu handeln.

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Gruppenführer
Der Gruppenführer (GrpFhr) ist in vielen Belangen die wichtigste Führungskraft der
Kompanie. Er hat den direktesten Kontakt zu den Mitgliedern und damit den
unmittelbarsten Einfluss auf Motivation, Einstellung und Gedankengut der Mitglieder
seiner Gruppe. Daher ist er in besonderem Maße angehalten, den Geist der
Kameradschaft sowie den Geist dieser Satzung gegenüber seinen Mitgliedern zu
vertreten.

Ihm steht der Rang eines Feldwebels

Der GrpFhr ist in erster Linie dafür zuständig, die Gruppe im Felde zu führen und
außerhalb des Gefechtes den Ausbildungsstand seiner Gruppe aktiv zu überwachen. Er
kann in Abstimmung mit dem ZgFhr eine Spezialisierung für seine Gruppe wählen und
diese eigenständig verfolgen. Die allgemeinen Anforderungen und
Ausbildungsstandards der Kompanie sind dem GrpFhr von seinem ZgFhr zu vermitteln
und von diesem zu überwachen/sicherzustellen. Anzahl und Datum der
Ausbildungstermine kann der GrpFhr frei wählen.

Der GrpFhr hat in regelmäßigen Abständen (idealerweise wöchentlich) seine Gruppe
über Vorgänge im Zug sowie in der Kompanie zu unterrichten, ein Stimmungsbild
einzuholen und seine Mitglieder anzuhören. Er sorgt dafür, dass die Mitglieder sich bei
Problemen an ihn wenden können und diese an die entsprechende Stelle (ZgFhr, KC,
Spieß) weitergeleitet werden. Ist dies keine Option, so weist er auf andere
Beschwerdestellen hin, die dem Mitglied zur Verfügung stehen. Er sorgt ebenfalls
dafür, dass die Meldekette im Clan eingehalten wird und weist die Mitglieder
entsprechend auf diese hin.

Die Ausbildungsinhalte und Anforderungen an den Posten des GrpFhr sind im
Gruppenführerhandbuch geregelt. Insbesondere der Punkt 3.2. Aufgaben des GrpFhr
sind hier relevant:
https://de.scribd.com/document/325129774/ZDv-Handbuch-Der-GrpFhr-v1-
30?secret_password=66aGT7yyj6IU5imPhYjb (Sep 2016)

Stellvertretender Gruppenführer
Der Truppführer (StvGrpFhr) unterstützt seinen GrpFhr in allen Belangen. Im Feld hat er
die Aufgabe, den GrpFhr zu entlasten sowie bei der Umsetzung des Auftrages aktiv zu
unterstützen. Oftmals übernimmt er hier das Micromanagement der Gruppe sowie
routinemäßige Aufgaben (Einteilung der Gruppe, Ausrüstung, Lageeinweisung,
Verteilung in der Stellung, etc.).

Außerhalb des Gefechtes ist der StvGrpFhr ebenfalls für die Unterstützung des GrpFhr
zuständig. Er unterstützt ihn durch Zuarbeit. Im Falle einer Abwesenheit des GrpFhr
übernimmt der StvGrpFhr seine Aufgaben und auch die Anwesenheit bei
Besprechungen.

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Dienstvorschrift der 3.JgKp
Allgemeine Dienstvorschrift

Essentiell für die Moral der Gruppe ist eine enge und dauerhafte Zusammenarbeit von
GrpFhr und StvGrpFhr. Insbesondere gilt immer Einigkeit in der Führung und
Geschlossenheit. Der StvGrpFhr ist keine zweite Führungsperson, sondern die
unterstützende Kraft hinter dem GrpFhr. Selbstverständlich wird dieser sich mit seinem
Stellvertreter beraten und Meinungen austauschen, letztendlich hat der StvGrpFhr aber
stets hinter jeder Entscheidung des GrpFhr zu stehen und diese mitzutragen und zu
unterstützen. Uneinigkeit in der Führung wird nicht toleriert. Dies gilt im Übrigen für alle
Führungspositionen.

Stellvertretender Zugführer
Der StvZgFhr ist kein eigenständiger Posten, sondern wird aus den Reihen der GprFhr
bestimmt. Er übernimmt in Abwesenheit des ZgFhr dessen Aufgaben und ist an seiner
statt bei Besprechungen anwesend. Ansonsten gilt für den StvZgFhr dieselben
Aufgaben in analoger Weise wie für den StvGrpFhr. Insbesondere sollte er die
Kameradschaft im Zug sowie den Zusammenhalt des Zuges fördern und stärken sowie
den ZgFhr nach Kräften bei dessen Arbeit unterstützen. Einigkeit in der Führung ist eine
Notwendigkeit.

2.7.4 Rechte und Pflichten

Die Unteroffiziere der 3.Jägerkompanie sind auf den Servern und auch im Teamspeak
weisungsbefugt, wenn es um Regelverstöße geht. Sie sorgen außerdem für einen
friedfertigen Umgang unter den Mitgliedern und sollten bei Streitigkeiten vermitteln.
Alle Unteroffiziere müssen einen Lehrgang (UA-L) besuchen, der ihnen die Grundlagen
des taktischen Führens sowie ihre Verantwortung gegenüber ihren Befohlenen
vermittelt. Für die Laufbahn des Feldwebels ist ein zusätzlicher Nachweis erforderlich,
dass der Bewerber in der Lage ist, die wesentlichen Ausbildungsinhalte an den Mann
zu bringen. Darüber hinaus sollten die Tauglichkeit, Belastbarkeit und die Weitsicht des
Bewerbers sichergestellt werden.
Unteroffiziere sind ab dem Posten des GrpFhr aufgrund ihrer Position in der Pflicht,
Führungspositionen im Feld zu übernehmen, wenn diese zu besetzen sind.
Von Unteroffizieren wird erwartet, dass sie in der Lage sind, Ausbildungen zu
übernehmen und Mitglieder in den Vorgehensweisen und Taktiken einer
Jägerkompanie zu schulen.

2.7.5 Abwahl

In der Regel entscheidet der GrpFhr über die Besetzung des Stellvertreters. Dies ist
dem ZgFhr schriftlich mitzuteilen, der die Ernennung an das GeZi weiterleitet. Über die
Aufnahme von Mitgliedern in eine Gruppe entscheidet der GrpFhr nach Zustimmung
des ZgFhr. Mitgliedern kann grundsätzlich nur der Zugang verwehrt werden, wenn
ernsthafte Bedenken dagegensprechen, ansonsten gilt ein kameradschaftliches
Vertrauensverhältnis. Der GrpFhr kann vom ZgFhr abgesetzt werden. Dies bedarf der
Zustimmung des Spießes.

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2.7.6 Fachunteroffiziere

Fachunteroffiziere nehmen eine gesonderte Rolle unter den Unteroffizieren ein, da sie
nicht an die Voraussetzung eines UA-L gebunden sind. Vielmehr geht ihre Ernennung
einher mit der Übernahme einer Tätigkeit in einem klar umrissenen Gebiet, für das sie
die fachliche Kompetenz besitzen.
Fachunteroffiziere werden vom KC ernannt und sind vom Rang her dem U
gleichgestellt, aber ohne die Qualifikation als operative Führungskraft. Der
Fachunteroffizier kann maximal bis zum Fach-Stabsunteroffizier aufsteigen und keine
reguläre Gruppe übernehmen. Für einen FU muss keine Planstelle laut StAN
vorgesehen sein, die Posten werden aber mit einer aussagekräftigen
Stellenbeschreibung ausgeschrieben und in einem Bewerbungsverfahren vergeben.
Der Fachunteroffizier wird vom regulären U oder SU abgelöst, sobald dieser Rang
erreicht worden ist. Dafür ist aber nachträglich ein UA-L erforderlich.
Der Fachunteroffizier kann wie der UA erst ab dem Rang OG verliehen werden.

2.7.7 UvD

Der Unteroffizier vom Dienst (UvD) ist als eine besondere Stabsstelle für die
Schlichtung von Streitereien oder Zwistigkeiten innerhalb des Clans zuständig und
vertritt damit die Satzung sowie den Willen der KpFü. Der UvD wird aus den Rängen
der Unteroffiziere bestimmt und in seine Aufgaben von seinem ZgFhr eingewiesen. Die
Ernennung des UvD geschieht monatlich im Rahmen der Kompanie-Besprechung. Alle
Unteroffiziere haben die Möglichkeit, sich für den Posten des UvD freiwillig zu melden.
Findet sich kein solcher, so verfolgt der Clan ein Rotationssystem, bei dem die Züge I
bis III sich bei der Vergabe des UvD monatlich abwechseln.

Der UvD ist eine erste Anlaufstelle für alle Unstimmigkeiten zwischen den Mitgliedern
oder für Probleme auf den Gameservern. Er dient als Schlichter und Moderator und soll
deeskalierend wirken sowie vertraulich beraten. Zum anderen kann er als Anlaufstelle
bei Fragen dienen. Der UvD hat allerdings keine Entscheidungsgewalt und kann auch
keine Disziplinarmaßnahmen treffen. Liegt nach Meinung des UvD eine Situation vor,
die der Klärung oder einer Handlung bedarf, so ist es seine Pflicht, den entsprechenden
Vorgesetzten (GrpFhr, ZgFhr, Spieß, KC) zu informieren.

2.7.8 UAL

Der Unteroffizieranwärter-Lehrgang (UA-L) ist eine verpflichtende Voraussetzung für
alle Mannschafter, die in den Rang eines Unteroffiziers aufsteigen möchten und
bereitet auf die anstehenden Aufgaben, insbesondere den Posten des GrpFhr, vor. Die
GrpFhr sollen befähigt werden, sicher und kompetent zu führen, die Belange ihrer
Mannschafter zu berücksichtigen und sich für deren Wohlergehen einzusetzen.

Version: 1.60 42 | 73
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Dienstvorschrift der 3.JgKp
Allgemeine Dienstvorschrift

Die Inhalte des UA-L werden vom KC ausgearbeitet oder entsprechend zur
Ausarbeitung weitergereicht und abgesegnet. Der UA-L kann von allen Mitgliedern des
ErKpFü abgehalten werden.
Jedes Mitglied kann die Teilnahme am UA-L bei seinem zuständigen ZgFhr
beantragen. Dies muss in schriftlicher Form geschehen. Im Falle der Genehmigung
durch den ZgFhr hat sich der Interessent beim UA-L Leiter zu melden, der ZgFhr gibt
die Teilnahme an das GeZi schriftlich weiter.
Der UA-L kann von einem UA oder FA beliebig oft besucht werden. Fehlende
Ausbildungsinhalte des UA-L können als Auflage für bereits in Dienst stehende
Unteroffiziere nachzuholen sein.
Der erfolgreiche Abschluss ist dem GeZi erneut schriftlich zu melden.

Der UA-L wird im Forum verwaltet und der verlinkte Thread gilt als zentrale
Anlaufstelle für weitere Informationen und den Ausbildungsstand der Teilnehmer:
http://www.3.jägerkompanie.de/index.php?mod=board&action=thread&where=2671

2.8 Die Mannschaft

Die Mannschafter sind die normalen Mitglieder, die das Rückgrat unserer
Gemeinschaft ausmachen. Ihre Aktivität, ihr Wille zur Weiterbildung und ihre Disziplin
machen die 3.Jägerkompanie aus. Wir erwarten von unseren Mannschaftern einen
ehrlichen, freundlichen Umgang miteinander, Respekt und Kameradschaft, den Willen
zu lernen und zu üben, Fehler anderer zu tolerieren und auf diese, falls nötig, vernünftig
hinzuweisen. Aber vor allem erwarten wir Aktivität am Clangeschehen. Die
Mannschafter haben eine Informationspflicht, der sie im Forum und in Besprechungen
nachkommen (Abschnitt 1.9).

Die Mitglieder haben unter anderem die folgenden Partizipationsmöglichkeiten:
 Einreichung von Modifikationen
 Wunsch auf Entfernung einer Modifikation
 Teilnahme an der Kompanie-TE in Rücksprache mit dem Spieß
 Informations-, Beschwerde- und Stimmrecht in der Kompanie-Besprechung
 Starten und Stoppen der Server via Kommandostand
 Zugriff auf die Debug-Konsole (ACE-Eigenmenü)
 FTP-Zugriff und Möglichkeit zum Missions-Upload
 Anbieten und Verwirklichen eigener Missionsideen
 SGAs ausarbeiten und anbieten (Checkliste beachten)
 Bewerbung auf ausgeschriebene Stabsstellen

2.8.1 GvD

Der Gefreite vom Dienst (GvD) ist als eine besondere Stabsstelle im Auftrag der KpFü
für die Schlichtung von Streitereien oder Zwistigkeiten mit Gästen, Stammspielern oder
Externen zuständigen. Der GvD wird aus den Rängen der Mannschafter bestimmt und
in seine Aufgaben von seinem ZgFhr eingewiesen. Die Ernennung des GvD geschieht

Version: 1.60 43 | 73
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Dienstvorschrift der 3.JgKp
Allgemeine Dienstvorschrift

monatlich im Rahmen der Kompanie-Besprechung. Alle Mannschafter haben die
Möglichkeit, sich für den Posten des GvD freiwillig zu melden. Findet sich kein solcher,
so verfolgt der Clan ein Rotationssystem, bei dem die Züge I bis III sich bei der Vergabe
des GvD monatlich abwechseln.

Der GvD dient als Schlichter und Moderator und soll deeskalierend wirken sowie
vertraulich beraten. Zum anderen kann er als Anlaufstelle für Externe bei Fragen
dienen (Serverregeln, Informationen usw.) Der GvD hat allerdings keine
Entscheidungsgewalt und kann auch keine Disziplinarmaßnahmen treffen. Liegt nach
Meinung des GvD eine Situation vor, die der Klärung oder einer Handlung bedarf, so ist
es seine Pflicht, den entsprechenden Vorgesetzten (ZgFhr, Spieß, KC) zu informieren.

2.8.2 Pflichttermine

Aufgrund der selbstgesteckten Ziele, sich als Gemeinschaft gemeinsam fortzubilden,
gemeinsam neue Taktiken und Herangehensweisen zu erlernen und stets das
bestmögliche Ergebnis zu erzielen, sind einige Termine und Aktivitäten im Rahmen des
Clangeschehens als Pflicht anzusehen, deren Teilnahme nach Möglichkeit
gewährleistet sein sollte. Ein Pflichttermin zeichnet sich also dadurch aus, dass die
Anwesenheit grundsätzlich erwartet wird und im Falle der Nichtanwesenheit eine
Abmeldung zu erfolgen hat. Die Pflichttermine sind im aktuell gültigen Dienstplan
orange hinterlegt:
https://drive.google.com/file/d/0B0UcvHSEzsnXLUNVV2FrMDdLQzA/view?usp=sharing

Wie jeder Verein, so kann sich auch diese Gemeinschaft nur weiterentwickeln, wenn
ihre Mitglieder an den gemeinsamen Aktivitäten teilnehmen. Neben den oben
genannten Pflichtterminen kann es unter Umständen zu weiteren Pflichtterminen je
nach Gruppe und Position innerhalb des Clans kommen (GrpÜbg, Besprechungen,
Planungsaktivitäten etc.).

Abmeldungen von Pflichtterminen erfolgen wie gewohnt entweder direkt im
Anmeldethread oder beim zuständigen GrpFhr bzw. ZgFhr.

Wer grundsätzlich an gewissen Pflichtterminen aufgrund privater Verpflichtungen oder
terminlicher Überschneidungen nicht teilnehmen kann, hat sich entsprechend
anderweitig für den Clan einzusetzen. Dies kann durch die Übernahme von
administrativen Posten (Stabsstellen) oder durch Zuarbeit z.B. in Form von Missionsbau
und dergleichen geschehen.

Das GeZi verwaltet die Anwesenheitsliste aller Pflichttermine sowie die Abmeldungen
der Mitglieder. Bei wiederholt unentschuldigtem Fehlen oder dauerhaft entschuldigtem
Fehlen ohne Ausgleichsleistung droht die Entlassung.

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2.8.3 Kompanie-SGAs

Eine wesentliche Komponente des Ausbildungssystems der 3. Jägerkompanie sind die
Kompanie-SGAs. Sie vermitteln neben der Kompanieübung (KpÜbg) die wesentlichen
Ausbildungskonzepte eines Jägerzuges. Daher sind die Kompanie-SGAs grundsätzlich
Pflichttermine, d.h. Anwesenheit von allen Mannschaftern wird erwartet. Bei
Nichtanwesenheit ist dafür Sorge zu tragen, dass die Ausbildungsinhalte eigenständig
nachgearbeitet werden, um auf demselben Ausbildungsstand wie die restliche
Kompanie zu sein. Hierbei sind der GrpFhr bzw. ZgFhr IV Zg behilflich.

Die Themen der Kompanie-SGA werden durch die KpFü im Voraus bestimmt und an
die ZgFhr ausgegeben. Idealerweise wechseln sich die Züge monatlich bei der
Ausrichtung der Kompanie-SGAs ab. Die eigentliche Ausarbeitung der Kompanie-SGA
übernehmen jedoch einzelne Gruppen, meistens diejenige, die mit dem Thema im
Rahmen ihrer Gruppenspezialisierung am vertrautesten ist. Die Gruppe wird in allen
Belangen durch ihren ZgFhr unterstützt, der der erste Ansprechpartner bei Konzeption,
Ausarbeitung und Umsetzung ist. Material für die Ausarbeitung kann, sofern nicht
selbst zusammengetragen, durch den ZgFhr IV Zg bereitgestellt werden.

Um die Gruppen bei der Ausarbeitung zu unterstützen, ist die folgende Checkliste als
verbindlich zu betrachten und mit dem ZgFhr am besten mehrfach durchzugehen. Sie
hilft, den aktuellen Ausarbeitungsstand abzugleichen und sicherzustellen, dass alle
notwendigen Vorbereitungen getroffen worden sind, ehe die Kompanie-SGA
tatsächlich sattfindet:
https://drive.google.com/file/d/0B0UcvHSEzsnXMFFVVlVSaFZtUjA/view?usp=sharing

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3 Besprechungen

Alle Besprechungen sind zu protokollieren und die Protokolle im zentralen Archiv der
Kompanie abzulegen. Entsprechende Berechtigungen sind auf allen Ebenen, wo
erforderlich, zu erteilen. Protokolle werden grundsätzlich veröffentlicht und so den
Mitgliedern zugänglich gemacht. Ausgenommen hiervon ist das Protokoll der
Kompanie-TE. Die jeweiligen Zuständigen können aber bei sensiblen Informationen
eine öffentliche Protokollversion anfertigen oder wahlweise Schwärzungen
durchführen.

3.1 Kompanie-Teileinheitsführerbesprechung

Die Kompanie-TE ist eine wöchentliche Zusammenkunft der erweiterten Führung
(Kompanieführung + Zugführer), ihrer Stabsstellen und des Spießes. In dieser Runde
holt der KC Ratschläge und Meinungen ein, auf denen seine Entscheidungen beruhen.
Zum anderen dient die Kompanie-TE der Informationsweitergabe und der
Aktualisierung des Wissensstandes aller Teilnehmer. Relevante Vorgänge aus allen
Teileinheiten sind hier zu berichten, sofern sie für die Kompanie relevant sind.
Insbesondere betrifft dies auch Stimmungsbilder und Verhaltenstendenzen. Außerdem
werden anstehende Beförderungen und Entlassungen begründet und verkündet. Alle
Mitglieder können beim Spieß einen Antrag auf Teilnahme stellen, um eigene Themen
in der Besprechung vorzutragen.
Um einen reibungslosen Ablauf der Besprechung zu gewährleisten, werden Themen in
einer festgelegten Reihenfolge abgearbeitet.

 Stabsstellen (Abschnitt 2.4)

Nachdem die Berichte vorgetragen wurden und eventuelle Versetzungsanträge,
Auszeichnungen, Belobigungen etc. gemeldet worden sind, ziehen sich die Stabsstellen
aus der Besprechung zurück, um der erweiterten Führung den notwendigen Raum für
sensible Gespräche zu ermöglichen. Über den ersten Teil der Kompanie-TE kann über
das Stabsstellen-Protokoll Einsicht genommen werden:
http://www.3.jägerkompanie.de/index.php?mod=static&action=view&id=2

Im geschlossenen Kreis ist die Reihenfolge dann:
 Spieß
 Zugführung (I-IV)
 Kompanieführung
 Disziplinarmaßnahmen
 Sonstiges

Die Protokollführung wechselt vom I - IV Zug durch und das Protokoll wird im zentralen
Archiv gespeichert.

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3.2 Kompanie-Besprechung

Die Kompaniebesprechung (KpBespr) findet an allen ungeraden Monaten im Jahr nach
Möglichkeit am ersten Samstag des Monats statt und dient zum einen dem KC als
Sprachrohr und Plattform zur Darlegung der anstehenden Maßnahmen und der
weiteren Zukunft der Kompanie, zum anderen aber auch der Basis als Plattform, dem
KC ihre Meinung und Stimmungslage rückzumelden. Die Mitglieder sollen den KC bei
Entscheidungen beraten, die Auswirkungen für die gesamte Kompanie haben.

Zur KpBespr sind alle Mitglieder und Anwärter der Kompanie eingeladen. Jeder Termin
ist im Forum in einem eigenen Beitrag anzukündigen. Die Tagesordnungspunkte
werden ebenfalls im Forum gesammelt, jedes Mitglied kann Themen einreichen. Die
KpBespr wird protokolliert und später für alle Teile veröffentlicht. Die KpBespr wird vom
Kompaniechef oder einem Vertreter moderiert.

Die Agenda der KpBespr umfasst mindestens:
 Lagebericht der KpFü
 Lagebericht der ZgFhr
 Finanzbericht
 Anstehende Vergabe von Dienstposten (UvD, GvD, Spieß, ...)
 Lagebericht der Stabsstellen (Serverkomm, MTG, GeZi, PuMa, TeSu)
 Redezeit Mitglieder inklusive angekündigte Themen
 Sonstiges

Die Protokolle der KpBespr können unter diesem Link von allen Mitgliedern ständig
eingesehen werden:
http://www.3.jägerkompanie.de/index.php?mod=static&action=view&id=4

3.3 Zug- und Gruppenbesprechung

Die Zug- und Gruppenführer können ihre Mitglieder jederzeit zu einer Besprechung
einberufen. Diese dienen der internen Organisation, Absprache und
Informationsweitergabe. Für diese Besprechungen gibt es keine festgesetzten
Zeiträume. In diesen Besprechungen sollten Missstände auch umgehend
angesprochen werden, um diese an die nächsthöhere Dienststelle weiterleiten zu
können. Es wird jedoch von den ZgFhr und GrpFhr erwartet, dass sie regelmäßige
Besprechungen abhalten und diese können auch von den Mitgliedern eingefordert
werden.

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4 Dienstwege und Regularien
4.1 Der Bewerbungsprozess
4.1.1 Voraussetzungen und Einreichung der Bewerbung

Spieler, die Interesse an unserer Kompanie haben, müssen folgende Kriterien erfüllen:

 Mindestalter 17 Jahre
 ArmA 3 + DLC Apex besitzen
 Einen vernünftigen, gut aussprechbaren Spielernamen
 Funktionierende Addons (unser Repository)
 Einen bestandenen Tech Check (blaues Funkgerät in TS) (siehe Abschnitt 2.4.6)
 Erste gesammelte Erfahrungen mit uns auf den Public-Servern oder bei Events
 ArmA 3 ist eine Militärsimulation -> Ihr solltet teamfähig sein
 Um richtig im Team zu spielen, benötigt Ihr ein Mikrofon oder Headset und
Teamspeak 3
 Geduld. Wir erwarten von euch, dass ihr sowohl in der Bewerbungsphase als auch
später im Einsatz über Geduld und eine gewisse Toleranzschwelle verfügt.
Niemand wird gerne gedrängt oder zu vorschnellen Taten angestachelt. In der
Ruhe liegt die Kraft. Erst Denken, dann reden.
 Erwachsenes Auftreten. Dazu gehört neben eurem Benehmen und eurer
Spielweise auch z.B. euer Spielername und die Themen, über die ihr euch im TS3
unterhaltet. Bedenkt bitte, dass das Durchschnittsalter in ArmA2/3 um einiges
höher liegt als bei Shootern à la Counter-Strike oder CoD.
 Entsprechend Zeit um bei uns aktiv zu sein. Die 3. Jägerkompanie verlangt
Anwesenheit an den sog. Pflichtterminen (TP-Abend am Montag, Kp-Bespr und
KpUbg sowie Kp-SGA). Darüber hinaus ist ebenso Anwesenheit zu den
Gruppenübungen gewünscht, die bei jeder Gruppe anders liegen. Neuzugänge
sollten sich also über den zeitlichen Aufwand im Klaren sein (s. 2.8.2
Pflichttermine). Alternativ steht euch die Möglichkeit offen, Stammspieler bei uns
zu werden.

Außerdem ist jedem Interessenten anzuraten, vorab schon mal bei uns gespielt zu
haben, um einen ersten Eindruck zu erhalten. Die eigentliche Bewerbung sollte frei
formuliert sein und mindestens die folgenden Punkte enthalten:

 Name
 Alter
 Spielerfahrung (andere Gemeinschaften)
 wie bist du auf uns aufmerksam geworden
 Beweggründe für die Bewerbung
 Evtl. militärische Erfahrung
 sonstige Fähigkeiten (Missionsbau, 3D Modellbau, Videobearbeitung)

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Jede Bewerbung schließt mit der Zusage, die Satzung gelesen zu haben sowie ihr in
allen Punkten zuzustimmen. Eine teilweise Zustimmung oder eine Ablehnung der
Satzung hat eine Ablehnung der Bewerbung zur Folge.

Da die Bewerbung den ersten Eindruck eines Interessenten widerspiegelt, können
unzureichende Bewerbungen abgelehnt werden.

Bewerbung ab 16
Eine Ausnahmeregelung für das Mindestalter ist nicht vorgesehen.

4.1.2 Interessentenphase (4 Wochen)

Nach Abgabe der Bewerbung werdet Ihr zu einem persönlichen 1.
Bewerbungsgespräch, bei uns im Teamspeak (TS), eingeladen. Dort können letzte
Fragen geklärt werden. Sollte mit der Bewerbung alles stimmen, so erhaltet Ihr im TS
die Gruppe Interessent.

Die Interessentenphase dauert 4 Wochen und dient euch als Kennenlernphase. Dies
bezieht sich sowohl auf die Mitglieder, die eure zukünftigen Kameraden sein werden,
als auch auf unsere Spielweise. Daher erwarten wir von euch eine aktive Teilnahme
am Taktik-Public-Geschehen und, sofern gestattet, an Events. Euch kann in dieser Zeit
das Recht zugesprochen werden am Ausbildungssystem teilzunehmen und die Blöcke
1 bis 3 zu besuchen. Gilt für euch dieses Recht, dann werden euch diese AGAs auch
angerechnet. Die Interessentenphase endet mit einem 2. Gespräch durch den
Rekrutierungsbeauftragten. Dort erfahrt ihr alles über die zweite Phase des
Bewerbungssystems und was wir von euch in dieser zweiten Phase erwarten.

Liste der Interessenten und Anwärter:
https://docs.google.com/spreadsheets/d/12Dqk10_CnVpsKBlULHhTrOU9hVelhV4t29SyN8y8hgs/edit#gid=
992008698

4.1.3 Ausbildungsphase (max 8 Wochen)

Eure Ausbildung startet mit dem Ende der Interessentenphase an einem beliebigen
Datum. Ihr dürft damit die nächste Grundausbildung (AGA) besuchen, sofern es sich
nicht um das 4. AGA-Modul Waldkampf handelt. Dieses setzt zwingend die Module
eins bis drei voraus. Ausnahmen genehmigt der zuständige Ausbilder.

Mit dem Eintritt in die AGA-Gruppe erhaltet ihr den Rang Jäger sowie die
Teamspeakgruppe AGA. Dies hat vor der ersten Ausbildung zu erfolgen. Ihr werdet
damit dem Ausbildungszug, IV. Zug, zugeteilt, und zwar einer Ausbildungsgruppe unter
der Leitung eines Ausbilders mit Platz für 10 Rekruten. Der Ausbilder eurer Gruppe ist
damit für die gesamte Zeit der Ausbildungsphase euer primärer Ansprechpartner.

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Daneben stehen euch die Zugführung sowie das Geschäftszimmer immer für Fragen
zur Verfügung.

Die Ausbildung ist in 4 Themenkomplexe gegliedert und umfasst den gesamten Bereich
des Einzelschützenverhaltens sowie grundlegende Formationen und Manöver sowie
eine Ausbildung in ACE und dem Sansystem. Die Ausbildungen finden wöchentlich in
einem festen Rhythmus statt und dauern zwei Stunden.

Während eurer Ausbildungsphase wird bereits erwartet, dass ihr euch mit dem
Gruppensystem der 3. Jägerkompanie auseinandersetzt und mindestens eine
Gruppenübung eurer Wahl im I, II oder III Zug besucht. Dazu habt ihr eigenständig den
Gruppenführer einer euch interessierenden Gruppe anzuschreiben und um die
Erlaubnis zu bitten, an einer Gruppenübung teilnehmen zu dürfen. Dies ist einem
Ausbilder zu melden, damit dieser die Teilnahme in die Verwaltungsliste eintragen
kann.

Nach vier abgeschlossenen Ausbildungen erhaltet Ihr von der Zugführung die Freigabe
zur Teilnahme an der Rekrutenbesichtigung (RKB). Prinzipiell müssen damit stets alle
Ausbildungsthemen absolviert werden. Ihr könnt maximal 8 Wochen in der
Ausbildungsphase verbleiben, danach muss die RKB absolviert werden oder es kommt
im Falle einer fehlenden Begründung oder Abmeldung zu einer Ablehnung.

Ferner kommt es zu einer Ablehnung, wenn innerhalb eines Monats mehr als ein
unentschuldigtes Fehlen einer AGA verzeichnet wurde.

4.1.4 Rekrutenbesichtigung

Mit dem Bestehen der RKB werdet ihr zu einem vollwertigen Mitglied der 3.
Jägerkompanie und eure Bewerbungsphase endet. Ihr habt euch das Clantag [3.JgKp]
verdient. Das neue Mitglied wird durch den Rekrutenbeauftragten oder den Leiter der
RKB in seine neuen Rechte und Pflichten sowie seinen zukünftigen Werdegang
eingewiesen, insbesondere, wie er sich in seine Wunschgruppe versetzen lassen kann.

Der Ablauf der RKB ist in folgendem Dokument geregelt und für die KpFü einsehbar:
https://drive.google.com/file/d/0B0UcvHSEzsnXeEUzc3oxQW1KNTA/view?usp=sharing (Mrz. 2016)

Für Anwärter steht eine Kurzeinführung zur Verfügung:
https://drive.google.com/file/d/0B0UcvHSEzsnXOFgxVVJnVEd0dTg/view?usp=sharing (Mrz. 2016)

4.1.5 Versetzung in eine Teileinheit

Nach erfolgreichem Abschluss der RKB werdet ihr in den Rang Gefreiter befördert, um
im Anschluss in eine Gruppe eurer Wahl im I., II. oder III. Zug versetzt werden zu
können. Die Piloten der Heeresflieger sind als einzige Gruppe des III. Zuges für Gefreite

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gesperrt. Die Entscheidung für eine Gruppe muss innerhalb von 4 Wochen erfolgen,
ansonsten droht dennoch die Ablehnung.

4.2 Versetzungen

Jedes Mitglied kann sich zu jeder Zeit nach eigenem Wunsch in eine andere Teileinheit
oder die Reserve versetzen lassen. Jeder Versetzungsantrag geht schriftlich an den
aktuellen ZgFhr sowie an den zukünftigen ZgFhr. Steht einer Versetzung nichts im
Wege, haben also insbesondere der zukünftige ZgFhr und GrpFhr der Versetzung
zugestimmt, so kann die Versetzung ohne weitere Maßnahmen vollzogen werden. In
jedem Fall muss aber nach Vollzug eine Benachrichtigung an das GeZi durch den
neuen ZgFhr geschehen.

4.3 Beförderungen

Beförderungen sind entweder Beförderungen nach Zeit (Pflichtbeförderungen) oder
nach Leistung. Die Voraussetzungen für einen Dienstrang können im Kapitel 4.4
Dienstgrade nachgeschlagen werden.
Pflichtbeförderungen bedürfen generell nicht der Zustimmung der Führung und werden
vom GeZi nach Bekanntgabe automatisch vollzogen. Für Reservisten gilt eine
Beförderungssperre.
Alle Leistungsbeförderungen setzen - wie der Name nahelegt - eine entsprechende
Leistung voraus, die ggf. auch konkret formuliert werden kann. Die
Leistungsbeurteilung obliegt dem jeweiligen Vorgesetzten, je nach Dienstgrad trifft die
Entscheidung dann der KC mit oder ohne Absprache der ZgFhr.
Leistungsbeförderungen sind dem GeZi nach Vollzug zu melden.

4.4 Dienstgrade

Dienstgrade repräsentieren innerhalb des Clans vor allem die Mitgliedszeit und das
Engagement sowie die Übernahme von Verantwortung.
Gewisse Dienstgrade sind dabei laut StAN an bestimmte Verwaltungsfunktionen
gebunden. Somit hat ein Mitglied in einer solchen Position ein Anrecht auf den
entsprechenden Dienstrang, verliert diesen Anspruch aber auch mit Abgabe der
Tätigkeit.
Im Spiel sind die Ränge Ausdruck der hierarchischen Führungsebene. Dabei muss
zwischen dem Rang des Mitgliedes und seiner Funktion im Spiel unterschieden
werden. Die Funktion im Spiel ist die Rolle in der militärischen Hierarchie, die man
übernimmt, beispielsweise einen Gruppenführer oder einen Soldaten. Primär und in
aller Regel richtet sich das Verhalten nach dieser Funktion, es führt also der
Gruppenführer unabhängig vom Dienstgrad, und er ist der nächsthöheren militärischen
Instanz unterstellt. Dienstgrade spielen dann eine Rolle, wenn Anweisungen oder
Entscheidungen getroffen werden, die nicht im Zusammenhang mit der eigentlichen
Mission stehen. Dann ist der Anweisung eines Dienstranghöheren Folge zu leisten.

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Beispielsweise beim Befehl, störende Gespräche einzustellen oder beim Verbot für
bestimmte Ausrüstungsgegenstände oder Fahrzeuge.
Höherrangige Mitglieder haben mit dem Erwerb ihres Ranges auch die Aufgabe, die
Interessen des Clans zu wahren, zu überwachen und ggf. durchzusetzen. Ränge dürfen
jedoch nicht dazu verleiten, die eigene Autorität zu missbrauchen.
Ränge können als eine Form der Disziplinarstrafmaßnahme aberkannt werden.

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OFFIZIERSRÄNGE

H Hauptmann OL Oberleutnant L Leutnant

UNTEROFFIZIERE MIT PORTEPEE

OSF Oberstabsfeldwebel SF Stabsfeldwebel HF Hauptfeldwebel

OF Oberfeldwebel F Feldwebel

UNTEROFFIZIERE OHNE PORTEPEE

(F)SU Stabsunteroffizier FU Fachunteroffizier U Unteroffizier

MANNSCHAFTER

OSG Oberstabsgefreiter SG Stabsgefreiter HG Hauptgefreiter

OG Obergefreiter G Gefreiter

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Offiziere
Offiziersränge werden nur nach Notwendigkeit vom
Kompaniechef vergeben. Sie setzen in der Regel einen absolvierten
UA-L voraus.
H Hauptmann Dieser Dienstgrad ist dem Kompaniechef vorbehalten.
Er leitet die gesamte Kompanie. Dieser Dienstgrad kann nur
einmal vergeben werden.

OL Oberleutnant Dieser Dienstgrad ist dem Kompanieoffizier/Stv. Kompaniechef
vorbehalten. Der Inhaber dieses Ranges vertritt den KC bei
Abwesenheit. Dieser Dienstgrad wird nur durch den KC und
nur einmal vergeben.

L Leutnant Dieser Dienstgrad ist den Zugführern vorbehalten. Die Anzahl
ist in der StAN geregelt.

Unteroffiziere mit Portepee
Um einen Dienstgrad der Unteroffiziere mit Portepee zu erlangen, müssen sowohl
operative als auch administrative Führungsaufgaben übernommen werden. Sie setzen in
der Regel einen absolvierten UA-L voraus. Die Ernennung erfolgt durch den Kompaniechef
in Absprache mit dem zuständigen Zugführer. Die Ränge mit Portepee sind für GrpFhr und
Spieß vorgesehen.
OSF Oberstabsfeldwebel Der Rang des OSF wird dem Spieß mit Antritt der zweiten
Amtszeit verliehen.

SF Stabsfeldwebel Im Falle der Stabsstelle des Spießes erhält dieser den Rang SF
mit Dienstantritt.
Für GrpFhr kann dieser Rang nur in der Form des StvZgFhr
erreicht werden und wird nach Ermessen des KC vergeben.

HF Hauptfeldwebel Dieser Dienstgrad ist zu erreichen nach mindestens 12
Monaten Dienstzeit als Oberfeldwebel, bei entsprechender
Leistung.

OF Oberfeldwebel Dieser Dienstgrad ist zu erreichen nach mindestens 8 Monaten
Dienstzeit als Feldwebel und bei entsprechender Leistung.

F Feldwebel Für die Laufbahn Feldwebel sind die folgenden
Voraussetzungen zu erbringen:
 UA-L Kurs bestanden
 Bestätigung eines ZgFhr, dass Ausbildungsinhalte
vermittelt werden können (GrpUbg oder AGA)
 Planstelle GrpFhr

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Unteroffiziere ohne Portepee
Um einen Dienstgrad der Unteroffiziere zu erlangen, müssen Führungsqualitäten
vorhanden sein. Der Status UA kann erst ab OG vergeben werden. Die Ernennung zum U
erfolgt durch die Zugführer unter Berücksichtigung der Dienstzeit. U und SU sind für die
Posten des StvGrpFhr vorgesehen.
(F)SU Stabsunteroffizier Der Dienstgrad (Fach-)Stabsunteroffizier ist nach mind. 8
Monaten Dienstzeit im Rang Unteroffizier sowie bei
entsprechender Leistung zu erreichen.

FU Fachunteroffizier Der Dienstgrad Fachunteroffizier ist ein außerordentlicher
Rang, der nicht nach den Bedürfnissen der StAN geht, sondern
fachliche Kompetenz und die Übernahme einer Tätigkeit in
diesem Bereich anzeigt. Hierfür ist kein UA-L, aber eine
Planstelle erforderlich. Der FU kann nur in seiner
Dienstgradgruppe bleiben. Erreicht er den Dienstgrad eines U,
so löst dies den FU ab.
U Unteroffizier Für die Laufbahn U sind die folgenden Voraussetzungen zu
erbringen:
 UAL1 Kurs Bestanden
 Planstelle TrpFhr/GrpFhrStv

Mannschaften
Die Mannschaftsdienstgrade stellen die normale Laufbahn all jener dar, die keine
Führungsverantwortung übernehmen (möchten). Bis zum Rang HG wird nach Zeit
befördert.
OSG Oberstabsgefreiter Dieser Dienstgrad ist zu erreichen nach mindestens 12
Monaten Dienstzeit als SG und bei entsprechender Leistung.
Die Ernennung erfolgt durch den Kompaniechef in Absprache
mit dem zuständigen Zugführer vergeben.

SG Stabsgefreiter Dieser Dienstgrad ist zu erreichen nach mindestens 8 Monaten
Dienstzeit als HG und bei entsprechender Leistung. Die
Ernennung erfolgt durch den Kompaniechef in Absprache mit
dem zuständigen Zugführer.

HG Hauptgefreiter Dieser Dienstgrad ist zu erreichen nach 4 Monaten Dienstzeit
als Obergefreiter.

OG Obergefreiter Dieser Dienstgrad ist zu erreichen nach 2 Monaten Dienstzeit
als Gefreiter.

G Gefreiter Der Dienstgrad Gefreiter ist der niedrigste
Mannschaftsdienstgrad und wird bei erfolgreich bestandener
Rekrutenbesichtigung verliehen. Als Gefreiter beginnt man
seine Karriere bei der 3. Jägerkompanie.

Weitere Informationen zum Ablauf im Kapitel Beförderungen.

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4.5 Orden und Auszeichnungen

Alle Auszeichnungen, die an eine Voraussetzung gebunden sind, müssen vor Vergabe
dem KC zur Unterschrift vorgelegt werden.

4.5.1 Benennung

Im Realen gibt es wohl keinen praktischen Unterschied zwischen Orden und
Abzeichen, die Begrifflichkeiten sind historisch gewachsen. Für die Kompanie gilt die
folgende Nomenklatur, nach der sich die Auszeichnungen richten:

 Orden: Sind einstufige Auszeichnungen, d.h. es gibt nur einen Orden pro Klasse,
keine Stufen wie Bronze Silber Gold
 Abzeichen: Sind mehrstufig, also das klassische LAZ
 Spangen: Signalisieren die Zugehörigkeit zu einer Teileinheit

4.5.2 Tätigkeitsabzeichen

Jeder Soldat kann maximal bis zu zwei Tätigkeitsabzeichen führen.

Führungsdienstpersonal Kompaniefeldwebel/Spieß Militärluftfahrzeugführer/HFlg

Sanitätspersonal Nachschubpersonal/HLog Allgemeiner Heeresdienst

Personal im Stabsdienst

4.5.3 Dienstzeitabzeichen

Dienstzeitabzeichen (DZA) sind Abzeichen in drei Stufen, die für eine geleistete
Dienstzeit ohne weitere Voraussetzungen vom GeZi verliehen werden. Sie können an
alle Mitglieder verliehen werden. Es gibt die folgenden Stufen:

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 Bronze nach 6 Monaten Dienstzeit, zu zählen ab Datum der bestandenen RKB
 Silber nach 12 Monaten Dienstzeit, zu zählen ab Datum der bestandenen RKB
 Gold nach 24 Monaten Dienstzeit, zu zählen ab Datum der bestandenen RKB

Mit Eintritt in die Reserve wird die Dienstzeitnachverfolgung ausgesetzt und mit
Austritt aus der Reserve wieder begonnen.

DZA Bronze DZA Silber DZA Gold

4.5.4 Leistungsabzeichen

Leistungsabzeichen (LAZ) sind Abzeichen in drei Stufen für überdurchschnittliches
Engagement oder außergewöhnliche Leistungen innerhalb der Kompanie. Sie werden
auf der ersten Stufe durch die ZgFhr verliehen, ab der zweiten und dritten Stufe durch
den KC. LAZ können an alle Mitglieder verliehen werden. Es gibt die folgenden Stufen:

 Bronze bei einmalig überdurchschnittlicher Leistung
 Silber bei anhaltender überdurchschnittlicher Leistung oder Leistungen mit sehr
hohem Zeitaufwand
 Gold bei anhaltender überdurchschnittlicher Leistung, die zudem der gesamten
Kompanie zugutekommt

LZA Bronze LZA Silber LZA Gold

Als Anhaltspunkt können folgende Vorschläge für Bronze angesehen werden:

 Missionsbau und erfolgreich absolvierter Großeinsatz
 Hervorragende Leistung im Gefecht

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 Dauerhafte Arbeit an Modifikationen, Scripten, Missionen
 Dauerhafte Übernahme einer administrativen Tätigkeit
 Ausarbeitung von Ausbildungsmaterialien, Übernahme von Ausbildungen
 Einsatz für die Außenrepräsentation der Kompanie

4.5.5 Gefechtsfeldabzeichen

Gefechtsfeldabzeichen (GFA) sind Abzeichen für geleistete Großeinsätze
(Samstagsevents) und werden ohne weitere Voraussetzung vom GeZi verliehen.
Sie können an alle Mitglieder verliehen werden. Die Regel zur Verleihung sieht vor,
dass für je zehn geleistete Einsätze ein Streifen dem Abzeichen hinzugefügt wird. Zu
diesem Zwecke wird die Anwesenheit der Spieler zu einem Einsatz vor Beginn der
Mission festgestellt und dem GeZi übermittelt. Die maximale Streifenanzahl beträgt
fünf.

GFA 10 GFA 20 GFA 30 GFA 40 GFA 50

4.5.6 Joint Operation Abzeichen

Joint Operation Abzeichen (JOA) sind Abzeichen in drei Stufen, die für die erfolgreiche
Teilnahme an ausländischen Einsätzen (Joint Coop, TvT) ohne weitere
Voraussetzungen vom GeZi verliehen werden. Sie können an alle Mitglieder verliehen
werden. Es gibt die folgenden drei Stufen:

 Bronze für die Teilnahme am ersten Einsatz
 Silber für die Teilnahme an fünf Einsätzen
 Gold für die Teilnahme an zehn Einsätzen

JOA Bronze JOA Silber JOA Gold

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4.5.7 Gefechtsfeldorden

Der Gefechtfeldsorden (GFO) ist ein Orden für außergewöhnliche Leistungen auf dem
Schlachtfeld. Er kann ab GrpFhr aufwärts vorgeschlagen werden und wird vom ZgFhr
verliehen. Er kann nur einmal verliehen werden und nur für Großeinsätze. Er kann für
ein einmaliges Ereignis verliehen werden. Im Grunde entspricht er damit einem
Tapferkeitsorden.

GFO

4.5.8 Einzelkämpferorden

Der Einzelkämpferorden (EKO) ist ein Orden für außergewöhnliches
Durchhaltevermögen, Weitsicht und Überlebenswillen auf dem Schlachtfeld. Er setzt
voraus, dass der Soldat außerhalb seiner regulären Gruppe, getrennt von dieser oder
auf sich allein gestellt war. Er kann ab GrpFhr aufwärts vorgeschlagen werden und
wird vom ZgFhr verliehen. Er kann nur einmal verliehen werden und nur für
Großeinsätze. Er kann für ein einmaliges Ereignis verliehen werden.

EKO

4.5.9 Führungsorden

Der Führungsorden (FO) ist ein Orden für außergewöhnliches Engagement in der
Führung einer Teileinheit. Dieser Orden kann ab ZgFhr aufwärts vorgeschlagen werden
und wird vom KC verliehen. Er kann nur einmal verliehen werden und setzt eine
konstante überdurchschnittliche Führungsleistung voraus, ist also keine Belobigung für

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ein einmaliges Ereignis. Er ist auch an keine Leistung im Spiel gebunden, sondern
berücksichtigt das gesamte Auftreten sowie den gesamten Einsatz einer
Führungsperson. Er löst den alten Gruppenführerorden ab.

FO

4.5.10 Ehrenkreuz der 3.JgKp

Das Ehrenkreuz der 3. Jägerkompanie (EK) ist die höchste Auszeichnung und
Belobigung, die der KC aussprechen kann. Das Ehrenkreuz steht für hohes und
anhaltendes Engagement, für vorbildliches Verhalten und ein Handeln im
kameradschaftlichen Geiste. Es zeichnet Leistung und Einsatzbereitschaft aus und
signalisiert die Wertschätzung der gesamten Kompanie. Das Ehrenkreuz kann nur
unter den folgenden Voraussetzungen verliehen werden:

 Das Ehrenkreuz kann nur einmal pro Jahr und an eine Person verliehen werden.
Die Entscheidung wird an der letzten Kompanie-TE eines Jahres getroffen.
 Es gibt Vorschläge für die Verleihung des Ehrenkreuzes. Jedes Mitglied kann
einen Vorschlag beim KC einreichen.
 Der KC stimmt der Vergabe des Ehrenkreuzes zu bzw. wählt aus den
Vorgeschlagenen aus.
 Sind keine Vorschläge eingegangen, kann der KC selbst an einen geeigneten
Kandidaten das Ehrenkreuz verleihen.
 Das Ehrenkreuz muss nicht verliehen werden

Das Ehrenkreuz kann nicht aberkannt oder mehrfach verliehen werden.

EK

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4.5.11 Teilnahme und Abzeichen für SGA

Die erfolgreiche Teilnahme an einer SGA ist vom Leiter der SGA schriftlich an das GeZi
weiterzuleiten. Dies ist unabhängig davon, ob die SGA mit einem Abzeichen beendet
wurde.
http://www.3.xn--jgerkompanie-gcb.de/index.php?mod=board&action=thread&where=3114 (Sep 2016)

Abzeichen für SGA sind prinzipiell immer möglich und können vom Ausbilder der SGA
vorgeschlagen werden. Dazu ist ein Konzept für den Inhalt sowie die notwendigen
Leistungen für die Abzeichen schriftlich an den ZgFhr des Ausbildungszugs zu schicken.
Dieser klärt den Antrag mit dem KC ab. Bei einer Genehmigung kann der Ausbilder die
SGA in seinem Sinne durchführen, ansonsten muss er sich an die vorgegebenen
Änderungen halten. Sind einmal Abzeichen für eine SGA-Kategorie beschlossen
worden, sollten zukünftige SGAs analog verfahren.

Bisherige SGA-Abzeichen
Die nachfolgenden Abzeichen sind bisher von der Kompanie für die entsprechenden
SGAs verliehen worden und können bis zum Ende der Dienstzeit getragen werden,
auch wenn die SGA nicht mehr angeboten wird.

Fallschirmspringer B/S/G SGA-San B/S/G SGA Scharfschütze/Aufklärer

Orts- und Häuserkampf

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4.6 Abwesenheit und Inaktivität
4.6.1 Abwesenheitsmeldung für Aktive

Jede geplante Abwesenheit über eine Woche ist dem GeZi im Forum zu melden.
Zusätzlich ist zumindest der GrpFhr über die geplante Abwesenheit zu informieren.
Nach Rückkehr in den aktiven Dienst hat sich das Mitglied beim GeZi im Forum
zurückzumelden.

Eine Nichtteilnahme zu einem angemeldeten Event ist ebenfalls bekanntzugeben oder
im Nachhinein zu entschuldigen. Erfolgt keine derartige Aktion, können individuelle
Konsequenzen folgen.

Jede Meldung einer Abwesenheit hat grundsätzlich einen Zeitraum zu beinhalten. Wird
ein solcher Zeitraum, auch Rückmeldedatum genannt, nicht angegeben, so gilt
automatisch eine maximale Abmeldedauer von 3 Monaten. Abmeldungen für einen
längeren Zeitraum als 3 Monate sind ebenfalls nicht mehr gültig und führen nach dem
Ablauf von 3 zur Versetzung in die Reserve, sofern keine Rückmeldung vorliegt.

4.6.2 Die Reserve

Die Reserve ist ein Ort für Mitglieder, die aus zeitlichen Gründen an keinem geregelten
Spielablauf teilnehmen können. Sie ist eine Notlösung und keinesfalls eine dauerhafte
Lösung. Von Mitgliedern in der Reserve wird erwartet, dass sie auch bei reduzierter
Zeit, die für den Clan zur Verfügung steht, sich regelmäßig informieren und aktiv
bleiben.

Da die Reserve nur eine vorrübergehende Lösung für Mitglieder ist, die aktuell nicht
aktiv am Clangeschehen teilnehmen können, gilt eine maximale Verweildauer von 3
Monaten. Wer länger als 3 Monate der Reserve angehört, wird aus dem Clan wegen
Inaktivität entlassen.

Wird versucht, diese Regelung dadurch zu umgehen, dass man sich regelmäßig
abmeldet oder kurzzeitig in eine Gruppe zurückmeldet und darauf wieder in die
Reserve zurückkehrt, wird entsprechend darauf reagiert werden.

Die Reserve wird vom GeZi verwaltet. Die Mitglieder werden in der Angehörigenliste
mit Datum eingetragen.

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4.6.3 Verschiebung in die Reserve bei vorliegender Abmeldung

Für alle genannten Fälle gilt als Zeitdauer stets die verstrichene Zeit ab Datum der
eingegangenen Abmeldung.

Fall 1: Meldet sich ein Mitglied ohne Rückmeldedatum ab, wartet das GeZi 3 Monate,
bis eine Versetzung in die Reserve erfolgt. Es zählt das Datum der Abmeldung.
Fall 2: Meldet sich ein Mitglied mit gültigem Rückmeldedatum ab (< 3 Monate),
erfolgt aber keine Rückmeldung zum genannten Datum, so wartet das GeZi
bis zum Ablauf der 3 Monate und dann erfolgt eine Versetzung in die Reserve
wie bei Fall 1.
Fall 3: Meldet sich ein Mitglied mit ungültigem Rückmeldedatum ab (> 3 Monate),
wird wie in Fall 1 verfahren.

Diese Regelung vereinheitlicht das bisherige System und erlaubt keine Abmeldungen
mehr für einen Zeitraum länger als 3 Monate. Bei jeder Art von Abmeldung wird nun
generell 3 Monate gewartet und bei fehlender Rückmeldung erfolgt eine Versetzung in
die Reserve.

Mit dieser Regelung wird jedes Mitglied entlassen, das länger als 6 Monate inaktiv ist.

Abmeldungen sowie die Reserve werden vom GeZi im Auftrag der KpFü verwaltet.

Antrag auf Verlängerung der Abwesenheit vom Dienst
Ein Mitglied kann einmalig auf Eigeninitiative oder auf Anfrage durch das GeZi die
erlaubte Abwesenheitsdauer von 3 Monaten um weitere 3 Monate auf 6 Monate
verlängern. Damit trägt die KpFü besonderen Schwerefällen wie Auslandseinsätzen
oder längeren Arbeitseinsätzen Rechnung. Die Ausnahme muss beim GeZi beantragt
werden und wird in der Regel auch genehmigt. Die Genehmigung erteilt der KC.
Bei erfolgter Genehmigung kann das Mitglied weitere 3 Monate abgemeldet bleiben.
Im Falle einer fehlenden Rückmeldung wird das Mitglied direkt aus dem Clan entlassen
und nicht erst in die Reserve versetzt.

4.6.4 Verschiebung in die Reserve ohne vorliegende Abmeldung

Sofern ein Mitglied unentschuldigt für längere Zeit fehlt, kann der ZgFhr die Versetzung in die
Reserve beantragen. Auf Wunsch kann dies das Mitglied auch selbst.

4.6.5 Ausschluss aus dem Clan

Wer länger als 3 Monate Mitglied der Reserve ist, wird aus dem Clan entlassen. Wer
nach Antragstellung auf Verlängerung der Abmeldung sich nicht zurückmeldet, wird
aus dem Clan entlassen. Dabei gilt das Datum des Eintritts in die Reserve.
Änderungen und Sonderfälle werden von der Kompanieführung einzeln geprüft!

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4.6.6 Rückkehr nach Austritt

Dieser Punkt gilt nur für ehemalige Mitglieder, die auf eigenen Wunsch und ohne
disziplinarische Vorkommnisse ausgetreten sind/entlassen wurden.
Bei Wiedereintritt wird das Mitglied mit einem Mannschaftsdienstgrad wiederaufgenommen. Jeglicher Anspruch
auf Führungsposten oder Dienstränge ab Unteroffizier ist erloschen. Bei einem ehemaligen Rang über HG wird
das Mitglied als HG wiedereingestellt, ansonsten mit dem alten Dienstgrad. Zusätzliche Auflagen können vom KC
auferlegt werden (z.B. Besuch AGA).

4.7 Beschwerdemöglichkeiten

In einer größeren Gemeinschaft sind Konflikte vorprogrammiert und prinzipiell auch
nicht schädlich. Um Konflikte schnell und langfristig zu lösen, sollte der erste Schritt
immer in einem klärenden Gespräch mit der Konfliktpartei bestehen. Wir wünschen
ausdrücklich den Versuch, alle Probleme zunächst direkt in einem Gespräch zu lösen.
Ein Mediator kann bei Bedarf hinzugezogen werden.
Versagt dieser Versuch aus diversen Gründen, so stehen den Mitgliedern die folgenden
Möglichkeiten für eine Beschwerde offen:

1. Für kleinere Unstimmigkeiten oder Beschwerden sind der Gefreite vom Dienst
(GvD) für Angelegenheiten mit Gästen/Externen sowie der Unteroffizier vom
Dienst (UvD) für interne Angelegenheiten zuständig.
2. Neben GvD und UvD sind alle Teileinheitsführer für ihre zugeteilten Soldaten
verantwortlich. Daher ist der Gruppenführer/ Zugführer eine der ersten
Anlaufstellen. Dieser wird bei Bedarf die Beschwerde an die oberen Instanzen
weiterleiten.
3. Bei dringenden oder gravierenden Beschwerden steht die Kompanieführung als
Ansprechpartner ebenfalls zur Verfügung. In jedem Falle gilt: Die
Kompanieführung ist die letzte und oberste Instanz.

Eine Sonderrolle in der Beschwerdekette nimmt der Spieß ein, der als
Vermittlungsorgan und Vertrauensmann/-frau zwischen den Mannschaftern und der
Kompanieführung fungiert. Er kann prinzipiell von allen Mitgliedern direkt auf
Missstände angesprochen werden und alle Arten von Beschwerden entgegennehmen.
Es ist dann seine Aufgabe, die Beschwerden nach bestem Gewissen im Kreis der
Kompanie-TE oder dem Kompaniechef selbst vorzutragen, sofern er ein Mitglied
stellvertretend vertritt, oder dem Beschwerde-Steller auf Antrag Gehör in der
Kompanie-TE zu verschaffen.

4.8 Missionsbau

Bei der 3. steht es jedem Mitglied frei, Missionen zu bauen und diese anzubieten. Um
aber gerade bei Großeinsätzen die Qualität zu gewährleisten, sollten einige Punkte
sowie Best-Practices sichergestellt sein:

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1. Die Mission ist in jedem Fall zu testen, und zwar nicht nur lokal, sondern auch auf
dem Testserver (#3) sowie auf dem finalen Event-Server.
2. Ein solcher Test sollte nicht nur die Spielmechanik umfassen (Auslöser,
Wegpunkte, Skripte), sondern auch insbesondere Module und Einstellungen
prüfen, die für unsere Spielweise unabdingbar sind (San-System, Respawn,
Fahrzeugausrüstung, Loadouts etc.).
3. Idealerweise lädt man andere Mitglieder ein, die Mission gemeinsam anzutesten,
um so eine aussagekräftigere Rückmeldung zu erhalten.
4. Skripte sollten sehr sparsam eingesetzt werden. Mit unserem Repository laufen
bereits zu Missionsbeginn jede Menge Skripte im Hintergrund. Gerade bei
eigenen Skripten sollte darauf geachtet werden, ob diese JIP-sicher sind und nicht
im Hintergrund dauerhaft laufen und Ressourcen verbrauchen. Im Zweifelsfall
sind die Skripter im Clan um eine Rückmeldung zu bitten.
5. Objekte sollten sehr sparsam eingesetzt werden und wenn möglich durch die
Engine nicht simuliert werden (enableSimulation false). Basen, Stellungen oder
Gebäude, die eine sehr hohe Objektdichte besitzen, können Performance-
Einbußen nach sich ziehen.
6. Die Mission sollte logisch aufgebaut sein und sich durch einen realistischen Feind
auszeichnen. Auch hier können die Führungspersonen des Clans mit Rat und Tat
zur Seite stehen. Ein Feind mit einer regulären Großarmee verhält sich völlig
anders in Sachen Taktik und Vorgehen als ein Feind mit irregulären Guerilla-
Kämpfern. Ein Missionsbauer sollte für Großeinsätze entsprechend Zeit
einplanen, seine Mission logisch zu planen und auch das Vorgehen des Feindes
so zu gestalten, dass dieser ein möglichst “reales” Verhalten an den Tag legt.
Dazu gehören auch Themen wie Stellungsbau etc.

Im Folgenden wird das grobe Vorgehen bei der Ankündigung von Großeinsätzen
(Samstag-Events) vorgestellt. Für Missionen, die im Rahmen des TP-Abends angeboten
werden, ist ein solches Vorgehen nicht notwendig, die Qualität der Missionen sollte
aber auch dort stets geprüft werden.

1. Die Mission ist im Event-Kalender mit Datum und Dauer anzukündigen:
http://www.3.jägerkompanie.de/index.php?mod=board&action=thread&where=1844&start=0#com13
2. Der Termin ist sodann durch den KC zu bestätigen, da eventuell
Überschneidungen mit einer Kompanieübung o.ä. vorliegen.
3. Zusätzlich haben erstmalige Missionsanbieter anzugeben, dass dies ihre erste
Mission ist. Sie bekommen dann einen erfahrenen Missionsbauer an die Seite
gestellt, der bei der Qualitätsbeurteilung und beim Testen behilflich ist und bei
Problemen weiterhilft. Dies ist keine Bevormundung, sondern ein zusätzliches
Angebot von Seiten der Kompanie.
4. Ist der Termin bestätigt worden, kann der Missionsbauer den Termin
eigenständig oder durch ein Mitglied mit entsprechenden Rechten im Dienstplan
(DP) eintragen lassen. Der Termin muss also zunächst im Event-Kalender stehen
und später auch im DP.

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5. Die Mission ist im Forum mit einer Slotliste sowie Beschreibung anzukündigen.
Die Beschreibung sollte sowohl die spielerischen Inhalte (Briefing,
Aufgabenstellung, Einsatzbefehle etc.) als auch die technischen
Rahmenbedingungen (Slotanzahl, Respawn, San-System) umfassen. Hierfür gibt
es entsprechende Vorlagen. Benötigt die Mission zusätzliche Modifikationen, die
nicht im Standard-Repo vorhanden sind, so ist darauf explizit und deutlich
hinzuweisen und der Bezugsort zu nennen (wahlweise ein Event-Repo,
eingerichtet durch die SeKo).
6. Die Mission ist spätestens eine Woche vor Event-Beginn ausführlich nach oben
genannten Punkten zu testen.
7. Für Gäste und Partner-Clans ist in Absprache mit dem TeSu ein Vorgehen
abzusprechen, wie diese technischen Support erhalten können. Bei
Abweichungen vom normalen Vorgehen ist dies entsprechend festzuhalten
(besondere Support-Zeiten, extra geschalteter Test-Server vor dem Event etc.)
8. Ist die Teilnahme von Partnerclans erwünscht oder geplant, ist mit dem AuDi
Absprache zu halten. Der Missionsersteller schreibt in diesem Falle die Slots
entsprechend aus, die für Partnerclans reserviert sind und teilt dies dem AuDi mit.
Alles Weitere - insbesondere die Koordination - übernimmt dann der AuDi.

4.8.1 Loadouts

Die 3. Jägerkompanie besitzt Standard-Loadouts für alle gängigen Szenarien und
Einsatzzwecke gemäß ihrem Aufgabengebiet. Diese Loadouts stehen durch ein
Serveraddon in allen Missionen und auf allen Servern zur Verfügung.

Missionsbauer sind bei Public-Missionen verpflichtet, diese Standard-Loadouts in der
Mission zu verbauen (entweder als direktes Interface über den Dialog oder als Einträge
im Mausradmenü). Zusätzlich dürfen sie natürlich weiterhin eigene Loadouts verbauen.
Damit wird gewährleistet, dass auf allen öffentlichen Missionen jederzeit mit der
Ausrüstung gespielt und trainiert werden kann, die den Mitgliedern bekannt und
vertraut ist.

Missionsbauer von Events sind von dieser Regelung nicht betroffen.

Eine Anleitung zum genauen Vorgehen und Einbinden steht unter folgendem Link
bereit:
https://github.com/Jamesadamar/3JGKP_Datenbankfunktionen/wiki

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5 Gameserver
5.1 Allgemeines Verhalten

Unsere Gameserver sind das Aushängeschild der Kompanie, sie sind eine wichtige
Säule sowohl in Hinsicht auf potentielle Bewerber als auch als Plattform zur
Darstellung unserer Spielphilosophie. Einen entsprechend hohen Stellenwert besitzen
sie. Jedes Mitglied sollte sich im Klaren über die Bedeutung dieser Plattform sein und
sein Verhalten an den Maßstäben auslegen, die für eine Außenrepräsentation geeignet
sind.

In erster Linie erwarten wir auf all unseren Servern ein Verhalten, dass sich an den in
Kapitel Respekt und Verhalten genannten Grundsätzen und Verhaltensstandards
orientiert. Da es sich aber im Gegensatz zu Einsätzen um öffentliche Server handelt,
mit dem Ziel, gerade auch Externen anzusprechen und einzuladen, mit uns zu spielen
und unsere Spielweise kennenzulernen, ist noch einmal besondere Rücksicht gefordert.
Wir akzeptieren prinzipiell, dass auf den öffentlichen Servern gerade bei Gästen noch
Unsicherheit über Begriffe und unsere Spielweise besteht und prinzipiell Wissenslücken
vorhanden sind. Es wird auch nicht erwartet, dass ein Gast oder potentieller Bewerber
bereits das notwendige Wissen mitbringt und keine Fehler macht. Es wird von unseren
Gästen erwartet, dass die Serverregeln aufmerksam und vollständig gelesen sowie
verstanden werden, dass sich gemäß der Philosophie des Servers verhalten wird und
dass der Wille da ist, sich das fehlende Wissen anzueignen, ggf. aktiv um Hilfe zu
bitten und Rat zu suchen und dass man sich allgemein zunächst einlebt und einfindet
und nicht bereits beim ersten Besuch eine Selbstüberschätzung an den Tag legt.

Dafür garantieren wir im Gegenzug, uns jedes Gastes anzunehmen und ihn an unsere
Spielweise heranzuführen, mit unserem technischen Support Hilfestellung bei
technischen Problemen zu bieten und allgemein jeden in den Spielfluss mit
einzubinden. Das mag je nach Mission und Situation schwierig sein und gerade für neu
Dazugekommene etwas dauern, bis die OPZ Zeit findet, die Nachzügler einzubringen,
aber wir garantieren, dass keiner von euch auf der Strecke bleiben wird.

Wir erwarten von unseren Mitgliedern gleich welchen Ranges die Bereitschaft, auf
Gäste einzugehen und ihnen bei der Zurechtfindung behilflich zu sein und ihnen ggf.
Ansprechpartner zu nennen. Wir erwarten auch, dass gerade neuen Gästen geholfen
wird, sich in eine Gruppe einzufinden und ihnen die wichtigsten Konzepte einer
Jägergruppe kurz dargelegt werden.

5.2 Serverregeln

Alle Serverregeln sind in den Kanalbeschreibungen im TS hinterlegt. Die dort
veröffentlichte Fassung ist die aktuell gültige und nur dort sind ggf. Regeländerungen
durchzuführen.

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5.2.1 Umgang bei Verstößen

Verstöße sind grundsätzlich sowohl bei Mitgliedern als auch bei Gästen denkbar.

Bei Gästen ist grundsätzlich zunächst eine Verwarnung auszusprechen bzw. auf die
jeweilige Regel hinzuweisen, gegen die verstoßen wurde. Wir gehen im Zweifel für den
Angeklagten aus und zeigen zunächst einmal den guten Willen, eine zweite Chance zu
vergeben. Je nach Schweregrad des Verstoßes kann bei mehrmaligem Auftreten
sukzessiv oder sofort zu härteren Sanktionen gegriffen werden. Prinzipiell sind alle
Mitglieder Gästen gegenüber weisungsbefugt, bei konkreten Disziplinarmaßnahmen
sollte aber ein Mitglied des PuMa verständigt werden. Jegliche getroffene Maßnahme
ist durch ein Mitglied des PuMa oder im Forum zu protokollieren/zu melden:
http://www.3.jägerkompanie.de/index.php?mod=board&action=thread&start=40&where=2828

Bei Regelverstößen durch Mitglieder stehen prinzipiell dieselben Möglichkeiten zur
Verfügung. Auch hier gilt, dass zunächst eine Verwarnung ausgesprochen werden
sollte. Liegen weitere Verstöße vor, ist hier je nach Situation, Anwesenheit und
Schweregrad ein Mitglied des PuMa, der UvD oder der Spieß hinzuzuziehen bzw. zu
benachrichtigen. Alles Weitere ist in Abschnitt 1.10 Maßnahmen bei Fehlverhalten
geregelt.

Die Disziplinarmöglichkeiten gegenüber Gästen bestehen aus: Verwarnung, Sperre von
Fahr- und Flugzeugen, Sperre von Ausrüstung/Rollen (Sanitäter, Scharfschütze),
Ausgliederung aus einer Gruppe, Zuweisung zu einer neuen Gruppe, Kick und Bann.

5.2.2 Rollenspiel/OPFOR

Zielsetzung
Rollenspiel (kurz: RP) ist kein TvT oder PvP. Die Möglichkeit feindliche OPFOR-Spieler
zu übernehmen, ist keine Freikarte für Abschüsse oder Hinterhalte. Ziel des
Rollenspielelements ist die Förderung der Atmosphäre und die Schaffung einer
konstanten Bedrohungslage, um den Spielern auf der BLUEFOR-Seite ein möglichst
intensives Spielgefühl zu geben. Dabei liegt der Reiz für die OPFOR-Seite gerade darin,
in Unterzahl gegen einen Feind vorzugehen, der sich ihrer Anwesenheit nicht bewusst
ist. Dennoch unterstützen die OPFORs generell das Spielerlebnis für BLUEFOR, sie
sabotieren es nicht und sie mindern es auch nicht.

Reglement
 Rollenspieler sind ausschließlich Mitglieder der 3., die diese Regeln zur Kenntnis
nehmen.
 Das Rollenspiel wird niemals von alleine begonnen, sondern immer nur in
Absprache mit der OPZ. Es gibt einfach Missionen oder Situationen, in denen RP
nicht erwünscht ist und dies muss respektiert werden.

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 Sobald ein RP eingerichtet wird, gibt es einen klaren Ansprechpartner auf der
OPFOR-Seite. Dieser führt geheime Absprachen mit der OPZ und meldet stets,
wenn die Spieleranzahl auf der Seite von OPFOR sich verändert hat (dazu dient
ein selbstgewählter Funkkanal).
 RP heißt stets, dass versucht wird, das Spielerlebnis für BLUEFOR zu steigern. Zu
diesem Zwecke hat sich OPFOR mit BLUEFOR vorher zu einigen, was im RP
erlaubt ist. Die OPZ kann konkrete Vorgaben machen, dass z.B. bestimmte
Gebiete, Waffen oder Fahrzeuge tabu sind.
 Ziel von OPFOR ist es nicht, andere Spieler zu töten, sondern die Atmosphäre
möglichst dicht und realitätsnah zu gestalten. Dies kann Hinterhalte,
Überraschungsangriffe usw. beinhalten, aber konkrete Abschüsse sind nur dann
erlaubt, wenn dies mit allen Spielern abgestimmt ist. Auch die OPZ kann nicht
eigenmächtig beschließen, dass BLUEFOR-Spieler abgeschossen werden dürfen,
wenn diese nicht zugestimmt haben. Es ist nach wie vor COOP und nicht TvT!
 Haben alle Spieler auf dem Server einem RP mit dem Einsatz tödlicher
Waffengewalt zugestimmt, so dürfen OPFOR-Spieler auch Gewalt anwenden.
Aber auch hier gilt der wohlüberlegte Einsatz der zur Verfügung stehenden Mittel
zum Zwecke der Spielspaßförderung aller Beteiligten. Es darf niemals das Ziel
sein, BLUEFOR möglichst vollständig zu bekämpfen oder maximalen Schaden
anzurichten. Meist dient der Einsatz tödlicher Gewalt dem Aufzeigen von
Schwachstellen (Soldat achtet permanent nicht auf seine Richtung, TPZ steht
völlig offen ohne jede Deckung, etc.)
 RP besteht aus sehr vielen Facetten. RP kann auch bedeuten, dass Zivilisten
gespielt werden, die in Not sind, die Hilfe brauchen oder die den Ablauf stören.
RP heißt auch Gefangennahme oder Aufgabe, Flucht von OPFOR und so weiter.
 Das RP kann jederzeit durch die OPZ beendet werden. Ein Spieler kann sich
ebenso jederzeit aus dem RP ausklinken (Stichwort Gefangenschaft).

5.3 Servergruppen und Berechtigungen

Die Server der 3. Jägerkompanie unterliegen einem hierarchischen Rechtesystem und
sind daher nicht direkt für Gastspieler zugänglich. Prinzipiell gilt für alle Server ein
Teamspeak-Gebot mit verbundenem TFAR. Um aber im Teamspeak in die
entsprechenden Channel wechseln zu können, sind nachfolgende Vorgaben und
Regelungen zu beachten.

5.3.1 Public-Server (#1)

Der Public-Server erfordert die Servergruppe Gastspieler (G). Diese soll sicherstellen,
dass das Repo korrekt heruntergeladen wurde und dass die Modifikationen wie ACE
und TFAR korrekt funktionieren.
Um die Servergruppe Gastspieler zu erhalten, kann sich ein Besucher prinzipiell an
jedes Mitglied sowie an Stammspieler wenden. Primär ist die Anfrage aber an
Mitglieder des TeSu zu richten.

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Die Servergruppe wird gewährt, wenn der entsprechende Spieler erfolgreich auf den #1
(Public-Server) verbunden hat und die TFAR-Version mit der geforderten
übereinstimmt.

5.3.2 Event-Server und Taktik-Public-Abende (#2)

Der Event-Server sowie die Teilnahme an den TP-Abenden erfordern die Servergruppe
Techchecked (Funke). Diese soll sicherstellen, dass nicht nur das Repo erfolgreich
heruntergeladen wurde, sondern ein grundlegender Umgang mit den wichtigsten
Modifikationen sowie Grundbegriffen beherrscht wird.
Um die Servergruppe Techchecked zu erhalten, kann sich ein Gastspieler an ein
Mitglied des TeSu wenden. Der Tech-Check wird von den Mitgliedern des TeSu
durchgeführt und bei erfolgreichem Absolvieren erhält der Gastspieler im Anschluss die
Servergruppe Techchecked und hat damit Zugang zum #2 Event-Server sowie zu den
TP-Abenden. Genau Einzelheiten sind dem Kapitel 2.4.5 Technischer Support zu
entnehmen.

Die Vergabe der Servergruppe Techchecked setzt die Servergruppe Gastspieler voraus.

5.3.3 Beschreibung der Servergruppen

Eine Beschreibung der Servergruppen sowie ihre Bedeutung kann der
Channelbeschreibung des Channels Wache entnommen werden.

5.4 Clantag und Spielerprofil

Jedes Mitglied hat im Spiel das Clantag [3.JgKp] vor dem Namen zu tragen, die Squad-
XML einzutragen und darauf zu verzichten, mit etwaigen anderen Spielerprofilen als
“Gast” auf den Server zu verbinden.

5.5 Taktik Public Abend

Der Taktik Public Abend (TP-Abend) ist eine öffentliche Veranstaltung der 3.
Jägerkompanie, die sich bewusst auch an Gäste, Stammspieler und Externe richtet, die
entweder die Spielweise der 3. Jägerkompanie kennenlernen wollen oder einen
durchgeplanten und geführten Abend erleben möchten. Der TP-Abend wird von uns
wie ein Samstag-Event behandelt und auch in ähnlicher Weise aufgezogen. Es gibt
zwar keine Slot-Liste und auch keine Anmeldepflicht, denn dafür ist es ja ein Public
Server, aber alles andere wird eventgemäß durchgeführt. Insbesondere gibt es eine
sogenannte Operationszentrale (OPZ), welche als Führung die Planung des Abends
übernimmt. Sie legt fest, welche Mission gespielt, welche Einheiten gebraucht und
welche Ausrüstung verwendet wird. Sie ist also gleichzusetzen mit der Kompanie- bzw.

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Zugführung in klassischen Events. Die OPZ gilt ferner als Anlaufstelle für Nachzügler,
die während der laufenden Mission dazu stoßen.

Des Weiteren ist der TP-Abend wie folgt organisiert: Der TP-Abend ist für Mitglieder ein
Pflichttermin und es gilt Abmeldepflicht bei Nichtanwesenheit. Führungsposten werden
durch Führungspersonal, Gruppenführerposten werden durch reguläre GrpFhr oder
StvGrpFhr der 3. Jägerkompanie gestellt. Mitglieder, Gäste, Stammspieler und Externe
füllen sodann die verbliebenen Slots auf. Es werden nur die Teileinheiten besetzt, die
die OPZ vorgibt. Der Server wird vor Missionsbeginn neu gestartet und es findet ein
gemeinsames Einslotten statt. Neben der OPZ wachen die Feldjäger über Disziplin und
Kameradschaft auf dem Feld und sind berechtigt, etwaige Unruhestifter aus dem
Verkehr zu ziehen.

Der TP-Abend ist das Aushängeschild der 3. Jägerkompanie sowie die reale
Präsentationsplattform für unsere Spielweise. Er dient uns als reales Schlachtfeld zur
Überprüfung und Anwendung des Gelernten, gleichzeitig aber auch als primäre
Rekrutierungsquelle. Die Art der Präsentation während des TP-Abends ist entscheidend
für die Wahrnehmung der Kompanie bei Gästen und Externen. Es gelten daher alle
unter 5.1 Allgemeines Verhalten genannten Verhaltensweisen im Umgang mit Gästen.
Gleichzeitig sollte jedes Mitglied auf seinen Umgangston sowie seine Verhaltensweisen
achten, da jedes Mitglied die 3. Jägerkompanie verkörpert und repräsentiert und
demgemäß auch bei unbedarftem Handeln ihrem Image schadet.

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6 Diverses
6.1 Datenschutz

Die Speicherung benutzerbezogener Daten (im eingeschränkten oder vollen Umfang)
erfolgt für die Dauer, die zur Erfüllung des Zweckes notwendig ist.
Darüber hinaus können von der betreffenden Person gespeicherte Daten auf Antrag
gelöscht werden.

Der Datenschutz-Disclaimer für die Verwendung unserer Dienste sowie verwendeter
Drittanbieter findet sich unter folgendem Link:
http://www.3.jägerkompanie.de/index.php?mod=static&action=view&id=6 (Nov 2016)

6.2 Einsatzliste

Die KpFü hat beschlossen, die Aktivität der Mitglieder an Großeinsätzen und
Pflichtterminen transparent aufzuzeichnen und den Mitgliedern verfügbar zu machen.
Die Einsatzliste verzeichnet die Teilnahme aller Personen an einer Mission, die mit dem
Server während der Dauer der Mission verbunden waren. Großeinsätze sind dabei
Samstag-Events sowie größere TP-Abende, bei denen ein Großteil der Kompanie
anwesend ist. Im Zweifelsfall entscheidet die KpFü, ob ein Einsatz als Großeinsatz gilt.
Pflichttermine sind in Abschnitt 2.8.2 geregelt.

Die Einsatzliste dient als Grundlage für die Vergabe des Gefechtsfeldabzeichens
(Abschnitt 4.5.5) sowie der Beurteilung der erbrachten Leistung bei
Leistungsbeförderungen. Außerdem bietet sie den Mitgliedern eine transparente
Möglichkeit, sich über die eigene Aktivität und die der Kameraden über einen längeren
Zeitraum hinweg zu informieren. Leistungsbeförderungen können damit in Zukunft auf
einer transparenteren Basis getroffen werden, aber natürlich ist die Teilnahme an
Einsätzen nicht das einzige Leistungskriterium und auch Mitglieder mit weniger
Einsätzen haben ausreichend Möglichkeiten, sich für eine solche Beförderung zu
qualifizieren (Übernahme von Verwaltungsaufgaben, Ausarbeitung von Dokumenten,
Mithilfe bei Missionen etc.)

Die Einsatzliste wird vom GeZi verwaltet und kann von allen Mitgliedern eingesehen
werden.

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