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Escuelas Oficiales de Idiomas de la Comunidad Autónoma de Aragón Pruebas unificadas de idiomas JUNIO

Escuelas Oficiales de Idiomas de la Comunidad Autónoma de Aragón Pruebas unificadas de idiomas JUNIO 2014

ALEMÁN

NIVEL C1

COMPRENSIÓN DE LECTURA

Instrucciones

1. Esta prueba se compone de dos tareas.

2. Siga las instrucciones correspondientes a cada una de las tareas.

3. Utilice bolígrafo azul o negro. No escriba en las zonas sombreadas.

4. Las respuestas erróneas no se penalizarán.

Duración de la prueba: 75 minutos Puntuación máxima: 20 puntos Puntuación mínima para superar la prueba: 12 puntos

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Puntuación obtenida

/ 20

COMPRENSIÓN DE LECTURA TAREA 1

PUNKTE
PUNKTE

NACHHALTIGES WACHSTUM IST EINE ILLUSION

Lesen Sie folgendes Interview mit Reiner Klingholz, Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung und entscheiden Sie, welche Frage zu welcher Antwort passt. Tragen Sie wie im Beispiel (0) die Nummern in die Kästchen ein. Zwei Fragen bleiben übrig. Für jede richtige Antwort erhalten Sie 1,5 Punkte.

5
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© Anatol Kotte

0.

Reiner Klingholz erklärt in seinem Buch „Sklaven des Wachstums“ die Umweltbewegung für gescheitert. Und skizziert einen überraschend anderen Weg in eine bessere Zukunft.

Interview: Ines Possemeyer und Hanne Tügel

Dafür ist unser Gehirn nicht geschaffen. Wir verhalten uns nur in einem überschaubaren sozialen und zeitlichen Rahmen einigermaßen vernünftig. Niemand übernimmt Verantwortung für sieben Milliarden Menschen. Das könnte nur eine global abgestimmte Politik. Aber für einen Weltklimavertrag sind die nationalen Interessen viel zu unterschiedlich. Die Russen oder Saudis müssten ja sagen: Wir lassen das Öl im Boden, damit die Malediven nicht untergehen. Es gibt Probleme, für die es unter den heutigen Bedingungen keine Lösung gibt.

1.

Nachhaltiges Wachstum ist eine Illusion. Nehmen wir die Energiewende. Wir könnten zwar rein technisch die Wirtschaft innerhalb von 30 Jahren komplett auf regenerative Energien umstellen. Das verlangt jedoch zunächst erhebliche Investitionen an Material und Energie - und danach säßen wir in der gleichen Falle wie zuvor, solange wir auch mit grüner Energie immer neues Wachstum produzieren müssten. Wie der Ökonom Niko Paech sagt: Das Geld, das wir mit grünem Wachstum verdienen, müssten wir zu Gartenerde kompostieren, damit es kein neues Unheil anrichtet. Wachstum, gleich welcher Farbe, bedeutet erhöhten Ressourcenverbrauch. Grünes Wachstum ist ein Widerspruch in sich.

2.

Momentan sind wir noch Sklaven des Wachstums. Aber de facto stehen wir schon mit einem Fuß im Postwachstum. Alle Industrieländer verzeichnen sinkende Wachstumsraten, selbst die boomende deutsche Wirtschaft kommt gerade mal auf ein Prozent. Diese Nationen werden künftig immer weniger junge Konsumenten haben, während die älteren das Interesse an kurzfristigen Produktzyklen verlieren. Wenn dann noch die Bevölkerung schrumpft, sinkt das Wachstum unweigerlich gegen null und tiefer. Aber statt Konzepte für ein Wohlergehen ohne Wachstum zu entwickeln, versuchen wir verzweifelt, Wachstum zu erzwingen - mit Abwrackprämien, Konjunkturprogrammen und Subventionen, zu hohen ökologischen und ökonomischen Kosten.

3.

Das Postwachstum ist eine Folge der sozioökonomischen Entwicklung. Sie hat uns Wohlstand und sinkende Kinderzahlen beschert. So weit, so gut. Aber für ein Umdenken braucht es Krisen und Katastrophen. Dann reagiert die Politik. Erst als das Waldsterben offensichtlich war, wurden Entschwefelungs- und Entstickungsanlagen Pflicht. Erst als sich das Ozonloch nicht mehr leugnen ließ, wurden Fluorchlorkohlenwasserstoffe verboten. Die wenn auch zaghafte Regulierung der Finanzmärkte wäre ohne Krise nicht entstanden, die Energiewende nicht ohne Fukushima.

4.

Das ist nicht vorhersagbar. Schon kleine Ereignisse können ein politisches Umdenken auslösen. Und auch die Menschen sind in Notsituationen in der Lage und bereit, bescheidener zu leben. Aber erst in Notsituationen. Vorher kann man nicht sagen: Begnügt euch mal mit der Hälfte, auch wenn das für viele ginge.

5.

Die Umweltbewegung ist gescheitert. Wovor hat sie gewarnt, welche Entwicklung wollte sie vermeiden? Ob im Kampf gegen die Überfischung, gegen Klimawandel oder Artenschwund - ihre Ziele hat sie nicht erreicht. Natürlich gibt es viele kleine Erfolge, aber keine Trendwende. Was die grüne Bewegung geschafft hat, ist, dass jetzt alles das Siegel „nachhaltig“ trägt: der dickste BMW, die Olympischen Spiele, neue Finanzprodukte. Ganz böse könnte man sagen: Die Umweltbewegung hat uns ein besseres Gewissen beschert, ein Alibi, ein Placebo.

6.

Konsequent weitergedacht, müsste ich sagen: Lass uns die Katastrophe beschleunigen; ich kaufe mir, sooft es geht, ein Around-the-World-Ticket oder einen neuen SUV. Aber das wäre zynisch. Stattdessen versuche auch ich persönlich so zu leben, wie es mir mein ökologisches Denken sagt:

wenig Energie verbrauchen, viel Rad fahren, Gemüse anbauen. Auch wenn ich weiß, dass ich damit nicht die Welt rette. Es fühlt sich lediglich besser an.

© GEO

Und wann sind die Krisen groß genug für ein Umsteuern? Aber so wie die armen

Und wann sind die Krisen groß genug für ein Umsteuern?Aber so wie die armen Länder Wachstum brauchen, um sich zu entwickeln, brauchen wir es,

Aber so wie die armen Länder Wachstum brauchen, um sich zu entwickeln, brauchen wir es, um unsere Sozial- und Finanzsysteme aufrechtzuerhalten. Es gibt doch anscheinend überhaupt keinen Ausstieg aus dem Wachstum.Und wann sind die Krisen groß genug für ein Umsteuern? Es gibt immerhin Ansätze, die Wirtschaft

anscheinend überhaupt keinen Ausstieg aus dem Wachstum. Es gibt immerhin Ansätze, die Wirtschaft umzubauen, hin zu
anscheinend überhaupt keinen Ausstieg aus dem Wachstum. Es gibt immerhin Ansätze, die Wirtschaft umzubauen, hin zu

Es gibt immerhin Ansätze, die Wirtschaft umzubauen, hin zu einem „nachhaltigen“ oder „grünen“ Wachstum.anscheinend überhaupt keinen Ausstieg aus dem Wachstum. Aber nicht nur äußerer Zwang, auch die Umweltbewegung hat

hin zu einem „nachhaltigen“ oder „grünen“ Wachstum. Aber nicht nur äußerer Zwang, auch die Umweltbewegung hat

Aber nicht nur äußerer Zwang, auch die Umweltbewegung hat doch zu einem Umdenken geführt.hin zu einem „nachhaltigen“ oder „grünen“ Wachstum. 0 Sie prognostizieren in Ihrem Buch, dass unsere Nachfahren

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Sie prognostizieren in Ihrem Buch, dass unsere Nachfahren in 300 Jahren in einem

Paradies der Nachhaltigkeit leben werden. Doch vorher wird es Krisen und Konflikte um Ressourcen geben. Wieso schafft Homo sapiens es nicht, sein zukünftiges Wohl zu sichern?

Homo sapiens es nicht, sein zukünftiges Wohl zu sichern? Wenn uns nicht die Vernunft ins Postwachstum

Wenn uns nicht die Vernunft ins Postwachstum führt, was dann?Homo sapiens es nicht, sein zukünftiges Wohl zu sichern? In Ihrem Buch erklären Sie „grünes Wachstum“

uns nicht die Vernunft ins Postwachstum führt, was dann? In Ihrem Buch erklären Sie „grünes Wachstum“

In Ihrem Buch erklären Sie „grünes Wachstum“ für das beste Mittel für eine nachhaltige Entwicklung der Bevölkerung. nachhaltige Entwicklung der Bevölkerung.

Mittel für eine nachhaltige Entwicklung der Bevölkerung. Damit verhöhnen Sie die viele n, die „bio“ einkaufen,

Damit verhöhnen Sie die vielen, die „bio“ einkaufen, das Auto stehen lassen, ins Repair-Café gehen und heute schon Postwachstum n, die „bio“ einkaufen, das Auto stehen lassen, ins Repair-Café gehen und heute schon Postwachstum trainieren.

Repair-Café gehen und heute schon Postwachstum trainieren. Sie sind also davon überzeugt, dass die heutige

Sie sind also davon überzeugt, dass die heutige Umweltbewegung zu einem nachhaltigen Wachstum beitragen kann?Repair-Café gehen und heute schon Postwachstum trainieren. ALEMÁN – NIVEL C1 – COMPRENSIÓN DE LECTURA –

COMPRENSIÓN DE LECTURA TAREA 2

PUNKTE
PUNKTE

BRAVE KINDER, ARBEITENDE MÜTTER, BESSERE KITAS

Lesen Sie folgenden Zeitungsartikel über Kindererziehung und lösen Sie dann die unten stehenden Aufgaben. Für jede richtige Antwort erhalten Sie einen Punkt.

Für jede richtige Antwort erhalten Sie einen Punkt. In Frankreich machen die Familien alles besser –

In Frankreich machen die Familien alles besser so scheint es. Manche deutsche Mutter fühlt sich unter Druck gesetzt. Tanja Dückers schaut genauer hin. VON TANJA DÜCKERS

Seit Jahren wird deutschen Eltern weisgemacht, dass die Franzosen beim Kinderkriegen und Kindererziehen einfach besser dastehen. Die Geburtenrate ist viel höher (Deutschland 2012: 1,36 Kind pro Frau, Frankreich 2012: 2,1 Kind pro Frau), die Kinder erhalten früher einen Krippen- oder Kitaplatz, und die lieben Kleinen wissen sich im Restaurant zu benehmen. Während hier die Medien in einem fort über „Tyrannenkinder“ und „Monsterkinder“ berichten. Sicher, in Frankreich gibt es auch den Begriff enfant roi, das Kind als König, aber er besitzt nicht die gleiche mediale Omnipräsenz.

Im Frühjahr hat das Buch der amerikanischen Journalistin Pamela Druckerman Bringing Up Bébé:

One American Mother Discovers the Wisdom of French Parenting (Warum französische Kinder keine Nervensägen sind: Erziehungsgeheimnisse aus Paris) auch bei uns Wellen geschlagen. In diesem Werk wurden der amerikanische und der französische Erziehungsstil miteinander verglichen. Nicht selten, meinen deutsche Leser, lasse sich das Wort amerikanisch durch deutsch ersetzen. Deutsche Kinder bringen auch mehr Pfunde auf die Waage als französische, haben weniger Geschwister und halten ihre Mütter länger zu Hause am Herd insbesondere in den alten Bundesländern. Vor allem aber dominieren sie das Familienleben viel stärker als in Frankreich.

Wer sich den Begeisterungsreigen jedoch nicht anschließt, sind nach Frankreich ausgewanderte Deutsche. Zunächst stößt ihnen das darwinistisch anmutende Herausposaunen der hohen Geburtenrate in Frankreich auf. Als Frau kann man sich von solchen Zahlen unter Druck gesetzt fühlen, meinen sie. Nirgendwo auch nicht in Deutschland – wird von „Kindern pro Vater“ gesprochen. Dabei ist bekannt, dass mehr Männer als Frauen grundsätzlich auf Kinder verzichten wollen. Viele Studien haben darauf hingewiesen, dass in Deutschland eher junge Männer als junge Frauen keine Lust auf Nachwuchs haben.

Frühe Fremdbetreuung

Manche in Frankreich lebende Deutsche fragen sich, warum „mindestens drei Kinder pro Frau“ das allseits angestrebte bürgerliche Status-Quo-Modell sein soll (die Wüstenrot-Familie in Deutschland hat zwei Kinder), wenn die Eltern beide derart viel arbeiten, dass ihre Kinder nicht selten ab einem

Lebensalter von nur acht Wochen schon ganztägig wegorganisiert werden müssen. Sind Kinder in Frankreich nicht oft einfach nur Etikette, Statussymbol, neben anderen Statussymbolen? Von der Aufgabe des Staates, mehr Krippenplätze in Deutschland zu schaffen, entbindet die Kritik an in Frankreich zum Teil sehr früh fremdbetreuten Kindern jedoch nicht. Schließlich müssen viele Eltern auch in Deutschland voll arbeiten, immer weniger ist dies eine Frage des Wollens, sondern des Müssens.

Druckerman lobt ausdrücklich das Stilbewusstsein der französischen Frauen (dazu sei gesagt, dass sie vornehmlich über Paris schreibt) und ihren eisernen Willen, nach der Geburt eines Kindes möglichst bald wieder eine Topfigur zu haben. Pariserinnen essen nicht viel, heißt es an einer Stelle. Die damalige französische Justizministerin Rachida Dati ging zwei Tage nach Geburt ihrer Tochter wieder auf Stöckelschuhen in den Elysée-Palast.

Karrierefrau-Mutter-Liebhaberin

Ist dieses role model der perfekten Karrierefrau-Mutter-Liebhaberin wirklich erstrebenswert? Ist es tragisch, wenn Frauen nicht gleich nach Verlassen des Kreißsaals wieder eine Topfigur haben? Wie sehen eigentlich die Männer dieser Frauen aus? Verbirgt sich nicht hinter der französischen Fassade der uralte anti-emanzipatorische Gedanke, dass eine Frau, die nicht (immer) gut aussieht, nichts wert sei und auch noch dem Gespött ihrer schreibenden Kolleginnen ausgesetzt ist? So etwas wie Solidarität ist bei den Frankreich-Apologetinnen unter den pädagogisierenden Journalistinnen nicht im Entferntesten zu spüren. Am Rande erfährt die geneigte deutsche Leserin, dass die deutschen Männer im Haushalt mehr mitmachen als die französischen. Vielleicht haben letztere auch deshalb weniger gegen ein weiteres Kind einzuwenden: von ihnen wird weniger erwartet.

Neben aller Kritik am französischen Frau-Mutter-Liebhaberin-Modell können einem aber durchaus berechtigte Zweifel an den deutschen Erziehungsmethoden aufkommen, wenn man den Blick nach Westen wirft und dort Kinder im Alltag erlebt. Man muss zwischen dem französischen Anspruch an die attraktive, durchorganisierte, erfolgreiche Mutter und Frau und dem weitaus realistischeren Blick auf Kinder und Erziehung stark unterscheiden. Beide Aspekte können nicht miteinander verwechselt werden.

Alle nach Frankreich ausgewanderten Deutschen, ob Gutverdiener oder Geringverdiener, ob in der Metropole oder auf dem Land zu Hause, sind sich darüber erschreckend einig, dass französische Kinder bessere Manieren haben, höflicher sind, ihre Eltern weniger oft unterbrechen, sich länger mit sich selbst beschäftigen können und als Teenager sogar in der Lage sind, Besuch der Eltern mit mehr als einem mauligen „Hi“ zu begrüßen. Und das alles ist menschenmöglich, ohne besonders autoritäre Erziehungsmaßnahmen, die auch in Frankreich weitgehend verpönt sind seit der Siebziger-Jahre-Pädagogik der immer noch extrem populären Françoise Dolto. Sie ist den Franzosen, was den Deutschen und Schweizern Remo Largo oder den Amerikanern Benjamin Spock ist. Der französische Clou: la pause, Warten lernen, Frustrationstoleranz entwickeln, die Bedürfnisse der Kinder nicht grundsätzlich über alle Bedürfnisse der Eltern zu stellen.

Mütterliches Aufspringen bei Sandkasten-Querelen

Was im Falle der damaligen Justizministerin Dati überzogen und kalt wirkt, hat in dosierter Form seine Meriten: Mütter springen auf dem Spielplatz nicht sofort in kampfesbereiter Verteidigungshaltung auf, wenn Sandkasten-Querelen drohen, sondern sind in der Lage, eine Zeitung zu lesen oder ein halbwegs vernünftiges Gespräch miteinander zu führen. Ehepartner erklären ihren Kindern, dass sie morgens erst das elterliche Schlafzimmer betreten dürfen, wenn die Eltern die Tür geöffnet haben. Jeder, der mal in Frankreich Urlaub gemacht hat, wird sich über die friedlich mit ihren Eltern im Restaurant essenden Kinder gewundert haben. Kinder, die von Anfang an lernen, dass es nicht immer eine Extrawurst für sie gibt, essen erstaunlicherweise einigermaßen normal mit ihren Eltern mit inklusive Anchovis und Artischocken. In französischen Restaurants gibt

es nicht einmal spezielle Kindergerichte (die in Deutschland und den USA bezeichnenderweise gemüsefrei sind).

Fazit: Der derzeitige Frankreich-Hype nervt. Insbesondere das Ausblenden der Rolle der Väter in der Erziehung verstimmt. Über die Rolle der Frau kann man in erster Linie erfahren, wie man sich selbst weitere Pflichten auferlegt, Hauptsache, man gefällt dem Ehemann. Über den Umgang mit Kindern kann man aber einiges lernen, unter anderem, wie man kleine Tyrannen am familiären Aufstieg hindert, indem man von Anfang an klare Regeln vereinbart, ihnen schlicht etwas mehr Verantwortung und Einsicht zutraut.

In Deutschland meinen viele Eltern, die kindliche Welt müsse die Welt der Erwachsenen aushöhlen, ersetzen und nicht parallel neben ihr existieren. Eigentlich wollen Kinder ja das Leben der Erwachsenen kennenlernen, sie wollen groß werden und lieben es, die Erwachsenen zu kopieren. Aber viele Eltern scheinen sich aus dem Stress und Frust, den das Erwachsenenleben so mit sich bringt, in die Welt ihrer Kinder wie in eine Oase zu flüchten, sich selbst infantilisieren, eigentlich aus ihrem eigenen Leben fliehen zu wollen. Die kindliche Sphäre wird als erstrebenswerte Gegenwelt zur als unübersichtlich und disharmonisch erlebten Welt der Erwachsenen begriffen und als solche konserviert.

© ZEIT ONLINE

AUFGABE 1

Was ist richtig? Wählen Sie a), b) oder c) und tragen Sie die Antwort in die Tabelle ein.

0. In Frankreich

a) gibt es mehr Kindertagesstätte als in Deutschland.

b) gibt es keinen Begriff für tyrannisierende Kinder.

c) sprechen die Medien nicht so oft über tyrannisierende Kinder.

1. Der deutsche Erziehungsstil

a) wird oft von den Amerikanern kritisiert.

b) ähnelt sich dem französichen mehr als dem amerikanischen.

c) unterscheidet sich nicht viel vom amerikanischen.

2. Die in Frankreich lebenden Deutschen sind der Meinung,

a) dass die Geburtenraten falsch interpretiert werden.

b) die französischen Frauen werden oft unter Druck gesetzt.

c) in Deutschland werden die Kinder zu früh in eine Kita geschickt.

3. Die französischen Frauen

a) legen viel Wert auf ihr Aussehen.

b) sind gegen die Emanzipation.

c) werden von ihren Männern sehr unterstützt.

4. Dass die französischen Kinder besser erzogen sind,

a) ist eine Tatsache, die von allen in Frankreich lebenden Deutschen wahrgenommen wird.

b) haben die Franzosen ihren autoritären Erziehungsmethoden zu verdanken.

c) verursacht manchen deutschen Eltern große Frustrationsprobleme.

5.

Deutsche Eltern

a) sollten mit ihren Kindern öfter sprechen.

b) sollten mit ihren Kindern klare Regeln aufstellen.

c) verstehen oft die kindliche Welt nicht.

0

1

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c

         

AUFGABE 2

Wird das im Text gesagt? Bitte kreuzen Sie das Zutreffende an.

JA NEIN 6. Der Erziehungsstil der Franzosen basiert auf Autorität und Strenge. 7. Deutsche Kinder
JA
NEIN
6. Der Erziehungsstil der Franzosen basiert auf Autorität und Strenge.
7. Deutsche Kinder dominieren das Familienleben zu sehr.
8. Die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau funktioniert in
Frankreich besser als in Deutschland.

AUFGABE 3

Beantworten Sie folgende Fragen zum Text in ganzen Sätzen und in eigenen Worten. Grammatik- und Rechtschreibfehler werden nicht negativ bewertet.

9. Was kritisiert die Autorin des Artikels an den französischen Frauen?

10.

Wie werden die deutschen Kinder in diesem Artikel beschrieben?

11. Welche Unterschiede zwischen der französischen und der deutschen Erziehung werden im Text genannt?