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Benjamin Britten und seine Komposition im Spiegel der Zeit

06.05.2015
Musikreferat
Freya Obijon 13c
LK Musik
Weinbrenner
6 Metamorphosen nach Ovid (op. 49) (1951) (insg.12-15min)
Programmmusik fr Solo-Oboe
inspiriert von Ovids Metamorphosen
einem Oboisten (Freund) gewidmet; eigens fr sein Festival komponiert
jede Metamorphose ist mit der Zusammenfassung des Inhalts der Literaturvorlage
berschrieben (um ein Stck weit ein gewisses Inhaltsverstndnis zu gewhrleisten)
Britten whlte die Oboe als Soloinstrument fr seine Geschichte, um den Charakter des
Schilfrohrs zu betonen
Biographie:
geboren 22. Nov. 1913 (in Lowestoft); gestorben 4. Dez. 1976 in Aldenburgh
Komponist, Pianist und Dirigent
Frderung der musikalischen Entwicklung durch das Elternhaus (Klavierunterricht von der
Mutter)
spter Bratschen- sowie Kompositionsunterricht (Frank Bridge)
Schostakovitsch und Britten verband gegenseitiger Respekt sowie die beharrliche Suche
nach einer weiterhin sinnvollen Anwendung der Tonalitt, sogar noch in den 50/60-er Jahren
wo sie weithin als endgltig berholt galt
Tonalitt war fr Britten nicht nur eine Frage der sthetik
1939 wanderte Britten mit Peter Pears in die USA aus (Rckkehr nach England 1942)
Die meisten seiner Werke sind bei Boosey&Hawkes erschienen, spter auch bei Faber Music
Kompositionstechnische Aspekte:
Brittens Tonsprache vernderte sich im Laufe seines kompositiorischen Schaffens bestndig
zahlreiche Elemente blieben jedoch in ihrer emotionalen Semantik konstant (Durdreiklang
als einzigartiges Mittel der Affirmation, erniedrigte Septime als Moment der Wrme und
auch der Verdunklung, Tritonus als unauflsliche Spannung usw.)
ambivalente tonale Zentren spiegeln Gefhlszustnde wider
Stravinskijs Einfluss nicht in Brittens Harmonik erkennbar, eher bzgl. punktueller
Abweichungen von erkennbar historischen Modellen
bei seiner Rckkehr nach England ist lange Zeit Henry Purcell (1659-1695; engl. Komponist
des Barock) sein groes knstlerisches Vorbild
trotz Brittens eher konservativem Kompositionsstil, finden sich Einflsse von Berg und
Bartok; so kommt es dass auch Anklnge an die 12-Tonmusik in Brittens Werk zu finden
sind