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Stefania Adamo

ANALYSE EINES ZEITUNGSARTIKELS

Die Reemtsma-Entfhrung

Beide Artikel handeln sich um die Reemtsma-Entfhrung, auch wenn


mit ganz anderen Stilen. Im Artikel A sind die Stze berwiegend kurz
und einfach, whrend sie im Artikel B lnger und komplexer sind,
ferner hat der Journalist des Berichts A mehr Parataxen und
Satzzeichen verwendet, als Autor B. Die verwendete Terminologie ist
im Artikel A umgangssprachlich (der Text beginnt zum Beispiel mit
einer Frage) und allgemein, wohingegen der Journalist des Artikels B
hat sich fr eine zwar verstndlich aber auch gehobene Sprache
entschieden. Auerdem diese Berichte sind oft reierisch, wie der
erste Artikel, man braucht sich nur Begriffe wie Superhirn" und
Gangsterboss" ansehen, andererseits ist die Sprache im Artikel B
gediegen. Im ersten Bericht ist das Prsens die am meisten verwendete
Zeitform, im Gegensatz dazu wird das Prteritum im zweiten Artikel
am hufigsten benutzt. Dem Autor des Artikels A zufolge ist der

Entfhrer ein Held, ein Superhirn" wie er ihn nennt, die Meinung
des Journalisten ergibt sich aus dem Text. Auf der anderen Seite bleibt
der Autor des zweiten Artikel unparteiisch, er vermittelt tatschlich
die Ansicht von Reemtsma unter Verwendung sowohl bestimmter
Verben als auch der Indirekte Rede. Der Lead (Vorspann) des Berichts
A ist grber und weniger detailliert als der andere Lead. Text A ist in
kleinen Paragraphen mit Untertiteln aufgeteilt, die fassen den Inhalt
der Paragraphen in einigen Worten, Text B dagegen besteht aus
Abstzen aber ohne Untertitel. Zum Schluss im ersten Artikel ist ein
ganze Abschnitt in Kursiv, whrend im Artikel B nur Sddeutschen
Zeitung".