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Grund- und Aufbauwortschatz

Deutsch als Fremdsprache nach Themen - Lernwörterbuch

von Erwin Tschirner unter Mitarbeit von Frank Hilpert, Nicole Mackus, Jupp Möhring, Angela Pirnbaum und Ulrike Woitsch

Lektorat: Dieter Maenner und Uli Wetz

Redaktion: Gertrud Deutz Umschlaggestaltung: Cornelsen Verlag Design Layout und technische Umsetzung: Buch und Gestaltung, Britta Dieterle

Auch erhältlich:

Grundwortschatz Deutsch als Fremdsprache

nach Themen - Übungsbuch ISBN 978-3-589-01560-3

1. Auflage, 3. Druck 2013

Alle Drucke dieser Auflage sind inhaltlich unverändert und können im Unterricht nebeneinander verwendet werden.

© 2008 Cornelsen Verlag, Berlin

© 2013 Cornelsen Schulverlage GmbH, Berlin

Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Nutzung in anderen als den gesetzlich zugelassenen

Fällen bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Verlages. Hinweis zu den §§ 46, 52a UrhG: Weder das Werk noch seine Teile dürfen ohne eine solche Einwilligung eingescannt und in ein Netzwerk eingestellt oder sonst öffentlich zugänglich gemacht werden. Das gilt auch für Intranets von Schulen und sonstigen Bildungseinrichtungen.

Druck und Bindung: Kösel, Krugzell

Ausstattung patentrechtlich geschützt. Kösel FD 351, Patent-Nr. 0748702

ISBN 978-3-589-01559-7

Inhalt gedruckt auf säurefreiem Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft.

Vorwort

Die Reihe Lextra Grund- und Aufbauwortschätze

nach Themen ist eine neue Generation von

Grund- und Aufbauwortschätzen, die das

lexikalische Minimum, das notwendig ist für

erfolgreiches produktives wie rezeptives

Sprachhandeln, aufgrund neuester empirischer

Studien erfassen.

Für die deutsche Sprache beruhen alle bis­ herigen Häufigkeitslisten direkt oder indirekt auf der ersten empirischen Erfassung des

deutschen Wortschatzes aus dem Jahre 1897. Diese Liste wurde zwar immer wieder verändert, dies jedoch auf rein subjektiver Grundlage.

Lextra Deutsch ist der erste Grund- und AufbauWortschatz, der auf der neuen Häufigkeitsliste auf empirischer Grundlage von Jones & Tschirner (2006) beruht. Studien haben gezeigt, dass die Übereinstimmung zwischen

der neuen Häufigkeitsliste und früheren Grund- und Aufbauwortschätzen des Deutschen nur ca. 60 Prozent beträgt, d. h. 40 Prozent der häufigsten Wörter sind in anderen Grund- und Aufbauwortschätzen nicht enthalten.

Für Sprachlernende sind in diesem Zusammen­ hang drei Fragen von besonderer Wichtigkeit:

1. Warum ist Häufigkeit ein wichtiger Faktor beim Erlernen einer Fremdsprache?

2. Welche empirische Grundlage hat die Häufigkeitsliste von Jones & Tschirner, die die Basis des vorliegenden Grund- und AufbauWortschatzes bildet?

3. Wie arbeite ich mit diesem Grund- und Aufbauwortschatz?

Häufigkeit als zentraler Faktor beim Fremdsprachenerwerb

Entgegen früheren Annahmen der Lesedidaktik

deuten empirische Studien darauf hin, dass ca. 95-97 Prozent der laufenden Wörter eines

Textes verstanden werden müssen, um den Text

zu verstehen Mit den häufigsten 2000 Wörtern

einer Sprache erreicht man im Durchschnitt eine Textdeckung von ca. 90 Prozent der laufenden Wörter in Alltagsgesprächen und einfacheren literarischen Werken, mit den häufigsten 4000 Wörtern erreicht man eine Textdeckung von ca. 95 Prozent.

Wortwissen umfasst mehr als die Bedeutung eines Wortes. Man muss wissen, in welchen

Kontexten bestimmte Wörter verwendet werden können, welche grammatischen Veränderungen möglich sind und was diese bedeuten, sowie mit welchen anderen Wörtern ein bestimmtes Wort verwendet wird. Dieses Wissen erwirbt man vor allem durch persönliche Erfahrungen mit der Sprache und ihren Sprechern, d.h. durch Lesen, durch Zuhören, durch mündliche und schnft- liche Kommunikation. Damit eigenständige kommunikative Erfahrungen gemacht werden können, wird generell ein Wortschatzwissen von ca. 2000 Wörtern vorausgesetzt, Vorbedingung für einen professionelleren Umgang mit Sprache sind ca. 4000 Wörter.

Grundvoraussetzung dafür ist allerdings, dass es sich beim Grund- und Aufbauwortschatz in der Tat um die häufigsten 4000 Wörter handelt. Wenn wie bei einem häufig verwendeten Grund- und Aufbauwortschatz des Deutschen fast 40 Prozent der häufigsten Wörter fehlen, hat man von 4000 gelernten Wörtern nur einen .Gewinn“ von 2400 Wörtern und ist weit davon entfernt, seinen Wortschatz eigenständig und mit Gewinn durch Lesen und andere kommunikative Erfahrungen weiterentwickeln zu können.

Empirische Grundlagen

Dervorliegende Grund- und Aufbauwortschatz

Deutsch als Fremdsprache nach Themen beruht

auf der Häufigkeitsliste des Herder-Instituts

der Universität Leipzig (Jones & Tschirner 2006),

deren empirische Grundlage das in Kooperation

zwischen dem Herder-Institut und der Brigham

Young University entstandene Korpus der

deutschen Gegenwartssprache bildet. Das

Herder/BYU-Korpus ist ein ausgewogenes und

repräsentatives Korpus der deutschen Gegen­

wartssprache im gesamten deutschen Sprach- raum. Es umfasst ca. 4,2 Millionen laufende

Wörter, jeweils eine Million Wortformen aus

Zeitungstexten, Sach- und Fachtexten, litera­

rischen Texten und gesprochener Sprache sowie 200000 Wortformen aus Gebrauchstexten.

Bei allen Subkorpora wurde ein Verhältnis von 70:20:10 zwischen deutschen, österrei­ chischen und Schweizer Texten gewahrt.

Das Subkorpus der Zeitungssprache besteht aus 100 Exzerpten zu jeweils 10000 Wortformen aus Zeitungsausgaben, die zwischen September

2001 und Februar 2002 erschienen sind. 500000 Wortformen stammen dabei aus fünf überregionalen Zeitungen (drei aus Deutsch­ land, eine aus Österreich, eine aus der Schweiz).

Die anderen 500000 Wortformen stammen aus 34 deutschen, zehn österreichischen und sechs Schweizer Regionalzeitungen, die je nach Bevölkerungszahl auf die einzelnen deutschen und österreichischen Bundesländer und die Schweizer Kantone verteilt wurden.

DasSubkorpus der Sach- und Fachtexte umfasst ebenfalls 100 Exzerpte zu jeweils 10000 Wortformen aus Fachbüchern und Fachzeitschriften. Ungefähr 400000 Wortformen stammen dabei zu gleichen Teilen aus insge­ samt zehn geisles- und sozialwissenschaftlichen Fachgebieten, 300000 aus sieben naturwissen­

schaftlichen Fachgebieten und 300000 aus

sieben Fachgebieten der Bereiche Recht,

Wirtschaft und Technik.

Das Subkorpus der literarischen Sprache verteilt

sich auf 100 Exzerpte zu jeweils 10000 Wort­

formen aus Büchern der Jahre 1990 bis 2000.

Ungefähr 400000 Wortformen entfallen auf

den Bereich der anspruchsvollen Literatur und

jeweils 100000 auf die Bereiche Jugendliteratur, Abenteuer- und Kriminalromane, Humor, Ge­

sellschaftsromane, Bestseller und Reiseliteratur.

Das Subkorpus der gesprochenen Sprache

wurde zum größten Teil in den Jahren 1989 bis 1993 aufgenommen. DieserTeil besteht aus 400 Gesprächen zwischen Muttersprachlern des Deutschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten und Regionen Österreichs, der

Schweiz sowie der alten und neuen Bundes­ länder. Das Subkorpus umfasst 700000 Wort­ formen. Es wurde ergänzt durch 300000 Wortformen aus Fernsehsendungen, darunter ca. 100000 aus zwei Familienserien, ca. 140000 aus verschiedenen Talkshows und Fernsehdiskussionen und ca. 60000 aus Reportagen und längeren Monologen. Die ältesten Sendungen stammen aus den 1990er Jahren, die meisten aus den Jahren nach 2000.

Das Subkorpus der Gebrauchstexte schließlich umfasst 50000 laufende Wörter aus Anleitun­ gen, 50000 Wörter aus Ratgebern, 50000 Wörter aus Kundeninformationen, 40000 Wörter aus Gesetzestexten, Verträgen u.Ä. und 10000 Wör­ ter aus Anzeigen.

Der Grund- und Aufbauwortschatz Deutsch als Fremdsprache nach Themen Die Wörter der Häufigkeitsliste des Herder- Instituts wurden zunächst in Kategorien eingeordnet. Dafür wurden die Kategorien

von Profile Deutsch verwendet, das auf dem

Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER) aufbaut. Manche Wörter wurden in

zwei Kategorien aufgenommen, vor allem

polyseme Wörter, wenn beide Bedeutungen

häufig genug waren.

Innerhalb der Kategorien werden zuerst die

Wörter des Grundwortschatzes gelistet, dann

die Wörter des Aufbauwortschatzes. Die Wort­ einträge beginnen mit den Wörtern, benennen

die Wortart sowie wichtige grammatische

Merkmale und geben ihre Rangordnung im Grund- und Aufbauwortschatz an. Dann folgt

eine Übersetzung ins Englische. Es werden nur die häufigen Bedeutungen übersetzt. Hat ein Wort im Englischen mehrere (häufige) Be­ deutungen, werden diese durch ein Semikolon

getrennt. Den Abschluss eines Worteintrags bildet ein Beispielsatz, der eine der Haupt­ bedeutungen des Wortes aufgreift.

Bei allen Wortarten außer Substantiven und Verben wird die Wortart angegeben. Es wird zwischen Adjektiven, Adverbien, Pronomen. Artikeln, Präpositionen, Konjunktionen und Partikeln unterschieden. Substantive werden durch den bestimmten Artikel gekennzeichnet, die Pluralformen werden angegeben. Bei unregelmäßigen Verben folgen auf den Infinitiv die Präteritumsform und das Partizip Perfekt. Echte reflexive Verben werden durch das Pronomen „sich“ gekennzeichnet. Bei unregel­ mäßigen Adjektiven werden zusätzlich zum Positiv die Komparativ- und Superlativformen

gelistet und bei Präpositionen wird der Kasus angegeben, der von ihnen regiert wird. Bei Wechselpräpositionen werden beide Kasus angegeben.

Hinter den Wörtern in der ersten Spalte ist eine Zahl angegeben. Sie markiert die Rangfolge

innerhalb des ca 4000 Wörter umfassenden

Grund- und Aufbauwortschatzes. Die Zahl 334 z. B bedeutet, dass das Wort auf Platz 334 der häufigsten Wörter des Deutschen ist.

Die Übersetzungen ins Englische erfassen die häufigsten Bedeutungen des jeweiligen Wortes. Dazu stellen sie eine Lernhilfe dar

Ziel der Beispielsätze ist es, einen typischen Kontext für ein bestimmtes Wort zu geben und das Wort durch diesen Kontext zu erklären und merkbarer zu machen. Die Beispielsätze für den Grundwortschatz enthalten im Normaifall nur

die 2000 häufigsten Wörter, die Beispielsätze für den Aufbauwortschatz die 4000 häufigsten

Wörter.

Wörter lernen Wir haben ein umfangreiches Wissen über die Wörter unserer Sprachen. Wir wissen, wie man

sie ausspricht, wie sie geschrieben werden, welche Bedeutungen sie haben, wie man sie in Sätzen verwendet, mit welchen anderen Wörtern sie häufig auftauchen, in welchen Tedsorten und in welchen Kontexten. Dieses Wissen eignen wir uns kumulativ an, ein Merkmal nach dem anderen, immer wenn wir diesen Wörtern in kommunikativen Zusammenhängen begegnen.

Um ein Wort relativ gut zu kennen, bedarf es im Durchschnitt 16 solcher Begegnungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums (Nation 2001). Wenn Wörter gelernt und geübt werden, benötigt man deutlich weniger derartiger Begeg­ nungen. und die Chancen, dass man weitere Aspekte dieser Wörter lernt, wenn man ihnen begegnet, steigen gewaltig Wörter müssen sowohl durch Horen und Sprechen als auch durch Lesen und Schreiben geübt werden. Ein gedrucktes Wörterbuch erfüllt vor allem den Zweck, die Bedeutung eines Wortes sowie die schriftliche Form klar zu etablieren.

6

Vorw ort

Sie sollten zuerst die Wörter des Grundwort­

schatzes lernen oder wiederholen und dann

erst die Wörter des Aufbauwortschatzes. Die

folgende Vorgehensweise empfiehlt sich dabei:

Lesen Sie die Worteinträge des Grundwortschat­

zes aufmerksam durch, sprechen Sie das Wort

und seine Formen sowie den dazugehörigen

Satz aus und versuchen Sie, den Satz zu verste­

hen. Decken Sie die englische Übersetzung und

den Beispielsatz ab und versuchen Sie, sich an

die Bedeutung des Wortes zu erinnern, auf

Englisch oder in Ihrer Muttersprache. Markieren

Sie die Wörter, mit denen Sie Schwierigkeiten

hatten, und schreiben Sie sie mit ihren Beispiel­

sätzen in ein Vokabelheft.

Arbeiten Sie sich auf diese Weise durch alle

Kapitel durch und wiederholen Sie in regel­ mäßigen Abständen die Wörter, die Sie in Ihr Vokabelheft geschrieben haben. Sie sollten auf diese Weise nach Möglichkeit jeden Tag ein bis

vier Kapitel durcharbeiten, mindestens 15 Minu­ ten und im Normalfall nicht länger als 30 Minu­ ten. Es ist besser, täglich zu üben als nur ein-

oder zweimal pro Woche und dafür mehrere Stunden. Wenn Sie den Wortschatz schnell lernen müssen, können Sie aber natürlich auch jeden Tag ein bis zwei Stunden lernen. Es hilft

sehr, wenn Sie die Wörter nicht nur lernen, sondern auch üben. Für den Grundwortschatz

gibt es das Übungsbuch Grundwortschatz Deutsch als Fremdsprache nach Themen, das Sie dafür verwenden können.

Weiterhin hilft es sehr, wenn Sie sich neben dem lernen und Üben die Möglichkeit verschaffen, diesen Wörtern zu begegnen. Ein gutes Mittel

dafür ist das Lesen leichter Texte. So lange Sie sich mit dem Grundwortschatz befassen, sollten Sie leichte Lektüren lesen, die bis zu 2000 Wör­

ter enthalten. Wenn Sie den Aufbauwortschatz lernen, sollten Sie Lektüren lesen, die bis zu

4000 Wörter enthalten. Dies können neben den

speziell für solche Zwecke entwickelte Lektüren

auch leichte Romane oder andere Lektüren sein,

vor allem Kinder- und Jugendbücher sowie

einfache Unterhaltungslektüre. Wichtig ist dabei,

dass Sie ca. 95 Prozent der laufenden Wörter

verstehen. Wenn Sie mehr als ein Wort pro zwei

Zeilen nicht verstehen, ist der Text zu schwer

und Sie sollten eine Schwierigkeitsstufe nach

unten gehen.

Zu diesem Projekt haben eine Vielzahl von

Personen beigetragen, bei denen ich mich

bedanken möchte. Dazu gehören Nicole

Mackus, Jupp Möhring, Angela Pirnbaum,

Frank Hilpert und Ulrike Woitsch, die sich mit großem Engagement an der Erarbeitung des thematischen Grund- und AufbauWortschatzes

beteiligten. Unterstützt wurden sie von Susan

Günther, Katharina Kley, Silke Lipinski, Nadine

Randall, Elise Catrain und Elena Valdez. Be­ danken möchte ich mich auch bei Helga Holtkamp und Günther Weimann vom Cornel- sen-Verlag, die dieses Projekt unter ihre Fittiche genommen haben, und bei den vielen Mitar­ beitern des Cornelsen-Verlags, die aus diesem Projekt ein so schönes Buch gemacht haben. Ein besonderer Dank gilt Udo Diekmann, dessen Datenbank uns das Leben sehr viel leichter gemacht hat und der uns bei Problemen immer mit Rat und Tat zur Seite stand.

Ich wünsche Ihnen Spaß beim Lernen und hoffe, dass Ihnen der Grund- und Aufbauwort­ schatz Deutsch als Fremdsprache nach Themen hilft, Ihre Sprachlernziele zu erreichen.

Erwin Tschirner, Leipzig im Sommer 2008

Literatur

Glaboniat, M., Müller, M., Rusch, P. (2002):

Profile Deutsch. Berlin: Langenscheidt.

Jones, R./Tschirner, E. (2006): Frequency dictionary of German. Core vocabulary for

learners. London: Routledge.

Kaeding, F. W. (1897/98): Häufigkeitswörterbuch

der deutschen Sprache. Band 1,2. Steglitz bei Berlin.

Nation, P. (2001): Learning vocabulary in another language. Cambridge: Cambridge University Press.

Tschirner, E. (2005): Korpora, Häufigkeitslisten, Wortschatzerwerb. In: Heine, A., Hennig, M., & Tschirner, E., Hrsg., Deutsch als Fremd­

sprache-Konturen und Perspektiven eines Fachs (S. 133-149). München: ludicium.

Das Wichtigste auf einen Blick Nomen werden mit Artikel im Singular und

mit der Pluralform angegeben. Bei Nomen, die es nur im Singular gibt, steht (SG), bei Nomen, die es nur im Plural gibt. (Pi).

Die unregelmäßigen Verben werden mit der

Präteritum- und der Partizip-U-Form angegeben

(z. B.: laufen, lief gelaufen).

Bei Adjektiven sind die unregelmäßigen Steigerungsformen angegeben

(z. B.: gut. besser, am besten).

Um die Aussprache der Wörter zu erleichtern, wird der Wortakzent bei den Stichwörtern

angegeben:

a = kurzer Vokal wie in „bald“

a = langer Vokal wie in „Bahn“

Abkürzungen in Klammern

nach dem Stichwort (ADj) = Adjektiv (adv) = Adverb (ART) = Artikel (Koni) = Konjunktion

(NUM) = Numerale (Part) = Partikel (PRÄP m. AKK) = Präposition mit Akkusativ (PRÄP m. DAT) = Präposition mit Dativ (PRÄP m. AKK o. DAT) = Präposition mit

Akkusativ oder Dativ (PRAP m. gen) = Präposition mit Genitiv

(PRÄP M. gen o. DAT) = Präposition mit

Genitiv oder Dativ (PRON) = Pronomen

Inhaltsverzeichnis

1 Personalien, Informationen zur Person

1.01 Persönliche Angaben

1.02 Staatsangehörigkeit

und Nationalitäten

1.03 Familie

1.04

1.05 Charakter und Temperament

1.06 Freizeitbeschäftigung, Interessen und Hobbys

1.07 Religion

Äußeres Erscheinungsbild

2 Wohnen

2.01

2.02 Haushalt

2.03 Räume und Einrichtung

Haus

*

3 Umwelt

3.01 Stadt und Land

3.02 Landschaft

3.03 Klima und Wetter

3.04 Pflanzen und Tiere

4 Reisen und Verkehr

4.01

Wegbeschreibung

4.02

Tourismus

4 03

Verkehr

4.04

Fahrzeug

5 Verpflegung

5.01 Lebensmittel

5.02 Essen und Trinken

 

6 Einkäufen

55

10

6.01 Kaufen und Verkaufen

55

10

6.02

Preise und Geldverkehr

57

6.03 Geschäft

59

11

6.04

Kleidung und

Accessoires

61

13

15

17

7 Öffentliche und private

 

Dienstleistungen

64

20

7.01

Ämter und Verwaltung

64

22

7.02

Öffentliche und soziale

 

Dienstleistungen---

67

 

7.03

69

25

7.04 Polizei

72

25

7.05 Kriminalität

74

27

30

 

8

Körper und Gesundheit

77

8.01

Körper

77

33

8.02

Gesundheit und Krankheit

79

33

8.03

Physisches Befinden

34

und Bedürfnisse

82

36

8.04 Medizin und medizinische

39

Versorgung

83

42

9 Wahrnehmung und Bewegung

87

42

9.01 Sinneswahrnehmung

43

und-äußerung

87

46

9.02

Psychisches Befinden

48

und Emotionen

89

9.03

Körperliche Tätigkeiten

91

9.04

Sensorische Eigenschaften

94

51

51

52

10 Ausbildung

96

10.01 Schule

96

10.02 Unterricht

98

10.03 Studium

101

10.04 Berufsausbildung

104

10.05 Prüfungen

105

11

Arbeitswelt

109

11.01 Berufsbezeichnungen

109

11.02 Berufliche Aufgaben

 

und Tätigkeiten

112

11.03 Arbeitsplatz und

 

Arbeitsbedingungen

115

12

Sprache

118

12.01 Spracherwerb und Sprache allgemein

118

12.02 Sprechhandlungen

120

12.03 Diskussions- und Redemittel

123

12.04 Meinung

127

12.05 Wahrscheinlichkeit

130

13

Freizeit und Unterhaltung

133

13.01 Veranstaltungen

133

13.02 Gesellige Anlässe

135

13.03 Museum, Ausstellungen und Sehenswürdigkeiten

136

13.04 Theater, Kino und Konzert

138

13.05 Radio und Fernsehen

140

13.06 Lektüre und Presse

142

13.07 Sport

145

13.08 Wettkampf

147

14

Persönliche Beziehungen und Kontakte

150

14.01 Art der persönlichen Beziehung

150

14.02 Liebe und Trennung

153

15

Politik und Gesellschaft

157

15.01 Aktuelles Geschehen

157

15.02 Gesellschaft

160

15.03 Innenpolitik

163

15.04 Politik, Staat und Internationales

166

15.05 Krieg und Frieden

170

15.06 Wirtschaft

172

15.07 Recht

175

16

Allgemeine Begriffe

179

16.01 Zeit allgemein

179

16.02 Zeiteinteilungen

180

16.03 Zeitangaben

183

16.04 Mengenangaben

185

16.05 Mengeneinteilung

188

16.06 Eigenschaften, Art und Weise

190

16.07 Raum

194

16.08 Farben und Formen

197

16.09 Gemeinsamkeiten und Unterschiede

198

16.10 Häufigkeit und Reihenfolge

200

17

Strukturwörter

202

17.01 Pronomen, Adverbien und Artikel

202

17.02 Konjunktionen und Partikel

204

18 Die 50 häufigsten Verben

207

19 Register

210

1

Personalien, Informationen zur Person

1.01 Persönliche Angaben ► Grundwortschatz

die Adresse, die Adressen 1812

address

das Alter 722

age

die Angabe,

inform ation,

die Angaben

68:

Statem ent

die Dame, die Damen 1353

lady

du (PRON) 52

you

er (PRON) 20

he

der Erwachsene,

adult,

die Erwachsenen ih

grown-up

es (PRON) 14

it

die Frau,

wom an, wife,

die Frauen 10:

Mrs.

geboren 857

bom

der Geburtstag, die Geburtstage 1769

birthday

die Hauptstadt, die Hauptstädte i~

Capital city

heiraten 1300

m arry

der Herr,

die Herren in

m an, Mr.

ich (PRON)

8

1, me

ihr (PRON) 28

you, her

die Jugend !630

youth

der Junge, die Jungen 632

boy

das Mädchen,

girl

die Mädchen

der Mann, die Männer 1 ;1

m an

der Name, die Namen 2 2

n am e

die Person, die Personen 3

sie (PROW)

person

she, her

An welche Adresse muss ich den Brief schicken?

Er hat sein Alter nicht verraten.

Hier muss man Angaben wie Namen, Alter und Adresse eintragen.

Als Kind wollte ich immer eine richtige Dame sein, elegant und schön.

Seit wann wohnst du in Berlin?

Er hat am Montag Geburtstag.

Kinder bezahlen zwei Euro und Erwachsene fünf Euro.

Es ist ihr erstes Kind.

Das ist Frau Hermann,

sie arbeitet als Lehrerin.

Ich wurde am 10. Juni 1981 in Berlin geboren.

Ich habe am Sonntag Geburtstag und möchte dich zu meiner Feier einladen.

Wir werden bald in der Hauptstadt wohnen.

Meine Schwester heiratet in einem Monat ihren langjährigen Freund.

Herr Müller ist von Beruf Anwalt.

Ich wohne in einem kleinen Haus am See.

Kommt ihr auch aus Dresden?

Die Jugend heute hat andere Ziele als die Jugend vor 100 Jahren.

Als Junge habe ich immer mit meinen Freunden Fußball gespielt.

Er ist in

ein Mädchen aus seiner Klasse verliebt.

Der Bürgermeister ist ein netter Mann.

Peter ist ein typischer deutscher Name.

An dem Verbrechen waren drei Pen|fe beteiligt.

Sie studiert in Leipzig Medizin

zur Person

Personalien, Informationen

verheiratet 1914

Wir (PRON) 31

wohnen i8

married

we

live

Meine Eltern sind bereits 40 Jahre verheiratet.

Wir leben seit zehn Jahren

in dieser Stadt.

Meine Schwester wohnt in Berlin.

1.01

Persönliche Angaben

Aufbauwortschatz

das Ehepaar,

married couple

die Ehepaare 5724

das Fräulein,

young lady.

die Fräuleins»

miss

das Geschlecht,

sex, gender

die Geschlechter^)

die Identität, die Identitäten 21 u

identity

der Kerl, die Kerle 3199

feilow, blöke

die Kindheit 27;

childhood

männlich (adj) 3331

male

namens (adv) 3776

by the name of. called

scheiden, schied,

separate, divorce

geschieden 264b

weiblich (adj)2495

female, feminine

Das Ehepaar ist seit drei Jahren verheiratet.

Früher nannte man unverheiratete Frauen „Fräulein“.

Name, Alter, Geschlecht und Adresse müssen angegeben werden.

Die Identität der Täter konnte noch nicht genau festgestellt werden.

Er war ein kräftiger Kerl und sehr groß.

Meine Kindheit war sehr glücklich und

aufregend.

Wenn du ein Mann bist, musst du auf dem Antrag „männlich“ eintragen.

Eine Frau namens Hermann hat gestern angerufen.

Seine Eltern haben sich vor drei Jahren scheiden lassen.

An der Universität arbeiten nur wenige weibliche Professoren.

1.02 Staatsangehörigkeit und N ationalitäten

► Grundwortschatz

der Amerikaner, die Amerikaner 1252

American

Der Amerikaner ist das erste Mal in Europa.

amerikanisch (adj) 52-

American

Ich mag besonders die amerikanischen Filme.

arabisch (adj) 1812 Arabian. Arabic Die arabische Sprache ist schwer

der Ausländer, die Ausländer 1545

foreigner

ausländisch (adj) 1253

foreign

das Ausland 1 1:

foreign countries

bayerisch (adj) 1992

Bavarian

britisch (adj) 14 ib

British

die Bundesrepublik toi

Federal Republic

In Köln leben viele Ausländer.

Ausländische Studenten müssen eine Gebühr

bezahlen.

Nach dem Studium mochte sie ins Ausland.

Er mag bayerisches Essen.

Die

der Straße.

Berlin ist die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland.

britischen Autos fahren aut der linken Seite

deutsch (adj) ms

englisch (adj) mm

französisch (adj)

die Heimat 18 2 1

German

English

French

home,

homeland

Das deutsche Bier

schmeckt gut.

Er liest gerade ein

englisches Buch.

Französischer Käse ist in Deutschland sehr

beliebt.

Auch wenn ich jetzt schon zehn Jahre in Italien

lebe, meine Heimat ist immer noch Deutschland

italienisch (adj) 1443

I t a l i a n

Italienisches Eis

schmeckt am besten.

das Land,

land, country.

Finnland ist ein

Land, in dem es viele Seen gibt.

die Länder 146

state

österreichisch (adj) m

;

Austrian

Die österreichische Hauptstadt ist Wien.

russisch (adj) 1039

Russian

Der russische Präsident kommt nächste Woche nach Deutschland.

Schweizer 901

Swiss

Schweizer Uhren können sehr teuer sein.

spanisch (adj) 1868

Spanish

Spanische

Sommer sind sehr warm.

türkisch (a d j) 19 11

Turkish

Türkisches Essen ist in Deutschland sehr beliebt.

ursprünglich (ad|) u ~ i

originaily, original

Die Kartoffel kommt ursprünglich aus Südamerika.

1.02 Staatsangehörigkeit und Nationalitäten ► Aufbauwortschatz

der Araber,

die Araber

belgisch (adj) n

chinesisch (adj) m

der Europäer, die Europäer 37

der Franzose, die Franzosen 28;

griechisch (adj) 2315

.

heimisch (aoj) *>.%

die Herkunft, die Herkünfte 2835

der Indianer, die Indianer J89i

indisch (adj) 2023

israelisch (adj) 2150

der Italiener, die Italiener 375s

japanisch (aoj) 291

Arab

B e lg ia n

Der Araber, der mich bald besucht, kommt gern nach Europa.

Belgische Schokolade ist sehr berühmt.

Chinese

Die chinesische Schrift ist nicht leicht.

European

Viele

Europäer sprechen mehr als eine Sprache.

Frenchman,

Viele Franzosen machen Urlaub in Deutschland.

French

Greek

Neben unserem Haus ist ein griechisches Restaurant.

indigenous, native, at home

Inzwischen fühle ich mich in Deutschland heimisch.

origin

Seine Herkunft ist den Behörden immer noch unbekannt.

Native American

Die Indianer sind die ursprünglichen Bewohner Nordamerikas.

Indian

In deutschen Städten gibt es zahlreiche indische Restaurants.

Israeli

Die israelische Hauptstadt ist Jerusalem.

Italian

Italiener sind stolz auf ihre Traditionen.

Japanese

Die japanische Botschaft befindet sich, wie viele andere auch, in Berlin.

niederländisch (aoj) 4«

Dutch

ostdeutsch (adj) 4ix

East German

pakistanisch (aoj) i m

Pakistani

der Palästinenser, die Palästinenser ;<■

Palestinian

palästinensisch (adj) ti2 0 Palestinian

polnisch (ADJ) 33

Polish

der Russe, die Russen 20:

Russian

schweizerisch (adj) 3501

Swiss

Sowjetisch (ADJ) 3656

Soviet

der Ursprung, die Ursprünge 36:

origin

westdeutsch (adj) 40

West German

1.03 Fam ilie

Grundwortschatz

der Alltag 1952

workday,

daily routine

auf[wachsen.

growup

wuchs auf,

aufgewachsen iss

der Bruder, die Brüder 689

brother

die Ehe,

marriage

die Ehen 1278

Eltern (nur pl) 353

parents

die Famjlie, die Familien n.

family

die Generation,

generation

die Generationen

das Glück 765

Iuck, fortune

der Jugendliche, die Jugendlichen 934

adolescent

das Kind, die Kinder 106

child

Vincent van Gogh ist ein berühmter niederländischer Maler.

Er beschäftigt s ic h speziell mit ostdeutscher Geschichte.

Ich habe einen pakistanischen Freund, er kommt aus Islamabad.

Er lebt in Deutschland, ist aber ursprünglich Palästinenser.

In den palästinensischen Gebieten ist die politische Lage unsicher.

Maria kocht polnische Spezialitäten.

Er ist Russe und lebt mit seiner Familie in Moskau.

Nicole hat schweizerische Verwandte

Die sowjetische Fahne war rot.

Das Wort ist eindeutig italienischen Ursprungs.

Hamburg ist eine westdeutsche Stadt.

Um sechs Uhr aufstehen und dann zur Arbeit gehen ist für viele Menschen der Alltag.

Ich finde es schön, wenn Kinder in einer großen Familie aufwachsen.

Mein Bruder ist drei fahre älter als ich und heißt Sebastian.

Als sie heirateten, hatten sie beide schon eine gescheiterte Ehe hinter sich.

Meine Eltern haben sich beim Tanzen kennen­ gelernt.

Meine Familie ist mir das Wichtigste auf der Welt

Bei uns leben zwei Generationen unter einem Dach.

Das Glück, ein Kind auf die Welt zu bringen, konnte sie nicht beschreiben.

Jugendliche unter 18 Jahren dürfen die Veranstaltung nicht besuchen.

Als Kind wollte ich immer Schauspieler werden.

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0.

Sb.

3 N

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sieh kümmern noi

die Mama, die Mamas üm

die Mutter,

die Mütter 228

der Partner,

ra ë

p.

die Partner 1166

St.

O

y die Schwestern 778

die Schwester,

g*

"ro

[

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l/S

lu

V

Cu

er­

der Sohn,

die Söhne 450

stammen 972

die Tante,

die Tanten 16B

die Tochter, die Töchter 5 16

der Vater,

die Väter

take care of,

be concerned

mamma

mother

partner

sister

son

come ( from), descend

aunt

daughter

father

1.03 Fam ilie ► AufbauWortschatz

der Angehörige,

member,

die Angehörigen 22;

relative

auf |bringen, brachte auf, aufgebracht 25!

raise, find

auf Ikommen, kam auf,

come up, arise,

aufgekommen

25<

pay for

aufi passen 2 176

pay attention,

take care

das Baby, die Babys 2813

baby

der Bube, die Buben 2991

boy

der Ehegatte, die Ehegatten .

9

husband

erziehen, erzog,

bring up,

erzogen

educate

die Erziehung

upbringing,

education

die Geburt, die Geburten 21

birth

Sie kümmert sich sich ganz allein um ihre

Großmutter.

Mein erstes Wort war „Mama“.

Meine Mutter ist

nicht so streng wie mein Va

In einer Beziehung ist es wichtig, dass beide

Partner gemeinsame Interessen haben.

Meine Schwester ist drei Jahre älter als ich.

Sie hat einen Sohn, der fünf Jahre alt ist.

Er stammt aus einer reichen Familie.

Meine Tante wohnt in Hamburg.

Die Familie neben uns hat einen Sohn und

eine Tochter.

Der Vater von Paul hat morgen Geburtstag.

Sie hat nicht mehr viele Angehörige, nur noch eine Tante und einen Bruder.

Für die Probleme ihrer Kinder sollten Eltern Verständnis aufbringen.

Seit dem Tod ihres Mannes muss sie ganz allein

für

Sie muss oft auf ihre kleinen Geschwister aufpassen.

Sie

bekommt in wenigen Tagen ihr erstes Baby.

ihre Kinder aufkommen.

Als ich noch ein Bube war, habe ich viel Unsinn angestellt.

Darf ich Ihnen meinen künftigen Ehegatten vorstellen?

Ich möchte meine Kinder zu selbstständigen und offenen Menschen erziehen.

Tom hat keine gute Erziehung und ist ein schwieriges Kind.

Die besten Wünsche zur Geburt Ihrer Tochter'

Geschwjster (nur pl) jo9

siblin gs

die Großmutter,

gran d m oth er

die Großmütter 2S

der Großvater,

gran d fath er

die Großväter mi

hinterlassen,

leave

hinterließ,

hinterlassen 25

der Nachwuchs ,t>i?

offspring,

new generation

die Oma, die Omas 3o;

grand m a

der O nkel,

uncle

die Onkel 28:

der Papa,

daddy

die Papas 22:

die Scheidung, die Scheidungen 379c

divorce

das Umfeld 2126

milieu

versorgen 2092

supply,

look after

Verwandte 2385

relative

Mein Vater hat drei Geschwister.

Oer kleine junge hat seine Großmutter nach

der Schule besucht.

Der Großvater hat Süßes für die Kinder seines

Sohnes gekauft.

Als er starb, hat er seinen Kindern ein großes Vermögen hinterlassen.

Die Familie neben uns mit den zwei Kindern hat schon wieder Nachwuchs bekommen.

Meine Oma wird dieses jahr 85

Meine Mutter hat zwei Brüder und mein Vater

drei, also habe ich fünf Onkel.

Der Papa von meinem Papa ist mein Großvater.

Vor zwei Monaten haben seine Eltern die

Scheidung beantragt.

Seine Mutter kommt aus einem anderen

sozialen Umfeld als sein Vater.

Er versorgt seine kranke Mutter bereits seit drei Jahren.

Zum 50. Geburtstag meiner Mutter kommen alle Freunde und Verwandten.

1.04

Äußeres Erscheinungsbild

Grundwortschatz

auf Italien, fiel auf, aufgefallen 1579

stan d out. notice

Mit diesem außergewöhnlichen Kleid fiel sie auf der Feier sofort auf.

aus|sehen, sah aus, ausgesehen 3&0

appear, look

In deinem neuen Anzug siehst du sehr schon aus.

dick (ADJ) 1124

th ick, fat

Neue Studien zeigen: Viele Kinder in Deutschland sind zu dick.

dünn (adj) 1791

th in

Inga hat stark abgenommen. Sie ist dünn und wiegt nur noch 50 Kilogramm.

die Figur, die Figuren hho

figure

Sie hat eine perfekte Figur.

das Gesjcht, die Gesichter 36:

face

Nach dem Sport ist mein Gesicht immer total rot.

die Gestalt,

shape, form .

Dass Andreas regelmäßig Sport treibt, sieht man

die Gestalten 1 u

figure

an seiner kräftigen Gestalt.

groß, größer,

big, large,

China ist ungefähr so groß wie Europa.

am größten 74

great

das Haar, die Haare 794

individuell (aoj) 1005

klein (adj) 114

kräftig (aoj) 1687

normal (adj) 653

ordentlich (adj) 1940

perfekt (adj) i 9R0

rjesig (ADj) 1452

schön (ADJ) 164

toll (ADJ) 965

,

nair

individual

small, little

strong

normal

neat, proper,

Nicole hat schwarze, kurze Haare.

Für viele Menschen

ist ihre individuelle Freiheit

sehr wichtig.

Der Junge ist

blond

und ziemlich klein für sein

Alter.

Mein Bruder

macht viel Sport. Dadurch ist er

sehr kräftig geworden.

Ohne seine auffällige Jacke sieht er ganz

normal aus.

Er wirkt sehr ordentlich.

orderly

perfect

Der Anzug sitzt perfekt - du siehst heute wirklich

gut aus!

enorm ous

Mein Nachbar ist riesig, er ist fast zwei Meter

groß.

beautiful,

Er trägt eine schöne Brite.

pleasant, good

great, terrific

Das schwarze Abendkleid sieht an dir einfach

toll aus.

1.04 Äußeres Erscheinungsbild ► Aufbauwortschatz

attraktiv (adj) 2501

 

attractive

Dieser australische Schauspieler ist wirklich attraktiv!

auffällig (ADJ) 3548

conspicuous

Ich finde, dein Großvater hat ein sehr auffälliges Gesicht.

blond (ADJ), blonder,

blond

Sie hat blonde

Haare und blaue Augen.

am blondesten

3sw

die Brille, die Brillen 3428

 

glasses

Silke braucht eine neue Brille, sie sieht nicht mehr gut.

die Erscheinung,

phenomenon,

In der Gesellschaft wird auf die äußere

die Erscheinungen

'

appearance

Erscheinung viel Wert gelegt.

hässlich (ADJ) 3888

 

ugly

In diesem Stadtviertel stehen viele hässliche Häuser.

hübsch (adj),

hübscher,

 

pretty

Das Hemd hat eine hübsche Farbe.

am hübschesten 23w

 

der Riese, die Riesen 2 98

 

giant

Mit einer Größe von über zwei Metern gleicht er einem Riesen.

schlank (adj)

3791

slim

Meine Großmutter ist schlank und hat braune Augen.

die Schönheit, die Schönheiten : 792

 

beauty

Die Schönheit der Stadt erkennt man erst auf den zweiten Blick.

Informationen

P e rso n a lie n ,

1.05 Charakter und Temperament ► Grundwortschatz

aufmerksam (adj) 1787

attentive

ehrlich (adj) iai9

honest

ernst (ad]), ernster,

serious

am ernstesten 10

freundlich (ad]) 1555

friendly

froh (adj), froher,

happy

am froh(e)sten 142

lieb (adj) 809

dear, kind

menschlich (adj) 859

human

nett (adj), netter, am nettesten i486

Offen (ADJ) 384

open

ruhig (ADJ) 907

quiet, calm

stolz (adj), stolzer, am stolzesten iss:

proud

streng (adj) 1226

strict

der Typ, die Typen 1172

type

typisch (adj) 1078

typical

Er ist immer sehr aufmerksam zu alteren Menschen.

Ein ehrlicher Mensch sagt meistens, was er denkt.

Martin war oft sehr lustig, aber bei der Arbeit

immer ernst.

Unsere Sekretärin ist zu Mitarbeitern und Kunden

immer freundlich.

Singen macht froh.

Er ist ein lieber Junge und macht seinen Eltern

nie Ärger.

Die Abteilungsleiterin behandelt ihre Mitarbeiter

sehr menschlich.

Die neue Freundin von Martin scheint sehr nett

zu sein.

Sie hat eine sehr offene Art.

Auch bei Problemen bleibt er bei der Arbeit

immer ruhig.

Wir sind sehr stolz auf dich.

Unsere Lehrerin ist sehr streng und bei den Schülern nicht beliebt.

Mein Bruder ist ein ganz ruhiger Typ.

Man erkennt sie sofort an ihrem typischen Lachen.

sich verhalten, verhielt,

behave,

Im Krankenhaus muss man sich als Besucher

verhalten 627

react

ruhig verhalten.

der Wille 1784

will

Er hat einen starken Willen und hat nicht viele Probleme.

1.05 Charakter und Temperament ► Aufbauwortschatz

auf|führen

perform

bescheiden (adj) 1

m odest

blöd (adj), blöder,

stupid,

am blödesten 2

dum b

der Charakter,

character

die Charaktere

Es wäre schön, wenn unser Mitbewohner sich beim nächsten Besuch meiner Eltern normal aufführen würde.

Sie ist bescheiden, obwohl sie sehr erfolgreich ist.

Sei doch nicht blöd.

Meine Schwester hat einen schwierigen Charakter.

charakterisieren 3429

charakteristisch (adj) 328 )

diskret (adj), diskreter, am diskretesten 32°

dumm (adj), dümmer, am dümmsten 2518

durcheinander (adv) 343 i

dynamisch (adj) 260?

empfjndlich (adj) 3 183

die Fassung, die Fassungen 5875

flexibel (adj), flexibler, am flexibelsten 3004

fröhlich (adj) 3190

die Geduld r

großzügig (ADJ) 3 '-2

hilflos (ADJ),

hilfloser, am

hilflosesten 3987

intellektuell (adj) 2773

intelligent (adj),

intelligenter, am

intelligentesten 3470

die Intelligenz 3610

klug (adj), klüger, am klügsten 301

komisch (adj) 2255

konsequent (adj),

konsequenter, am

characterize

characteristic

discreet,

confidential

stupid

confiised, in a mess

dynamic

sensitive

version, frame.

composure,

socket

flexible

cheerfiil

patience

generous

helpless

intellectual

intelligent

intelligence

clever

fiinny, stränge

consistent

Würdest du ihn als einen großzügigen Menschen charakterisieren?

Die Brille ist charakteristisch für ihn.

Bitte verhalten Sie sich diskret.

Das war eine dumme Entscheidung.

Nach unserem Treffen war ich ganz durcheinander.

Gesucht wird ein junger und dynamischer Mann.

Wenn sein Bruder ihn ärgerte, reagierte er oft sehr empfindlich.

Ich lasse mich nicht so oft aus der Fassung bringen, aber nach dieser Begegnung war ich wirklich durcheinander.

Sie ist sehr flexibel in ihren Entscheidungen.

Meine Mutter hat einen fröhlichen Charakter und lacht oft.

Mit etwas Geduld geht bei schwierigen Situationen alles besser.

Mein Onkel war so großzügig, mir sein Auto für eine Woche zu geben. Damit können wir in den Süden fahren!

Als er das Baby im Arm hatte, wirkte er sehr hilflos.

Das war ein sehr intellektueller und guter Beitrag.

In diesem Seminar sind zwei seteintelligente Studenten.

Seine Intelligenz hat ihm schon viele Erfolge gebracht.

Mein Sohn ist sehr klug, er besucht das Gymnasium.

Manchmal trägt er ungewöhnliche Kleidung und sieht komisch aus.

In allem, was er tut, ist er sehr konsequent.

konservativ (adj) 2105

conservative

lebendig (ADJ) 2546

lUStig (ADJ) 22t

merkwürdig (adj)

moralisch (adj) 26

nachdenklich (adj ) 59t

neugierig (adj) 2849

optimistisch (adj) 39t

die Persönlichkeit,

die Persönlichkeiten

living, lively

funny,

enjoyabie

stränge

moral

thoughtful

curious

optimistic

personality,

celebrity

sanft (adj), sanfter, am sanftesten 2375

sorgfältig (adj) 211 careful

soft, gentle

treu (ADJ) 3358

faithful

übertreiben, übertrieb,

exaggerate

übertrieben 3öc

unsicher (adj) 28C

uncertain

die Unsicherheit, die Unsicherheiten 3248

uncertainty

die Verhaltensweise,

behavior

die Verhaltensweisen

verlegen (adj) 3521

embarrassed

vernünftig (adj) m

sensible

die Vernunft 3685

reason

verrückt (adj), verrückter, am verrücktesten 2

crazy

Sie ist in einer konservativen Familie aufgewachsen, ihre Eltern haben sie sehr kontrolliert.

Als Kind habe ich viel geträumt und hatte eine sehr lebendige Fantasie.

Er erzählt seinen Kindern gerne lustige Geschichten.

Unser neuer Kollege verhält sich manchmal etwas merkwürdig.

Diese Entscheidung ist moralisch nicht zu vertreten.

In den letzten Wochen wirkt Maria sehr nachdenklich.

Neugierigen Fragen gehe ich meistens aus dem

Weg.

Man sollte immer optimistisch in die Zukunft schauen.

Mit seiner schwierigen Persönlichkeit passt er nicht so gut ins Team.

Sie ist ein sanfter und lieber Mensch.

Unsere Sekretärin macht ihre Aufgaben immer sehr sorgfältig.

Mein Hund ist gestorben. Er war mir immer ein treuer Freund.

Du übertreibst, wenn du sagst, dass ich der Beste bin.

Sie ist unsicher, wenn sie vor vielen Menschen sprechen muss.

Das stets verlegene Gesicht ist ein Zeichen für seine Unsicherheit.

Seine Verhaltensweise anderen Menschen gegenüber lässt auf seinen Charakter schließen.

Wenn man mich in der Öffentlichkeit lobt, werde ich oft verlegen.

Bitte sei vernünftig, und zieh die Jacke an, es ist kalt draußen.

Manchmal fehlt es dir an Vernunft.

Ich bin vor Angst fast verrückt geworden.

zur Person

Personalien, Informationen

nr

das Wesen, die Wesen 20

zu!trauen 3831

zuverlässig (adj)

being, creature, nature (of sth)

believe sb capable

ofsth

reliable

Sein offenes und freundliches Wesen kommt

bei allen gut an.

Er traut es sich zu, das Fest ganz allein zu organisieren.

Er arbeitet schnell und zuverlässig, wir haben mit ihm nur gute Erfahrungen gemacht.

1.06 Freizeitbeschäftigung, Interessen und Hobbys ► Grundwortschatz

aktiv (.ADJ) 863

active

die Aktivität, die Aktivitäten 1434

activity

begeistern 1344

inspire, be

enthusiastic

beschäftigen 802

be busy, deal with, employ

erfüllen 753

grant, fulfill

die Fähigkeit,

ability,

die Fähigkeiten 1190

capability

das Foto, die Fotos 139

photograph

die Freizeit 1156

spare time

gefallen, gefiel,

piease

gefallen 53;

gern, gerne (adv) 236

gestalten 1376

shape, design

das Hobby, die Hobbys 1422

hobby

das Instrument, die Instrumente bi

instrument

interessant (adj),

interesting

interessanter, am

interessantesten 53

das Interesse, die Interessen 395

interest

interessieren 424

interest

lieber (adv) 756

rather

das Lied, die Lieder

song

Er ist politisch sehr aktiv. Demnächst will er in

eine Partei eintreten.

Bei schönem Wetter mögen wir Aktivitäten

im Freien.

Für Fußball kann ich mich nicht begeistern.

In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit klassischer Musik.

Ihr Hobby Tanzen erfüllt sie sehr.

Zum Studieren gehören auch soziale Fähigkeiten.

Möchtest du die Fotos von unserem letzten Urlaub sehen?

In meiner Freizeit gehe ich gerne ins Kino.

Es gefällt mir, gemeinsam mit Freunden Museen zu besuchen.

Ich esse gerne Fleisch.

In ihrer Freizeit gestaltet sie musikalische Nachmittage für Kinder.

Mein größtes Hobby ist Radfahren.

Ich würde gern ein Instrument spielen können.

Das Buch ist sehr interessant.

Mein Interesse liegt eher bei der Kunst als beim Sport.

Ich interessiere mich sehr für moderne Kunst.

Ich gehe gerne schwimmen, aber lieber fahre ich Fahrrad.

Wenn wir das Lied zu zweit singen, klingt es besser.

die Lust, die Lüste m .

desire

malen 1059

paint

die Musik 471

m usic

regelmäßig (adj) m

regulär

sammeln 1326

collect,

gather

sjngen, sang,

sin g

gesungen 981

der Spaß, die Späße 668

fun

der Ton,

sound, tone,

die Töne 1409

clay

vor Inehmen,

plan

nahm vor,

vorgenommen 1289

zeichnen 1811

draw

1.06

Freizeitbeschäftigung, Interess

ablenken 3835

distract,

deflect

ab|spielen 3058

play

der Ausgleich 32

balancing,

com pensation,

change

aus(probieren 3408

try out

die Begeisterung 3275

enthusiasm

erfreuen 3300

please,

take pleasure

die Erfüllung 3184

fulfillm ent

fangen, fing,

catch

gefangen 2612

die Fantasie,

im agination,

die Fantasien 2709

fantasy

fernsehen, sah fern, ferngesehen 106Q

watch tv

formen 3189

form

Ich hätte Lust, heute Fußball zu spielen.

In ihrer Freizeit malt meine Freundin gern Landschaften.

jupp lebt für die Musik.

Ich gehe regelmäßig ins Sportstudio und trainiere mindestens eine Stunde.

Wenn er am Fluss spazieren geht, sammelt er gern Steine.

Ulrike singt schon seit sechs Jahren in einem

Chor.

Wenn sie sich am Nachmittag mit Freunden trifft,

hat sie immer sehr viel Spaß.

Beim Singen trifft sie auch die ganz hohen Töne.

Sie hat sich vorgenommen, am Wochenende ihre Freundin in Weimar zu besuchen.

Sie zeichnet am liebsten Pflanzen und Bäume.

und Hobbys ► AufbauWortschatz

Er lässt sich oft durch seine Hobbys von der Arbeit ablenken.

Die CD mit Musik von Beethoven spielte er mehrmals am Tag ab.

Als Ausgleich für seinen anstrengenden Beruf treibt er Sport.

In meiner Freizeit probiere ich gern neue Instrumente aus.

Mit großer Begeisterung unterstützen sie ihre Mannschaft.

Ich bin sehr erfreut über Ihren Besuch.

In dieser Arbeit habe ich meine Erfüllung gefunden.

Er geht gern an den See. um Fische zu fangen.

Mit etwas Fantasie könnte man dieses Spiel noch viel interessanter machen.

Wenn mir langweilig ist. lese ich ein Buch oder sehe fern.

Die Kinder formen Figuren aus Sand.

zur Person

Personalien, Informationen

m

fotografisch {AD]) *588

photographic

Diese fotografische Aufnahme zeigt eine Kirche

 

aus dem 18. jahrhundert.

jagen

hunt

In seiner Freizeit jagt er im Wald Tiere.

kleben

 

stick

Die Kinder kleben im Kindergarten bunte Bilder auf Papier.

kreativ (adj) 3Kc

Creative

Sie hat viele Blumen gepflanzt und sehr kreativ gestaltet.

ihren Garten

die

Kreativität

>

creativity

Der Kreativität sind beim gesetzt.

Malen keine Grenzen

die

Leidenschaft,

passion

Das Singen ist eine große

Leidenschaft von ihr.

die Leidenschaften <

 

musikalisch (adj) 221.8

musical

Kinder sollten schon früh musikalisch gefördert werden.

reiten, ritt.

 

ride

Sie reitet oft auf ihrem Pferd über die

Felder.

geritten *229

 

der Rhythmus,

 

rhythm

Sie mag besonders Musik mit schnellen

die Rhythmen

.

*

Rhythmen.

spazieren

 

go for a walk

Sie geht gern mit ihrem Freund im Park spazieren.

die Stille 25«

peace, silence

Sie genießt die Stille des Waldes.

das Talent, die Talente ;t

talent

Meine Schwester

besitzt musikalisches Talent.

die Unternehmung,

untertaking.

Tennisspielen ist eine sportliche Unternehmung.

 

die Unternehmungen

venture

verwirklichen i r

 

put inpractice,

Sie hat ihren Traum von einer eigenen

 

caiTyout

Ausstellung verwirklicht.

vor ziehen, zog vor,

prefer

Was ihre Hobbys betrifft, so zieht sie die

vorgezogen 2585

Fotografie der Malerei

vor.

wandern 2020

 

hike

An den Wochenenden wandere ich gern durch die Wälder.

1.07 Religion ► Grundwortschatz

christlich (adj) i7t>i

Christian

der Geist

v

mind. spirit

die Gemeinschaft, die Gemeinschaften uw

community

der Gott, die Götter 491

god

heilig (ad]) 722

holy

der Jude, die Juden 1 u

Jew

Die christliche Religion ist sehr

Körper und Geist beeinflussen sich gegenseitig. Die Gemeinschaft trifft sich einmal in der Woche.

Viele Menschen, die an Gott glauben, am Sonntag in die Kirche.

alt.

gehen

In

In Deutschland leben heute ca. 100000 Juden.

Indien gilt die Kuh als heiliges Tier.

jüdisch (adj) 10.

Jewish

Oie größte jüdische Gemeinde Deutschlands lebt in Berlin.

katholisch (adj) im

Catholic

die Kjrche, die Kirchen 52>

church

der Pfarrer, die Pfarrer i98i

pastor

religiös (adj) in

religious

die Religion, die Religionen h/m

religion

das Schicksal, die Schicksale 1983

fate