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GESCHICHTE

der

liturgischen Gewänder des Mittelalters

oder

Entstehung und Entwicklung

der

kirchlichen Ornate und Paramente

in Rücksicht auf Stoff, Gewebe, Farbe, Zeichnung, Schnitt und rituelle Bedeutung nachgewiesen

&urd) 3« fjrmd}e3l60ir Zungen niä ufert

Canonicus J) r FE. BOCK,

Päpstlichem Geheim-Kämmerer,

Bitter des Ordens der eiserne» Krone, des Guelphen-Ordens, des

Spanischen Ordens 0*1». III. von der unbefleckten Empfängnis*, MitgUed

haltung der Kunstdenkmä.er in Preuseen, MitgUed des Gelehrten-Ausschusses

Nürnberg, Ehren-Mitglied des Diöcesan-Kunst-Vereins zu Paderborn, Mitglied des

Kronen-Ordens III. Ol. nnd des Königl

der König!. Commission zur Er-

des germanischen Museums z

Alterthums-Vereins zu Wien

des h.stor.schen Vereins von Steiermark zu Gratz und des histor.-archäolog. Vereins zu

des archSolog. Instituts voa Grossbritanien und Irland, Correspondent des K. K. Museums für Kunst nnd In-

Trier, Ehren-Mitglied

dustrie in Wien etc. etc.

Mit einem Vorworte

Dr. Georg- Müller,

Bischof von Münster.

ZWEITER BAND.

Bonn,

Verlag- von Max Cohen & Sohn.

MDCCCLXVI.

BY

147

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COLONTiE, fi. Aprilis 1 8GU

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IMPRIMATUR

VIC. ARCH. IN SPIR. GEN.

Dr. BAUDEX

EPI8C. ARETH. I. P.

DEC. ECCL. METR.

ET PR-SL. DOM. PONT. SOL. ASS,

Die Uebersetzung in fremde Sprachen wird vorbehalten.

401218

Druck von C. II. Georgi in Aachen.

INHALTS-VERZEICHNISS.

Capitel V.

Form, Enlwickelang und künstlerische Gestaltung der bischöflichen Pontiflcal-Ornate

in deu verschiedenen Zeitabschnitten des Mittelalters.

Seite 1236.

1. Die Pontifieal- Strümpfe,

,,tibialia, caligae a

Kirchliche Vorschrift über das

Tragen der liturgischen Ge-

wänder; Kleidung des Bischofs

ausserhalb der Kirche Faltenreiches Untergewand des Bischofs Die bischöflichen Strümpfe seit

Gregor d. Gr. bis auf Gregor VII.

Seidene Pontifieal- Strümpfe seit

dem XII. Jahrh

Die kaiserl. Tibialien im Schatz

zu Wien

Die Pontifical-Strümpfe vom XIII.

bis XV. Jahrh

2. Die Sandalen „sandalia, cal- ceamenta, soeculi 11

Veränderung in der Fussbeklei-

Seite

Seite

3. Das Schultertuch. „amictus,

2

super-humerale"

19

Das Humerale in der frühchrist-

lichen Zeit

19

Das Humerale bis zum X. Jahrh.

20

3

Das Humerale seit dem XI. Jahrh. 20

Verzeichniss von Humeralien aus

3

verschiedenen Inventarien

21

Das Humerale vom XII. bis XVII.

4

Jahrh Veränderung des Humerale seit

24

6

dem XVI. und XVII. Jahrh. Noch erhaltene Humeralien aus

.

26

7

dem XIV. bis XVII.

27

Ausdehnung des Humerale

27

8

Kirchliche Verordnungen darüber

28

Anlegungsweise des Humerale . 29

10

4.DieAlbe „alba,camisia, poderis"

31

Die verschiedenen Benennungen 32

dung seit Gregor d.

11

Verschiedenheit der fränkischen

und römischen Die Fussbekleidung bei den alten

11

Bömern und in der Kaiserzeit 11

Die Kömischen Pontificalsandalen zur Zeit der Karolinger u. der

Ottonen

12

Die ältesten, noch erhaltenen San- dalen im Kloster zu Altaich .

13

Die kaiserlichen Sandalen im

Schatz zu Wien

13

Sandalen des Erzb. Arnold v. Trier aus der 2. Hälfte des XII. Jahrh.

14

Die Sandalen im XII. und XIII. Jahrh

15

Die Sandalen im XIV. und XV. Jahrh

16

Päpstliche Sandalen Die bischöflichen Sandalen seit

der Renaissance

17

18

Farbe und Stoff

33

Seidene Alben nach denr X. Jahrh.

33

Schnitt derselben

34

Beschreibung einer noch erhalte-

nen Albe aus dem Schluss des

XIV Jahrh

35

Künstlerische Ausstattung der Albe

.

36

Die reichere Albe, alba parala

37

Eine kunstreich gestickte Albe

ehemals auf Monte Cassino, Ge-

schenk der Kaiserin Agnes

37

Beschreibung einer Albe im Dom

zu Freising aus dem^XI. Jahrh. 38

Die Albe im XII. Jahrh.

39

Kostbare Albe des Normannen-

 

Königs Wilhelm II. Schatzkammer zu Wien

in

der

40

Verzeichniss von Alben aus meh- reren Inventarien des XII. und

XIII. Jahrh

42

Alben aus dem XIV. Jahrh.

.

.

43

IV

1

Seite

Die Albe im XV. Jahrh. Bedeutung der ornamentalen Be-

45

satzstücke an der Albe

 

46

Beschreibung einer noch erhalte-

aus

dem

nen reichen Albe Schluss des XV. Jahrh.

Veränderung in der ornamentalen

47

Ausstattung der Albe seit dem

XVI.

Jahrh

48

Noch erhaltene Alben dieser Pe-

riode

49

Geschmacklosigkeit der beiden letzten Jahrhunderte

50

5. Der Gürtel, „baltheus, zona,

cingidum"

 

50

Der Gürtel im VIII. und IX. Jahrh.

5

Kaiserlicher Gürtel aus d. X. Jahrh. Kostbarer Kaisergürtel unter den

52

deutschen

54

Noch ein anderes cingulum imperiale

55

Gürtel der h. Elisabeth

56

Die verschiedenen Namen des

Gürtels im Mittelalter und ihre

Unterscheidungen

57

Verzeichniss von Gürteln aus äl- teren Inventarien Ein Gürtel aus der letzten Hälfte

58

des XV. Jahrh

.59

Ein reich gewirkter Gürtel aus

dem XVI. Jahrh

60

Die einf. Gürtel des Mittelalters 61

Veränderung der Gürtel seit dem

61

XVI. Jahrh

Länge und Anlegungs-weise des

Gürtels

61

6. Stola und Manipel „ora-

rium, stola; mappula, manipula,

phanon li

62

Ursprung der Stola

63

Künstlerische

Ausstattung der

Stola vom VI. bis XII. Jahrh.

64

Stole und Manipel des h. Anno .

66

Eine andere Stole aus dem XI.

Jahrh

67

Eine dritte aus dem XII. Jahrh.

68

Stole des h. Bernhard in der Lieb-

frauenkirche zu Trier

68

Drei alte Stolen zu Andechs bei

München

69

Seite

Stole und Manipel griechischer

Arbeit im Münster zu Aachen 70

Ein Seitenstück dazu im Dom zu

Kaschau

70

Verzeichniss von Stolen aus In- ventarien des XI., XII. u. XIII.

Jahrh

71

Die Stole in der gothischen Kunst-

epoche ein integrirender Theil

des Messgewandes

72

Stolen zu Danzig und zu Halber-

 

stadt aus d. XIII. bis XVI. Jahrh. Beschreibung einer reich gestick-

 

73

ten Stole des XIV. Jahrh. Prachtvolle Kaiserstole aus dem

.

.

74

XIV. Jahrh. in der Schatzkam-

 

mer zu Wien

74

Die Stole im XIV. und XV. Jahrh.

 

76

Die Stole vom XV— XVIII. Jahrh.

77

Ursprung und Form des Manipels

 

vom VIII. bis Xm. Jahrh.

.

79

Beschreibung eines bischöflichen Manipels aus dem XII. Jahrh.

80

Anlegung des Manipels

81

Länge und Farbe desselben .

.

82

Bemerkung für Maler und Bild-

hauer betreffs des Manipels

.

83

7. Die Diakonatsgewänder,

„dalmatica, tunicella" Warum der Bischof in pontificali-

83

bus auch diese Gewänder trägt 83 Seit wann dieser Gebrauch datirt 84

Zwei verschiedene Dalmatiken und

ihre Benennungen Farbe dieser Gewänder in dem

85

frühen Mittelalter

85

Unterschiede der Dalmatik von

der Tunicelle

86

Die Dalmatik auf bildlichen Dar- stellungen bis zum XII. Jahrh. 88 Noch erhaltene Dalmatik im

Schatze von St. Ambrosius zu Mailand aus dem XL

88

Beschreibung zweier reichen Dia-

konatsgewänder im Dom zu

Halberstadt aus dem XII. Jahrh.

88

Dalmatik auf einer Tempera-

Malerei in St. Gereon zu Cöln

aus dem XIII. Jahrh.

89

V

Seite

Diakonatsgewänder an Statuen

Seite

Noch erhaltene Caseln mit frei

der Dome

zu

Chartres und

gestickten Laubornamenten auf

 

Rheims

90

glattem Stoffe

 

112

Die Diakonatsgewänder im XIV.

Erklärung des gestickten Baumes

Jahrh

91

auf Caseln dieser Art.

.

.

.113

Verschiedenheit in der Ausstattung

Angaben älterer Schriftsteller über

der italienischen Dalmatiken

reiche

Messgewänder

ihrer

von den deutschen und fran-

Zeit

 

114

zösichen

92

Pallium S. Henrici im Schatz

 

zu

Die s. g.

dalmatica Leonis III. zu

Bamberg

114

Rom

94

Casel

der Königin Gisela

 

im

Tunica stricta als kaiserliches Un-

Schatz zu Ofen

 

115

tergewand im Schatz zu Wien 95 Kaiser -Dalmatik im Schatz zu

Berichte von Schriftstellern des

X. und XL Jahrh. über reiche

Wien

95

Caseln

116

Ausdehnung

der Diakonenge-

Dessgleichen aus dem XII. Jahrh. 117

wänder

96

Hoher Aufschwung in der Orna-

 

Grösse der Tunicelle

 

97

mentation der Casel seit dem

Veränderungen an der Dalmatik

XIII. Jahrh

 

117

seit dem Ausgang des XV. Jahrh.

9 8

Angaben des Schatzverzeichnisses

Beschreibung einer Dalmatik aus

von Anagni

 

118

der

zweiten Hälfte des XV.

Dessgleichen von St. Paul in Lon-

Jahrh

Weitere Veränderungen und Ver-

einfachung der bischön. Dia-

konengewänder seit dem XVI.

Jahrh.

.

8. Das Messgewand, „paenula,

planeta, casula"

.

.-

.

.

.

99

don,

Schluss des XIII. Jahrh. 119

Die Casel im XIV. u. XV. Jahrh.

 

nach Angaben

a. des Schatzverzeichnisses von

 

100

St. Veit in Prag (1387)

.

.

.120

b. des Schatzverzeichnisses des

.101

Domes von Olmütz (1435) .

 

.122

Stoff, Farbe und Musterung der

Casel vom VIII. bis XI. Jahrh. 102

Die Casel seit Schluss des XV. Jahrh. 1 23

Angaben eines Nürnberger In-

Die Textur des Stoffes

.

.

.

.104

ventars des XVI.

.

.124

Beschaffenheit der Musterungen . 1 05

Veränderungen in der Casel-

Künstleriche Ausschmückung der

Stickerei

124

Casel

105

Abweichende

Gestaltung

des

Technische Ausdrücke für die ge-

Kreuzes in Italien und Frank-

 

stickten Theile

106

reich

125

Gestalt und Entwickelimg der ver-

Später auch in den nördlichen

zierenden Bandstreifen im IX.,

Ländern

126

X. und XI. Jahrh

106

Ursache dieser Veränderung

.

 

.126

Ursprung des Caselkreuzes im

Doch erhält sich

auch die alte

XI. Jahrh

107

Kreuzform noch bis in's XVI.

Die Casel seit dem XII. Noch erhaltene Caseln der roma-

108

Jahrh., namentlich in Deutsch- land

127

nischen Kunstepoche

.

.109

Beschreibung einer solchenPracht-

Beschreibung zweier hervorragen-

Casel derPfarrkirche zu Erkelenz

128

den Caseln des XII.

110

Beschreibung einer reichen Casel

Einfachere Gewänder derselben

im Schatz zu Wien aus der Mitte

Epoche

111

des XV. Jahrh

128

VI

Seite

9. Die Pontificalhandschuhe,

„chirothecae, manicae"

131

Anlegung der Handschuhe in der

Reihenfolge der bischöflichen

Ornate Symbolische Bedeutung derselben

131

(Autoren über)

132

Die Handschuhe im apostolischen

Zeitalter nicht im Gebrauch . 132

Bemerkungen über ihren Ge-

brauch

Epoche

in

der

classischen

Allgemeiner Gebrauch der Hand-

schuhe im Norden seit dem VII. Jahrh. ; ihre Benennung

Liturgischer Gebrauch bei den

Bischöfen Gallien's seit dem

VI. Jahrh

132

.133

133

Zeugniss für den liturgischen Ge-

134

Dessgleichen aus dem X. Jahrh. 134

Urbau II. gestattet dem Abt Hugo

von Cluny das Tragen der Hand-

brauch aus dem VIII.

schuhe und der übrigen bischöf- lichen Ornate

134

Gleiche Auszeichnung der Aebte

von Monte Cassino

134

Gebete bei

der Anlegung der

Handschuhe

134

Die bischöflichen Handschuhe seit

dem XL Jahrh

135

Stoff, Anfertigung und Verzierung

der bischöflichen Handschuhe

im XL und XII. Handschuhe an einem bischöfl.

Standbild des Domes v. Chartres 136

Funeralhandschuhe Heinrich's VI. 137 Beschreibung der Kaiserhand-

.

.135

schuhe im Schatz zu Wien .

Noch erhaltene Pontificalhand-

.137

schuhe aus dem XIII.

138

Die Handschuhe nach Inventarien

des XII. bis XIV. Jahrh.

.

. 140

Farbe der bischöfl. Handschuhe. 142

Vorschrift des h. Karl Borromäus

über die Farbe

143

Gebrauch der Handschuhe Die bischöfl. Handschuhe vom

143

XIV. bis XVI. Jahrh

144

Der Wärmapfel

Beschreibung von Pontificalhand-

schuhen aus einem Schatzver-

zeichniss des XV. Jahrh.

.

Seite

145

.145

Gestrickte oder gewebte Hand-

schuhe seit dem XVI.

146

Noch erhaltene Handschuhe aus

dem Schluss des XV. Jahrh.

. 147

Dessgleichen aus dem XVI. Jahrh. 147

Völlige Modernisirung der bischöfl.

Handschuhe im XVIII. u. XIX.

Jahrh

148

10. Die bisehöfliche Infel,

„infula, müra u

148

Streitfrage über den Ursprung der

Miter

Die bischöfliche Kopfbedeckung

in den ersten christlichen Jahr-

hunderten

Die Gestalt derselben

Berichte von Schriftstellern des

IV. bisVLII. Jahrh. über priester-

148

149

151

liche und bischöfliche coronae . 151

Gestalt dieser coronae

Votivkronen von Guarrazar

.

153

.153

Abbildung einer Corona in einem

angelsächsischen Manuscript des

X. Jahrh

154

Zweck dieser bischöfl. coronae

. 154

Die bischöfliche Kopfbedeckung

auf alten Bildwerken bis zum

X. Jahrh

155

Schwanken in der Form der bi-

schöflichen Kopfbedeckung bis

zum XII. Jahrh

156

Aelteste noch erhaltene Mitern aus dem XI. und XII.

157

Die bischöfliche Kopfbedeckung im Morgenlande

158

Die päpstliche Tiara

159

Unterschied der Tiara von der

Mitra Beschreibung päpstlicher Tiaren

aus dem XII. Jahrh

160

161

Die päpstliche Mitra seit dem XL

Jahrh. und ihr Einfluss auf die

Gestaltung der bischöfl. Miter 161 Streben der Päpste, die Römische

Miter durchzuführen .

,

.

.163

VII

Seite

Verleihung der Römischen Miter an Bischöfe als Auszeichnung . 163

Die Miter seit dem XII. Jahrb.; ihre Bestandteile

164

Unterschied der bischöfl. Miter

von der des Abtes Auszeichnung weltlicher Fürsten

165

durch Verleihung des einer

Mitra ähnlichen pileus . Gestalt und Verzierungsweise der-

.

.

.166

Seite

Zwei Prachtmitern dieser Periode

im Dom zu Limburg und im

Dom zu Gran

184

Wiederaufleben des bessern Ge-

.184

schmacks in der Neuere Schöpfungen

11. Das erzbischöfl. Pallium 186

Das Pallium in der classischen

Zeit und im Byzantinischen Reiche

186

184

selben im XII. und XIII. Jahrh. 166

Das Pallium in der latein. Kirche 187

Mitra des h. Thomas von Canter-

Ursprung des liturgischen Palliums

188

bury

168

Gestalt und Ausschmückung des-

Mitra des h. Wolfgang zu Regens-

selben in den ersten christlichen

burg

169

Jahrhunderten

189

.189

Eine dritte aus der zweiten Hälfte

Pallium des h. Gregor d.

des XII. Jahrh

 

169

Pallium des Bischofs Maximianus

 

170

auf dem Mosaik von St. Vitale 189

Herkunft derselben Mitra pretiosa aus dem Schatz von

St. Peter in Salzburg .

.170

Das erzbischöfliche Pallium seit dem Schluss des XL Jahrb.

. 190

.

.

Mitra pretiosa

im Museum zu

 

Aenderung in der Ausdehnung

Beauvais

172

und Anlegungsweise .

.

.

.190

Mitra pretiosa

von St. Zeno zu

Pallien auf Grabmälern

.

.191

Verona

173

Noch erhaltene Pallien der hei-

Vier Mitern im Domschatz von

ligen Erzbischöfe Willigis und

Anagni, worunter eine mit ge-

Anno

191

malten Stäben

174

Literatur über die Pallien .

.

.191

Verzeichniss noch erhaltener älte-

Symbolische Bedeutung des Pal-

ren Mitern

175

liums

,

. 192

Beschreibung von Mitern aus

Das Pallium bis zum Schluss des

älteren Schatzverzeichnissen

. 176

Mittelalters

192

Die Miter im XIV

.

.178

Verkürzung desselben seit dem

Miter aus dem Schatz des Domes

XVII. Jahrh

192

zu Halberstadt

178

Gewinnung des Materials, Weihe

Kostbare Miter im königl. Museum

der Pallien

193

zu Dresden

179

12.

Das bischöfliche Ratio-

Mitra abbatialis im Stifte Admont

nale, „pectorale, rationale episco-

 

in Steiermark

179

porum"

194

Mitern auf bildlichen Darstellun-

Angaben älterer Schriftsteller über

gen des XIV. u. des XV. Jahrh. 180

diesen Ornat

194

Die Miter im XV.

.

.181

Bedeutung und Gestalt desselben 195

Beschreibung

einer Krakauer

 

Das rationale episcoporum und das

Miter aus dieser Zeit

182

pallium gallicanum

195

Eine Miter aus dem XIII. Jahrh.

Rang des Rationale als besonderer

im Schatz zu Krakau .

.

.

.182

Auszeichnung

196

Reichthum der Prager Metropole

Welchen deutschen Bischöfen das-

an Mitern

183

selbe verliehen war

.

.

.

.197

Verunstaltung der Miter seit dem

Gestalt und Ausstattung des Ra-

XVI. Jahrhundert

183

tionale

197

VIII

Beschreibung eines der ältesten

Rationalien aus dem Domschatz

Seite

b. Das Brustkreuz (pectorale)

.

Seite

. 213

Tragen des Brustkreuzes in den

zu Regensburg

 

197

ersten christl. Jahrhunderten . 213

Dessgleichen eines zweiten im

Schon im IX. Jahrh. als beson-

 

Schatz zu Bamberg

199

deres Zeichen der bischöflichen

Beschreibung eines Rationale des

Würde erwähnt

2)3

XV. Jahrh. aus dem Domschatz

Pectorale Gregor's des Grossen . 213

zu Eichstädt

200

'Eyy.olaiop Kaisers Constantin . 214

Rationale aus dem Schluss des

Königliche Pectoralkreuze aus dem

 

XIV. Jahrh., eine Arbeit der

IX. Jahrh

215

Königin Hedwig von Polen

 

202

D as Pectorale nach einigen Schrift-

Das Rationale an zwei Standbil-

stellern des Mittelalters dem

dern des h. Lambert, Bischofs

Papste vorbehalten

216

von Lüttich

 

204

Noch erhaltene Pectoralien des

Ein

rationale diaconah in

dem

XIV. und XV. Jahrh

216

Schatzverzeichniss von St. Veit

 

Das Pectorale seit dem Schluss

in Prag

 

204

des XVI. Jahrh

217

13. Die metallischen Insig-

Würde.

Pectoralien der neuesten Zeit im

nien der bischöflichen

mittelalterlichen Styl . c. Der bischöfliche Stab (virga

.

.

.218

a. Der Ring (annulus)

 

205

pastoralis, pedum)

218

Geschichtliche Notizen über den

Der Hirtenstab, das älteste Abzei-

bischöflichen Ring bis zum VII.

chen der bischöfl. Würde ; Sinn

Jahrhundert

 

206

und Bedeutung desselben

.

.218

Bedeutung dieser Insignie .

.

. 206

Gestalt und verschiedene Benen-

Annulus signatorius und a. episco- palis

207

nungen desselben in der ältesten Zeit

219

Verbot der Bildwerke auf den

Gestalt und künstlerische Entwick-

Steinen der bischöfl.

207

lung des bischöfl. Stabes vom

Ringe des h. Augustinus und des

VIII. bis XL Jahrh

220

Bischofs Agilbert von Paris

208

Noch erhaltene Hirtenstäbe aus

Zeugnisse des XI. u. XII. Jahrh.

dem X. Jahrh

220

für die Ueberreichung des Rin-

Stab des Erzbischofs Ataldus von

ges bei der Bischofsweihe .

. 208

Rheims

220

Material, Gestalt und Ausstattung

Stab des Bischofs Ragenfredus von

der bischöflichen Ringe

208

Chartres

221

Merkwürdige Ringe aus einem

Stab einer Äbtissin von Quedlin-

Grabe bei Kalocsa

209

burg

221

Noch erhaltene Ringe aus dem

Stab des heil. Heribert im Schatz

IX. bis XIII. Jahrh

209

zu Deutz

222

Der bischöfliche Ring vom XIII.

Stab des h. Eucharius, ersten Bi-

bis XVII. Jahrh

210

schofs von Trier, im Domschatz

Ringe des XV. und XVI. Jahrh.

211

zu Limburg a. d. L

222

Erklärung des grossen Umfanges

Der Bischofsstab im XI. und XII.

einzelner alten Ringe .

.

.

.212

Warum sich an alten Bildwerken

oft zwei oder drei Ringe finden 212

Vorschrift über das Tragen des bischöflichen Ringes

212

Jahrh

223

Künstlerische Entwicklung des Hirtenstabes im XIII. und XIV. Jahrh.; die Innung der Yma-

giers

224

IX

Seit«

Veränderte Ausschmückung des

 

Borromäus über das

228

bischöfl. Stabes seit der zweiten

.

.

Erwähnung desselben im Prager

Hälfte des XIV. Jahrb. Prachtvoller Bischofsstab im Köl-

.225

Schatzverzeichniss Noch erhaltene ovarici aus dem

228

ner Domschatz aus der Mitte

XIV. Jahrh

.

.229

des XIV. Jahrh

225

Beschreibung eines solchen

.

. 229

Merkwürdiger Abbatial-Stab im

Berichte liturgischer Schriftsteller

Schatz von St. Ursula zu Köln 225

Das vom XIV. bis XVII. Jahrh.

an den