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Benedikt XVI. - Der Papst des Übergangs

Benedikt XVI. - Der Papst des Übergangs

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Veröffentlicht vonkirchenleerer
Zusammenstellung von Dennis Roßmannek
(Berlin, Juni 2009 bis Mai 2010)

1

Inhaltsverzeichnis
Hauptteil: I. Übersicht kath. Seher II. Botschaften und Kurzbiografien III. Themenkonkordanz IV. Bibelexegese (Thema: Endzeit bzw. Neues Pfingsten) V. Privatoffenbarungen (Katechismus) Anhang (1): VI. Übersicht nichtkath. Seher VII. Botschaften VIII. Themenkonkordanz Anhang (2): IX. Weitere Thesen
(Kometen - Sonnenaktivität - Maya 2012 - Planet X)
Zusammenstellung von Dennis Roßmannek
(Berlin, Juni 2009 bis Mai 2010)

1

Inhaltsverzeichnis
Hauptteil: I. Übersicht kath. Seher II. Botschaften und Kurzbiografien III. Themenkonkordanz IV. Bibelexegese (Thema: Endzeit bzw. Neues Pfingsten) V. Privatoffenbarungen (Katechismus) Anhang (1): VI. Übersicht nichtkath. Seher VII. Botschaften VIII. Themenkonkordanz Anhang (2): IX. Weitere Thesen
(Kometen - Sonnenaktivität - Maya 2012 - Planet X)

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-- Faustina schreibt am Anfang ihres Tagebuches die folgenden Worte Jesu:

Kreuzzeichen am Himmel

"Bevor ich mit meiner Gerechtigkeit komme, werde ich noch mal mit meiner ganzen Barmherzigkeit zu euch kommen". Es wird also auf die baldige 2.
Wiederkunft Jesu Christi in Herrlichkeit hingewiesen. Diese Worte haben jetzt umso größere Aktualität als der Hl. Vater vor kurzem Sr. Faustina
heiliggesprochen und den Barmherzigkeitssonntag statuiert hat!
"Noch bevor Ich als gerechter Richter kommen werde, komme Ich als König der Barmherzigkeit. Bevor der Tag der Gerechtigkeit anbricht, wird den
Menschen folgendes Zeichen am Himmel gegeben werden: Dann erscheint das Zeichen des Kreuzes am Himmel, und aus den Öffnungen, wo die
durchbohrten Hände und Füße des Erlösers waren, werden große Lichter fluten, die eine Zeit lang die Erde beleuchten. Das wird kurz vor dem Jüngsten
Tag geschehen." (Jesus zu Faustina)
-- Jesus selbst sagte zur hl. Sr. Faustina: "Bereite die Welt vor auf Meine zweite Ankunft".

Polen (Evtl. Papstprophetie über Johannes Paul II.)

„Aus Polen wird der Funke kommen, der die ganze Welt entzündet und für meine Wiederkunft bereitet.“

Gelesen:

„Tagebuch“ - Parvis-Verlag

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Maria Graf-Sutter (1906-64/Schweizerin):
Index: Finsternis
(Schwarze Wolke, Dämonen erscheinen): 1953/54."Es kam wie eine riesige schwarze Decke oder Wolke, tiefschwarze Nacht, über
die Welt. Ich hörte weiter: „Eine furchtbare Finsternis wird die Erde einhüllen zum Schutz derer, die gerettet werden. Satan und sein Anhang wird über
die Beute herfallen. Sie werden den Menschen die Seele aus dem lebendigen Leibe reißen.... Alle, die auf die Mahnungen der heiligen Kirche gehört und
nach dem Willen der Gottesmutter gelebt haben, werden gerettet durch den Wohlgeruch der göttlichen Tugenden, des Glaubens, der Hoffnung und der
Liebe zu Gott Feuerkatastrophe: 1953/54. Jesus: „Meine Tochter, ich bin die unendliche Barmherzigkeit, bis ich komme in furchtbarer Gerechtigkeit.“
Dann wird Gott eingreifen wie zur Zeit des Noe, nur daß anstatt der Wasserflut Feuer die Zuchtrute sein wird.

Biografie:

Maria Graf-Sutter lebte das einfache und bescheidene Leben einer Familienmutter im Kanton Appenzell. Erst nach ihrem Tode durften ihre inneren und
von ihr niedergeschriebenen Schauungen mit kirchlicher Druckerlaubnis veröffentlicht werden.

Andreas Rill - Die zwei Feldpostbriefe (Bayr. Soldat/1914):
Index: Kritik
: Datumsangaben von ca. 1947-49 würden für einen 3. WK stehen. 3. WK: Rußland überfällt den Süden Deutschlands, aber kurze Zeit,
und den verfluchten Menschen wird gezeigt werden, daß ein Gott bestehe, der diesem Geschehen ein Ende macht. Um diese Zeit soll es furchtbar
zugehen, und es soll den Leuten nichts mehr helfen, denn die Leute sind zu weit gekommen und können nicht mehr zurück, da sie die Ermahnungen
nicht gehört haben. Dann werden die Leute, die noch da sind, ruhig, und Angst und Schrecken wird unter ihnen weilen. Denn jetzt haben sie dann Zeit,
nachzudenken und gute Lehren zu ziehen, was sie zuvor nicht gewollt haben. Am Schluß dieser Teufelszeit werden dann die geglaubten Sieger an die
Besiegten kommen um Rat und Hilfe, denn auch ihr Los ist schrecklich, denn es liegt alles am Boden wie ein Ungeheuer. Er sagte, das soll im Jahre
1949 sein/ Beim dritten Geschehn (3WK) soll Rußland in Deutschland einfallen. Bis zu Donau und Inn wird alles dem Erdboden gleich gemacht und
vernichtet/ Rußland fällt über Deutschland her, wird aber zurückgeschlagen, weil die Natur eingreift Theodizee: Die schlechten Menschen werden
zugrunde gehen als wie wenn's im Winter schneit; und auch die Religion wird ausgeputzt und gereinigt. In Rußland werden alle Machthaber vernichtet.
Die Leichen werden dort nicht begraben und bleiben liegen. Hunger und Vernichtung ist in diesem Lande zur Strafe für ihre Verbrechen. Im Jahre 1948
geht die Strafe Gottes zu Ende/ Den verfluchten Menschen wird gezeigt werden, daß ein Gott bestehe, der diesem Geschehen ein Ende macht. Um diese
Zeit soll es furchtbar zugehen, und es soll den Leuten nichts mehr helfen, denn die Leute sind zu weit gekommen und können nicht mehr zurück, da sie
die Ermahnungen nicht gehört haben. Dann werden die Leute, die noch da sind, ruhig, und Angst und Schrecken wird unter ihnen weilen. Denn jetzt
haben sie dann Zeit, nachzudenken und gute Lehren zu ziehen, was sie zuvor nicht gewollt haben Neue Zeit: Die schlechten Menschen werden
zugrunde gehen als wie wenn's im Winter schneit; und auch die Religion wird ausgeputzt und gereinigt. Aber die Kirche hält den Siegestriumph, sagt er.
Im Jahre 1948 geht die Strafe Gottes zu Ende, und die Menschen werden sein wie die Lämmer und zufrieden wie noch nie Bleibendes Zeichen (?):
Rußland fällt über Deutschland her, wird aber zurückgeschlagen, weil die Natur eingreift. Da wird in Süddeutschland ein Platz sein, wo das Ereignis
eintritt. Später kommen die Leute aus aller Welt, um das anzuschauen Papstflucht: Dann sagt er, daß der regierende Papst dabei sei beim
Friedensschluß, muß aber zuvor in Italien fliehen, da er als Verräter hingestellt wird, und er kommt nach Köln, wo er nur einen Trümmerhaufen findet.

Biografie:

Andreas Rill, der im August 1914 im Elsaß im Krieg war, teilte den Angehörigen daheim in zwei Feldpostbriefen mit, daß sie südlich von Metz einen
„spinnenden“ Zivilisten gefangen hätten, und der hätte allerhand prophezeit. Es muß beachtet werden, daß der berichtende Briefschreiber manche Sätze
ungenau und in anderer Reihenfolge wiedergibt. Das Buch von Wolfgang Johannes Bekh, „Bayrische Hellseher“ (1976, Verlag W. Ludwig,
Pfaffenhofen) bringt sogar eine Photokopie der Briefe (Seite 113). Andreas Rill war im Ersten Weltkrieg einfacher Soldat eines bayerischen Regimentes
das im Elsaß eingesetzt wurde. Dort schrieb er 1914 zwei Briefe mit den Datumsangaben 24. und 30. August . Diese Briefe haben im Rahmen einer an
Prophezeiungen und ähnlichen halbmystischen Dingen interessierten Öffentlichkeit, Furore gemacht. Rill berichtet man habe Tags zuvor einen jüdisch
aussehenden Franzosen gefangen genommen, den man für einen Spion gehalten habe. Beim Verhör begann er wunderliche Dinge zu erzählen: „...wenn
Ihr wüßtet was alles bevorsteht so würdet Ihr noch heute die Gewehre wegwerfen... der Krieg ist für Deutschland verloren und geht ins fünfte Jahr dann
kommt eine Revolution aber sie kommt nicht richtig zum Ausbruch…“.

Botschaften:

Datumsangaben:

1947 und 48 sollen die Jahre der wilden Einkehr sein:
Wer weiß, ob wir bis dort noch leben, und es ist ja nicht zum glauben, und ich schreibe es nur, damit Ihr seht, was der alles gesagt hat, und von den
Kindern erlebt die Zeit doch eines. Beim dritten Geschehn (3WK) soll Rußland in Deutschland einfallen und zwar im Süden bis Chiemgau, und die
Berge sollen da Feuer speien, und der Russe soll alles zurücklassen an Kriegsgerät. Bis zu Donau und Inn wird alles dem Erdboden gleich gemacht und
vernichtet. Die Flüsse sind alle so seicht. daß man keine Brücke mehr braucht zum Hinübergehen. Von der Isar an wird den Leuten kein Leid mehr
geschehen, und es wird nur Not und Elend hausen. Die schlechten Menschen werden zugrunde gehen als wie wenn's im Winter schneit; und auch die
Religion wird ausgeputzt und gereinigt. Aber die Kirche hält den Siegestriumph, sagt er. In Rußland werden alle Machthaber vernichtet. Die Leichen
werden dort nicht begraben und bleiben liegen. Hunger und Vernichtung ist in diesem Lande zur Strafe für ihre Verbrechen. Da muß man doch lachen
über diese Reden; und wir lachten. Aber er sagte, von uns erlebt's nur einer, und der wird an mich denken. Nun, was soll das werden? Es ist fast nicht
glaubhaft.
Im Jahre 1948 geht die Strafe Gottes zu Ende, und die Menschen werden sein wie die Lämmer und zufrieden wie noch nie… Dann sagt er, daß der
regierende Papst dabei sei beim Friedensschluß, muß aber zuvor in Italien fliehen, da er als Verräter hingestellt wird, und er kommt nach Köln, wo er
nur einen Trümmerhaufen findet, alles kaputt. Und im Jahre 1943 kommt erst der Aufstieg. Dann kommen gute Zeiten. Auch von Italien sagt er, daß es
gegen uns geht und in einem Jahr den Krieg erklärt und beim 2. Krieg mit uns geht. Italien wird furchtbar zugerichtet und viele deutsche Soldaten finden
dort ihr Grab.

„Rußland überfällt den Süden Deutschlands, aber kurze Zeit, und den verfluchten Menschen wird gezeigt werden, daß ein Gott bestehe, der diesem
Geschehen ein Ende macht. Um diese Zeit soll es furchtbar zugehen, und es soll den Leuten nichts mehr helfen, denn die Leute sind zu weit gekommen

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und können nicht mehr zurück, da sie die Ermahnungen nicht gehört haben. Dann werden die Leute, die noch da sind, ruhig, und Angst und Schrecken
wird unter ihnen weilen. Denn jetzt haben sie dann Zeit, nachzudenken und gute Lehren zu ziehen, was sie zuvor nicht gewollt haben. Am Schluß dieser
Teufelszeit werden dann die geglaubten Sieger an die Besiegten kommen, um Rat und Hilfe, denn auch ihr Los ist schrecklich, denn es liegt alles am
Boden wie ein Ungeheuer“.

Fatima (1917 - Offizielles Geheimnis)
Index: Himmelszeichen:
Wenn ihr eine Nacht von einem unbekannten Licht erhellt seht, dann wißt, dass dies das gr. Zeichen ist, das Gott euch gibt,
dass die Welt für ihre Missetaten durch Krieg, Hungersnot, Verfolgung der Kirche und des hl. Vaters bestraft wird Theodizee: Wir erhoben den Blick zu
Unserer Lieben Frau, die voll Güte und Traurigkeit sprach: „Ihr habt die Hölle gesehen, wohin die Seelen der armen Sünder kommen… Wenn man tut,
was ich sage, werden viele Seelen gerettet und es wird Friede sein. Der Krieg wird ein Ende nehmen. Wenn man aber nicht aufhört, Gott zu beleidigen,
wird unter dem Pontifikat von Papst (Pius XII.) ein anderer schlimmerer beginnen/ Die Welt wird für ihre Missetaten durch Krieg, Hungersnot,
Verfolgung der Kirche und des hl. Vaters bestraft Kirchenverfolgung: Wenn man auf meine Wünsche hört, wird Russland sich bekehren und es wird
Friede sein. Wenn nicht, wird es seine Irrlehren über die Welt verbreiten, wird Kriege und Kirchenverfolgungen heraufbeschwören. Die guten werden
gemartert werden, der hl. Vater wird viel zu leiden haben/ Ein in weiß gekleideter Bischof. Wir hatten die Ahnung, dass es der hl. Vater war.
Verschiedene andere Bischöfe, Priester, Ordensmänner und -frauen, die einen steilen Berg hinaufsteigen, auf dessen Gipfel sich ein gr. Kreuz befand aus
rohen Stämmen, wie aus Korkeiche mit Rinde. Bevor er dort ankam ging der hl. Vater durch eine gr. Stadt, die halb zerstört war und halb zitternd mit
wankendem Schritt von Schmerz und Sorge bedrückt, betete er für die Seelen der Leichen, denen er auf seinem Weg begegnete. Am Berg angekommen,
kniete er zu Füßen des gr. Kreuzes nieder. Da wurde er von einer Gruppe von Soldaten getötet, die mit Feuerwaffen und mit Pfeilen auf ihn schoßen.
Genauso starben nach und nach die Bischöfe, Priester, Ordensleute und verschiedene weltliche Personen, Männer und Frauen unterschiedlicher Klassen
und Positionen. Katastrophen: Verschiedene Nationen werden vernichtet werden Feuerstrafe: Danach haben wir links von U.L.F. etwas oberhalb
einen Engel gesehen, der ein Feuerschwert in der linken Hand hielt; es sprühte Funken und Flammen gingen von ihm aus als sollten sie die Welt
anzünden, doch die Flammen verlöschten, als sie mit dem Glanz in Berührung kamen, den U.L.F. von ihrer rechten Hand ausströmte. Der Engel zeigte
mit der rechten Hand auf die Erde und rief mit lauter Stimme: Buße, Buße, Buße! Neue Zeit: Die guten werden gemartert werden, der hl. Vater wird viel
zu leiden haben, verschiedene Nationen werden vernichtet werden, am Ende aber wird mein unbeflecktes Herz triumphieren. Der hl. Vater wird mir
Russland weihen, das sich bekehren wird und der Welt wird eine Zeit des Friedens geschenkt werden.

Biografie:

Insg. 6 Marienerscheinungen, vom 13.5.1917 bis 13.10.1917. Die drei Seherkinder Lucia, Jacinta und Francesco weideten am 13.5.1917 eine
Schafherde in der Cova da Ira, als sie plötzlich einen Blitz vernahmen. Als sie nach oben blickten, sahen sie eine Frau ganz in weiß… Die Frau bat die
Kinder, in den folgenden sechs Monaten, jeweils am 13. hierher zu kommen.

Pro und Contra: („Wenn Gott spricht“, Andreas Englisch)
Pro: Sonnenwunder
-- „ Für alle Kritiker, die die Existenz von Wundern leugnen, ist das Sonnenwunder von Fatima eine besonders harte Nuss, weil zahlreiche
Journalisten kirchenfeindlicher Zeitungen vor Ort waren und das Wunder beschrieben. Einige ließen sich nach dem Wunder sogar zu
Priestern weihen. Die kirchenfeindliche Zeitung „O Dia“ aus Portugal beschrieb das Wunder so: „Eine silbrig glänzende Sonne sah man
am Himmel herumwirbeln und sich im Kreis bewegen, als die Wolken aufrissen. Aus allen Mündern hörte man Schreie und die Menschen
fielen auf die Knie auf dem schlammigen Boden. Das Licht wurde ganz blau, als wenn es durch die Fenster einer Kathedrale fallen würde
und das Licht breitete sich über den Menschen aus, die ihre Hände erhoben. Das Blau verschwand langsam und das Licht schien gelbes
Gras zu durchleuchten. Die Anwesenden weinten und beteten angesichts des Wunders, das sie erwartet hatten. Die Sekunden schienen
Stunden zu dauern.“
-- Für die Tageszeitung „O Seculo“ war an diesem Tag der überzeugte Atheist Avelino de Almeida in Fatima, der gekommen war, den
dümmlichen Aberglauben der Menschen zu beschreiben. Er meinte, hinter dem angeblichen Wunder eine Attacke der Kirche gegen die
(sozialist.) Politik in Portugal stecke. Er schrieb: „Man sah die ungeheure Menschenmenge (70.000) sich zur Sonne wenden. Der
Himmelskörper war klar zu sehen, nicht von Wolken verdeckt. Es schien wie eine Platte aus trüben Silber, man konnte sie anschauen ohne
das geringste bisschen Unbehagen. Es hätte sich um eine Sonnenfinsternis handeln können, doch in diesem Moment hörte man überall
laute Schreie: - Ein Wunder, ein Wunder. - Vor den überraschten Augen der Menschen zitterte die Sonne und machte unglaublich
ruckartige Bewegungen, die jenseits jedes kosmischen Gesetzes lagen. Die Sonne tanzte, wie die Menschen es später nannten.
Pro: Voraussage an Francesco und Giacinta
-- Maria sagt den Kindern Francesco und Giacinta Marto ihren kurz bevorstehenden Tod voraus. Von Anfang an waren die Leute von der
Echtheit des Wunders vor allem deshalb überzeugt. Die Kinder erzählten ihren Eltern, dass sie sehr bald sterben würden. Tatsächlich
stirbt Francesco Marto am 4.4.1919 im Alter von nur 10 Jahren, seine Schwester am 20.2.1920, erst neun Jahre alt.
Pro: Attentat am 13.5.1981
-- Das Attentat auf dem Petersplatz geschah am 13.5.1981, auf den Tag genau 64 Jahre nach der ersten Erscheinung in Fatima.
Contra: Datum 1940
-- Nur eines der Kinder, Lucia dos Santos, bleibt am Leben und schreibt am 2.2.1940 an Papst Pius XII. Sie will ihm mitteilen, was die
Muttergottes ihr verraten hat. Doch der Papst antwortet nicht. Vermutlich weil sie darum gebeten hatte, den Brief bis 1960 verschlossen
zu halten. Am 8.12.1941 hatte sie das Geheimnis noch einmal ergänzt und am 4.1.1944 schrieb sie schließlich das das dritte und letzte
Geheimnis von Fatima auf. Diese dritte Prophezeiung sollte die Welt über zwei Generationen in Angst und Schrecken versetzen, weil der
Aberglaube sich breitmachte, das dritte Geheimnis würde den Zeitpunkt des Weltuntergangs voraussagen.
-- Ein Teil der Prophezeiung legt den Verdacht nahe, dass die Ordenschwester geschummelt hat: Sie sagt den 2. Weltkrieg voraus unter
dem Pontifikat Pius XII. Wenn sie diese Prophezeiung aufgeschrieben hätte, als die Muttergottes sie ihr verriet, also im Jahr 1917, wäre
diese Vorhersage eine Sensation gewesen. Aber im Jahr 1940 den 2. Weltkrieg unter Papst Pius XII. vorauszusagen, nachdem er schon
sein Amt angetreten und der Krieg ausgebrochen war, scheint keine Meisterleistung zu sein.
Contra: Ablehnung durch Johannes XXIII. und Paul VI.

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-- Nach dem Tod Pius XII. landete der Umschlag mit den Geheimnissen im Geheimarchiv des Sanctum Ufficium. Am 17.8.1959 erhält
Johannes XXIII. den versiegelte Umschlag. Er antwortete: „Warten wir noch, ich werde beten, ich lasse sie wissen, was ich entschieden
habe.“ Er beschließt, dass das 3. Geheimnis geheim bleiben soll.
-- Erst am 27.3.1965 liest Paul VI. zusammen mit dem Substituten des Staatssekretariats, Monsignore Angelo Dell Acqua, die drei
Prophezeiungen. Auch sein Sekretär Pasquale Macci liest sie. Der Papst beschließt, den Text nicht zu veröffentlichen und schickt ihn
zurück in die Glaubenskongregation. Als er am 13.5.1967 Fatima besuchte, hatte er an diesem Tag Zeit für zahlreiche Treffen, aber nicht
für ein Gespräch mit der Seherin Lucia dos Santos. Er zeigte ihr, dass er nicht mit ihr sprechen wollte, obwohl sie neben ihm niederkniete.
Er glaubte wohl nicht an die göttliche Prophezeiungen von Fatima.

Botschaften:

Das Geheimnis besteht aus drei Teilen und wurde am 13.7.1917 gegeben.
1. Teil (Höllenvision und Ende des 1 Weltkrieg):
„Unsere Liebe Frau zeigte uns ein gr. Feuermeer, das in der Tiefe der Erde zu sein schien. Eingetaucht in dieses Feuer sahen wir die Teufel und die
Seelen, als seien es durchsichtige schwarze oder braune, glühende Kohlen in menschlicher Gestalt. Sie trieben im Feuer dahin, emporgeworfen von den
Flammen, die aus ihnen selber zusammen mit Rauchwolken hervorbrachen. Sie fielen nach allen Richtungen, wie Funken bei gewaltigen Bränden, ohne
Schwere und Gleichgewicht, unter Schmerzensgeheul und Verzweiflungsschreien, die einen vor Entsetzen erbeben und erstarren ließen. Die Teufel
waren gezeichnet durch eine schreckliche und grauenvolle Gestalt von scheußlichen unbekannten Tieren, aber auch sie waren durchsichtig und schwarz.
Diese Vision dauerte nur einen Augenblick. Wäre dies nicht so gewesen, dann glaube ich wären wir vor Schrecken gestorben. Wir erhoben den Blick zu
Unserer Lieben Frau, die voll Güte und Traurigkeit sprach: „Ihr habt die Hölle gesehen, wohin die Seelen der armen Sünder kommen. Um sie zu retten,
will Gott in der Welt die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen begründen. Wenn man tut, was ich sage, werden viele Seelen gerettet und es wird
Friede sein. Der Krieg wird ein Ende nehmen.“
2. Teil (Ausbruch des 2. Weltkrieg, Himmmelszeichen, Irrlehren Rußlands, Kriege und Kirchenverfolgung, Triumph des Herzens Marias, Bekehrung
Russlands, Friedensperiode):
„Wenn man aber nicht aufhört, Gott zu beleidigen, wird unter dem Pontifikat von Papst (Pius XII.) ein anderer schlimmerer beginnen. Wenn ihr eine
Nacht von einem unbekannten Licht erhellt seht, dann wißt, dass dies das gr. Zeichen ist, das Gott euch gibt, dass die Welt für ihre Missetaten durch
Krieg, Hungersnot, Verfolgung der Kirche und des hl. Vaters bestraft wird. Um das zu verhüten, werde ich kommen, um die Weihe Russlands an mein
unbeflecktes Herz und die Sühnekommunion an den ersten Samstagen des Monats zu verlangen. Wenn man auf meine Wünsche hört, wird Russland
sich bekehren und es wird Friede sein. Wenn nicht, wird es seine Irrlehren über die Welt verbreiten, wird Kriege und Kirchenverfolgungen
heraufbeschwören. Die guten werden gemartert werden, der hl. Vater wird viel zu leiden haben, verschiedene Nationen werden vernichtet werden, am
Ende aber wird mein unbeflecktes Herz triumphieren. Der hl. Vater wird mir Russland weihen, das sich bekehren wird und der Welt wird eine Zeit des
Friedens geschenkt werden.“
3. Teil (Feuergericht, Kirchenverfolgung, Papstattentat):
„Danach haben wir links von U.L.F. etwas oberhalb einen Engel gesehen, der ein Feuerschwert in der linken Hand hielt; es sprühte Funken und
Flammen gingen von ihm aus als sollten sie die Welt anzünden, doch die Flammen verlöschten, als sie mit dem Glanz in Berührung kamen, den U.L.F.
von ihrer rechten Hand ausströmte. Der Engel zeigte mit der rechten Hand auf die Erde und rief mit lauter Stimme: Buße, Buße, Buße! Und wir sahen in
einem ungeheuren Licht, das Gott ist, etwas das aussieht wie Personen in einem Spiegel, wenn sie davor vorübergehen, einen in weiß gekleideten
Bischof. Wir hatten die Ahnung, dass es der hl. Vater war. Verschiedene andere Bischöfe, Priester, Ordensmänner und -frauen, die einen steilen Berg
hinaufsteigen, auf dessen Gipfel sich ein gr. Kreuz befand aus rohen Stämmen, wie aus Korkeiche mit Rinde. Bevor er dort ankam ging der hl. Vater
durch eine gr. Stadt, die halb zerstört war und halb zitternd mit wankendem Schritt von Schmerz und Sorge bedrückt, betete er für die Seelen der
Leichen, denen er auf seinem Weg begegnete. Am Berg angekommen, kniete er zu Füßen des gr. Kreuzes nieder. Da wurde er von einer Gruppe von
Soldaten getötet, die mit Feuerwaffen und mit Pfeilen auf ihn schoßen. Genauso starben nach und nach die Bischöfe, Priester, Ordensleute und
verschiedene weltliche Personen, Männer und Frauen unterschiedlicher Klassen und Positionen. Unter den beiden Armen des Kreuzes waren zwei
Engel, ein jeder hatte eine Gießkanne aus Kristall in der Hand. Darin sammelten sie das Blut der Märtyrer und tränkten damit die Seelen, die sich Gott
näherten.“

Anmerk.:

„Und wir sahen in einem ungeheuren Licht, das Gott ist, etwas, das aussieht wie Personen in einem Spiegel, wenn sie davor
vorübergehen“. Wenn man diesen Satz mit der beschriebenen Warnung von Garabandal vergleicht, dann weiß man, es handelt sich um
dieselbe Sache (Seelenschau). Wer sich im Licht Gottes sieht, wie in einem Spiegel, der hat volle Selbsterkenntnis. Dadurch wird er zu
einer Entscheidung herausgefordert: für oder gegen Gott. (Bruder Jona)

Gelesen:

U.a. „Wenn Gott spricht“, Andreas Englisch (Der Guido Knopp unter den Vatikan-Korrespondenten. Politisch korrekt, dem Mainstream
angepasst, auf Bild-Zeitungs-Niveau, für die er auch schreibt).

Franz Kugelbeer (1922/Österreich):
Index: Revolution u.a in Rom:
Massenmord in Rom, Haufen von Leichen. Der Papst flieht mit zwei Kardinälen in einem alten Wagen bis Genua (an
anderer Stelle heißt es: bis Grenoble), dann in die Schweiz/ Paris wird in Brand gesteckt und vernichtet; Marseille wird in einen Abgrund, der sich um
die Stadt herum gebildet hat, versinken und wird von einer Sturmflut zugedeckt werden Hungersnot: Allgemeine Verderbnis und große Hungersnot.
Man wird selbst Baumrinde mahlen, um daraus Mehl zu gewinnen; auch das Gras auf den Wiesen wird als Nahrung verwendet werden Überfall
Rußlands:
Das Unheil wird ganz plötzlich aus Rußland kommen. Zuerst wird es Deutschland treffen, dann Frankreich, Italien und England. Überall
Tumulte und Zerstörung 3-Tage-Finsternis: Finsternis von drei Tagen und Nächten. Beginn mit einem furchtbaren Donnerschlag und Erdbeben. Man
kann weder essen noch schlafen, sondern nur beten. Nur geweihte Kerzen brennen. Wer neugierig zum Fenster hinausschaut, wird vom Tode getroffen.
Man verehre das kostbare Blut Jesu und rufe Maria an. Die Teufel holen die Gottlosen bei lebendigem Leibe. Es herrscht die Pest, große schwarze
Flecken am Arm sieht man. Schwefeldämpfe erfüllen alles (Riß der Erdrinde?), als wenn die ganze Hölle los wäre Kreuzzeichen am Himmel: Ein
Kreuz erscheint am Himmel. Das ist das Ende der Finsternis. Die Erde ist ein Leichenfeld wie eine Wüste. Die (wenigen übriggebliebenen) Menschen
kommen ganz erschrocken aus den Häusern. Es fahren weder Eisenbahnen, noch Schiffe, noch Autos in der ersten Zeit. Die Fabriken liegen still, denn
es gibt keine Leute zur Bedienung der Maschinen. Das rasende Tempo früherer Zeit hat aufgehört Kaiserweihe in Köln: Dann kommt er Papst nach
Köln, wo er im Dom einen neuen Kaiser weiht... Der Kaiser tauscht das Zepter gegen ein Kreuz aus und schwört der Kirche Treue und verspricht ihr

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seinen Schutz Neue Zeit: Die übrig gebliebenen Menschen sind wie Heilige. Gott beruft neue Priester wie Christus seine Apostel. Nur Gotteslob und
Heiligenlieder sind zu hören. Die Erde ist ein Paradies. Die Liturgie wird einfach gefeiert wie zu Zeiten der Apostel. Der Seher hört manche Teile von
Priestern laut in Deutsch gebetet, auch die Konsekrationsworte (das war 1922 noch undenkbar!). Abends findet ein Dankgottesdienst statt. Die Engel
werden den Menschen in Rat und Tat in ihrer Not beistehen. Es wird nun in acht Tagen mehr gebetet als früher in einem Jahr. Beim Hören der Glocken
läßt man die Arbeit liegen und eilt in die Kirche. Die herrenlosen Güter werden neu verteilt. In einer Völkerwanderung werden die Menschen dorthin
geschickt, wo sie nötig sind. Die Berggemeinden werden als Almen genützt. Die Menschen ziehen in die Täler hinab, wo die Arbeit leichter ist. Die
Engel stehen den Menschen mit Rat und Tat bei.

Biografie:

Visionärer Bauer aus Lochau, bei Bregenz, am Bodensee. Diese Schauungen ereigneten sich 1922, zuerst im Traum, später auch im Wachzustand wie
ein Farbfilm im Kino.

Botschaften:

Text, leicht verkürzt nach Pater Ellenhorst OSB, gest. 1948.

FFFFranziska Beliante (1923/Ital. Franziskanerterziarin):
Index: Krieg
(Gelber Dunst über Europa): „Ich sehe Völker vereint gegen Europa aufbrechen. Dann werden die Staaten, die die Kirche verfolgen, in
Flammen aufgehen. Ganz Europa wird in einen gelben Dunst gehüllt. Alle, die diesen Dunst atmen, werden sterben“ Kirchenverfolgung: „Die Häuser
und Kirchen werden niederbrennen, und das Vieh auf den Weiden wird an diesem Dunst sterben. Das Ende dieser Phase ist die Vernichtung der
Gottlosigkeit“ Neue Zeit: Erst mit ihrer Ausrottung (Gottlosen) beginne jene Ära des Friedens und der brüderlichen Eintracht unter den Menschen, bis
diese aufs neue Gott verlassen und der Antichrist und die letzten Dinge erscheinen werden. Selig, wer auf Erden den Kreuzweg, den Weg Christ
erwählte, denn er wird ausruhen von seinen Mühen. Dreimal Wehe jenen, die nur an eigenen Genuß dachten, und keine Liebe und keine Demut übten.

Biografie:

Prinzessin von Savoyen und Tertiarin des hl. Franziskus. Sie starb bei der Geburt ihres sechsten Kindes mit 35 Jahren.

Botschaften:

Aus einem Brief ihrer Zukunftsschau vom 5. Mai 1923.

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