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J.-L. Butré

Vorsitzender der EPAW

EPAW ( EUROPEAN PLATFORM AGAINST WINDFARMS ) verlangt die sofortige

Einstellung der Errichtung von Windkraftanlagen in Europa.

Berlin, den 15. Mai 2010

410 Verbände und Vereine aus 21 europäischen Ländern - womit Hunderttausende


von Bürgern repräsentiert sind - haben sich zu einer europäischen Plattform gegen
Windkraftanlagen (EPAW) zusammengeschlossen, um von den europäischen
Institutionen offiziell Folgendes zu verlangen:

• ein Moratorium zur Einstellung aller Windkraftanlagenprojekte


• sowie eine vollständige Bilanz der wirtschaftlichen, sozialen und die Umwelt
betreffenden
• Auswirkungen der Windenergie in Europa.

EPAW denunziert industrielle Windkraftanlagen, denn sie:

• breiten sich nur unter dem Druck der Finanzlobbys oder ideologischer Lobbys
aus, während die Windenergieindustrie seit Jahrzehnten den Großteil der für
die erneuerbaren Energien bestimmten öffentlichen Mittel aufsaugt,
• verschlechtern die Lebensqualität der Anwohner und führen bei manchen
sogar zu Gesundheitsschäden,
• zerstören das gemeinsame Kulturerbe Europas und verursachen eine
Wertminderung des Privateigentums,
• schaden der Tierwelt,
• missachten also die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung.

Die Forderung nach einem Moratorium ist an die Europäische Kommission und das
Europäische Parlament gerichtet worden.
EPAW will sich nicht in die jeweilige Energiepolitik und die länderbedingten
Besonderheiten betreffs der Entwicklung erneuerbaren Energien einmischen,
unterstützt aber alle friedlichen Aktionen, die denunzieren, dass sich die
Windenergieindustrie unsere Lebensräume aneignet.

Der Verband Fédération Environnement Durable (FED), dessen Vorsitzender ich


ebenfalls bin, vereinigt in Frankreich 675 Vereine, die gegen die Zerstörung unseres
Lands durch 10.000 Windkraftanlagen kämpfen.

J.-L. Butré

Vorsitzender der EPAW

www.epaw.org

Jutta Reichardt
Sprecherin der EPAW für Deutschland

(Nach der Übersetzung des EPAW-Textes von J.-L. Butré:)

Merci infiniment cher m. Butré, daß Sie sich von Paris auf den Weg gemacht haben,
um uns auch von Seiten der EPAW zu unterstützen – wir sind glücklich, Sie an
unserer Seite zu wissen!!!

58 Initiativen aus D haben sich bisher der EPAW angeschlossen. Es gibt in der BRD
sehr viel mehr Gegenwind-Initiativen und sie sollten sich auch alle anschließen, denn
Einigkeit stärkt unsere Position!!! -

Natürlich fragen sich viele von uns, warum hier heute nicht viel mehr Betroffene
stehen... Aber hier stehen zunächst einmal diejenigen, die sich trauen, offen
auszusprechen, was in diesem Land als Frevel gilt: Windkraft – NEIN DANKE!

Denn das Nationalheiligtum der Neuzeit heißt Windenergie um jeden und für jeden
Preis!

Offene Opposition gegen etwas zu zeigen, das als gut, sauber und grün bezeichnet
wird, ist in D ein Verbrechen und wird zumindest mit Beleidigung und
Verunglimpfung, meist aber mit Bedrohung bis zu Übergriffen bestraft! –

Also liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, Sie sind die Avantgarde der Gegenwindler
in der BRD, diejenigen, die sich die Meinungsfreiheit noch nicht haben abkaufen
lassen und die den Mut haben, offen zu zeigen, was sie von mensch- und
naturfeindlichen Windkraftwerken halten – nämlich NICHTS!

Diejenigen, die bereits seit langem unter all den üblen Auswirkungen von Dauerlärm,
Infraschall und Schattenschlag leiden, die dadurch krank geworden sind nach Jahren
neben und umzingelt von Windkraftwerken. Die ihr Zuhause nicht verlassen können,
weil sie keinen Käufer dafür finden und die ihre Alterssicherung nicht aufgeben
wollen, indem sie ihr Zuhause einfach aufgeben.

Diejenigen, die erlebt haben, wie die Artenvielfalt um sie herum verschwindet,
Zugvögel ausbleiben, Natur und Landschaft zerstört werden.

Und hier stehen diejenigen, die befürchten, daß es ihnen in Kürze ebenso gehen
wird, weil Landbesitzer, WK-Betreiber, Projektierer, die ganze Windlobby ihr
Zuhause, ihre Natur und Landschaft bereits bedroht.

Das dies mittlerweile überall auf der Welt geschieht, zeigen uns die vielen
Unterstützerschreiben, die Ihnen allen, liebe Gegenwindler, heute sagen wollen, daß
Sie, daß wir nicht allein sind, sondern daß uns weltweite Solidarität und Mitgefühl
begleiten!

Aus wie vielen Ländern all diese Schreiben kommen, zeigen uns Jule und Max aus
Schulendorf im südöstlichen SH, die mit ihren Eltern Silvia und Folker angereist sind
und uns die Flaggen der Unterstützer präsentieren. - Fam. Zöftig hat übrigens mit
ihrer BI „Gegen den Windenergiepark in Schulendorf“ gerade erst einen
Bürgerentscheid GEGEN WKA gewonnen!

Da es weit mehr als 90 Schreiben teilweise für 10 verschiedene Initiativen u.


Verbände auf einmal geworden sind, greife ich einige Themen heraus:

Natürlich kommt von Übersee aus USA und Kanada der historische Satz: Ich bin ein
Berliner!

von Calvin und Nina, von Emily & Lynn, von Dan aus den Staaten Nova Scotia &
Ontario in KA. und aus NY - USA.

Colette aus Ontario schreibt:

Sogenannte saubere Energie aus WKW ist nichts als eine dreckige Lüge- Politiker
tun angeblich alles, um die Welt zu retten, dabei sollten sie lieber einen
Wissenschaftskurs belegen.

Unsere Mitstreiter aus Übersee und aus Nachbarländern haben eins gemeinsam: Sie
sind allesamt froh zu hören, daß wir WK-Geschädigten in D endlich aufstehen und
nein sagen zu einer mensch- und naturschädigenden Technologie. Denn im Ausland
ziehen die WK-Betreiber über’s Land und beschwören unsere angebliche Freude, mit
WKW leben zu dürfen! Dort wird unseren Mitstreitern erzählt, wir wären allesamt
stolz auf diese Art der Energiegewinnung und wir würden voller Begeisterung
behaupten, wir wären glücklich, mit WKW die Welt zu retten...!

Sie müssen an unserem Verstand gezweifelt haben...

Mit Recht haben sie bisher an unserem Mut gezweifelt, denn der hat lange gefehlt
und so sind wir in D und unsere Gegenwindfreunde im Ausland sehr froh über die
Initiative von Herrn Jacob, der für die VI in Brandenburg diese Protestkundgebung
ins Leben gerufen hat!!!
Und wir versprechen, daß wir künftig unseren Unmut und unsere Erfahrungen mit
Euch teilen, liebe Mitstreiter überall auf der Welt, damit man Euch nicht mehr mit
dreisten Lügen über diese angeblich so saubere und ökologische Art der
Energiegewinnung bluffen kann!

Gail, die mit ihrem Mann Walter in Italien einen Rechtsstreit gegen die Windmafia
führt und die WTS-Studie von Dr. Nina Pierpont für uns alle ins Deutsche übersetzt
hat,

Sherry, Carmen, Maureen und Keith aus Ontario, wo Ende April eine Anti-WKA-
Demo stattfand,

Tom, der von einem heimischen Terrorismus der W-Lobby spricht und

John, Physiker aus USA mit eigener wissenschaftlicher Aufklärungswebsite zum


Windwahn.

Dan aus Nova Scotia, der uns an die Indianerweisheit erinnert, daß wir die Erde nur
von unseren Kindern geborgt haben!

Eric aus Vermont, der für unsere Schwesterorganisation in Nordamerika, die


NAPAW, die Pressearbeit macht, sendet uns die Unterstützung des
Riesenverbandes mit den Worten:

„Ihr sprecht in Berlin für alle, die ihr Naturerbe und ihre Lebensqualität verteidigen, ihr
Zuhause und ihre Gesundheit. Der Moloch BigWind, wie dort die Windlobby genannt
wird, hat das Geld und die Macht, aber wir haben die Wahrheit und wir werden nicht
schweigen...!“

Und es lebe die deutsch-französische Freundschaft: Unsere vielen Mitstreiter aus F,


die - wie immer viel mutiger als wir - die Lobbytatur der Windprofiteure schon seit
Jahren benennen und heute von ganzem Herzen an unserer Seite sind!

Z.B. Charles-Henri, der auf die katastrophalen ökologischen, ökonomischen und


sozialen Schäden hinweist. Damit ist er in bester Gesellschaft, mit unendlich vielen
unserer französischen Freunde! –

Arlette, die nicht nur vor Ort im Süden F’s in der Ardeche gegen den Windwahn
kämpft, sondern auch mit großer Trauer die Vogelsberg-Region in Hessen, wo sie
einst gelebt hat, zerstört sieht.-

Corinne, Arlette, Hervé und alle tapferen Normannen, die ihre Region um den Mt. St.
Michel an Land und im Meer verteidigen, um nur einige zu nennen...

Aber auch mit Angela, die für die Country Guardiens in GB schreibt und bereits seit
1994 Seite an Seite mit unseren Verbündeten vom Bundesverband
Landschaftsschutz (BLS) gegen den Windwahn kämpft.

Yuki aus Tokyo, hat gerade die erste große japanische Konferenz zum Thema
Windwahn miterlebt....
Unsere vielen Verbündeten in Polen, wie auch Simon & Maggie aus Schottland,
bestätigen das Trauerspiel, der Naturschutzverbände, von denen sich viele in GB wie
in D, Polen und anderswo an die Windlobby gegen Spenden und Sponsoring
verkauft haben.... und die Tatsache, daß wir WK-Gegner permanent verunglimpft
werden.

Der gerade abgewählte Politiker Milliband nannte Gegenwindler „unsozial“, ist aber
zum Glück gerade abgewählt worden! Unser SH Landesvater bezeichnete uns WK-
Gegner als Störer, die man wegmachen solle.... –

Unisono wird die Korruption beklagt, der in allen Regionen der Erde Natur,
Landschaften und Einwohner zum Opfer fallen!

Hotelbesitzer, Vermieter von Ferienwohnungen und Betreiber anderer touristischer


Attraktionen gehören weltweit zu unseren Mitstreitern, denn die Verluste im Bereich
Tourismus sind für viele ein Riesenproblem, ob in F, in D oder in Polen oder
Übersee!

Renate verteidigt ihre Natur und ihr Zuhause in Victoria, Australien gegen die
Geldmacherei und Naturzerstörung. Die Geldvernichtung für die Bevölkerung
zugunsten der Profitgier durch WKW beklagen auch viele Mitstreiter in F, in Polen, in
Skandinavien und hier in D.

Francois z.B. nimmt kein Blatt vor den Mund und nennt diejenigen, die auf Teufel
komm raus ihre Mitmenschen mit WKW bedrohen, „käufliche Öko-Sektierer mir
faschistoiden Ideologien“... Das sollten wir uns mal in D erlauben. Mich wollte der Ex-
Bürgermeister und Windlobbyist mit dem meisten Land in der Gemeinde schon für
die Bezeichnung „Großgrundbesitzer“ öffentlich steinigen...denn das Recht auf freie
Meinungsäußerung wird hier inzwischen nur noch angepaßten Abnickern
zugestanden....

Die Lizenz zum Gelddrucken per EEG für einige wenige Windlobbyisten auf Kosten
der Bevölkerung, von Frau Merkel als deutscher Exportschlager angepriesen, wird
überall heftig angeprangert. So schreiben beispielsweise unsere Mitstreiter aus
Slovakien, in ihrem Brief, daß es ein gutes Ergebnis für die Slovakei sein wird, wenn
eines Tages in D keine WKA mehr gebaut werden... –

Aber solange es das EEG gibt und die Gierigen so leicht auf Kosten der anderen
reich werden können, wird nichts dergleichen geschehen...

Mireille aus Quebec, Kanada, die mit 10 Organisationen versucht, ein riesiges
ökologisches Paradies zu retten und im Juni ein großes GW-Treffen startet am Tag
der Ureinwohner....

Mark Duchamp, Vorsitzender der unabhängigen internationalen


Artenschutzorganisation „Save the Eagles“ mit Sitz in Spanien weist auf den
Tausendfachen Tod von Vögeln und Fledermäusen an WKA hin. Er zitiert dabei auch
die Funddaten der Brandenburgischen Vogelwarte, die u.a. 40 Seeadler, 116
Rotmilane und 16 Weißstörche umfassen - als Spitze des Eisbergs. Denn die
meisten Opfer von WK-Rotoren werden von Beutegreifern wie z.B. Füchsen
weggeschleppt oder von Aasfressern verzehrt, bzw. von Landbesitzern rasch und
diskret entsorgt....

Peter, Sprecher der EPAW für Skandinavien und das Baltikum weist auf den
Eindruck einer Kriegsszenerie hin, beim Überfliegen von DK und Norddeutschland!
Er bezeichnet die Art, Menschen derart zu bedrohen, als ein Verbrechen gegen die
Menschlichkeit in Friedenszeiten, gegen das wir uns gemeinsam deutlich wehren
müssen, um zu zeigen, daß unsere Toleranzgrenze erreicht ist! Alle
Unterstützerschreiben sind nachzulesen auf unserer internationalen Seite
www.windwahn.de ! Übersetzer sind eingebaut.

Von unseren polnischen Mitstreitern, die sehr mutig gegen den Windwahn vorgehen,
kommen viele Hinweise, die wir auch aus Kanada und USA, aber auch aus Belgien,
Italien, F und zunehmend aus D hören: Krankheitssymptome von Tinnitus,
Schlafstörungen, Übelkeit und Schwindel, Kopfschmerzen, Herzrasen, Brustdruck,
Bluthochdruck etc. werden genannt von Lawrence und Carmen aus Ontario, von Ann
und Gerry aus Wisconsin, von Jacek aus Schlesien, von den Einwohnern aus
Estinnes in Belgien, Bernard aus der Bretagne und von uns aus SH.

Endlich das Thema Gesundheit! Denn seit uns Dr. Nina Pierpont die 5-Jahresstudie
geschenkt hat und der Krankheit den Namen WindTurbineSyndrome – kurz WTS
- gegeben hat, unter der viele von uns als Anwohner von WKW seit Jahren leiden,
trauen sich immer mehr Betroffene, von ihren Symptomen zu erzählen.

Wir stehen seit langem in Kontakt mit Nina Pierpont und ihrem Mann Calvin Martin
im Staat NY und haben sie gebeten, uns allen ein Grußwort nach Berlin zu senden.

Dr. Pierpont verkürzt:

Ich fühle mich geehrt, daß ich mich Euch heute an diesem historischen Tag
anschließen darf und bin in Gedanken und im Herzen bei Euch!

In meiner Forschung über WTS bin ich den Prinzipien eines der Helden moderner
Medizin gefolgt, dem deutschen Arzt Robert Koch! – WTS ist zwar keine von
Mikroben verursachte Krankheit, aber der Nachweis, daß WKA in erheblichem Maße
niederfrequenten Lärm und – noch schlimmer – Infraschall verursachen, ist erbracht.

....und aus einer 2. Stellungnahme an unsere belgischen Mitstreiter – ebenfalls


verkürzt:

Unter Neuro- und Otologen (Nerven- u. Ohrenheilkundigen), die sich ebenfalls mit
dem Thema befaßt haben, besteht kein Zweifel darüber, daß niederfrequenter Lärm
und Infraschall das Gleichgewichtsorgan ernsthaft beeinträchtigen und eine
Krankheit erzeugen, die ich Wind Turbine Syndrome genannt habe.

Die Heilung des Wind Turbine Syndromes ( WTS) ist einfach:

Entfernen Sie sich von Windkraftwerken oder schalten Sie diese ab!
Die Verhinderung des Entstehens von WTS ist noch einfacher:

Errichten Sie keine Niederfrequenz und Infraschall erzeugenden Industrieanlagen


neben Wohnhäusern innerhalb eines Radius von 2 km!

Regierungen und Unternehmen, die diesen Grundsatz verletzen, sind schuldig, in


grober Weise klinischen Schaden anzurichten. Jene Regierungen und Unternehmen
sollten gerichtlich belangt werden, auf jeder Ebene, die nötig ist, um einem solchen
Frevel Einhalt zu gebieten!

Dr. Koch und ich sind Euch allen im Geiste verbunden!

Dr. Nina Pierpont

Ich danke Nina Pierpont nicht nur als Sprecherin der EPAW für D, sondern auch als
WK-Betroffene, die seit 15 Jahren mit ihrem Mann in der Wilstermarsch in SH die
schädlichen Auswirkungen des Windwahns unmittelbar erlebt und mit jeder Fahrt
durch D zunehmendes Grausen vor der Landschafts- und Naturzerstörung
empfindet!

Lassen Sie uns gemeinsam für Offenheit und Aufklärung sorgen und dafür kämpfen,
dem Windwahn ein Ende zu machen. – Danke, daß Sie hier sind!

Günter Ederer

Redeinhalt am 15.5.2010 vor dem Brandenburger Tor

Liebe Freunde

Sie sind ja bisher eher geduldig gewesen. Menschen die aber jetzt genug haben von
der Bevormundung von der Missachtung. Warum werden sie nicht von der Politik
wahrgenommen: Weil sie keine gewalttätigen Aktionen unternehmen - sich an Gleise
ketten, Millionenkosten beim Transport der Windkraftanlagen durch Straßensperren
verursachen? – Und dafür noch von gewählten Repräsentanten des Staates gelobt
werden?

Diejenigen, die zu dieser Kundgebung kommen, glauben an einen Rechtsstaat, der


seine Bürger vertritt - sie schützt. Aber zunehmend müssen sie erleben, dass dies
nicht der Fall ist - und deshalb werden sie wütender, versammeln sich hier um zu
zeigen, dass die Politik nicht damit rechnen kann, dass sie klaglos hinnehmen, wenn
sie praktisch enteignet werden, wenn ihre Gesundheit gefährdet wird, wenn ihre
Heimat, ihre Umwelt, ihre finanzielle Grundlagen einem Staatsziel geopfert werden,
dass da heißt: Erneuerbare Energie um jeden Preis.

Um es klar zu stellen, damit keine Missverständnisse auftreten: Natürlich wissen


auch die hier versammelten, dass es Sinn macht, sich von politisch zweifelhaften
Energielieferanten unabhängig zu machen, wissen auch wir, dass bei steigender
Weltbevölkerung neue Energiequellen entwickelt werden müssen, wissen auch wir,
dass alle Anstrengungen unternommen werden müssen, dass
Energieverschwendung verhindert wird.

Diese vernünftigen Ziele aber werden durch unvernünftige Gesetze diskreditiert. Sie
werden durch eine gigantische Umverteilung von unten nach oben missbraucht - und
das alles noch im Namen der Rettung der Welt:

Ich spreche hier von dem EEG- dem Gesetz für erneuerbare Energie!

2. Das Wesen des EEG-Gesetzes

Die Grundidee des EEG: Jeder der erneuerbare Energie erzeugt, kann diese zu
einem vom Staat garantierten Preis in das Netz einspeisen. Die Stromversorger
müssen die erneuerbare Energie abnehmen. Was wie ein Anschub für neue
Technologien aussieht und auch so verkauft wird, hat sich zu einem perpetuum
mobile der Umverteilung für einkommensstarke Gruppen entpuppt. Wer
Windmühlen, Solaranlagen oder Bioanlagen baut, braucht dafür Geld -
Normalrentner, Arbeitslose, Mieter, Bürger mit niedrigen oder auch nur mit
Durchschnittseinkommen gehören nicht dazu. Aber sie alle müssen die durch das
EEG-Gesetz verursachten höheren Stromkosten bezahlen. Mittlerweile machen dies
jetzt im Mai 2010 schon 2,1Cent pro Kilowattstunde aus. Für einen 4köpfigen
Haushalt werden 13 Euro im Monat berechnet. In diesem Jahr – und die Summe
steigt rasant an.

Was passiert denn da: Jede Kilowattstunde aus einer Windkraftanlage wird mit zirka
9 Cent vergütet. Also ist das eine lohnende Investition. Also wollen Kapitalanleger
Windkraftanlagen bauen, also finanzieren Banken gerne Windkraftanlagen, also
kommen die Politiker dieser starken Lobby zu Hilfe und basteln Gesetze so, dass der
Bau von Windkraftanlagen möglich wird.

Ersetze ich jetzt das Wort „Windkraftanlage“ mit Solaranlagen, dann werden die
Renditen noch größer, die Abzocke der Verbraucher noch unverschämter, die
Umverteilung von unten nach oben noch unsozialer, noch skandalöser.

Hier im Nachbarland Brandenburg erleben die Bürger gerade diesen Kreislauf: da


will die Landesregierung die Windkraftanlagen bis zu 1.000 Meter an Wohngebäude
heranrücken. Eine rot-rote Regierung wohlbemerkt. Die freundlichste Bemerkung, die
mir dazu einfällt: Sie wissen nicht was sie tun.

Sie sind nicht nur ignorant: Sie sind auch noch dummdreist. Sie sagen, sie machen
für den Umweltschutz. Die zentrale Fundkartei der Staatlichen Vogelschutzwarte im
Landesamt Brandenburg listet die tödlichen Kollisionen von Vögeln und
Windkraftanlagen auf:

40 Seeadler, 116 Rotmilane, 122 Mäusebussards, 16 Weißstörche, 11


Höckerschwäne, 16 Wildgänse und zehntausende von Fledermäusen und anderen
Vögeln.
Meine Freunde: Beim EEG geht es nicht um Klimaschutz, so etwas gibt es nämlich
überhaupt nicht und es geht nicht um Umweltschutz: es geht um Macht und Geld.

Lassen Sie mich die Rolle der Parteien erklären:

Was denken sich eigentlich linke Parteien, wenn sie so gnadenlos die unteren
Einkommensschichten abzocken lassen. 13 Euro pro Haushalt. Wissen die eigentlich
noch, was ein Rentner bei einer Erhöhung von 1% zu erwarten hat, wie wir es letztes
Jahr hatten. Das waren bei 1.000 Euro 10 Euro. Aber die meisten Rentner haben
noch nicht einmal 1.000 Euro im Monat. Das ganze tränenreiche Bejammern der
Hartz IV-Schicksale können sie sich sparen, solange sie die staatlich beeinflußbaren
Kosten erhöhen – Vorneweg die Stromkosten - denen niemand entkommen kann.

In einem Film habe ich gezeigt, wie einer allein erziehenden Mutter mit drei Kindern
den Strom abgestellt wurde, weil sie nicht mehr zahlen konnte. Das Fläschchen für
die Kleine machte ihr der Nachbarin warm. Bei Kerzenlicht wurde abgewaschen.
Dazu ein Zuschauerbrief aus der Grünen Welt: Sie solle sich nicht so haben:
Kerzenlicht sei doch romantisch.

Eigentlich dürften sie hier nicht alleine sein, sondern Unterstützung durch die
Sozialhilfeverbände vom VdK über Arbeiterwohlfahrt und Caritas haben - und all die
anderen, die mit Recht darauf hinweisen, dass viele Menschen trotz eisernem
Sparwillen nicht mit dem Geld hinkommen, das sie zur Verfügung haben. Wo sind sie
und protestieren mit gegen diese Abzocke ohne Gnade, diese Umverteilung dank
EEG?

Aber auch die Parteien der Marktwirtschaft müssten hier auf ihrer Seite stehen.
Wenn etwas gegen das Prinzip der Marktwirtschaft verstößt, dann dieses
dirigistische EEG. Was ist das nicht für eine wunderbare Einrichtung für
Kapitalbesitzende: Der Staat garantiert mir den Absatz meines Produktes, egal wie
viel ich davon herstelle und ob das einer braucht oder nicht und das allerschönste:
Der Staat garantiert mir auch noch einen sehr ansehlichen Gewinn. Das alles ohne
Risiko. Da ist noch kein Hauch von Markt mehr vorhanden. Das hat nichts mit
Marktwirtschaft zu tun: Das ist Staatsmonopolkapitalismus in Reinkultur. Liebe CDU,
liebe FDP, wo seid ihr. Hier hättet ihr die Gelegenheit, die Menschen von den
Vorteilen einer Marktwirtschaft zu überzeugen. Statt dessen bedient ihr Euer Klientel.
Nur wundert Euch bitte nicht über die Staatsverdrossenheit, über niedrige
Wahlbeteiligung, über den Verlust Eurer Glaubwürdigkeit.

Wir stehen hier im Mai und frieren wie im November. Ja wir haben Klimawandel -
aber welchen und warum. Aber die politische Scheinwelt redet vom Klimawandel der
uns alle bedroht, die ganze Menschheit. Also: Weniger CO2 oder Weltuntergang.

Aber so werden sich nun viele fragen: Brauchen wir nicht die Erneuerbaren Energien
um dem Klimawandel zu verhindern, oder wenigstens zu verlangsamen. Geht es
doch um nicht mehr oder weniger als die Rettung der Welt? Müssen wir dafür nicht
alle Opfer bringen und auch eine Schatten werfende, summende Windkraftanlage in
Kauf nehmen. Nun, mit dem Klimawandel beschäftige ich mich sehr intensiv seit 12
Jahren. Ich war Journalist. Das heißt: Wir stellen Fragen, wir decken Widersprüche
auf, wir suchen nach den Siegern und Verlierern von Gesetzen und Entwicklungen.
Zusammengefasst: Wir haben das Privileg und die Pflicht zu recherchieren.
Aber statt zu recherchieren schreibt die Mehrheit meiner Kollegen voneinander ab
und hängt an den Lippen der Weltuntergangsgurus, die damit sehr reich werden.
Zwei Fakten müssen daher zuerst festgestellt werden, damit wir die Dimension des
Problems erkennen. Fakten, die kaum jemand kennt:

Im Kubikmeter Luft befindet sich 0,034% CO2, davon stammen 96% aus der Natur,
nur 4% sind vom Menschen beeinflussbar: Also 0,00014%. Daran also macht die
Politik ihr EEG-Gesetz fest. Ich wette: Das wissen auch höchsten 4% unserer
Politiker.

Vor zehn Jahren schrieb ich in meinem Buch als Ergebnis der Recherchen: CO2 -
der Weltuntergang als Steuerquelle. Nach sehr detaillierten Reisen in viele Staaten
und Gesprächen mit hoch qualifizierten Wissenschaftlern bin ich zu diesem
ernüchternden Ergebnis gekommen. Das ist in unserem Land nicht politisch korrekt,
aber deswegen noch lange nicht falsch.

Was mich besonders misstrauisch macht: Wissenschaftler, die an Hand von


Experimenten nachweisen, dass die Sonne unser Klima beeinflusst, wie die Dänen
am Niels Bohr Institut werden bei den Konferenzen des IPCC, das so wohlklingend
übersetzt „Weltklimarat“ heißt, nicht beachtet, bekommen keine Redeerlaubnis. Eine
Wissenschaft, die nur noch hören will, was in ihre mit Computermodellen berechnete
Wahrheit passt, erinnert mich an die mittelalterliche Glaubenslehre: die Erde ist eine
Scheibe. Beweise von Galilei wurden nicht zugelassen. Damit er seine Ruhe hatte,
hat er schließlich der Kirche Recht gegeben. Heute lassen sich viele Wissenschaftler
auf die Irrlehre des von Menschen gemachten Klimawandels ein, damit sie an die
Geldtöpfe der Forschungsgelder kommen.

Geld gibt es nämlich nicht, wenn ich das Paarungsverhalten der Eichhörnchen in den
Brandenburger Wäldern untersuchen will, sondern Geld gibt es nur, wenn ich das
Paarungsverhalten der Eichhörnchen durch die menschengemachte
Klimaerwärmung untersuchen will.

Damit zur Behauptung: 2.500 Wissenschaftler wären sich einig und dies durch sehr
die sorgfältige Arbeit des IPCC dokumentiert. Das ist ein Totschlagargument. Doch
bei genauem Hinsehen entpuppten sich die 2.500 Wissenschaftler zu 60% als
Politiker und vom Rest war knapp die Hälfte gegen die Aussage: Die
Treibhausgase der vom Menschen verursachten Verbrennung von fossilen
Rohstoffen verursachen eine Erderwärmung.

Bis heute frage ich mich, warum meine Kollegen sich nicht die Mühe machen, dieses
Totschlagargument durch Recherchen zu widerlegen, sondern es unbesehen
wiederkäuen.

Nächster Fakt, der meine Skepsis nährte: Die frühen Kampagnen wurden nicht nur
von Al Gore, sondern auch von Maggie Thatcher vorangetrieben. Beide gehören zu
den Befürwortern der Nuklearindustrie. Maggie Thatcher machte auch nie einen Hehl
daraus, dass sie gegen die Kohle- sprich Bergarbeiter- und für die Atomindustrie war.
Letztere gehört zweifelsohne zu den großen Befürwortern der menschengemachte
Erderwärmung, denn das ist ihre Chance, wieder ins Rennen zu kommen - was auch
gelungen ist. Wir haben zwar kein weltweites Abkommen, was die Treibhausgase
regelt und werden auch keines bekommen, aber haben wieder eine weltweite
Renaissance der Nuklearindustrie, ob wir nun in Deutschland da mitmachen oder
nicht.

Ich könnte nun ohne Problem einige Stunden über die Mechanismen referieren, die
zu der neuen Religion des menschengemachten Klimawandels gehören. Nur einige
Bemerkungen noch: Nachdem in den geklauten e-mails des Weltklimarats-Institut in
Norwich deutlich wurde, dass die Daten zur Berechnung der Erderwärmung
verfälscht wurden, dass kritische Wissenschaftler unterdrückt wurden, hat auch das
IPCC zugegeben: seit 1998 haben wir eine Klimaabkühlung. Zumindest hier in
Deutschland haben wir davon einiges abbekommen. Diese Abkühlung aber passt
überhaupt nicht zum Anstieg des CO2 in der Welt. Die nüchterne Feststellung lautet:
Die gemessenen Daten stimmen mit den Hochrechnungen der Katastrophenmaler
nicht überein.

Lassen Sie mich zum Schluss kommen.

Begründet wird der Bau von Erneuerbaren Energieanlagen mit der Rettung der Welt,
faktisch aber dient er nur den Kapitalanlegern und den Parteien, die mit ihren
Weltuntergangsthesen Wahlen gewinnen wollen. Im Mittelalter wurden die Juden für
die Pest verantwortlich gemacht - gegen Aberglauben gibt es noch keine Impfung -
vor allem nicht, wenn er pseudowissenschaftlich und parteipolitisch daherkommt. Für
die Linken - und ich meine hier nicht nur die sich so nennende Partei - ist es der
Kampf gegen die westliche industrielle Zivilisation. Sie wird für die Ausbeutung der
Armen, für die Zerstörung der Umwelt, für das Ende der Welt verantwortlich
gemacht. Für die Linken ist der Kampf gegen den Klimawandel das neue Vehikel,
nach dem Scheitern des real existierenden Sozialismus, um alles anzuklagen, was
mit demokratischer Zivilisation zu tun hat - und deshalb ist ja auch die USA wieder
das Ziel der Hassreden. Sie vergessen dabei, wie „sauber“ der Osten war - wie
verdreckt die Städte, vergiftet die Flüsse, verseucht die sowjetischen
Atomtestgebiete - und wer sich um die Umwelt kümmerte, landete als Zielperson im
Visier der Stasi.

Für die sich bürgerlich nennenden Parteien ist es eine Möglichkeit ihrem Klientel
wieder Subventionen zukommen zu lassen. Dass sie damit die Idee der
Marktwirtschaft ruinieren, ist ihnen egal. Unter vier Augen geben die meisten
Abgeordneten und Funktionsträger sogar zu, dass sie das Erneuerbare
Energiegesetz für falsch halten. Aber in der FDP will man keinen neuen Konflikt mit
der CDU und in der CDU wird auf die Solidarität mit der Kanzlerin verwiesen, die sich
in dieser Frage international weit aus dem Fenster heraus gelehnt habe. Alles spielt
eine Rolle, nur nicht das Wohlergehen der Bürger.

Nun haben wir keine Diktatur, die die Abgeordneten bestimmt, wir haben auch keine
Besatzungsmacht, die sie uns aufoktroyiert. Wir wählen sie - jeden einzelnen, den
wir haben, haben wir gewählt oder haben es zugelassen, dass er gewählt wurde.
Und wenn wir nicht länger wollen, dass ein Energiegesetz dafür benutzt wird, Einigen
zu Lasten der Mehrheit Millionen, ja Milliarden zukommen zu lassen, dann müssen
sie diesen Parteien, diesen Abgeordneten zeigen, dass sie nicht länger bereit sind,
Ihnen Verantwortung zu übertragen.

Statement by Nina Pierpont for Berlin Demonstration


I am honored to join you on this historic day, a day when people from all over
Germany gather to petition the federal government to adopt safe setbacks for
industrial wind turbines. I join you in spirit and in my heart.

In my research on Wind Turbine Syndrome, I followed the principles of one of the


heroes of modern medicine, the German medical doctor, Robert Koch. Dr. Koch
revolutionized medicine, bringing it out of the Dark Ages and into the 20th century, by
demonstrating that many of the diseases ravaging humanity were caused by
microbes—pathogenic microbes—which could be isolated and studied and,
ultimately, controlled and eradicated.

Wind Turbine Syndrome is not a microbial disease; it is a constellation of disorders


created by wind turbine low frequency noise and infrasound. Unlike the bacterial
diseases which Dr. Koch studied, Wind Turbine Syndrome is easily cured—by having
proper turbine setbacks. My research and that of other clinicians has demonstrated
that 2 km is the minimum acceptable distance for preventing Wind Turbine
Syndrome. Dr. Koch, I believe, would support this, for it is based on careful
observations of sick individuals—the kind of careful observations he pioneered.

The irony is that the distinguished Robert Koch Institute does not support the clinical
study of wind turbine infrasound and low frequency noise, considering it of no merit. I
believe Dr. Koch would disagree, and I am glad you thousands of people are here,
today, in the spirit of Germany’s greatest medical doctor, to insist that your
government take this industrial plague seriously.

Dr. Koch and I are with you, all of you, in spirit.

Nina Pierpont, MD, PhD

USA