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Chronologie eines ungeklärten Todes oder der mysteriöse Tod

des Dozenten Dr. med. Ovidiu Vuia

Am 27. September 02 telefonierte ich, Rita Vuia, mit Ovidiu. Ich


wusste, daß er bald nach Rumänien fahren wollte, um die Scheidung
von seiner Frau Corina einzureichen und die Manuskripte bzw.
Korrekturseiten seines Buches abzuliefern. Ich konnte ihn überreden,
nicht mit dem Auto, sondern mit dem Zug nach Rumänien zu fahren
und er wollte sich am 30.09.02 die Fahrkarte kaufen.

Am 28.09.02 telefonierte Mihai nachmittags mit seinem Vater.


Anschließend rief er mich an und meinte, daß Ovidiu geweint hätte,
er sei sehr deprimiert gewesen und, daß er nur noch einen Wunsch
hätte, von Giessen weg zu kommen. Es war geplant, daß er nach der
Rumänienreise zu mir nach Wilhelmshaven ziehen sollte. Er
vereinbarte mit Mihai, daß er sich noch verabschieden würde, bevor
er abfährt. Am 29. September, also ein Tag später, versuchte Mihai
ihn anzurufen, er rief in der Regel täglich bei seinem Vater an. Er
bekam keine Verbindung. Er versuchte es öfters, denn er wusste,
daß sein Vater viel spazieren ging. So versucht er es auch an den
nachfolgenden Tagen und fragte auch täglich bei mir nach, ob ich
Glück gehabt hätte und ihn erreicht hätte, was ich verneinen musste.
Wir versuchten es auch spät abends, ohne Erfolg. Wir rätselten, ob er
vielleicht schon abgefahren sei ohne sich zu verabschieden. Das
wäre ungewöhnlich gewesen aber andererseits ist er auch nie an
dem Tag abgefahren, wo er es gesagt hat aber immer später, nie
früher. Da er die Methoden des Geheimdienstes kannte, wusste er,
daß sie gerne einen Anschlag als Unfall tarnen. Wenn sie das Telefon
abgehört haben, wovon wir überzeugt sind, mussten sie schnell
handeln, denn mit der Bahn hatten sie keine Chance, einen Unfall zu
organisieren. Es gab zwei Gründe, ihn aus dem Weg zu räumen.
Erstens die Scheidung von seiner Frau zu verhindern, sie waren der
irrigen Annahme, daß man in Deutschland nur 2 Jahre verheiratet
sein muss, um die Rente bzw. Pension zu bekommen und das
Erscheinen des Buches zu verhindern. Es ist in Deutschland aber so,
daß, wenn man älter als 65 Jahre ist und dann heiratet, man 5 Jahre
verheiratet sein muss, um die Witwenrente zu bekommen. Im
nachhinein haben wir erfahren, daß auch die “Verheiratung” nicht mit
rechten Dingen zugegangen ist, ganz nach Geheimdienstmanier. Die
Enttäuschung war natürlich groß, als seine Frau leer ausging, sie
musste allerdings am Erbe beteiligt werden, so daß sie nicht ganz
leer ausging.

Wir warteten, daß er sich aus Rumänien melden würde, denn das
war so mit uns vereinbart, daß er sich gleich meldete, wenn er in
Rumänien angekommen war. Wir machten uns große Sorgen.

Am 12. Oktober 02 fuhr ich von Wilhelmshaven nach Giessen, um


nach dem Rechten schauen. Ich fuhr an der Wohnung von Ovidiu
vorbei. Man konnte vom Treppenhaus aus sehen, daß das Licht im
Flur seiner Wohnung brannte und ich klingelte bei der Nachbarin und
fragte, ob Sie mir etwas sagen könne. Diese war sehr froh, daß sich
jemand von der Familie meldete, denn sie waren auch schon ganz
unruhig, sie wussten aber nicht, wo wir wohnten, sie wussten nur,
dass Ovidiu nach Rumänien fahren wollte und dass seine Familie in
der Nähe von Oldenburg lebt. Sie wunderten sich schon, denn es
roch nicht sehr gut und außerdem brannte schon seit 2 Wochen Tag
und Nacht das Flurlicht, auch sie wusste, daß Ovidiu sehr sparsam
war und auch nicht der Typ war, der vergaß, das Licht auszuschalten.
Ich rief bei der Polizei an und schilderte, daß ich den Verdacht hätte,
daß dort etwas nicht stimmt. Es kam ein Beamter, der informierte die
Feuerwehr und Notarzt. Die Feuerwehr öffnete die Tür, die nur
zugezogen war, was bei mir gleich einen schlimmen Verdacht
hervorrief, und man fand Ovidiu tot in der Wohnung, er muss schon
14 Tage tot gewesen sein. Es folgte der übliche Ablauf.
Kriminalpolizei, Gerichtsmediziner usw.

Der Polizist fragte mich noch, wo Ovidiu seine Schlüssel


aufbewahren würde. Ich sagte ihm, dass er den Schlüsselbund
immer gleich in die Tür stecken würde und 2 mal rumdrehen, so dass
sich auch schon die Nachbarin immer gefragt hatte, wovor der Mann
solche Angst hat, dass er sich immer so einschließt. Deshalb wusste
ich auch sofort, dass etwas nicht stimmt.

Ovidiu lag in seiner Straßenkleidung, also auch mit dem Jackett


bekleidet auf dem Boden das bedeutete, daß er gerade gehen wollte
oder gekommen war, als er starb. Er hielt sich in seiner Wohnung
generell nur mit der Hauskleidung auf. Den Schlüssel fand der
Polizist dann in seiner Jackentasche. Ich gehe jetzt auch davon aus,
dass er abends am 28.09.02 starb, weil auch das Licht im Flur
brannte und am Sonntag hatten wir ihn ja schon nicht mehr erreicht.
Der Gerichtsmediziner stellte mir noch einige Fragen zum
Gesundheitszustand von Ovidiu. Ich konnte ihm nur sagen, daß
Ovidiu stets sehr gesund war, nie Alkohol getrunken hat und auch
nicht geraucht hat, nicht einmal eine Grippe gehabt hätte in seinem
Leben.

Als die Untersuchungen abgeschlossen waren, musste ich ihn dann


noch identifizieren und dann wurde er abgeholt und in die
Gerichtsmedizin zur Obduktion gebracht. Die Obduktion ergab keine
genaue Todesursache und so kam der Fall erst einmal zu den Akten.

Ich hatte die traurige Pflicht, die Kinder zu informieren. Obwohl wir
alle schon ahnten, daß etwas passiert sein musste, kam es dann
doch sehr überraschend, weil man bis zum Schluss glaubt, dass es
noch gut ausgeht.

Ich war am 13.10.02 wieder nach Wilhelmshaven zurückgefahren,


denn ich war ja berufstätig und musste zum Dienst. Da Ovidiu und ich
geschieden waren, bekam ich natürlich keinen Sonderurlaub. Die
Kinder mussten kommen und alles regeln, weil ich als geschiedene
Frau keine Rechte hatte.

Kaum daß ich in Wilhelmshaven angekommen war, rief mich ein


gewisser Herr Sincu an aus Neuffen bei Stuttgart und meinte, daß er
der deutsche Partner wäre von dem Verlag in Rumänien, wo Ovidiu
seine Bücher drucken lassen würde und sie brauchten unbedingt die
Manuskripte (Korrekturseiten) für Band II und III. von seinem Buch,
der erste Band wäre schon fertig.

Ich sagte zu dem Mann, daß wir im Moment andere Sorgen hätten
und ich die Manuskripte nicht suchen könne, weil die ganze
Wohnung voll mit Manuskripten sei und ich nicht wissen kann, um
welche Manuskripte es sich handelt. Sie schickten mir per E-Mail den
Titel des Buches und einige Seiten vom Text. Ich fragte ihn, wie er an
meine Adresse gekommen sei. Er meinte, daß er, weil er Ovidiu nicht
erreicht hätte, bei der Nachbarin, Frau Weber, angerufen hätte und
die habe ihm meine Adresse und Telefonnummer gegeben. Diese
Information mit Frau Weber hatte er allerdings zuvor von mir
bekommen und so kann es sein, daß er es in dem Moment erfunden
hat. Leider habe ich versäumt dies zu überprüfen, denn damals hatte
ich noch keinen Verdacht. Er rief immer wieder an und verlangte vor
allem auch das Geld, 2.500 Euro sollte ich überweisen. Ich sagte
ihm, daß es noch lange dauern kann, bis Ovidius Konto freigegeben
wird, denn nach einem Todesfall wird es erst ein Mal gesperrt, bis die
Erbangelegenheiten geklärt sind. Nur die Rechnungen, die direkt mit
dem Todesfall zu tun haben, werden von der Bank bezahlt. Herr
Sincu nervte mich täglich und ließ mir keine Ruhe, sie brauchten die
Manuskripte und das Geld. Er sagte mir noch, daß Ovidiu immer 25
Exemplare für sich erhalten hat und der Rest von 200 Exemplaren an
die Nationalbibliothek gehe, die die Bücher dann an die einzelnen
Bibliotheken verteilen würden. Später stellte sich auch das als Lüge
heraus, da sagte er mir, daß die 200 Exemplare an die Bibliothek in
Rm. Valcea, dem Ort des Verlages, gegangen wären. Eine spätere
Überprüfung hat dem nicht stand gehalten. Ich sagte ihm, daß wir
alles genauso weiterführen wollten, wie Ovidiu das geplant hatte.

Ich sprach mit meinem Vorgesetzten, ob ich meine Überstunden, es


waren sehr viele, abbauen könne um nach Giessen zu fahren um die
Manuskripte zu suchen und bei der Wohnungsauflösung zu helfen.
Das Geld hatte ich inzwischen von meinem Konto überwiesen, um
meine Ruhe zu haben. Ich fuhr nach Giessen und ich brauchte einen
Tag, um die Manuskripte für Band II und III zu finden. Ich gab die
Manuskripte Ovidius Frau mit. Die war aus Rumänien gekommen
wegen der Erbangelegenheiten, für das Flugticket hatte ich gesorgt
und auch, daß sie Reisegeld hatte. Sie hat die Wohnung von Ovidiu
nicht betreten und hat auch sonst nicht geholfen, sie wollte nur zu
Bank und Ihr Erbteil haben, wo sie sich allerdings noch gedulden
musste.

Der Rest der Wohnungsauflösung war sehr mühsam und


unerfreulich. Mihai und Alexander hatten die Möbel usw. in einen
Container gepackt zum Entsorgen wegen des Leichengeruchs und
aus hygienischen Gründen. Ovidius Bücher, ca. 12 Tonnen, hatte ich
alle einzeln mit Sagrotahntüchern abgewischt und in Kartons
verpackt. Sie wurden in einen Transporter geladen und nach
Wilhelmshaven gebracht in mein Haus.

Der Wohnungsvermieter in Giessen war sehr zuvorkommend, so daß


wir damit wenigstens keine weiteren Schwierigkeiten hatten, Ovidiu
hatte mehr als 20 Jahre in dieser Wohnung gelebt.

Als ich seine Ledertasche vermisste, die ich ihm Weihnachten 2001
geschenkt hatte, fragte ich die Kinder, ob sie die auch weggeworfen
hätten. Sie meinten, daß sie die nicht gesehen hätten und später
haben wir darüber gar nicht mehr nachgedacht, wo die Aktentasche
geblieben sein könnte.

Nun hatten wir das Problem, die Bescheinigung vom Friedhof in Arad
zu besorgen, denn Ovidiu wollte gerne in seiner Geburtsstadt in
Arad/Rumänien im Grab seiner Mutter beigesetzt werden. Ich bat die
Herren vom Verlag, uns dabei behilflich zu sein. Sie versprachen es
auch, es geschah aber nichts. Inzwischen hatten wir auch einen
Cousin von Ovidiu ausfindig gemacht, der in Öhringen bei Heilbronn
lebte. Der rief eine Cousine in Rumänien an, die schon etwas betagt
ist und in den Karpaten lebt. Sie fuhr im strengen Winter mit der Bahn
nach Arad und besorgte die Bescheinigung. Nun hatten wir die
Bescheinigung und mussten sie noch übersetzen lassen. Zum Glück
gab es in Wilhelmshaven einen vereidigten Dolmetscher für
rumänisch/deutsch. Die Bescheinigung und Übersetzung schickten
wir nach Gießen zum Krematorium, wo Ovidius Asche “lagerte” und
wir konnten den Termin für die Bestattung festlegen. Alexander und
ich fuhren einige Tage vorher nach Rumänien, um alles zu regeln,
Mihai kam mit seiner Frau später nach, er war zeitlich sehr
eingeschränkt. Wir übernachteten an der ungarisch-rumänischen
Grenze in Mako. Dort hatte Ovidiu auch öfters übernachtet, wenn er
nach Rumänien fuhr und wir dachten, daß das einen Grund gehabt
haben musste, wenn er nicht in Rumänien, in Arad, übernachtete,
das nur 65 km weiter war. So fuhren wir täglich Mako - Arad und
zurück. Ein Schulfreund von Ovidiu, Tiberiu Klug-Miscovici, der in
Regensburg lebt mit seiner Frau, war in Arad und die beiden konnten
uns sehr helfen. Wir gingen täglich zum Friedhof und fragten, ob die
Urne mit der Asche von Ovidiu angekommen sei. Man sagte uns
vorher, daß es maximal 3-4 Tage dauern würde. Das Krematorium in
Giessen hatte die Asche am 18.03.03 abgeschickt (Ovidius
Geburtstag) und wir hatten den 28. März 03 als Bestattungsdatum
gewählt, also 10 Tage und man warnte uns noch, daß wir sicher
Ärger bekommen würden, denn sie müsste sofort beigesetzt werden,
wenn die Asche in Arad angekommen sei. Wir konnten aber
terminlich an keinem anderen Tag.

Den ALMAROM-Verlag hatte ich gebeten, Band I von Ovidius letztem


Buch, das angeblich schon im Oktober fertig war, zu schicken, damit
wir den ersten Band im Anschluss an die Trauerfeier verteilen
könnten. Am Tag der Trauerfeier, am 28.03.03, wurden sie um 7 Uhr
morgens endlich nach vielen Telefonaten am Friedhof angeliefert, die
Urne war immer noch nicht da. Mit dem Wissen von heute vermute
ich, daß man die Urne absichtlich zurückgehalten hat in der
Hoffnung, daß wir die Trauerfeier absagen würden und nach
Deutschland zurückfahren würden. Wir zogen aber die Trauerfeier
auch ohne Urne so durch, wie wir es geplant hatten, denn Ovidiu
sollte im Grab seiner Mutter beigesetzt werden, was ja schon
vorhanden war. Der Priester war auch ein früherer Schulkamerad von
Ovidiu. Nach der Trauerfeier trafen wir uns alle im Hotel Parc, wo ich
alles arrangiert hatte. Dort wurden dann auch die Bücher verteilt, die
ich vorher signieren musste.

Am nächsten Tag fuhren wir alle wieder nach Deutschland. Am 10.


April 03 konnte dann die Urne endlich beigesetzt werden, allerdings
ohne die Anwesenheit eines Familienmitgliedes. Ich hatte Prof.
Capitan 50 Euro gegeben, das war eine Monatsrente von ihm
damals, um das zu erledigen.

Am 29. September 03 konnten wir dann endlich eine Trauerfeier


anlässlich des ersten Todestages von Ovidiu feiern, wo dann auch
die Urne beigesetzt war.

Wir hatten uns zusammen mit der Polizei auf den 29. September 02
als Todestag geeinigt, weil wir das für den wahrscheinlichsten hielten.
Ich hatte ALMAROM noch gebeten, einen Zettel zu drucken und in
Band I. einzulegen, daß die Drucklegung des Buches nach dem Tod
von Ovidiu erfolgte. Dieser Zettel war dann eingebunden in Band I, so
daß es also fest stand, daß Band I noch nicht fertig war, als Herr
Sincu mich anrief, aber das würde ich noch als Notlüge gelten lassen
aus Angst, daß wir auf den Druck verzichten würden. Was mir erst im
April 2005 auffiel war die Tatsache, daß der Verlag als Todesdatum
den 28. September 02 geschrieben hatte. Ich hatte nur gebeten zu
schreiben, daß die Drucklegung nach seinem Tode erfolgte. Von
einem Datum hatte ich nichts gesagt und im Totenschein, in den
Zeitungsanzeigen, die ich auch dem Verlag geschickt hatte und auch
sonst war immer nur vom 29. September 2002 die Rede.

Mit dem Wissen, was ich im April 2005 hatte dachte ich mir: “Wer
anders als der, der ihn umgebracht hat, kann wissen, daß er am 28.
September 2002 gestorben ist”. Möglich wäre es und es muss auch
schon dunkel gewesen sein, denn das Licht im Flur brannte ja. Meine
Theorie ist, daß er seinen Mörder nach dem Abendspaziergang
getroffen hat, ihn mit in die Wohnung genommen hat, das würde
auch erklären, warum die Schlüssel nicht in der Tür steckten und es
nicht abgeschlossen war. Das würde auch bedeuten, daß Mihai ganz
kurz vor seinem Tod noch mit ihm gesprochen hat. Der vermeintliche
Mörder hat dann sicher die Aktentasche von Ovidiu geschnappt in der
Meinung, daß sich da die Manuskripte drin befänden, denn er war ja
kurz vor der Abreise. Er verließ das Haus, zog die Tür nur hinter sich
zu, ließ das Licht brennen und bemerkte erst später, daß die
Manuskripte nicht in der Tasche waren, denn die lagen auf dem
Schreibtisch fertig verpackt zum Mitnehmen wie ein Paket. In seiner
Aktentasche befanden sich immer Unterlagen von Manuskripten, die
er gerade aktuell bearbeitete. So vermissen wir auch bis heute die
Manuskripte (mehr als 1000 Seiten) seines letzten Buches, das er in
Arbeit hatte.

Ich bin heute der festen Überzeugung, daß niemand etwas von dem
(Enthüllungs-)Buch erfahren hätte, wenn das nicht passiert wäre. Das
Buch sollte nie erscheinen aber sie wollten ja auch gerne noch
abkassieren.

Da wir ja nur 25 Exemplare erhalten hatten, die sehr schnell weg


waren und die Nachfrage nach den Büchern größer war, fragte ich
bei ALMAROM an, was es kosten würde, alle seine Bücher, die bei
ALMAROM erschienen waren, nachzudrucken. Ich erhielt keine
Antwort, keine Reaktion. Mehrere E-Mails sowohl an den deutschen
Partner Herrn Sincu als auch nach Rm. Valcea zu ALMAROM waren
erfolglos.

Daraufhin schrieben Mihai und Alexander eine Mail an Herrn Sincu


und Herrn Sztoika, den Direktor von Almarom in R. Valcea, daß sie,
weil sie auf meine Mails nicht reagierten, uns die Originalmanuskripte
sowie die Druckunterlagen zukommen lassen sollen, damit wir den
Nachdruck einer anderen Druckerei übergeben können. Wir hatten
eine Frist gesetzt bis 26.02.04, sonst würde die Angelegenheit an
einen Anwalt abgegeben.

Dann rief mich Herr Sincu an und fragte: “Frau Vuia, was wollen Sie
überhaupt?” Ich sagte ihm, daß wir die Bücher nachdrucken lassen
wollen, weil wir keine mehr hätten, und daß am 29. September 2004
ein Symposium geplant sei, wo wir die Bücher im Anschluss gerne
verteilen wollten. Er meinte, er hätte meine Mails nicht verstanden
mit Band I, II und III usw., in Rumänien würde Vol. I, II, III usw.
heißen. Eine wirklich sehr dumme Ausrede für einen Menschen, der
in Deutschland lebt und arbeitet als Immobilienmakler und der
Partner eines Verlages ist, der aber, wie sich dann auch später
herausstellte gar kein Verlag ist, sondern nur eine Druckerei. Herr
Sincu sagte mir, daß sie normalerweise nur Etiketten für
Weinflaschen drucken, was auch nicht stimmt, denn sie haben auch
andere Bücher von Ovidiu gedruckt. Auf vielen Büchern von Ovidiu
steht aber Verlag ALMAROM, so daß jeder davon ausgeht, es würde
sich um einen Verlag handeln der aber in Wirklichkeit eine Druckerei
ist. Oder eine der üblichen dummen Ausreden, die man so oft
bekommt.

ALMAROM schickte mir am 16. Feb. 04 ein Angebot per Mail, was
es kosten würde, die Bücher nachzudrucken. Als Lieferzeit war
angegeben: Alles komplett ca. 4-6 Monate oder ca. 1 Buch/Monat.
Ich ging auf das Angebot ein. Vereinbart war der Preis von 4.983,--
Euro. Ich zahlte 4.000,00 Euro an und 1.000,00 Euro sollten gezahlt
werden nach Fertigstellung der Bücher, Erhalt der Manuskripte und
sämtlicher Druckvorlagen. Druckbeginn sollte gleich nach Eintreffen
des Geldes sein. Ich überwies die 4.000,00 Euro sofort und war der
Meinung, daß der Verlag sofort beginnen würde mit dem Druck. Das
war noch im Februar 04. Laut Angebot hätten die Bücher dann
spätestens im August fertig sein müssen, wenn man von 6 Monaten
ausging, der Maximalzeit.

Im Mai 04 hatte ich mir eine Wohnung in Arad gekauft, weil


abzusehen war, dass ich doch mehrmals hierher kommen werde. Als
ich im Juli in Arad war und anrief und fragte, ob ich die schon fertigen
Bücher haben könne, bekam ich von Herrn Sztoika die Antwort, sie
hätten noch gar nicht angefangen aber ich solle ganz ruhig sein, bis
zum Symposium am 29. September wären sie fertig. Ich war wütend,
wurde mir doch mal wieder gezeigt, daß in Rumänien eine Zusage,
sei sie schriftlich oder mündlich, nicht gilt.

Im September wurde mir dann mitgeteilt, daß die Bücher nicht


rechtzeitig fertig würden, weil die Filme gerissen wären, die
Druckmaschinen defekt wären und man nicht rechtzeitig Ersatzteile
bekommen könne usw.

Ich habe daraufhin Herrn Sincu angerufen und gesagt, daß es mir
egal ist, wie ALMAROM dieses Problem löst, es gäbe auch noch
andere Druckereien in Rm. Valcea, und daß sie es dort drucken
lassen sollen, und daß ich, sollten die Bücher wirklich nicht rechtzeitig
geliefert werden, jedem Teilnehmer des Symposiums die Bücher
nachschicken würde auf Kosten des Verlages, was ein sehr teures
Vergnügen geworden wäre. Ein Paket von Deutschland nach
Rumänien ist Minimum 25,00 Euro. Buchstäblich am letzten Tag
wurden die Bücher dann tatsächlich angeliefert. Die Manuskripte und
die Druckvorlagen waren natürlich nicht dabei. Ich teilte den
Herrschaften mit, daß die restlichen 1.000 Euro erst bezahlt würde,
wenn ich alles komplett - wie vereinbart - hätte.

Im Juli 03 war ich für 2 Tage in Rumänien um mit Prof. Capitan, der
angeblich ein enger Freund von Ovidiu war, die Einladungsliste für
das Symposium zu erstellen. Wie ich heute weiß, ist er ein Spitzel,
dessen Idee auch das Symposium war. Das hieß für mich 2 Tage
Fahrt, 2 Tage in Arad und 2 Tage wieder nach Hause. Ein teures
Vergnügen. Wieder zu Hause habe ich mich gleich an die Arbeit
gemacht, jede einzelne Einladung mit dem Computer erstellt,
gedruckt, mit Kordel in den Nationalfarben versehen und in Kuverts
gesteckt und beschriftet. Die Einladungen, wo ich die Adressen hatte,
habe ich selbst verschickt und die anderen Einladungen habe ich in
ein Paket gepackt, 25 Euro bezahlt, und zu Prof. Capitan geschickt,
der wollte sie dann verteilen, es waren alles Leute aus Arad. 2 Tage
vor dem Symposium, als ich in Arad eingetroffen war, teilte er mir
dann mit, daß er alle Einladungen noch zu Hause hätte, u.a. auch die
Einladung an den Episkopap Timotei. Dieser hatte von dem
Symposium erst erfahren, als die Preoten aus Rm. Valcea, die ich
eingeladen hatte, ihn mittags besucht hatten, nachdem wir am
Vormittag auf dem Friedhof die neue Grabplatte von Ovidiu und
meine Wohnung in Arad geweiht hatten. Der Episkopap war sehr
traurig, denn das hätte er gerne selber gemacht, weil er mit Ovidiu
sehr befreundet war und er auch die ganze Familie Vuia persönlich
kannte, auch Ovidius Vorfahren. Er hatte an diesem Tag
Priesterprüfungen aber er hat sich ein paar Stunden frei gemacht und
ist zu dem Symposium gekommen aber nicht ohne in seiner Rede
Herrn Prof. Capitan ein paar “Seitenhiebe” auszuteilen. Heute bin ich
allerdings nicht so sicher, ob die Kirche nicht auch in den Komplott
verwickelt ist und das ganze nur eine Show war. Inzwischen, im
September 2007, weiss ich es bestimmt, mein Verdacht war
berechtigt, der Mitropilit in Timisoara (auch ein persönlicher ‚Freund’
von Ovidiu) und der Episcopap wurden überführt, mit der
Staatssicherheit zusammen gearbeitet zu haben, es waren auch
noch eine Menge anderer kirchlichen „Würdenträger“, unter anderem
auch aus R. Valcea, die ich aber namentlich nicht kannte. Es zeigt
aber, dass auch bis zum heutigen Tag alles fest in der Hand der
„Securitate“ ist. Jetzt wundere ich mich nicht mehr, dass sie mich
immer, egal, wann ich gekommen war, ohne Termin, immer gleich
empfangen haben. Noch dichter an der Quelle geht ja wohl nicht.)

Da nun nicht alle ihre Einladung erhalten hatten, waren auch nicht so
viele Leute erschienen, wie wir angenommen hatten. Außerdem hatte
ich Prof. Capitan gebeten, mir die Kartons mit den Büchern wieder
zurückzugeben. Meine Wohnung, die ich im Mai gekauft hatte, war ja
jetzt komplett. Er meinte, er hätte sie nicht mehr, er hätte sie überall
in Rumänien verteilt. Als ich die Adressen verlangte meinte er, die
hätte er nicht. Er verteilt Bücher und verschickt sie ohne Adressen?
Heute ist mir klar, er hatte den Auftrag, die Bücher verschwinden zu
lassen, man ist in Rumänien bemüht, dass keine Bücher von Ovidiu
existieren. Dabei war ja nur sein letztes Buch eigentlich ein rein
„politisches“.

Später bemerkte ich dann auf dem Symposium, daß nur solche Leute
anwesend waren, die Prof. Capitan genehm waren. Warum er die
anderen auf die Einladungsliste gesetzt wie den Bürgermeister z.B.,
ist mir ein Rätsel, wahrscheinlich, um mir zu imponieren. Das
Symposium war ein einziges Fiasko. Erst waren die Vorträge über
Ovidiu sowie auch ein Vortrag über die medizinische Arbeit von
Ovidiu, vorgetragen von seinem früheren Assistenten Dr. Berheci.
Das war aber auf meine Initiative geschehen, Prof. Capitan wollte das
nicht, er meinte, daß Dr. Berheci nicht den nötigen Respekt für Ovidiu
hätte, so sagte er mir. Ich bestand aber darauf, weil ich wusste, daß
das nicht der Fall war, im Gegenteil, er verehrte Ovidiu sogar so sehr,
daß er seinem Sohn den Namen Ovidiu gab und schließlich habe ich
das ganze ja auch finanziert. Das Symposium war wohl nur
arrangiert, um uns finanziell zu schaden und sich bei uns als
vermeintlichen Freund einzuschmeicheln.

Nach den Vorträgen kam eine Pause und dann wurden Gedichte von
einem Schauspieler vorgetragen, Gedichte von Mihai Eminescu.
Ovidiu hat eine Vielzahl Gedichte geschrieben, warum er den
Schauspieler Gedichte von Eminescu lesen ließ, ist mir eine Rätsel,
denn das Symposium war ja für Ovidiu Vuia, auch wenn Ovidiu den
Dichter Eminescu sehr verehrt hat und viele Bücher über ihn
geschrieben hat, sowie auch über den mysteriösen Tod von Mihai
Eminescu und seine tatsächliche Todesursache aufgedeckt und
publiziert hat. Was allerdings hier auch stark bekämpft wird, wie ich
heute weiss und da wurden auch einige Bücher verfälscht. Eines
habe ich jetzt schon im Internet publiziert, so wie es original von
Ovidiu geschrieben wurde, die anderen sind in Arbeit. Der einzige
Weg, in Rumänien etwas richtig zu publizieren. Dann trat eine
Sängerin mit Klavierbegleitung auf, die Lieder von Eminescu sang.
Dann ergriff Dr. Mircea Guiu das Wort, ein persönlicher Feind von
Prof. Capitan, und beschwerte sich bei ihm über die schlechte
Organisation, und daß so viele wichtige Leute nicht eingeladen
wurden die hätten anwesend sein müssen. Alexander und seine Frau
Nancy und ich verließen den Saal. Später trug noch ein junger
Dichter seine eigenen Gedichte vor, da waren wir aber schon nicht
mehr im Raum. Das alles hatte nichts mit Ovidiu zu tun. Das ganze
lief auch zeitlich aus dem Ruder, denn Alexander hatte ja auch ein
Programm einstudiert für seinen Vater. Er hatte sich ein Jahr auf
diesen Tag vorbereitet und hat rumänisch gelernt, hat die Gedichte
ausgewählt und die passende Musik dazu einstudiert auf dem
Klavier. Das Programm hatte ich Prof. Capitan mit den Einladungen
geschickt, der hat es aber vollkommen ignoriert. Wir merkten sehr
schnell, daß die Zeit für den Vortrag nicht mehr ausreichen würde,
denn für 20 Uhr war das Buffet angesetzt und es war mittlerweile
schon 20.30 Uhr. Wir waren so wütend, daß Alexander auch nicht
mehr in der Stimmung gewesen wäre, seinen Vortrag zu halten, der
ihm so sehr am Herzen lag, weil er das unbedingt für seinen Vater
machen wollte und für seine innere Ruhe und Trauerbewältigung.

Wir verteilten die Bücher, die wir extra zu diesem Symposium hatten
drucken lassen, an die anwesenden Gäste, wo alle auch gerne
zugriffen. Die Menschen fielen über das Buffet her, ohne daß sie
dazu aufgefordert wurden, wir mussten den angemieteten
Kongresssaal räumen und aufräumen und die Bücher, die übrig
geblieben waren, wieder in das Auto packen und als wir dann zum
Buffet kamen, war nur noch wenig da, wir mussten uns mit den
Resten begnügen aber uns war sowieso der Appetit vergangen. Die
Kosten hatte ich alleine, noch mal 3.000 Euro plus Reisekosten von
mir und Alexander mit Frau und Hotelkosten für die Priester und den
Herrn vom Kulturinstitut in R. Valcea, so dass ich zum Schluß alles in
allem 4.000 Euro bezahlt hatte und wir haben uns nur geärgert und
waren frustriert.

Alexander war mit seiner Frau extra zum Symposium eingeflogen,


obwohl er eigentlich gar keine Zeit hatte und flog auch gleich nach
dem Symposium am nächsten Tag wieder nach Hause.

Prof. Capitan rief mich am nächsten Tag an, daß er noch Bücher
brauche, um sie an das Lyzeum (Gymnasium von Ovidiu) den
Bürgermeister und an den Episkopap zu verteilen. Ich sagte ihm, daß
ich das alles selber und alleine erledigen werde, und daß er mit mir
nicht mehr sprechen brauche, er wäre für mich erledigt.

Ich verteilte die Bücher wie versprochen und so gab ich auch beim
Episkopap die Bücher ab. Als ich im Juni 2005 einen Besuch beim
Episkopap machte, fragte dieser mich als erstes, für wen ich die
Bücher abgegeben hätte, wo er die hätte hin verteilen sollen oder
schicken sollen? Ich sah ihn erstaunt an und sagte ihm, daß es seine
Bücher wären und was er damit macht, wäre seine Angelegenheit.
Dann erzählte er mir, daß Prof. Capitan am Tag nach dem
Symposium gekommen wäre und behauptet hatte, ich hätte die
Bücher für ihn dort gelassen. Ich konnte es nicht glauben, daß es
jemand wagt, dem Episkopap direkt und vor Zeugen in das Gesicht
zu lügen. (Damals war er in meinen Augen ja noch ein Mann Gottes,
und wusste noch nicht, dass er auch zu den Feinden gerechnet
werden muss). Der Bischof bat mich, die Bücher zu signieren mit
einer Widmung, daß sie für ihn bestimmt wären, damit nicht noch
jemand kommen würde und behaupten, daß die Bücher für ihn
bestimmt wären. Prof. Capitan versuchte später noch mit uns
schriftlichen Kontakt aufzunehmen. Wir ignorierten alle Versuche.
Später hat er noch einige Pamphlete gegen mich in seiner Zeitung
verbreitet in dem er bemerkte, daß ich nicht die Frau von Ovidiu
wäre, sondern Frau Mateescu, die Frau, von der er sich scheiden
lassen wollte. Das hat mich nicht berührt, die Leute, die mich kennen,
wissen, wer ich bin und was ich für die rumänische Kultur getan habe
und noch tun werde.

Als ich im April 2005 wieder in Rumänien war, ließ ich der Druckerei
ALMAROM mitteilen, daß ich bis zum 27. April 2005 die Manuskripte
und Druckvorlagen von Ovidiu in Arad haben möchte ansonsten
würde ich am 28. April einen Anwalt einschalten. Ich bekam von
Herrn Sincu ein Fax, in dem teilte man mir mit, daß man mir die
Reisekosten und das Hotel bezahlen würde, wenn ich persönlich
nach Rm. Valcea kommen würde und mir alles selber abholen würde
und mich an Ort und Stelle von allem überzeugen könne, denn ich
hatte angezweifelt, daß die gedruckten Bücher überhaupt in der
Bibliothek angekommen wären, und daß sie sicher nur die Exemplare
gedruckt hätten, die für uns bestimmt waren. Zu dem Verdacht kam
ich, weil mir viele Leute sagten, daß es die Bücher in keiner
Bibliothek gäbe. Die Einladung lehnte ich natürlich ab und bestand
auf Zusendung per Post. Heute weiß ich, daß sie mir auf jeden Fall
eine Falle gestellt hätten. Sicher hätte ich irgend einen blöden Unfall
gehabt der leider tödlich endete.

Endlich erhielt ich die Manuskripte, ich ließ sie an die Firmenadresse
von meiner Freundin, Claudia Sanislav, schicken. Sie rief an, daß ein
Paket angekommen wäre und ich sagte ihr, daß ich kommen würde
und wir es gemeinsam öffnen, damit ich einen Zeugen hätte. Wir
öffneten es. Ganz oben drauf lag eine total verschmutzte und mit
Spinnenweben besetzte Aktentasche. Claudia lief sofort, um einen
Lappen zu holen und wischte die Tasche ab. Ich erkannte die Tasche
sofort wieder als die Tasche, die ich Ovidiu beim letzten
Weihnachtsfest geschenkt hatte und die wir ja auch schon vermisst
hatten. Unter der Tasche befanden sich die Manuskripte. Ich prüfte
grob, ob alle Volumen dabei wären und grob gesehen konnte ich das
feststellen. Die Druckvorlagen fehlten allerdings. Es sollte auch noch
ein Originalbrief der Bibliothek in Rm. Valcea dabei sein, wo man mir
bestätigen hätte, daß sie die Bücher erhalten hatten, auch das war
nicht der Fall.

Zu Hause überlegte ich, wie die in Rm. Valcea an die Aktentasche


von Ovidiu gekommen sind. Mir war klar, daß er nach diesem
Weihnachtsfest nicht mehr in Rumänien gewesen war. Ich prüfte
seinen Reisepass und stellte fest, daß er am 06.12.01 das letzte Mal
Rumänien verlassen hatte. In diesem Dezember war er Weihnachten
bei uns und da hatte ich ihm die Tasche geschenkt. Damals fiel mir
auf, daß er nicht nur sehr schlecht aussah, er war aschgrau im
Gesicht, er hatte auch große Beschwerden und konnte kaum etwas
essen. Meine Reaktion zu den Kindern war damals: “Der Papi sieht
aus, als wenn er vergiftet wird!” Als er Ostern auch wieder bei uns
war, ging es ihm schon wieder viel besser und er sah auch besser
aus. Er teilte uns damals auch mit, daß er sich von seiner Frau
getrennt habe, damals erfuhren wir erstmals, daß er überhaupt
wieder verheiratet war, und daß er sich wieder scheiden lasse wolle.

Nach dem Wiederauftauchen der Aktentasche schrieb ich eine E-Mail


an Herrn Sztoika und in cc. an Herrn Sincu, daß er mir mit dieser
verschmutzten Aktentasche seine ganze Verachtung gezeigt hätte,
und daß ich das als Kriegserklärung ansehen würde und ich doch
gerne gewusst hätte, wie er in den Besitz dieser Tasche gekommen
wäre, weil ich Ovidiu die am 24.12.01 geschenkt hätte und er danach
nicht mehr in Rumänien gewesen war. Man teilte mir nach längerer
Zeit mit, bzw. Herr Sincu tat es, Ovidiu hätte ihn in Stuttgart besucht
und ihm die Tasche mit dem Manuskript übergeben. Später teilte er
mir noch mit, dass außerdem Herr Sztoika auch anwesend gewesen,
als er ihm die Tasche überreicht hätte. Ich teilte beiden Herren mit,
daß das unmöglich wahr sein könne. Dann wollte ich das Datum
wissen, an dem das gewesen sein sollte, Herr Sztoika brauchte ja nur
in seinem Pass nachschauen, wenn sie das Datum nicht mehr
wissen, denn er braucht ja ein Visum von der Deutschen Botschaft,
um nach Deutschland zu reisen.

Wir hatten eine große Familienfeier in Dutenhofen, wo wir alle


anwesend waren, selbst meine Tochter Yvonne war mit ihrem Sohn
aus Florida angereist, und da hatte Ovidiu seine Tasche noch. Auf
diese Frage habe ich bis heute keine Antwort bekommen. Herr Sincu
schrieb auch, Ovidiu hätte ihm das Manuskript in der Tasche
übergeben. Ich fragte ihn, welches Manuskript das gewesen sein soll.
Das Manuskript von Band I hatte Ovidiu am 04.06.02 mit der Post
nach Neuffen geschickt zu Herrn Sincu, der es wiederum mit dem
rumänischen Reiseunternehmen “Atlassib”, die auch Post befördern,
im gleichen Umschlag weiter geschickt hat zum Verlag ALMAROM.
Diesen gleichen Umschlag mit dem Manuskript habe ich in dem
Paket mit den Manuskripten wieder bekommen. Die Manuskripte
Band II und III hatte ich nach dem Tod von Ovidiu selbst nach Rm.
Valcea mit Ovidius Nochehefrau, Frau Corina Mateescu-Vuia
mitgeschickt. Auf diese Frage habe ich auch keine Antwort
bekommen. Ovidiu müsste eine leere Aktentasche nach Stuttgart
gebracht haben. Warum sollte er nach Stuttgart fahren? Er hätte uns
auch gesagt, daß er nach Stuttgart fährt, weil Mihai ihn ja täglich
anrief und wir uns Sorgen gemacht hätten.

Nun hatte ich endlich nach 2 1/2 Jahren Kampf die Manuskripte und
ich habe sie natürlich geprüft. Herr Sincu rief an und meinte, jetzt
könne ich endlich die fehlenden 1.000 Euro überweisen. Ich sagte
ihm, daß immer noch die Druckvorlagen fehlten. Er meinte, die wären
für uns wertlos, ich bestand aber darauf und sie sind in keiner Weise
für uns wertlos, denn, wie ich später feststellte, fehlten auch
Originalbriefe von Pamfil Seicaru, die im Buch abgedruckt waren und
wir hätten ohne die Druckvorlagen die Neuauflage des Buches nicht
drucken können da die Qualität für eine Reproduktion zu schlecht
gewesen wäre. Die Druckvorlagen kamen umgehend, jetzt hatten sie
Angst, daß ich etwas aufdecken könne, bevor ich das Geld
überweisen hatte. Aber ich hatte schon die Entdeckung vorher
gemacht, nur nichts verraten. Die 1.000 Euro konnte ich retten.

Wenn es so ein Problem war, eine Selbstverständlichkeit zu erhalten,


dann muss ja etwas “faul” sein. Merkwürdigerweise fing ich mit Band
III an. Ich verglich grob die Korrekturseiten mit dem gedruckten Buch.
Am Anfang fiel mir nichts auf außer, daß viele Korrekturen gar nicht
durchgeführt waren, viele noch schlimmer waren als vorher. Dann
stellte ich fest, daß sich fremder Text darin befand und exakt 100
Korrekturseiten fehlten. Ich suchte das Originalmanuskript raus und
verglich das Original mit dem Gedruckten. In Kapital 13 wurde ich
fündig. Dort war in der Überschrift der Name Dr. Christian W. Schenk
gegen Michael-Titus ausgetauscht. Im laufenden Text war der Name
“Schenk” durch Christian ersetzt und zwar kontinuierlich. Ich ließ das
Originalmanuskript 3 mal kopieren (3 x 1036 Seiten) und ließ das
Original im Bankschließfach sichern. Dann teilte ich den Herrschaften
per E-Mail mit, was ich entdeckt hatte, und daß das Buch komplett
wertlos sei wegen der vielen Fehler und wegen des geänderten
Textes. Was noch alles verändert wurde, konnten wir erst später
erfahren. Ich korrigierte die mehr als 1.000 Seiten Wort für Wort mit
dem Originalmanuskript. Das Ergebnis ist am Ende im Vorwort zur
korrigierten Neuauflage zu lesen.

Die Bücher waren wertlos und ich teilte den Herrschaften gleichzeitig
mit, daß wir das Geld für den Druck wieder haben wollen, weil es
komplett neu gedruckt werden müsse. Wir warten noch heute auf das
Geld. Ich hatte schon von anderen gehört, daß so viele Fehler in dem
Buch wären. Bevor ich die Bücher nachdrucken ließ, teilte ich dieses
Herrn Sincu mit, daß die Bücher vor dem Nachdruck erst noch
korrigiert werden müssten. Daraufhin meinte er zu mir, Ovidiu hätte
das Buch in altrumänisch geschrieben. Das konnte ich zwar nicht
glauben aber auch nicht das Gegenteil beweisen, damals waren die
Manuskripte ja noch nicht bei mir. Rumänen konnten über die
Behauptung nur lachen.
Kurz nach meiner Mail mit der Entdeckung merkte ich, daß ich keine
SMS mehr mit dem Handy schicken konnte und auch keine mehr
erhielt, ich hatte mit meinen Kindern vereinbart, dass ich mich täglich
per SMS melden werde. Ich war sicher, daß mein Telefon abgehört
wurde, zumal ich drei merkwürdige Anrufe mit einer mir fremden
Nummer hatte und so beschloss ich, mich so schnell wie möglich
nach Deutschland zu begeben. Ich rief meinen Sohn Mihai am 18.
Juni 05, ein Samstag, in Hamburg an, und sagte ihm, daß die
Angelegenheit, auf die ich noch wartete nicht fertig geworden sei, und
daß ich am Montag fahren würde, mich aber nicht mehr telefonisch
melden würde, weil ich kein Geld mehr auf der Karte hätte und eine
neue nicht mehr kaufen wolle (was nicht stimmte, aber ich ging ja
davon aus, dass mein Telefon abgehört wurde). Dann schaltete ich
mein Handy aus und nahm den Akku raus, vorher hatte ich schon mit
dem Spiegel mein Auto auf einen vermeintlichen Peilsender
abgesucht, nahm einen Blumenstrauß in die Hand, schloss meine
Wohnung ab, das Gepäck hatte ich schon einen Tag vorher nach und
nach in das Auto gepackt, damit niemand merkt, daß ich abreisen
würde.
Mein Nachbar fragte noch, ob ich wieder zum Friedhof ginge, was ich
bejahte und was ja auch stimmte nur, daß ich anschließend zur
Grenze weiter fuhr. Ich dachte, daß ich nachts sicherer bin, weil man
ein Auto nicht identifizieren kann in der Dunkelheit. Um 1.00 Uhr
nachts schlief ich in Österreich auf einem Parkplatz bis 4 Uhr und
fuhr dann weiter nach Deutschland.

Am Montag, dem 20. Juni 05, ging ich dann zur Polizei in Giessen
und teilte denen mit, daß ich nun die Beweise für das Mordmotiv an
Dr. Ovidiu Vuia hätte. Die versprachen mir, den Fall zu prüfen und
sich mit mir in Verbindung zu setzen. Inzwischen weiß ich, daß das,
was ich entdeckt habe, sehr brisant ist, und daß ich in Lebensgefahr
schwebe. Das hat mir Herr Casin Popescu (wie ich heute weiss, auch
sehr mit Vorsicht zu genießen, denn er hat mir einen zweiten
Verleger, Octavian Blaga aus Oradea ins Haus gebracht, der jetzt die
zweite Verfälschung geliefert hat, wieder 4.800 Euro verloren). Dieser
Casin Popescu aus Offenburg, auch ein angeblicher enger Freund
von Ovidiu – Freund ist wohl ein Pseudonym für Feind -. Er hat mit
Ovidiu früher einmal eine Zeitschrift zusammen herausgebracht hat,
sich dann aber getrennt, wahrscheinlich hat Ovidiu es gemerkt, dass
auch er nicht in Ordnung ist, ich wusste es nicht aber heute. Er
meinte, daß ich sehr vorsichtig sein müsse, denn es wären noch
andere Namen im Text von heutigen Politikern, die Angst haben
müssten aber von denen die Namen nicht geändert wurden, weil sie
wahrscheinlich noch nichts von ihrem “Glück” wüssten.

Durch einen Zufall kam ich auf die Web-Seite von Dr. Christian
Schenk wo er schreibt, daß er in Mainz Medizin studiert und
promoviert hätte. Ich schrieb die Universität in Mainz an und bat um
den Titel der Dissertation von Herrn Schenk. Diese teilten mir
schriftlich mit, daß es keine Dissertation von Herrn Schenk gäbe und
sie hätten nachgeforscht, auch sonst wo keine Dissertation existiere.
Herr Schenk arbeitet als Zehnarzt unter dem Namen Wilhelm Schenk
und unter diesem Namen hat er auch in Meinz Zahnmedizin studiert
und promoviert. (Siehe hierzu die neuesten Erkenntnisse am Ende
des Skriptes). Er ist Mitglied im rumänischen und deutschen
Schriftstellerverband (siehe unten, er ist Dr. med. dent. Mit richtigem
Namen Wilhelm Schenk, inzwischen hat er seine Hompage geändert,
allerdings mit einer Ausnahme im Internet, die ich heute, 19.5.08
entdeckt habe).
Ausschnitt:
Ende der 1950er Jahre wagt er erste lyrische Versuche. 1961 kam die erste
Veröffentlichung eines Gedichts in der Kinderzeitschrift „Luminiţa“ in
Bukarest unter der Obhut des rumänischen Dichters Tudor Arghezi. Dieser war
von 1959 bis 1965 sein Mentor. Sein zweiter Mentor war von 1964 bis 1969 der
transilvanische Dichter Vasile Copilu-Cheatra.
Die Grundschule besuchte er in seiner „Heimatsiedlung“ von 1958 bis 1962 und in
Vulcan von 1962 bis 1966. Das Gymnasium absolvierte Schenk in Codlea mit
Unterbrechungen von 1971 bis 1973. Zwischenzeitlich schlug er sich mit
Gelegenheitsarbeiten, wie Filmvorführer, Weber oder Lohnarbeiter, durch. 1974 schaffte
er es, das Abitur nachzuholen.
1976 verließ Schenk Rumänien und wanderte nach Deutschland aus. Hier musste er in
Wiehl im Oberbergischen Land erneut das rumänische Abitur ablegen, um die
Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland zu erlangen. Trotz neu anerkanntem
Abitur absolvierte Schenk zunächst von 1977 bis 1980 in Koblenz eine Ausbildung als
Zahntechniker, und studierte anschließend von 1980 bis 1985 Medizin an der
Johannes Gutenberg Universität in Mainz. 1985 beendete er seine Dissertation mit
dem Thema: „Zur Situation der Schwerbehinderten im Erwerbsleben“. Von 1986
bis 1988 absolvierte Schenk die Pflichtjahre für die Ärztliche Kassenzulassung in
Lünen und seit 1988 war er in eigener Praxis tätig. Heute lebt Schenk in Kastellaun.
….

Auch Ovidius Unfall 2001 in Österreich ist jetzt unter einem anderen
Aspekt zu betrachten. Ihm war ein Reifen geplatzt, obwohl er 4 neue
Reifen bekommen hatte, und anschließend war er in einen
rumänischen LKW gefahren. Ihm war zum Glück nichts passiert, nur
sein Auto hatte Totalschaden. Damals war er mit Band I unterwegs,
um es zur Druckerei nach Rumänien zu bringen. Er kaufte sich ein
neues Auto und fuhr später noch mal nach Rumänien.

Vorwort zur berichtigten Zweitausgabe

Ovidiu Vuia
SUB ZODIA CARTII SI A STUDIULUI
(Cu Pamfil Seicaru in exil)
Vol. I-III

Lieber Leser, Sie werden sich fragen, warum eine berichtigte Zweitausgabe?
Vor dem ungeklärten Tod von Doz. Dr. med. Ovidiu Vuia, vermutlich am 28.
oder 29. September 2002, hatte er die Manuskripte zu obigem Buch
korrigiert und wollte sie nach Rumänien zur Editura Almarom in Ramnicu
Valcea, Direktor D-I Sztojka, bringen. Außerdem wollte er die Scheidung
von seiner Ehefrau Corina Vuia, die er im Sommer 2000 geheiratet hatte und
von der er seit Dezember 2001 wieder getrennt war, einreichen. Dieses
erwähne ich nur, weil ich nicht weiß, ob sie auch an dem Komplott gegen
das Buch beteiligt war. Bis heute ist nicht geklärt, ob Ovidiu Vuia einem
Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Was man aus seinem Buch gemacht hat,
ist ein Verbrechen, was schwarz auf weiß zu beweisen ist.

Was war geschehen? Die Söhne Mihai und Alexandru Vuia sowie ich, seine
frühere Ehefrau, Rita Vuia, hatten große Schwierigkeiten, bis das Buch
gedruckt wurde. Dann gab man uns die Manuskripte nicht zurück. Nach
einem Kampf über zwei und einem halben Jahr und unter der Androhung,
einen Anwalt einzuschalten, erhielten wir dann die Manuskripte, zusammen
mit der Aktentasche von Ovidiu Vuia, die nach seinem Tod aus seiner
Wohnung verschwunden war.

Wegen der vielen Schwierigkeiten misstrauisch geworden, verglich ich das


Manuskript mit dem gedruckten Buch und musste feststellen, daß die Fehler,
die Ovidiu Vuia korrigiert hatte, nicht verbessert worden waren, im
Gegenteil, sie waren zum Teil noch schlimmer gemacht. In Volumen III
fehlten 140 Korrekturseiten, außerdem auch die Originalbriefe von Pamfil
Seicaru und Bücher von ihm. Zum Glück gab es noch das
Originalmanuskript. In Band III, 13. Kapitel, war der Name von Christian
W. Schenk gegen einen anderen ausgetauscht. Ich musste mit Entsetzen
feststellen, daß das Buch, für welches ich 5.000 Euro bezahlt hatte, nur noch
eingestampft werden konnte.

Nun liegt die korrigierte Fassung vor. gedruckt nach den vorhandenen
Korrekturseiten und dem Originalmanuskript. Es war das Lebenswerk von
Ovidiu Vuia. Die ganzen Jahre hat er das Material zusammengetragen für
dieses Werk und wir sind es Ovidiu schuldig, daß sein Buch so erscheint,
wie er es geschrieben hat.

Er hat gelebt für sein Land Rumänien und hat für sein Land mit viel Liebe
geschrieben. Sein letztes Buch, das er in Arbeit hatte, wo über 1.000 Seiten
bereits fertig gestellt waren, trug den Arbeitstitel: “Die Kreuzigung in der
Geschichte der Malerei”. Ob die Manuskripte noch existieren, wissen wir
nicht, vielleicht tauchen sie irgendwann auf. Er ist gestorben mit großer
Enttäuschung über sein Land, daß er einmal so geliebt hatte, aber nicht mehr
dasselbe war, wie es seinem Ideal entsprach. Er war ein Mensch mit
Rückrat, der keine Kompromisse gemacht hat und sich nicht kaufen ließ und
wurde von vielen deshalb als schwierig bezeichnet.

In Liebe, Dankbarkeit und Ehre für einen ungewöhnlichen Menschen liegt


nun die zweite korrigierte Fassung seines Werkes vor.

Rita Vuia

So sollte es aussehen, das Vorwort zum korrigierten Band. Nachdem


ich noch mal 4.800 Euro investiert hatte, um das Buch nun so zu
drucken, wie es Ovidiu geschrieben hatte, musste ich leider die
nächste Enttäuschung verkraften. Dieser Herr Octavian Blaga aus
Oradea, der mir von Herrn Casin Popescu vorgestellt und empfohlen
wurde, hat mir für 4.800 Euro nach langer Zeit im Februar 2007 dann
2 Probedrucke gebracht. Der erste Probedruck war „Sub zodia cartii
si a studiului“ Vol. I und der 2. war ein Buch von Ovidiu „Despre
boala si moartea lui Eminescu“, das nur nachgedruckt werden sollte.
Als ich diese Probedrucke durchsah, musste ich feststellen, beide
waren im Text verfälscht. Ich wollte sogar noch mit diesem Herrn
Blaga zu Ovidius 80. Geburtstag 2009 eine Gesamtausgabe seiner
gesamten Werke, eine OPERA herausgeben. Ich bat Herrn Blaga,
mir alles zurückgeben sowie auch mein Geld. Er hat mir meine
Unterlagen zwar zugeschickt, wenn auch nicht ganz komplett, aber er
meinte, er hätte für 5.000 Euro für mich gearbeitet und die restlichen
200 Euro würde er mir schenken, er erwarte keinen Dank und keine
Entschuldigung von mir. Ich habe jetzt alles einer Rechtsanwältin
übergeben. Dieses mal lasse ich es nicht durchgehen. Ich lebe jetzt
hier in Arad. Das ganze kostet mich allerdings jetzt erst mal nochmals
Geld. Jetzt werde ich alle Bücher von Ovidiu erst mal im Internet
publizieren, damit sie weltweit gelesen werden können. Dann wird es
mir hoffentlich irgendwann einmal gelingen, die Bücher nach seinem
Orginal-Manuskript drucken zu lassen. Vertrauen werde ich allerdings
niemandem mehr.
Inzwischen musste ich der Rechtsanwältin das Mandat wieder
entziehen. Sie hat vom 10. Mai 07, als ich sie beauftragt hatte bis
Mitte September nichts gemacht, mir aber wenigsten einen kleinen
Teil meines Geldes wieder gegeben, als ich den Nachweis verlangt
hatte, was sie denn bis jetzt unternommen hätte, musste sie
zugeben, dass sie nichts gemacht hat ausser einen Brief geschrieben
den Herr Blaga nicht angeholt hatte. Eigentlich arbeiten hier die Leute
mit Kurieren, die das so lange versuchen zuzustellen, bis sie
denjenigen angetroffen haben. Aber man hatte ja gar nicht erst die
Absicht, es so weit kommen zu lassen. Man wollte keinen Prozess.
Dann hatte sie einmal bei mir eine Summe von umgerechnet 300
Euro kassiert ohne mir eine Quittung zu geben. Es macht keinen
Sinn hier einen Prozess anzustreben, ich vertraue keinem Gericht
hier. Mir bleibt nur der online-Kampf.

Dieser Prof. Capitan hatte damals auch ohne meinen Auftrag eine
Bronze-Büste von Ovidiu von einem Bildhauer, Herrn Tolan,
anfertigen lassen. Er stellte mich damals vor vollendete Tatsachen
und meinte, sie würde 8.000 Euro kosten. Nachdem ich ihm mitgeteilt
hatte, dass ich nicht bereit bin, so viel Geld zu bezahlen und die
Arbeit ja auch nicht in Auftrag gegeben hätte, schickte er am
darauffolgenden Tag seine Frau zu mir und die meinte, ich hätte das
falsch verstanden, es wären nur 800 Euro. Um des lieben Friedens
Willen bezahlte ich die 800 Euro, auch wenn die Büste schrecklich
aussah und Ovidiu gar nicht ähnlich sah. Weil ich nun nicht wusste,
was ich mit dieser Büste anfangen sollte, schenkte ich sie der
Bibliothek der Universität Vasile Goldisch in Arad. Die freuten sich
auch und gaben der Büste Ovidius einen Ehrenplatz gleich am
Eingang der Bibliothek, wo jeder sie sehen konnte und so war ich
zufrieden, das war genau der Platz, wo sie hingehört. Bei meinem
Besuch zum Symposium eröffnete mir Herr Prof. Capitan, dass der
Bildhauer noch eine Gips-Büste von Ovidiu angefertigt hätte, die 400
Euro kosten würde. Das habe ich aber nicht mehr bezahlt zumal ich
ihn vorher mitgeteilt hatte, daß wir keinesfalls an einer weiteren Büste
interessiert sind. Da bei der ersten Trauerfeier die Nachfrage nach
Ovidius Büchern sehr groß war und es zu teuer geworden wäre,
jedem von Deutschland aus die Bücher zuzusenden, brachte ich alle
Bücher, die ich noch von Ovidiu in Deutschland hatte, nach Arad mit.
Es waren zwei große Umzugskartons. Prof. Capitan hatte sich
bereiterklärt, diese bei sich zu Hause aufzubewahren. Als zum
Symposium meine Wohnung fertig war und ich genügend
Bücherregale hatte, verlangte ich die Bücher zurück. Er meinte, er
hätte sie nicht mehr, sondern sie überall in Rumänien verteilt. Das
kann schon deshalb nicht wahr sein, weil er gesundheitlich und
finanziell gar nicht in der Lage war und ist, das zu machen. Als ich
ihm später ein Ultimatum stellte, mir die Bücher zurück zu geben,
behauptete er sogar, er hätte die Bücher gar nicht bekommen, ich
hätte keine Zeugen dafür. Als ich ihm die Zeugen nannte, behauptete
er später in einem Zeitungsartikel wieder, sie im ganzen Land und
sogar in Moldavien verteilt zu haben. Fakt ist, er hat wohl den Auftrag
bekommen, die Bücher um jeden Preis nicht mehr herauszugeben.
Als ich ihm angedroht hatte, zu einem Anwalt zu gehen, bekam er es
mit der Angst, und hat alle möglichen Leute in Arad angerufen und
geweint und wollte hören, was ich mache. Ich bin nicht zum Anwalt,
denn er ist ein kranker und seniler Mensch. Mit allem was passiert
und bisher passiert ist wird mir immer klarer, daß Ovidius Bücher mit
aller Macht verhindert werden sollen. Es zeigt mir auch, daß die
alten Strukturen in Rumänien noch sehr stark vorhanden sind. Weil
ich eine Kämpferin bin werde ich nicht aufgeben und alles tun, was
ich tun kann, um seine Bücher gegen alle Widerstände zu verbreiten
und bekannt zu machen, auch wenn mein ganzes Geld drauf gehen
sollte.

Nun war ich am 09. Juli 2007 mal in der Bibliothek zu Besuch und
irgendwie hatte ich schon den Verdacht, mal nachzusehen, ob sich
die Büste noch dort befand. Meine Vermutung wurde bestätigt, die
Platz war leer, ich hatte nichts anderes erwartet. Der Reinfall in
Oradea mit Herrn Blaga, alles sah wieder mal sehr nach Boykott aus.
Herr Prof. Popeanga, den ich in der Bibliothek antraf meinte, man
habe die Büste in einem Universitätsgebäude gegenüber
untergebracht. Dort ist sie sicher in irgendeiner Ecke verstaut, das
werde ich irgendwann mal prüfen. Ich sagte noch, daß der Platz
eigentlich in der Bibliothek wäre. Jetzt überlege ich, ob ich die Büste
wieder zurück verlange.
Am 29. August habe ich Radio gehört, während ich Ovidius Buch
„Despre boala si moartea lui Eminescu“ in den Computer getippt
habe. Mittags von 13. bis 14 Uhr kommen Nachrichten in deutscher
Sprache. Was bekomme ich da zu hören: Der Metropolit von
Timisoara ist überführt, mit der „Securitate“ zusammengearbeitet zu
haben. Ich dachte, ich höre nicht richtig. Drei mal war ich bei
ihm, habe ihm Bücher von Ovidiu gebracht und alles erzählt, was
passiert war und auch Bücher, mehrere Exemplare für die
unterschiedlichen Bibliotheken, übergeben. Er versicherte mir noch,
daß er die Korrespondenz mit Ovidiu sehr vermisst. Was für
Heuchler. Ich wunderte mich nur, daß ich, wann immer ich
gekommen bin, und immer ohne Termin, zu ihm zugelassen wurde.
Sie lassen sich doch keine „Originalquelle“ entgehen. Nun, ich habe
ab 16.00 Uhr pausenlos alle möglichen Fernsehsender
eingeschaltet, wo Nachrichten kamen. Kein Wort. Ich dachte
mir noch, daß ist doch ein unglaublicher Skandal, der kann sich
doch nur noch erschießen. Bis abends kein einziges Wort. Ich gehe
in das Internet auf „Radio Timisoara“, wo ich die Nachricht gehört
hatte. Ich finde auch die Seite mit den speziellen
Nachrichten und auch schon einige Reaktionen auf die
Nachricht in Form von E-Mails. Außerdem sind da noch andere
Namen wie auch der Name von unserem Episkopap hier in Arad. Ein
Freund der Familie Vuia, er kennt die ganze Familie Vuia und war ein
ganz besonderer Freund von Ovidiu, weil ja, außer Ovidiu und
Ovidius Vater, alle Priester waren. Klar war er ein besonderer
„Freund“ von Ovidiu, war er doch für die „Securität“ mit dem
„Staatsfeind Nummer 1“ befreundet. Ich drucke mir den Artikel aus
und denke, wenn ich nicht zufällig Nachrichten gehört hätte, hätte
ich jetzt keine Ahnung gehabt. Aber gibt es Zufälle? Aus meinem
Bekanntenkreis keine Reaktion. Am 5. September bekomme ich
Besuch von meiner Bekannten Tita, eine eifrige Kirchgängerin. Sie
will in erster Linie ins Internet, was sie auch macht. Zum Schluß
konfrontiere ich sie mit dem Ausdruck aus dem Internet. Sie sagt mir,
daß der Mitropolit gesagt hätte, daß die „Securität“ ihn sonst
erschossen hätte, wenn er nicht mit ihnen zusammengearbeitet hätte.
Sie sind naiv wie kleine Kinder. Ich sage ihr, daß auch der Episkopap
von Arad dabei ist. Schnell wie sie den Ausdruck haben und nimmt
ihn mit und ist so schnell weg, daß ich sie kaum verabschieden kann.
Jetzt weiß ich, warum dieses Land keine Zukunft hat. Egal was man
macht, es hat keine Konsequenzen. Sie sind ohne Ehrgefühl, haben
keinen Charakter und keinen Anstand und leben nur für ihre eigenen
Interessen. Armes Rumänien, kein Wunder, daß Ovidiu hier nicht
mehr leben wollte. Jetzt warte ich ab, was noch alles passiert –
Gutes erwarte ich nicht -.

Inzwischen habe ich das 1. Buch – am 6. September 2007, fertig. Bis


in die Nacht habe ich gesessen, und es gleich an die
verschiedensten E-Mail-Adressen geschickt. Jetzt rollt die Lawine, es
lebe das Internet. Ich habe alles durchgesucht was mit Eminescu zu
tun hatte und habe alle Mailadressen genommen, die ich bekommen
konnte. Dieses Buch kann man nicht mehr boykottieren. Ich danke
Herrn Blaga, denn ohne seine Unverschämtheit wäre ich. Jedenfalls
jetzt noch nicht, auf die Idee gekommen, das zu machen, das Internet
ist viel effektiver und hat seinen Namen zu recht: „W W W“. Was
kommt jetzt als nächstes? Eines weiß ich schon jetzt. Die Kirche
betrete ich nicht mehr, die ist für mich jetzt eine „Kathedrale der
Securität“. Ich bin heilfroh, daß der Episkopap nicht die Grabplatte
von Ovidiu und meine Wohnung gesegnet hat. Ein Mensch, der mit
der Securiät zusammen gearbeitet hat, kann nicht an Gott glauben,
sonst würde er das „Jüngste Gericht“ fürchten. Ich habe mich
gewundert, daß Prof. Capitan es fertig bringt, den Episkopap ins
Gesicht zu lügen. Jetzt weiß ich Bescheid, sie sind beide im gleichen
Club, im Club des Teufels ohne jeden Skrupel.

Im Internet habe ich jetzt entdeckt, dass Herr Octavian Blaga im


Zusammenhang steht mit Herrn Schenk und mit dem Verlag
ALMAROM in Rn. Valcea, der Kreis schließt sich. Schade, dass ich
erst jetzt nachgeschaut habe. Herrn Popescu habe ich damit
konfrontiert da meinte er zu mir, davon wusste er nichts und ihn
interessiere nun, dass Herr Blaga seine Bücher ordentlich druckt. Ihn
habe ich auch mit 1.700 Euro unterstützt. Hüte Dich vor rumänischen
Freunden! Nachdem jetzt alle Bescheid wissen, merke ich, dass ich
massiv behindert werde mit meinen Online-Aktionen, aber ich lasse
mich nicht so schnell entmutigen – jetzt erst recht -. Zur meiner
Sicherheit habe ich das auswärtige Amt informiert am 04.10.07 per
Mail und diesen Text als Anhang.

Respekt

In welcher Welt würden wir leben, wenn jeder von uns den
nötigen Respekt hätte. Respekt gegenüber den Menschen,
Tieren und der Natur. Wir brauchten keine Polizei, keine
Richter, keine Gefängnisse. Wir hätten Respekt vor dem
Andersein des Anderen, wir hätten Respekt vor seinem
Leben, seinen Taten, seinem Denken, seinen Werken. Seinem
materiellen und geistigen Eigentum. Wir hätten Respekt vor
fremden Kulturen und Religionen. Wir könnten niemals einem
Tier etwas zu leide tun. Wenn wir die Tiere mit dem nötigen
Respekt behandeln würden und uns nur so viel von ihnen
nehmen, wie wir zum Überleben brauchen. Genauso mit dem
Umgang der Natur, mit sauberem Wasser, der Umwelt. Alles
ist nur eine Frage des Respekts. Politiker sollten es sich zur
Aufgabe machen, diesem Respekt und der Erziehung dazu
eine sehr große Aufmerksamkeit zu schenken.

Wenn wir das erreichen könnten, hätten wir alles gewonnen.


Ovidiu Vuia würde vielleicht noch leben und hätte die
Literatur mit weiteren Werken bereichern können, wenn der
Respekt vor seinem Leben und seinen Werken, auch wenn
sie manchem unbequem ist und war, entgegenzubringen.

Mit großem Respekt für einen außergewöhnlichen


Menschen Rita Vuia.

Zitat Ovidiu Vuia aus seinem letzten Buch, Vol. II, S.


351

Sinnbildlich: Der Tod soll kommen oder bitte der


Herrgott und uns von den Kommunisten, den Leuten
von Cheauşecu und den Dissidenten und den
(rumänischen, R.V.) Sozialdemokraten befreien,

Mie nu-mi rămâne ca om slab decât să mă rog lui Dumnezeu


să ne scape de toţi comuniştii, fie ceauşişti, fie dizidenţi, fie
cei ce se zbat să fie recunoscuţi ca social-democraţi!
Scapă-ne Doamne, de Comunişti!

Stand 07.10..2007, Arad

Stand 08. April 2008


Nachdem ich eine Mail von Dr. Christian Schenk bekommen
hatte, betreffs seines Doktortitels hier diesen Nachtrag:

On Mon, Apr 7, 2008 at 10:46 AM, Dr.Christian W. Schenk


<Christian-W-Schenk@t-online.de> wrote:
> Geehrte Frau Vuia,
> ich würde sie bitten die justitiable Vorwürfe gegen mich zu widerrufen,
> ansonsten sehe mich gezwungen rechtlich vorzugehen. Alle ihre Vorwürfe
sind
> unhaltbar und von meinerseits beweisbar (Titel, Ehrenbürger,
Auszeichnungen
> u.s.w). Möchte keine Polemik!
> mfg
> Dr. Schenk

Antwort Rita Vuia:


Ich habe lediglich behauptet, dass mich Ihre vielen Auszeichnungen
stutzig machen und auch den Duetschen Schriftstellerverband
stuzigmachen sollten.

Auf Ihrer Homepage schreiben Sie, dass Sie in Mainz Medizin studiert
und promoviert haetten und eine eigene Arztpraxis haetten. Das koennen
Sie selber nachlesen.
Ich habe es schriftlich von der Universitaet in Mainz, dass das nicht
stimmt und das auch sonst keine Promotion von Ihnen vorliegt.
Ich habe also nichts zu widerrufen.
"Rita Vuia" <mailto:vuia.rita@gmail.com> schrieb:
>
> > Nachtrag:
> > Eine Promotion kann man sehr leicht nachpruefen. Es gibt eine
> > Zentralstelle in Berlin, wo alle Promotion eingetragen werden, auch da
> > hat Mainz nachgeforscht. Eigentlich muss man nicht forschen. Die
> > Promotion Ihrer Frau ist auch vorhanden. Sie geben sogar den Titel der
> > Arbeit selber bekannt. Wo ist Ihre "Doktorarbeit?", die haetten Sie
> > doch gerne erwaehnt.
> > Hier ein Test, wie leicht man festellen kann, ob eine Promotion
> > vorliegt: Meine beiden Soehne und folglich auch die von Ovidiu Vuia:
>>
> > Dr. jur. Mihai Vuia (Richter), promoviert in Hamburg, die Dissertation
> > koennen sie beim Verlag fuer 88 Euro kaufen! via Internet bestellen
> > oder pruefen
>>
> > Dr. rer. nat. Alexander Vuia (Fachapotheker) promoviert an der FU in
> > Berlin, koennen sie im Internet runterladen und nachpruefen ohne dass
> > sie eine Universitaet anschreiben muessen.
>>
> > Der Staatsanwalt in Giessen und die Polizei in Giessen haben die Kopie
> > Ihrer Homepage und die schriftliche Antwort von der Universitaet in
> > Mainz, schon ca. 3 Jahre vorliegen.
>>
> > Das noch zu Ihrer Info.
> > Rita Vuia

Antwort von Dr. Christian W. Schenk mit Link zur


Dissertation:
SCHENK, Wilhelm: „Zur Situation der Schwerbehinderten nach dem
Schwerbehindertengesetz in der Fassung und der Bekanntmachung vom 8.
Oktober
1979 (BGB.IS.1649) unter spezieller Berücksichtigung des
Schwerbehinderten im
Erwerbsleben“ (Zahnmedizin, 1984)

Meine Antwort:
Ja, ich habe es gefunden. Wenn man natuerlich unter anderem Namen
promoviert, kann man es auch nicht finden. In der Regel lautet Ihr Name:
Dr. Christian W. Schenk, wenn sie sich Wilhelm Schenk nennen, kann man
es niemandem veruebeln, auch nicht der Universitaet in Mainz. Unter
Christian W. Schenk gibt es dort keine Promotion, obwohl sie sich die
Muehe gmacht haben. nachzuforschen.
So steht es auch auf der Homepage. Medizinstudium, Promotion in Medizin
und eigene Arztpraxis, alles unter Chrstian W. Schenk. (Zahnmedizin ist
wieder eine andere Abteilung). Ich hatte damals auch bei meinen
Nachforschungen in Ihrer Praxis angerufen, dass ich auf der Suche nach
Christian W. Schenk bin und man sagte mir, dass ich da richtig waere.
Warum verschiedene Namen? Wenn Sie bei meinem Sohn nach der
Dissertation von Gabriel Vuia suchen, werden Sie auch keine finden. Es sei
denn, Sie finden jemand der zufaellig weiss, dass sich hinter Gabriel Vuia
evtl. Alexander Gabriel verbirgt. Aber mit den Namen haben es die
Rumaenen und Deutschrumaenen ja nicht so genau, dass merke ich bei jeder
Seite, die ich von Ovidius Buch abschreibe. Da werden auch schon mal in
einem ganzen Kapitel komplette Namen ausgetauscht wie der von Christian
Schenk in Michael Titus usw., komplettte Buecher verfaelscht usw. Es ist
somit Ihre eigene Schuld, wenn Sie so irrefuehrende Seiten auf Ihrer
Homepage haben.
Ihren Titel fuehren Sie somit wohl zu recht, schuld sind Sie allerdings
alleine, wenn Sie unter verschiedenen Namen leben.
Ich werde diesen Nachtrag auf meine Scribdseiten setzen, das ist alles, was
ich Ihnen anbieten kann. Fuer Ihren Schriftstellerverband koennen Sie diese
Mail ja weiterleiten, bzw. werde ich das auch selber machen, um sicher zu
gehen, dass es den Schriftstellerverband auch erreicht. Widerrufen brauche
ich nichts, denn siehe oben, selber schuld.

Rita Vuia

Erklärung zur Klarstellung, nachdem Herr Dr. (Christian)


Wilhelm Schenk einen Anwalt eingeschaltet hat und von mir
eine Unterlassungserklärung verlangte die ich gerne
unterschrieben habe, weil in meinen Augen die Vorwürfe nicht
haltbar waren, ich habe mich strikt an Tatsachen und Fakten
gehalten.

Nochmals zu den einzelnen Punkten:


Ich habe nie und zu keiner Zeit behauptet, dass Herr Dr. Schenk mit dem
Tod von Ovidiu Vuia direkt oder indirekt etwas zu tun hat.
In der Erklärung zur berichtigen Zweitausgabe habe ich geschrieben, daß wir
nicht wissen, ob er einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist, sein Tod ist bis
heute ungeklärt.

Daß im III. Band in Kaptiel 13 der Name von Christian W. Schenk gegen
Michael Titus ausgetauscht wurde, ist Faktum, habe noch mehr als 200
Exemplare zu Hause, Makulatur, dient nur noch als Beweis. Der Name
wurde kontinuierlich im gesamten Text, bis auf 2 Ausnahmen - vermutlich
ein Versehen der Druckerei - ausgetauscht.

Dann habe ich ein Skript angefertigt - Original und Fälschung mit dem
Textbeginn: - übersetzt auf deutsch:
Rätsel: Das Motiv für den mysteriösen Tod von Dr. Ovidiu Vuia ?
Das ist eine Frage und keine Behauptung, ohne Nennung von Namen. Dann
folgt der Text laut Originalmanuskript und dann der Text der Fälschung.

Auch diese Unterlagen, Kopie des Originalmanuskriptes und der Fälschung


hat die Staatsanwaltschaft in Giessen sowie die Polizie in Giessen von mir
erhalten.

Mir hat Herr Dr. Schenk in der Mail mitgeteilt, dass er Ovidiu Vuia "kaum"
gekannt hat, was auch laut Text wahr ist, denn er hat ihn kurz besucht und
hat dann fluchtartig das Haus von Dr. Schenk verlassen und Dr. Schenk hat
dann zusammen mit Michael Titus aus London den besagten Bildhauer -
Victor Gaga - wieder zurück nach Giessen gebracht.
Dieses habe ich dem Text aus dem Buch entnommen und ist mir auch schon
vorher persönlich bekannt gewesen sowie noch einigen anderen Personen in
Giessen auch, denn die Episode hat für einige Belustigung gesorgt damals.
Dafür gibt es noch Zeitzeugen, wenn auch Herr Victor Gaga inzwischen tot
ist, aber wir hatten ihm 1984 eine Ausstellung in Giessen in der
Kongresshalle ausgerichtet, wofür es noch Unterlagen gibt, daraus resultierte
ein Freundeskreis. Es existieren auch noch einige Aufzeichnung von Dr.
Vuia, der Besuch des Bildhauers war im Dezember 1990. Die Unterlagen
sind alle sicher verwahrt, ich bezahle montalich 70 Euro. Habe zu Hause nur
Kopien. Im anwaltlichen Schreiben steht, daß Herr Dr. Schenk den Namen
Ovidiu Vuia nicht kennen würde. Die Zeitzeugen, die anwesend waren bei
der Episodenerzählung in Giessen, leben noch und wären auch bereit, eine
eidesstattliche Versicherung abzugeben.

Behauptung Dr. Titel:


Auf der Homepage von Dr. Christian W. Schenk stand:
"Ich habe in Mainz Medizin studiert und promoviert, bin Arzt mit eigener
Praxis". Alles unter dem Namen Christian W. Schenk. Im Internet konnte ich
nichts finden, weder Promotion noch Titel der Dissertation. Daraufhin habe
ich die Universität in Mainz gebeten, mir den Titel der Dissertation von
Herrn Dr. Schenk mitzuteilen, woraufhin man mir mitgeteilt hat, daß es
keine Dissertation geben würde. Ich bat nochmal um genaue Prüfung, da es
sehr wichtig wäre und man versicherte mir, daß auch bei genauer Recherche
an allen verfügbaren Quellen keine existiere. Da kann man es mir nicht zum
Vorwurf machen, ich hätte eine falsche Behauptung aufgestellt. Auch einen
Ausdruck der Homepage hatte ich mit nach Mainz geschickt, per Mail.
Dieses meldete ich ebenfalls an die Staatsanwaltschaft und die Polizie in
Giessen mit Ausdruck der Homepage und die Antwort von Mainz.
Hier der Titel der Dissertation von Dr. med. dent. Wilhelm Schenk, den er
mir per Mail mitteilte:
SCHENK, Wilhelm: „Zur Situation der Schwerbehinderten nach dem
Schwerbehindertengesetz in der Fassung und der Bekanntmachung vom 8.
Oktober
1979 (BGB.IS.1649) unter spezieller Berücksichtigung des
Schwerbehinderten im
Erwerbsleben“ (Zahnmedizin, 1984)

Auch mein Anruf in Kastellaun - ich hatte Dr. Schenk in Rumänien vermutet
- hat mir nicht zu erkennen gegeben, daß Dr. Wilhelm Schenk identisch ist
mit Dr. Christian W. Schenk. Ich rief an und fragte nach Christian W.
Schenk, welcher Name sich hinter dem W. versteckt, wußte ich ja nicht - .
Dr. Wilhelm Schenk konnte ein Bruder, ein Sohn oder Vater sein
(Gemeinschaftsprexis?!). Kein normaler Mensch kommt auf die Idee, Dass
Christian W. Schenk identisch ist mit Wilhelm Schenk. Man versicherte mir
nur, daß ich bei der Adresse richtig sei. Für mich war lediglich damals
überraschend, daß er in Deutschalnd lebt. Daß Herr Dr. Schenk eigentlich
Wilhelm Schenk heißt und Christian sein literarisches Pseudonym ist, ging
nirgendwo hervor, das habe ich erst jetzt bei unserem Mailverkehr erfahren
und hat mich überrascht. Er hat inzwischen seine Homepage korrigiert.
Wäre das von Anfang an so gewesen, hätte es diese Konfusion gar nicht erst
gegeben. Es gibt nun mal einen Unterschied zwischen Dr. med. und Dr. med.
dent. Und wenn man das im Pseudonym erwähnt, sollte man auch seinen
richtigen Namen preisgeben, unter dem man promoviert hat. Also hier sehe
ich mich vollkommen unschuldig.

Daß Herr Dr. Schenk mit dem Verlag ALMAROM in Verbindung steht, habe
ich nie behauptet, diese haben die Fälschung gedruckt. Vielleicht sollte Herr
Dr. Wilhelm Schenk dort mal einen Rechtsanwalt einschalten, wie sie dazu
kommen, seinen Namen gegen einen anderen auszutauschen.
Die 2. Fälschung von ADSUMUS:
Octavian Blaga steht in der Homepage von Dr. (Christian) W. Schenk auf
der Autorenliste von seinem Dionysos-Verlag. Auch diese Kopie habe ich
und habe sie dem Anwalt per Mail weitergeleitet. Vielleicht sollte Herr Dr.
Wilhelm Schenk mal dort einen Rechtsanwalt einschalten um zu eruieren,
wie sie dazu kommen, seinen Namen auszutauschen.
Meine Behauptung, daß er Vorsitzender im deutschen und rumänischen
Schriftstellerverband ist muss ich korrigieren in Mitglied.

29. Mai 2008 Rita Vuia

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