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Funktionen

Größen

Werden mit Zahlenwert und Einheit angegeben (Zeit,


Geschwindigkeit, Temperatur).

3 Arten:

Konstante Größen (nicht veränderlich)

Veränderliche Größen

• Fließende Veränderung -> Kontinuierliche Größe


(können jeden Wert eines Intervalls annehmen)

Diskrete Größen (können nur bestimmte Werte (x1, x2…)


annehmen-> Sprunghaft)

Zuordnung und Funktionen:

Abhängig veränderliche Größe y

Unabhängig veränderliche Größe x

Funktionen werden mit Kleinbuchstaben bezeichnet (f)

Eine Zuordnung f, die jedem x ∈ A genau ein y ∈ B zuweist,


heißt Funktion: y=f(x)

Hat eine Funktion zusätzlich die Eigenschaft, dass auch jedem


Wert y ∈ B der abhängigen Variablen genau ein Wert x ∈ A
der unabhängigen Zugeordnet ist, so nennt man sie
umkehrbar oder bijektiv

Definitionsmenge und Wertemenge

Die Menge der Zahlen, welche die unabhängig-veränderliche


Größe x annehmen kann bzw. annehmen soll, nennt man die
Definitionsmenge Df der Funktion

Die Menge aller Werte, welche die abhängig-veränderliche


Größe y annimmt, nennt man die Wertemenge Wf -kurz W-
der Funktion.
Minimum und Maximum

Der größte bzw. kleinste Wert der Wertemenge heißt


Maximum bzw. Minimum der Funktion.

Monotonie

Gilt für jedes Paarx1, x2 der unabhängig-veränderlichen Größe


x aus einem Intervall I ⊆ Df eine der folgenden Aussagen, so
hat die Funktion f dort die jeweils angegebene Eigenschaft:
x1<x2fx1<fx2…..f ist in I streng monoton steigend

x1<x2fx1≤fx2.....f ist in I monoton steigend

x1<x2fx1=fx2.....f ist in I konstant

x1<x2fx1≥fx2.....f ist in I monoton fallend

x1<x2fx1>fx2.....f ist in I streng monoton fallend

Funktionsgleichung

Die unabhängige Variable heißt Argument und die abhängige


Funktionswert.
Der Geltungsbereich wird durch die Definitionsmenge und die
Wertemenge eingegrenzt.

Lineare Funktionen

Eine Funktion f:R→R mit der Funktionsgleichung y=kx+d mit k,


d ∈ R heißt lineare Funktion.

Ist d=0, dh. Y=kx, so spricht man von einer homogenen


linearen Funktion.
Ist d≠0, dh. Y=kx+d, so spricht man von einer inhomogenen
linearen Funktion.
Ist k=0, dh. Y=d, so spricht man von einer konstanten
Funktion.

Der Graph einer reellen linearen Funktion y=kx+d ist eine


Gerade.
Konstruktion und Eigenschaften der Graphen linearer
Funktionen

Stufenformel: Wächst in einer linearen Funktion y=kx+d das


Argument x um 1 (die Stufenbreite), so verändert sich der
Funktionswert y um eine konstante Größe k (die Stufenhöhe),
genannt Steigung:

Y(x+1)=y(x)+k x ∈ R, beliebig; k ∈ R, fest

Stückweise lineare Funktionen

Beispiele:

Integerfunktion

y=int(x)

Signumfunktion

y=sgn(x)

Betragsfunktion

y=x