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Internationale Studie: Die Zukunft der Arbeit

Die wichtigsten Ergebnisse

1. Neue Technologien unterstützen Zusammenarbeit, Ideenfindung und wirtschaftlichen Erfolg

a. Deutsche Angestellte schätzen eine kooperative und kollegiale Umgebung:


o 66 Prozent bevorzugen es, in einem Team zu arbeiten (59 Prozent
länderübergreifend).
o 62 Prozent (54 Prozent insgesamt) kreieren die besten Ideen, wenn sie sich mit ihren
Kollegen austauschen.

b. Neue Technologien steigern Zusammenarbeit, Produktivität, Flexibilität und Effizienz:


o Die Wechselbeziehung zwischen Zusammenarbeit und Innovation liegt bei 81
Prozent.
o 54 Prozent der deutschen Arbeitnehmer kennen webbasierte Programme bereits.
o 65 Prozent von ihnen nutzen diese Programme und Anwendungen einmal pro
Woche beruflich.
o Privat verwenden 77 Prozent der deutschen Befragten wöchentlich die neuen
Technologien.
o 70 Prozent der deutschen Angestellten äußern, dass sie durch neue Technologien
besser mit ihren Kollegen zusammenarbeiten.
o 73 Prozent sagen, dass ihre Arbeit durch neue Technologie erleichtert wurde
o 75 Prozent finden, dass ihre Arbeit effizienter geworden ist.
o Nur 16 Prozent der deutschen Befragten fühlen sich neuen Technologien nicht
gewachsen und assoziieren mit ihnen negative Gefühle wie Frustration,
Überforderung oder Nervosität.

Innovation und Kollaborations Korrelation


30

25 R² = 0.807
Innovation score

20

15

10

0
0 10 20 30 40 50 60
Collaboration score

Quelle: Google/Future Foundation, Basis: 3.500 Befragte in Deutschland, Groß-Britannien,


Frankreich, Japan und USA, Büroangestellte, 2010
2. Mangelnde Weitsicht und fehlende Investitionen bremsen technologischen Fortschritt
Fortschritt

o Jeder dritte Beschäftigte in Deutschland glaubt, dass sein Arbeitgeber unzureichend


in IT investiert.
o 38 Prozent (44 Prozent länderübergreifend) verwenden privat eine bessere
Technologie als im Büro.
o Nur 35 Prozent der deutschen IT-Manager glauben, dass ihr Unternehmen das volle
Potenzial in punkto Technologie und webbasierter Tools ausschöpft. Die Mehrheit ist
der Meinung, dass Unternehmen mehr tun könnten.
o Zwei Drittel (68 Prozent) aller Befragten glauben, dass Unternehmen in Zukunft nur
mittels zeitgemäßer Technologien die besten Mitarbeiter gewinnen und ihre
Produktivität erhalten beziehungsweise steigern können.

„Anteil der IT-Manager, die denken, ihr Unternehmen erreiche sein volles Potenzial in punkto
Technologie und webbasierter Tools“

100%
90%
80%
70%
60%
50%
40%
30%
20%
10%
0%
GB USA Frankreich Deutschland Japan

Quelle: Google/Future Foundation, Basis: 100 IT Manager pro Land, 2010

3. Finanzielle Belohnung fördert Innovation, fehlende Bonussysteme hemmen Motivation

o 55 Prozent der befragten deutschen Mitarbeiter sagen, sie würden mehr kreative
Ideen beitragen, wenn diese honoriert würden.
o Die größten Impulse sind finanzielle Belohnung (45 Prozent) und die Anerkennung
ihrer Leistungen (38 Prozent).
o 40 Prozent der deutschen HR-Mitarbeiter denken, dass sie künftig
Entwicklungsmöglichkeiten und neue Lohnstrukturen finden müssen, um
Innovationen besser fördern zu können.
100% Mein Arbeitgeber praktiziert ein System, das Mitarbeitern das Beisteuern von Ideen
ermöglicht
90% Mein Arbeitgeber praktiziert ein Bonussystem, das an das Beisteuern von Ideen
geknüpft ist
80%

70%

60%

50%

40%

30%

20%

10%
Quelle: Google/Future Foundation, Basis: 3.500 Befragte in Deutschland, Groß-Britannien,
Frankreich, Japan und USA, Büroangestellte, 2010

4. Standortunabhängiges und flexibles Arbeiten noch keine Realität

o In Deutschland fühlen sich lediglich 15 Prozent der Mitarbeiter von ihrem


Arbeitgeber ermutigt, von überall zu arbeiten. In den USA und Großbritannien
arbeitet bereits jeder Dritte beziehungsweise jeder Vierte von zu Hause aus.
o 73 Prozent der Human Relations (HR)-Manager in Deutschland denken, dass
flexibles Arbeiten die Produktivität erhöht.
o 55 Prozent der deutschen Befragten sind zuversichtlich, dass ihr Arbeitgeber in
Zukunft individuell angepasstes Arbeiten ermöglichen wird.
o 35 Prozent der befragten Arbeitnehmer in Deutschland erwarten, dass die Grenzen
zwischen Arbeit und Privatleben in den nächsten zehn Jahren verschwimmen.
o 30 Prozent glauben, dass sie mehr Zeit auf ihre Arbeit verwenden, wenn sie
standortunabhängig arbeiten.
„Mein Arbeitgeber ermutigt mich/meine Kollegen zu Telearbeit“

100%
90% Stimme zu Stimme vollkommen zu
80%
70%
60%
50%
40%
30%
20%
10%
0%
Total GB USA FrankreichDeutschland Japan
Quelle: Google/Future Foundation, Basis: 3.500 Befragte in Deutschland, Groß-Britannien,
Frankreich, Japan und USA, Büroangestellte, 2010

5. Neue Berufsbilder tragen dem Wandel Rechnung

o „Offenere Innovation“ und die Einbindung von internen wie externen Ideen –
beispielsweise von Kunden und Freien Mitarbeitern – in Prozesse, lässt neue
Berufsbezeichnungen entstehen.
o „Chief Ideas Officer“ fördert Innovationen und Ideen als Quelle von
Wettbewerbsfähigkeit und motiviert Mitarbeiter.
o „Innovation President“ verantwortet und ermöglicht Innovationen und
Zusammenarbeit mittels der passenden, von Angestellten benötigten Technologie.
o Human Relations und IT rücken enger zusammen, um Prozesse zu maximieren und
die Wechselwirkung von Technologie und menschlicher Interaktion besser verstehen
zu können.
o Ein Drittel der deutschen Befragten glaubt, dass CIOs in Zukunft mehr Verantwortung
für Innovationen übernehmen müssen.
o Länderübergreifend sagen 34 Prozent der HR-Mitarbeiter, dass sie ganz neue
Fähigkeiten erlernen müssen, um das Gefühl für die „Corporate Community“ zu
fördern.