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Brief an einen Turbinenbauer

Salzburg, im Mai 1948

Selbstverständlich werden Sie als zünftiger Turbinenbauer gegen so eine absurde Behauptung
energischen Protest einlegen, den ich aber gar nicht abwarte, sondern vorweg den Wind aus
dem sich entfaltenden Segel nehme. Einen Durchschlag dieses Schreibens sende ich an Herrn
Ingenieur Bloch, den wir als unparteiischen Schiedsrichter ernennen und dessen Urteil von
vornherein bedingungslos anerkennen wollen. Und nun auf zum Kampf.

Es gibt heute viele Menschen, die die Behörden als Volksfeinde betrachten. Stets auf der Hut
sind, sich von diesen Volksfeinden nicht überlisten zu lassen, sich aber des unangenehmen
Gefühls nicht erwehren können, daß sie sich trotz aller Anstrengung dauernd im Rückzug
befinden.

Da man auf die Dauer so einen aufreibenden und aussichtslosen Kampf nicht durchhalten
kann, wollen wir zur Abwechslung gegen diese Behörden die Offensive ergreifen. Als einen
der vielen Schlachtrufe wollen wir dem uns quälenden Gegner den Vorwurf ins Gesicht
schleudern, daß sie sich von den zünftigen Turbinenbauern regelrecht übers Ohr hauen lassen.
Insofern, weil letztere das Blut der Erde - das Wasser- zum Verderben und Absterben
zwingen und daher nach dem einfachen und unwiderlegbaren Grundsatz: schlechtes Wasser -
schlechtes Leben, - kein Wasser - kein Leben, mit dem absinkenden Grundwasser auch den
Lebensstandard den Weg alles Irdischen gehen lassen.

Alles "Seiende" befindet sich bekanntlich im Zustand des Werdens. Von der Bewegungsart
des in Erscheinung Tretenden hängt es ab, ob das Werdende, von unserem Standpunkt aus
betrachtet - gut oder bösartig wird.

Das letztere trifft nachweisbar zu, wenn die gegenwärtigen Turbinenbauer v.e.
Wasserzentrifugenzmaschinen bauen und damit, wahrscheinlich unbewußt, die gefährlichsten
Zersetzungsenergien erzeugen. die es auf diesem Planeten wohl gibt. Zudem sind es
diejenigen, die die Ursache sind, daß mit zunehmender Umdrehungsgeschwindigkeit von
Rotationskörpern, die die Medien Wasser oder Luft - siehe z.B. auch die Dynamos - verkehrt
bewegen, der Bewegungswiderstand proportional zur v.e. Rotationsgeschwindigkeit wächst.
Denn bewegt man Wasser genau verkehrt, also statt achsial-radial - zentripetal, dann wächst
bei sinkender Betriebsstoffmenge (verringerter Beaufschlagung) die Leistungskraft im
Quadrat zur quer-achsigen Umdrehungsgeschwindigkeit. Hat so eine Turbine unbeschränkte
Aufschlag 'assermassen zur Verfügung, dann geht sie durch und zerstiebt in ihre Atome trotz
stärkster Belastung. Daher müssen diese Turbinen sehr klein gehalten sein und einen
zuverlässigen Wasserregler besitzen, der letztere wieder höchst einfach ist, weil diese
Turbinenart originell steigt, wenn die gewünschte Tourenzahl erreicht bzw. überschritten
wird. Und zwar aus dem wieder einfachen Grund, weil ein sogenannter Levitationsstrom - das
Gegenteil des zersetzenden Elektrostroms - auflebt. sich innerhalb eines magnetischen
Drehfeldes aufspult, von der dünnen Welle übernommen und mittels eines Spitzenkollektors
abgeführt werden kann.

Diese besonderen Turbinenarten erzeugen also einen magnetischen Synthesenstrom und sind
also zugleich auch Stromerzeuger, die um mindesten 90% billiger arbeiten als gewöhnliche
Druckturbinen und zudem auch noch eine mindestens 60%ige Werkstoffeinsparung
ermöglichen, im Gegensatz zu gewöhnlichen Dynamos, die auch zersetzende Analysenströme
(sogenannte Elektroströme) erzeugen, bei denen ein hoher Prozentsatz der Lichtstärke infolge
niederwertiger Wärmeformenerzeugung verloren geht. Dies entfällt bei v.e. magnetischen
Synthesenstrom, der nahezu absolut temperaturlos - selbst bei besten Widerständen wirkt.

Alle diese scheinbaren Wunder klären sich ganz von selbst, wenn man die Dinge - wie folgt -
naturrichtig betrachtet und einmal Bewegung richtig definiert, bzw. den Urzweck jeder
Bewegung erkennt. Nämlich die souveräne Bewegungskraft durch eine naturrichtige
Bewegungsbeschleunigung zu erzeugen.

Kraft ist bekanntlich Masse mal Beschleunigung. Eine Masse, z.B. Wasser oder Luft, kann
man nur dann sinnrichtig beschleunigen, wenn man diese Medien, in denen hochinteressante
Schwebestoffe (Vitaminmoleküle) stecken, mechanisch und gleichzeitig physikalisch -
verdichtet.

Diese fundamentalen Krafterzeugungsvoraussetzungen vernachlässigen alle heutigen


Techniker, Hydrauliker und Dynamiker grundsätzlich. Denn diese Krafterzeuger bedienen
sich ausnahmslos der aufspaltenden (achsialradial wirkenden Kolben) - oder siehe
Turbinenbauer und Dynamiker gar der Zentrifugenzbewegung, wodurch man in beiden Fällen
Medien mechanisch und zugleich physikalisch in sich und an sich regelrecht zerreißt,- bzw.
durch proportional zur quer-achsigen Umlaufgeschwindigkeit erzeugten Druck - nieder-
wertige - im Endeffekt zersetzende Entspannungskräfte erzeugt, egal ob es sich hier um
Temperaturen oder verkehrtläufige Abbau-, bzw. Rückstoßenergien, die aus elektrischen
Drehfeldern entspringen, handelt.

Der gewiegte Biotechniker bewegt Medien, in denen die aufbauenden auftreibenden,


vermehrenden und qualitativ verbessernden Energiestoffkonzentrate im Status nascendi
stecken und nur des naturrichtigen Bewegungsanstoßes harren, um sich in den nächst höher-
wertigen Entwicklungszustand verwandeln zu können. Herr Bloch weiß diese bereits - genau
verkehrt. Also in diesem Fall - das Wasser nicht zentrifugal (achsial-radial) sondern
naturrichtig d.h. einläufig. kurzum zentripetal bewegt.

Damit erfüllt er die obenerwähnten Grundbedingungen einer naturrichtigen


Massenbeschleunigung. D.h. indiesem Fall werden bewegte Massen (Medien) mechanisch
und physikalisch verdichtet. - Denn so bewegtes Wasser erreicht eine längsachsige Sog-
geschwindigkeit, deren Sogspitze, in der Hauptachse verlaufend, seinen Querschnitt zu
Gunsten einer Geschwindigkeitssteigerung verkleinert, und zugleich kühlt so geführtes
Wasser infolge auftretender magnetro-lytischer Dissoziationsvorgänge ab.

Selbstverständlich müßte ich Ihnen nun ein dickes Buch über die zwischen Technikern,
Hydraulikern und Dynamikern einerseits und Biotechnikern andererseits bestehenden
Nomenklatur-unterschiede schreiben. Es genügt hier im Sinne des Wunsches Herrn Ing.
Bloch zu sagen, daß es die P.T. Techniker, Hydrauliker und Dynamiker - an der Spitze die
derzeitigen Turbinenbauer - naturunrichtig, also falsch machen. Nicht nur im Quadrat
wachsende Widerstände am laufenden Maschinenband - sondern zudem auch noch die
entwicklungs-gefährlichsten Zersetzungsenergien, die es auf diesem Planeten wohl gibt, im
Schweiße ihres Angesichtes erzeugen und sich dazu auch noch wundern, daß es um so rascher
wirtschaftlich und kulturell bergab geht. je umfangreicher und intensiver diese merkwürdigen
Arbeitsniethodlen werden.

Dasselbe gilt aber auch für alle Förderarten und sonstigen Arbeitsmethoden in der Forst-,
Land-, Wasser- und Energiestoffwirtschaft. Kurzum die schwer angegriffenen Turbinenbauer
können zum Trost vernehmen, daß es z.B. auch der-Herr Forstingenieur Hans Bloch -
verkehrt - lernte. Auch ein Opfer bisherigen Kanzel- und Kathederlehrer wurde, die natürlich
auch keine Ahnung haben, daß sie betrogene Volksbetrüger - also unschuldige Schuldige
sind, gegen die die armen - natürlich auch irregeführten Volksmassen Krieg führen, weil sie
von ersteren in die Irre gelenkt werden, um sich - wie gesagt im Schweiße ihres Angesichtes
ihr - unter solchen Bewegungsvoraussetzungen immer karger werdendes Brot zu verdienen.

Man hat scheinbar die Wahrheit so raffiniert verhüllt, daß diese "Wahrheit" nur die Weisen
(Eingeweihten) verstehen, damit man die sozusagen geistig Kastrierten - nach dein
vermeintlichen Energieerhaltungsgesetz konstant als Arbeitsochsen verwenden kann. die man
auf der immer dürrer werdenden Weide an der Nase lang spazieren führt und - je schneller sie
rennen, um das zum Leben notwendige Futter zu erlangen. immer zaundürrer. nervöser, -
jedoch immer abhängiger und - was die Hauptsache ist - immer arbeitswilliger und dazu auch
noch immer billiger werden.

Um es allgemein verständlich zu sagen: in der Natur gibt es keine konstante Energieerhaltung


- kein Wärme- oder Bewegungsäquivalent. nichts Absolutes, kein Gesetz - sondern nur den
ewigen Bewegungsrhythmus.

Herrscht bei diesem die Druckkraftkomponente vor oder (und) überwiegt die nieder-wertige
Wärmeformen erzeugende Bewegungsfunktion, dann entstehen reaktive Zersetzungskräfte in
Gestalt eines Kavitationsstroms, der als Abart des elektrischen Stromes das Gegenteil des
Synthesenstroms ist, der als magnetro-lytisches Dissoziationsprodukt dasjenige ist, - das alles
aufgebaut und aus der Erde gehoben - zur Auferstehung veranlaßt hat, was wir rund um uns
sehen und als das gegenwärtige Seiende (im Zustande des höher-wertigen Werdens
Befindliche) der Rohstoff für elementare Zersetzungs- oder wieder höher-wenige Aufbau-
und Auftriebstoffe ist, je nachdem man das einmal Abgestorbene - naturrichtig (radial-
achsial) oder naturunrichtig (achsial-radial) um seine eigene Achse zwecks Auf- oder Abbau
des einen oder anderen Reaktivproduktes - bewegt.

Glaubt man, daß diese erstarrten Fettstoffe (irdische Lebensüberreste) nach Aufhören der
subjektiven Lebenskräfte (Rhythmusvorgänge) zu Staub und Asche zerfallen, dann freilich
kann einem der peinliche Irrtum unterlaufen, den Lebensstoffträger oder das Blut der Erde -
verkehrt zu bewegen.

Stirbt das Wasser, dann stirbt nach und nach alles Leben. Und vorher kommen die Menschen
in unliebsame Bewegung und bekämpfen sich bis aufs Messer, weil sie eben Wasser und Luft
naturunrichtig, also falsch bewegen.

Wie sagte doch der Igel als er resigniert von der Klosettbürste wieder herunterstieg? "Es war -
ein Irrtum".

Mit freundlichem Gruß

Viktor Schauberger