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AStA ● Alte Münze 12 ● 49074 Osnabrück

Der Alterspräsident
Alte Münze 12 • 49074 Osnabrück
An
Aushangstelle Internet Telefon: (05 41) 9 69-48 72
Fax: (05 41) 9 69-48 08
Präsident: Paul Lücke
E-Mail: stupa-praesi@uos.de

Datum: 21. Juni 2010


Liebe StuPa-ParlamentarierInnen,

hiermit lade ich Euch zur zweiten Sitzung des Studentinnen- und Studentenparlaments der 33.
Wahlperiode ein. Wir treffen uns am

Freitag, 02. Juli 2010, um 16:00 Uhr


in Raum 02/E04 (Geo-Gebäude).

Ich schlage folgende Tagesordnung vor:

1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit


2. Formalia (Genehmigung der Tagesordnung)
3. Berichte des AStA (Drs. 33/06)
4. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des 36. AStA
5. Festlegung der Referate des 37. AStA
6. Wahl des 37. AStA (Drs. 33/05 und 33/05a)
7. Bestätigung der Kassenwärtin
8. Antrag des UniFunk e.V. (Drs. 33/04)
9. Anfragen an den AStA
10. Berichte der / Anfragen an die studentischen Vertreter in den Gremien des
Studentenwerks
11. Verschiedenes

Die eingegangenen Bewerbungsschreiben zur AStA-Wahl werden allen StuPa-Mitglieder in den


nächsten Tagen per E-Mail zugesandt. Die Berichte der Kassenprüfer werden ebenfalls
nachgereicht.

Auf Euer Erscheinen freut sich

Paul Lücke
(StuPa-Alterspräsident)
Drs. 33 / 04
Unifunk Osnabrück e.V. 18. Juni 2010
Alte Münze 12
49074 Osnabrück

An:
Präsidium des Studierendenparlaments
der Universität Osnabrück
Alte Münze 12
49074 Osnabrück

Betreff: Antrag auf Übertragung des Zuschusses für das Unifunkmischpult in das
aktuelle Haushaltsjahr und Aufgabe des Raums im AStA Gebäude.

Liebes Präsidium, liebe Vertreter/Innen des Studierendenparlamentes der Uni Osnabrück,

am 16. Dezember 2009 hat das Stupa der Finanzierung unseres Mischpults in Höhe von 200€
zugestimmt. Wir möchten Euch jetzt bitten diesen Betrag in das aktuelle Haushaltsjahr zu
übertragen. Dies ist notwendig, weil nach dem Beschluss des StuPa die Rechnung des
Mischpultes wohl auf dem Weg zu den entsprechend zuständigen Stellen verloren gegangen
ist. Wir sind bereit, die Verantwortung dafür zu übernehmen und möchten uns in aller Form
dafür entschuldigen, da es so zu einer unnötigen Mehrbelastung kommt.

Außerdem sind wir bereit unseren Raum im Gebäude des AStA abzugeben. Wir benötigen
den Raum nicht mehr und stellen diesen gerne anderen Initiativen und Hochschulgruppen zur
Verfügung. Dies können wir jedoch nur machen, wenn uns im Gegenzug ein abschließbarer
Schrank zur Verfügung gestellt wird, in dem wir einige Ordner und Technik lagern können.

Bitte nehmt diese beiden Anträge in die TOP-Liste der kommenden StuPa Sitzung am 02.
Juli 2010 auf.

Mit besten Grüßen


Sebastian Segebade
1. Vorsitzender Unifunk Osnabrück e.V.

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Drs. 33 / 05a

StuPa ● c/o AStA ● Alte Münze 12 ● 49074 Osnabrück


Die Wahlleiterin zur AStA-Wahl
An den Alte Münze 12 • 49074 Osnabrück
Alterspräsidenten des StuPa Telefon: (05 41) 9 69-48 72
Fax: (05 41) 9 69-48 08
Paul Lücke
Vorsitzender: Nadine Kanitz
- im Hause - E-Mail: stupawa@uos.de

Datum: 18. Juni 2010


Betreff: Bewerber für die AStA-Wahl

Sehr geehrter Herr Alterspräsident.

Anbei sende ich eine Übersicht über die eingegangenen Bewerbungen für die Wahl des 37.
AStA der Universität Osnabrück.
Ich bitte darum, diese den Mitgliedern des StuPa zur Verfügung zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Nadine Kanitz
(Wahlleiterin zur AStA-Wahl)

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Drs. 33 / 05a
Bewerber für ein AStA-Referat

Name Referate (soweit angegeben)


Berkemeier, Lisa Keine Angabe
Bruns, Jan Söncke Soziales
Finanzen
Hochschulpolitik
Duvendack, Lena Kultur
Engler, Philip Ökologie
Feyer, Nico Soziales
Frede, Medea Madleen Kultur
Hornstein, René Keine Angabe
Klaaßen, Jan-Folkert Finanzen
Kura, Anne-Friederike Öffentlichkeit
Lücke, Paul Kultur
Ott, Christoph Fachschaften
Panknin, Benedikt Huschke Internationales
Radewald, Henrik Kultur
Tittel, Laura Soréna Internationales
Wiegand, Marcus Keine Angabe

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Drs. 33 / 06

Rechenschaftsberichte

der

Referenten

des

36. Allgemeinen Studentinnen-


und Studentenausschuss
der Universität Osnabrück

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Drs. 33 / 06

Rechenschaftsbericht Finanzreferat Barbara Benten

Im Oktober 2009 übernahm ich den Posten der Finanzreferentin im AStA der Universität
Osnabrück. Durch die Vielfalt an Aufgabenbereichen empfand ich meinen Posten stets als
äußerst spannend und lehrreich.
Den größten Aufgabenbereich stellte die Haushaltsplanung und -durchführung dar. Jedes
Semester zahlen die Studentinnen und Studenten der Universität Osnabrück einen Betrag in
Höhe von momentan 10,23€ für die Finanzierung der Aufgaben der verfassten
Studierendenschaft. Die Verwendung dieser Gelder wird innerhalb des vom Finanzreferenten
erstellten Haushaltsplans erarbeitet und schließlich dem Studierendenparlament zur
Abstimmung vorgelegt. Ein großer Teil dieser Gelder wird dabei den Initiativen, Projekten,
Referaten und Fachschaften zur Verfügung gestellt, um sie in ihrer Tätigkeit zu unterstützen.
Insgesamt habe ich in meiner Amtszeit zwei Nachtragshaushalte erstellt und den neuen
Haushaltsplan für das Jahr 2010/11 entworfen. Dazu gehört auch die Vorstellung des
Haushaltes im Haushaltsausschuss und im Studierendenparlament.
Ein weiterer Aufgabenbereich des Finanzreferenten ist es, Antragsberechtigte über die
Erstattung von Geldern zu informieren. Diese Aufgabe wurde mir durch meinen Vorgänger
Jonathan Klein enorm erleichtert, der in seiner Amtszeit eine „Richtlinie zur Erstattung von
Finanzen im AStA“ entworfen hatte, welche im Studierendenparlament verabschiedet wurde.
Antragsberechtigte haben seither einen direkten Einblick in die Erstattungspraxis des AStA.
Der Finanzreferent ist zudem wichtiges Kontrollorgan im AStA. Jede Rechnung, die ihm von
Finanzverantwortlichen der Fachschaften, Hochschulgruppen, Initiativen, AStA-Referenten
oder geförderten Projekten vorgelegt wird, muss geprüft und jede Ein- und Auszahlung muss
per Unterschrift angeordnet werden. Diese Aufgabe habe ich stets sorgfältig und
verantwortungsvoll ausgeführt.
In meiner Tätigkeit als Finanzreferentin hatte ich zudem die Möglichkeit zinslose Darlehen
mit einer Maximalsumme von 500€ an Studenten der Universität Osnabrück zu vergeben.
Insgesamt konnte ich dadurch 13 Studenten in ihrer finanziellen Notsituation unterstützen.
Erfreulicherweise lässt sich erwähnen, dass jeder dieser Darlehensnehmer seine Raten
ordnungsgemäß an den AStA zurücküberweist.
Darüber hinaus war es meine Aufgabe, Verträge mit Mitarbeitern abzuschließen und an
Verhandlungsgesprächen über das Semesterticket teilzunehmen und daraus entstandene
Verträge zu unterzeichnen.

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Drs. 33 / 06
Auf diesem Wege möchte ich mich natürlich auch bei unserer Buchhalterin Gaby Rose
bedanken, welche mir stets mit Rat und Tat zur Seite stand. Ihre großartige Unterstützung
und natürlich die meines Vorgängers Jonathan Klein, der immer zur Stelle war, haben mir
stets die Arbeit erleichtert.
Zuletzt möchte ich mich noch bei meinen Mitreferentinnen und Mitreferenten für eine
äußerst lehrreiche und schöne Zeit bedanken, die mir immer in guter Erinnerung bleiben
wird.

Barbara Benten

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Drs. 33 / 06

Rechenschaftsbericht Referat für Soziales

Semesterticket – Altes Ticket zum neuen Preis

Um es euch zu ermöglichen, die Universitäten in der näheren Umgebung und vor allem deren
Bibliotheken nutzen zu können, aber auch, um die Region an unsere Universität anzubinden,
haben wir uns im vergangenen Semester für euch um ein faires, möglichst günstiges und
dennoch weit reichendes Semesterticket gekümmert.

In vielen Verhandlungen, haben wir versucht einen möglichst guten Preis für euch
auszuhandeln. Dies gestaltete sich besonders bei den Stadtwerken und der NordWestBahn als
äusserst schwierig. Vor allem die Stadtwerke konfrontierten uns mit einer deutlichen
Preissteigerung, die mit der Anschaffung des Bus Plus und der Anpassung des Preises an die
FH begründet wurde.
Mit der NordWestBahn hingegen konnten wir uns auf eine deutliche Abstufung der
Forderungen verständigen.

Im Februar wurden dann die Anträge dem Studierenden-Parlament zur Abstimmung


vorgelegt. Hierbei wurde sich gegen eine Erweiterung der Strecken nach Wilhelmshaven und
Hamburg ausgesprochen, da damit unzumutbare Mehrbelastungen verbunden wären.
Das Semesterticket bleibt somit in seiner jetzigen Form bestehen.

Auf der Homepage des AStA findet ihr nun auch eine Übersicht über alle Bahn-Strecken, die
ihr befahren könnt.

Das Semesterticket soll euch aber nicht nur zu den umliegenden Universitäten bringen,
sondern auch die Mobilität innerhalb Osnabrücks gewährleisten. Daher könnt ihr auch
weiterhin die Busse der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück AG in der Stadt Osnabrück und
dem Landkreis Osnabrück, sowie den FMO-Flughafenbus X150 nutzen. Außerdem gilt das
Semesterticket für die Busse der Verkehrgemeinschaft Münsterland in den Gemeinden
Hörstel, Ibbenbüren, Lengerich, Lienen, Lotte, Mettingen, Recke, Tecklenburg und
Westerkappeln.

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Drs. 33 / 06

Anderes Soziales

Auch dieses Jahr hat sich das Sozialreferat darum gekümmert, dass Kurse zustande kommen,
die zur Verständigung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung beitragen sollen.
Der auf große Resonanz gestoßene Gebärdensprachkurs hat den Teilnehmern die
Möglichkeit geboten, sich mit Mimik, Gestik und Körperausdruck in die Welt der
Gehörlosen hineinzuversetzen. Neben den Gebärdensprachkursen für Anfänger fanden auch
wieder Fortgeschrittenenkurse statt, in denen die erlernten Fähigkeiten erweitert und vertieft
werden konnten. Dieses wird auch in den kommenden Semestern weiter möglich sein, da
sich zumindest zum Teil eine langfristige Förderung manifestiert hat.

Des Weiteren haben wir uns auch für spannende Veranstaltungen innerhalb der Universität
eingesetzt. So gab es auch in diesem Semester wieder diverse Gesprächsrunden um auf die
verschiedenen Bedürfnisse aller Studierenden einzugehen.

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Drs. 33 / 06

Rechenschaftsbericht des
Referats für Fachschaften
der Wahlperiode 2009 / 2010

Referent: Henrik Radewald

Das Referat für Fachschaften wurde in der abgelaufenen Wahlperiode von Henrik Radewald
(Master of Education: Geschichte/ Germanistik/ Spanisch, 4. Semester) besetzt. Ziel war es,
die bisherige Arbeit im Referat konsequent weiterzuführen, als da wären die Erstellung des
Goodie-Heftes, die Zusammenstellung der Erstsemestertüte und die Abhaltung der Sitzungen
der Fachschafts-Koordinations-Kooperative (FKK). Dabei war es wichtig, letztlich alle
Fachschaften in die FKK zu integrieren, um den Austausch zwischen Fachschaften und
Fachbereichen im Bezug auf Prüfungsordnungen, Finanzen usw. zu optimieren.

Die Erstellung des Goodie-Heftes verlief überwiegend erfolgreich. Im Vergleich zum


Vorjahr konnten mehr Sponsoren gewonnen und die Einnahmen gesteigert werden.
Problematisch war lediglich, dass einige wenige Rechnungen nicht fristgerecht bezahlt
worden sind. Darauf sollte in der folgenden Amtsperiode reagiert werden, sodass
entsprechende Gutscheine nicht mehr in das Goodie-Heft aufgenommen werden. Nicht so
erfolgreich verlief die Zusammenstellung der Erstsemestertüten. Es zeigte sich, dass das
Interesse von Unternehmen, sich an der Erstsemestertüte zu beteiligen stark abgenommen
hat. So beteiligten sich beispielsweise die NOZ, die Sparkasse, die Telekom und buw nicht
an der Zusammenstellung. Im Endeffekt resultierte daraus eine eher notdürftige Tüte mit dem
AStA-Goodie-Heft, dem AStA-Ersti-Heft, einigen weiteren Gutscheinen, Stiften und
wenigen Informationsbroschüren. An dieser Stelle muss im nächsten AStA gearbeitet
werden. Möglicherweise ist mehr Vorlaufzeit notwendig, um den Pool an potentiellen
Unternehmen zu vergrößern.
Die Abhaltung der FKK-Sitzungen verlief wie immer sehr entspannt. Im Laufe des Jahres
zeigte sich, dass das Interesse der Fachschaftsräte an der Teilnahme an diesen Sitzungen sich
stark erhöhte. Dies zeigte sich vornehmlich daran, dass sich im Laufe des Jahres nahezu alle
Fachschaften an der FKK beteiligten. Es kamen demnach FKK-Sitzungen zustande, in
welcher bis auf eine oder zwei Ausnahmen alle Fachgruppen der Universität vertreten waren.

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Drs. 33 / 06
Der letzte Punkt, die Schaffung einer allgemeinen Adressliste aller studentischen Vertreter in
den Gremien der Universität, könnte leider wie in der Wahlperiode 2008/2009 nur
rudimentär abgeschlossen werden, aus dem einfachen Grund, das es für die Fachschaftsräte
und die Fachvertretungen einzelner Fachbereiche sehr schwierig war, an die relevanten
Informationen zu kommen. Dieses Vorhaben wurde zunächst also nicht weiter verfolgt.
Stattdessen wurde in der FKK die Idee entwickelte, eine von der FKK geleitete StuKo-
Arbeitsgemeinschaft zusammenzustellen. Hierbei ist vorgesehen, dass sich die
Studienkommissionsmitglieder der verschiedenen Fachbereiche zu einem regelmäßigen
Austausch treffen. Dies ist gerade im Zusammenhang mit Umstrukturierungen verschiedener
Prüfungsordnungen und der Angleichung an die Allgemeine Prüfungsordnung (APO) von
großer Bedeutung. In der FKK wurde bereits eine große Bereitschaft zu einer solchen AG
signalisiert, von verschieden Fachgruppen wurden bereits Listen mit StuKo-Mitgliedern zur
Verfügung gestellt. Dieses Vorhaben müsste demnach von dem neuen Referenten für
Fachschaften weitergeführt werden.
Ein weiterer großer Arbeitsschwerpunkt hing mit der vom Präsidium geplanten
Zusammenlegung der Prüfungsverwaltung zusammen. Bereits unmittelbar nach
Bekanntwerden dieses Vorhabens nahm die FKK diese Thematik in die Sitzung auf. So
wurde nach der Veröffentlichung eines möglichen Konzepte durch das Präsidium eine von
der FKK geleitete AG gebildet (einstimmiger Beschluss der FKK), um eine Stellungnahme
der Fachschaften zu formulieren. Unter Beteiligung von acht Fachbereichen wurde letztlich
eine zehnseitige Stellungnahme verfasst, die nicht nur dem Präsidium, sondern auch allen
Senatsmitgliedern, Dekanaten und Fächern zugesandt wurde. Dieses Positionspapier wurde
zusammen mit dem Konzeptpapier des Präsidiums auf der folgenden Senatssitzung und fand
großen Anklang bei allen Statusgruppen. Im Folgenden fanden verschiedene Gespräche mit
der Vizepräsidentin für Studium und Lehre statt, wo dieses Thema immer wieder diskutiert
wurde. Zuletzt organisierten die Referate für Fachschaften und Hochschulpolitik eine
Podiumsdiskussion zu dieser Thematik, an welcher sich sowohl die Vizepräsidentin als auch
alle Statusgruppen der Universität aktiv beteiligten. Da jedoch abzusehen ist, dass sich dieses
Vorhaben des Präsidiums noch immer in der Planungszeit befindet, wird sich der neue
Referent für Fachschaften weiterhin damit auseinandersetzen müssen.
Ein letzter Schwerpunkt des Referats für Fachschaften war der Versuch der kulturellen
Verknüpfungen der Fachbereiche und Fachgruppen. So wurde kurz vor Weihnachten 2009
die erste FKK-EW-Party veranstaltet, an deren Konzeption und Durchführung sich neben den
FKK-Mitgliedern auch viele weitere Studenten aus acht Fachbereichen aktiv beteiligten.

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Drs. 33 / 06
Hierbei zeiget sich die große Bedeutung sowohl von FKK als auch vielmehr von den
Fachschaften, ohne die die Durchführung einer derartigen Veranstaltung nicht möglich
gewesen wäre.
Diese große Bedeutung der Fachschaften zeigte sich auch im Zusammenhang mit dem
Schlossinnhof-Open-Air. In diesem Jahr plante das Kultur-Referat, das Fest das erste Mal mit
der Unterstützung von freiwilligen Helfern (auf ehrenamtlicher Basis) durchzuführen.
Aufgrund der guten Zusammenarbeit der Referate für Kultur und Fachschaften und der
erneut großen Bereitschaft der FKK-Mitglieder und Fachschaften war es letztendlich
möglich, das Schlossinnenhof-Open-Air ausschließlich mit ehrenamtlichen Helfern
durchzuführen.

Henrik Radewald

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Drs. 33 / 06

Rechenschaftsbericht des Referats für Ökologie im 36. AStA

Ich, Jens Schnau, hatte im vergangenen Jahr das AStA-Referat für Ökologie inne. Ich stelle
hier die wichtigsten Punkte meiner Tätigkeit während dieser Zeit vor.

Als eine meiner ersten Amtshandlungen habe ich mich bei der Bibliothek für Maßnahmen
zur Papiereinsparung eingesetzt. Ich habe den Vorschlag gemacht, an sämtlichen Kopierern
Schilder anzubringen, die darüber informieren, wie man doppelseitig kopiert. Dies wurde (in
den vier Teilbibliotheken) umgesetzt. Vorher war es nur in der Bibliothek der
Sozialwissenschaften der Fall. Ebenso wurden Schilder in drei der vier Teilbibliotheken
aufgestellt, wie doppelseitiges Drucken aus dem Netz funktioniert und wie man mehrere
Seiten auf einem Blatt druckt. Leider nicht umgesetzt wurde mein Vorschlag, den
doppelseitigen Druck zur Voreinstellung der Netzdrucker zu machen.

Mit der Leiterin der Hochschulgastronomie des Studentenwerks, Annelen Trost, habe ich
mich im Januar getroffen. Ich teilte ihr u.a. meine Einschätzung mit, dass eine Mensa den
Titel Bio-Mensa des Jahres nur dann zu Recht trägt, wenn es möglich ist, sich täglich ein
Bio-Komplettgericht zusammenzustellen (es also mehr als nur Beilagen gibt). Sie war der
Ansicht, dass schon ein relativ großer Umsatz von Bio-Produkten dafür ausreicht. Ich schlug
vor, statt drei bis vier Bio-Wochen im Jahr, ein bis zwei Bio-Tage in jeder Woche zu
machen. Der letzte Versuch in dieser Richtung hatte im Jahr 2006 stattgefunden. Seitdem ist
der Bio-Markt stark gewachsen. Das Ergebnis war, dass nun (zumindest versuchsweise) auch
außerhalb der Bio-Wochen Hauptkomponenten aus ökologischem Anbau zu bekommen sind.

Im Arbeitskreis Umweltschutz der Universität (AKU) machte ich den Vorschlag eine
Umwelt-Ringvorlesung oder eine Veranstaltung im Professionalisierungsbereich des 2-
Fächer-Bachelorstudiengangs (PFB) einzurichten. Dort schlug man mir vor, so eine
Veranstaltung aus bereits vorhandenen Kolloquiumsbeiträgen und Ähnlichem
zusammenzubauen. Für das Sommersemester habe ich versucht, zunächst einmal ein
Verzeichnis von Veranstaltungen mit Umweltrelevanz an der Universität
zusammenzustellen. Wie ich dabei herausfand, gab es nicht genug Veranstaltungen, die sich
für ein Verzeichnis oder eine PFB-Veranstaltung eigneten. Für die Ausarbeitung eines
eigenen Veranstaltungskonzepts fehlte mir am Ende die Zeit.

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Drs. 33 / 06
Noch für das Wintersemester hatte ich vor, einen Vortrag zur Wirkung von E-mail-
Kampagnen zu organisieren. Dies scheiterte jedoch daran, dass ich dafür keinen kompetenten
Referenten gefunden habe.

Im laufenden Sommersemester habe ich drei Veranstaltungen organisiert, jeweils bestehend


aus Vortrag und Diskussion. Am 29. April war Peter Gerhardt, Tropenwaldreferent der
Umweltschutzorganisation Robin Wood, zu Gast und sprach zum Thema „Die Bedeutung der
Wälder für das Weltklima am Beispiel Indonesiens“. Es ergab sich eine angeregte
Diskussion.
Für den 25. Mai hatte ich Klaus Eisenack eingeladen, zu den wirtschaftlichen Auswirkungen
des Klimawandels zu sprechen. Eisenack ist Professor für Umwelt- und
Entwicklungsökonomik an der Universität Oldenburg. Dieser Vortrag fiel jedoch
krankheitsbedingt aus. Einen Ersatztermin noch in der Vorlesungszeit diesen Semesters zu
finden, erwies sich später als nicht möglich. Ich hoffe, dass mein Nachfolger für das
Wintersemester einen neuen Termin mit Klaus Eisenack findet.

Die letzte Veranstaltung wird am 30. Juni stattfinden. Sie heißt: „(R)Evolution mit dem
Einkaufswagen – die Chancen und Grenzen nachhaltigen Konsums“. Die Referenten sind
Dorian Cantzen und Thomas Hajduk. Die Doktoranden betreiben den Blog www.politischer-
konsum.de.

Es bleibt noch zu erwähnen, dass ich während der gesamten Zeit insbesondere mit der
Osnabrücker Klimaallianz und der Umweltkoordinatorin der Universität, Jutta Essl,
kooperiert habe. Ebenso bin ich am schon erwähnten AKU beteiligt und überlasse meinem
Nachfolger die Mitgliedschaft im Runden Tisch Radverkehr. Der Runde Tisch Radverkehr
wurde kürzlich von der Stadt Osnabrück eingerichtet und vereinigt verschiedene Akteure und
Interessengruppen.

Insgesamt blicke ich auf ein arbeitsreiches, aber auch sehr lehrreiches Jahr in der Exekutive
der verfassten Studierendenschaft zurück.

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Drs. 33 / 06
Referat für Öffentlichkeit
Rechenschaftsbericht

Das Referat für Öffentlichkeit hat sich auch in diesem Jahr darum bemüht, die Öffentlichkeit
über die Aktivitäten vom und im AStA auf dem Laufenden zu halten. Dies geschah zum
Einen über die AStA-Zeitung, die in unserem Amtsjahr sechs Mal erschien, in der die
Studierenden vor allem über aktuelle Geschehnisse an der Uni und in der Hochschulpolitik
informiert werden und die Pflege der AStA-Homepage, auf der im Zuge der Neugestaltung
nun auch Initiativen eigene Termine posten können, was bereits von einigen genutzt wird.

Zum Anderen über die Koordinierung von Interviews mit Zeitungen und AStA-
ReferentInnen und das Verfassen und Versenden von Pressemitteilungen, um die
hochschulexterne Öffentlichkeit zu informieren.

Daneben hat sich das Referat für Öffentlichkeit darum bemüht, die StuPa- und FSR-Wahlen
an der Uni bekannt zu machen. Dazu wurden zwei Wahlkampagnen für die Wahlen im
Januar und die Nachwahlen im Juni initiiert. Zudem wurde die anstehende AStA-Wahl
beworben, um auf diese Weise mehr Interessierte als potentielle AStA-ReferentInnen zu
gewinnen.

Zu den weiteren Aufgaben gehörte auch das Entwerfen von Flyern für Veranstaltungen des
AStA, wie etwa in diesem Jahr die „Themenreihe Bildung und Demokratie“.

Leider konnte der Durchgang vor dem AStA-Gebäude nicht wie geplant renoviert werden,
weil die Nachwahlen sowie die Fülle von Veranstaltungen in diesem Jahr keine Zeit dazu
ließen und wir es wichtiger fanden, die Nachwahlen und die diversen Veranstaltungen im
AStA zu bewerben.

Benedikt Ehinger und Marit Kristine List

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Drs. 33 / 06

Rechenschaftsbericht von Nils Napierala (AStA Referent für Internationales)

Das AStA Referat für Internationales hat es sich auch im vergangenen Jahr zur Aufgabe setzt
durch kritische Veranstaltungen den Diskurs an der Universität zu erweitern. Begonnen
wurde das Jahr mit dem Autor und Sozialwissenschaftler Jörg Kronauer. Er referierte zu
Studentenverbindungen an deutschen Universitäten.

Die Proteste die im Sommer 2009 durch die offensichtliche gefälschten Wahlen im Iran
ausgelöst wurden, nahm das Referat als Anlass, um dieses Thema als einen Schwerpunkt in
seiner Arbeit zu setzen. In diesem Zuge referierte im November der Politikwissenschaftler
Matthias Küntzel zum Thema „Der Westen fällt der iranischen Protestbewegung in den
Rücken“. In der Folge dieser Veranstaltung wurde vom Referat im Namen des AStA eine
Erklärung verfasst, in der sich der AStA mit den aufständischen Studierenden im Iran
solidarisiert. Diese Erklärung wurde an verschiedene exiliranische Radiosender verschickt,
die diese übersetzten und sendeten.

Am 9.November beteiligte sich das Referat an der Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer
der Novemberpogrome von 1938.

Das Sommersemester begann mit einer Veranstaltung des Musikers und Schriftstellers
Daniel Kulla. Sein Vortrag unter dem Titel „Entschwörungstheorien“, sollte die
Funktionsweise von Verschwörungstheorien aufschlüsseln und die Gefahren die sich in
solchen verbergen können aufzeigen.

Kurz darauf gab es eine Veranstaltung mit dem Publizisten Martin Kloke. Er referierte zum
Thema Antisemitismus von links unter der Überschrift „Israel – Albtraum der deutschen
Linken?“.

Um die Iranthematik erneut aufzugreifen, wurde der Politikwissenschaftler Stephan Grigat


eingeladen. Sein Vortrag „Das iranische Regime und die Bedrohung für Israel“ knüpfte
hervorragend an die bisherigen Vorträge an.

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Drs. 33 / 06
Abschließend lud das Referat in Kooperation mit Avanti e.V. eine Referentin vom
Flüchtlingsrat aus Hamburg ein, die einen Vortrag im Rahmen des Afrikafestivals hielt.
Darüber hinaus beteiligte sich das Referat an sämtlichen regulär anfallenden AStA –
Aufgaben.

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Drs. 33 / 06

Rechenschaftsbericht des Kultureferates von Sebastian Gutowski und Paul Lücke


Kulturreferenten im AStA 2009/2010

Die Ausrichtung des Kulturreferates während unserer Amtszeit basierte auf drei
Schwerpunkten. Neben den Verwaltungsaufgaben, zählten hierzu noch der Ausbau der
Kooperation mit lokalen kulturellen Veranstaltern und natürlich die Organisation und
Durchführung kultureller Veranstaltungen

1. Verwaltungsaufgaben:
• EW-Partys: Die EW Partys wurden erstmals auf einen 14tägigen Rhythmus
frequentiert, um die EW-Partys über das ganze Semester zu verteilen und zu
vermeiden, dass Die Party Instituion EW Party durch eine Übersättigung an Wert
verliert. Nachdem dies im Wintersemester sehr gut gelungen ist, fanden im
Sommersemester allerdings merklich weniger EW-Partys statt. Wofür sicherlich ein
Erlärungsansatz die (zurecht) stattfindenen und gut besuchten Sommerpartys der
diversen Fachbereiche sind. Des Weiteren wurde erstmals eine FKK EW-Party in
Kooperation zwischen Fachschafts- und Kulturreferat durchgeführt, was zu einer
spürbaren Steigerung der gegenseitigen Wahrnehmung und der Kommunikation
zwischen den Studierenden geführt hat.
• Vermietung der AStA Musikanlage
Die Anschaffung der Anlage ``refinanziert```sich weiterhin. Das Mieten der Anlage
stellt eine ``gewinnbringende`` Serviceleistung des AStA dar und wird von den
Fachschaften, Hochschulgruppen und Initiativen sehr gerne genutzt.

2. Kooperation mit lokalen kulturellen Veranstaltern


• Vergünstigtes Angebot von Tickets für Sido, Vince Ebert, ChinChillerClan, Max
Herre (in Kooperation mit dem Rosenhof) und Thomas Fuchs (in Kooperation mit
dem Unikeller): An sich ist es eine gute Idee und für die Studierenden eine attraktive
Serviceleistung mit lokalen Veranstaltern zusammenzuarbeiten und so vergünstigt
Tickets anzubieten. Außerdem wurden einmalig Freikarten für die Osnabaskets
angeboten.

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Drs. 33 / 06
3. Organisation und Durchführung kultureller Veranstaltungen
• Unterstützung des HelpJamaica Festivals im August 2009. Erstmalig wurde auf
dem Gelände des Unikellers das HelpJamaica Charity Festival durchgeführt, welches
vom AStA sowohl finanziell, als auch personell unterstützt wurde. Das Festival
erfreute sich großer Beliebtheit und wird in diesem Jahr im Schloßinnenhof
stattfinden, um noch mehr gemeinnützigen Organisationen eine Plattform an der
Universität und in der Stadt Osnabrück zu geben.

• Bandcontest: Aufgrund von parallelen Veranstaltungen konnte der Erfolg des


Bandcontest 2009 leider nicht gehalten werden, was allerdings der Stimmung keinen
Abbruch tat. Mit Ruby Baby wurde ein passender Opener für das Schlossinnenhof
Open Air gefunden. Leider gab es nur wenige (dafür allerdings sehr gute) Bewerber,
weshalb wir wenig Auswahl hatten. Die Anwerbung von Bands sollte in Zukunft
umfangreicher geschehen. Es wurde in diesem Zusammenhang auch ein AStA-
MySpace Konto eingerichtet, um zukünftig mit den Künstlern leichter
kommunizieren zu können.

• Schlossinnenhof: Das Schlossinnenhof Open Air verlief sehr erfolgreich, war schon
relativ früh gut besucht und sorgte auch für einen regen Zulauf an Zuhörern im
Schloßgarten. Im Vergleich zu den Vorjahren bekam es durch die Erweiterung auf
den gesamten Nachmittag und sieben spielenden Bands mehr Festivalcharakter. Diese
Idee sollte weiter verfolgt und eventuell ausgebaut werden. Zudem wurde das
gesamte Festival von ehrenamtlichen Helfern aus den Fachschaften auf die Beine
gestellt, wofür wir an dieser Stelle nochmals Danke sagen möchten. Enttäuschend
war in diesem Zuge die Beteiligung der Stupa Mitglieder, welche sich teilweise
anscheinend nicht an ihren eigenen Beschluss gebunden fühlten. Hier gilt noch
einmal besonderer Dank an unseren Präsidenten Phillip Zeller, der tanzenderweise
unermüdlich den Kontakt mit den Besuchern gesucht hat. Wir würden uns wünschen,
das dieses Konzept in Zukunft beibehalten wird, da es in unseren Augen die
Identifikation der Studierenden mit dem Festival und der Studentischen
Selbstverwaltung steigert. Belegbar ist dies mit den zahlreichen Gesprächen über das
Festival im Nachgang.

Zur besseren Koordination der Organisation des Festivals und des Bandcontest wurde ein
``Kulturplaner`` erstellt, der die zu erledigenden Aufgaben monatlich terminiert.
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