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Liebe Hobie Freunde, Wir haben sie wieder - die gelben Seiten. Alle Ranglisten und Ergebnisse,

Liebe Hobie Freunde,

Wir haben sie wieder - die gelben Seiten. Alle Ranglisten und Ergebnisse, Ihr findet sie in dieser Ausgabe. Ein besonderer Dank gilt hier noch einmal allen Beteiligten, die so schnell wie die Feuerwehr daran gearbeitet haben. Apropo Feuerwehr; zu meinem Geburtstag habe ich einen Feuerlöscher geschenkt bekommen. Das hat schon seinen Grund. Erst der Brand auf der "Alten Liebe" nach der afterbootparty, jetzt hat es in meinem Bürohaus gebrannt… Wo Enno ist, brennt anscheinend die Luft.

Wie soll dann noch eine RAUMSCHOTS entstehen?? Zum Glück ist die Redaktion der RAUMSCHOTS ein gut eingespieltes Team. Aber wenn Patrick Heilmann nicht wäre, würdet Ihr diese RAUMSCHOTS gar nicht in den Händen halten können.

An dieser Stelle sei noch mal Allen gedankt, ohne die wir die RAUMSCHOTS nicht auf die Beine stellen könnten, die tolle Hobieszene, die Leser, die Artikelschreiber, die Fotografen, die Regionalredakteure, die Druckerei und die vielen Helfer.

Die Redaktion wünscht allen Lesern einen guten Start ins neue Jahr und ein erfolg- reiches 2005.

Immer eine Handbreit Luft unter dem Luvschwimmer wünscht Euch

Euer

ein erfolg- reiches 2005. Immer eine Handbreit Luft unter dem Luvschwimmer wünscht Euch Euer email: ennohobie16@aol.com

email: ennohobie16@aol.com

Neue Mitglieder 01-2005

Claudia Bauer

 

Markus Conrad

60487 Frankfurt

04289 Lepizig

069 / 77039677 HC 16

4442

0173 / 3537403 HC 16

4446

Max Kurpiers

Nora Busch

15345

Eggersdorf

18225

Kühlungsborn

03341

/ 473781

038293 / 432994

HC 16

4443

HC 16

4447

Christoph Hoffmann

Andreas Geburzky

12309

Berlin

38179

Schwülper

0172 / 3810446

 

Tel ?

HC 16

4444

HC Tiger

4448

Jens Modrozynski

47829

Krefeld

02151

/ 476968

HC 16

4445

4

Raumschots

Boat-Equipment

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Vorteile in allen Klassen

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Telefon (02371) 9559-0 Telefax (02371) 9559-70 herm.sprenger@sprenger.de

www.sprenger.de

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INHALT

Titelfotos: Jakob Schwermer

8 Regatten 14er IDKM

14 Youngsters

14 DSV Jugendseglertag

15 DHCKV Gratuliert

16 Service

4

Neue Mitglieder

16

Einladung MV

18

Des Segler’s Kondition

20

Ein Ehrenamt - Was nun?

22

Damals

1981

26

Typisch Catamaran Teil III

30

Regional

NORDEN

30

Bunnychecker Cup

36

60 Seemeilen vor Sylt

38

Flensburger Herbstwoche

46

Kellenhusen

48

Jahresbericht NORD

OSTEN

50

Müggelsee

54

4. Kühlungsborner Pokal

SÜDEN

56

Sommerpreis Starnberger See

58

Cat Festival Riva

60

Jahresbericht SÜD

64

Ammersee Hobel

SÜD-WESTEN

118 Herbstwind Regatta

20

64 Ammersee Hobel SÜD-WESTEN 118 Herbstwind Regatta 20 Damals 1981 30 Bunnychecker Ahoi 2 50 Müggelsee

Damals

1981

30
30

Bunnychecker Ahoi 2

50

64 Ammersee Hobel SÜD-WESTEN 118 Herbstwind Regatta 20 Damals 1981 30 Bunnychecker Ahoi 2 50 Müggelsee

Müggelsee

INHALT

WESTEN

120

Laacher See

Mitte

124

Jahresbericht Mitte

66 Vorstand

67 Hobie’s Gelbe Seiten

67

Händleradressen

68

Formular Kleinanzeigen

69

Regattaergebnisse HC 14

75

Regattaergebnisse HC 16

89

Regattaergebnisse HC Tiger

93

Rangliste HC 14

94

Rangliste HC 16

95

Rangliste HC Tiger

96

Ranglistenkommentar HC 14

99

Ranglistenkommentar HC 16

103

Ranglistenkommentar HC Tiger

105

Ausschreibungen Dümmer Dobben Bostal Kapp

106

Berlin Race Hobie Cup Gardasee

107

Schweriner Cat Cup

112

Regattakalender

118

107 Schweriner Cat Cup 112 Regattakalender 118 Herbstwind aus dem SÜD-Westen 16 Des Segler’s Kondition

Herbstwind aus dem SÜD-Westen

16

112 Regattakalender 118 Herbstwind aus dem SÜD-Westen 16 Des Segler’s Kondition 120 123 Inserentenverzeichnis 130

Des Segler’s Kondition

120
120

123 Inserentenverzeichnis

130

Kleine Meldungen

144

Impressum

Laacher See

HOBIE REGATTEN

IDKM - HC14

IDKM - HC14

Wer Auto fahrend in den Rückspiegel schaut, weiß, dass die Dinge, an denen man gerade erst vorbeigefah- ren ist, am nächsten sind. Also fang ich bei meinem Rückblick auch von hinten an. Und das ist auch gut so:

denn die Veranstaltung endete mit einem großen Dankeschön an alle Segler, die den Weg nach Mardorf am Steinhuder Meer gefunden hatten. 27 Starter hatten der Meisterschaft einen würdigen Rahmen gegeben. 26 davon verneigten sich tief vor der Leistung des amtierenden Europameisters, der aus Dänemark angereist das Internationale zur Meisterschaft beisteuerte.

angereist das Internationale zur Meisterschaft beisteuerte. Kopf an Kopf wird hier um die beste Position am

Kopf an Kopf wird hier um die beste Position am Wind gekämpft

scher Ruhe. Thomas ist halt ein äußerst sympa- thischer, feiner Kerl. Herzlichen Glückwunsch noch einmal von dieser Stelle zum Erfolg.

Thomas Paasch hieß der überragende HC 14- Segler des Wochenendes. Unbeirrt zog er seine Kreise um die Tonnen, fuhr nervenstark das 6. Rennen wie das 1. Rennen, obwohl er sich im 5. Rennen einen Frühstart geleistet und sich dadurch selbst unter Druck gesetzt hatte. In der Wertung hatte er schlussendlich nur erste Plätze, na ja fast nur erste. Einmal musste er sich mit dem 2. Platz begnügen, nur weil sich so ein Gast aus der HC 16-Szene erlaubt hatte, ein kurzes "Hallo, ich bin auch da" los zu werden. Der Champ duldete dies mit stoi-

Zurück zur Siegerehrung: Kurz vor dem Europameister war der bis zu diesem Moment noch amtierende Deutsche Klassenmeister zum alten und neuen Titelträger gekürt wor- den. Da die Meisterschaft international ausge- schrieben war, ging meiner Meinung nach der Titel nach Dänemark. Aber ob das so ist oder nicht, ändert nichts an der Klasseleistung von Friedhelm Weller. Während Thomas einfach auch zu schnell unterwegs war, fuhr Friedhelm super schlaue Kreuze, auch wenn durchaus mal 2 oder 4 Wenden mehr erforderlich waren. Hier zahlte sich die große Erfahrung aus, die

HOBIE REGATTEN

IDKM - HC14

HOBIE REGATTEN IDKM - HC14 Raumschots 9

HOBIE REGATTEN

IDKM - HC14

Friedhelm als Urgestein der Hobie- Szene mit Mitgliedsnummer 813 hat. Mir ist überhaupt nicht erinnerlich, Friedhelm jemals auf einem anderen Boot gesehen zu haben als auf dem 14er. Nun gut, ich bin auch erst seit 28 Jahren mehr oder weniger dicht dabei. Und es wird auch bei ihm vor dem 14er ein anderes Boot gegeben haben. Aber 30 Jahre HC 14-Segeln dürften es schon sein. Das ist nicht nur rekord, sondern vor allem partyverdächtigt. Friedhelm, das muss ich mal weiter recherchieren, und dann entkommst du uns nicht!

mal weiter recherchieren, und dann entkommst du uns nicht! Eine 1A TAUCHWENDE ! :-) :-) :-)

Eine 1A TAUCHWENDE ! :-) :-) :-)

geplättet wurden. Bei Broder hatte ich die ganze Zeit den Eindruck, dass er damit beschäftigt war zu raffen, dass er auch bei schlabberigen Windverhältnissen richtig, aber so richtig schnell sein kann. Sonntag waren 4 Wettfahrten bei 2 - 4 Bft. zu segeln, nachdem am Samstag nur 2 Wettfahrten bei 2 Bft. zustande gekommen waren. Für Broder war das kein Grund, klein beizugeben. Zum Schuss lag er nur dicht hinter Jörg auf dem 4. Platz, wobei es so ein richtiges Gehakel zwischen den Beiden nur in der 5. Wettfahrt gegeben hatte, als Jörg Zweiter und Broder Dritter wurde. Ansonsten ließen sie sich auf ein Fernduell ein, da fast immer dann, wenn der Eine eine gute Wettfahrt hinlegte, der Andere richtig punktete. Dass bei Beiden auch mal 13./14. Plätze dabei waren, zeigt, dass zumin- dest ab Platz 3 Bewegung im Klassement war. Das machte die Sache auch sehr spannend.

Und wieder zurück zur Siegerehrung: Vor Friedhelm trampelte Jörg Stoltenberg den Rasen auf dem Weg zu den Preisen platt. Na gut, trampeln ist sicherlich übertrieben. Aber wenn ich mir erst Thomas, dann Friedhelm und jetzt Jörg so anschaue, dann gehört Jörg in der Szene wegen seiner Körpergröße sicherlich zu den schwereren 14er-Seglern. Umso mehr Respekt verdient seine Leistung, denn die Windverhältnisse waren gerade am Sonntag für die schweren Jungs ganz bestimmt nicht ideal. Was hat es vielen schon mental zuge- setzt zu sehen, wie Thomas im Trapez schon fast mit der Großschot arbeiten musste, ande- re aber auf dem Beam kauerten. Jörg hat sol- che Anblicke ganz hervorragend weggesteckt und verdient den Weg aufs Treppchen gefun- den.

Die Geschichte mit dem Gewicht hätte ich mir an sich für dieses Kapitel aufsparen sollen. Denn nun schwätze ich mal über Broder, unter dessen Füßen die Grashalme noch mehr

Auf den 5. Platz kämpfte sich nach vielen Jahren HC 14-Abstinenz Thomas Reinke vor. Der Tiger-Segler war der schnellste Gast und zog im letzten Lauf noch an dem bereits

HOBIE REGATTEN

IDKM - HC14

erwähnten Gast aus der HC 16-Szene vorbei, der ab der 4. Wettfahrt den Faden verloren hatte (Katrin, wo warst du ?). Dies nutzte Moritz Müller, um aufzuschließen. Es kann nur Mitleid gewesen sein, das ihn abhielt, an dem einzigen Segler vorbeizuziehen, der seinen 14er umgeschmissen hatte (so'n 14er hat schon verdammt wenig Auftrieb hinten, nicht wahr Andreas ?).

Statt einen Blick auf die weiteren Platzierten zu werfen, möchte ich natürlich noch loswer- den, was sonst noch los war. Auf dem Wasser war neben der Kenterung am Sonntag noch Andy Martens Missgeschick am Samstag ganz lustig anzusehen. Der wollte nämlich noch mal schnell pin- keln, kniete sich gen Achterbeam, brachte das Boot zum Kippen nach hinten und fiel ins Wasser. Das wäre ja gar nicht so tragisch gewesen, hätte er den Trockenanzug auch über die Schultern gezogen gehabt. So aber war er klitsch nass und fuhr direkt zurück zum Club. Da es aber in den nassen Sachen kälter als ohne Sachen war, entblätterte sich der Naturbursche - natürlich nicht ganz, liebe Leser. Parallel lief ja die Landes- Jugendmeisterschaft der HC 16. Aber wenn das nicht gewesen wäre, wer weiß.

So, wie es auf dem Wasser war, war es im Vorjahr nicht und wird es mög- licherweise auch im nächsten Jahr nicht sein. So, wie es aber an Land war, war es wie im Vorjahr und ganz bestimmt wie im nächsten Jahr, näm-

lich rund herum super organisiert und vorbrei- tet sowie mit viel Herzlichkeit und großer Gemütlichkeit von den ausrichtenden Vereinen, dem Segelklub Minden und dem Yachtclub Niedersachsen durchgeführt. Es gab Vollverpflegung mit Frühstück am Samstag und Sonntag sowie Abendessen am Samstag. Und es gab vor allem immer freundliche Helferinnen und Helfer, die zur Stelle waren, wenn doch mal etwas fehlte. Diese und tau- send andere Gründe sind auch Anlass dafür, dass sich alle 14er- und alle, auch die nicht- jugendlichen 16er-Segler darauf freuen dürfen, dass wir eine reine Hobie-Veranstaltung im

darauf freuen dürfen, dass wir eine reine Hobie-Veranstaltung im 14er 14er 14er wo man hin sieht

14er 14er 14er wo man hin sieht

HOBIE REGATTEN

IDKM - HC14

HOBIE REGATTEN IDKM - HC14 Ohne Worte. nächsten Jahr am Steinhuder Meer auf Mardorfer Seite haben

Ohne Worte.

nächsten Jahr am Steinhuder Meer auf Mardorfer Seite haben werden.

Zu guter Letzt noch zwei Namen, die zum Gelingen der Veranstaltung maßgeblich beige- tragen haben. Zunächst geht der Dank an Volker Lorenzen. Er hat binnen weniger Tage eine ganze Horde von 14er-Seglern noch rechtzeitig vor dem Winterschlaf motivieren können, an der IDKM teilzunehmen. Und unser aller Dank geht an Martin Arndt. Er ist der Macher der Veranstaltung, kümmert sich um

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Raumschots

tausend Sachen, bereitet vor und nach, ist überdies auch noch der Wettfahrtleiter - und dabei auch noch ein toller Wettfahrtleiter mit einem Händchen für eine super ausgerichtete Linie - und trotz des Stresses auch noch in der Lage, viele Helferinnen und Helfer in den aus- richtenden Vereinen zu gewinnen mitzuma- chen, ohne die es nicht gehen würde. Ein abschließender Dank geht daher an die Vielen im Hintergrund.

Text: Ingo Delius Fotos: Klaus Kollmann

DSV Jugendseglertag vom 25. bis 27.Februar 2005 in Halle (Saale) Eins, zwei, drei im Sauseschritt

DSV Jugendseglertag

vom 25. bis 27.Februar 2005 in Halle (Saale)

Eins, zwei, drei im Sauseschritt und schon sind es 4 Jahre her, das der Hobie 16 in Hamburg zum DSV Jugendboot gewählt wurde. Viel ist seitdem geschehen in der Jugendszene bei den Hobie's. Fünf Trainingsveranstaltungen für Jugendliche, vier Landesjugendmeisterschaf- ten, Deutsche Jugendmeisterschaften und die Teilnahme einer Crew an den ISAF Jugendweltmeisterschaften in Polen waren allein die Highlights im Jahr 2004. Turnusgemäß stehen jetzt in Halle im Februar 2005 die DSV Jugendboote zur Neu- bzw. Wiederwahl an. Auch der HC16 ist natürlich in der Kategorie Katamaran zur Wiederwahl vor- geschlagen. In den vergangenen Wochen hat der DSV die Einladungen und die Stimmberechtigungen an alle Verbandsvereine versendet. Für Vereine die nicht teilnehmen können und uns bei der Wiederwahl unterstützen, gibt es die Möglichkeit Stimmen zu übertragen. Bitte fragt in Eurem Verein nach und nehmt Kontakt mit dem für die Region zuständigen Commodore auf, der eine evtl. Stimmübertr- agung gerne koordiniert.

Vielen Dank, mit den besten Wünschen für das bevorstehende Weihnachtsfest und den Über- gang ins neue Jahr.

Harry Schlinker DHCKV Jugendobmann

DHCKV - Gratuliert Die DHCKV gratuliert recht herzlich allen jugendlichen LJM und IDJM Gewinnern zu

DHCKV - Gratuliert

Die DHCKV gratuliert recht herzlich allen jugendlichen LJM und IDJM Gewinnern zu den von ihnen erbrachten Leistungen. Besonders erfreulich sind auch der Hobie 14 EM Titel und der 4. Platz bei der ISAF WM

HC14 Jugend Europameister Moritz Müller (SVWu)

HC16 Spi ISAF Jugend WM 4. Platz Hauke und Lauritz Bockelmann (SCKe)

HC16 Deutsche Jugendmeister Christian Wiese (SVMG) / Jakob Richter (SRSV)

HC16 Deutsche Jugendmeister (U17) Saskia Schlinker (SKBUe) / Ruth Vetter (SKBUe)

HC16 Landesjugendmeister NRW Lars Sahlmann (SKBUe) / Thomas Schipper (SKBUe)

HC16 Landesjugendmeister Hamburg Dirk und Jan Dose (SC4)

HC16 Landesjugendmeister Saarland Dominik Wuttke (SFL)/ Pascal Schöbitz (CCI)

HC16 Landesjugendmeister Schl.-Holstein Christian Wiese (SVMG) / Jakob Richter (SRSV)

SERVICE

Mitgliederversammlung

2005

13. Februar 2005 Hamburg

Herzlich lade ich ein zur Mitgliederversammlung der Deutschen Hobie Cat Klassenvereinigung für das Jahr 2005. Die Versammlung findet am Sonntag, dem 13. Februar 2005, in Hamburg statt. Wir bedanken uns bei der Region Nord für die Einladung. Versammlungsort ist das NOVOTEL Hamburg Airport, Oldesloer Straße 166, 22457 Hamburg. Ihr könnt auf dem Parkplatz des NOVOTEL parken. Eine Anfahrtsbeschreibung findet Ihr in diesem Heft.

START 11:00 Uhr

Die Tagesordnung:

1. Begrüßung und Feststellen der Stimmberechtigten

2. Tagesverlauf, Festlegen der Mittagspause und Auswahl des Essens

3. Genehmigung der Tagesordnung, erforderlichen-falls das Einbinden von

Anträgen an die Mitgliederversammlung

4. Bericht des Vorstandes über das Jahr 2004

- Ein kurzer Bericht der gastgebenden Region Nord

- Ein Rückblick auf die großen segelsportlichen Ereignisse 2004

- Ehrung von Seglern wegen besonderer Erfolge

- Die Mitteilungen der Geschäftsstelle

- Kurze Informationen über die beiden letzten Vorstandssitzungen

16

16

Raumschots

Raumschots

SERVICE

Mitgliederversammlung

5.

Bericht über RAUMSCHOTS

6.

Vorstellung der Konzepte für Internet sowie Ein-bindung unserer Datenverwaltung

7.

Kassenbericht des Schatzmeisters nebst Berich-tes der Kassenprüfer und Entlastung

8.

Finanzplan 2005 mit Vergleich der Ausgaben für 2004

9.

Neues über Bau- und Klassenvorschriften

10.

Vorstellung des Regattakalenders 2005, Erläuterung der dafür vorgesehenen Ranglisten-

faktoren sowie Ausblick auf die Regatta-Großereignisse, auch in den nächsten Jahren

11.

Unsere Jugendarbeit

12.

Neues von EHCA und IHCA

13.

Wahlen:

- Vorsitzender

- Sekretär

- Commodore Nord

- Commodore Ost

- Commodore Süd

- Internet-Referent

- ein Kassenprüfer

14.

Ehrungen

15.

Ausblick auf die nächste Mitgliederversammlung

16.

Sonstiges

Anträge zur Mitgliederversammlung 2005 bitte ich mir schriftlich bis zum 29. Januar 2005

zukommen zu lassen.

Wie immer weise ich darauf hin: Die Erschienenen müssen sich durch ihren Mitgliedsausweis legi-

timieren. Jeder Erschienene kann ein nicht anwesendes Mitglied vertreten, wobei er dessen Mit-

gliedsausweis vorlegen muss.

Ich freue mich auf die Versammlung und bitte um zahlreiches Erscheinen.

Kay Delius

Vorsitzender

Raumschots

Raumschots

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SERVICE

DES SEGLER’S KONDITION

SERVICE DES SEGLER’S KONDITION Dicke Kinder platt geformt (VPD-Presse) Die Pisastudie hat es an den Tag

Dicke

Kinder

platt geformt

(VPD-Presse) Die Pisastudie hat es an den Tag gebracht: deutsche Kinder sind dumm. Deutsche Kinder sind auch dick. Das hat die Weltgesundheitsorgani- sation (WHO) ermittelt. Die Herrschen- den in Berlin waren so aufgeschreckt, dass sie die frühe Fettleibigkeit zum Gegenstand einer Regierungserklärung gemacht haben. Der offizielle Vorschlag lautet, eine "Plattform Bewegung und Ernährung" zu gründen.

Da ist man platt - als Vereinsmeier sowieso. Der - im Ehrenamt und bürgerschaftlich enga- giert - reibt sich verwundert die Augen. Kümmern sich Sportvereine nicht schon längst um Kinder und Jugendliche (auch um voll- schlanke Männer und dicke Frauen), um alle

im Allgemeinen, um die Molligen speziell? Und das ausnahmslos mit hochwertigen Angeboten die Menge und qualifizierten Mitarbeitern. Die Kompetenzen und Strukturen drängen sich geradezu auf. Geht es also um persönliche Profilierung und politisches Profil, anstatt um die schlanke Linie? Muss wieder einmal nach bekanntem Strickmuster ein Bündnis geschlossen oder eine Kommission gegründet werden? Motto:

Wenn der Mensch nicht weiter weiß, bildet er ´nen Arbeitskreis.

Bei Leibe nicht nur. Natürlich geht es auch um Geld. Weil bei den Pfundskindern recht schnell die Pfunde purzeln sollen, sind drei Ministerien damit befasst, die Haushaltspositionen für Werbemaßnahmen und Überzeugungsarbeit,

SERVICE

DES SEGLER’S KONDITION

für Zuschüsse, Honorare und andere Geldvernichtungs-Möglichkeiten einzurichten.

Menschen läuft sie davon. Wer mit ihr nicht umzugehen weiß, wird bestraft.

Damit der pekuniäre Segen möglichst über- sichtlich verteilt wird, sind alle im ständigen Kontakt, miteinander im Gespräch, untereinan- der vernetzt, horizontal und vertikal abgesi- chert. Denn ohne Penunzen wird sich platt- formmäßig nichts tun. Ein Katalog wird erstellt, fest- und fortgeschrieben, wie Organ- isationen und Institutionen sich von der Plattform aus den runden Formen nähern kön- nen. Ratschläge zum Beispiel für Städte (die noch nicht einmal in der Lage sind, öffentliche Kinderspielplätze von Exkrementen zu säu- bern). Zum Beispiel für (Kinder-)Ärzte (die nach der Gesundheitsreform die Faxen sowieso dicke haben). Zum Beispiel für Eltern (die schon mit der Dummheit ihrer Kinder nicht klar kommen). Zum Beispiel für Lehrer (mit denen - weil zu alt und zu krank - auch kein Staat mehr zu machen ist).

Im Übrigen müssen auch Termine her. Denn Gespräche mit den Creme- und Chipsproduzenten, den Herstellern von Pommes und Pralinen, den Säftemischern und Zuckerbäckern stehen ins Haus. Oder wollen die Plattförmer nur Süßholz raspeln, "light" ´mal hier und "easy" da und "cool" mitein- ander? Die Zeit hat Zeit. Dem

Denn die jungen Dicken sind bereits auf dem schlechten Weg zur Alters-Diabetes. Sie leiden körperlich und seelisch an Fettleber, Bluthochdruck und hohem Blutfettspiegel. Alarmierend ist das schon.

Deshalb wäre es wohl sinnvoller, der produzie- renden und werbenden Wirtschaft per Gesetz zu verordnen, was sie freiwillig nie leisten wird. Mit dieser klebrigen Industrie kann eine Plattform nicht zu Stande kommen.

Karl Hoffmann

nie leisten wird. Mit dieser klebrigen Industrie kann eine Plattform nicht zu Stande kommen. Karl Hoffmann

SERVICE

Ein Ehrenamt - Was nun?

Ein Ehrenamt - Was nun? "Ich nehme die Wahl an"

(VPD-Presse) "Ja, ich nehme die Wahl an", ist der erste Satz, mit dem eine neue "Karriere" startet und ein Aufstieg beginnt? Er ist auch gleichzeitig so etwas wie eine Vertragsunterschrift, die den Anfang von Arbeit und Ärger, Verantwortung und Belastung, aber auch Freude, Erfolg und manchmal auch Anerkennung einleitet.

"Ja, ich nehme die Wahl an", ist auch so etwas wie eine Vereidigung, auch wenn dem Gewählten seine Rechte und Pflichten weder grundsätzlich noch detailliert vorgelesen wer- den oder bereits umfassend bekannt sind. Meistens hat man hier sehr viel Gestaltungsspielraum und kann seine eigenen Vorstellungen verwirklichen.

"Ja, ich nehme die Wahl an", ist also auch der Satz, mit dem die Mitglieder - als "Auftrag- und Arbeitgeber" - den soeben Gewählten ehrenvoll zutrauen, ehrenamtlich zumuten und rechtlich verpflichten, ihre Belange wahrzu- nehmen. Aber ist das Ehrenamt "umsonst"? Ich meine NEIN!

Zum einen investiert der Ehrenamtler zwar viel Zeit, eine Menge Arbeit, Kreativität und Engagement in sein Amt und für seinen Verein. Damit schafft er Werte und Produktivität für seinen Verein. Aber zum anderen erhält der Ehrenamtler dafür sehr viel zurück:

Gestaltungsmöglichkeiten, Ansehen, Bedeutung, Kontakte und ein riesiges soziales Umfeld; große Gegenleistungen! Also beste Bezahlung!

"Ja, ich nehme die Wahl an", mit diesem Satz des Gewählten sind aber auch Hoffnungen und Erwartungen verbunden. Hoffnungen und Erwartungen an alle Vereinsmitglieder, also an seine "Auftrag- und Arbeitgeber"! Erwartungen, nicht alleine vor den Herausforderungen und der vielen Arbeit zu stehen!

Hoffnung auf Unterstützung für seine Verpflichtung und sein Engagement! Eine Hand voll Vorstandsmitglieder leistet jede Woche 10 bis 15 Stunden für deinen Verein, und das ist manchmal noch niedrig gegriffen. Bei etwas mehr Unterstützung und Verteilung der Aufgaben auf mehrere Schultern könnte

die Belastung des Einzelnen sinnvoll reduziert werden. Dann macht die Arbeit noch mehr Spaß und in einem Team geht doch bekannt- lich alles leichter. Aber leider findet sich nie- mand. Ist niemand bereit!?

Gilt für unseren Verein nicht mehr das "Miteinander - Füreinander"?

Fühlst DU dich angesprochen? Hast du nicht Lust mit Spaß und Freude an der Vereinsarbeit; daran gemeinsam mit uns etwas bewegen und uns zu unterstützen?

Für dich - für mich - für andere!

Du wirst dein Ehrenamt und dessen Inhalte

mit neuen Augen sehen und großen, neuen

Gefallen daran finden. Die alte Weisheit "Hilf

anderen und Du hilfst Dir selbst" wird sich für

dich 100-prozentig erfüllen.

Willkommen im Club! Beste Bezahlung wird

zugesichert (siehe oben)!

Dieter Dominik

SERVICE

Ein Ehrenamt - Was nun?

SERVICE

DAMALS

1981

SERVICE DAMALS 1981 Bei der IDB Pfingsten 1981 am Dümmer starteten auch 20 Hobie 18 (Titelfoto

Bei der IDB Pfingsten 1981 am Dümmer starteten auch 20 Hobie 18 (Titelfoto RAUMSCHOTS 2/81)

2222

RaumschotsRaumschots

SERVICE

DAMALS

1981

100 Hobies bei der IDB zu Pfingsten am Dümmer See

1981, hohe Zeit bei den Hobies. Die 14er waren noch größte Klasse, die 16er kamen stark auf und das 1977 vorge- stellte neue Flaggschiff Hobie 18 mit symmetrischen Rümpfen und Schwer- tern erregte Aufsehen, auch wegen des spektakulären Films "Sharing the wind". Bei der Internationalen Deut- schen Bestenermittlung 1981 am Dümmer, ausgerichtet vom Segel-Club Clarholz in Dümmerlohausen (SCC), kämpften 44 Hobie 14, 36 Hobie 16 und 20 Hobie 18 um die Titel. 1981 hatte unsere 1974 gegründete KV 1.000 Mitglieder, Vorsitzender war Hanjo Zimmermann, der in diesem Jahr auch zugleich Präsident der International Hobie Class Association (IHCA) war. Und der Dümmer gehörte DAMALS noch zur Region West.

D ie Wettermeldungen der Tage vor der IDB hatten diverse Zweifel ausgelöst: Wird die

Meisterschaft wie schon 1977 ins Wasser fal- len? DAMALS standen die Wiesen rund um den See knietief unter Wasser. Die aus allen Teilen der Republik angereisten Hobie-Segler fanden aber alles in bester Verfassung: Das Wetter, den Wind, den SCC und - Schomakers Piratenkeller stand auch noch.

B evor der IDB-Berichterstatter Joachim (Paule) Elsler, DAMALS auch

Vizevorsitzender u. Techn. Referent unserer KV zu Wort kommt, unvergessene Namen der 80er Regattajahre: Drews, Karpenstein, R. Biegler, Zander, Hamschmidt, Odenthai, Vogel, Bernd u. H.G. Müller, Gabronsky, Reinhardt, Kratzenberg, Lach, Wegner, Hintze, Philipp, Wind, Weller, Sigi Backes, Kremers, Aubin, alle Hobie 14. Auch in der 14er Flotte Stefan Griesmeyer, DAMALS 15 Jahre, später mehr- maliger 16er Europameister. Stoll, Klämt, Mattig, Mangels, Skacel, Klein, Kellermann, Alfred u. Gebhard Moldenhauer, Gentsch, die beiden Delius-Brüder, Heuer, Wycsik, Dekorsi, Stephan, Knopp, die Laing-Brüder, alle Hobie 16. Fletcher, G. Schröder / Nelles, Hoppenrath, Zimmermann, Twickel, Rust, Dobrzanski, Bickel, Backhausen, Krippner, alle Hobie 18. DAMALS auch mit im Tross beim Vater der 10- jährige Georg Backes und beim Bruder der 13- jährige Axel Biegler, beide heute noch regatta- aktiv, Georg später mehrmaliger Deutscher- und Europameister im Hobie 16.

J a,

der Tross, die nicht segelnden

Mitreisenden. Neben den aktiven 100

ja

Steuerleuten und 56 Vorschotern waren über 50 "Trossler" dabei, ganze Familien mit Kind und Kegel und neben den vielen 2-Füßern

Raumschots

Raumschots

23

23

SERVICE

DAMALS

1981

auch noch etliche 4-Füßer. Alle hatten ihren Spaß beim Schauen, Spielen, Fachsimpeln, Klönen und Feiern, eben Hobie Way of Life!

B ei der Dümmer-IDB segelte Paule Elsler nicht mit, denn er hatte als Prüfer und

Vermesser'ne Menge zu tun. In Badehose nahm er vor allem die 16er unter die Lupe. Da wurde vor 25 Jahren noch richtig dran rumma- nipuliert. Man staunte, mit dem Fernglas kon- trollierte er sogar die Länge der Großfallschä- kel am Masttopp. Und dann hieß es manchmal "Abbauen" und "Nicht klassengerecht". So war das, DAMALS am Dümmer!

Ernst Bartling

Pfingstsamstag gingen die ersten Segel

schon um 8 Uhr hoch. Der Touristen- und

Zuschauerstrom, der die Wiesen am Sonntag und Montag überflutete, hatte noch nicht ein- gesetzt.

A m

J etzt und später wurde vor allem die 18er- Flotte bestaunt. Neben dem Stand zum

Wiegen scholl es in kölschern Dialekt wie in der Kleiderkammer der Bundeswehr: "Paßt- paßt-paßt! Also - ehrlich, ich seh' das so unge- fähr!" Ruth beim Verteilen der Hobie-IDB- Sweatshirts.

den Hobie 14 war alles auf das Duell

zwischen Hans Georg Müller und

Ranglistenführer Wolfram Vogel gespannt. Die Entscheidung fiel auch erst zum Schluss. Kurt Skacel und Vorschoter Licitis hatten sich was

Neues für ihren 16er Traveller ausgedacht.

B ei

Aber ich lasse das nicht durchgehen. In weni- gen Minuten war die Heimarbeit von Tagen abgebaut, und siehe da, es ging auch so. Und zwar sehr gut, wie die Siegesserie 2/1/1/1/1 bewies. Zur letzten Wettfahrt brauchten Skacel / Licitis gar nicht mehr antreten. Wenn man so am Lande "herumschleicht", hat man keinen direkten Eindruck vom Geschehen auf dem Wasser. Man ist auf den Feldstecher und auf die Schilderungen und Bemerkungen der Aktiven angewiesen.

A ber ich höre das wichtigste heraus:

Organisation klappt, Wettfahrtleitung hat

die Sache gut im Griff. Auch die Entscheid- ungen der Wettfahrtleitung in Absprache mit Commodore Ernesto, am ersten Tag gleich 3 Läufe anzusetzen wird akzeptiert. Schließlich können sich die Windverhältnisse negativ ver- ändern, was sie dann glücklicherweise nicht taten. Es waren spannende Wettfahrten mit einer Menge Positionskämpfen. Dabei war bis zum Schluss bei den Hobie 14 und 18 noch alles offen. Etwas beherzter sollte das Mittel- feld die Spitze schon angreifen. Vielleicht moti- viert man sich wie der 18-jährige Stefan Laux, der über den Platz springt und ruft: "Heute gewinne ich!" Und tatsächlich Gesamtdritter wurde.

G esegelt wurde nach einhelliger Meinung ausgesprochen fair. Der 16er ist nur noch

mit einem bestimmten "Übertrimm" an der Kreuz und dort nur auf einem schmalen Winkel nach Luv zu segeln. Für den 18er scheint das nicht zu gelten. Taktisch gab es die größten Unterschiede bei den 14ern. Sigi Lach kneift

immer noch Höhe, auch Bernd Müller - mit Erfolg! Hans Georg Müller, Wolfram Vogel und Dierk Reinhardt lassen den Kahn richtig lau- fen!

A m Samstag bewies nicht nur der gummi- gekleidete Teil der Hobie-Klasse, sondern

alle der Klasse, wie Klasse sie ist! Nicht nur die

auf dem Wasser miteinander wetteifernden Segler, auch die Ausrichtenden, Organisieren- den, die Mitfahrer, Frauen, Freundinnen, Kinder und Bekannten derselben bestimmten das Flair unserer Hobie-Klasse(nvereinigung) .Wenn die ganze Hobie-Familie zusammen ist, dann wird daraus mehr als das Kassler zum Essen, Bier und Apfelkorn zum Trinken. Dann weiß man, es hat sich gelohnt hinzufahren, auch wenn man "nur" zum Tross gehört. Fazit:

Der Samstagabend an Land war genauso gelungen wie die gesamte IDB auf dem Wasser. Eine runde Sache! Für den gelungenen Abend bedanken sich alle beim Zauberer Mawolo und bei Peter Gentsch. Er und seine Band mit dem Namen "Leib und Seele" war mit Leib und Seele dabei. Die Musik war so mitreißend, dass selbst diejenigen, die Schlaf als Kondition für folgende Läufe betrachten, nicht vor 2 Uhr ins Bett kamen.

I m sportlichen Teil geht der Dank an den pro- fessionell agierenden SCC mit Wettfahrtleiter Heini Kramer an der Spitze. Die IDB-Ergebnisse zeigen überlegene Siege bei den 16ern und 18ern und ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel in der 14er Klasse. Im Einzelnen: H.G. Müller (4,5 Pkt.) vor Vogel (6,1), Laux (23,9), B. Müller (24) und Reinhardt (26,5). Bei den 16ern souverän Skacelf / Licitis (1,6 Pkt.) vor

SERVICE

DAMALS

1981

Frühmesser / Absmeyer (11,4), R. Schroeder / Fürstenau (16,7), J. Zimmermann / Hentzel (27,8) und Stoll / Winter (35) .Auch Backhausen / Brügmann segelten in der 18er Klasse überlegen mit 5,6 Pkt. vor Rust / Rademacher (11,2), H. Zimmermann / Christa (11,7), G. Schröder / Nelles (17) und Krippner / Ochs (28,8).

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Typisch Catamaran 3

Typisch Catamaran 3:

Die Ruderanlage

Zur Steuerung des Cats sind verschiedene Teile notwendig, die zusammen die Ruderanlage bilden. Hier die wichtigsten Begriffe:

Das eigentliche Ruder oder Ruderblatt ragt ins Wasser. Mit dem Ruderbeschlag ist die Rudereinrichtung am Bootskörper befestigt Der Ruderschaft (auch Ruderbacken) nimmt das Ruderblatt auf. Der Ruderkopf befindet sich am oberen Ende des Ruderschafts, hier ist die Ruderpinne befestigt.

Mit der Ruderpinne werden die Steuerbewegungen an das Ruderblatt übertra- gen. Der Catamaran hat zwei Ruder, die syn- chron bedient werden müssen. Deshalb sind die beiden Ruderpinnen mit der Spurstange verbunden. In der Mitte der Spurstange ist der Pinnenausleger mit einem Drehgelenk befe- stigt. Auf Booten, bei denen auch der Steuermann ins Trapez geht, ist der Ausleger entsprechend lang oder hat eine Teleskopverlängerung.

Um das Ruderblatt in seiner Lage zu fixieren, gibt es das Ruderfall bzw. den Aufholer ( holt das Ruderblatt hoch) und den Niederholer (verhindert das Aufschwimmen des Ruderblattes). Bei verschiedenen Catamaranen

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gibt es auch andere Arretierungsmöglichkeiten.

Die Ruderblätter von Jollen oder Cats, mit denen regelmäßig ans Ufer gesegelt wird, müssen aufgeholt werden können.

Bei den Ruderblättern unterscheiden wir das Schwenkruderblatt (Dart und Hobie Cat), das sich um einen Bolzen nach hinten oben schwenken läßt, und das Steckruderblatt, das auf unterschiedliche Eintauchtiefen eingestellt werden kann. Der Topcat hat eine Ruderanlage, in der die Alu-Ruderblätter senk- recht in der Tiefe verstellt werden und dessen Ruderschaft mit dem Blatt bei Grundberührung nach hinten wegklappt. Catamarane mit aufgeholten Schwenkruderblättern haben bei mehr Wind und entsprechender Fahrgeschwindigkeit so viel Druck auf den Ruderblättern, daß sie nicht mehr manövrierfähig sind. Dieser Nachteil besteht bei Steckruderblättern nicht.

Die meisten Catamarane haben eine Arretierung der Ruderblätter in der voll abge- senkten Position. Diese Arretierung muß so eingestellt sein, daß sie sich während des Segelns nicht lösen kann, sehr wohl aber bei

Grundberührung, damit die Ruderblätter nicht beschädigt werden.

Sind die Arretierungen in der abgesenkten Position nicht so, daß die senkrechten Ruderachsen genau parallel stehen, wird der Cat auf der einen Seite mehr, auf der anderen weniger luvgierig segeln. Die Querachsen der Ruder stehen allerdings nur bei "Geradeaus"- Stellung parallel; wenn die Ruder voll einge- schlagen werden, weist jeweils das kurvenin- nere Blatt einen größeren Winkel auf, ist also stärker eingeschlagen, als das kurvenäußere. Damit wird entsprechend dem unterschied- lichen Kurvenradius der beiden Rümpfe ver- mieden, daß sich bremsende Wirbel an den Ruderblättern bilden.

Typische Ruderanlagen

Wirbel an den Ruderblättern bilden. Typische Ruderanlagen 1 Ruderblatt 2 Ruderbeschlag 3 Ruderschaft 4 Ruderkopf 5

1 Ruderblatt

2 Ruderbeschlag

3 Ruderschaft

4 Ruderkopf

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Ruderpinne

Das Schwenkruder

3 Ruderschaft 4 Ruderkopf 5 Ruderpinne Das Schwenkruder SERVICE Typisch Catamaran 3 Das Steckruder Wir danken

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Typisch Catamaran 3

Das Steckruder

Das Schwenkruder SERVICE Typisch Catamaran 3 Das Steckruder Wir danken dem VDWS für die Genehmigung zum

Wir danken dem VDWS für die Genehmigung

zum Nachdruck.

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SERVICE

WANTED

WANTED

Die Geschäftsstelle hat den postalischen Kontakt zu einigen Mitgliedern verloren. D.h. RAUMSCHOTS-Hefte an die bisher bekannte Adresse sind unzustellbar und alle Ermittlungen blieben bislang erfolg- los. Daher: Wer weiß etwas über den

Verbleib von diesen Personen? Wer irgendetwas weiß, möge sich bitte bei der Geschäftsstelle melden. Auch vage Hinweise verfolge ich gerne. Vielen Dank

Steffen Diebold, Sekretär

- Andreas Buß, bisher Godenbergredder, Malente

- Alexa Baumgärtner, bisher Dorotheenstr., Kiel

- Joachim Wegener, bisher Diestelkamp, Eckernförde

- Kai Wippersteg, bisher Hohes Ufer, Hohwacht

- Gaby Hansen, bisher Strandstr., Strande

- Walter Wosimski, bisher Auf der Seekante, Köln

- Martin Krieger, bisher Am Klausenberg, Köln

- Bernd Buchheit, bisher Glogauerstr., Bonn

- Thomas Mader, bisher Widenmayerstr., München

- Stefan Vogel, bisher Am Walzbach, Münchberg

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REGIONAL

AUS DEM NORDEN

Bunnychecker Cup

2004

Am 13. und 14. November 2004 sollte er also nun stattfinden, der Bunnychecker Cup am Kellersee! Trotz erstmaliger Aus- tragung waren sich am Sonntagabend alle Teilnehmer sicher, dass es sich hier um ein starkes Konkurrenzkonzept gegen den Cup in Valencia handeln könnte. Wir wollen jedoch nicht allzu viel vorweg nehmen und fangen daher am Freitagmittag an. Die Anreise gestal- tete sich für die meisten recht problem- los, Thomas war noch vor den Veranstal- tern Jochen Sierk und Christian Diede- rich vor Ort. Frei nach dem Motto früher Vogel fängt das Bunny wollte er schon mal die Location, keinesfalls jedoch ein Bunny checken.

Als ich gegen 16 Uhr eintraf war von den anderen Teilnehmern noch sehr wenig zu sehen, so dass Thomas, Christian, Jochen und ich uns nach dem Aufbauen der Boote daran machten unsere Gewinnchancen zu erhöhen und den Bierpreis zu senken. Gewinnchancen erhöhen deshalb, weil es zu jedem getrunke- nen Bier ein Los für die samstagabendliche

jedem getrunke- nen Bier ein Los für die samstagabendliche Tombola gab, den Bierpreis senken, weil Jochen

Tombola gab, den Bierpreis senken, weil Jochen bei seiner Kalkulation für die gesamte Veranstaltung eine bestimmte Menge an kon- sumierten Getränken zu Grunde legte. Jedes darüber hinaus getrunkene Pils sollte eigent- lich den Preis senken. Da Jochen allerdings derart eng kalkuliert hatte, wurde daraus bis Sonntagmittag nichts. Aber auch so wird sich keiner der Teilnehmer über ein Startgeld von 15 beschweren, zumal es Vollverpflegung bis Sonntag gab. Nach und nach trafen weitere Teilnehmer ein, die sich uns bei unserem oben beschriebenen und ehrgeizigen Vorhaben anschlossen. So

entwickelte sich der Abend recht feucht fröh- lich, bis auch endlich unser Regattaleiter aus England eintraf. Jochen und Christian hatten weder Kosten noch Mühe gescheut um eine professionelle Durchführung der Wettfahrten nahezu garantieren zu können. Dementspre- chend seriös gekleidet traf Knut frisch aus England ein, leider jedoch als die Partie schon in den letzten Zügen lag. Die sich nun anschließende Nacht war, anders als in Stein- hude, kalt. Auch der folgende Morgen begrüßte uns recht frisch und klar, was den Meisten sichtlich half einen ebensolchen Kopf zu bekommen. Das vorbereitete Frühstück wurde zum ersten High- light des Tages, wobei sich einige mit dem Kaf-

REGIONAL

AUS DEM NORDEN

fee noch etwas schwer taten, da dieser den Magen bekanntermaßen reizt. Gegen 11 ging es dann endlich mit insgesamt 38 Booten bei 4 5 Bft. Und strahlendem Son- nenschein aufs, bei einigen auch recht schnell ins Wasser. Böig war es, schlimmer als auf dem Plöner See, soweit waren sich abends alle einig. Knut startete die Wettfahrten zum Glück sehr schnell, so dass es vor dem ersten Start von den Temperaturen noch gut auszuhalten war. Gestartet wurde in der Reihenfolge Tiger- 16er- 14er, wobei leider Thomas Reinke mit Matthias Müller und Thomas und ich die einzi- gen Tiger an diesem Wochenende auf dem Kel- lersee waren. Vielleicht hatte es sich vorher

auf dem Kel- lersee waren. Vielleicht hatte es sich vorher 16er, Vorschoter, Steuermann, Mütze und Doppeltrapez

16er, Vorschoter, Steuermann, Mütze und Doppeltrapez

--- Alles KLAR !

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REGIONAL AUS DEM NORDEN Aloha 2 --- Action PUR herumgesprochen, dass das Bunny checken mit dem

Aloha 2 --- Action PUR

herumgesprochen, dass das Bunny checken mit dem Tiger recht schwierig sein kann. Ande- re Gründe und Ausreden kann ich mir zumin- dest nicht vorstellen. Wir segelten also unser kleines Matchrace, was Thomas und ich, leider nur an diesem Tag, für uns entscheiden konn- ten. Dies lag sicher weniger an uns, als an dem Trainigsrückstand der anderen beiden. Matthi- as Müller hat sich jedoch für das erste Mal auf so einem großen Schiff gut geschlagen, denke ich. Nachdem die beiden jedoch während des zweiten Laufs in Führung liegend gekentert waren, wurde ihnen relativ schnell saukalt, so dass sie sich auf den Weg an Land machten. Dies ist bei Temperaturen bis höchstens 5 Grad sicher das einzig richtige. Thomas und ich beließen es dann auch bei 2 Läufen, da es

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wenig Spaß macht alleine um ein Dreieck zu segeln. Wie dieser Tag bei den 14ern und 16ern verlief kann ich leider nicht weiter beurteilen, außer dass diese beiden Klassen im Gegensatz zu uns drei Läufe segelten. Es sind doch einfach die Härteren! An Land wurden wir alle mit einigen leckeren und vor allem heißen Bechern Glühwein begrüßt. Nachdem üblichen umzie- hen und bei einigen auch duschen, ging es wieder in das gemütliche Clubhaus. Bis zum essen wurden wieder Lose gesammelt und einige interessante Diskussionen geführt. Eini- ge wichtige Fragen blieben jedoch leider unbe- antwortet, was ich an dieser Stelle nun endlich beenden möchte. 1. Von Bremen bis Aachen sind es 379,0 km 2. Von Aachen nach Bremen

sind es ebenfalls 379,0 km 3. Von den 4,86 Millionen Erwerbstätigen Ungarns (2002) sind etwa 59 Prozent in der Dienstleistungsbran- che, 35 Prozent in der Industrie und circa 6 Prozent in der Landwirtschaft beschäftigt. Die meisten Arbeitnehmer sind in Gewerkschaften organisiert. Diese haben sich zum Zentralrat der ungarischen Gewerkschaften zusammengeschlossen, der über vier Millionen Mitglieder zählt. (Quelle: Encarta) Ich denke, dass damit zumindest die wichtigsten Fragen beantwortet sind. Der Abend nahm weiterhin den üblichen Ver- lauf, bis es gegen 19 Uhr ein wunderbares Pasta-Buffet gab. An dieser Stelle noch mal

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AUS DEM NORDEN

vielen Dank den fleißigen Kräften im Club- haus! Nach einem ausgiebigen Abendessen und einigen weitern Bierchen kamen wir zunächst zur Wahl des Bunnycheckers des Jah- res 2004. In dieser Wertung geht es seit Anfang des Jahres darum, die dümmste Aktion eines Seglers zu prämieren. Den zweiten und dritten Platz teilen sich hierbei Broder und Vol- ker. Broder, wegen seiner verfrühten Abreise vom Dümmer, Volker wegen des unsachgemä- ßen Sicherns seines Bootes in Hohwacht. Noch eine Woche zuvor lagen diese beiden Kandida- ten auf den Plätzen eins und zwei. Erst im Endspurt hatte Jochen die beiden klar über- holt, indem er bei der Kalkulation des Bun-

klar über- holt, indem er bei der Kalkulation des Bun- KEINE Luftgitarre sondern ein GITARRENBEIN !

KEINE Luftgitarre sondern ein GITARRENBEIN !

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nychecker Cups Netto mit Brutto Preisen ver- wechselte. Anschließend ging es nahtlos zur Tombola über. Bei dieser gab es viele nützliche Sach- preise zu gewinnen. Thomas gewann trotz gro- ßen Einsatzes jedoch nur ein Paar Socken, ich immerhin ein Buch. Nach und nach trennten sich die engagierten Seglern von denen, die hauptsächlich zum feiern nach Malente gekommen waren. Hier stellte Martin Arndt, ja, unser konzentrierter Vize- Commodore Mitte, die meisten in den Schatten. Wobei sich auch die gesamten Tiger Segler mit Wodka + Ahoi- Brause die größte Mühe gaben. Seitdem heißt es definitiv nicht mehr Aloha sondern nur noch

ten Händen wurde dann noch mal zu einer Geschicklichkeitsübung. Diese Übung meister- ten jedoch nahezu alle. Nahezu nur deshalb, weil Jochen erst bei der Ausfahrt vom Verein auf die Straße auffiel, dass sein Boot im nicht folgen wollte. Ein echter Bunnychecker gibt die Führung einfach nicht so schnell aus den Hän- den. Als Fazit kann man nur sagen, dass dieses Event, wie bereits vor einigen Wochen von Jakob tituliert, bereits jetzt eine Legende ist. Spätestens jetzt würde ich ihm vollkommen zustimmen und ich denke, dass dies den mei- sten anderen Teilnehmern ähnlich geht. Einen schönen weil möglichst kurzen Winter, Michael Walther

Ahoi ! Wie spät es war, als wir mit drei übrig gebliebenen die Tische als Luftgitarre umfunk- tionierten kann ich leider nicht genau sagen. Zumindest kam uns die Nacht im Auto nach- her nicht mehr so kalt vor, wie den meisten anderen. Bernd Dose, der vor offener Tür sei- nes Jugendherbergszimmers geschlafen hatte, weil er dachte die anderen hätten von innen abgeschlossen übernahm direkt die Führung als neue Bunnychecker. Die anderen waren nämlich nach ihm zuhause. Der Sonntagmor- gen begrüßte uns noch freundlicher als der Samstag, jedoch auch mit bedeutend weniger Wind. Nach ausgiebigem Frühstück ging es bei

nur 2 bis 3 Bft. Wieder auf den See

Für uns

verliefen die Wettfahrten recht eintönig. Tho- mas und Matthias starteten immer etwas bes- ser und hatten sich auch sonst wohl, unserer Meinung nach viel zu schnell, aneinander gewöhnt. Zumindest gewannen die beiden beide Läufe des Tages. Bei den 16ern ließ Ingo Delius wieder einmal alle stehen, ebenso wie Jörg Stoltenberg bei den 14ern. Das Abbauen und Ankuppeln der Boote mit nassen und kal-

 

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DRUCKHAUS

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Nachdem im vergangenen Jahr die 60 See- meilen vor Sylt parallel zur Hobie Tiger EM in Tra- vemünde lag, hatten Thomas und ich es uns wieder einmal vorgenommen in diesem Jahr an dieser besonders netten und familiären Lang- streckenregatta teilzunehmen. Bereits am Don- nerstag machten wir uns auf den Weg, zunächst Richtung Dagebüll. Dort angekommen wurde möglichst schnell das Boot entladen und zu Wasser gebracht. Möglichst schnell heißt an der Nordsee aber nun mal, möglichst dann wenn auch Wasser da ist. Dies war leider erst gegen 19 Uhr der Fall. Dann ging es jedoch beistrah- lend blauem Himmel und herrlichen 4 - 5 Bft. aus Osten unter Gennaker unserem Tagesziel, Hallig Hooge, entgegen. Nachdem wir die kniffe- lige 3 Meter breite Hafeneinfahrt hinter uns gebracht hatten, begrüßte uns BD Mania auch schon mit einigen Flens. Den Abend verbrachten wir in den unterschiedlichsten Lokalitäten der Hallig und legten uns zu guter letzt auf der Hal- lig Möwe zur Nachtruhe. Mehr oder wenig ausgeruht wurden wir am Frei- tagmorgen von Broder mit einem erstklassigen

Seemeilen vor Sylt

2004

Frühstück geweckt. Gegen 11 Uhr machten wir uns bei 2 - 3 Bft. aus Süd-Osten und eben so schönem Wetter wie am Vortag auf einen ent- spannten Schlag nach Hörnum auf den Weg.Auf der ganzen Strecke mussten wir zweimal Halsen was bei uns beiden irgendwann die unterschied- lichsten Haltungsschäden auslöste. Auf Sylt angekommen packten wir zunächst das bisschen Gepäck aus, was wir dabei hatten.Wir hatten uns auf zwei Schlafsäcke, einen Satz trockene Klamotten sowie zwei Zahnbürsten (mit Griff) beschränkt. Der Rest des Tages wurde nun lediglich dazu genutzt zu entspannen und mit Peter der guten Seele des Vereins zu schnacken. Gegen Abend trafen noch einige Teil- nehmer ein, leider blieb es jedoch bei ca. 15 Booten. Sogar Tom König war aus dem Süden angereist, da denke ich doch, dass wir die kom- menden Jahre diesen Event wieder auf gewohn- te Teilnehmerzahlen bringen sollten.Auch die Überfahrt lässt sich ja als gesondertes Erlebnis organisieren. Den Abend verbrachten wir mit Willy und Jens Goritz, der ebenfalls von Föhr aus nach Hörnum

gesegelt war, in Westerland. Dort war zeitgleich nämlich der deutsche Windsurfcup, weshalb wir alle von einer ordentlichen Party ausgingen.Wir wurden nicht enttäuscht … Der Samstag begrüßte uns zunächst mit einem kräftigen Gewitter und Flaute. Pünktlich zum Start um 12 Uhr hatten wir jedoch 1 bis 2 Bft, was die Regattaleitung dazu veranlasste die Strecke auf ca. 15 Seemeilen zu verkürzen. Ziel sollte direkt vor Westerland sein. Dies traf bei allen Bunnycheckern unter den Teilnehmern auf große Zustimmung den dort wartete nun mal Windsurfen und Beachvolleyball. Nach dem üblichen le Mans Start ging es also bei einer Windstärke aus Süden gen Westerland. Bei der vorherrschenden Windrichtung und Stär- ke waren natürlich alle Vorteile auf Seiten der Boote mit Gennaker. Das waren zum einen wir mit unserem Tigerchen, ein FX One ebenfalls aus Kiel und ein Hobie 16 mit Spi. Nach und nach segelten wir also vorweg ins Ziel. Dort angekom- men wartete die spitzen Beach-Crew mit fein- sten Spaghetti und kühlem Bierchen auf uns. Nachdem alle im Ziel eingelaufen waren, geges- sen hatten und ihr Equipment im Container der dort ansässigen Catamaran- und Surfschule deponiert hatten, ging es mit dem eingesetzten Shuttle Service wieder Richtung Hörnum. Dort angekommen kümmerten sich alle Regattaseg- ler um die angelieferten Kisten Bier und gegen Abend dann auch noch um den Grill. Ich kann nur sagen, dass ich, abgesehen von Wilhelmsha- ven vielleicht, selten derart klasse verpflegt wor- den bin wie in Hörnum. Herzlichen Dank schon hier einmal an die gesamte Crew des Vereins. Das Bild, welches sich uns am Sonntagmorgen bot war nicht sonderlich vielversprechend.Wie- der nur 1 bis 2 Windstärken, diesmal jedoch aus nördlicher Richtung, was bei allen ohne Genna-

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AUS DEM NORDEN

ker verständlicherweise Entsetzen auslöste. Somit wurde auch der Rückweg zu einer recht langweiligen Tour, bei der sich das Feld deutlich an der Westküste der Insel entlang verteilte. Gegen Mittag erreichten wir das Ziel dann doch alle noch endlich. Aufgrund der an beiden Tagen vorherrschenden Windrichtungen gewannen wir die diesjährige Auflage der 60 Seemeilen vor Willy und Jens Goritz. Direkt im Anschluss an die Siegerehrung machten wir uns auf den Rückweg gen Heimat, zunächst in Form von Dagebüll.An der Nord- seite Föhrs vorbei benötigten wir für den Rück- weg 1 Stunde und 40 Minuten. Der Wind hatte inzwischen auf gut 5 aufgefrischt, seine nördli- che Richtung jedoch beibehalten, so dass wir auch hier wieder unter Gennaker segeln konn- ten. Im Vergleich dazu haben wir für die selbe Strecke vor 2 Jahren 6,5 Stunden benötigt, weil wir teilweise paddeln mussten, um überhaupt gegen die Strömung gegen an zu kommen. Alles in allem war es eine klasse Veranstaltung, die im kommenden Jahr deutlich mehr Teil- nehmer verdient hat. Für Ergebnisse müsst ihr leider die gelben Seiten bemühen, da mir die beim Schreiben dieses Berichts leider nicht vorlagen.

Michael Walther

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Flensburger Herbstwoche 2004

Flensburg 2004 war ein schöner Event, Ergebnisse auf www.ccff.de. Fertig ist der Bericht! Nein, so einfach wollen wir es uns doch nicht machen. Auch damit ich keinen Ärger mit Fritze kriege, und Jens hat seine Antwort ja schon von Igelkind bekommen – Leute, was wür- den wir ohne das Forum machen, auch wenn’s nur ein “Behelfsforum“ ist (der Dauercharakter lässt inzwischen fast an dem Begriff zweifeln). Eigentlich hatten wir schon auf Stevies freundliche Frage hin beschlossen, den Bericht zu schrei- ben, ist aber manchmal neben all den anderen Verpflichtungen nicht immer so schnell zu realisieren, wie Karen es für Wilhelmshaven im Forum hin bekommen hat: 0:55 Uhr(!) – ich bin zwar ein Nacht- mensch, aber das soll ja nicht Standard werden.

Und damit jetzt zur “Flensburger Herbstwoche 2004”, die für die Cats am Wochenende 18. und 19. September stattfand. Bei unserer Anreise am Freitag Abend liegen der Glücksburger Strand, die Hobie-Wiese und dahinter die Flensburger Förde samt unserer

dänischen Nachbarn überwältigend idyllisch in der Abenddämmerung. Im Gewusel von Tigern, A-Cats und 16ern und in der Erwartung eines kühlen Bieres, stellt sich schnell die Stimmung für ein abenteuerliches Hobie-Weekend ein. Jochen und Krischan warten schon und eins fix drei ist unser Bootspäckchen abgeladen und die Masten gestellt, bevor uns die Dunkelheit ein- holt.Ab zum Campingplatz, und dort in der Wagenburg der üblichen Verdächtigen, brutzelt bereits ein halber Streichelzoo auf dem Grill, Jens Reimers sei Dank! Den milden Frühherbst-Abend über wird, gut gekühlt mit all dem Bier, das ein Campingbus- Kühlschrank so hergibt, in ausschweifenden Reden das übliche – vor allem für einen Neu- Schotten – überaus beeindruckende Hobie- Latein über die alten Zeiten aus dem Gedächtnis gekramt.Aber es werden auch mit Spannung und Vorfreude die kommenden zwei Tage erwar- tet und die neuesten Gerüchte ausgetauscht. In der Dunkelheit schlägt Stevie sein Zelt auf, der im Laufe des Nachmittags kurzfristig alles, was man so zum Segeln benötigt, zusammenge- schnorrt hatte: Boot,Vorschoterin,Auto, Früh- stück – nur das Einmannzelt soll sein eigenes gewesen sein. Und Maya stolpert aus dem Dun-

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REGIONAL AUS DEM NORDEN kel herbei auf der Suche nach dem sonst an der Bundesstraße stehenden

kel herbei auf der Suche nach dem sonst an der Bundesstraße stehenden Rotlicht-Esterel, der von Jochen, der Bussis Logistikprobleme mit Freuden gelöst hatte, mitten auf der Wiese abgestellt worden war. Die Steuerleute bewundern die neuen Stringtan- gas ihrer Schottinnen, die (nicht die Schottinnen) sich neben einem anständigen Bier in der Wun- dertüte der Veranstalter finden ließen. Es soll ja darum den einen oder anderen Verteilungs- kampf untereinander gegeben haben (nicht um die Schottinnen). Jochen bringt den von den anwesenden Steuerleuten gern gehörten Vor- schlag, dass die Schottinnen das gute Stück ja dann gleich auf dem Bunny-Checker-Cup am 13. und 14. November auf dem Kellersee tragen könnten.Von der Halle wehen laute Musikfetzen

herüber, in der später wie gewohnt gefeiert, eine flotte Sohle aufs Parkett gelegt und das gute Flens genossen wird. Der Samstag Morgen beginnt damit, aus der warmen gemütlichen Koje zu fallen und ent- spannt zu frühstücken, um dann doch bald schnell zum Hobie-Strand zu eilen, weil die Zeit sich auch schon auf den Weg gemacht hat und wie immer einen Schritt voraus ist. Pünktlich zehn Uhr beginnt die Steuermannsbesprechung auf der Wiese mit Klaus Schaas genialem Wet- terbericht: konstanter SW um 4Bft. Und endlich geht’s raus aufs Wasser, die Wellen schlagen von unten durchs Trampolin und kleine Wölkchen ziehen über uns am Himmel – es verspricht ein schöner Tag zu werden. Die leichte Brise bringt uns zum Startschiff.

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Unterwegs zieht ein Motorboot unbemannt seine Kreise und nahe bei, übt sich eine J80- Mannschaft im Mann-über-Bord-Manöver – falsch, wie sich später herausstellt: Ein Schlauch- boot der Regattaleitung hatte seine beiden Steuerfrauen abgeschüttelt, sich dann selbst- ständig gemacht (Ich-AG?), dabei zwei Tonnen und beim wieder Einfangen ein DLRG-Boot zer- stört – Boots-Rodeo auf der Flensburger Förde. Durch diesen Vorfall verzögert sich der erste Start, was sicherlich dem Einen oder Anderen geholfen hat, rechtzeitig an der Linie zu sein. Für uns ist jetzt jedenfalls genug Zeit,Wind und Trimm noch mal zu checken. Start einwandfrei! Heiter bis wolkig bei 4-5 Bft. mit interessanten Drehern und freundlichen Böen, die für mein Dafürhalten jeglicher Logik entbehren. Mit Klaus Schaas Vorhersage bei der Steuer- mannsbesprechung heute Morgen auf der Wiese hat das nicht viel zu tun. Ha, konstanter Wind! Später bei der Siegerehrung klärt Otto uns dann darüber auf, dass es hierzu eine spezielle Flens- burger-Förde-Relativitätstheorie gäbe, nach der der Wind am Samstag tatsächlich ausgespro- chen konstant gewesen sei. Bei diesen nahezu optimalen und anspruchsvol- len Bedingungen gibt’s heute drei schnelle Wett- fahrten. Im ersten Rennen der 16er zeigen Jochen und Maya uns, wo es langgeht. Danach nehmen Jens und Simone das Heft in die Hand und halten ihr Konto sauber, während Detlef gemeinsam mit Lena immer dezent auf Tuchfüh- lung bleibt, soweit es mit dem erschwerten Boot geht. Und Lauritz und Nils zeigen, dass sie rich- tig mitfahren, wenn Lauritz seinen Heißsporn im Griff hat. Stefan WD mit Susi und Stevie mit Katalin folgen ihnen nach dem ersten Tag in der Liste, dann kommt als Lokalmatador Frank Beh-

rens mit Dirk Linsmayer und schließlich der Rest der Bande. Der hohe Streicher, den sich Maya und Jochen im dritten Lauf einfangen – das sollte man der Vollständigkeit halber erwähnen – beruht sozu- sagen auf höherer Gewalt:Auf halber Strecke muss Maya wagemutig und auf die Schnelle mit einem Schäkel das Leewant wieder festfriemeln, denn mit losem Want ist schlecht wenden! Dank Jochens Aufmerksamkeit geht in dieser Situation nichts kaputt, aber eine gute Platzierung ist dann nicht mehr in Sicht. Nach drei Wettfahrten geht’s in der Nachmit- tagssonne geschwind zurück an den Strand. Ein Traum: Das flache Wasser ist fast karibisch türkis und die Hobie-Segel leuchten im herbstlichen Sonnenschein. Ein schöner Segeltag. Am Sonntag geht’s dann früher los zum Hobie- Strand. Über die lange vergangene Nacht im Party-Zelt berichten matte Mienen, müde Augenlider und dunkle Sonnenbrillen in so manchem Seglerge- sicht. Zumindest einer der Biertische ist nicht robust genug gewesen, denn nicht nur Arnie hatte auf dem Tisch getanzt. Klaus hatte in seinem Wetterbericht für den Sonntag schon angedeutet, das die Windrich- tung gegenüber Samstag etwas instabiler sein könnte, und so dreht der Wind tatsächlich erst mal deutlich nach rechts, sodass die Bahn neu ausgelegt werden muss. Dann geht’s aber doch los und wir fahren bei schönstem Wetter mit fri- schem Wind wieder drei Wettfahrten. Jens und Simone zeigen, dass sie’s können und sparen sich den letzten Lauf, um den Esterel zusammenzuklappen und das Boot oben drauf zu packen: Schließlich wartet die Fähre ja nicht. Detlef und Lena halten sich soweit schadlos und sichern ihren zweiten Platz mit einem Laufsieg

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REGIONAL AUS DEM NORDEN Raumschots 41
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AUS DEM WESTEN

zum Abschluss.Auf den nächsten Plätzen wird es dann etwas enger, Stefan und Susi ignorieren im zweiten Lauf die Black Flag und tauchen von Luv unter die Linie, was dem Ergebnis wenig zuträglich ist. Stevie und Katalin legen eine sau- bere Serie hin, wobei sie aber ihre lange Füh- rung im zweiten Lauf letztendlich nicht gegen Jens und Simone verteidigen können. Jochen mit Maja sowie (in aller Bescheidenheit) Maxi und ich (wegen dem Esel) sind die einzi- gen, die ihr Punktekonto am Sonntag gegenüber Samstag durch den Streicher reduzieren können. Und das sogar, obwohl sich mein Schotte im zweiten Rennen am Trapezhaken vorbei ins Leere hängt und neben mir im Wasser ver- schwindet. Glücklicherweise zieht das keinen Platzierungsverlust nach sich, denn nach einem kurzen Aufbäumen des Bootes und bevor ich überhaupt realisiert habe, was eigentlich passiert ist, ist Maxi nach einem kurzen Kraul-Sprint schon wieder am Boot:Ab und zu mal so eine kleine Erfrischung kühlt den jugendlichen Übermut und kann sicher nicht schaden. Alle Nachfolgenden leiden wohl noch unter der Party des Vorabends und halten sich gepflegt zurück. Die A-Cats sind mal wieder eine interessante Klasse, die einem besonders am Wind gelegent- lich mal Probleme bereitet. Bei der F18 haben Ulf und Suse alles im Griff, gefolgt von den Gosches.Auch Thomas Reinke und Karsten Bau- mann legen eine saubere Serie hin, gefolgt von Andreas & Andreas, die bei dem Wind rasant dabei sind. Nach dem letzten Lauf gibt es ein schönes Home Race: Richtig Wind mit kräftigen Böen und den dazugehörigen Drehern.Wir rollen uns auf dem Heimweg ab, das liegt aber nicht am Steuer- mann, sondern am Schotten, der den Job kurz-

zeitig übernimmt und sich in Lee-Flucht übt, weil ihm das mit dem Geradeausfahren viel zu kom- pliziert ist.Aber auch das muss ja mal trainiert werden. Dann Boote schnell zusammengepackt, ein Fischbrötchen und ein schönes kühles Bier, was will man mehr? Und zum Schluss: Siegerehrung und Preisverteilung mit Kaffee und Kuchen satt. Alles in allem können wir nur sagen: die “Flens- burger Herbstwoche“ war eine grandiose Veran- staltung, die Wettfahrtleitung und die Organisa- tion hatte alles gut im Griff, die Abwicklung auf dem Wasser war zügig. Nicht nur uns hat’s rich- tig viel Spaß gemacht. Mein persönliches Fazit:

immer schön locker bleiben, das funktioniert – zumindest bei der Rigg-Spannung! Ergebnisse und Fotos auf www.ccff.de. Und Leute, denkt dran:Am 13./14. November sehen wir uns wieder beim Bunny-Checker-Cup auf dem Kellersee.

(Autor der Redaktion nicht bekannt.)

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AUS DEM NORDEN

2004

Kellenhusen

Die Super Sail Kellenhusen stand dieses Jahr unter einem ganz besonderen Stern. Eine Woche vor Beginn der olympischen Sommer- spiele im traditionsreichen Athen bemerkte man doch eine ganz besondere Stimmung im nicht-olympischen Dorf hinter’m Deich von Kellenhusen. Geprägt war diese Stimmung von einem besonderen Ehrgeiz. Bereits am Freitagabend, also noch genau 7 Tage, 168 Stunden oder 10080 Minuten vor offiziellem Veranstaltungsbeginn in Athen, wurden im beschaulichen Kellenhusen einige Olympiaflammen entzündet die später dazu genutzt wurden das Abendessen zuzubereiten. Zu diesem Zeitpunkt war das meiste Wett- kampf- Equipment bereits ordnungsgemäß am blaualgenfreien Strand untergebracht. Den Abend nutzten viele Teams daher um sich noch einmal auf die anstehenden Wettkämpfe vorzubereiten oder ihre Konkurrenten mit möglichst legalen Methoden zu Schwächen. Unschlagbar war hierbei das Team Schmidt/ Bandlow die die Mitstreiter durch extrem mil- den Sambuca und Obstler stark schwächte.

Der folgende Morgen (noch 144 Stunden oder 8640 Minuten) begrüßte uns alle zwar mit griechischem Götterwetter, Hoch „Otto“, jedoch zunächst nur mit einem leichten bis mäßigen Ostwind. 43 Hobie 16 und 24 Hobie

Tiger machten sich nach einem nahrhaften Sportlerfrühstück auf den Weg Richtung Start. Während der ersten Wettfahrt mochte sich noch nicht so recht Thermik aufbauen, so dass alle Beteiligten mit etwa 3 Bft zurechtkommen mussten. Das einzig besondere/ abgefahrene des ersten Laufs war lediglich das Heck eines anderen Tigers, welches Andreas und Nils nahe der 1 in den Weg kam. Außerdem wurde deut- lich, dass eine gute Taktik, egal in welcher Lebenslage, grundsätzlich belohnt wird. Wäh- rend die Konkurrenz noch mehr oder weniger schlief und den Sambuca, der wirklich unglaublich mild war, verarbeiteten, ersegelten sich Dirk und Melli einen hervorragenden 4. Platz. Im Laufe der folgenden zwei Wettfahrten baute sich, von zunehmender Thermik gestützt, ein flauschiger Ostwind mit etwa 5 Bft auf. Dazu strahlender Sonnenschein und moderate Temperaturen die Thomas und mich wieder einmal dazu veranlasst hatten im Shor- tie aufs Wasser zu gehen. Dies Rächte sich spätestens in der Pause zwischen dem 1 und 2 Lauf. Das Bodo von Schrader auf eine vierte Wettfahrt verzichten musste weil sich das Startschiff gelöst hatte, kam uns daher sehr entgegen. Alle Läufe des Tages gewannen Ulf und Susanne, die sich ebenso wie Ingo Delius bei den 16ern in Bestform präsentierten.

Hervorragend aufgelegt zeigte sich an dem nun folgenden Abend außerdem auch noch die Live- Band. Mit allen Hits von Robbie W. heiz- ten sie die Stimmung unter uns Seglern eben- so an wie bei den zahlreichen Urlaubern die mitfeierten. Die nun beinahe schon legendäre Party in Kellenhusen endete, so wurde mir am folgenden Tag mitgeteilt, für viele noch in der Koralle. Der Sonntagmorgen begann, wie des Samstag, mit Sonnenschein aber wenig Wind. Sogar Thomas und ich hatten jedoch endlich begriffen, dass wir uns auf der Ostsee und nicht auf dem Mittelmeer vor Griechenland befanden.

Die erste Wettfahrt des Tages war geprägt von 2 Windstärken und der Welle vom Vortag. An den Ergebnissen änderte sich dennoch nichts. Ulf und Susanne segelten vorweg, an ihrem Heck hingen, mit dem vorgeschriebenen Sicherheitsabstand, lediglich Nils und Andreas. Im schwachwindigsten Lauf ersegelten wir uns erstaunlicherweise unser bestes Ergebnis des gesamten Wochenendes. Das Glück erwischte uns auf dem letzten Downwind-Schlag, ließ uns dann aber auch spätestens zur zweiten Wettfahrt wieder los. Im Laufe der folgenden Wettfahrten nahm der Wind stetig zu, so dass im dritten und letzten Lauf des Tages wieder 5 Bft erreicht waren. Es fiel uns daher allen richtig schwer vom Wasser zu kommen und bei diesen Traumbedingungen die Boote abzubauen. Bei den Hobie Tigern haben Ulf und Susanne vor Nils und Andreas gewonnen, bei den Hobie 16 Ingo Delius vor Jens Goritz. Spätestens bei der Heimfahrt hatte jedoch alle das Vor-Olympische Fiber erwischt. Auf der

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Autobahn versuchten viele noch schnell einen ordentlichen Rekord aufzustellen. Besonders erfolgreich waren dabei die Wendt- Brüder. Kurz vor Scharbeutz, also nach etwa einem Achtel ihrer Strecke, stellten sie sich in einen Rekordverdächtigen Stau und verließen diesen auch nicht so schnell wieder.

A lles in allem war die Regatta in

sich jetzt ja der ein oder andere

Kellenhusen wieder einmal ein

absolutes Highlight. Vielleicht fragt

weshalb ich die 14er hier vollstän-

dig ignoriere. Zum einen weil ein Hobie 14 Segler mir diesen Bericht kurz vor Redaktions- schluss aufs Auge gedrückt hat, außerdem war parallel zu diesem Spitzenevent in Kellenhusen ein weiteres in Middelfart, nämlich die Hobie 14 EM. Das diese beiden Events sich gegensei- tig in die Quere kamen war natürlich äußerst bedauerlich. Wir sind zwar auch ohne die net- ten Hobie 14 Segler zurecht gekommen, zumal

diese auf dem Wasser von den A-Cats vertre- ten wurden, zumindest der Inhaber der Koralle wird euch jedoch schmerzlich vermisst haben.

Unser Wanderpokal für die dusseligste Aktion des Regatta- Wochenendes, der sog. Bunnych- ecker Cup, ist daher in Kellenhusen nicht ver- geben worden. Die echten Anwärter auf die Trophäe waren eher auf der 14er EM zu fin- den.

An dieser Stelle einen schönen Gruß an BD Mania und VL Mania!

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Jahresbericht

Commodore Nord

Nord Info

Hallo Nordlichter. Jetzt haben wir das Jahr 2004 auch bald hinter uns. Ich glaube, es war ein sehr bewegtes Jahr. Zu den Großereignis- sen gehören mit Sicherheit wieder Westerland und Kellenhusen.

Für die 16er Jugend gab es allein im Norden 4 eigene Veranstaltungen. Die Landejugendmei- sterschaften in Hamburg und Schleswig Hol- stein, Höhepunkt war die DJM in Malente. Für mich war die schönste Veranstaltung in diesem Jahr die 14er Euro in Middelfart.

Überhaupt hat die 14er Szene in der Region Nord einen Riesen Schritt gemacht. Volkers Lorenzen leistet jetzt schon seit vielen Jahren unmögliches um die Klasse zu erhalten. Lieber Volker ich glaube du hast es geschafft. Hierfür möchte ich dir im Namen aller Newcomer und Jugendsegler danken. Es war wirklich toll mit 35 Schiffen einmal wieder eine IDKM zu segeln. Spätestens ab 2005 wird es auch für die 14er U18 eine eigene Jugendwertung geben, dies hat der Vorstand in Frankfurt beschlossen. IDB Hobie Tiger. Diese wird in 2005 in Hoh-

wacht stattfinden. Alleine die hohen Teilnehm- erzahlen der letzten Jahre war für den Vor- stand Grund genug dem HoYC den Zuschlag für diese Veranstaltung zu geben. Der Veran- stalter hat sich das auch wirklich mit vielen tollen Veranstaltungen verdient. Die anderen Hobie-Klassen freuen sich schon auf 2005. Unser Commodore Ost hat den Antrag für die

IDB Tiger nicht aufrecht erhalten, dafür gibt es in 2005 eine Ranglisten Regatta in Kühlungs- born für HC 16,.mit der Option in 2006 die IDM für HC 16 und eventuell auch für HC 14 und Tiger zu veranstalten. Meine bitte an die 16 er unterstützt dieses vorhaben indemihr 2005 in Kühlungsborn antretet. Ich freue mich schon jetzt auf eine große Veranstaltung auf einem großartigem Revier.

Und wieder Kellenhusen

nicht warum. Der SCKe kann nun wirklich

nichts dafür

Bostalsee liegen wieder gefählich nah am Kel- lenhusener Termin. Ich werde mit Unterstüt- zung von Harry Schlinker und Volker Lorenzen alles versuchen. Erste Schritte sind in die Wege geleitet, damit wirklich alle an der größten Hobiecat Veran-

Ich weiß wirklich

Euro in Holland, DJM am

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AUS DEM NORDEN

staltung Deutschlands teilnehmen können.

Berichterstattung kümmern.

Der Norden Räumt auf.

Ich werde in 2005 wieder eine Regionalkonfe- renz einberufen, diese wird am Fr. 11.02.05 in

Ich möchte mich noch einmal bei allen bedan-

Sechs Jahre betreue ich jetzt den Posten als Commodore Nord. Mir fehlt die Statistik, wer das im Norden schon länger gemacht hat. Am Anfang hat mich dieses Amt wohl nicht so richtig ausgefüllt. So habe ich beschlossen, etwas für den Nachwuchs zu tun. Was dann folgte dürfte euch ausreichend bekannt sein. Unterdessen ist es so, das viele R.R Regatten ohne den Nachwuchs gar keine mehr währen. Ich spreche von U18. 2004 habe ich 41 Tage und rund 3500 km damit verbracht die Nach- wuchsarbeit auf Regatten und Trainingslagern im Norden aufrecht zu erhalten. Danach beginnt dann meine Arbeit als Commodore. Ich hab einmal geschrieben, meine Grenze ist erreicht. Jetzt muss ich wohl schreiben, längst überschritten. Ich bin aber nicht der Typ, der jetzt alles fallen lässt, wir müssen nur ganz schnell eine Aufga- benteilung finden um die notwendige Arbeit fortzuführen. Hierzu einige Vorschläge von mir. Johann Heitsch unser Jugendsprecher über- nimmt die Präsentation Messestand auf der

Hamburg stattfinden. Hierzu werde ich Euch noch persönlich einla- den. Das Ergebnis dieser Konferenz, wird mir bei der Entscheidung, mich noch einmal als Commodore Nord wählen zu lassen, weiter- helfen. Innerhalb des Vorstandes hat es schon jetzt einige Veränderungen gegeben. Hierzu werdet ihr Weiteres im Februar auf der Mitgliederver- sammlung erfahren.

ken die auch in 2004 wieder geholfen haben. Ich will hier nicht alle einzeln aufzählen, schon aus Angst jemanden zu vergessen. Hervorhe- ben möchte ich den SC4 Hamburg, der unter- dessen aktiv Training für Hobie 14 un16 betreibt. Um die 10 Hobies nehmen dort regel- mäßig teil. Danke auch für die Zusammenarbeit mit Detlef Mohr und Willi Trautmann, die mich sehr unterstützen. Nur mit deren Hilfe konnten wir das Jugendschiff HC16 auf der Hanseboot ausstellen.

Hanseboot 2005. Hier ist einiges gegenüber den Vorjahren möglich. Hier wird ein Jugend- schiff ausgestellt und die Jugend sollte dieses

Schon jetzt wünsche ich Euch viel Erfolg für die Saison 2005

auch nach ihren Vorstellungen Präsentieren. Volker Lorenzen 14er Obmann und Presserefe-

Commodore Nord

rent Nord macht einfach weiter wie sonst auch, Volker muss von uns viel mehr Unterstüt- zung für seine Arbeit (Berichte) bekommen. Hier könnten die Flottenkapitäne sehr viel tun indem diese wenigsten von den Veranstaltun- gen vor Ihrer Tür berichten, oder sich die

Andy Martens

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AUS DEM OSTEN

Ein Wochenende am Müggelsee

Meine Schwester fand mit Stevies Hilfe den Weg nach Berlin und so wollten wir es hier bei schönem Wind auf dem Müggelsee richtig kra- chen lassen. Die beiden kamen am Freitag recht spät an und just an diesem Abend feierte ein besonders guter Freund von mir seine Hoch- zeit. Sehr früh am Samstagmorgen schlich ich mich also leise in meine Wohnung, um Kerstin nicht zu wecken. Unglücklicherweise verlor ich beim Schuhe ausziehen kurz die Balance und rum- pelte tollpatschig gegen die Schranktür. Da wachte sogar meine Schwester auf, die norma- lerweise gut schläft. Dumm gelaufen, nun wusste sie, welche Stunde geschlagen und wann ich also heim gekommen war.

Wenige Stunden später, als der Wecker erbar- mungslos um Aufmerksamkeit schrie, fühlte ich mich reichlich müde aber irgendwie auch noch munter und beschwipst. Das wurde mir auch von allen, die mich begrüßten, bestätigt. Hatte ich etwa noch eine Fahne? Konnte doch gar nicht sein. Morgens früh fielen wir beim Blick aus dem Fenster noch spontan in die Novemberdepres- sion, denn genau danach sah das Wetter aus:

grau, trüb, rauhreifig, und vor allem kalt. Am Müggelsee angekommen riss der Himmel

jedoch so langsam auf und diverse Bekannte wurden begrüßt. Ich war noch so benusselt, dass ich Kerstin weismachen wollte, Knud wäre auch da! Dachte, das wäre ein toller Scherz. Knud hatte es aber tatsächlich nicht zu Hause ausgehalten und sich an Jochen gehängt, um nach Berlin zu kommen. Wahrscheinlich war er zum coa- chen von Simone da, denn eigentlich ist es ja schon Tradition, dass die beiden hier zusam- men starten. Der bis dato amtierende Berliner Meister musste den Titel allerdings kampflos abgeben, da er sich irgendwie den Arm kaputt gemacht hat. Wie hat eigentlich keiner bisher so richtig verstanden.

Ein größerer Pulk Segler war aus dem Norden angereist, die Locals waren natürlich vor Ort, und sieh da, sogar der Westen hatte sich ein- gefunden, repräsentiert durch Holger Söhne. Insgesamt 16 Bananenboote, 5 Tiger (Rangli- ste!) und 6 A-Cats wollten mitmachen. Und dann gab es da noch so'n paar komische Din- ger in rot-weißem Anstrich, mit denen man zunächst nichts anzufangen wusste. Auf der Bahn erwiesen diese Teile sich jedoch als unverhofft praktisch, da sie freundlicher- weise sehr ausdauernd die Bereiche markier- ten, in denen man von Wind völlig verschont blieb. Derlei ruhige Ecken gab es da und dort

und es gewann derjenige, der es am Geschik- ktesten vermied, in ebensolche zu steuern. Das waren am Samstag vor allem Sascha Reiche mit Lena Gauthier und Detlef mit Katrin, die sich punktemäßig nichts schenkten, gefolgt von Stefan W-D. Der Samstag war auch ein- deutig Holgers Tag, der uns beim Ablegen noch geschickt von seinen wahren Talenten ablenkte, das Boot mit Vorschoter drauf ins Wasser schubste, aufsprang, sodann erklärte, er könne nicht steuern und auch sofort an den Steg rumste. Da lachten wir noch, sehr zu Unrecht, wie sich zeigte. Der ausgelegte Trapezkurs, der bei Wind für ordentlich Gaudi auf den zwei Fliegern sorgt, war bei der aktuellen leichten Brise eher zum Straßenbahnfahren gut, sorgte in der ersten Runde aber doch für einige Spannung, da diverse Teams von Tonne 2 direkt zur 4 unter- wegs waren. So kam es zu dem tollen Anblick, Dieter Braun, der mit seiner - äh - Nichte segelte, halbwinds unter Spi zu Tonne 3 zurückjagen zu sehen.

Nach zwei Wettfahrten auf dem Rückweg befindlich lieferten wir uns noch ein spannen- des Rennen zwischen paddelnden und rein segelnden Booten, wobei die Führung mehr- fach wechselte aber am Ende die Paddler doch die Nase vorn hatten. An Land gab's den ersehnten Glühwein und Kuchen, der auch jedes Jahr leckerer wird. Dank an alle Helfer bei der Gelegenheit. Auch die Verköstigung am Abend war ganz wie früher am Sonntag bei Oma: Braten mit Rotkohl und Klößen. Da hätten wir auch gut noch mehr von essen können. Dazu gab's Tischmusik von "30 Fingers", die zu zwei Drit- teln von Hendrik und Peter besetzt sind und

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AUS DEM OSTEN

uns auch schon auf anderen Events so nett unterhalten haben. Hendrik strahlte über das ganze Gesicht und hatte offensichtlich ver- schmerzt, dass seine Wenden so "gar nicht gingen". Anders Jochen; er ersäufte sich und die Konkurrenz im Bier und versuchte verzwei- felt Knuds Pegel zu erreichen, der auch so fröhlich schaute. Dies war ein eher sinnloses Unterfangen, denn wir wissen nicht, was der einarmige Bandit den Tag über so getrieben hat. Stevie und Simone waren zwar miteinan- der gut ausgekommen, der Kampf mit dem Leihboot hatte sie aber doch sichtlich ermüdet. Währenddessen schmiedeten andere bereits Pläne für die WM in Südafrika und es fanden sich bereits 8 Teams, die dort im Oktober star- ten wollen. Diejenigen, die aus Wohnungs- oder Wohnmo- bilnot im Jugenddorf einquartiert waren, hat- ten damit offenbar das besondere Schnäpp- chen gemacht, denn dort konnte man für wenige Euronen viele Häupter wohlig betten.

Am Sonntag begann der Morgen erst einmal mit dem Enteisen der Tragflächen - Brrr -. Dann machten Kerstin und ich uns beim Able- gen möglichst lächerlich, weil wir dachten, dann würd' es beim Segeln umso besser lau- fen. Klappte auch ganz gut: Der Hobie war nicht zu bremsen, deswegen wollte er ja auch schon mal ohne uns losfahren, konnte aber gerade noch eingefangen werden. Bereits das "Rennen" in das Startgebiet ließ erahnen, das die heutige Aufgabe keineswegs leichter sein sollte, zumal der Wind noch etwas weniger blies als tags zuvor. Dieser Sonntag war eindeutig Ulli Deickes Tag. Seine Taktik, das Startzeitlimit voll auszuschöp- fen und nach eingehender Beobachtung des

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REGIONAL AUS DEM OSTEN Feldes sich den besten Windstrich auf der rechten Seite auszusuchen, ging voll

AUS DEM OSTEN

Feldes sich den besten Windstrich auf der rechten Seite auszusuchen, ging voll auf. Er wurde für sein Husarenstück mit einem achten Platz belohnt. Wohl Ullis beste Platzierung bis dato. Sein sonst üblicher Stammplatz wurde generös von Herrn Wiese-Dohse eingenom- men, dem es immerhin noch gelang, den Abstand zum vorletzten von 800 auf 300 m zu verkürzen. Sagenhaft! Seine Frau wollte ebenfalls neue Perspektiven gewinnen und überredete Detlef, dazu, sich so ein Regattafeld auch mal von hinten anzu- schauen. Es gefiel Ihnen dann dort aber doch nicht so gut und sie mussten um ihren 2. Platz noch etwas bangen. Das einzige Rennen des Tages schüttelte so die Ergebnisliste noch mal kräftig durch. Als kon- stantester und bester Segler erwies sich dann Sascha, der mit grandiosem 7-Punkte-Vor- sprung zum Berliner Meister gekürt werden konnte. Sicher ein schöner Erfolg für ihn und im nächsten Jahr sollte man ihn durchaus mit auf der Rechnung haben. Für die meisten Seg- ler war das hier der gelungene Saisonab- schluss und ich wünsche allen einen möglichst kurzen Winter und freue mich auf das Wieder- sehen im kommenden Frühjahr.

Karen Wichardt

einen möglichst kurzen Winter und freue mich auf das Wieder- sehen im kommenden Frühjahr. Karen Wichardt
einen möglichst kurzen Winter und freue mich auf das Wieder- sehen im kommenden Frühjahr. Karen Wichardt
einen möglichst kurzen Winter und freue mich auf das Wieder- sehen im kommenden Frühjahr. Karen Wichardt
einen möglichst kurzen Winter und freue mich auf das Wieder- sehen im kommenden Frühjahr. Karen Wichardt

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Raumschots

einen möglichst kurzen Winter und freue mich auf das Wieder- sehen im kommenden Frühjahr. Karen Wichardt

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AUS DEM OSTEN

Hobie Dragoon with spinnaker HOBIE YOUTH SAILING RACING Hobie Cat 16 with new composite Spinnaker
Hobie Dragoon
with spinnaker
HOBIE
YOUTH
SAILING
RACING
Hobie Cat 16 with new composite
Spinnaker retriever system
HOBIE CAT EUROPE
FAX +33 494 08 13 99
E-Mail :
hobiecat@hobie-cat.net
http://www.hobie-cat.net

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Der 4. Kühlungsborner Pokal

Kühlungsborn - größtes Seebad Mecklenburg- Vorpommerns - liegt so ziemlich genau zwi- schen Rostock und Wismar. Und hat glückli- cherweise auch einen kleinen Segelverein. Hier wird vor allem das Training der Jüngsten ganz besonders groß geschrieben. Früh übt sich was auf Optis, was hoffentlich in ein paar Jahren auf Hobies fortgesetzt wird. Hiefür versuchen Jugendliche und natürlich noch Ältere (zu denen ich zähle) Anreize zu schaffen. Die

Gruppe der Katsegler hat mittlerweile, was die Anzahl der Boote und die Aktivitäten auf dem Wasser betrifft, klar die Oberhand gewonnen. Auf dem Liegeplatz finden sich ca. 15 Katama- rane, Hobies sind in der Überzahl. Der Liege- platz ist der Ostseestrand und das Klubgelän- de liegt gleich daneben. Die traumhafte Lage wird ergänzt durch die angrenzende Küh- lungsborner Traditionskneipe "Zum harten Törn". Uwe Wölki ist der Koch und Jugendbe- auftragter zugleich. Kurzum: ein Ort der für diverse Freizeitvergnügen zur See und auf

Land wie geschaffen ist

2001 der erste Kühlungsborner Pokal ausge- schrieben wurde. In diesem Jahr am 11./12. September nahmen bereits 34 Boote an der Regatta teil. Das Clubgelände war randvoll mit Wohnmobilen. Mitfahren kann alles, was segelt. Verrechnet wird untereinander nach Texel. Zur Einhaltung der Fairness werden die Optis, die Jollen und die Katamarane getrennt verrechnet. Das ist auch gut so, denn bei den Jollen fahren auch einige angereiste, foiler-fri-

So kam es, dass

sierte "Motten" mit. Keine Ahnung was dabei rauskäme, wenn wir gemeinsam gewertet würden. Bei den Kats waren 15 Boote am Start davon 7 HC16, 2 Tiger und Diverse. Am Sonntag konnten bei 3-4 Beaufort 3 Rennen gestartet werden, während wir am Sonntag dann wegen Sturms leider die Wellen vom Strand aus beobachten mussten. Dieses Jahr konnte ich auf meinem Tiger mit drei Punkten den Pokal vor Hendrik Gorek auf seinem 16er (8 Punkte) und Uwe Dippe mit seinem Tiger (11 Punkte) holen. Erst seit zwei Jahren segelt die Jugendcrew Yvonne Österreich und Nora Busch auf einem HC16. Umso erfreulicher, dass die beiden in der Gruppe der 16er einen zweiten Platz belegen konnten. Aber was wäre die Veranstaltung ohne das abendliche Grill- fest! Viele ungenannte Helfer backen Kuchen, kochen Kaffee, machen Salate, grillen Fleisch und brauen Bier. Wenn es regnet, was in den letzten Jahren immer der Fall war, wird es im Bootschuppen urgemütlich. Glaubt mir, Küh- lungsborn ist eine Reise wert. Kommt also alle zahlreich das nächste Jahr zur Spaß-Regatta, dem 5 Kühlungsborner Pokal voraussichtlich wieder im September. Näheres könnt Ihr auch unter www.yachting-club.de erfahren. Wenn nicht zum Pokal, so kommt hoffentlich mit vielen Tigern, denn der Club wird sich für die Ausrichtung der Deutschen Bestenermittlung 2005 bewerben.

Bis dann Andreas Captuller

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AUS DEM OSTEN

REGIONAL AUS DEM OSTEN Raumschots 55
REGIONAL AUS DEM OSTEN Raumschots 55

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AUS DEM SÜDEN

Tiger im “Starkwind” am Fuß der bayerischen Berge

Sommerpreis 2004 am Starnberger See

Anfang Juli fand im Süden des Starnberger Sees die Sommerpreisregatta der SEFSTA statt. 52 Boote am Start waren eine ganze Menge und von den Hobie Tiger immerhin 15 Teilneh- mer. Bei durchwachsenem Wetter aber super Wind starteten wir am Samstag kurz nach Mittag die erste Wettfahrt. Der Wind blies heftig und die Böen kamen teilweise ansatzlos, sodass wir beschlossen unsere Kenterübung mit Bli- ster gleich vor dem Start abzuhalten. Rechtzei- tig vor dem Startschuss waren wir wieder da, hatten aber trotz des „Trainings“ keinen Ein- fluss auf die Spitzensegler. Souverän schob sich Christian Stoll an die Spit- ze und war nicht davon abzubringen, die Posi-

tion bis in das Ziel zu behalten. Zur zweiten Wettfahrt zog der Wind noch etwas an. Speziell an der Luvtonne, auf dem Weg zur Ablauftonne gab es unangenehme Böen. Unser Sicherungsboot war begeistert von den vielen fliegenden Kats, Steckern und Badeein- lagen. Bis auf die Spitzensegler und ganz Vorsichti- gen legten die meisten Teams eine Kenterein- lage hin. Zwei Boote erwischte es kurz vor dem Zieleinlauf. Erster war wieder einmal Chri- stian Stoll. Da während der zweiten Wettfahrt bereits 9 Schiffe gekentert waren, ein Vorschoter von der Sicherung eingesammelt werden musste und der Wind noch ein klein wenig zulegte, startete unsere Wettfahrtleitung keine dritte Wettfahrt mehr. Dies war natürlich schade, vor allem für die Weithergereisten. Aber die Sicherheit geht nun mal vor. Am Sonntag sah es zunächst nicht nach Wind aus, gegen Mit- tag kam endlich eine leichte Brise, so dass wir dann bei Leichtwind noch eine dritte Wettfahrt starten konnten. Bei leichtem Wind setzte sich hier Christian Stoll mal nicht an die Spitze. Sein Schiff war wohl noch auf Starkwind getrimmt. Als erster ging dann Tom Kap-

Sein Schiff war wohl noch auf Starkwind getrimmt. Als erster ging dann Tom Kap- Böenpause 56

Böenpause

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REGIONAL

AUS DEM SÜDEN

REGIONAL AUS DEM SÜDEN Fast ein Stecker und wo bleibt der Blister? pelmann durch das Ziel.

Fast ein Stecker

und

wo bleibt der Blister?

pelmann durch das Ziel. Für die Gesamtwer- tung reichte es dann für beide nicht zum ersten Platz. Zurückhaltend, wie es eben ihre Art ist, hatten sich nämlich unsere Gäste vom Bodensee – Vater und Sohn Heinecke – drei Mal auf den zweiten Platz gesegelt. Diese

beständige Leistung bei Stark- und Leichtwind reichte dann auch für den Gesamtsieg. Den zweiten Platz belegte Christian Stoll mit Kurt Kuner als Vorschoter. Joachim Dangel dachte sich - drei ist eine gute Zahl - und segelte mit Gaby Schnellbach mit drei dritten Plätzen auf Platz drei in der Gesamtwertung. Thomas Kappelmann sicherte sich dann noch mit Thomas Ebenfeld den vierten Platz. Alles in Allem war es eine gelungene Regatta, zum Essen gab es genug und der Zapfhahn lief auch nicht leer. Das wichtigste war aber, dass der Wind am richtigen Wochenende geblasen hat. Wir haben ihn schon für den Sommerpreis

2005 reserviert, mal sehen, ob er sich daran

hält

Jo Brüning

ihn schon für den Sommerpreis 2005 reserviert, mal sehen, ob er sich daran hält Jo Brüning

Raumschots

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REGIONAL

AUS DEM SÜDEN

Always the sun - Cat Festival Riva 2004

Während sich Ende September nördlich des Alpenhauptkamms bereits der Winter ankün- digte, knallte am nördlichen Lago di Garda noch die Sommersonne herunter und verlän- gerte so den Sommerteint von Steuerleuten, Vorschoterinnen und sonstigen Aktiven beim Cat-Festival 2004. Ein weiterer nicht zu unter- schätzender Vorteil des Gardasees lag in der bewährten Berechenbarkeit der Winde, wobei der frühmorgendliche Vento gegenüber der nachmittäglichen Ora eher stärker geworden ist. Zuverlässig sind jedoch beide, wodurch sich die flautenbedingte Langeweile in Gren- zen hielt. Da die Kernarbeitszeit der Ora um ca. 17.00 Uhr endet, bleibt zudem noch genü- gend Zeit zum Shopping. Bei Ausnutzen des Vento stellt sich lediglich die Alternative, ent- weder früh oder gar nicht ins Bett zu gehen. Da das Cat Festival am Porto San Nicolo in Nähe der Innenstadt stattfindet, eine brauch- bare Alternative. Wettsegeln aus Spaß an der Sache und nicht Punkte sammeln war auch heuer wieder das Motto der Veranstaltung. Neben den klassi- schen Dreieckskursen über den nördlichen See stand wieder die klassische Langstrecke von Riva nach Malcesine und zurück mit Boxen- stop beim Stickl Sportcamp auf dem Pro- gramm. Dies funktioniert jedoch nur bei dem aus Norden kommenden Vento, der mit bis zu 7 Beaufort den See hinunter pfeift. Demzu- folge machte sich das Feld mit den Travellern

pfeift. Demzu- folge machte sich das Feld mit den Travellern Hobie-Feeling vom Feinsten. am Anschlag auf

Hobie-Feeling vom Feinsten.

am Anschlag auf den Weg nach Süden, wobei das Manöver der Wahl entweder Halse oder Purzelbaum war. Demzufolge wurden auch die sporadischen Versuche der Tiger Segler, die Tüte aus dem Sack zu lassen, schleunigst wie- der abgebrochen. Nach dem unvermeidlichen Vollwaschgang erreichten alle Teams unver- sehrt das neue Domizil von Heinz Stickl, wo bei Pasta und Vino ausführlich die coolsten Kentermanöver gekürt wurden. Die abschlie- ßenden Dreieckswettfahrten waren im Gegen- satz zum Malcesine- Rodeo eher von drehen- den Winden geprägt, die das Feld immer wie- der lustig durcheinander würfelten, so dass die Spannung bis zum Schluss anhielt. Am Ende setzte sich bei den Hobie 16 Claus Clausen mit Vorschoterin Siegrid durch, der den Wanderpo-

Clausen mit Vorschoterin Siegrid durch, der den Wanderpo- Schnelle Reaktionen sind auf dem Gardasee gefragt. 58

Schnelle Reaktionen sind auf dem Gardasee gefragt.

Welch ein Pech schade kal bis auf weiteres auf die Insel mitnimmt. Der Pokal für

Welch ein Pech

schade

kal bis auf weiteres auf die Insel mitnimmt. Der Pokal für die Hobie 18 (jawohl, die schwimmen immer noch) bleibt in Bayern bei Rudi und Anja Funk. Das Rahmenprogramm fand in bewährter Weise am Camping al Lago (Pasta Party mit Dia Show und Live Musik von Robert) und diversen Restaurants in fußläufi- ger Entfernung (La Colombera mit massen-

in fußläufi- ger Entfernung (La Colombera mit massen- Wohlverdiente Pause. weise geleerten Weinkrügen) statt. Und

Wohlverdiente Pause.

weise geleerten Weinkrügen) statt. Und wie es sich für eine Traditionsveranstaltung gehört, gab es auch noch eine ordentliche Abschlus- stombola. An dieser Stelle sei den Sponsoren Kappelmann Katamaranvertrieb, Harbeck, Pro Rainer und BMS für die mittlerweile alles andere als selbstverständliche Unterstützung herzlich gedankt. Die eigentlichen Helden des

REGIONAL

AUS DEM SÜDEN

gedankt. Die eigentlichen Helden des REGIONAL AUS DEM SÜDEN aber wahr! Festivals waren jedoch wieder einmal

aber wahr!

Festivals waren jedoch wieder einmal Jürgen und Uli, die ohne Verein, KV und ähnliche Hel- ferlein diese Veranstaltung auf die Beine gestellt haben, was die beiden umso sympathi- scher macht.

Tom König

An dieser Stelle möchte ich ein Dankeschön an unseren Commodore aussprechen, der uner- müdlich sich das ganze Jahr für uns einsetzt. (Redaktion Süd)

sich das ganze Jahr für uns einsetzt. (Redaktion Süd) Zwei beschauliche Läufe waren den Seglern beschert.

Zwei beschauliche Läufe waren den Seglern beschert.

REGIONAL

AUS DEM SÜDEN

Jahresbericht

Segeln im befreundeten Ausland - das Hobie Jahr 2004 in Bayern

Für windverwöhnte Küstensegler war Bayern schon immer attraktiv: Skifoarn, Wiesn, ein Kurzurlaub mit dem Mountainbike oder Stopo- ver beim Commodore Süd auf dem Weg zum Gardasee - der größte Freizeitpark Deutsch- lands hat eine Menge zu bieten. Aber zum Segeln bleibt man lieber zuhause, weil in Bay- ern hat’s koan Wind net. Weit gefehlt. Auch in Bayern wurde heuer mehr auf einem als auf zwei Rümpfen gese- gelt. In Verbindung mit den für Bayern typi- schen Winddrehern zwischen 90 und 180 Grad und Böen zwischen 1 und 6 Beaufort wären als passendes Outfit anstatt Neoprenschuhen und Fleecemütze eher Cowboyhut und West- ernstiefel angesagt gewesen. Aber immer schön der Reihe nach:

Januar:

Die Segler hängen am Draht. Der endet aber nicht am Mast, sondern an der Schleppliftlei- ne.

Februar:

Das Hobie-Jahr in Bayern beginnt mit einer

ordentlichen Portion Marketing auf der C-B-R. Jawohl, auch in Bayern finden Bootsmessen statt! Allerdings weniger als Verkaufsveran- staltungen der Bootshändler, sondern als Prä- sentation des Segelsports. Ermöglicht wird dies durch eine Initiative der Shark 24 Klassenve- reinigung, die 18 Bootklassen für einen Gemeinschaftsstand in Form einer Marina ein- sammelt. Die Filiale Süd der DHCKV ist mit einem gennackerbestückten 16er vertreten, die F18 Klasse mit einem Tiger. Die Topcat KV zeigt gleich 4 Schiffe, die Dart KV beschränkt sich auf einen 18er. So können Neugierige, KV- Funktionäre, Freizeitsegler und die üblichen Verdächtigen der bajuwarischen Hobie Szene Fachwissen und Seglerlatein klassenübergrei- fend austauschen. Angesichts des Umstands, dass in Bayern der Segelsport auf der out-Liste zu stehen scheint, sind derartige Auftritte der Seglergemeinschaft überlebenswichtig und der Weißwurstcommodore wird auch 2005 das Hobie way of life auf der nächsten C-B-R prä- sentieren.

März:

Die seglerischen Aktivitäten beschränken sich auf das gelegentliche Freischaufeln des Bootes vom Schnee.

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Commodore Süd

Juni:

Das erste Sommerhighlight - die Walchensee- regatta. Bayerns einziges Thermikrevier zeigt sich von seiner besten Seite. Sobald die Sonne lacht, kann es der Walchensee durchaus mit dem Lago in den Trentiner Gefilden aufneh- men. Wenn die Sonne mal nicht lacht, ebenso, denn dann ist auch hier Alternativaction wie einarmiges Reißen von Maßkrügen oder powerfeeding mit Kaiserschmarrn auf dem Herzogstand angesagt. Die 800 Höhenmeter vom Seeufer zur Hütte lassen sich bequem - per Gondel – oder sportlich korrekt - per pedes auf dem Wanderweg – überwinden. Da von oben jeder Wetterumschwung frühzeitig sichtbar wird, ist man zudem ratz, fatz wieder am Boot. Die Regatta hat hinsichtlich der Hobie-Beteiligung jahrelang im Dornröschen- schlaf gelegen. Umso erfreulicher ist das Resultat für bayrische Verhältnisse: 24 Hobies der Klassen HC 14, HC16 und HC Tiger dazu einige Darts und etliche Topcats. Am Doppel- draht im Hochgebirge - so etwas gibt es nur in Bayern! Da lassen sich selbst die Südwestler nicht lange bitten.

April:

Der Münchner Merkur bringt einen Artikel über Katamaransegeln. Der Schnee wird sulzig, der Almauftrieb steht an, es wird Zeit, Boote und Bootsführer aus dem Winterschlaf zu holen. Ein Frühjahrstrai- ning zur Reanimation der seglerisch-motori- schen Fähigkeiten kommt da gerade recht und die Regattaneulinge sollen ja auch wissen, wohin man bei einer Wettfahrt segeln sollte. Christian Stoll liefert beim Frühjahrstraining des TSV Herrsching hierzu die wesentlichen Erkenntnisse und lässt sich weder von Flaute noch Regen davon abbringen. Toll gemacht Christian, vielen Dank, hast du am 23.04.2005 schon was vor?

Mai:

Es geht los, die erste Regatta des Jahres wird am ersten Maiwochenende angeschossen. Ein paar Tipps hat Christian offenbar für sich behalten. Platz 1 bei der Hinkelsteinregatta, heuer eine Starkwindveranstaltung. Auch im weiteren Verlauf des Wonnemonats muss bei den Regatten mangels Windmangel auf das morgendliche Weißbier verzichtet werden.

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AUS DEM SÜDEN

Juli:

Nach dem Ammerseehobel, einer Regatta, die

Oktober:

Endlich ist in Bayern die Welt wieder in Ord- nung. Spiegelblanke Wasseroberflächen laden zu einem Sonnenbad am See ein. Die Boote auf den bayrischen Gewässern mutieren zu dieser Jahreszeit regelmäßig zu Badeplattfor- men und schwimmenden Picknickplätzen. Aber der Hochsommer ist gleichzeitig Gewittersai- son und jetzt zeigen sich die Gewässer wieder von ihrer heimtückischen Seite. Eben noch ent- spannt auf dem Deck gelegen, hat der ver- dutzte Freizeitsegler plötzlich alle Hände voll zu tun, bei 8 – 9 Windstärken nach Hause zu kommen oder wenigstens den 10-Minuten- Sturm abzuwettern. Während man einen Hobie notfalls auf die Seite oder kopfüber legen kann, funktioniert diese Nummer bei den in Bayern verbreiteten Traditionssegelbooten nur einmal. Und so erwischt es während des War- taweiler Töpferls mal wieder einen Schären- kreuzer, der nur knapp vor dem Untergang gerettet wird. Ein anderes Traditionsboot hat eine Woche später weniger Glück.

(regelmäßig) aus einem Schwachwindsamstag, Schweinsbraten und Weißbier bis zum Abwin- ken, Start am Sonntag früh um acht Uhr und (unregelmäßig) einem zweiten Platz für den Weißwurstcommodore endet, satteln fast zwanzig Hobie Junkies die Wohnmobile und ab geht’s Richtung Riva. Hier wird Ende Sep- tember noch ein Intensivkurs des drittwichtig- sten Manövers, nämlich des Steckers, beim Langstreckenrennen des Cat Festivals belegt. Die Kombination aus Purzelbaum bei Vento, Boxenstop bei Stickl und Raumschots-Orgien bei Ora hat nichts von ihrer Faszination verlo- ren. Pasta Abende am Camping al Lago, Tom- bola bei der Siegerehrung und das Verspre- chen von Jürgen und Uli, auch 2005 wieder ein Cat Festival zu veranstalten, tun das übri- ge, um den Segelsommer fetzig ausklingen zu lassen. Da hier Spaß und Wettsegeln ohne Ranglistenstress und Startgedränge angesagt sind, bietet die Veranstaltung für viele Segler eine Alternative, die in ihrer Bedeutung nach

August:

nicht hoch genug bewertet werden kann. Das gleiche gilt für die Leistung von Uli und Jür-

Eigentlich auch so ein Schwachwind- /Flauten/Sonnenbad-Monat. Einzig am Woche- nende des großen Ammerlanders, einer Regat- ta am Starnberger See, an der sich neben den Hobies Schärenkreuzer, Plätten, Korsaren ein

September:

gen, die die Veranstaltung einschließlich Spon- sorenwerbung mit bewundernswertem Enga- gement immer wieder auf die Beine stellen.

munteres Stelldichein geben, vermeldet die örtliche Wetterstation das kälteste und windig- ste Augustwochende seit 20 Jahren. Die Hobies jauchzen, die Schärenkreuzer reffen und die Vorschoter der Plätten lenzen das

Der gemeine bajuwarische Segler fängt an, das Boot einzumotten, der Forggensee wird abgelassen und auch sonst wird es auf dem Wasser bis auf die Ausflugsdampfer ruhig. Lediglich ein Häuflein Hobie-Segler veranstal

Wasser eimerweise aus den offenen Booten. Alles in allem ein gelungener Segelmonat.

tet am letzten Oktoberwochenende die Eisbä- renregatta. Unmengen von Glühwein, Fleece ohne Ende und Eiskratzer fürs Trampolin wer-

den eingepackt. Das Sommerequipment wie Sonnenbrille, Shorts und Shorty fehlt naturge- mäß, wäre aber an dem wärmsten Oktober- wochenende seit Menschengedenken ange- sagt. Immerhin gibt es als ersten Preis statt des üblichen Blechgefäßes Skipässe für die Zugspitze, die sich Hanno Hardt und Katrin Santiago sichern.

November:

Die Sportschifffahrt in Bayern beginnt den Winterschlaf. So nutzt der Commodore Süd den ersten November zu einer Bergwanderung am Walchensee. Ihr wisst schon, der Kaiser- schmarrn. Oben auf dem Herzogstand schweift der Blick ins Tal, friedlich ruht der See, Winter- nebel kommt auf. Zurück am Seeufer stolpern wir dann über ein paar aufgebaute 14er, Jochen Deicke und ein paar andere Unverbes- serliche, die uns vom Segeln an Allerheiligen vorschwärmen.

Dezember:

Der Weißwurstcommodore tauscht die großen gegen die kleinen Kufen, freut sich auf die Ski- saison und erklärt seiner Herzallerliebsten, dass er jetzt wieder mehr Zeit für sie hat. Bis auf paar Kleinigkeiten wie Abstimmung des Regattakalenders, Vorstandssitzungen, Boots- reparaturen, C-B-R Vorbereitungen, Einsam- meln von Ausschreibungen …

Tom König

REGIONAL

AUS DEM SÜDEN

von Ausschreibungen … Tom König REGIONAL AUS DEM SÜDEN Unser Commodore Tom König in bester Stimmung,

Unser Commodore Tom König in bester Stimmung, dahin- ter steht der Vize Tom Kappelmann.

REGIONAL

AUS DEM SÜDEN

Ammersee - Hobel 2004

Jedes Jahr fast das gleiche Spiel, Samstag kein Wind, aber beste Laune bei allen Seglern. Seele baumeln lassen und Faulenzen ist ange- sagt.

Seglern. Seele baumeln lassen und Faulenzen ist ange- sagt. Camping-Idylle statt Segelstress. Mal trifft man sich

Camping-Idylle statt Segelstress.

Mal trifft man sich bei Kaffe und Kuchen vor einem Wohnmobil oder gesellt sich zu andern auf dem Dampfer (=Clubhaus) des Vereins. Auch dort ist die Verpflegung hervorragend und man muss aufpassen, dass man nicht aus lauter Langeweile zu viel isst.

dass man nicht aus lauter Langeweile zu viel isst. Camping-Idylle statt Segelstress. 1. Obergeschoss auf dem

Camping-Idylle statt Segelstress.

Langeweile zu viel isst. Camping-Idylle statt Segelstress. 1. Obergeschoss auf dem Dampfer. Hat man Bewegungsdrang so

1. Obergeschoss auf dem Dampfer.

Hat man Bewegungsdrang so steigt man auf- dem Dampfer einen Stock höher und genießt die Aussicht auf den ach so ruhigen aber wun- derschönen See.

Aussicht auf den ach so ruhigen aber wun- derschönen See. Still und ruhig liegt der See

Still und ruhig liegt der See

So wollte auch ein langer, geruhsamer Samstag in trauter Runde zu Ende gehen.

Abends wurden wir alle noch bestens verpflegt

und

tion, dass Startbereitschaft am Sonntag um 7 Uhr morgens ist. Spätestens da sind alle auf- gewacht! Denn, so die Begründung, um diese Zeit weht meistens bei dieser Wetterlage ein konstanter Südwind, und so würden wir viel- leicht noch zwei Läufe einfahren können. Sonntag morgen: Alle waren da früh um sie-

jetzt kommts

bekamen die Informa-

ben Uhr in voller Montur. Beindruckend die Kulisse der Berge. wundervolle Stimmung zu so früher Morgenstunde. Um 8 Uhr war der erste Start. Beständig wehte der Wind aus Süd mit ca. 3 Windstärken. Die beachtlichen Wellen machten so manchem Segler Schwierigkeiten, leichte Segler hatten Vorteile! Auf jeden Fall, konnten wir zu so früher Mor-

Vorteile! Auf jeden Fall, konnten wir zu so früher Mor- Blick Dampfer aus in Richtung Süden.

Blick Dampfer aus in Richtung Süden.

genstunde zwei Läufe segeln, bevor dann der Wind wieder einshlief. Ich glaube, es hat keiner bereut, so früh aufzustehen. Außerdem hat ja alles seine Vorteile, denn auf diese Weise konnten alle relativ frühzeitig wieder die Heim- reise antreten. Aber vor der Heimfahrt war natürlich Siegereh-

antreten. Aber vor der Heimfahrt war natürlich Siegereh- Neue Gesichter in der 14er-Szene aus Nürnberg. REGIONAL

Neue Gesichter in der 14er-Szene aus Nürnberg.

REGIONAL

AUS DEM SÜDEN

in der 14er-Szene aus Nürnberg. REGIONAL AUS DEM SÜDEN Der Regattaleiter prüft nochmal die Anzahl der

Der Regattaleiter prüft nochmal die Anzahl der Pokale.

rung. Die Ergebnisse könnt ihr im Detail in den gelben Seiten finden.

Ergebnisse könnt ihr im Detail in den gelben Seiten finden. Die 16er-Sieger. (Fotos Peter Witt, Text

Die 16er-Sieger.

(Fotos Peter Witt, Text Lorle Schulze)

in den gelben Seiten finden. Die 16er-Sieger. (Fotos Peter Witt, Text Lorle Schulze) Die 14er-Sieger. Raumschots

Die 14er-Sieger.

VORSTAND

HOBIE CAT KLASSENVEREINIGUNG

Ehrenvorsitzende:

Ernst Bartling, Tel.: 02234 / 16913 Immanuel-von-Ketteler-Weg 3, 50226 Frechen

Mobil: 0172 / 2717288 Fax: 02234 / 271537 Mail: ernst.bartling@datac-gmbh.de

 

Erwin Ocklenburg Tel.: 06321 / 487349 Aspenweg 39, 67433 Neustadt / W.-Haardt

Mobil: 0171 / 4923560

Mail:

erwinocklenburg@aol.de

Vorsitzender:

Kay Delius Tel.: 0521 / 332689 (p) Tel.: 05222 / 3011 (d) Müllerweg 26, 33719 Bielefeld

Mobil: 0172 / 5201671 Fax: 05222 / 4122 (d) Mail: vorsitzender@hobie-kv.de

Stellv. Vorsitzender und Techn. Referent:

Ulf Hahn Tel.: 0431 / 1220945 Geibelallee 8, 24116 Kiel

Mobil: 0172 / 4354761

Mail:

techn.referent@hobie-kv.de

Sekretär und

Steffen Diebold Tel.: 0711 / 7542126 Paul-Gerhardt-Str. 3, 70771 Leinfelden

 

Geschäftsstelle:

Fax: 02234 / 271537 Mail: sekretaer@hobie-kv.de

Schatzmeister:

Odo W. Strieder Tel.: 02304 / 80470 (p) In der Heide 15, 44267 Dortmund

Mobil: 0173 / 9664585

Fax: 02304 / 998092 (p)

Mail:

finanzen@hobie-kv.de

Sportreferent:

Siggi Hoff Tel.: 0711 / 818395 Fleckenweinberg 59, 70192 Stuttgart

Mobil: 0172 / 8755467

Mail: sportreferent@hobie-kv.de

Pressereferent:

Enno Klapper Tel.: 0221 / 4002271 Aachener Str. 321, 50931 Köln

Mobil: 0172 / 2104700 Fax: 0221 / 4002275

(Raumschots)

Mail:

presse@hobie-kv.de

EDV Referent

Raik Grohma Tel.: 07271 / 132964 Nachtweide 6a, 76744 Wörth

Mobil: 0179 / 8016332 Fax: 02871 / 2155933 Mail: edv@hobie-kv.de

Internet Referent:

Stefan Rumpf Tel.: - Kieler Chaussee 43, 24214 Gettorf

Mobil: 0177 / 4449989 Fax: 089 / 1488202707

Mail:

internet@hobie-kv.de

Jugend Obmann:

Harry Schlinker Tel.: 02151 / 571169 Krummestr. 6, 47809 Krefeld

Mobil: 0177 / 7103350 Fax: 0821/ 2795983030

Mail:

jugend@hobie-kv.de

Commodore Mitte:

Ingo Delius Tel.: 05222 / 3011 (d) Mühlenbrink 19b, 32107 Bad Salzuflen

Mobil: 0172 / 9439492 Fax: 05222 / 4122 (d)

Mail:

mitte@hobie-kv.de

Commodore Nord:

Andreas Martens Tel.: 04154 / 999454 Campestr. 17, D-22946 Trittau

Mobil: 0172 / 2435001 Fax: 04154 / 999453 Mail: nord@hobie-kv.de

Commodore Ost:

Hendrik Gorek Tel.: 030 / 9238994 Schönstr. 25, 13086 Berlin

Mobil:

0179 / 2196786

Fax: 030 / 92093678

Mail:

ost@hobie-kv.de

Commodore Süd:

Thomas König Tel.: 08144 / 997899 St. Georg Str. 6, 82284 Grafrath

Mobil: 0172 / 4306766 Mail: sued@hobie-kv.de

Commodore Südwest:

Jürgen Klein Tel.: 07245 / 937230 Akazienweg 6, 76448 Durmersheim

 

Fax: 07245 / 937231

Mail:

suedwest@hobie-kv.de

Commodore West:

Martin Lübbert Tel.: 0228 / 9458309 Breitestr. 1, 53844 Troisdorf

Mobil: 0172 / 7151550 Fax: 02871 / 2155933 Mail: west@hobie-kv.de

Bankverbindung:

Beitragskonto: 360 4040 000 / Geschäftskonto: 360 4040 001 Dortmunder Volksbank (BLZ 441 600 14)

 
Partner in Deutschland, Österreich und der Schweiz SPORT MOHR Im Weddern 7 23858 Rheinfeld Tel.:

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SPORT MOHR Im Weddern 7 23858 Rheinfeld Tel.: 04533/2049-0 Fax: 04533/2049-10 SEGELSERVICE DETMOLD Lagesche Straße
SPORT MOHR
Im Weddern 7
23858 Rheinfeld
Tel.: 04533/2049-0
Fax: 04533/2049-10
SEGELSERVICE DETMOLD
Lagesche Straße 70
32756 Detmold
Tel.: 05231/926860
Fax: 05231/9268650
LAYLINE SAILSERVICE BERLIN
Wildmeisterdamm 253
12353 Berlin
Tel.: 030/60970888
Fax: 030/60970889
CATAWEST
Am Höfgen 18
42781 Haan
Tel.: 02129/54793
Fax: 02129/344262
S.A., Rue du Dr. Calmette/ZI
CAT EUROPE
Werft: HOBIE
Toulon Est,
F-83078 Toulon-Cedex
Tel.: +33(0)494087878 · Fax: +33(0)494081399
9,
E-Mail: hobie.cat@wanadoo.fr
HOBIE CAT SHOP KLEIN
Akazienweg 6
76448 Durmersheim
Tel.: 07245/937230
Fax: 07245/937231
KAPPELMANN
CATAMARANVERTRIEB GmbH
Augsburger Straße 1
82178 Puchheim
Tel.: 089/8002308
Fax: 089/8002515

Schweiz:

Österreich:

STEINER

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Wiesenstraße 7

Seegärten 117

CH-9423 Altenrhein

A-7100 Neusiedl am See

Tel.: (0)71/8555858

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ERGEBNISSE HC 14

Dümmer Dobben Hobie 14

Platz

KV-Nr.

Steuermann/frau

Club

1.Wettf.

2.Wettf.

3.Wettf.

 

1

813

Friedhelm Weller

HSCL

1

1

1

2

2651

Klaus Müller

4

2

2

4

1624

Andreas Martens

KHSO

2

5

5

6

1533

Martin Löpertz

KHSO

7

7

3

8

4295

Jan Michaelis

Qub

9

10

8

10

3825

Tim Michaelis

Qub

8

9

DNF

 

Eifelcup 2004 Hobie 14

 

Platz

KV-Nr.

Steuermann/frau

Club

1.Wettf.

2.Wettf.

3.Wettf.

 

1

813

Friedhelm Weller

HSCL

2

1

1

2

3564

Jürgen Opp

SVWU

1

4

DNS

 

4

3313

Joachim Opp

SVWU

3

7

DNS

 

6

3868

Axel Biegler

BHS 2000

6

5

DNS

 

Hohwachter Hobie 14

 

Platz

KV-Nr.

Steuermann/frau

Club

1.Wettf.

2.Wettf.

3.Wettf.

4.Wettf.

5.Wettf.

1

Thomas Paasch

MS

[DNF]

3111

2

1624

Andreas Martens

KHSO

3

[DNF]

2

2

3

4

2634

Broder Diedrichsen

HSCH

1

1

[

9]

8

8

6

2903

Volker Lorenzen

SCKe

2

2

[DNF]

13

11

8

3939

Jürgen Brecht

GSG

[DNF]

DNF

4

5

4

10

3275

Wolfgang Ehrich

SSCB

[DNF]

DNF

6

11

6

12

Bent Lassen

HBS

7

[DNF]

13

14

14

14

4362

Niklas Bostelmann

SVMG

[DNF]

DNF

10

10

13

HOBIES GELBE SEITEN

ERGEBNISSE HC 14

Bosauregatta Hobie 14

Platz

KV-Nr.

Steuermann/frau

Club

1.Wettf.

2.Wettf.

3.Wettf.

4.Wettf.

1

2490

Jörg Stoltenberg

WVSD

4222

2

2634

Broder Diedrichsen

HSCH

6134

4

4130

Matthias Müller

DSB

1

7

4

DNS

6

3275

Wolfgang Ehrich

SSCB

7676

8

4104

Sonja Nordmeyer

WVSD

12

8

9

8

10

4422

Alexander Schulze

SSCB

15

DNF

8

7

12

3939

Jürgen Brecht

GSG

8

DNS

DNS

DNS

14

4103

Karsten Rindt

SSCB

11

DNS

DNS

DNS

16

3049

Anne-Kathrin Strunk

GSG

14

DNS

DNS

DNS

Cat Spectaculum Hobie 14

 

Platz

KV-Nr.

Steuermann/frau

Club

1.Wettf.

2.Wettf.

3.Wettf.

1

251

Jochen Deicke

SFW

1

1

2

2

4147

Stefan Witt

SVV

2

6

3

4

4325

Christoph Günther

7

4

4

6

3878

Jenny Deicke

SFW

4

7

6

8

3879

Julie Deicke

SFW

6

5

dns

Dröppelmina Hobie 14

 

Platz

KV-Nr.

Steuermann/frau

Club

1.Wettf.

2.Wettf.

3.Wettf.

1

Moritz Müller

SVWu

1

2

1

2

Erich Krägeloh

SVWu

2

4

2

4

Peter Meier

SKBUe

7

1

7

6

Joachim Opp

5

8

4

8

Wolfgang Ehrich

SSCB

8

6

5

HOBIES GELBE SEITEN

ERGEBNISSE HC 14

Um´s Walchenfass Hobie 14

Platz

KV-Nr.

Steuermann/frau

Club

1.Wettf.

2.Wettf.

1

251

Jochen Deicke

SFW

1

1

2

3879

Julie Deicke

SFW

3

2

4

3876

Lorle Schulze

SFW

4

dnf

Sommerwindregatta Hobie 14

Platz

KV-Nr.

Steuermann/frau

Club

1.Wettf.

2.Wettf.

3.Wettf.

4.Wettf.

1

3091

Peter Meier

SKBUe

1113

2

4379

Jens Hübner

SFL

6231

4

Dirk Malischewski

SFL

3542

6

3604

Karl Seitz

SFL

4859

8

2510

Joachim Rief

CCI

9966

10

4201

Raik Grohmer

CYVS (Fr.)

10

10

7

11

12

1383

Manfred Ochs

SFL

11

12

9

12

Seefestregatta Hobie 14

 

Platz

KV-Nr.

Steuermann/frau

Club

1.Wettf.

2.Wettf.

3.Wettf.

1

3091

Peter Meier

1

1

2

2

1682

Peter Witt

3

2

5

4

Sigi Mittermeier

5

5

10

6

3878

Jenny Deicke

7

6

13

8

Christoph Guenther

11

4

15

10

3876

Lorle Schulze

8

10

18

12

2321

Michael Reichel

13

11

24

14

Fred Töpfer

14

14

28

HOBIES GELBE SEITEN

ERGEBNISSE HC 14

EUROPEAN CHAMPIONSHIP Hobie 14

Platz

KV-Nr.

Steuermann/frau

Club

1.Wettf.

2.Wettf.

3.Wettf.

4.Wettf.